von Ronald Gehrt (LYNX Broker)
Es ist schon ein seltsamer Anblick, die Aktie der Sportwagenschmiede Porsche mit ihrem Rekordtief ringen zu sehen, während andere Automobilaktien zulegen, derzeit sogar der vorherige Dauer-Prügelknabe Volkswagen läuft wie geschnitten Brot. Wie kann das angehen?
Porsche ist die „Rendite-Perle“ im Volkswagen-Konzern. Mit zuletzt 18,3 Prozent operativer Marge im dritten Quartal bleibt hier im Verhältnis zu den sogenannten „Massenherstellern“ vom Umsatz deutlich mehr in der Kasse hängen. Und auch, wenn diese operative Marge im Vorjahresquartal mit 18,9 Prozent höher lag: Der Gewinn stieg im Sommerquartal weiter, immerhin um 6,5 Prozent nach Steuern. Und wenn man davon ausgehen muss, dass die Preise hoch, aber die Taschen der Kunden leer sind, dass sinkende Zinsen womöglich auch sinkende Preise und Margen bei den Autobauern nach sich ziehen, weil die Kunden dann auf Rabatte warten: Speziell Porsche hätte eine Klientel, bei der dieses Problem weit weniger relevant wäre als z. B. bei VW oder Stellantis. Und doch: Diese Aktien steigen, Porsche nicht..............................................................
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Das alles ist natürlich keine Anlageempfehlung!