von Ronald Gehrt (LYNX Broker)
Delivery Hero hat im Ruckzuck-Verfahren seine Beteiligung an Deliveroo abgestoßen. Der erzielte Preis war alles andere als umwerfend, die Aktie reagierte am Dienstag entsprechend negativ. Allerdings wurde in das Minus hinein gekauft … ist das womöglich ein Lichtblick?
Das Unternehmen bezeichnete den am Montag bekanntgewordenen und auch gleich umgesetzten Verkauf seiner 68 Millionen Aktien des britischen Mahlzeiten-Lieferdienstes Deliveroo als „disziplinierte Kapitalallokation“. Man könnte das umschreiben mit „man hält seine Finanzen in Ordnung“. Wobei man ja vor zweieinhalb Jahren dachte, eine Minderheitsbeteiligung am britischen Konkurrenten sei eine clevere Sache. Jetzt offenbar nicht mehr. Unschön an der Sache ist dabei aber nicht nur dieses Hin und Her. Denn damals ging weit mehr Geld „hin“ als jetzt „her“ kam, der Verkauf erfolgte zu 1,13 Pfund pro Deliveroo-Aktie, das bedeutete einen Verlust von um die zwei Drittel gegenüber dem damaligen Kaufpreis. Und vor knapp zwei Wochen notierte die Deliveroo-Aktie mit um die 1,35 Pfund noch ein gutes Stück höher. Kein Wunder, dass man das nicht als genialen Coup einordnete................................................................
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Das alles ist natürlich keine Anlageempfehlung!