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News 04.04.2025

Märkte Europa

(04.04.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Börsen sind am Freitag mit weiteren Kursverlusten in den Handel gestartet. Zusammen mit dem Ausverkauf an den US-Börsen und dem Kursrutsch vom Vortag dürften die globalen Zollrisiken mehr oder weniger ausreichend eingepreist sein, hofft man im Handel. Mit einem DAX-Kursniveau um die 21.700 bis 21.500 Punkte sei man gut bedient, da es noch keine Kenntnis über drastische Gegenmaßnahmen aus der EU und China gebe, heißt es.

 

Der DAX verliert 1,2 Prozent auf 21.479 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 gibt 1,2 Prozent auf 5.053 Punkte nach. Der Euro zeigt sich wenig verändert bei 1,1048 Dollar. Am Anleihemarkt geht es mit den Kursen nach oben, die Renditen fallen also. Der Ölpreis fällt um weitere 1,5 Prozent. Gold notiert wenig verändert bei 3.100 Dollar die Feinunze.

 

Zölle auf Pharmazeutika und Halbleiter sollen kommen

Nun dürfte vor allem weiter differenziert werden zwischen den einzelnen Branchen, wie stark sich die US-Zölle auf ihre jeweiligen Gewinne auswirken werden, heißt es im Handel. US-Präsident Donald Trump hat während seines Fluges in der Air Force One sein Versprechen wiederholt, Zölle auf Pharmazeutika und Halbleiter zu erheben. Mit Blick auf den Zeitpunkt einer möglichen Ankündigung und Einführung blieb Trump jedoch vage. Zugleich hat Trump Verhandlungsbereitschaft signalisiert.

 

Die massiven Kursverluste in den USA wurden vor allem von den US-Technologiewerten angeführt. Apple, Amazon und Meta brachen über 9 Prozent ein, auch Nvidia, Broadcom und andere Chipwerte lagen bei ähnlichen Verlusten. Dienstleister wie Microsoft kamen mit minus 2,4 Prozent noch glimpflich davon. Hier spiegeln sich allerdings nicht nur die Zölle gegen Produktionsstandorte in Asien wieder - denn die Wall Street hat Angst vor einem Gegenschlag vor allem gegen die US-Technologieriesen in Europa.

 

Offen ist nun die Reaktion der EU. Diese hat bereits am Donnerstagmorgen auf einer Pressekonferenz eine entschiedene, aber besonnene Reaktion angekündigt. Dabei setzt die EU auch auf Verhandlungen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die US-Zölle in einer ersten Reaktion bedauert und die negativen Folgen für die Weltwirtschaft herausgestellt. "Sie scheint die Tür für Verhandlungen aber offenhalten zu wollen", so die Commerzbank.

 

Fed-Chef Powell spricht am Nachmittag

Am Nachmittag wird über den Zustand des US-Arbeitsmarktes berichtet. Noch wichtiger könnte aber die Rede von Fed-Chairman Jerome Powell am Abend zum Wirtschaftsausblick werden. "Powell ist nach dem Kursrutsch gestern geradezu gezwungen, auf die Zölle einzugehen", kommentierte ein Händler. Die Märkte dürfen auf jeden Kommentar zu ihrer Auswirkung auf die US-Wirtschaft und Inflation lauern, sagte Kristina Clifton von der Commonwealth Bank of Australia.

 

Gut kommen die Geschäftszahlen von Redcare Pharmacy (+1,1%) in ersten Einschätzungen aus dem Handel an. Das Wachstum sei im ersten Quartal weiter gut verlaufen, rund 600.000 Neukunden seien gewonnen worden, heißt es. Der Umsatz legte organisch um 28 Prozent zu. Vor allem der Umsatz mit rezeptpflichtigen Medikamenten in Deutschland legte zu, die Marge soll positiv bleiben.

 

Quelle: stock3.com

News 03.04.2025

Märkte USA

(03.04.2025)

  

DOW JONES--Höher als erwartet ausgefallene Strafzölle von US-Präsident Donald Trump haben die Wall Street am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Die Indizes verzeichneten den größten Tagesverlust seit März 2020. Die USA werden Einfuhren aus anderen Ländern künftig pauschal mit zusätzlichen Zöllen von 10 Prozent belegen. Für einige Handelspartner sind die Zölle jedoch noch höher. Auf Importe aus der EU kommen 20 Prozent, auf japanische Waren 24 Prozent und auf chinesische 34 Prozent.

 

Diese Zollpolitik könnte dazu führen, dass das Bruttoinlandsprodukt der USA im zweiten Quartal 2025 um 10 Prozent sinkt, was die größte Volkswirtschaft der Welt nach einer vorhergesagten leichten Schrumpfung im ersten Quartal möglicherweise in eine Rezession stürzen könnte, sagte Carl Weinberg, Chefökonom bei High Frequency Economics. Scope Ratings hat nach den Zollankündigungen seine Prognosen für das US-Wirtschaftswachstum gesenkt. Für 2025 wird nunmehr ein Wachstum von nur noch rund 1 Prozent prognostiziert, ein deutlicher Rückgang gegenüber der Dezember-Prognose von 2,7 Prozent.

 

Der Dow-Jones-Index rutschte um 4,0 Prozent auf 40.546 Punkte ab. Der S&P-500 fiel um 4,8 Prozent und der Nasdaq-Composite knickte gar um 6,0 Prozent ein. Die Zahl der Kursgewinner an der Nyse betrug nach vorläufigen Angaben 374 (Mittwoch: 1.949), die der -verlierer 2.431 (790). Unverändert schlossen 27 (97) Titel.

 

Marktteilnehmer befürchten, dass die höheren Zölle zudem die Inflation ansteigen lassen und die Gewinne der Unternehmen schmälern. Eine steigende Inflation könnte die US-Notenbank dazu zwingen, die Zinsen zu erhöhen, hieß es.

 

Dieses Szenario belastete vor allem die zinssensitiven Technologiewerte - und dies trotz sinkender Marktzinsen. Hier verbilligten sich Amazon um 9,0 Prozent, Alphabet um 4,0 Prozent, Meta um 9,0 Prozent und Nvidia um 7,8 Prozent.

 

Apple fielen um 9,3 Prozent. Der iPhone-Hersteller ist sehr stark von asiatischen Zulieferern abhängig. Die Analysten der Citigroup rechneten vor, dass die kumulierten Zölle auf Einfuhren aus China 54 Prozent betragen würden, die Apple nicht an die Kunden weitergeben könnte. In der Folge würde die Bruttomarge um etwa 9 Prozent schrumpfen.

 

Auch der Sportartikelhersteller Nike lässt einen Großteil seiner Produkte in Asien fertigen. Die Aktie brach um 14,4 Prozent ein. Einzelhändler sind ebenfalls von den Zöllen betroffen. Der Discounter Dollar Tree (-13,3%) bezieht einen Großteil seines Warenangebots aus China. Gleiches gilt für Gap, Macy's, Walmart und Target, deren Aktien um bis zu 20,3 Prozent fielen.

 

"Sichere Häfen" bleiben gesucht

Angesichts der sich eintrübenden Aussichten für die Konjunktur und die Aktienbörsen flüchteten die Anleger in "sichere Häfen". Der Goldpreis, der über Nacht kräftig zugelegt und ein neues Rekordhoch erreicht hatte, kam aber etwas zurück. Hier belasteten die deutlichen Abgaben bei anderen Metallen wie Kupfer oder Silber, hieß es zur Begründung. Die Feinunze verlor 0,8 Prozent auf 3.108 Dollar.

 

Nach wie vor gesucht waren US-Staatsanleihen. Im Gegenzug sanken die Renditen deutlich. Im Zehnjahresbereich ging es um 14 Basispunkte auf 4,06 Prozent abwärts, das niedrigste Niveau seit Oktober vergangenen Jahres.

Der Dollar geriet auf breiter Front stark unter Druck, besonders gegenüber Fluchtwährungen wie dem Yen. Der Dollar-Index fiel um 1,6 Prozent, erholte sich damit aber deutlich von den Tagestiefs. Der Welthandel werde überwiegend in der Leitwährung Dollar abgewickelt. Sollte die globale Konjunktur nun erlahmen, werde auch die Nachfrage nach dem Dollar sinken, hieß es.

 

Konjunktursorgen sorgten für einen Einbruch bei den Ölpreisen. Die Notierungen für Brent und WTI reduzierten sich um bis zu 4,6 Prozent. Akteure am Ölmarkt fürchteten, dass die Nachfrage als Folge eines Handelskriegs drastisch zurückgehen werde. Zudem haben die Mitglieder der Opec+ Fördermengenerhöhungen angekündigt.

Bei den Konjunkturdaten steht das Highlight erst am Freitag mit dem offiziellen Arbeitsmarktbericht für März auf der Agenda. "Während der Arbeitsmarkt derzeit in einer guten Verfassung ist, besteht das Potenzial, dass er sich schnell verschlechtern könnte", sagte Ed Yardeni, President von Yardeni Research.

 

Veröffentlicht wurde am Donnerstag das Handelsbilanzdefizit für Februar. Es hat sich im Vergleich zum Januar etwas stärker verringert als angenommen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ging in der vergangenen Woche etwas deutlicher zurück als von Volkswirten erwartet. Die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im März verlangsamt. Der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex fiel stärker als erwartet und liegt nur noch knapp über der Expansionsschwelle von 50.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(03.04.2025)

 

DOW JONES--Die deutlich höher als erwartet ausgefallenen Import-Zölle von US-Präsident Donald Trump haben den schweizerischen Aktienmarkt am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Die USA werden Einfuhren aus anderen Ländern künftig pauschal mit zusätzlichen Zöllen von 10 Prozent belegen. Für einige Handelspartner sind diese Zölle jedoch noch höher. Auf Importe aus der EU kommen 20 Prozent, auf japanische Waren 24 und auf chinesische 34 Prozent. Für Importe aus der Schweiz fallen Zölle in Höhe von 31 Prozent an. Die entsprechenden Gegenmaßnahmen dürften nicht lange auf sich warten lassen, womit die globale Konjunktur auf einen Handelskrieg zusteuert, hieß es.

 

Investoren befürchten, dass die höheren Zölle die Inflation in die Höhe treiben, die Gewinne der Unternehmen schmälern und die Wirtschaft letztlich in eine Rezession treiben werden. Eine steigende Inflation könnte die US-Notenbank sogar dazu zwingen, die Zinsen zu erhöhen, hieß es.

 

Der SMI knickte um 2,5 Prozent auf 12.279 Punkte ein. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursverlierer und fünf -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 35,88 (zuvor: 19,16) Millionen Aktien.

 

Zu den größten Verlierern gehörten die Werte aus dem Luxusgüter-Sektor. Hier knickten Richemont um 6.3 Prozent ein und Swatch verloren 5,9 Prozent. Luxusunternehmen könnten laut Barclays nur begrenzte Möglichkeiten haben, die Zoll-Auswirkungen auf Importe in die USA auszugleichen. Der Sektor verfüge zwar über eine starke Preissetzungsmacht, jedoch hätten die Unternehmen in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Preiserhöhungen vorgenommen, wodurch einige Verbraucher abgeschreckt wurden. Zusätzliche Preiserhöhungen in den USA könnten die Nachfrage stärker als üblich beeinträchtigen.

 

Die Import-Zölle auf Schweizer Produkte werden die Technologiebranche des Landes "in einem ohnehin schon angespannten wirtschaftlichen Umfeld sehr hart treffen", so der Branchenverband Swissmem. Die USA stellten mit einem Anteil von 14,9 Prozent den zweitgrößten Absatzmarkt für Schweizer Unternehmen dar. Der größte Schlag werde dabei kleine und mittlere Unternehmen treffen, die keine Produktionsstätten in den USA hätten. "Die Einführung von Zöllen in Höhe von 31 Prozent ist völlig unverständlich und willkürlich, zumal die Schweiz alle ihre Industriezölle im Jahr 2024 abgeschafft hat", so Swissmem. Die Aktien von Logitech brachen um 16,5 Prozent ein.

 

Aktien der Pharmabranche hielten sich in dem schwachen Gesamtmarkt etwas besser. Roche reduzierten sich zwar um 3,1 Prozent, aber für Novartis und Lonza ging es um 0,4 bzw. 0,7 Prozent nach oben. Trump hat Pharmazeutika vorerst von seinen Zöllen auf globale Importe ausgenommen. Die Analysten von Bryan Garnier sprachen jedoch von Unsicherheit und Unklarheit über die Zollrisiken für die Branche angesichts der diffusen Aussagen Trumps, wonach die Arzneimittelhersteller "mit voller Kraft in die USA zurückkehren werden, denn wenn sie es nicht tun, müssen sie eine hohe Steuer zahlen".

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(03.04.2025)

 

DOW JONES--Mit kräftigen Verlusten haben die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag auf die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Rest der Welt reagiert. Die von ihm am Mittwoch verkündeten Vergeltungszölle sind nach Wahrnehmung der Marktteilnehmer höher als befürchtet ausgefallen. Sie wurden als aggressiv bezeichnet. Trump beschwöre mit den Zöllen einen regelrechten Handelskrieg herauf, hieß es. Die meisten Importe aus der EU sollen ab Mitte kommender Woche mit 20 Prozent belegt werden, womit die EU im Vergleich mit vielen anderen Regionen sogar noch relativ glimpflich davonkommt.

 

Aus Sorge vor den negativen Folgen der Zölle für Konjunktur und Unternehmensgewinne weltweit wurden Aktien verkauft und Anleihen in ihrer Funktion als sicherer Hafen gekauft - die Marktzinsen sanken also. Der DAX rutschte um 3,1 Prozent auf 21.717 Punkte ab. Der Euro-Stoxx-50 gab deutlicher um 3,6 Prozent nach - belastet unter anderem von besonders schwachen Kursen im Luxusgütersegment. Europäische Luxusunternehmen gehören nach Einschätzung von RBC Capital Markets zu den großen Verlierern.

 

Dem Segment werden auch die Sportartikelhersteller wie Adidas oder Puma zugerechnet. Deren Kurse knickten 11,7 und 11,1 Prozent ein, weil die USA besonders hohe Zölle auf den Schuhproduktionsstandort Vietnam von 46 Prozent verhängt haben. Profiteur der Zollthematik waren Aktien aus mutmaßlich nicht direkt betroffenen Branchen.

 

Der Stoxx-Subindex der Immobilienwerte gewann 2,8 Prozent, ebenso der Index der Versorger. Sie profitierten zugleich auch besonders davon, dass die Zinsen sinken. Auch die als defensiv geltenden Aktien aus der Nahrungsmittelbranche hielten sich gut mit einem Plus von 0,6 Prozent, ebenso Telekomaktien (+0,2%). Am Ende bei den Branchenindizes rangierten aBanken mit einem Minus von 4,7 Prozent.

 

Die Ankündigung der US-Zölle ist eines der verheerendsten Szenarien für die Weltwirtschaft, kommentierte Tomasz Wieladek, Chefvolkswirt für Europa bei T. Rowe Price. Es gebe mehrere Faktoren, die der Wirtschaft der EU schaden werden. Erstens gebe es die direkten Auswirkungen der Zölle, zweitens sei ein höherer Zoll gegenüber China verhängt worden, was zu einem verstärkten Wettbewerb auf dem Inlands- und Drittmarkt führen werde. Und schließlich gebe es weiter ein beispielloses Maß an handelspolitischen Unsicherheiten, was den Unternehmen Investitionsentscheidungen erschwere, abgesehen von den negativen Folgen eines schwächeren Konsums. Eine leichte Rezession im Euroraum im Jahr 2025 sei nun wahrscheinlich. Analysten von Goldman Sachs rechnen damit, dass die EU auf die neuen US-Importzölle "umfassend" reagieren und sich dabei nicht auf den Gütersektor beschränken wird, sondern auch den Dinstleistungssektor einbeziehen könnte.

 

Mit den geplanten US-Zöllen ist es nach Einschätzung der ING wahrscheinlicher geworden, dass die EZB ihre Leitzinsen noch in diesem Monat senkt. Während einige EZB-Ratsmitglieder zuletzt angedeutet hätten, dass angesichts des andauernden Inflationsdrucks eine Pause bei den Zinssenkungen angebracht sein könnte, verwiesen die ING-Ökonomen auf den gravierenden Schock für Handel und Vertrauen, den die Zölle nun darstellen. Für die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen ging es um 8 Basispunkte auf 2,64 Prozent nach unten.

 

Mit dem Subindex der Ölaktien ging es um 4,7 Prozent abwärts, auch weil bei einer Konjunkturabschwächung die Ölnachfrage sinken dürfte. Zudem denkt die Opec+ darüber nach, die Förderung zu erhöhen. Entsprechend gerieten auch die Ölpreise unter Druck. Der Subindex der Autowerte verlor 4 Prozent. Hier war zuvor bereits klar, dass Importe in die USA nun mit 25 Prozent belastet werden.

 

Das DAX-Schwergewicht Siemens fiel um 8 Prozent. Das Unternehmen vermeldete einen Zukauf. Citi wertete die von Siemens angekündigte Übernahme des PLM-Softwareunternehmens Domatic für 5,1 Milliarden Dollar als "nicht billig" und verwies darauf, dass der Preis dem 15-fachen des erwarteten Umsatzes von 2025 entspricht. Der Kaufpreis soll auch über den Verkauf von Beteiligungen erfolgen, Siemens Healthineers verloren 7,2 Prozent. Deutsche Post (-5%) litten unter der Erwartung, dass die Volumina im Welthandel von den US-Zöllen gebremst werden.

 

Quelle: stock3.com

News 02.04.2025

Märkte Europa

(02.04.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Mittwoch im Minus in den Tag gestartet. Der DAX notiert 1,0 Prozent niedriger bei 22.307 Punkten, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,6 Prozent tiefer. Mit Blick auf die Sektoren verliert der Chemiesektor gut 2 Prozent, hier geht es unter anderem für Sartorius um 3,3 Prozent nach unten, Bayer verlieren ebenfalls 3,3 Prozent und Merck KGaA 1,7 Prozent. Am Anleihemarkt deutet sich am Morgen zunächst eine Seitwärtsbewegung an. Warten dürfte das Motto des Tages lauten, denn um 22.00 Uhr MESZ steht der mit größter Spannung erwartete Auftritt von US-Präsident Donald Trump auf der Agenda, bei dem er neue Zölle verkünden dürfte.

 

Zollszenarien, Gegenmaßnahmen und deren Wechselwirkungen seien umfangreich, sagt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank. Kurzfristig könnte ein gegenseitiger Handelszoll von 25 Prozent zwischen den USA und der EU laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft der US-Wirtschaft rund 0,3 Prozent Wachstum kosten, der EU gut 0,5 Prozent. Mittelfristig dürften die Folgen eines längeren und eskalierenden Handelskonflikts für beide Seiten deutlich höher ausfallen. Dies seien gute Gründe, sich zu einigen. Zu erwartende Verhandlungen dürften jedoch zäh verlaufen und auch die Märkte weiter in Atem halten.

 

"Was auch immer der Präsident am Mittwoch ankündigt, kann leicht am nächsten Morgen wieder abgeschafft werden", gibt Don Calcagni, CIO von Mercer Advisors, zu bedenken: "Als professioneller Anleger will ich Permanenz, kein dauerndes Ändern der Regeln". Es sei "wirklich schwierig" vorherzusagen, wie der Anleihenmarkt die US-Zölle aufnehmen werde, befinden die ING-Analysten. Auch weil allgemein anerkannt sei, dass Zölle ein nicht unerhebliches Preissteigerungs- und Inflationsrisiko bergen.

 

Viele Ökonomen sind der Meinung, dass Zölle Preissteigerungen nach sich ziehen werden, weil zumindest ein Teil der zusätzlichen Kosten an die Verbraucher weitergegeben werden dürfte. Goldman Sachs geht davon aus, dass die Zölle die von der Fed bevorzugte Kennzahl für die Kerninflation in diesem Jahr von 2,8 Prozent im Februar auf etwa 3,5 Prozent ansteigen lassen werden. Die Schätzung basiert auf der Annahme, dass Präsident Trump reziproke Zölle in Höhe von durchschnittlich 15 Prozent für alle Handelspartner der USA ankündigen wird.

 

Bis zur Trump-Ankündigung am Abend ist der Kalender relativ leer. In den USA werden die Auftragseingänge bekannt gegeben. Derweil rückt der US-Arbeitsmarkt wieder in den Fokus. Am Nachmittag stehen die ADP-Arbeitsmarktdaten über die Beschäftigung in der privaten US-Wirtschaft auf dem Programm. Erwartet wird ein Stellenzuwachs von 120.000, nachdem es im Vormonat 77.000 gewesen sind. Am Freitag steht dann der offizielle US-Arbeitsmarktbericht auf der Agenda.

 

Mit Blick auf die Unternehmen ist die Nachrichtenlage sehr dünn. In Italien kann die Unicredit (-1,1%) nun das Übernahmeangebot für den heimischen Rivalen BPM (+1,5%) starten. Wie die italienische Bank mitteilte, hat die Finanzmarktaufsicht Consob das Angebotsdokument genehmigt. Unicredit will BPM für gut 10 Milliarden Euro übernehmen. BPM hat das Angebot mit der Begründung zurückgewiesen, das Unternehmen werde unterbewertet. Derweil hält die Credit Agricole (+0,9%) derzeit 9,9 Prozent an BPM über Finanzinstrumente. Die Bank will die Optionen ausüben und ihren Anteil sogar auf 19,8 Prozent erhöhen. Credit Agricole hatte deutlich gemacht, dass sie kein Übernahmeangebot für BPM plane.

 

Derweil konnte sich Nordex (+1,4%) zwei Aufträge über insgesamt 750 Megawatt (MW) von einem Windenergieprojektentwickler aus der Türkei sichern. Der Windkraftanlagenhersteller wird ab Mitte kommenden Jahres 108 Turbinen für zwei Windprojekte liefern und installieren. Die Fertigstellung der Windparks ist für 2027 geplant.

 

Um 8 Prozent nach oben schießen die Aktien von Grifols in Madrid. Damit setzen sich die spanischen Pharmapapiere an die Spitze im Stoxx-600-Index. Kurstreiber sind Presseberichte, wonach die Übernahmegespräche mit dem Finanzinvestor Brookfield wieder aufgenommen worden seien. Dies berichtet die Zeitung "El Confidencial". Sie sieht das Übernahmevolumen bei rund 7 Milliarden Euro. Im Herbst vergangenen Jahres sein ein Gebot von 6,7 Milliarden durch Grifols abgelehnt worden.

 

Quelle: stock3.com

News 01.04.2025

Märkte Asien

(01.04.2025)

 

DOW JONES--Nach dem von teils schweren Verlusten geprägten Wochenstart ist es am Dienstag an den Aktienmärkten in Ostasien überwiegend nach oben gegangen. Eine kräftige Erholung auf breiter Front blieb aber aus. Zu schwer wogen die Verunsicherung und Nervosität vor dem morgigen Mittwoch. Dann wird mit der Verkündung neuer US-Strafzölle gerechnet. Unter anderem avisierte Trump sogenannte reziproke Zölle, mit denen seiner Meinung nach ungerechtfertigte Zölle auf US-Produkte ausgeglichen werden sollen. Allerdings war die Nachrichtenlage dazu zuletzt teils widersprüchlich. Die Frage neben der Höhe der Zölle ist, ob sie zielgerichtet auf einzelne Länder erhoben werden sollen oder unterschiedslos in ganzer Breite.

 

In Tokio fiel die Erholungsbewegung ganz aus. Dem 4-prozentigen Minus vom Vortag folgte ein Miniplus auf 35.653 Punkte. Konjunkturseitig kam von der vierteljährlichen Konjunkturumfrage "Tankan" der japanischen Notenbank Ernüchterung. Dessen Wert sank gegenüber dem Vorquartal auf 12 von 14, den niedrigsten Stand seit einem Jahr. Und auch für Juni ergab die Umfrage unter Großunternehmen lediglich einen Indexstand von 12. Dazu beinhaltet die Umfrage eine höhere Inflationserwartung, was für weitere Zinserhöhungen der Notenbank spricht.

 

Am deutlichsten fiel die Gegenbewegung mit 1,6 Prozent in Seoul aus, Marktteilnehmer sprachen von Schnäppchenkäufen, verwiesen aber auch auf ein unerwartet stark ausgefallenes Exportwachstum für März. Von letzterem profitierten unter anderen die Aktienkurse von Werften wie HD Hyundai Mipo (+8,0%).

 

In Sydney ging es um 1,0 Prozent aufwärts. Dass die australische Notenbank den Leitzins mit 4,1 Prozent bestätigte, war so überwiegend erwartet worden. Derweil fiel der Anstieg der Einzelhandelsumsätze in Down Under im Februar einen Tick unter der Erwartung aus. Das störte aber kaum, weil es zugleich Hoffnungen auf sinkende Zinsen zugute kam.

 

In Schanghai und vor allem in Hongkong gingen zwischenzeitlich größere Gewinne wieder verloren. Der Composite-Index legte um 0,4 Prozent zu, der HSI in Hongkong machte 0,7 Prozent gut. Für einen Lichtblick sorgte der von Caixin ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Industrie. Er stieg im März gegenüber dem Vormonat innerhalb des Expansion anzeigenden Bereichs leicht.

 

Zu den Gewinnern in Hongkong gehörten Internetaktien wie Tencent, Alibaba oder Meituan mit Gewinnen um 1,7 Prozent. Die Stimmung der Anleger gegenüber chinesischen Internetunternehmen sei wieder positiver, so die Analysten von Citi. Trotz Zöllen und Beschränkungen für Chipunternehmen seien angemessene Bewertungen, die Durchbrüche bei künstlicher Intelligenz, unterstützende Regulierungspolitik und erste Anzeichen für ein steigendes Verbrauchervertrauen ermutigend. Dazu hätten chinesische Internetunternehmen das vierte Quartal 2024 mit Gewinn- und Umsatzsteigerungen abgeschlossen.

 

In Tokio zeigten sich Softbank Group (+0,2%) und Tokyo Gas (+0,2%) wenig bewegt von neuen Nachrichten. Der Technologie-Investor Softbank will bis zu 30 Milliarden Dollar in OpenAI Global investieren. Dazu muss das KI-Unternehmen anders als bislang zukünftig aber gewinnorientiert arbeiten. Tokyo Gas hat derweil über eine Tochter und mit einem Partner für 525 Millionen Dollar ein Chevron-Gasvorkommen in Texas gekauft.

Quelle: stock3.com

News 31.03.2025

Märkte Schweiz

(31.03.2025)

 

DOW JONES--Im Gefolge der europäischen Börsen ging es zu Wochenbeginn auch am schweizerischen Aktienmarkt kräftig nach unten. Die Zoll-Politik von US-Präsident Donald Trump sorgte weiterhin für Verunsicherung bei den Anlegern. Nach den jüngsten US-Wirtschaftsdaten wird zunehmend mit einer Stagflation in den USA gerechnet - eine steigende Inflation bei einem geringen Wirtschaftswachstum. Und auch in Europa dürften die US-Zölle das erwartete Wirtschaftswachstum belasten, was vor allem die Exportwirtschaft betreffen dürfte. Investoren suchten in der Folge sichere Häfen wie Anleihen und Gold. Das Edelmetall kletterte auf ein neues Allzeithoch über 3.100 Dollar je Feinunze.

 

Am Mittwoch will Trump Details zu seinen geplanten Strafzöllen bekanntgeben. Diese könnten noch umfangreicher ausfallen als bislang angedroht, schrieb das Wall Street Journal. Trump selbst hatte am Sonntag verkündet, dass die Strafzölle alle Handelspartner der USA betreffen würden. Bislang fest steht, dass ab Mittwoch Strafzölle von 25 Prozent auf Autos und Autoteile erhoben werden sollen, die außerhalb der USA hergestellt wurden.

 

Der SMI verlor 1,9 Prozent auf 12.598 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten verzeichneten alle Aktien Abgaben. Dabei wurden 30,17 (zuvor: 20,27) Millionen Aktien umgesetzt.

 

Mit Abschlägen zeigten sich auch die defensiven Index-Schwergewichte, allerdings fielen die Kursverluste hier teils nicht so deutlich aus. Die Papiere von Roche, Novartis und Nestle verloren zwischen 0,8 und 2,1 Prozent.

 

Besonders unter Druck stand der europäische Banken-Sektor. Hier sei ein schwächeres wirtschaftliches Wachstum eingepreist worden. Zudem wird teils davon ausgegangen, dass die Europäische Zentralbank auf ihrer Sitzung im April eine Zinspause einlegen wird. Die Aktien der UBS verloren 3,8 Prozent, Julius Bär büßten 2,3 Prozent ein.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(31.03.2025)

 

DOW JONES--Am deutschen Aktienmarkt ist es am Montag nach unten gegangen. Der DAX ging mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 22.163 Punkten aus dem Handel, im Tagesverlauf rutschte der Index kurzfristig unter die 22.000er-Marke. Dabei belastete einmal mehr die Schwäche der Automobilwerte, deren Sektor-Index mit einem Abschlag von 3,2 Prozent den größten Verlierer stellte. Aktuell sind es die US-Zölle, die die Investoren vorsichtiger stimmen. Ab dem 2. April sollen neue US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle importierten Autos und Autoteile in Kraft treten. Die Zölle gelten zusätzlich zu den bereits bestehenden Abgaben. Zudem werden wohl am Mittwoch reziproke Zölle verkündet. Das Ausmaß dieser Zölle oder die zeitliche Implementierung ist derweil noch offen. In der Folge gaben VW um 3,5 Prozent nach, Porsche AG um 4 und BMW um 3 Prozent.

 

Leichte Entspannung kam dagegen von den Verbraucherpreisen, der Inflationsdruck in Deutschland ging im März etwas deutlicher als erwartet zurück. Nachdem die europäischen Währungshüter angekündigt hatten, ihre Zinsentscheidungen stärker von den Datenveröffentlichungen abhängig zu machen, erwarten die Zinsstrategen der DZ Bank, dass die EZB im April auf eine weitere Zinssenkung verzichtet und erst im Juni mit neuen Konjunktur- bzw Inflationsprojektionen wieder aktiv werden wird.

 

Anleger suchten ansonsten die sicheren Häfen auf, im DAX waren es die defensiven Werte wie Eon oder Deutsche Börse, die gegen den Trend im Plus schlossen. Aber auch Gold war gesucht, dass Kilo kostete erstmals über 93.000 Euro. Lufthansa gaben um 4,3 Prozent nach, nachdem ein Wettbewerber von einer nachlassenden Nachfrage nach Transatlantik-Flügen berichtet hatte. Eine Analystenkommentar schickte die Aktie von SMA Solar (-15%) gen Süden. Die Analysten von Jefferies sind der Ansicht, dass sich das Geschäft von SMA Solar derzeit schlechter prognostizieren lässt, und senkten das Votum auf Halten.

 

Für die Aktie von Cancom ging es um 15,1 Prozent nach unten. Die DZ Bank attestierte Cancom einen enttäuschenden Ausblick 2025. Das Sentiment zur Aktie dürfte mit den neuen Informationen weiter gedämpft bleiben, da der Ausblick für Investoren abermals eine Enttäuschung darstelle.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(31.03.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten ist es zum Start in die Woche deutlich abwärts gegangen. Es ist weiterhin die teils sprunghafte Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump, die Investoren verschreckt. Nach den jüngsten US-Wirtschaftsdaten wird zunehmend mit einer Stagflation in den USA gerechnet - mit steigender Inflation bei geringem Wirtschaftswachstum. Auch in Europa dürften die US-Zölle das erwartete Wirtschaftswachstum belasten. Anleger suchten in der Folge die sicheren Häfen wie Gold auf, das Kilo des Edelmetalls kostete erstmals über 93.000 Euro. Der DAX fiel um 1,3 Prozent auf 22.163 Punkte, notierte im Tief unter der 22.000er Marke. Der Euro-Stoxx-50 verlor 1,6 Prozent auf 5.248 Zähler.

 

Bei den Branchen fielen in Europa die Automobilwerte im Schnitt um 2,6 Prozent, sie dürften am stärksten von den US-Zöllen betroffen sein. Ab dem 2. April sollen neue US-Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle importierten Autos und Autoteile in Kraft treten. Die Zölle gelten zusätzlich zu den bereits bestehenden Abgaben. Zudem werden am Mittwoch reziproke Zölle verkündet. Das Ausmaß dieser Zölle oder die zeitliche Implementierung ist derweil noch offen. Der Sektor der defensiven Telekomwerte handelte mit plus 0,2 Prozent als einziger in positivem Terrain.

 

Für die Zinsstrategen der DZ Bank bleibt die große Frage, ob Trump sein Ziel erreichen wird, die Abhängigkeit von ausländischen Waren zu reduzieren und die US-Wirtschaft zu stärken. Die geringe Kapazitätsauslastung im Automobilsektor deute darauf hin, dass jährlich mehrere Millionen Fahrzeuge zusätzlich produziert werden könnten.

 

Eine Einschränkung könnte allerdings sein, dass nicht genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, um die Produktion zu erhöhen. Kurzfristig dürfte Trumps Zollpolitik die konjunkturellen Aussichten eher eintrüben. Die Unsicherheit habe deutlich zugenommen. An den Kapitalmärkten bestehe die Hoffnung, dass die deutliche Reaktion der Kapitalmärkte Trump dazu veranlassen könnte, "mildere" Zölle in Aussicht zu stellen.

 

Goldman Sachs erwartet, dass die durchschnittlichen US-Zölle auf 15 Prozent steigen, das wären 5 Prozentpunkte mehr als erwartet: "Wir gehen weiter davon aus, dass das Risiko der Zölle ab dem 2. April größer ist, als viele Marktteilnehmer annehmen."

 

EZB könnte Zinspause einlegen

Der Inflationsdruck in Deutschland ist im März etwas deutlicher als erwartet zurückgegangen. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und lag um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten eine Jahresteuerung von 2,4 Prozent prognostiziert. Nachdem die europäischen Währungshüter angekündigt hatten, ihre Zinsentscheidungen stärker von den Datenveröffentlichungen abhängig zu machen, erwarten die Zinsstrategen der DZ Bank, dass die EZB im April auf eine weitere Zinssenkung verzichtet und erst im Juni mit neuen Konjunktur- bzw Inflationsprojektionen wieder aktiv werden wird.

 

Bei den Einzelwerten standen in Schweden die Aktien von Fortnox mit einem Übernahmeangebot im Fokus. Die Titel schossen um 33 Prozent nach oben.

 

In Deutschland ging es für die Aktie von Cancom um 15,1 Prozent nach unten. Die DZ Bank attestiert Cancom einen enttäuschenden Ausblick 2025. Das Sentiment zur Aktie dürfte mit den neuen Informationen weiter gedämpft bleiben, da der Ausblick für Investoren abermals eine Enttäuschung darstelle.

 

Die Aktien von International Consolidated Airlines (IAG) ging es um 6,6 Prozent nach unten, nachdem Virgin Atlantic berichtet hatte, dass es Anzeichen für eine Abschwächung der US-Nachfrage nach transatlantischen Reisen gebe. Das Unternehmen stellte fest, dass sich die Nachfrage nach einem starken Start ins Jahr 2025 verlangsamt. In Deutschland verloren die Aktien der Lufthansa 4,3 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

News 28.03.2025

Märkte Schweiz

(28.03.2025)

 

DOW JONES--In einem schwachen Börsenumfeld hat sich der schweizerische Aktienmarkt am Freitag wacker geschlagen - gestützt von den defensiven Schwergewichten. Im Handel war mit Blick auf den drohenden Handelskrieg zwischen Europa und den USA von einem politisch dominierten Markt die Rede. Der große Rundumschlag am 2. April mit individuell auf jeden Handelspartner abgestimmten Zöllen rückte immer näher - und mit ihm stieg die Nervosität am Markt. Es gebe noch immer wenig Klarheit über die Höhe der Zölle.

 

Zudem warf der Protektionismus bereits seine Schatten voraus: Der mit Spannung erwartete PCE-Deflator, das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank, war in der Kernrate gestiegen und dies deutlicher als prognostiziert. Gerade vor dem Wochenende sei das Schlagzeilenrisiko gestiegen, daher trennten sich Anleger von Risikopapieren wie Aktien, hieß es. Der SMI sank 0,2 Prozent auf 12.840 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 13 Kursverlierer und sieben -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 20,27 (zuvor: 25,54) Millionen Aktien.

 

Gestützt wurde der eidgenössische Markt von den defensiven Schwergewichten Nestle (+1,1%), Roche (+0,8%) und Novartis (+0,3%). In unsicheren Zeiten greifen Anleger gern auf diese Werte zurück. Holcim strebt nach der geplanten Abspaltung des Nordamerikageschäfts Amrize bis 2030 Wachstum bei Umsatz und Gewinnen an. Der Baustoffhersteller zielt dabei im Schnitt auf 3 bis 5 Prozent jährliches organisches Umsatzwachstum und ein Wachstum von 6 bis 10 Prozent beim wiederkehrenden EBIT, wie der Konzern anlässlich seines Kapitalmarkttages mitteilte. Vontobel sprach von soliden Wachstumsprognosen. Moody's bestätigte die Bonitätsnote. Der Kurs sank um 1,1 Prozent, was Händler aber mit den zyklischen Charakter der Aktie erklärten.

 

Nach einem positiven Analystenkommentar von Goldman Sachs verloren Adecco "nur" 0,4 Prozent. Unter den weiteren Nebenwerten hielten sich Schlatter nach Vorlage von Geschäftszahlen für 2024 unverändert. Meyer Burger schossen um 9,9 Prozent nach einem Auftrag aus Italien empor.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(28.03.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der DAX büßte 1 Prozent auf 22.462 Punkte ein. Vor dem Wochenende nahmen die Anleger Gewinne mit. "Das ist aktuell ein politisch dominierter Markt, in dem sich die Stimmung schnell und häufig dreht", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Märkte warten auf Details zu weiteren US-Zöllen. Und weil vielfach damit gerechnet wird, dass die Zölle zu einer höheren Inflationsrate führen werden, haben die Börsen umso mehr auch die Entwicklung der Preise im Blick.

 

Als schlechte Nachricht für die KI-Euphorie sahen Händler den deutlich gesenkten Preis zum Börsengang des auf KI spezialisierten Cloud-Computing-Anbieters Coreweave. Wie am Vortag schon mit Verweis auf Insider vermutet, bringt Coreweave seine Aktien zu je 40 Dollar an den Markt, deutlich unter der ursprünglichen Preisspanne von 47 bis 55 Dollar. "Das ist das erste Mal, dass es zu einem Einbruch der Bewertungen im KI-Bereich kommt", meinte ein Händler. Das drückte auf Technologigieaktien: Infineon verloren 4 Prozent, Aixtron 5,8 Prozent und Suss mit negativen Analystenstimmen gleich 14,3 Prozent.

 

Fallende Renditen stützen Immobilienaktien

Fallende Renditen an den Anleihemärkten stützten dagegen den zuletzt gemiedenen Immobiliensektor: Vonovia legten im DAX 2,3 Prozent zu, LEG Immobilien kamen auf ein Plus von 1,4 Prozent. Im Gegenzug wurden Bankentitel gemieden: Für die Aktie der Deutschen Bank ging es 2,9 Prozent nach unten, Commerzbank verloren 4,7 Prozent.

 

Autotitel wurden ebenfalls weiter gemieden: BMW verloren 1,7 Prozent oder VW 2,4 Prozent. Zu Abschlägen kam es auch bei Rüstungsaktien: Rheinmetall fielen um 3 Prozent, in der zweiten Reihe gaben Hensoldt 5,2 Prozent ab. Auf der anderen Seite zogen Deutsche Telekom um 2,2 Prozent an.

 

Platzierung in Ionos

SAF-Holland schlossen 0,2 Prozent im Minus. Wie der Lkw-Zulieferer anlässlich seines Kapitalmarkttages mitteilte, will er sowohl organisch als auch durch Übernahmen wachsen. Zudem will er Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umsetzen.

 

Ionos verloren 0,2 Prozent auf 25,90 Euro. Der Großaktionär Warburg Pincus habe am Vorabend Aktien zu 24,55 Euro platziert, hieß es im Handel. Dies seien die letzten 8,6 Prozent gewesen, Warbung sei jetzt nicht mehr beteiligt. Damit stehen keine weiteren Verkäufe mehr an, was der Aktie Rückhalt bot.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(28.03.2025)

 

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist am Freitag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der DAX büßte 1 Prozent auf 22.462 Punkte ein, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,9 Prozent auf 5.331 Punkte nach unten.

 

Vor dem Wochenende nahmen die Anleger Gewinne mit. "Das ist aktuell ein politisch dominierter Markt, in dem sich die Stimmung schnell und häufig dreht", sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Märkte warten auf Details zu weiteren US-Zöllen. Und weil vielfach damit gerechnet wird, dass die Zölle zu einer höheren Inflationsrate führen werden, haben die Börsen umso mehr auch die Entwicklung der Preise im Blick.

 

Aus Japan wurde für den Großraum Tokio ein deutlich stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise berichtet. Dagegen sahen Händler leicht positive Botschaften in neuen Inflationsdaten aus Europa. In Spanien legten die HVPI-Verbraucherpreise im März um 2,2 (Vormonat: 2,9) Prozent zum Vorjahr zu, in Frankreich wie im Februar sogar lediglich um 0,9 (erwartet: 1,1) Prozent. Dies zeige alles in die richtige Richtung.

 

Der von der US-Notenbank stark beobachtete PCE-Preisindex für Februar ist derweil in der Kernlesung einen Tick stärker gestiegen als erwartet. Wichtiger waren aber die oben geschnellten Inflationserwartungen der US-Konsumenten: Laut der Zweitlesung der Verbraucherstimmung der Uni Michigan für März ist die Inflationserwartung über die kommenden 5 bis 10 Jahre auf 4,1 Prozent gestiegen - das ist laut Bloomberg der höchste Wert seit 1993.

 

An den Anleihemärkten, insbesondere in USA, fielen die Renditen. Das ließ den Euro auf 1,0819 Dollar steigen. Der Goldpreis legt derweil immer weiter zu. Im Verlauf hatte die Feinunze mit 3.085 Dollar ein neues Allzeithoch markiert und war da auch in Euro gerechnet so teuer wie nie zuvor. Nach Einschätzung von Marktanalyst Fawad Razaqzada von Forex.com treibt die Angst vor einer Eskalation der Handelsspannungen die Anleger in den vermeintlich sicheren Hafen. Zu Börsenschluss ging das Edelmetall bei 3.084 Dollar je Feinunze um.

 

KI-Börsengang von Coreweave drückt auf Sektorsentiment - höhere Renditen belasten Bankensektor

Als schlechte Nachricht für die KI-Euphorie sahen Händler den deutlich gesenkten Preis zum Börsengang des auf KI spezialisierten Cloud-Computing-Anbieters Coreweave. Wie am Vortag schon mit Verweis auf Insider vermutet, bringt Coreweave seine Aktien zu je 40 Dollar an den Markt, deutlich unter der ursprünglichen Preisspanne von 47 bis 55 Dollar. Außerdem platziert das Unternehmen weniger Aktien als zunächst geplant. "Das ist das erste Mal, dass es zu einem Einbruch der Bewertungen im KI-Bereich kommt", meinte ein Händler.

 

Der Stoxx-Subindex Technologie fiel um 2,1 Prozent. Der Banken-Index gab um 2,2 Prozent nach, während der Index der Immobilienaktien um 1,6 Prozent zulegte. Hier dürfte vor allem der Rückgang der Renditen am Anleihemarkt eine Rolle gespielt haben. Die deutsche Zehnjahresrendite fiel um 5 Basispunkte auf 2,72 Prozent.

Autotitel wurden ebenfalls weiter gemieden: BMW verloren 1,7 Prozent oder VW 2,4 Prozent. Zu Abschlägen kam es auch bei Rüstungsaktien: Rheinmetall fielen um 3 Prozent, in der zweiten Reihe gaben Hensoldt 5,2 Prozent ab.

 

Auf der anderen Seite zogen Deutsche Telekom um 2,2 Prozent an.

 

Platzierung in Ionos

SAF-Holland schlossen 0,2 Prozent im Minus. Wie der Lkw-Zulieferer anlässlich seines Kapitalmarkttages mitteilte, will er sowohl organisch als auch durch Übernahmen wachsen. Zudem will er Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umsetzen.

 

Ionos verloren 0,2 Prozent auf 25,90 Euro. Der Großaktionär Warburg Pincus habe am Vorabend Aktien zu 24,55 Euro platziert, hieß es im Handel. Dies seien die letzten 8,6 Prozent gewesen, Warbung sei jetzt nicht mehr beteiligt. Damit stehen keine weiteren Verkäufe mehr an, was der Aktie Rückhalt bot.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(28.03.2025)

 

DOW JONES--Die US-Strafzölle haben auch am Freitag das Geschehen an den Aktienmärkten in Ostasien und Australien dominiert. In Tokio und Seoul ging es deutlich abwärts, erneut angeführt von Verlusten bei Autoaktien. In Tokio drückten außerdem überraschend deutlich gestiegene Verbraucherpreise für den Großraum Tokio auf die Stimmung. Sie weckten Befürchtungen, dass die Bank of Japan demnächst die Zinsen erneut anheben könnte. Der Yen wertete darauf auf 150,45 je Dollar auf von Ständen knapp über 151 zuvor.

 

Der Nikkei-225-Index fiel um 1,8 Prozent auf 37.120 Punkte. Die Aktien der Autohersteller wurden wegen der ab dem 2. April geltenden US-Strafzölle von 25 Prozent abermals kräftig abverkauft. Toyota verloren 4,5, Honda 4,9 und Nissan 3,9 Prozent.

 

In Seoul verbilligten sich Hyundai Motor und Kia um 3,5 und 2,7 Prozent. Der Leitindex Kospi gab um 1,9 Prozent nach. Neben Autowerten wurden auch Aktien des Chipsegments verkauft. Anleger fürchten, dass auch diese Branche von Strafzöllen und Handelsbeschränkungen betroffen sein wird. Das Indexschwergewicht Samsung Electronics verbilligte sich um 2,6 Prozent. SK Hynix büßten 3,7 Prozent ein. In Tokio gaben Advantest und Toyko Electron ebenso weiter nach um 3 bis 4 Prozent.

 

Für die Verkäufe im Halbleitersegment dürfte auch ein Grund gewesen sein, dass der Börsengang des KI-Cloud-Computing Unternehmens Coreweave später am Tag an der Nasdaq nur deutlich abgespeckt vonstatten gehen wird.

Nicht ganz so hoch wie in Tokio und Seoul fielen die Kursverluste an den chinesischen Börsen aus. Sie wurden etwas gestützt von der Hoffnung auf weitere Wirtschaftsstimuli der chinesischen Regierung. Der Composite-Index in Schanghai schloss 0,7 Prozent im Minus. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel im späten Handel um ebenfalls 0,7 Prozent.

 

Tencent tendierten in Hongkong kaum verändert. Das Unternehmen steigt beim Spieleentwickler Ubisoft ein. Dieser gründet eine neue Einheit, die die Spielereihen "Assassin's Creed", "Far Cry" und "Tom Clancy's Rainbow Six" beheimaten wird. Der chinesische Technologiekonzern Tencent übernimmt für 1,16 Milliarden Euro einen Minderheitsanteil an dem neuen Bereich.

 

Der Aktienmarkt in Sydney trotzte der negativen Tendenz und ging gut behauptet aus dem Handel. Noch vor Handelsbeginn hatte der australische Premierminister Anthony Albanese Neuwahlen für den 3. Mai angesetzt.

Quelle: stock3.com

News 27.03.2025

Märkte Schweiz

(27.03.2025)

 

DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat am Donnerstag im Minus geschlossen. Vermiest wurde die Stimmung durch die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Der hatte wie befürchtet zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf Importe von Autos und Autoteilen verhängt und diese als "nicht mehr verhandelbar" bezeichnet. Die Autozölle trafen die Schweiz zwar direkt kaum, aber die Sorge ging um, dass dies nur der Anfang sein könnte. Denn am 2. April soll der ganz große Rundumschlag in Sachen Zölle in den USA folgen. Gedrückt wurde die eidgenössische Börse auch von optisch hohen Verlusten bei Roche (-2,8%) - bedingt durch den Dividendenabschlag.

 

Der SMI gab 0,7 Prozent auf 12.867 Punkte ab. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursverlierer und acht -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 25,54 (zuvor: 19,24) Millionen Aktien. Mit einem Verlust von 4,1 Prozent zeigten sich UBS extrem schwach. Bank of America hatte die Aktien der Großbank auf "Underperform" abgestuft und auch das Kursziel deutlich reduziert. Zudem äußerte sich Goldman Sachs negativ.

 

Bei Nestle (+0,7%) ließen Berichte über Verhandlungen zur Zukunft des Wassergeschäfts Kursfantasie aufkommen. Alcon übernimmt die Mehrheit an Aurion Biotech, einem Unternehmen für Zelltherapien bei Augenkrankheiten. Vorausgegangen waren juristische Auseinandersetzungen. Der Alcon-Kurs zog um 5,2 Prozent an.

 

Adecco (+0,5%) gab die Gründung einer neuen Gesellschaft in Kooperation mit Salesforce bekannt, nannte aber keine finanziellen Details. Neben Roche wurden auch Sika (-2,9%), Schindler (-4,3%) und Implenia (-3,7%) ex Dividende gehandelt. Implenia meldete den Gewinn attraktiver neuer Projekte in den Bereichen Datenzentren, Gesundheit sowie Energie- und Verkehrsinfrastruktur. Nach Vorlage von Geschäftszahlen für 2024 verloren Idorsia 5,1 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(27.03.2025)

 

DOW JONES--Mit Abgaben, aber erholt von ihren Tagestiefs, sind die deutschen Aktien am Donnerstag aus dem Handel gegangen. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump belastete überall, selbst an den US-Börsen.

 

Trump hatte am Vorabend wie befürchtet zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf Importe von Autos und Autoteilen verhängt und diese als "nicht mehr verhandelbar" bezeichnet. Starten sollen sie am 2. April. Der autolastige DAX verlor 0,8 Prozent auf 22.679 Punkte,

Die exportstarken deutschen Autobauer litten durch die Bank: Vor allem Porsche AG standen zunächst unter deutlichem Druck und erholten sich erst spät auf 2,6 Prozent Minus. Für BMW, Mercedes-Benz und Zulieferer wie Continental ging es zwischen 2,4 und 2,7 Prozent abwärts. VW fielen um 1,5 Prozent.

 

Ernüchterung bei Prosieben

Prosieben brachen nach enttäuschten Übernahmespekulationen um 10.2 Prozent auf 5,87 Euro ein. MFE hat am Vorabend zwar ein Gebot für die Senderkette vorgelegt - der von der Berlusconi-Familie kontrollierte Medienkonzern bietet aber nur den gesetzlichen Mindestpreis für die ausstehenden Aktien von je 5,75 Euro.

 

Entsprechend verschnupft reagierten die Anleger.

 

Henkel legten im DAX um 2,7 Prozent zu nach besser als erwarteten Zahlen von US-Konkurrent HB Fuller am Vorabend. Defensive Branchen waren angesichts der Zollstreitigkeiten europaweit erste Wahl. Auch RWE und Eon legten um bis zu 1,6 Prozent zu.

 

Daneben gab es auf Unternehmensebene eine Reihe endgültiger Geschäftsberichte bei Nebenwerten: Unter anderem fielen SMA Solar nach Jahreszahlen um 8,9 Prozent. Der Hersteller von Wechselrichtern für Solaranlagen rutschte wegen Wertberichtigungen tief in die roten Zahlen. Auch ein ordentlicher Ausblick auf die Auftragslage änderte daran nichts.

 

Um 5,5 Prozent nach oben ging es nach Zahlen für Vossloh. Diese bewegten sich laut Jefferies im Rahmen der Erwartungen, den Ausblick schätzten Anleger aber offenbar als zu konservativ ein.

 

Ionos kletterten nach ihren Jahresergebnissen um 6,4 Prozent. Diese waren laut JP Morgan etwas besser als erwartet ausgefallen. Rational verloren nach einem wenig überzeugenden Ausblick 4,9 Prozent. Gleiches galt für Formycon, die 6 Prozent einbüßten.

 

Bei CTS Eventim kam der Ausblick gut an und ließ die Titel 3,1 Prozent steigen. Die Analysten von Baader Helvea bezeichneten ihn als vorsichtig und konservativ.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(27.03.2025)

 

DOW JONES--Leichter sind die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag aus dem Handel gegangen. Umschichtungen in defensive Werte und Einzelhändler milderten das Minus der vor allem deutschen Autowerte allerdings etwas ab. Belastend wirkte wieder einmal die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Er hatte am Vorabend wie befürchtet zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf Importe von Autos und Autoteilen verhängt und diese als "nicht mehr verhandelbar" bezeichnet. Eingeführt werden sollen sie am 2. April.

 

Der autolastige DAX verlor 0,7 Prozent auf 22.679 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fiel um 0,6 Prozent auf 5.381 Punkte.

 

Autosektor mit US-Zöllen unter Druck

Kräftig abwärts ging es in Europa bei fast allen Autowerten. Der Sektor reduzierte sich um 1,1 Prozent. Anleger differenzierten weltweit aber genau nach der US-Abhängigkeit: So fielen selbst General Motors in den USA um rund 7 Prozent, da sie auch in Mexiko produzieren. Umgekehrt legten Tesla an der Wall Street in der Spitze um mehr als 6 Prozent zu, da sie überwiegend in den USA herstellen. Stellantis in Paris reduzierten sich um 4,3 Prozent wegen ihrer zahlreichen US-Töchter.

 

Die exportstarken deutschen Autobauer litten durch die Bank: Vor allem Porsche AG standen zunächst unter deutlichem Druck und erholten sich erst spät auf 2,6 Prozent Minus. Für BMW, Mercedes-Benz und Zulieferer wie Continental ging es zwischen 2,4 und 2,7 Prozent abwärts. VW fielen um 1,5 Prozent.

 

Gegen den Trend nach oben ging es mit 1,8 Prozent bei Ferrari. Der italienische Luxuswagenbauer bestätigte, trotz der Trump-Zölle seine Jahresprognose zu halten.

 

Die Analysten von Wedbush haben errechnet, dass der Durchschnittspreis für den US-Kunden durch die Zölle um 5.000 bis 10.000 Dollar steigen wird. Für die Autohersteller würde das einen "orkanartigen Gegenwind" bedeuten.

 

Ernüchterung bei Prosieben

Prosieben brachen nach enttäuschten Übernahmespekulationen um 10,2 Prozent auf 5,87 Euro ein. MFE hat am Vorabend zwar ein Gebot für die Senderkette vorgelegt - der von der Berlusconi-Familie kontrollierte Medienkonzern bietet aber nur den gesetzlichen Mindestpreis für die ausstehenden Aktien von je 5,75 Euro.

 

Entsprechend verschnupft reagierten die Anleger.

 

Henkel legten im DAX um 2,7 Prozent zu nach besser als erwarteten Zahlen von US-Konkurrent HB Fuller am Vorabend. Defensive Branchen waren angesichts der Zollstreitigkeiten europaweit erste Wahl. Auch RWE und Eon legten um bis zu 1,6 Prozent zu.

 

Daneben gab es auf Unternehmensebene eine Reihe endgültiger Geschäftsberichte bei Nebenwerten: Unter anderem fielen SMA Solar nach Jahreszahlen um 8,9 Prozent. Der Hersteller von Wechselrichtern für Solaranlagen rutschte wegen Wertberichtigungen tief in die roten Zahlen. Auch ein ordentlicher Ausblick auf die Auftragslage änderte daran nichts.

 

Ionos kletterten nach ihren Jahresergebnissen um 6,4 Prozent. Diese waren laut JP Morgan etwas besser als erwartet ausgefallen. Bei CTS Eventim kam der Ausblick gut an und ließ die Titel um 3,1 Prozent steigen. Die Analysten von Baader Helvea bezeichneten ihn als vorsichtig und konservativ.

 

Quelle: stock3.com

News 26.03.2025

Märkte USA

(26.03.2025)

 

DOW JONES--Keine klare Tendenz zeigt sich an der Wall Street zur Wochenmitte im frühen Handel. Der Dow-Jones-Index steigt um 0,3 Prozent auf 42.699 Punkte. Der S&P-500 zeigt sich unverändert und für den Nasdaq-Composite geht es um 0,3 Prozent nach unten. Die Unsicherheit über die Zollpolitik der US-Regierung und die Auswirkungen auf den globalen Handel sorgen weiter für Zurückhaltung. Investoren hätten immer noch keine eindeutige Vorstellung davon, wie die geplanten Zölle aussähen, die in der kommenden Woche eingeführt werden sollen, heißt es.

 

US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag außerdem für weitere Verwirrung gesorgt, als er sagte, er "könnte vielen Ländern Erleichterungen gewähren", was darauf hindeutet, dass einige Handelspartner der USA wahrscheinlich von den Maßnahmen ausgenommen werden. "Der sogenannte 'Befreiungstag' könnte nur der Anfang sein", sagt Pepperstone-Stratege Michael Brown. "Wie schon seit einiger Zeit ist es die mit der Politikgestaltung verbundene Unsicherheit und nicht die eigentliche Politik selbst, die solche Unsicherheit bei den Marktteilnehmern verursacht."

 

Der vor der Startglocke veröffentlichte Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Februar ist überraschend um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Ökonomen hatten dagegen mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet.

 

Die Blicke sind aber schon auf die persönlichen Konsumausgaben am Freitag gerichtet. Der dabei anstehende PCE-Deflator ist der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank und könnte einen Eindruck davon vermitteln, inwieweit die Fed Spielraum zur Senkung der Zinssätze hat, angesichts der Befürchtungen, dass Trumps Zölle zu einem Anstieg des Preisdrucks führen könnten.

 

Bei den Einzelwerten steigen die Aktien von GameStop um 8,9 Prozent. Der Videospielehändler hat erklärt, dass der Vorstand einen Plan genehmigt habe, auch Bitcoin als Reservevermögen einzuführen. Die Geschäftszahlen für das vierte Quartal treten etwas in den Hintergrund. Hier wurde zwar ein niedrigerer Umsatz verzeichnet, jedoch stieg der Gewinn, da das Unternehmen die Ausgaben reduzierte.

 

Boeing fallen um 0,1 Prozent, nachdem ein Bundesrichter den US-Flugzeughersteller angewiesen hat, im Juni in einem Strafverfahren vor Gericht zu erscheinen, das mit den beiden 737 MAX-Abstürzen in den Jahren 2018 und 2019 zusammenhängt. Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, der Konzern versuche, eine frühere Vereinbarung zurückzuziehen, sich in einem Strafverfahren schuldig zu bekennen, in dem das Unternehmen beschuldigt wurde, die Aufsichtsbehörden vor zwei tödlichen Abstürzen getäuscht zu haben.

 

Dollar mit kleinem Plus - Ölpreise legen zu

Der Dollar legt leicht zu. Der Dollar-Index steigt um 0,2 Prozent. Der Greenback bewegt sich aktuell in einer recht engen Spanne aufgrund der Unsicherheit über US-Zölle. "Vielleicht müssen wir auf etwas mehr Klarheit bei den Zöllen oder den Arbeitsmarktbericht in der nächsten Woche warten, um zu sehen, dass diese engen Bereiche endlich durchbrochen werden", sagt Pepperstone-Stratege Michael Brown.

 

Die Ölpreise steigen leicht, gestützt durch Sorgen hinsichtlich der globalen Versorgung, nachdem die USA ihre Bemühungen verstärkt haben, den Verkauf von iranischem und venezolanischem Rohöl zu begrenzen.

 

Der Goldpreis zeigt sich etwas fester. Er profitiert weiter von seinem Status als "sicherer Hafen". Samer Hasn von XS.com verweist auf die zunehmende Unsicherheit über die US-Konjunktur und die Inflation. Während sich die Konjunktur-Aussichten eintrübten, wie zuletzt das schwache Verbrauchervertrauen gezeigt habe, nähmen die Inflationssorgen mit der Zollpolitik zu. Allerdings könnte der Risikoaufschlag für Gold wieder zurückkommen, wenn sich der Handelskonflikt entspanne.

 

Die Renditen am Anleihemarkt ziehen wieder leicht. Die zehnjährige US-Staatsanleihe wirft aktuell 4,34 Prozent ab, 3 Basispunkte mehr als am Vortag. Die Spanne der Rendite dürfte sich bis zur Bekanntgabe der Zölle am 2. April in einer Spanne zwischen 4,25 und 4,35 Prozent bewegen, heißt es von der ING.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(26.03.2025)

 

DOW JONES--Auch am Mittwochnachmittag geht es mit den Kursen an den europäischen Aktienmärkten nach unten. Die weiterhin im Raum stehenden US-Zolldrohungen bremsen. Vor dem Stichtag am 2. April dürften die Märkte daher seitwärts tendieren, nachdem sie zuletzt auch von der Hoffnung auf Ausnahmeregelungen bei den Zöllen profitiert hatten. Von den Vorlagen und vom Umfeld kommt kein Störfeuer.

 

Der DAX fällt um 0,6 Prozent auf 22.975 Punkte, der Euro-Stoxx-50 reduziert sich ebenfalls um 0,6 Prozent auf 5.441 Punkte. Eine tendenziell positive Nachricht kommt aus Karlsruhe. Dort hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass der Solidaritätszuschlag verfassungsgemäß ist. Bei einem negativen Bescheid hätte der Staat möglicherweise Milliardensummen zurückzahlen müssen.

 

Übergeordnet herrscht Zuversicht: "Der Markt setzt darauf, dass die geld- und fiskalpolitischen Impulse wirken und die Konjunktur anschieben", so ein Marktteilnehmer. Gut für den exportlastigen DAX ist, dass sich laut Ifo-Institut die Exporterwartungen laut der neuesten Umfrage erneut leicht verbessert haben. Die Anzahl der Branchen, die einen Anstieg der Auslandsumsätze erwarten, hat deutlich zugenommen. Selbst im Automobilbau hat sich die Stimmung gedreht, auch wenn der Ausblick noch verhalten ist.

 

Neue Inflationsdaten aus Großbritannien zeigen derweil einen geringeren Anstieg als erwartet, was auf der Insel Zinssenkungshoffnungen schürt. Entsprechend gibt das Pfund nach, während die Londoner Börse zumindest gut behauptet tendiert.

 

Für Prosieben geht es um 1,6 Prozent nach oben, gestützt von erneuten Übernahmespekulationen. Laut Reuters plant der Verwaltungsrat von MFE-MediaForEurope auf einer Sitzung am Berichtstag das weitere Vorgehen Richtung Prosieben. Die Analysten von Equita merken dazu an, jede Form von Transaktion müsse vor der Prosieben-Hauptversammlung am 28.März vollendet werden. MFE hält bereits 29,9 Prozent an Prosieben. MFE geben um 0,9 Prozent nach.

 

Siemens Gamesa zieht sich fast vollständig aus Indien zurück

Gegen den Trend am Gesamtmarkt ziehen Siemens Energy um 2,1 Prozent an. Stützend wirkt der Verkauf der Mehrheit am indischen Windgeschäft an TPG durch Siemens Gamesa. Siemens Gamesa wird zukünftig nur noch 10 Prozent an dem Geschäft halten. Zwar wurden keine finanziellen Details genannt, die Nachricht sorgt allerdings bei den Anlegern für Erleichterung. Tagesverlierer im DAX sind Sartorius mit einem Minus von 4,7 Pozent - hier soll eine negative Analystenstudie belasten.

 

1&1 gewinnen 1,7 Prozent, und das, obgleich das operative Ergebnis dieses Jahr um 3,4 Prozent sinken soll und damit stärker als vom Markt erwartet. Die 1&1-Mutter United Internet kündigte derweil neben einer Erhöhung der normalen Dividende eine "Nachholdividende" an. Der Kurs rückt um 3,3 Prozent vor.

 

Renk drehen ins Plus und liegen nun nach endgültigen Zahlen 1,7 Prozent vorne. Der Ausblick ist zwar gut, nach der Kursrally ist aber bereits vieles in dem Papier eingepreist.

 

Aroundtown gewinnen 4,4 Prozent. Der Immobilienkonzern hat mit seinem operativen Gewinn 2024 das obere Ende der Zielspanne erreicht, aber noch nicht über eine mögliche Wiederaufnahme der Dividende entschieden.

 

Quelle: stock3.com

News 25.03.2025

Märkte USA

(25.03.2025)

 

DOW JONES--Nach der Rally zu Wochenbeginn ist die Luft an der Wall Street am Dienstag raus gewesen. Der Dow-Jones-Index stagnierte bei 42.588 Punkten, S&P-500 und Nasdaq-Composite stiegen um 0,2 bzw. 0,5 Prozent.

 

Die Zahl der Kursgewinner an der Nyse betrug nach vorläufigen Angaben 1.190 (Montag: 2.039), die der -verlierer 1.593 (751). Unverändert schlossen 46 (49) Titel. Eine Schrecksekunde mit nachgebenden Kursen erlebten die US-Börsen mit schwachen Daten zum Verbrauchervertrauen. Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im März zum vierten Mal in Folge abgeschwächt und dies deutlicher als vorausgesagt. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump zeige offenbar Wirkung, hieß es im Handel.

 

Hatten am Vortag noch Hoffnungen die Runde gemacht, die geplanten US-Zölle würden weniger deutlich und umfassend ausfallen, als ursprünglich befürchtet, kamen nun wieder vermehrt Zweifel auf. Zwar hatte Trump in Aussicht gestellt, die für nächsten Monat angekündigten Gegenzölle gegen US-Handelspartner abzumildern und einige Länder davon auszunehmen, doch blieben Anleger skeptisch. "Ich wäre weiter vorsichtig, was eine kurzfristige Aktienrally angeht. Die Unsicherheit in Bezug auf die Handelspolitik wird noch einige Zeit hoch bleiben, wobei der 2. April eher den Beginn als das Ende dieser lang anhaltenden Zollgeschichte markieren wird", sagte Pepperstone-Stratege Michael Brown.

 

Renditen mit Daten auf Rückzug

Nach der Renditerally am Rentenmarkt des Vortages fielen die Renditen nun mehrheitlich. Die zehnjährige US-Staatsanleihe warf zuletzt 4,313 Prozent ab nach zuvor 4,331. Denn neben dem schwachen Verbrauchervertrauen wurden die Anleihen auch von den geringer als gedacht ausgefallenen Hausverkäufen sowie von einer enttäuschenden Umfrage der US-Notenbankfiliale in Richmond zur Geschäftsaktivität gestützt. Insgesamt lieferten die Daten wenig Argumente für Konjunkturoptimismus und standen daher eher für Zinssenkungen. Dazu passend gab der Dollar seine Vortagesgewinne zum Teil wieder ab - der Dollarindex verlor 0,1 Prozent.

 

Die Ölpreise drehten mit den schwachen Daten ins Minus - zeigten sich am Abend dann aber wieder knapp im Plus. Die Daten entfachten Nachfragesorgen, hieß es. Auf der Angebotsseite sorgte die Einigung von Russland und der Ukraine auf einen Teilwaffenstillstand für Fantasie. Der russische Aggressor und die Ukraine hatten einem Waffenstillstand zumindest im Schwarzen Meer zugestimmt.

 

Dollar-Schwäche, gesunkene Marktzinsen und Konjunkturpessimismus stützten derweil den Goldpreis, die Feinunze verteuerte sich um 0,3 Prozent.

 

Boeing ziehen an

Boeing gewannen 0,9 Prozent. Der Flugzeugbauer versucht, eine frühere Vereinbarung zurückzuziehen, sich in einem langwierigen Strafverfahren schuldig zu bekennen, in dem das Unternehmen beschuldigt wurde, die Aufsichtsbehörden vor zwei tödlichen Abstürzen getäuscht zu haben, wie das Wall Street Journal berichtete.

 

Mobileye gewannen 8,5 Prozent. Der Spezialist für Autonomes Fahren kooperiert mit Volkswagen und dem französischen Autozulieferer Valeo. Mosaic büßten 1,7 Prozent ein - Nutrien 4,5 Prozent. Russland soll laut Berichten nach einem Teilwaffenstillstand wieder Dünge- und Agrarprodukte exportieren dürfen. Die Preise für Kalidünger könnten somit am Weltmarkt fallen.

 

AT&T (+1,3%) will sich einem Agenturbericht zufolge mit einem milliardenschweren Zukauf verstärken. Der US-Telekommunikationskonzern spreche derzeit exklusiv mit Lumen Technologies (-9,4%) über dessen Glasfasergeschäft, hieß es.

 

KB Home sanken um 5,2 Prozent. Der Eigenheimbauer hatte im ersten Quartal die Markterwartungen enttäuscht. Trump Media, der Betreiber der Sozialen Plattform Truth Social, mehrheitlich im Besitz von Präsident Trump, hat eine Vereinbarung mit Crypto.com zur Einführung börsengehandelter Fonds und Produkte unterzeichnet. Der Kurs zog um 8,9 Prozent an.

 

Unifirst sackten um 14,3 Prozent ab, Cintas (-0,6%) hatte die Übernahmegespräche beendet. Oklo sanken um 6,4 Prozent, das Atom-Startup verbuchte höhere Verluste und stellte weitere in Aussicht.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(25.03.2025)

 

DOW JONES--Hoffnungen auf ein Ende der Konjunkturschwäche haben den deutschen Aktienmarkt am Dienstag gestützt. Der DAX stieg um 1,1 Prozent und hat mit 23.110 Punkten die 23.000er Marke wieder überwunden. "Der Markt setzt darauf, dass die Konjunktur mit den fiskal- und den geldpolitischen Impulsen deutlich anzieht", so ein Marktteilnehmer. Der deutsche Ifo-Geschäftsklima-Index hat sich im März weiter erholt, dabei haben die Unternehmen sowohl die Lage als auch die Erwartungen besser beurteilt. Damit ist der Ifo nun zum dritten Mal in Folge gestiegen, laut Volkswirten ein Signal, dass die Rezession zu Ende ist.

 

Hinzu kamen Hoffnungen, der Zoll-Streit könnte beruhigt werden. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic will in die USA fliegen und mit der US-Regierung über die Zölle verhandeln. Wie es hieß, könnte die EU einige Zölle auf US-Produkte stark senken oder abschaffen, um den Zollstreit zu beenden. Profitieren könnten davon potenziell die Autotitel, deren Kurse deutlich zulegten: BMW gewannen 1,9 Prozent, Mercedes-Benz 1,0 und VW ebenfalls 1,0 Prozent.

 

Ganz oben in der Gewinnerliste im DAX standen Bayer mit einem Plus von 5,2 Prozent, allerdings hatte der Titel am Montag nach einem negativen Glyphosat-Urteil in den USA noch stärker verloren: "Die Bayer-Aktie bleibt wegen der Glyphosat-Risiken spekulativ", so ein Händler.

 

Von der Erwartung einer steileren Zinskurve aufgrund der fiskal- und geldpolitischen Impulse profitierten einmal mehr die Banken und Versicherungen. Deutsche Bank (+2,2%) und DWS (+2,8%) markierten beide neue Jahreshochs.

 

Jenoptik fielen nach der Zahlenvorlage um 1,6 Prozent. Wie Baader anmerkte, ist der Ausblick des Unternehmens von hoher Unsicherheit geprägt. Jenoptik nenne eine ungewöhnlich weite Spanne beim Umsatzziel von plus/minus 5 Prozent sowie einer Gewinnmarge von 18 bis 21 Prozent.

 

Heidelberg Materials legten um 1,9 Prozent zu. Das Unternehmen erhöht die Dividende um 10 Prozent auf 3,30 Euro. Die Hornbach-Gruppe hat vergangenes Jahr operativ mehr verdient, hier zog der Kurs um 5,1 Prozent an. Tui stiegen um 2,6 Prozent. Der Reisekonzern hat auf seinem Kapitalmarkttag die Jahresprognosen bestätigt und will das Kerngeschäft rentabler machen. Auf der anderen Seite fielen K+S um 7,3 Prozent. Erwartet wird, dass Russland die Kali-Exporte über das Schwarze Meer wieder aufnimmt, die US-Regierung will Russland dabei nun unterstützen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(25.03.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Börsen haben sich die Kurse am Dienstag weiter erholt. Der DAX stieg um 1,1 Prozent und hat mit 23.110 Punkten die 23.000er Marke wieder überwunden. Der Euro-Stoxx-50 zog ebenfalls um 1,1 Prozent auf 5.475 Punkte an. "Der Markt setzt darauf, dass die Konjunktur mit den fiskal- und den geldpolitischen Impulsen deutlich anzieht", so ein Marktteilnehmer. Der deutsche Ifo-Geschäftsklima-Index hat sich im März weiter erholt, dabei haben die Unternehmen sowohl die Lage als auch die Erwartungen besser beurteilt.

 

Damit ist der Ifo nun zum dritten Mal in Folge gestiegen, laut Volkswirten ein Signal, dass die Rezession zu Ende ist.

 

Hinzu kamen Hoffnungen, der Zollstreit könnte beruhigt werden. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic will in die USA fliegen und mit der US-Regierung über die Zölle verhandeln. Wie es hieß, könnte die EU einige Zölle auf US-Produkte stark senken oder abschaffen, um den Zollstreit zu beenden. Profitieren könnten davon potenziell die Autotitel, deren Kurse deutlich zulegten: BMW gewannen 1,9 Prozent, Mercedes-Benz und VW je 1,0 Prozent.

 

Stellantis (+0,7%) und Renault (+1,4%) legten ebenfalls zu. Der Stoxx-Index der Autotitel stieg um 0,6 Prozent.

 

Von der Erwartung einer steileren Zinskurve aufgrund der fiskal- und geldpolitischen Impulse profitierten einmal mehr die Banken und Versicherungen. Der Stoxx-Index der Banken gewann 2,1 Prozent, wobei Einzeltitel wie Unicredit oder BNP Paribas deutlich stärker zulegten. Der Index der Versicherer zog um 1,3 Prozent an. Im Minus schloss der Stoxx-Index der Einzelhandelswerte, er gab 0,5 Prozent ab. Belastet wurde er von einem Kurseinbruch der Kingfisher-Aktie (-14,1%) nach einem vorsichtigen Gewinnausblick.

 

Gefragt waren auch Öl- und Gasaktien mit einem Index-Plus von 1,0 Prozent, nachdem US-Präsident Donald Trump den Abnehmern venezolanischen Öls mit zusätzlichen Zöllen gedroht hat. Betroffen wäre vor allem China, aber auch die EU-Staaten Spanien und Italien.

 

Positive Impulse kamen auch von Shell (+1,5%). Der Konzern will die Ausschüttungsquote erhöhen. Shell kündigte an, die Ausschüttungen an die Aktionäre von geplanten 30 bis 40 Prozent des Cashflows aus dem operativen Geschäft (CFFO) auf nunmehr 40 bis 50 Prozent auszuweiten.

 

Bayer-Erholung nicht überbewerten

Ganz oben in der Gewinnerliste im DAX standen Bayer mit einem Plus von 5,2 Prozent, allerdings hatte der Titel am Montag nach einem negativen Glyphosat-Urteil in den USA noch stärker verloren: "Die Bayer-Aktie bleibt wegen der Glyphosat-Risiken spekulativ", so ein Händler.

 

Jenoptik fielen nach der Zahlenvorlage um 1,6 Prozent. Wie Baader anmerkte, ist der Ausblick des Unternehmens von hoher Unsicherheit geprägt. Jenoptik nenne eine ungewöhnlich weite Spanne beim Umsatzziel von plus/minus 5 Prozent sowie einer Gewinnmarge von 18 bis 21 Prozent.

 

Heidelberg Materials legten um 1,9 Prozent zu. Das Unternehmen erhöht die Dividende um 10 Prozent auf 3,30 Euro. Die Hornbach-Gruppe hat vergangenes Jahr operativ mehr verdient, hier zog der Kurs um 5,1 Prozent an. Tui stiegen um 2,6 Prozent. Der Reisekonzern hat auf seinem Kapitalmarkttag die Jahresprognosen bestätigt und will das Kerngeschäft rentabler machen. Auf der anderen Seite fielen K+S um 7,3 Prozent. Erwartet wird, dass Russland die Kali-Exporte über das Schwarze Meer wieder aufnimmt, die US-Regierung will Russland dabei nun unterstützen.

 

In Zürich gaben Kühne & Nagel 4,0 Prozent ab. Hier enttäuschte der Jahresausblick.

 

Quelle: stock3.com

News 24.03.2025

Märkte Europa

(24.03.2025)

 

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist mit kleinen Verlusten in die neue Woche gestartet. Nach volatilem Verlauf verlor der DAX 0,2 Prozent auf 22.853 Punkte, im Tageshoch hatte der Index bei 23.137 Punkten gestanden.

 

Der Euro-Stox-50 gab um 0,1 Prozent auf 5.416 Punkte nach. Dem Markt fehle nach der Superrally die Kraft nach oben, nach unten gebe es aber auch keine echte Verkaufsbereitschaft, so ein Händler. Diese volatile Seitwärtsbewegung könnte sich für eine ganze Weile fortsetzen. Die europäischen Einkaufsmanagerindizes für März setzten keine nachhaltigen Akzente. Diese signalisieren allenfalls leichte Erholungssignale. "Beide PMIs krabbeln aber so dicht am Kontraktionsgebiet herum, dass schon leichte Erschütterungen für einen Rückschlag sorgen können", hieß es.

 

Am Gesamtmarkt schürte ein Treffen zwischen dem republikanischen US-Abgeordneten Steve Daines mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Quiang die Hoffnung, dass eine Eskalation im Handelsstreit vermieden werden kann. Erwartet wurde bisher, dass die Trump-Regierung die Zölle auf chinesische Waren am 2. April weiter erhöht. Laut einer Umfrage der Deutschen Bank unter Institutionellen Anlegern glauben noch immer 62 Prozent der Befragten, dass die US-Zollpolitik letztlich nicht so rigide ausfallen wird wie kommuniziert.

 

Bayer ist von einem Geschworenengericht im US-Bundesstaat Georgia zur Zahlung von rund 2,1 Milliarden Dollar an einen Kläger verurteilt worden, der behauptet, das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup der Tochtergesellschaft Monsanto habe Krebs verursacht. "Der Markt hat sich darauf eingestellt, dass das Thema Glyphosat langsam ausklingt", so ein Händler, daher sei dies nun eine unangenehme Überraschung. Entsprechend empfindlich reagierte die Aktie mit Abschlägen von 6,9 Prozent.

 

RWE legen zu - Elliott macht Druck

RWE gewannen 1,5 Prozent. Der aktivistische Investor Elliott hält über Fonds knapp 5 Prozent an RWE und hat den Energiekonzern aufgefordert, sein Aktienrückkaufprogramm aufzustocken. Der Finanzinvestor gab die RWE-Beteiligung in einer Mitteilung bekannt. Darin begrüßte er die jüngste Ankündigung von RWE, die Investitionen bis 2030 um 10 Milliarden Euro zu reduzieren und strengere Investitionskriterien sowie höhere Renditenanforderungen für neue Projekte anzusetzen.

 

Hochtief verloren 3,6 Prozent, nachdem die Bank of America die Kaufempfehlung zurückgezogen hatte und die Aktie nun mit "Underperform" einstuft.

 

Leicht positiv kam die neue Jahresprognose von Indus Holding an. Der Umsatz soll im aktuellen Jahr auf 1,75 bis 1,85 Milliarden Euro steigen und bis 2030 rund 3 Milliarden Euro erreichen. "Das entspricht rund 11 Prozent Wachstum über die nächsten fünf Jahre und ist gut", sagte ein Händler. Indus schlossen 0,8 Prozent höher.

 

Trotz Geschäftszahlen im Rahmen der Erwartungen gaben Patrizia um 2,9 Prozent nach. Das Sentiment für den Immobiliensektor bleibt angesichts der Möglichkeit zukünftig strukturell höherer Marktzinsen angeschlagen. Für das Vonovia-Papier ging es 3,8 Prozent nach unten.

 

Börse in Istanbul erholt sich nach Abverkauf

Die Börse in Istanbul zeigte sich zum Wochenauftakt erholt. Der BIST-100 gewann 2,6 Prozent. In der Vorwoche hatte die laut Beobachtern rein politische motivierte Verhaftung des wichtigsten Erdogan-Kontrahenten Ekrem Imamoğlu zum einem Crash um fast 18 Prozent geführt, zudem war auch die Lira abgestürzt. Die Notenbank hat den wichtigsten Leitzins auf 46 Prozent erhöht.

 

Nun hat die Regierung das Leerverkaufsverbot verschärft und Aktienrückkäufe erleichtert. Solche Maßnahmen führen in der Regel nur zu kurzfristiger Entspannung, ändern aber nichts an der grundsätzlichen Krise, wie es am Markt mit Blick auf ähnliche Schritte an anderen Märkten in der Vergangenheit hieß.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(24.03.2025)

 

DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat nach einem freundlichen Handelsbeginn am Montag im Minus geschlossen. Dem Markt fehle nach der Rally die Kraft nach oben, nach unten gebe es aber auch keine echte Verkaufsbereitschaft, fasste ein Händler das Geschehen zusammen. Die Veröffentlichung europäischer Einkaufsmanagerindizes setzte kaum Akzente. "Beide PMI krabbeln so dicht am Kontraktionsgebiet herum, dass schon leichte Erschütterungen für einen Rückschlag sorgen können", sagte ein Marktakteur zur leichten Erholung der Datenreihe. Aus den USA kamen Hoffnungsschimmer im US-Zolldisput, die zwar die Wall Street stützten, nicht aber die europäischen Börsen.

 

Der SMI verlor 0,6 Prozent auf 13.000 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursgewinner und acht -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 17,36 (zuvor: 60,5) Millionen Aktien. Ausgebremst wurde der Index vor allem durch Abgaben der defensiven Schwergewichte Roche (-1,6%), Novartis (-1,2%) und Nestle (-2,3%).

 

Insbesondere Nestle und Roche hatten seit dem Jahreswechsel als Zugpferde gedient. Gesucht waren dagegen Alcon mit Aufschlägen von 2,3 Prozent. Das Augenheilkundeunternehmen übernimmt den Medizintechniker Lensar in einer bis zu 430 Millionen US-Dollar schweren Transaktion. Nach einem positiven Kommentar von Goldman Sachs kletterten Swiss Re um 1,3 Prozent.

 

Erneut machten Schlagzeilen über eine mögliche Verlagerung des Firmensitzes der UBS ins Ausland die Runde, der Kurs gewann 1 Prozent. Givaudan fielen nur optisch um 1,8 Prozent, die Titel wurden ex Dividende gehandelt.

 

Unter den Nebenwerten zogen Metall Zug um 2,7 Prozent an, das Unternehmen profitierte von einem erfolgreichen Start des Gemeinschaftsunternehmens SteelcoBelimed. Aevis legten nach Zahlenausweis der Tochter Swiss Medical Network um 2,5 Prozent zu.

 

Quelle: stock3.com

News 14.03.2025

Märkte USA

(14.03.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen haben sich nach einer schwierigen Woche mit einer Kursrally ins Wochenende verabschiedet. Unterstützung kam von der Politik. Wieder einmal wurde auf den letzten Drücker ein drohender Regierungsstillstand in den USA abgewendet, nachdem sich einige Demokraten dem Budgetvorschlag der Republikaner angeschlossen hatten. Am Mittwoch hatte es danach noch nicht ausgesehen.

 

Der Dow-Jones-Index schloss 1,7 Prozent höher mit 41.488 Punkten. Der S&P-500 legte um 2,1 Prozent zu, die Nasdaq-Indizes gewannen bis zu 2,6 Prozent. Erst am Vortag war der S&P-500 in den Korrekturmodus geschwenkt, von dem dann gesprochen wird, wenn es seit dem jüngsten Hoch um 10 Prozent nach unten ging. Gegenüber dem Schluss der Vorwoche büßte der S&P-500 trotz der Rally über 2 Prozent ein.

 

Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 2.303 (Donnerstag: 818) Kursgewinner, 481 (1.963) -verlierer und 41 (48) unveränderte Aktien.

 

Trotz der guten Stimmung zum Wochenausklang blieb die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump ein Unsicherheitsfaktor, zumal dieser bislang nicht erkennen lässt, von seiner harschen Zollpolitik abzurücken.

 

Eskalierende Handelskriege dürften aber sowohl Konsum als auch Wachstum bremsen. Vor diesem Hintergrund überraschte es kaum, dass die Stimmung der US-Verbraucher im März deutlich gesunken ist, während Ökonomen einen unveränderten Stand prognostiziert hatten. Der Erholungsbewegung am Aktienmarkt tat das aber keinen Abbruch.

 

Am Rentenmarkt fielen die Kurse, die Renditen zogen also an, im Zehnjahresbereich um 4 Basispunkte auf 4,31 Prozent. Der Dollar gab nach der Vortageserholung wieder nach. Der Euro stieg auf 1,0882 Dollar. Er erhielt Rückenwind von der Einigung auf ein massives Schuldenpaket in Deutschland. Damit einher geht nicht nur Konjunkturoptimismus, sondern auch die Erwartung eines höheren Zinsniveaus in der Eurozone.

 

Die Pläne der EU und Deutschlands, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, veranlassten die Märkte, die Erwartungen einer Zinssenkung durch die EZB zurückzunehmen, so die Analysten der ING und weiter: "Wir sehen 1,05 bis 1,10 Dollar als neue Handelsspanne".

 

Der Goldpreis knackte im Handelsverlauf erstmals die 3.000er Marke und kostete zuletzt 2.982 Dollar, 5 Dollar weniger als am Vortag. Hinter dem Anstieg auf das Rekordniveau steht die Unsicherheit mit Blick auf die US-Zollpolitik. Sie lässt die Anleger Sicherheit im vermeintlich sicheren Goldhafen suchen. Am Ölmarkt stiegen die Preise um bis zu1 Prozent. Teilnehmer verwiesen auf die gute Stimmung am Aktienmarkt, die abgefärbt habe.

 

Apple erholt - hoher Wochenverlust bleibt

Unter den Einzelwerten zeigten Apple nach der Talfahrt der Vortage eine Gegenbewegung, der Kurs stieg um 1,8 Prozent. Auf Wochensicht verbilligte sich die Aktie dennoch um über 10 Prozent. Auf die Stimmung für die Aktie drückte zuletzt, dass der iPhone-Hersteller Probleme mit neuen KI-Funktionen für seine Software Siri hat.

 

Bei den Chipwerten ging es etwas dynamischer zu. Nvidia steigen um 5,2, Broadcom um 2,2 und AMD um 2,9 Prozent. Semtech legten um 21,1 Prozent zu. Der Halbleiterspezialist glänzte mit überzeugenden Viertquartalszahlen. Tesla verbesserten sich um 3,9 Prozent.

 

Um 14,7 Prozent schoss der Kurs des Digitalisierungsspezialisten Docusign nach besser als erwartet ausgefallenen Viertquartalszahlen nach oben. Auch der Kosmetikkonzern Ulta Beauty überzeugte mit seinen Geschäftszahlen, der Kurs gewann 13,5 Prozent.

 

Rubrik haussierten um 27,8 Prozent. Der Datensicherheitsanbieter grenzte den Quartalsverlust deutlicher als gedacht ein. Applied Optoelectronics sprangen um fast 40 Prozent nach oben, nachdem sich Amazon eine Aktienoption gesichert hat, um den Hersteller optischer Kommunikationssysteme übernehmen zu können. Amazon verteuerten sich um 2,1 Prozent.

 

Die in den USA gelisteten Li Auto büßten 4,4 Prozent ein, nachdem der chinesische E-Automobilhersteller zwar gute Viertquartalszahlen vorgelegt, aber mit dem Ausblick enttäuscht hatte.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(14.03.2025)

 

DOW JONES--Weiter nach oben geht es am Freitagmittag an den europäischen Börsen. Der DAX steigt um 1,5 Prozent auf 22.907 Punkte, der Euro-Stoxx-50 zieht um 1,2 Prozent auf 5.390 Punkte an. "Damit hat der DAX den kurzfristigen Abwärtstrend gebrochen und ist zurück in der Spur", so ein Marktteilnehmer. Stützend wirkt ein Bericht im Handelsblatt mit Verweis auf Kreise. Danach sollen sich Union, SPD und Grüne offenbar auf ein Finanzpaket geeinigt haben.

 

Händler verweisen zudem auf die guten Vorlagen der chinesischen Börsen in der Hoffnung auf neue Stimuli aus Peking. Daneben setzen Marktteilnehmer auf eine Erholung an der Wall Street. Dort ist nach dem Nasdaq nun auch der S&P-500 mit einem Verlust von mehr als 10 Prozent in der aktuellen Abwärtswelle in den Korrekturmodus übergegangen. Die sich abzeichnende Lösung im Streit um die Schuldenobergrenze könnte vor dem Wochenende aber für Käufe sorgen, wenn auch möglicherweise nur von denjenigen, die am Terminmarkt auf fallende Kurse gesetzt haben und nun ihre Gewinne einstreichen.

 

Star des Tages ist allerdings der Goldpreis. Die Feinunze hat erstmals mehr als 3.000 Dollar gekostet, am Mittag liegt sie mit 2.997 Dollar wieder knapp darunter.

 

Auf der Gewinnerseite im DAX ganz oben liegen einmal mehr Rheinmetall, die um 5,9 Prozent auf 1.364 Euro steigen. Gewinner Nummer Zwei sind BASF mit einem Plus von 3,8 Prozent, dicht gefolgt von Heidelberg Materials, die als Profiteur des geplanten Schuldentopfs für die Infrastruktur gelten. Daimler Truck erholen sich nach guten Unternehmenszahlen um 2,8 Prozent.

 

Stützend für den Kurs von Daimler Truck wirkt die mit 1,90 Euro unveränderte Dividende. Auch sei der Auftragseingang einen Tick besser als befürchtet gewesen. "Ansonsten stehen Daimler und die gesamte Branche voll im Kreuzfeuer der erratischen US-Politik", sagt ein Händler. Im Fahrwasser erholen sich auch Traton deutlich um 4,0 Prozent.

 

BMW drehen ins Plus

Erwartet schwach sind die Zahlen von BMW für das vierte Quartal ausgefallen. "Bei allen Autoherstellern war das letzte Quartal schwach", sagt ein Händler. Daher überrasche es nicht, auch wenn der Markt wohl gehofft haben dürfte, dass die Marge im Autogeschäft besser als die Konsenserwartung von 5,5 Prozent hereinkomme. Nach anfänglichen Verlusten sind auch BMW ins Plus gedreht, der Kurs steigt um 0,6 Prozent.

 

Auch in der zweiten und dritten Reihe sind Aktien aus den Bereichen Rüstung und Infrastruktur gefragt. Hier steigen Bilfinger und Hochtief um 3 bis 4 Prozent, Hensoldt um 5 Prozent und Alzchem um 6 Prozent. Nach ihren finalen Zahlen können sich auch Bechtle kräftig um 6 Prozent erholen.

 

Für Dermapharm geht es nach anfänglichen Verlusten nun um 3,2 Prozent nach oben. Die vorläufigen Zahlen sind laut Jefferies zwar besser als erwartet ausgefallen, die Anleger stören sich aber am Ausblick. Diesen stufen die Analysten als konservativ ein. Für 2025 erwartet das SDAX-Unternehmen weiteres Ergebniswachstum, hält beim Umsatz aber auch einen leichten Rückgang für möglich.

 

In Zürich stehen Swiss Life nach ihren Zahlen stark unter Druck und verlieren 4,2 Prozent. In Paris brechen Kering um 10,5 Prozent ein, L'Oreal gewinnen dagegen 3,4 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(14.03.2025)

 

DOW JONES--Leicht nach oben geht es am Freitag an den europäischen Börsen. Allerdings dürfte sich das volatile Geschäft fortsetzen, erwarten Händler. Die Märkte seien weiterhin getrieben von den willkürlichen Wendungen bei den US-Strafzöllen, heißt es. Dazu kommt bereits der Blick auf die Sitzung der US-Notenbank am kommenden Mittwoch und der große Verfalltag an den internationalen Terminbörsen am nächsten Freitag. All das stufen Marktteilnehmer als "Risk Events" ein, in deren Vorfeld neue Anlagen riskant sind.

 

Angesichts positiver Vorgaben aus Asien in der Hoffnung auf neue Stimuli aus Peking geht es im frühen Handel erst einmal nach oben. Der DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 22.650 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,6 Prozent auf 5.358 Punkte nach oben. Am Devisenmarkt notiert der Euro wenig verändert bei 1,0849 Dollar. Gold bleibt in dem Umfeld gefragt und notiert knapp unter der Marke von 3.000 Dollar je Feinunze.

 

Derweil steigen die Chancen auf eine Last-Minute-Einigung im US-Haushaltsstreit. "Der demokratische Minderheitsführer Chuck Schumer hat seinen Widerstand gegen den Vorschlag der Republikaner aufgegeben. Jetzt ist wahrscheinlich, dass genügend Demokraten mit den Republikanern stimmen, um die notwendige Mehrheit von 60 Prozent zu erreichen", so QC Partners. Sollte es wirklich zu einer Last-Minute-Einigung kommen, dürfte dies vor allem bei den zuletzt so gebeutelten US-Indizes zu einem Aufatmen führen.

 

BMW mit schwacher Marge

Unternehmenszahlen gibt es aus dem Automobilsektor. Erwartet schwach sind die Zahlen von BMW (-1,8%) für das vierte Quartal ausgefallen. "Bei allen Auto-Herstellern war das letzte Quartal schwach", sagt ein Händler. Daher überrasche es nicht, auch wenn der Markt wohl gehofft haben dürfte, dass die Marge im Autogeschäft besser als die Konsenserwartung von 5,5 Prozent hereinkomme. Die für 2025 angepeilte Marge von 5 bis 7 Prozent sei aber "viel zu gering", heißt es.

 

Stützend für den Kurs von Daimler Truck wirkt die mit 1,90 Euro unveränderte Dividende. Auch sei der Auftragseingang einen Tick besser als befürchtet gewesen. "Ansonsten stehen Daimler und die gesamte Branche voll im Kreuzfeuer der erratischen US-Politik", sagt ein Händler. Für das Papier geht es um 1,3 Prozent nach oben.

 

Für Dermapharm geht es nach anfänglichen Verlusten nun um 2,5 Prozent nach oben. Die vorläufigen Zahlen sind laut Jefferies zwar besser als erwartet ausgefallen, die Anleger stören sich aber am Ausblick. Diesen stufen die Analysten als konservativ ein. Für 2025 erwartet das SDAX-Unternehmen weiteres Ergebniswachstum, hält beim Umsatz aber auch einen leichten Rückgang für möglich.

 

Quelle: stock3.com

News 13.03.2025

Märkte Europa

(13.03.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Börsen ging es am Donnerstag mit den Kursen nach unten. Die Akteure hatten vor allem die Entwicklung im US-Zollkonflikt mit praktisch dem Rest der Welt im Blick. "Auch an der Wall Street ist die Euphorie über Trumps Wahlsieg längst verflogen, stattdessen rückt immer mehr die Frage in den Vordergrund, wie schädlich die Politik des neuen Präsidenten eigentlich ist", hieß es bei CMC.

 

Trump hat mit der Einführung von Zöllen in Höhe von 200 Prozent auf alkoholische Getränke aus der Europäischen Union gedroht, nachdem die EU-Kommission Vergeltungszölle angekündigt hatte. Die Europäische Kommission will ab dem nächsten Monat Einfuhrzölle auf US-Waren im Wert von 28 Milliarden Dollar, darunter Whiskey, erheben. Die Ankündigung erfolgte, nachdem Trumps 25-prozentige Zölle auf alle Stahl- und Aluminiumimporte in Kraft getreten waren. LVMH gaben um 1,1 Prozent nach, Carlsberg um 0,5 Prozent, Heineken um 1,5 Prozent und Anheuser-Busch Inbev um 0,9 Prozent.

 

Der DAX reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 22.567 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fiel ebenfalls um 0,6 Prozent auf 5.328 Punkte. Im DAX gilt die 22.000er-Marke als Schlüsselunterstützung: Nachdem sie schon mehreren Attacken standgehalten hat, würde ein Fall darunter zu beschleunigten Verkäufen führen. Am Devisenmarkt wertete der Euro mit fallenden Renditen an den Anleihemärkten auf 1,0870 Dollar ab. Der Goldpreis notierte zu Börsenschluss nur noch knapp unter der Marke von 3.000 Dollar.

 

Günstige US-Erzeugerpreise spielen keine Rolle

Nach den US-Verbraucherpreisen sind auch die US-Erzeugerpreise aus Marktsicht günstig ausgefallen. Die Produzentenpreise stagnierten gegenüber dem Vormonat, Ökonomen hatten einen Preisanstieg um 0,3 Prozent prognostiziert. Im Kern fielen die Preise sogar um 0,1 Prozent. Dennoch zeigte der Markt keine Reaktion. Das dürfte zum einen daran liegen, dass sich das Überraschungsmoment nach den US-Verbraucherpreisen in Grenzen gehalten hat. Daneben dürften die neuen Zölle in den Preisen noch nicht eingearbeitet sein.

 

Schlusslicht im DAX waren Daimler Truck. Der Kurs fiel um 4,4 Prozent. Händler verwiesen auf einen Bericht der US-Umweltschutzbehörde. Deren neuer Chef wolle die Klimaregulierung zurückdrehen. "Das spricht dafür, dass die Flotte relativ alt bleibt und Logistiker nicht auf neue LKW wegen des Klimas umsteigen", so ein Marktteilnehmer. Auch für Traton (-2,6%) ging es deutlich nach unten. Volvo verloren 2,2 Prozent.

 

Ansonsten setzte die Berichtssaison Akzente. K+S verbilligten sich nach dem Quartalsbericht um 6,1 Prozent. Bei Morgan Stanley hieß es, die Mitte der Spanne für den Gewinnausblick liege zwar über den Erwartungen, der Umsatzausblick sei aber von Unsicherheit gekennzeichnet und enttäusche. Bei den insgesamt über den Erwartungen liegenden Zahlen zum vierten Quartal liege der freie Cashflow unter den Prognosen.

 

Enttäuschende Zahlen von Grenke ließen die Aktie um 18,8 Prozent einbrechen. Nach einem deutlichen Gewinnrückgang im vergangenen Jahr senkte Grenke außerdem die Dividende. Hellofresh fielen um weitere 4,5 Prozent. Nach der jüngsten Warnung vor einem Umsatzrückgang wurden nun noch Zahlen nachgeliefert, die ebenfalls enttäuschten.

 

Bei Hugo Boss drückt der Ausblick

Bei Hugo Boss (-2,4%) haben die Zahlen im vierten Quartal die Erwartungen erfüllt, der Umsatzausblick blieb allerdings hinter den Erwartungen. Auch hat der Bekleidungshersteller in der Telefonkonferenz von einer gedämpften Konsumentenstimmung im bisherigen Jahresverlauf gesprochen, was sich auch bei der Laufkundschaft widerspiegele.

 

Auch die Online-Apotheke Docmorris erreichte die Jahresziele. Jedoch lastete die Ankündigung einer Kapitalerhöhung schwer auf dem Kurs, er knickte in Zürich um 28,7 Prozent ein.

 

Im Versicherungssektor legten Hannover Rück (+0,7%) und Generali (-0,2%) Zahlen vor. Die Hannoveraner erhöhten die Dividende kräftig, der Ausblick wurde bestätigt. Die Italiener konnten ihren Gewinn dank Prämienerhöhungen kräftig steigern.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(13.03.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Börsen dominiert am Donnerstagmittag Zurückhaltung. Weiter haben die Akteure vor allem die Entwicklung im US-Zollkonflikt mit praktisch dem Rest der Welt im Blick. "Auch an der Wall Street ist die Euphorie über Trumps Wahlsieg längst verflogen, stattdessen rückt immer mehr die Frage in den Vordergrund, wie schädlich die Politik des neuen Präsidenten eigentlich ist", heißt es bei CMC.

 

Der DAX verliert 0,8 Prozent auf 22.490 Zähler, der Euro-Stoxx-50 rund 0,5 Prozent auf 5.331. Der Stoxx-50 kann sich dagegen gut behaupten. Er wird gestützt von der gut 3 Prozent festeren Novo-Nordisk-Aktie, die damit starke Verluste vom Vortag fast wieder wettmacht nach einem positiven Analystenkommentar. Im DAX gilt die 22.000er-Marke als Schlüsselunterstützung: Nachdem sie schon mehreren Attacken standgehalten hat, würde ein Fall darunter zu beschleunigten Verkäufen führen.

 

Nachdem am Vortag günstig ausgefallene US-Verbraucherpreise für Februar für etwas Entspannung gesorgt hatten, stehen am Nachmittag die US-Erzeugerpreise auf dem Kalender. Sie liefen den Verbraucherpreisen voraus und könnten schon aktuelle Reaktionen auf die Zölle enthalten, heißt es im Handel warnend.

 

Daimler Truck Schlusslicht im DAX - Grenke brechen ein

Schusslicht im DAX sind Daimler Truck. Der Kurs fällt um 5,3 Prozent. Händler verweisen auf einen Bericht der US-Umweltschutzbehörde. Deren neuer Chef wolle die Klimaregulierung zurückdrehen. "Das spricht dafür, dass die Flotte relativ alt bleibt und Logistiker nicht auf neue LKW wegen des Klimas umsteigen", so ein Marktteilnehmer. Auch für Traton (-3,2%) und Volvo (-2,1%) geht es deutlich nach unten.

 

K+S verbilligen sich nach dem Quartalsbericht um 7,4 Prozent. Bei Morgan Stanley heißt es, die Mitte der Spanne für den Gewinnausblick liege zwar über den Erwartungen, der Umsatzausblick sei aber von Unsicherheit gekennzeichnet und enttäusche. Bei den insgesamt über den Erwartungen liegenden Zahlen zum vierten Quartal liege der freie Cashflow unter den Prognosen.

 

Enttäuschende Zahlen von Grenke lassen die Aktie um 19 Prozent einbrechen. Nach einem deutlichen Gewinnrückgang im vergangenen Jahr senkt Grenke außerdem die Dividende. Hellofresh fallen um weitere 2,8 Prozent. Nach der jüngsten Warnung vor einem Umsatzrückgang wurden nun noch Zahlen nachgeliefert, die ebenfalls enttäuschen.

 

Bei Hugo Boss haben die Zahlen im vierten Quartal die Erwartungen erfüllt, der Umsatzausblick bleibt allerdings hinter den Erwartungen. Die Aktie gibt um 4,2 Prozent nach, nachdem sie zwischenzeitlich auch schon um 3 Prozent gestiegen war.

 

Auch die Online-Apotheke Docmorris erreichte die Jahresziele. Jedoch lastet die Ankündigung einer Kapitalerhöhung schwer auf dem Kurs, er knickt in Zürich um 24 Prozent ein. Im Gefolge geben Redcare um 6,7 Prozent ein.

 

Im Versicherungssektor haben Hannover Rück (+1,2%) und Generali (-0,1%) Zahlen vorgelegt. Die Hannoveraner erhöhen die Dividende kräftig, der Ausblick wurde bestätigt. Die Italiener konnten ihren Gewinn dank Prämienerhöhungen kräftig steigern.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(13.03.2025)

 

DOW JONES--Leichter sind Europas Börsen am Donnerstag in den Handel gestartet. Weiter haben die Akteure vor allem die Entwicklung im US-Zollkonflikt mit praktisch dem Rest der Welt im Blick. Tendenziell unter Druck stehen vor diesem Hintergrund besonders Logistik- und Transportaktien, die stark an den globalen Handelsströmen hängen.

 

Der DAX verliert 0,5 Prozent auf 22.562 Zähler, der Euro-Stoxx-50 um 0,2 Prozent auf 5.350 Punkte. Im DAX gilt die 22.000er-Marke als Schlüsselunterstützung: Nachdem sie schon mehreren Attacken standgehalten hat, würde ein Fall darunter zu beschleunigten Verkäufen führen.

 

Nachdem am Vortag günstig ausgefallene US-Verbraucherpreise für Februar für etwas Entspannung gesorgt hatten, stehen am Nachmittag die US-Erzeugerpreise auf dem Kalender. Sie liefen den Verbraucherpreisen voraus und könnten schon aktuelle Reaktionen auf die Zölle enthalten, heißt es im Handel. Dazu passen Presseberichte, wonach viele US-Unternehmenslenker vor der Volatilität und Unplanbarkeit von Investitionen warnen und sich darüber im Weißen Haus beklagen.

 

Mit Blick auf Deutschland ist die Hoffnung, dass die Schulden- und Investitionspläne der wohl kommenden Regierungskoalition für eine Wiederbelebung des Wachstums sorgen. Nach den aktuellen Plänen könnten rund 120 Milliarden pro Jahr ausgegeben werden und das BIP-Wachstum 2025 auf bis zu 0,9 Prozent treiben, so die Ökonomen der BNP Paribas. Bisher erwarteten sie nur 0,2 Prozent.

 

Lkw-Titel stark unter Druck

Im DAX liegen Daimler Truck sehr schwach. Der Kurs fällt um 8 Prozent. Händler verweisen auf einen Bericht der US-Umweltschutzbehörde. Deren neuer Chef wolle die Klimaregulierung zurückdrehen. "Das spricht dafür, dass die Flotte relativ alt bleibt und Logistiker nicht auf neue LKW wegen des Klimas umsteigen", so ein Marktteilnehmer. Auch für Traton (-4,3%) und Volvo (-4,7%) geht es deutlich nach unten.

 

Uneinheitlich geht es im Rüstungssektor zu, wo die geplanten deutlichen Mehrausgaben zuletzt für eine Hausse sorgten. Rheinmetall steigen leicht auf 1.268 Euro. Hier werden inzwischen verdoppelte Kursziele aufgerufen wie 1.800 Euro von Hauck & Aufhäuser. Thyssenkrupp ziehen kräftig um 4 Prozent an, Renk um 3,6 Prozent. Hensoldt kommen dagegen um 3 Prozent zurück. In Mailand steigen Leonardo um gut 1 Prozent.

 

K+S sind entgegen vorbörslichen Erwartungen unter Druck geraten und verbilligen sich um 4,8 Prozent, . Bei Morgan Stanley heißt es, die Mitte der Spanne für den Gewinnausblick liege zwar über den Erwartungen, der Umsatzausblick sei aber von Unsicherheit gekennzeichnet und enttäusche. Bei den insgesamt über den Erwartungen liegenden Zahlen zum vierten Quartal liege der freie Cashflow unter den Prognosen.

 

Im Versicherungssektor haben Hannover Rück (+0,4%) und Generali (+0,6%) Zahlen vorgelegt. Die Hannoveraner erhöhen die Dividende kräftig, der Ausblick wurde bestätigt. Die Italiener konnten ihren Gewinn dank Prämienerhöhungen kräftig steigern.

 

Bei Hugo Boss haben die Zahlen im vierten Quartal die Erwartungen erfüllt, die Dividende wird erhöht. Die Aktie gibt um 0,4 Prozent nach. Auch die Online-Apotheke Docmorris erreichte die Jahresziele. Jedoch lastet die Ankündigung einer Kapitalerhöhung schwer auf dem Kurs, er knickt in Zürich um 20 Prozent ein.

 

Enttäuschende Zahlen bei Grenke lassen die Aktie ebenfalls um rund 20 Prozent einbrechen. Hellofresh fallen um weitere 4,8 Prozent. Nach der jüngsten Warnung vor einem Umsatzrückgang wurden nun noch Zahlen nachgeliefert, die ebenfalls enttäuschen.

 

Im SDAX geht es für Energiekontor um gut 3 Prozent nach oben. Der Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks hat seinen im Dezember gesenkten Gewinnausblick wieder etwas erhöht.

 

Quelle: stock3.com

News 12.03.2025

Märkte USA

(12.03.2025)

 

DOW JONES--Die Wall Street ist am Mittwoch auf Erholungskurs gegangen. Nach den - vor allem am Montag - derben Verlusten, fiel die Aufwärtsbewegung aber insgesamt wenig dynamisch aus. Die Anleger blieben misstrauisch, insbesondere angesichts der wenig kalkulierbaren und mitunter sprunghafte Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Zuletzt hatte er gedroht, die Zölle auf kanadische Stahl- und Aluminiumimporte auf 50 Prozent zu erhöhen, machte dann aber einen Rückzieher, nachdem der Premierminister von Ontario erklärt hatte, dass er die 25-prozentige Zusatzsteuer der Provinz auf Strom aus den USA aussetzen werde. Dessen ungeachtet galten ab dem Berichtstag US-Importzölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminium für alle US-Handelspartner. China, die EU und auch Kanada haben Gegenzölle angekündigt .

 

Für Unterstützung bei der Erholung sorgten weniger als erwartet gestiegene US-Verbraucherpreise im Februar. Zwar befeuert dies Hoffnungen, dass die US-Notenbank doch bald wieder die Zinsen senken könnte. Andererseits hieß es, die Zollpolitik von Donald Trump sei potenziell inflationstreibend und könne Zinssenkungen im Weg stehen.

 

Der Dow-Jones-Index schloss 0,2 Prozent niedriger mit 41.351 Punkten. Der wesentlich breitere S&P-500 erholte sich um 0,5 Prozent, die Nasdaq-Indizes gewannen bis 1,2, nachdem sie anfangs noch um 2 Prozent zugelegt hatten. Nach ersten Zählungen gab es an der Nyse 1.580 (Dienstag: 1.276) Kursgewinner, 1.211 (1.512) -verlierer und 41 (53) unveränderte Titel.

 

Am Anleihemarkt zogen die Renditen an, am kurzen Ende etwas stärker als am langen. Im Handel hieß es, trotz der günstigen Preisentwicklung liege die Teuerung weiter über dem Inflationsziel der US-Notenbank. Der Dollar legte leicht zu, der Euro pendelte um die Marke von 1,09 Dollar. Der Goldpreis stieg um 14 Dollar auf 2.932.

Die Ölpreise verteuerten sich um bis zu 2,2 Prozent. Für Auftrieb sorgten stark gesunkene US-Benzinvorräte in der zurückliegenden Woche.

 

Stahl- und Aluminiumwerte profitieren von Zöllen

Stahlwerte wurden mit dem Inkrafttreten der US-Importzölle auf Stahl gekauft. Nucor gewannen 0,7 und Steel Dynamics 2,3 Prozent. Die Kurse der Aluminiumkocher Alcoa und Century Aluminum gewannen 4,0 bzw. 5,7 Prozent.

 

Intel zogen um 4,6 Prozent an. Laut einem Reuters-Bericht hat Taiwan Semiconductor Manufacturing mit Nvidia, AMD und Broadcom über eine Beteiligung an einem Joint Venture zum Betrieb von Intels Fabriken gesprochen. Die zuletzt schwer gebeutelten Kurse von Nvidia (+6,4%), AMD (+4,2%) und Broadcom (+2,2%) legten mit der Nachricht überdurchschnittlich zu.

 

Apple setzten ihre Abwärtstendenz der Vortage kaum gebremst mit einem Minus von 1,7 Prozent auf knapp 217 Dollar fort. Zu Wochenbeginn kostete die Aktie noch 240 Dollar. Morgan Stanley senkte zwar das Kursziel auf 252 Dollar, bleibt aber bei der Empfehlung "Übergewichten" für die Aktie. Apple habe auf die Einführung von Funktionen der künstlichen Intelligenz gezählt, um mehr Kunden zum Kauf von iPhones zu bewegen. Die jüngst bekannt gewordene Verzögerung schade diesen Hoffnungen, so die Analysten.

 

Eli Lilly büßten 0,3 Prozent ein, nachdem Roche mitgeteilt hatte, mit der dänischen Zealand Pharma ein Medikament gegen Fettleibigkeit entwickeln zu wollen. Damit könnte Roche in Konkurrenz zu den marktführenden Produkten von Novo Nordisk und Eli Lilly treten.

 

Casey's General Stores stiegen um 6,2 Prozent, nachdem der Einzelhändler Drittquartalszahlen über der Markterwartung präsentiert hatte. Stitch Fix sackten um 5,4 Prozent ab. Der Styling-Spezialist grenzte den Verlust im abgelaufenen Quartal ein und erhöhte den Ausblick.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(12.03.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Mittwoch auf Erholungskurs gegangen, unterstützt von der Wall Street, wo sich die Stimmung ebenfalls etwas aufhellte. Für etwas Zuversicht im Hinblick auf die sprunghafte Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sorgte, dass dieser gegenüber Kanada schnell wieder zurückgerudert war, nachdem er zwischenzeitlich Stahlzölle in Höhe von 50 Prozent gegen den Nachbarn angekündigt hatte.

 

Gleichwohl gelten nun Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Stahl- und Aluminiumimporte in die USA. Die EU will ihrerseits als erste Gegenmaßnahme ab Anfang April US-Einfuhren im Wert von 26 Milliarden Euro mit Zöllen von 25 Prozent belegen.

 

Der DAX gewann 1,5 Prozent auf 22.676 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 rückte um 0,9 Prozent auf 5.359 vor, hier bremste ein sehr starker Kursrückgang bei Inditex. Am Anleihemarkt ging es ebenso seitwärts wie am Devisenmarkt mit dem Euro. Er verteidigte sein erhöhtes Niveau über 1,09 Dollar.

 

Günstig ausgefallene US-Verbraucherpreise verpufften weitgehend als Impulsgeber. Zwar stiegen die Preise in den USA weniger als erwartet, was theoretisch Zinssenkungsspielraum eröffnet. Die Befürchtung ist aber, dass sich der inflationstreibende Effekt der US-Zollpolitik erst noch entfalten wird. Das würde den Lockerungsspielraum der US-Notenbank wieder einschränken.

 

Drang in Rüstungsaktien ungebrochen

Bei den Einzeltiteln sorgte die Berichtssaison für Bewegung. Spitzenreiter im DAX waren Rheinmetall mit einem Plus von 9,6 Prozent. Umsatz und Ergebnis des Rüstungskonzerns fielen leicht unter den Erwartungen aus, Marge und Dividende etwas darüber. Der Drang in den Sektor war aber ungebrochen hoch angesichts der Aussicht auf stark steigende Rüstungsausgaben der EU-Staaten. Hensoldt gewannen 4,7 und Renk 4,2 Prozent. Thyssenkrupp legten um 4,0 Prozent zu.

 

Die reinen Stahlwerte ArcelorMittal und Outokumpo verbilligten sich mit den nun geltenden Zöllen um 1,4 bzw. 2,5 Prozent.

 

Puma brachen um 20 Prozent ein, nachdem der Sportartikelhersteller mit einem schwachen Ausblick aufgewartet hatte. Puma sieht das operative Ergebnis im ersten Quartal deutlich unter Vorjahr und auch im Gesamtjahr soll es kräftig sinken auf 445 bis 525 von 622 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

 

Porsche AG verloren nach dem Zahlenausweis 3,0 Prozent. Der Umsatz übertraf die Prognose zwar knapp, die Marge fiel aber deutlich und lag am unteren Rand der Erwartungen. Porsche will derweil in den kommenden Jahren angesichts des schwierigen Umfelds in der Autobranche 3.900 Stellen streichen.

 

Brenntag schlossen 2,3 Prozent fester. Der Chemikalienhändler erreichte seine Jahresprognose für das operative Ergebnis 2024 am unteren Ende, verdiente unter dem Strich aber knapp ein Viertel weniger. Die Aktionäre sollen aber eine stabile Dividende von 2,10 Euro pro Aktie erhalten. Für 2025 erwartet Brenntag ein stabiles bis leicht höheres operatives Ergebnis.

 

Inditex erwartet langsamere Gangart im ersten Quartal

In Madrid ging es für Inditex nach dem Geschäftsbericht um 7,5 Prozent abwärts. Zwar lagen die Ergebnisse im Schlussquartal etwas über den Erwartungen. Inditex sprach aber von einer etwas "langsameren Gangart" im ersten Quartal.

 

Starke Kursbewegungen gab es im Pharmasektor, wo sich der negative Nachrichtenfluss für Novo Nordisk fortsetzte. Der Kurs verlor 4,3 Prozent. Nachdem vor wenigen Tagen enttäuschende klinische Daten zum Hoffnungsträger Cagrisema für Abgabedruck gesorgt hatten, belastete nun die Nachricht, dass Roche zusammen mit der dänischen Zealand Pharma ein Medikament gegen Fettleibigkeit entwickeln will. Damit könnte Roche in Konkurrenz zu den marktführenden Produkten von Novo Nordisk und Eli Lilly treten. Roche verteuerten sich um 3,9 Prozent, Zealand explodierten geradezu um 38 Prozent.

 

Nach dem jüngsten starken Rücksetzer zogen Infrastrukturtitel wieder kräftig an - nicht nur in Deutschland. "Der Markt rechnet nach wie vor mit einer Verabschiedung der Pakete", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die Planungen der wohl kommenden deutschen Regierungskoalition in Deutschland. Heidelberg Materials gewannen 3,9 und Bilfinger 4,5 Prozent, die zuletzt sehr volatilen Siemens Energy sogar 9,0 Prozent. In Paris legten Saint-Gobain um 2 Prozent zu.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(12.03.2025)

 

DOW JONES--Nach dem kräftigen Rücksetzer am Dienstag hat sich die Börse in Zürich am Mittwoch zumindest von einem Teil der Verluste weder erholt - im Einklang mit den anderen Plätzen in Europa. Für etwas Unterstützung sorgte ein Erholungsansatz an der Wall Street, bei der günstig ausgefallene Preisdaten aus den USA halfen. Sie könnten der US-Notenbank Zinssenkungen erleichtern.

 

Der SMI gewann 1,4 Prozent auf 12.868 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und 4 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 22,71 (Dienstag: 26,53) Millionen Aktien.

 

Am Vortag noch einer der großen Verlierer, führte die Roche-Aktie nun den SMI an mit einem Plus von 3,6 Prozent.

 

Auf den Plätzen folgten Richemont (+2,4%) und Givaudan (+2,1%) sowie Swiss Re (+2,1%). Für Kauflaune bei Roche sorgte, dass der Pharmariese zusammen mit der dänischen Zealand Pharma ein Medikament gegen Fettleibigkeit entwickeln will. Ein Kooperations- und Lizenzabkommen sieht vor, gemeinsam das von Zealand Pharma entwickelte Petrelintid auf den Markt zu bringen. Damit könnte Roche in Konkurrenz zu den marktführenden Produkten von Novo Nordisk und Eli Lilly treten.

 

UBS legten um 1,5 Prozent zu. Die Bank darf in China ihren Anteil an Credit Suisse Securities (CSS) reduzieren, nachdem die chinesische Finanzaufsicht dies bewilligt hat. Der Schritt gilt als wichtig für die Integration von UBS und CS in China.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(12.03.2025)

 

DOW JONES--Nach dem verheißungsvollen Start in den Börsentag geht den Kursen an der Wall Street zur Mittagszeit in New York schon wieder etwas die Luft aus. Die Anleger bleiben nach den Verlusten der beiden Vortage misstrauisch, wofür in erster Linie die sprunghafte Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump verantwortlich ist. Dass die US-Verbraucherpreise im Februar weniger stark gestiegen sind als erwartet, sorgte nur vorübergehend für etwas mehr Schwung nach oben. Zwar befeuert dies Hoffnungen, dass die US-Notenbank doch bald wieder die Zinsen senken könnte. Andererseits heißt es, die Zollpolitik von Donald Trump sei potenziell inflationstreibend und könne Zinssenkungen im Weg stehen.

 

Der Dow-Jones-Index gibt um 0,3 Prozent nach auf 41.328 Punkte, der breitere S&P-500 erholt sich leicht um 0,5 Prozent, die Nasdaq-Indizes gewinnen 1,2 Prozent, nachdem sie zunächst um 2 Prozent zugelegt hatten.

 

Donald Trump hatte damit gedroht, die Zölle auf kanadische Stahl- und Aluminiumimporte auf 50 Prozent zu erhöhen, machte aber einen Rückzieher, nachdem der Premierminister von Ontario erklärt hatte, dass er die 25-prozentige Zusatzsteuer der Provinz auf Strom aus den USA aussetzen werde. Dessen ungeachtet gelten ab dem Berichtstag US-Importzölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminium für alle US-Handelspartner. China und die EU haben bereits Gegenzölle angekündigt.

 

Am Anleihemarkt bewegen sich die Renditen nur wenig und auch der Dollar tendiert insgesamt seitwärts. Der Euro pendelt um die Marke von 1,09 Dollar. Der Goldpreis zieht um 0,3 Prozent an auf 2.927 Dollar. Die Ölpreise verteuern sich um bis zu 1,8 Prozent, Durch US-Sanktionen gegen den Iran und den Widerruf von Lizenzen für venezolanisches Öl könnte das Angebot kurzfristig knapper werden, heißt es dazu aus dem Handel. Derweil sind die US-Ölvorräte in der vergangenen Woche wider Erwarten zwar gestiegen, gleichzeitig sanken die Benzinvorräte aber viel stärker als geschätzt.

 

Stahlwerte profitieren von Zöllen

Unter den Einzelwerten profitieren Stahlwerte vom Inkrafttreten der US-Importzölle. Nucor gewinnen 1,8 und Steel Dynamics 4,0 Prozent. Die Kurse der Aluminiumkocher Alcoa und Century Aluminum steigen um 2,5 bzw. 5,4 Prozent.

 

Intel ziehen um 3,3 Prozent an. Laut einem Reuters-Bericht hat Taiwan Semiconductor Manufacturing mit Nvidia, AMD und Broadcom über eine Beteiligung an einem Joint Venture zum Betrieb von Intels Fabriken gesprochen. Die zuletzt schwer gebeutelten Kurse von Nvidia (+5,7%), AMD (+3,0%) und Broadcom (+3,1%) legen deutlich zu.

 

Eli Lilly werden verkauft, der Kurs büßt 0,6 Prozent ein, nachdem Roche mitgeteilt hat, ein vielversprechendes Medikament gegen Fettleibigkeit einlizenziert zu haben. Die Bedrohung für die Vorherrschaft von Novo und Lilly auf dem Markt für Medikamente zur Gewichtsreduzierung kommt just zu einer Zeit, in der das Unbehagen der Investoren über die langfristigen Aussichten des Vorreiters Novo Nordisk wächst.

 

Casey's General Stores steigen um 5,9 Prozent, nachdem der Einzelhändler Drittquartalszahlen über der Markterwartung präsentiert hat. Stitch Fix verlieren nach einem positiven Start nun 4,1 Prozent. Der Styling-Spezialist grenzte den Verlust im abgelaufenen Quartal ein und erhöhte den Ausblick.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(12.03.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte kommen am Mittwochnachmittag von den Tageshochs zurück. Günstig ausgefallene US-Verbraucherpreise verpuffen als Impulsgeber. Dazu zeigen sich die US-Börsen nach einem freundlichen mittlerweile nur noch uneinheitlich. Zwar stiegen die Preise in den USA weniger als erwartet, Analysten gehen allerdings davon aus, dass sich der inflationstreibende Effekt der angekündigten bzw bereits umgesetzten Zölle erst in den kommenden Monaten bemerkbar machen wird. Das würde den Lockerungsspielraum der US-Notenbank einschränken.

 

Der DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 22.612 Punkte, im Tageshoch stand er schon bei 22.798. Der Euro-Stoxx-50 rückt um 0,7 Prozent auf 5.345 vor, auch der Stoxx-50 hinkt dem DAX mit einem Plus von 0,6 Prozent hinterher. Am Anleihemarkt ist die Tendenz seitwärtsgerichtet, der Euro ist nach seiner Aufwärtsbewegung der Vortage wieder knapp unter die Marke von 1,09 Dollar gefallen.

 

Übergeordnet werde die Stimmung vom erneuten Zurückrudern bei den US-Zöllen gestützt, heißt es. Gegenüber Kanada hatte US-Präsident Donald Trump seine Drohung mit einem Stahlzoll in Höhe von 50 Prozent nach wenigen Stunden schon zurückgenommen. Gleichwohl gelten nun Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Stahl- und Aluminiumimporte. Wie erwartet hat die EU mit Gegenmaßnahmen reagiert. Insgesamt sollen ab Anfang April US-Einfuhren im Wert von 26 Milliarden Euro mit Zöllen von 25 Prozent bedacht werden.

 

Puma brechen ein

Bei den Einzeltiteln sorgt die Berichtssaison für Bewegung.

 

Spitzenreiter im DAX sind Rheinmetall mit einem Plus von 7,8 Prozent. Umsatz und Ergebnis des Rüstungskonzerns sind leicht unter den Erwartungen ausgefallen, Marge und Dividende etwas darüber. Der Drang in den Sektor ist ungebrochen hoch angesichts der Aussicht auf stark steigende Rüstungsausgaben der EU-Staaten. Hensoldt gewinnen 2,9 und Renk 2,8 Prozent.

 

Porsche AG verlieren nach dem Zahlenausweis 4,2 Prozent. Der Umsatz übertraf die Prognose zwar knapp, die Marge ist aber deutlich gefallen und liegt am unteren Rand der Erwartungen.

 

Brenntag notieren ein halbes Prozent höher. Hier stützt die leicht über der Erwartung ausgefallene Dividende.

 

Puma hat mit einem schwachen Ausblick aufgewartet, der Kurs bricht um 20,7 Prozent ein. Der Sportartikelhersteller sieht das operative Ergebnis im ersten Quartal deutlich unter Vorjahr und auch im Gesamtjahr soll es kräftig sinken auf 445 bis 525 von 622 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

 

Für Wacker Chemie geht es nach positiv aufgenommenen Zahlen und Ausblick um 6,3 Prozent nach oben. Der Konzern will sich weiterhin von seiner Beteiligung am Waferhersteller Siltronic (+0,5%) trennen, hat aber "hier keine Eile".

 

In Madrid geht es für Inditex nach dem Geschäftsbericht um 8,3 Prozent abwärts. Zwar lagen die Ergebnisse im Schlussquartal etwas über den Erwartungen, dazu deutet der Ausblick auf stabile Margen im neuen Jahr hin. Inditex spricht aber von einer etwas "langsameren Gangart" im ersten Quartal.

 

Unter Druck stehen auch Novo Nordisk. Die Aktie des Pharmariesen verbilligt sich um über 3 Prozent. Auslöser ist, dass Roche die Lizenz über ein aussichtsreiches Wettbewerbermedikament für das Abnehmmittel von Novo Nordisk erworben hat. Roche steigen um knapp 4 Prozent.

 

Nach dem jüngsten starken Rücksetzer ziehen Infrastrukturtitel wieder kräftig an. "Der Markt rechnet nach wie vor mit einer Verabschiedung der Pakete", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die Planungen in Deutschland. Sonst würden alle Beteiligten "ihr Gesicht verlieren". Heidelberg Materials gewinnen 3,5 Prozent, die zuletzt sehr volatlien Siemens Energy sogar 7,4 Prozent. In Paris legen Saint-Gobain um 1,5 Prozent zu.

 

Quelle: stock3.com

News 11.03.2025

Märkte Europa

(11.03.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienbörsen haben sich am Dienstag nicht mehr von der Schwäche der Wall Street abkoppeln, was ihnen zuletzt phasenweise noch gelungen war. Der DAX fiel um 1,3 Prozent auf 22.329 Punkte, der Euro-Stoxx-50 um 1,5 Prozent auf 5.310 Punkte. Der Stoxx-50 büßte sogar 2,0 Prozent ein, stark gedrückt von Aktien aus dem Reise- und Pharmasektor. Deren Subindizes gaben um bis zu 3,6 Prozent nach.

 

"Die US-Börsen weiten die Konsolidierung zur Korrektur aus, und das drückt nun auch an den europäischen Märkten auf die Kurse und verhindert eine schnelle Rückkehr an die jüngsten Höchststände", sagte ein Marktteilnehmer. Hinzu komme die Unsicherheit um die Reform der Schuldenbremse beziehungsweise die Kreditaufnahme für Verteidigung und Infrastruktur in Deutschland.

 

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt eine Rezession in den USA nicht mehr ausschließen wollen. "Zudem wird den USA endlich klar, dass Strafzölle auch zurückschlagen können", kommentierte ein Händler mit Verweis auf Strom aus Kanadas Provinz Ontario, der nun für US-Amerikaner um 25 Prozent teurer wird. US-Präsident Donald Trump hat darauf bereits wieder reagiert und angekündigt, die geplanten Zölle auf Stahl und Aluminium aus Kanada von 25 Prozent auf 50 Prozent anzuheben. Er teilte außerdem mit, die USA würden die Zölle auf Autos, die in die USA eingeführt werden, ab dem 2. April "substanziell erhöhen". Dadurch würde die Automobilproduktion in Kanada dauerhaft stillgelegt.

 

Weiter im Fokus stand das geplante milliardenschwere Fiskalpaket in Deutschland, das einer der Hauptgründe für die jüngsten Kursgewinne im DAX ist. "Dem DAX droht der Absturz, sollte das geplante Paket für Verteidigung und Infrastruktur ins Wasser fallen. Noch hofft man, dass die Stimmen der Grünen durch einen Kompromiss gesichert werden können", sagten die Marktexperten von CMC. Dazu besteht aber auch das Risiko, dass das Bundesverfassungsgericht einschreitet.

 

Am Devisenmarkt ging es für den Euro weiter aufwärts. Er kostete zur Schlussglocke an den Aktienmärkten 1,0920 Dollar, deutlicher mehr als zum Vortagesschluss. Während in den USA die Renditen mit der Rezessionsangst zuletzt fielen, stiegen sie in Europa vor dem Hintergrund der geplanten Kreditprogramme. Das stützt den Euro. Am Berichtstag ging es mit der deutschen Zehnjahresrendite kräftig um 6 Basispunkte auf 2,90 Prozent nach oben.

 

US-Fluglinien trüben Stimmung auch in Europa

Gesenkte Ausblicke von Delta Air Lines und American Airlines sorgten laut Marktteilnehmern europaweit für Druck auf Aktien aus dem Reisesektor. Lufthansa verloren 5,3, Air France-KLM 9,3 und IAG 6,5 Prozent. Tui kamen um 4,9 und Accor um 4,2 Prozent zurück.

 

Im DAX setzten sich die Gewinnmitnahmen bei den Zugpferden der jüngsten Hausse fort. SAP verloren 1,5 Prozent, Deutsche Telekom 3,1 Prozent und Deutsche Bank 1,2 Prozent. Dagegen stiegen Siemens Energy um 5 Prozent, getrieben von terminmarktorientierten Käufen, nachdem der Kurs am Vortag stark abgesackt war.

 

Henkel für Ausblick abgestraft

Klares Schlusslicht im DAX waren Henkel mit einem Minus von 10,4 Prozent. Zwar fielen die Schlüsselkennziffern des Konsumgüterproduzenten für 2024 gut aus, allerdings enttäuschte der Ausblick.

 

Als überraschend positiv wurden die Zahlen von VW zum Gesamtjahr 2024 im Handel bezeichnet. Zwar brach der Nettogewinn um rund ein Drittel ein, VW verdiente aber immer noch über 12 Milliarden Euro. In seinem Ausblick zeigte sich der Autohersteller für das laufende Jahr vorsichtig optimistisch. Die Aktie gab um 1,1 Prozent nach.

 

Im MDAX brachen Hellofresh um 18,4 Prozent ein. Der Lieferdienst will zwar die Profitabilität steigern, rechnet aber entgegen den Markterwartungen mit fallenden Umsätzen. Nach der Zahlenvorlage schossen Redcare ("Shop Apotheke") um rund 9 Prozent nach oben. Die Online-Apotheke ist auch im Jahresausblick 2025 optimistisch und will weiter wachsen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(05.03.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag nicht mehr von der Schwäche der Wall Street abkoppeln können, was ihm zuletzt teils noch gelungen war. Der DAX fiel um 1,3 Prozent auf 22.329 Punkte. "Die US-Börsen weiten die Konsolidierung zur Korrektur aus, und das drückt nun auch an den europäischen Märkten auf die Kurse", sagte ein Marktteilnehmer. Hinzu kam die Unsicherheit um die geplante Reform der Schuldenbremse: "Dem DAX droht der Absturz, sollte das geplante Paket für Verteidigung und Infrastruktur ins Wasser fallen", hieß es bei CMC.

 

International sorgte zuletzt US-Präsident Donald Trump für Störfeuer mit der Aussage, eine Rezession in den USA nicht mehr ausschließen zu wollen im Zuge seines wirtschaftspolitischen Kurses. "Zudem wird den USA endlich klar, dass Strafzölle auch zurückschlagen können", kommentierte ein Händler mit Verweis auf Strom aus Kanadas Provinz Ontario, der nun für US-Amerikaner um 25 Prozent teurer wird. US-Präsident Donald Trump hat darauf aber bereits wieder reagiert und angekündigt, die geplanten Zölle auf Stahl und Aluminium aus Kanada von 25 Prozent auf 50 Prozent anzuheben. Er drohte außerdem, die Automobilproduktion in Kanada dauerhaft stillzulegen durch seine Zollpolitik.

 

Im DAX setzten sich die Gewinnmitnahmen bei den Zugpferden der jüngsten Hausse fort. SAP verloren 1,5 Prozent, Deutsche Telekom 3,1 Prozent und Deutsche Bank 1,2 Prozent. Dagegen stiegen Siemens Energy um 5,0 Prozent, getrieben von terminmarktorientierten Käufen, nachdem der Kurs am Vortag stark abgesackt war.

 

Henkel für Ausblick abgestraft

Klares Schlusslicht im DAX waren Henkel mit einem Minus von 10,4 Prozent. Zwar fielen die Schlüsselkennziffern des Konsumgüterproduzenten für 2024 gut aus, allerdings enttäuschte der Ausblick.

 

Als überraschend positiv wurden die Zahlen von VW zum Gesamtjahr 2024 im Handel bezeichnet. Zwar brach der Nettogewinn um rund ein Drittel ein, VW verdiente aber immer noch über 12 Milliarden Euro. In seinem Ausblick zeigte sich der Autohersteller für das laufende Jahr vorsichtig optimistisch. Die Aktie gab um 1,1 Prozent nach.

Hellofresh brachen um 18,4 Prozent ein. Der Lieferdienst will zwar die Profitabilität steigern, rechnet aber entgegen den Markterwartungen mit fallenden Umsätzen.

 

Mit gesenkten Ausblicken von Delta Air Lines und American Airlines gerieten Aktien aus dem Reisesektor unter Druck. Lufthansa verloren 5,3 und Tui 4,9 Prozent.

 

Nach der Zahlenvorlage schossen Redcare ("Shop Apotheke") um rund 9 Prozent nach oben. Die Online-Apotheke ist auch im Jahresausblick 2025 optimistisch und will weiter wachsen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(11.03.2025)

 

DOW JONES--Nachdem sich die Börse in Zürich am Montag den teils sehr kräftigen Abschlägen an den Nachbarbörsen noch entziehen konnte, kam sie am Dienstag unter die Räder. Der SMI verlor 2,5 Prozent auf 12.692 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 18 Kursverlierer und 2 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 26,53 (Montag: 28,41) Millionen Aktien.

 

Größter Verlierer war mit Novartis eines der Schwergewichte. Der Kurs gab um 5,6 Prozent nach. Zwar wurden Novartis ex Dividende gehandelt, der Kurs gab aber um 5,68 Franken nach, während die Dividende nur 3,50 Franken betrug. Mit Roche (-3,5%) und Nestle (-2,1%) fanden sich weitere schwer gewichtete Aktien unter den größten Verlierern, die am Montag trotz der schwachen Börsen in Europa noch zugelegt hatten.

 

Bei Kühne + Nagel (-3,5%) gingen fast alle Gewinne vom Vortag wieder verloren. Da hatten auch andere Aktien von Container-Reedern stark zugelegt, nachdem die im Jemen angesiedelte Milizenorganisation Huthi mit neuen Angriffen auf Seeziele gedroht hatte. Angriffe auf Containerschiffe hatten in der Vergangenheit einen Anstieg der Frachtkosten zur Folge gehabt.

 

Tagesgewinner waren ABB mit einem Plus von 1,3 Prozent. Der Technologiekonzern hatte eine Minderheitsbeteiligung am US-Unternehmen DG Matrix, einem Hersteller von Leistungselektronik mitgeteilt.

Partners Group verloren 1,7 Prozent und landeten im Mittelfeld der SMI-Aktien. Das Finanzunternehmen schnitte 2024 laut den Analysten von Vontobel besser ab als erwartet. Dabei hätten höhere erfolgsabhängige Gebühren schwächer als prognostizierte Managementgebühren ausgeglichen.

 

In der zweiten Reihe gewannen Galeinica 0,9 Prozent, Der Gesundheitskonzern wuchs 2024 erneut stärker als der Pharmamarkt und will dies im laufenden Jahr erneut schaffen.

 

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Märkte USA

(07.03.2025)

 

DOW JONES--Nach dem Kursdebakel am Vortag zeigen sich die Indizes an der Wall Street am Dienstag weiter angeschlagen, von einer breiten Erholungs- oder Gegenbewegung ist nichts zu sehen. Der Montag hatte dem S&P-500-Index den größten Tagesverlust im laufenden Jahr beschert, für die Nasdaq-Indizes war es der größte seit September 2022. Die Sorgen vor einer Rezession - am Vortag von US-Präsident Donald Trump selbst befeuert - und die Zollpolitik des US-Präsidenten lassen die Börsen nicht los.

 

Zur Mittagszeit in New York verliert der Dow-Jones-Index, der am Vortag noch den geringsten Verlust erlitten hatte, weitere 0,8 Prozent auf 41.568 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 0,3 Prozent abwärts, die Nasdaq-Indizes zeigen sich bis zu 0,3 Prozent im Plus. Die Frage im Handel ist, ob die hohen Abschläge zum Wochenbeginn nur ein kurzer Rücksetzer waren oder der Startschuss für eine längere Talfahrt.

 

Die positive Nachricht sei, dass bislang noch keine Alarmglocken bei Konjunktur oder Unternehmensbilanzen zu vernehmen seien, heißt es im Handel. "Die Geschwindigkeit, mit der die Märkte in den letzten Tagen und Wochen gefallen sind, ist ein klares Zeichen dafür, dass wir uns in einer Korrektur und nicht in einem Bärenmarkt befinden. Korrekturen sind in der Regel sehr kurz und schnell, während Bärenmärkte länger dauern und ihre Bewegungen auf sehr kurze Sicht nicht so auffällig sind", macht Marktstratege John Creekmur von Creekmur Wealth Advisors Anlegern Mut.

 

Derweil eskaliert die Trumpsche Zollpolitik weiter. Nachdem Kanada seinerseits mit Gegenzöllen auf Stromlieferungen in die USA reagierte, droht Trump dem Nachbarn nun mit dem Ende von dessen Autoindustrie. Er werde am 2. April Zölle verhängen, die "die Automobilproduktion in Kanada dauerhaft zum Erliegen bringen", erklärte Trump. Von Mittwoch an würden nicht nur 25 Prozent Zölle auf Einfuhren von Aluminium und Stahl aus Kanada erhoben, sondern 50 Prozent. An der Börse in Toronto verbilligen sich die Kurse der Autowerte Linamar, Magna International und Martinrea zwischen 1,4 und 4,6 Prozent.

 

Am Anleihemarkt steigen die Renditen wieder etwas, nachdem sie am Vortag mit den Sorgen um die Konjunktur und wieder gestiegenen Spekulationen über Zinssenkungen noch stark gefallen waren. Der Dollar verliert gegenüber dem Euro immer weiter an Boden, der Euro kostet mittlerweile 1,0920 Dollar. Das ist der höchste Stand seit November 2024.

 

Der schwache Dollar und die zuletzt gestiegenen Zinssenkungshoffnungen stützen den Goldpreis, die Feinunze verteuert sich um 1,1 Prozent. Auch die Ölpreise zeigen eine Gegenreaktion auf die Abgaben vom Vortag, sie steigen um bis zu 1,5 Prozent. Händler sehen aber keine grundlegende Trendwende, das Umfeld spreche weiter nicht für anziehende Rohölpreise.

 

Oracle überzeugt nicht

Oracle hat den Umsatz im dritten Quartal gesteigert, die Markterwartungen aber verfehlt. Auch der Gewinn blieb unter Konsens. Der Kurs sinkt um 4,6 Prozent. Kohl's brechen um 22 Prozent ein. Der Einzelhändler hat einen Umsatzrückgang von 9,4 Prozent berichtet, zugleich brach der Nettogewinn ein. Dick's Sporting sinken nach einem schwachen Ausblick um 5,5 Prozent. Nike geben um 1,9 Prozent nach.

 

Delta Air Lines kommen um 7,2 Prozent zurück, nachdem die Fluggesellschaft ihren Ausblick gesenkt hat. Im Sog verbilligen sich American Airlines um 5,2 Prozent.

 

Asana rutschen um 24 Prozent ab. CEO Dustin Moskovitz wirft das Handtuch, nachdem der Software-Anbieter mit einem schwachen Ausblick verschreckt hat.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(11.03.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienbörsen können sich am Dienstagnachmittag nicht von der Schwäche der Wall Street abkoppeln. Der DAX fällt im Sog des Dow Jones um 1,2 Prozent auf 22.350 Punkte, der Euro-Stoxx-50 um 1,4 Prozent auf 5.306 Punkte an. "Die US-Börsen weiten die Konsolidierung zur Korrektur aus, und das verhindert auch an den europäischen Märkten eine schnelle Rückkehr an die jüngsten Höchststände", so ein Marktteilnehmer. Hinzu komme die Unsicherheit um die Reform der Schuldenbremse beziehungsweise die Kreditaufnahme für Verteidigung und Infrastruktur in Deutschland.

 

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt eine Rezession in den USA nicht ausschließen wollen im Rahmen seines Wirtschaftskurses. "Zudem wird den USA endlich klar, dass Strafzölle auch zurückschlagen können", so ein Händler mit Verweis auf Strom aus Kanadas Provinz Ontario, der nun für US-Amerikaner um 25 Prozent teurer wird. US-Präsident Donald Trump hat darauf aber bereits wieder reagiert und angekündigt, die geplanten Zölle auf Stahl und Aluminium aus Kanada von 25 Prozent auf 50 Prozent anzuheben. Er teilte außerdem mit, die USA würden die Zölle auf Autos, die in die USA eingeführt werden, ab dem 2. April "substanziell erhöhen". Dadurch würde die Automobilproduktion in Kanada dauerhaft stillgelegt.

 

Weiter im Blick steht das geplante milliardenschwere Fiskalpaket von Union und SPD, das einer der Hauptgründe für die jüngsten Kursgewinne im DAX ist. "Dem DAX droht der Absturz, sollte das geplante Paket für Verteidigung und Infrastruktur ins Wasser fallen. Noch hofft man, dass die Stimmen der Grünen durch einen Kompromiss gesichert werden können", heißt es bei CMC. Zudem bestehe das Risiko, dass das Bundesverfassungsgericht einschreite.

 

Am Devisenmarkt geht es für den Euro weiter aufwärts. Er kostet 1,0920 Dollar, deutlicher mehr als zum Vortagesschluss. Während in den USA die Renditen mit der Rezessionsangst deutlich fallen, sind sie in Europa zuletzt mit den geplanten Kreditprogrammen gestiegen, das stützt den Euro.

 

Am deutschen Markt setzen sich die Gewinnmitnahmen in den Zugpferden der jüngsten Hausse fort. SAP verlieren 1 Prozent, Deutsche Telekom 3 Prozent und Deutsche Bank 1,7 Prozent. Dagegen steigen Siemens Energy um gut 4 Prozent, getrieben von terminmarktorientierten Käufen, nachdem der Kurs am Vortag stark abgesackt war.

 

Henkel für Ausblick abgestraft

Henkel knicken um 10 Prozent ein. Zwar sind die Kennzahlen für 2024 gut ausgefallen, allerdings enttäuscht der Ausblick. Nach einem langsamen Start solle sich das Geschäft laut Henkel im zweiten Halbjahr beschleunigen.

Als überraschend positiv werden die Zahlen von VW zum Gesamtjahr 2024 im Handel bezeichnet. VW liegen trotzdem 2,5 Prozent hinten, gedrückt von der Entwicklung der Zölle und des Handelskriegs.

 

Hellofresh brechen um 17 Prozent ein. Der Lieferdienst will zwar die Profitabilität steigern, rechnet aber mit fallenden Umsätzen. Hellofresh erwartet nun für das Jahr ein währungsbereinigtes Minus beim Umsatz von 3 bis 8 Prozent, während Analysten plus 2 bis 3 Prozent erwartet hatten.

 

Nach Zahlen schießen Redcare ("Shop Apotheke") um 7 Prozent nach oben. Die Online-Apotheke ist auch im Jahresausblick 2025 optimistisch und will weiter wachsen.

 

Aktien aus dem Reisesektor stehen nach einem gesenkten Ausblick von Delta Air Lines unter Druck. "Man hatte seit den ersten Buchungsaussagen zum Sommergeschäft eher auf ein starkes Reisejahr gesetzt", sagt ein Händler. Lufthansa verlieren 4,8, Air France-KLM 8,8 und IAG 6,7 Prozent. Tui kommen um 5,0 und Accor um 4,1 Prozent zurück.

 

In Zürich steht das Marktbarometer SMI besonders stark unter Druck und verliert 2,4 Prozent. Gedrückt wird er unter anderem von Novartis, die über den Dividendenabschlag hinaus deutlich fallen. Auch Roche stehen stark unter Druck. "Der SMI hat das Hoch bei 13.000 zuletzt nur marginal überwunden, ist aber daran gescheitert", so ein Marktteilnehmer zur übergeordneten technischen Situation. In Paris fällt der CAC-40 mit einem Minus von 1,4 Prozent auf den tiefsten Stand seit einem Monat. Besonders unter Druck stehen hier Finanztitel und Aktien der Luxusgüterkonzerne.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(11.03.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Aktienbörsen können sich die Kurse am Dienstagmittag nur noch etwas erholen. DAX und Euro-Stoxx-50 notieren nach dem Abverkauf vom Wochenauftakt nur noch knapp im Plus. Der DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 22.709 Punkte, der Euro-Stoxx-50 zieht um 0,1 Prozent auf 5.394 Punkte an. "Die US-Börsen weiten die Konsolidierung zur Korrektur aus, und das verhindert auch an den europäischen Märkten eine schnelle Rückkehr an die jüngsten Höchststände", so ein Marktteilnehmer. Hinzu komme die Unsicherheit um die Reform der Schuldenbremse beziehungsweise die Kreditaufnahme für Verteidigung und Infrastruktur in Deutschland.

 

US-Präsident Donald Trump hat eine Rezession in den USA nicht mehr ausgeschlossen. "Zudem wird den USA endlich klar, dass Strafzölle auch zurückschlagen können", so ein Händler mit Verweis auf Strom aus Kanadas Provinz Ontario, der nun für US-Amerikaner um 25 Prozent teurer wird. Am Devisenmarkt steht der Euro knapp unter der Marke von 1,09 Dollar, auch gestützt von den steigenden Renditen an den Anleihemärkten.

Stärker nach unten geht es am Mittag in Zürich. Der SMI fällt um 1,0 Prozent, gedrückt unter anderem von schwächeren Novartis, die allerdings vor allem unter dem Dividendenabschlag leiden.

 

Fehlende Zustimmung zum Fiskalpaket bleibt Risikofaktor

Weiter im Blick steht das geplante milliardenschwere Fiskalpaket von Union und SPD, das einer der Hauptgründe für die jüngsten Kursgewinne im DAX ist. "Dem DAX droht der Absturz, sollte das geplante Paket für Verteidigung und Infrastruktur ins Wasser fallen. Noch hofft man, dass die Stimmen der Grünen durch einen Kompromiss gesichert werden können", heißt es bei CMC. Zudem bestehe das Risiko, dass das Bundesverfassungsgericht einschreite.

 

Hellofresh brechen um 13,4 Prozent ein. Der Lieferdienst will zwar die Profitabilität steigern, rechnet aber mit fallenden Umsätzen. "Vorzeichenwechsel hasst die Börse", sagt ein Händler. Hellofresh erwartet nun für das Jahr ein währungsbereinigtes Minus beim Umsatz von 3 bis 8 Prozent, während Analysten plus 2 bis 3 Prozent erwartet hatten.

 

Als "vorsichtig" wird der Ausblick von Henkel (-9,5%) für das laufende Jahr im Handel bezeichnet. Während die Kennzahlen für 2024 wie das Umsatzwachstum von organisch 2,6 Prozent gut seien und den erwarteten Rahmen getroffen hätten, zeige sich Henkel zurückhaltend zum Start ins Jahr 2025. Nach einem langsamen Start sollte sich das Geschäft dann im zweiten Halbjahr beschleunigen.

 

Als überraschend positiv werden die Zahlen von VW zum Gesamtjahr 2024 im Handel bezeichnet. "Sie dürften dazu beitragen, dass sich Europas Börsen mit ihren klassischen Industriewerten vom Kursrutsch der US-Tech-Werte abnabeln", sagt ein Händler. Vor allem dem Ausblick beim Autobauer habe man angesichts der ökonomischen Unsicherheiten und US-Strafzoll-Debatten mit Sorgen entgegengeblickt. Stattdessen sei er ungewöhnlich optimistisch. VW liegen 1,5 Prozent vorne.

 

Gesenkter Ausblick von Delta drückt auf Sektor

Luftfahrt-Aktien fallen nach einem gesenkten Ausblick von Delta Air Lines. "Man hatte seit den ersten Buchungsaussagen zum Sommergeschäft eher auf ein starkes Reisejahr gesetzt", sagt ein Händler. Lufthansa verlieren 2,5 Prozent, Air France-KLM 5,7 Prozent oder Easyjet 0,8 Prozent.

 

Nach Zahlen schießen Redcare ("Shop Apotheke") um 11,5 Prozent nach oben. Die Online-Apotheke ist auch im Jahresausblick 2025 weiter optimistisch und will weiter wachsen. "Wichtig ist vor allem, dass das jetzt auch profitabler geschehen soll", so ein Händler. Denn hohe Vertriebskosten hätten 2024 die EBITDA-Marge auf 1,4 Prozent gedrückt. Sie soll nun wieder auf 2 bis 2,5 Prozent steigen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(11.03.2025)

 

DOW JONES--Die asiatischen Aktienmärkte sind am Dienstag leicht unter Druck geraten. Auf das Sentiment drückte der Abverkauf an der Wall Street. US-Präsident Donald Trump hatte im Rahmen seines Wirtschaftsprogramms eine vorübergehende Rezession in den USA nicht ausgeschlossen. Das schürte nicht nur Wachstumsängste, sondern erhöhte die angesichts der sprunghaften Zollpolitik Trumps ohnehin schon herrschende Unsicherheit zusätzlich.

 

Die Abgaben im asiatischen Handel fielen allerdings weitaus moderater aus als in den USA. Viele Investoren sind dabei, aus den US-Märkten nach Europa oder auch Asien umzuschichten. Unterstützt wurde diese Bewegung noch durch Empfehlungen durch Analysten. So soll die Citigroup die Empfehlung für US-Aktien gesenkt, und die für chinesische Titel erhöht haben. Der Schanghai-Composite drehte im späten Handel noch ins Plus und gewann 0,4 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel dagegen im späten Handel um 0,6 Prozent.

 

Auch in Asien standen die Technologiewerte unter Druck, allerdings auch in diesem Fall weitaus moderater. An der Wall Street brach der Nasdaq-Composite gleich um 4 Prozent ein. Taiwan Semiconductor fielen in Taipeh um 2,7 Prozent zurück. Für Samsung Electronics ging es in Seoul um 1,1 Prozent nach unten. In Seoul reduzierte sich der Kospi um 1,3 Prozent, in Taiwan ging es um 1,7 Prozent abwärts.

 

Die Börse in Tokio schloss deutlich erholt von den Tagestiefs. Der Nikkei gab um 0,6 Prozent nach. Im frühen Verlauf hatte das Minus schon fast 3 Prozent betragen. Die japanische Wirtschaft ist im vierten Quartal mit 2,2 Prozent langsamer gewachsen als die zunächst gemeldet 2,8 Prozent. Trotz der Abwärtsrevision handelt es sich um das dritte Quartal mit Wachstum in Folge. Das stützt die Erwartung, wonach die Bank of Japan ihren Kurs der Zinserhöhungen beibehalten könnte. Der Yen gab gegen den Euro nach, zeigte sich aber zum Dollar wenig bewegt.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(11.03.2025)

 

DOW JONES--Trotz des Abverkaufs an den US-Märkten sind Europas Börsen am Dienstag mit Aufschlägen in den Handel gestartet. Die Gründe für die Abgaben an der Wall Street liegen in hauseigenen US-Problemen. Europas Börsen erweisen sich daher als widerstandsfähiger. "Den USA wird endlich klar, dass Strafzölle auch zurückschlagen können", so ein Händler mit Verweis auf Strom aus Kanadas Provinz Ontario, der nun für US-Amerikaner um 25 Prozent teurer wird. US-Präsident Donald Trump hat eine Rezession in den USA nicht mehr ausgeschlossen.

 

Der DAX gewinnt 0,7 Prozent auf 22.779 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,6 Prozent auf 5.417 Punkte nach oben. Am Devisenmarkt klettert der Euro über die Marke von 1,09 Dollar, auch gestützt von den steigenden Renditen an den Anleihemärkten.

 

Fehlende Zustimmung zum Fiskalpaket bleibt Risikofaktor

Weiter im Blick steht das geplante milliardenschwere Fiskalpaket von Union und SPD, das einer der Hauptgründe für die jüngsten Kursgewinne im DAX ist. "Dem DAX droht der Absturz, sollte das geplante Paket für Verteidigung und Infrastruktur ins Wasser fallen. Noch hofft man, dass die Stimmen der Grünen durch einen Kompromiss gesichert werden können", heißt es bei CMC. Zudem bestehe das Risiko, dass das Bundesverfassungsgericht einschreite.

 

Hellofresh brechen um 13,5 Prozent ein. Der Lieferdienst will zwar die Profitabilität steigern, rechnet aber mit fallenden Umsätzen. "Vorzeichenwechsel hasst die Börse", sagt ein Händler. Hellofresh erwartet nun für das Jahr ein währungsbereinigtes Minus beim Umsatz von 3 bis 8 Prozent, während Analysten plus 2 bis 3 Prozent erwartet hatten.

 

Als "vorsichtig" wird der Ausblick von Henkel (-8,1%) für das laufende Jahr im Handel bezeichnet. Während die Kennzahlen für 2024 wie das Umsatzwachstum von organisch 2,6 Prozent gut seien und den erwarteten Rahmen getroffen hätten, zeige sich Henkel zurückhaltend zum Start ins Jahr 2025. Nach einem langsamen Start sollte sich das Geschäft dann im zweiten Halbjahr beschleunigen.

 

Als überraschend positiv werden die Zahlen von VW zum Gesamtjahr 2024 im Handel bezeichnet. "Sie dürften dazu beitragen, dass sich Europas Börsen mit ihren klassischen Industriewerten vom Kursrutsch der US-Tech-Werte abnabeln", sagt ein Händler. Vor allem dem Ausblick beim Autobauer habe man angesichts der ökonomischen Unsicherheiten und US-Strafzoll-Debatten mit Sorgen entgegengeblickt. Stattdessen sei er ungewöhnlich optimistisch. VW liegen 1,6 Prozent vorne.

 

Gesenkter Ausblick von Delta drückt auf Sektor

Luftfahrt-Aktien fallen nach einem gesenkten Ausblick von Delta Air Lines. "Man hatte seit den ersten Buchungsaussagen zum Sommergeschäft eher auf ein starkes Reisejahr gesetzt", sagt ein Händler. Lufthansa verlieren 2,5 Prozent, Air France-KLM 5,6 Prozent oder Easyjet 1,8 Prozent.

 

Nach Zahlen schießen Redcare ("Shop Apotheke") um 15,7 Prozent nach oben. Die Online-Apotheke ist auch im Jahresausblick 2025 weiter optimistisch und will weiter wachsen. "Wichtig ist vor allem, dass das jetzt auch profitabler geschehen soll", so ein Händler. Denn hohe Vertriebskosten hätten 2024 die EBITDA-Marge auf 1,4 Prozent gedrückt. Sie soll nun wieder auf 2 bis 2,5 Prozent steigen.

 

Quelle: stock3.com

News 07.03.2025

Märkte USA

(07.03.2025)

 

DOW JONES--Mit einer leichten Erholung hat die Wall Street den letzten Handelstag der Woche beendet. Der schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht belastete nur kurzzeitig. Stärkere Abgaben aus dem frühen Handel konnten wieder aufgeholt werden. Für etwas Beruhigung und letztlich auch steigende Kurse sorgten Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell. "Trotz erhöhter Unsicherheiten befindet sich die US-Wirtschaft weiterhin in einer guten Lage", sagte der Fed-Chairman. "Der Arbeitsmarkt ist stabil und die Inflation hat sich unserem langfristigen Ziel von 2 Prozent angenähert." Die Fed hält sich allerdings zurück, da sie auf größere Klarheit in Bezug auf die Auswirkungen der zahlreichen politischen Veränderungen der Trump-Administration auf die Wirtschaft wartet.

 

Die Arbeitsmarktdaten hatten zunächst für eine Enttäuschung gesorgt. Demnach wurden im Februar 140.000 Stellen geschaffen - deutlich weniger als die erwarteten 170.000. Auch erhöhte sich die Arbeitslosenquote unerwartet auf 4,1 von 4,0 Prozent. Die Zahlen reihen sich damit ein in die Serie zuletzt schwacher US-Daten. Zusammen mit einem stärker als erwarteten Inflationsdruck machen sich am Markt nun Stagflationssorgen breit. "Viele Indikatoren zeigen, dass der Arbeitsmarkt solide und weitgehend ausgeglichen ist", bemerkte Powell und ergänzte, dass die Arbeitgeber seit September durchschnittlich solide 191.000 Arbeitsplätze pro Monat geschaffen hätten.

 

Der Dow-Jones-Index gewann 0,5 Prozent auf 42.802 Punkte, nachdem er im Tagestief bei 42.176 Punkten notiert hatte. Der S&P-500 stieg um 0,6 Prozent und für den Nasdaq-Composite ging es um 0,7 Prozent nach oben. Dabei standen den 1.554 (Donnerstag: 768) Kursgewinnern, 1.197 (1.982) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 74 (70) Titel.

 

Die Volatilität hat zuletzt stark zugenommen. Die Anleger versuchen, sich einen Reim auf die sich schnell ändernden Ankündigungen zur US-Zollpolitik zu machen. Investoren seien durch den täglichen Wechsel in der Zollpolitik extrem verunsichert, hieß es.

 

Dollar gibt weiter nach

Der Dollar erholte sich mit den Powell-Aussagen leicht. Der Dollar-Index verlor dennoch 0,2 Prozent. Der Dollar-Rückgang wird sich wahrscheinlich nicht fortsetzen, sagte Monex Europe Analyst Nick Rees. Derzeit seien die Märkte besorgt über Risiken für das US-Wirtschaftswachstum durch Zölle nach einem starken Rückgang in den Stimmungsindikatoren. "Aber das steht im Widerspruch zu den harten Daten, die sich noch nicht gedreht haben." Unterdessen deuten die Daten auf eine steigende US-Inflation hin, die dazu führen sollte, dass die Fed die Zinssätze weniger stark senkt als erwartet, so der Teilnehmer.

 

Die Renditen am Anleihemarkt legten moderat zu. Teilnehmer verwiesen auf die Powell-Aussagen, wonach die Fed die Zinsen unverändert lassen könnte, bis sie mehr Klarheit über die Wirtschaftsaussichten hat. Die Kommentare dämpften die Erwartungen, dass in diesem Jahr drei oder mehr Zinssenkungen wahrscheinlich sind.

 

Der Goldpreis profitierte nur kurzzeitig von seinem Status als "sicherer Hafen" und holte die Vortagesverluste zwischenzeitlich wieder auf. Die Feinunze verlor 0,1 Prozent auf 2.909 Dollar.

 

Kräftig aufwärts ging es mit den Ölpreisen. Die Notierungen für Brent und WTI stiegen um bis zu 1,9 Prozent. Die Ölpreise versuchen eine Erholung, nachdem US-Präsident Trump die Importzölle auf eine Reihe von Waren aus Mexiko und Kanada um einen weiteren Monat verschoben hat, so Mukesh Sahdev von Rystad Energye. Dies entschärft einen der belastenden Faktoren hinter dem jüngsten Ausverkauf, zu denen auch die Pläne der OPEC+ gehören, die Förderkürzungen im nächsten Monat zurückzufahren.

 

Broadcom überzeugt mit Zahlen

Unter den Einzelaktion zogen Broadcom um 8,7 Prozent an. Der Halbleiterkonzern hat mit den Erstquartalszahlen die Markterwartungen der Wall Street übertroffen - zudem prognostiziert die Gesellschaft für das laufende Quartal höhere Umsätze als gedacht. An einer Übernahme der Produktsparte von Intel hat Broadcom jedoch kein Interesse. "Wir sind im Moment zu sehr mit KI und VMware beschäftigt. Wir denken im Moment nicht darüber nach", so Broadcom-CEO Hock Tan. Die Intel-Aktie verlor 0,5 Prozent.

 

Hewlett Packard Enterprise (HPE) brachen um 12 Prozent ein. Der Server- und Cloudsoftware-Anbieter will rund 2.500 Stellen bzw. 5 Prozent der weltweiten Belegschaft streichen, da der Konzerngewinn 2025 zum Teil durch Zölle belastet werden dürfte. HPE erwartet im Zusammenhang mit dem Programm zunächst Kosten von etwa 350 Millionen US-Dollar. Die Geschäftszahlen spielten daher eine untergeordnete Rolle.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(05.03.2025)

 

DOW JONES--Nach der jüngsten Rally ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag mit deutlichen Verlusten in das Wochenende gegangen. Der DAX büßte 1,8 Prozent auf 23.009 Punkte ein. Im Handel war von Gewinnmitnahmen die Rede. Ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht drückte zusätzlich ein wenig. Die Zahlen reihten sich ein in die Serie jüngst schwacher Konjunkturdaten aus den USA. Zusammen mit einem stärker als erwarteten Inflationsdruck haben sich zuletzt Stagflationssorgen breit gemacht. Für die US-Notenbank sind das potenziell keine guten Nachrichten.

 

Unternehmensnachrichten gab es nur wenige. Bayer gaben um 6,5 Prozent nach. Der Pharmakonzern will sich von der Hauptversammlung Ende April die Ausgabe neuer Aktien bis zu einem Gesamtvolumen von 35 Prozent des Grundkapitals genehmigen lassen. Genutzt werden soll die Kapitalerhöhung offenbar dann, wenn es gelingt, die ausstehenden Rechtsstreitigkeiten in den USA rund um den Unkrautvernichter Glyphosat und die Chemikalie PCB deutlich zu reduzieren oder einzudämmen, wie Konzernchef Bill Anderson dies versprochen hat.

 

Ruhiger ging es bei den zuletzt haussierenden Rüstungswerten zu. Die Analysten von Kepler haben Hensoldt auf "Reduce" gesenkt, nachdem das jüngst erst erhöhte Kursziel klar übertroffen wurde. Hensoldt fielen daraufhin um 13,2 Prozent zurück. Rheinmetall schlossen 7,0 Prozent im Minus.

 

About You (unv.) zeigten sich wenig bewegt davon, dass Zalando nun über 90 Prozent der About-You-Aktien besitzt und die Minderheitsaktionäre nun herausgedrängt werden sollen. Zalando verloren 0,8 Prozent. Fuchs verbilligten sich um 2,6 Prozent. Der Schmierstoffkonzern verliert Ende 2025 zwei Vorstandsmitglieder, hat aber für beide Positionen bereits eine Nachfolge sichergestellt. Für Hugo Boss ging es um 3,3 Prozent nach unten - schlecht aufgenommene Geschäftszahlen von Ferragamo drückten auf das Sektor-Sentiment.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(07.03.2025)

 

DOW JONES--Mit Abgaben haben die europäischen Aktienmärkte am Freitag den Handel beendet. Teilnehmer sprachen von Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Auch der unerwartet schwache US-Arbeitsmarktbericht drückte etwas auf die Stimmung. Die US-Wirtschaft hat im Februar lediglich 140.000 neue Stellen geschaffen und damit weniger als die prognostizierten 170.000. Auch ist die Arbeitslosenquote unerwartet auf 4,1 von 4,0 Prozent gestiegen. Die Zahlen reihten sich damit ein in die Serie jüngst schwacher Konjunkturdaten aus den USA.

 

Zusammen mit einem stärker als erwarteten Inflationsdruck haben sich zuletzt Stagflationssorgen breitgemacht.

Der DAX verlor 1,8 Prozent auf 23.009 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,9 Prozent auf 5.468 Punkte nach unten.

 

Die Warnsignale nehmen zu. Der auch als Angstbarometer bezeichnete Volatilitätsindex deutet darauf hin, dass mit unruhigem Fahrwasser gerechnet wird. Marktteilnehmer wiesen darauf hin, dass der Markt zuletzt mit der Spekulation auf ein massives Konjunkturpaket zugelegt habe, dieses aber erst noch diverse Hürden nehmen müsse und außerdem die Auswirkungen auf die Geschäfte der Unternehmen auf sich warten lassen dürften.

 

Bayer gaben um 6,5 Prozent nach. Der Pharmakonzern will sich von der Hauptversammlung Ende April die Ausgabe neuer Aktien bis zu einem Gesamtvolumen von 35 Prozent des Grundkapitals genehmigen lassen. Genutzt werden soll die Kapitalerhöhung offenbar dann, wenn es gelingt, die ausstehenden Rechtsstreitigkeiten in den USA rund um den Unkrautvernichter Glyphosat und die Chemikalie PCB deutlich zu reduzieren oder einzudämmen, wie Konzernchef Bill Anderson dies versprochen hat.

 

Ferragamo drückt aus Luxusgüter-Sektor

Trotz Zahlen, die sich im Rahmen der Erwartungen bewegten, brachen Ferragamo an der Mailänder Börse um 15,9 Prozent ein. Equita sprach von einer nur geringen Absehbarkeit und erkennt kurzfristig keinen klaren Weg, wie der Konzern auf den Wachstumspfad zurückfinden kann. Bei den Anlegern sorgt der Bericht für Ernüchterung, hatte sich doch die Hoffnung breit gemacht, dass das Tal der Tränen für den Sektor durchschritten worden sei. Die Branche ist stark abhängig vom chinesischen Markt, zuletzt hat auch der US-amerikanische Markt an Bedeutung gewonnen. Für den Branchenprimus LVMH ging es um 2,8 Prozent abwärts.

 

Ruhiger ging es bei den zuletzt haussierenden Rüstungswerten zu. Die Analysten von Kepler haben Hensoldt auf "Reduce" gesenkt, nachdem das jüngst erst erhöhte Kursziel klar übertroffen wurde. Hensoldt fielen daraufhin um 13,2 Prozent zurück. Rheinmetall schlossen 7,0 Prozent im Minus, Leonardo verloren in Mailand 6,4 Prozent.

 

About You (unv.) zeigten sich wenig bewegt davon, dass Zalando nun über 90 Prozent der About-You-Aktien besitzt und die Minderheitsaktionäre nun herausgedrängt werden sollen. Zalando verloren 0,8 Prozent. Fuchs verbilligten sich um 2,6 Prozent. Der Schmierstoffkonzern verliert Ende 2025 zwei Vorstandsmitglieder, hat aber für beide Positionen bereits eine Nachfolge sichergestellt.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(07.03.2025)

 

DOW JONES--Nach der Rally an den europäischen Aktienmärkten und einem DAX-Rekordhoch geht es mit den Kursen am Freitag nach unten. Im Handel ist von Gewinnmitnahmen die Rede. Der DAX verliert 1,4 Prozent auf 23.092 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,7 Prozent auf 5.483 nach unten. Der Euro zieht auf dem zuletzt erhöhten Niveau an, er kostet rund 1,0850 Dollar. Am Anleihemarkt geht es seitwärts, nachdem dort die Renditen am Vorabend noch einen Schub nach unten erlebt hatten. Die deutsche Zehnjahresrendite liegt bei 2,82 Prozent.

 

Die Warnsignale nehmen zu. Der auch als Angstbarometer bezeichnete Volatilitätsindex deutet darauf hin, dass mit unruhigem Fahrwasser gerechnet wird. Marktteilnehmer weisen darauf hin, dass der Markt zuletzt mit der Spekulation auf ein massives Konjunkturpaket zugelegt habe, dieses aber erst noch Hürden nehmen müsse und außerdem die Auswirkungen auf die Geschäfte der Unternehmen auf sich warten lassen dürften.

 

Für etwas Zurückhaltung dürfte auch sorgen, dass am frühen Nachmittag der kurzfristig oft richtungweisende US-Arbeitsmarktbericht auf dem Tagesplan steht. Später am Tag sind außerdem diverse Redebeiträge von Fed-Mitgliedern anberaumt.

 

Spekulation um Kapitalerhöhung bei Bayer

Bayer sind nach einem unauffälligen Start unter Druck geraten und liegen 6,1 Prozent im Minus. In Handel wird auf einen Bloomberg-Bericht verwiesen, dass sich das Unternehmen eine Kapitalerhöhung durch die Aktionäre genehmigen lassen wolle, um in Rechtsstreitigkeiten flexibler reagieren zu können. Bayer scheine das Kapitel der Klagen beenden zu wollen, so ein Aktienhändler. Auch wenn viel Negatives im Kurs eingepreist sei, müsse sich nun erst ein Boden finden.

 

Für Aktien europäischer Luxus-Labels geht es deutlicher nach unten. So verlieren Kering 4, Moncler 2,9 und LVMH 2,3 Prozent. Im MDAX verbilligen sich Hugo Boss um 1,2 Prozent. Nach Aussage aus dem Handel belasten neue Daten aus China. Die Importe hätten klar negativ enttäuscht, sie seien wider Erwarten deutlich gesunken.

 

Airbus hat im Februar 40 Maschinen an 25 Kunden ausgeliefert und damit die Erwartung der Jefferies-Analysten um ein Flugzeug übertroffen. Allerdings seien es im bisherigen ersten Quartal 14 Auslieferungen weniger als im Vorjahr und der Rückgang betreffe vor allem margenstarke Modelle. Für die Airbus-Aktie geht es 0,9 Prozent nach unten.

 

Ruhiger geht es bei den zuletzt haussierenden Rüstungswerten zu. Die Analysten von Kepler haben Hensoldt auf "Reduce" gesenkt, nachdem das jüngst erst erhöhte Kursziel klar übertroffen wurde. Hensoldt fallen um 8,2 Prozent zurück. Rheinmetall liegen 1,7 Prozent im Minus, Renk 0,5 und Leonardo 1,5 Prozent.

 

About You (-0,2%) zeigen sich wenig bewegt davon, dass Zalando nun über 90 Prozent der About-You-Aktien besitzt und die Minderheitsaktionäre nun herausgedrängt werden sollen. Zalando verlieren 1,5 Prozent.

 

Fuchs verbilligen sich um 2,7 Prozent. Der Schmierstoffkonzern verliert Ende 2025 zwei Vorstandsmitglieder, hat aber für beide Positionen bereits eine Nachfolge sichergestellt.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(07.03.2025)

 

Die Wall Street dürfte mit etwas Optimismus in den Tag des Arbeitsmarktberichts starten. Der Aktienterminmarkt deutet einen etwas festeren Handelsbeginn am Kassamarkt am Freitag an. Damit scheint das Wechselspiel zwischen Abgaben und anschließender Erholung, das seit Tagen zu beobachten ist, in eine neue Runde gehen. Denn am Vortag hatte die Wall Street deutlich im Minus geschlossen. Die Volatilität hat in jüngster Zeit deutlich angezogen, weil Anleger versuchen, sich einem Reim auf die sich schnell ändernden Ankündigungen zur US-Zollpolitik zu machen.

 

Investoren seien durch den täglichen Wechsel in der Zollpolitik extrem verunsichert - es herrsche Konfusion, heißt es im Handel.

 

Auch zum Wochenschluss ist das Zolldurcheinander um eine Episode reicher: Die USA haben die Zölle auf einige Waren aus Mexiko und Kanada teilweise zurückgenommen. Trump gewährte Amerikas Nachbarn und größten Handelspartnern einen einmonatigen Aufschub der 25-prozentigen Zölle auf eine Reihe von Waren und setzte damit einen weiteren Showdown für den 2. April an. Es war das zweite Mal innerhalb eines Monats, dass Trump von den Zöllen gegen Mexiko und Kanada abrückte. Zwar begrüßen Marktakteure die Schlagzeilen. Aber das ständige Hin und Her dürfte eher weiter verunsichern, so Stimmen aus dem Handel. "Da es sich hierbei um eine Verschiebung und nicht um eine dauerhafte Ausnahme handelt und da auch gegenseitige Zölle nach dem 2. April angekündigt werden sollen, bleibt viel Unsicherheit in Bezug auf Zölle bestehen. Die Stimmung verschlechtert sich dann erneut (...)", urteilt Ökonom Peter Sidorov von der Deutschen Bank.

 

Wegen der Unabsehbarkeit der Zollpolitik konzentriert sich der Markt daher lieber auf den Arbeitsmarktbericht für Februar, der noch vor der Startglocke veröffentlicht wird. Volkswirte prognostizieren einen wieder etwas Fahrt aufnehmenden Stellenaufbau. Der Bericht ist aber ein zweischneidiges Schwert: Gute Daten dürften Kunkturoptimismus fördern, während schwache Daten die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen befeuern dürfte.

 

Für welche Sichtweise sich der Markt letztlich entscheidet, ist gerade vor dem Hintergrund der Inflation treibenenden Zollpolitik von Trump ungewiss.

 

Unter den Einzelakien ziehen Broadcom vorbörslich um 11,4 Prozent an. Der Halbleiterkonzern hat mit den Erstquartalszahlen die Markterwartungen der Wall Street übertroffen - zudem prognostiziert die Gesellschaft für das laufende Quartal höhere Umsätze als gedacht.

 

Hewlett Packard Enterprise (HPE) brechen dagegen um 20 Prozent ein. Der Server- und Cloudsoftware-Anbieter will rund 2.500 Stellen bzw. 5 Prozent der weltweiten Belegschaft streichen, da der Konzerngewinn 2025 zum Teil durch Zölle belastet werden dürfte. HPE erwartet im Zusammenhang mit dem Programm zunächst Kosten von etwa 350 Millionen US-Dollar. Die Geschäftszahlen spielen daher eine untergeordnete Rolle.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(07.03.2025)

 

DOW JONES--Mit Verlusten haben sich die ostasiatischen Börsen zum Wochenschluss präsentiert. Während es in Australien und Japan deutlich gen Süden ging, hielten sich die übrigen Börsen etwas besser. Die Abgaben spiegelten offensichtlich die tiefe Verunsicherung über die sich schnell ändernden Ankündigungen zur US-Zollpolitik wider.

 

Investoren seien durch den täglichen Wechsel in der Zollpolitik beunruhigt - es herrsche Konfusion, hieß es im Handel. Am Vortag gab es weitere Verschiebungen von US-Importzöllen durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump - diese betrafen vor allem mexikanische Einfuhren. Trump will die Zölle auf Stahl und Aluminium aber in der kommenden Woche einführen.

 

Gesteigert wurde die Verunsicherung durch den nach Börsenschluss in Asien anstehenden US-Arbeitsmarktbericht. In der Regel leiten Anleger von diesem zum Teil ihre künftigen Zinserwartungen ab. Doch angesichts der politischen Großwetterlage durch die inflationstreibende Zollpolitik von Trump seien Voraussagen zum Zinspfad derzeit eher schwierig, hieß es weiter.

 

Klarer Tagesverlierer unter den lokalen Aktienindizes war der japanische Nikkei-225 mit Abschlägen von 2,2 Prozent auf 36.612 Punkte - belastet von einer erneut deutlichen Aufwertung des Yen seit Vortagesschluss an den Börsen. Auch die jüngst in Japan gestiegenen Marktzinsen machten Sorgen. Zuletzt stieg die Rendite 10-jähriger japanischer Staatsanleihen um einen halben Basispunkt auf 1,52 Prozent und erreichte im Verlauf den höchsten Stand seit Juni 2009. Elektronik- und Pharmawerte führten die Liste der Verlierer an.

 

Besser hielt sich China, wo der HSI in Hongkong im späten Geschäft um 0,7 Prozent ins Minus gedreht war und der Schanghai-Composite auf dem Festland um 0,3 Prozent tiefer schloss - belastet auch von schwachen Handelsdaten.

 

Der chinesische Finanzminister machte Anlegern etwas Mut und betonte laut einem Bericht die reichhaltigen Möglichkeiten der Regierung zur Stützung der Konjunktur. Auch die Zentralbank des Landes wiederholte ihre Bereitschaft einer lockeren Geldpolitik zur Hilfestellung für die lahmende Konjunktur. JD Health International und JD.com fielen nach Geschäftsausweisen der Unternehmen um 13 bzw. 4,3 Prozent. Obwohl sich Vertreter Chinas auf dem Treffen des Nationalen Volkskongresses entschlossener gezeigt haben, die Probleme des angeschlagenen Immobiliensektors anzugehen, bleibt die Stimmung gegenüber dem Sektor schwach. China Vanke verloren 4 Prozent.

 

Südkoreas Leitindex Kospi sank um 0,5 Prozent und zeigte sich damit etwas erholt von den Tagestiefs - auf Wochensicht verbuchte der Index ein Plus von 1,2 Prozent. Belastet wurde der Markt von Biotechnologie-, Internet- und Autoaktien. Auf Wochensicht stieg der Index um 1,2 Prozent.

 

Der australische S&P/ASX-200 hat indes mit Verlusten von 1,8 Prozent geschlossen. Die Entscheidung Trumps, die Zölle auf einige Waren aus Kanada und Mexiko auszusetzen, habe den Markt nicht sonderlich beruhigt, heißt es.

 

Australien richtet den Blick zudem auf den Wirbelsturm Alfred, der sich der Küste nähert. Zehntausende Australier sind bereits ohne Strom, es besteht das Risiko für Schäden in Milliardenhöhe im gesamten Südosten von Queensland und im Norden von New South Wales. Es ist äußerst selten, dass Zyklone so weit südlich auftreten.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(07.03.2025)

 

DOW JONES--Nach der jüngsten Aufwärtsbewegung an den europäischen Aktienmärkten und einem Rekordhoch im DAX geht es am Freitag im frühen Handel deutlich nach unten. Auch, nachdem es an der Wall Street klar abwärts ging. Der DAX verliert 1,4 Prozent auf 23.102 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,9 Prozent nach unten. Der Euro zieht auf dem erhöhten Niveau an, er kostet rund 1,0850 Dollar. Am Anleihemarkt geht es seitwärts, nachdem dort die Renditen am Vorabend noch einen Schub nach unten erlebt hatten. Die deutsche Zehnjahresrendite liegt bei 2,81 Prozent.

 

Die Warnsignale nehmen zu, der auch als Angstbarometer bezeichnete Volatilitätsindex deutet darauf hin, dass mit unruhigem Fahrwasser gerechnet wird. Marktteilnehmer weisen darauf hin, dass der Markt zuletzt mit der Spekulation auf ein massives Konjunkturpaket zugelegt habe, dieses aber erst noch Hürden nehmen müsse und außerdem die Auswirkungen auf die Geschäfte der Unternehmen auf sich warten lassen dürften.

 

Dazu sendet die US-Technologiebörse ein charttechnisches Warnsignal. Der Nasdaq-100-Index hat erstmals seit März 2023 unter der 200-Tage-Durchschnittsline geschlossen. Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Partners, betont, dass in den vergangenen zwei Jahren alle Korrekturen an der 200-Tage-Linie zu Ende gewesen seien.

 

Für etwas Zurückhaltung dürfte auch sorgen, dass am frühen Nachmittag der kurzfristig oft richtungweisende US-Arbeitsmarktbericht auf der Agenda steht. Später am Tag stehen außerdem diverse Redebeiträge von Fed-Mitgliedern auf dem Kalender.

 

Nachrichtenlage dünn

Im schwachen Marktumfeld zeigen sich Airbus kaum verändert. Der Flugzeugbauer hat im Februar 40 Maschinen an 25 Kunden ausgeliefert und damit die Erwartung der Jefferies-Analysten um ein Flugzeug übertroffen. Allerdings habe Airbus im bisherigen ersten Quartal 14 Auslieferungen weniger als im Vorjahr, was einen schwierigen Volumen- und Mix-Gegenwind für das operative Ergebnis bedeute, weil der Rückgang vor allem margenstarke Modelle betreffe, so die Analysten.

 

Für Aktien europäischer Luxus-Labels geht es im schwachen Gesamtmarkt deutlicher nach unten. So verlieren Kering 4,3, Moncler 3 und LVMH 2,8 Prozent. Im MDAX sacken Hugo Boss um 3,1 Prozent ab. Nach Aussage aus dem Handel belasten neue Daten aus China. Vor allem die gemeldete Importe überraschten negativ, sie sanken wider Erwarten deutlich.

 

Autoaktien verlieren gemessen am Stoxx-Subindex 1,4 Prozent. Hier bremst die Sorge vor US-Importzöllen, nachdem US-Präsident Trump zuletzt entsprechende Andeutungen machte.

 

Ruhiger geht es beiden zuletzt haussierenden Rüstungswerten zu. Die Analysten von Kepler haben Hensoldt auf "Reduce" gesenkt, nachdem das jüngst erst erhöhte Kursziel klar übertroffen wurde. Hensoldt fallen um 6,2 Prozent zurück auf 68,45 Euro. Rheinmetall liegen 2,3 Prozent im Minus, Renk 0,5 und Leonardo 1,1 Prozent.

 

About You (-0,2%) zeigen sich wenig bewegt davon, dass Zalando nun über 90 Prozent der About-You-Aktien besitzt und die Minderheitsaktionäre nun herausgedrängt werden sollen. Zalando verlieren 1,7 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

News 06.03.2025

Märkte Europa

(06.03.2025)

 

DOW JONES--Auch am Donnerstag ging es an den europäischen Aktienmärkten nach oben. Das geplante massive Fiskalpaket in Deutschland sorgte weiterhin für Kauflaune. Am Nachmittag gab es zudem positive Nachrichten zum Thema Zölle in Nordamerika. Dort signalisierte US-Handelsminister Howard Lutnick in einem Interview mit CNBC, dass für weitere Produkte außerhalb der Automobilindustrie eine Aussetzung der 25-prozentigen Zölle auf Waren aus Kanada und Mexiko zu erwarten sei. In der Folge schwappte eine erneute Kaufwelle an den Aktienmarkt.

 

Der DAX ging mit einem Plus von 1,5 Prozent bei 23.419 Punkten aus dem Handel, das neue Rekordhoch liegt bei 23.476 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 0,6 Prozent auf 5.520 Punkte.

 

Am Devisenmarkt baute der Euro die jüngsten Gewinne, er notierte mit 1,0825 Dollar leicht höher. So hoch stand die Gemeinschaftswährung zuletzt Anfang November. Ebenfalls weiter aufwärts ging es mit den Renditen am Anleihemarkt. So kletterte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen um weitere 6 Basispunkte auf 2,84 Prozent, nachdem sie am Vortag schon um 28 Basispunkte gestiegen war.

 

EZB-Geldpolitik nun "spürbar weniger restriktiv"

Die Europäische Zentralbank (EZB) blieb auf Kurs und hat den Einlagensatz wie erwartet auf 2,50 Prozent gesenkt. Neu ist, dass die Geldpolitik nicht mehr als "restriktiv", sondern als "spürbar weniger restriktiv" bezeichnet wird. Dies deutet laut Ulrike Kastens, Volkswirtin Europa bei der DWS, darauf hin, dass der Spielraum für weitere Zinssenkungen in den kommenden Monaten begrenzt ist. Angesichts der politischen Unsicherheiten und mit Blick auf die möglichen konjunkturellen Effekte höherer Verteidigungsausgaben sei dies mehr als angemessen. ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann mahnte an, dass die EZB jetzt sehr vorsichtig sein müsse, dass sie nicht wie schon einmal in der Pandemie, deutlich erkennbare Inflationsgefahren kleinrede.

 

Immobilienwerte weiter unter Druck

Der fortgesetzte Anstieg der Marktzinsen belastete erneut den zinssensiblen Immobiliensektor, der weitere 3,3 Prozent verlor. Rohstoffaktien (+4,1%) und Bauaktien (+2,6%) wurden dagegen gekauft in der Erwartung massiver Investitionen in die Infrastruktur. Nach der Hausse am Vortag ging es mit Blick auf die steigenden Zinsen für den Bankensektor um weitere 2,6 Prozent nach oben. Der Subindex der Automobilwerte notierte 2,2 Prozent im Plus.

 

DHL-Aktie fliegt - Lufthansa und Air France-KLM fliegen mit

Die Deutsche-Post-Mutter DHL hat gute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Beim Umsatz wurde die Marktprognose leicht übertroffen, beim operativen Ergebnis deutlicher. Dass der Ausblick etwas verhalten klang, damit hatten Analysten mit Blick auf die jüngste Tarifverhandlung bereits gerechnet. Das 2022 aufgelegte Aktienrückkaufprogramm will die DHL Group derweil um 2 Milliarden aufstocken auf dann 6 Milliarden Euro und bis 2026 verlängern. Die Aktie machte einen Satz um 14,2 Prozent.

 

Lufthansa gewannen 12,2 Prozent. Die Fluggesellschaft hat für das vierte Quartal besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Laut JP Morgan lag das operative Ergebnis 14 Prozent über den Schätzungen. Air France-KLM gewannen sogar 33 Prozent. Die Airline hat nach Einschätzung von Barclays mit dem Ergebnis zum Jahresende bewiesen, die Geschäftsberuhigung nach den Olympischen Spiele in Paris gut verdaut zu haben. Die Konsenserwartungen dürften steigen, weil Air France-KLM eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um 300 Millionen Euro erwarte.

 

Der Pharma- und Technologiekonzern Merck KGaA (+3,1%) erfüllte die Ziele für 2024 nach einem starken Schlussquartal. Die operative Marge legte zu. Die Aktionäre sollen eine gleichbleibende Dividende von 2,20 Euro erhalten.

 

Die Ergebnisse von Prosiebensat1 (+6,8%) fielen im Rahmen der Erwartungen aus, der Ausblick für 2025 ein wenig schwächer, so Barclays.

 

Die an dieser Stelle üblicherweise folgenden Tabellen müssen aus technischen Gründen leider entfallen.

 

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Märkte Schweiz

(06.03.2025)

 

DOW JONES--Die Volatilität am schweizerischen Aktienmarkt hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Diesmal ging es mit dem SMI wieder leicht nach unten. Somit scheinen die jüngsten Hoffnungen auf eine moderatere Gangart im Zolldisput von US-Präsident Donald Trump schon wieder verflogen zu sein. Der Markt habe Schwierigkeiten, sich einen Reim auf die Handelspolitik Trumps zu machen, hieß es im Handel. Die erwartete Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) lieferte dagegen keinen größeren Impuls.

 

Der SMI reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 13.029 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und 6 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 27,3 (zuvor: 27,97) Millionen Aktien.

 

Bei den Einzelwerten gab weiter die Berichtssaison den Takt vor. Die Aktien von Galderma reduzierten sich um 9,7 Prozent, nachdem das Hautpflegeunternehmen davor gewarnt hatte, dass Investitionen in ein dermatologisches Medikament die Rentabilität beeinträchtigen würden und eine schwache Umsatzentwicklung für das erste Quartal prognostiziert wurde.

 

Für die Papiere von Geberit ging es um 6,8 Prozent nach oben. Der Hersteller von Sanitärprodukten hat nach Einschätzung von Stifel trotz schwieriger Bedingungen solide Ergebnisse geliefert. Investoren sollten sich jedoch weniger auf die Zahlen konzentrieren, als in den Blick nehmen, dass das Unternehmen ein potenzieller Gewinner der verstärkten deutschen Konjunkturinvestitionen sein könnte. Der Markt sei weiterhin zu pessimistisch, was die Gewinnaussichten des Schweizer Herstellers von Sanitärprodukten angehe, so die Analysten.

 

Die Aktien der Index-Schwergewichte Novartis, Nestle und Roche verloren zwischen 0,1 und 0,2 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(05.03.2025)

 

DOW-JONES--Am deutschen Aktienmarkt ging es auch am Donnerstag nach oben. Der DAX kletterte einmal mehr auf ein Rekordhoch - dieses liegt nun bei 23.476 Punkten. Der DAX ging mit einem Plus von 1,6 Prozent bei 23.419 Punkten aus dem Handel. Weiter war es das erhoffte massive Investitionspaket in Deutschland, das die Stimmung stützte. Die Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur sollen deutlich ansteigen, die erwartet höhere Schuldenaufnahme lastete auf den Kursen der Anleihen - in der Folge stiegen die Marktzinsen.

 

Davon profitierte der Euro, der auf über 1,08 Dollar zulegte. Während ein fester Euro sowie steigende Zinsen in der Regel für Gegenwind bei Risiko-Assets wie Aktien sorgen, wird dies aktuell in der Euphorie ausgeblendet. Die erwartete Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) um 25 Basispunkte lieferte kaum Impulse.

 

Am Nachmittag signalisierte US-Handelsminister Howard Lutnick in einem Interview mit CNBC, dass für weitere Produkte außerhalb der Automobilindustrie eine Aussetzung der 25-prozentigen Zölle auf Waren aus Kanada und Mexiko zu erwarten sei, damit schwappte eine erneute Kaufwelle an den Aktienmarkt.

 

Die EZB dürfte ihren Leitzins im Jahresverlauf schrittweise weiter senken, schätzte Hussain Mehdi, Makro- und Investmentstratege bei HSBC Asset Management. Das langsame Tempo der Zinssenkungen dürfte die Wertentwicklung europäischer Risikoanlagen stützen, so Mehdi. "Angesichts des nachlassenden US-amerikanischen Exzeptionalismus gehen wir davon aus, dass sich die 'Ausweitung' der globalen Aktienmärkte - einschließlich einer Outperformance von Aktien der Eurozone - im Jahr 2025 fortsetzen wird."

 

Aber auch die Berichtssaison setzte positive Impulse. Für die Aktie von DHL ging es im DAX um 14,2 Prozent nach oben. Hier weckte nach einem soliden 2024er Ergebnis der Ausblick die Fantasie. Die Attraktivität des Investment Case der DHL Group liegt für die Metzler-Analysten darin, dass eine Zunahme des Transportvolumens im Zuge einer wirtschaftlichen Erholung eine überproportionale Gewinnentwicklung auslösen dürfte, indem die Auslastung der derzeit eher unterausgelasteten Kapazitäten von DHL verbessert werde.

 

Die Lufthansa (+12,2%) überzeugte nach Einschätzung von Davy mit ihrem operativen Ergebnisausblick auf das laufende Jahr. Nachdem sich die Konzernleistung in der zweiten Jahreshälfte 2024 verbessert hat, rechnet der Airline-Konzern im Jahr 2025 mit einem bereinigten EBIT deutlich über Vorjahreswert.

 

Die Automobilwerte legten mit den jüngsten US-Zollaussagen zu. Hier gewannen Mercedes-Benz 4,6 Prozent. Die Bankenwerte kletterten mit den steigenden Renditen ebenfalls. Dagegen litten Immobilienwerte weiter unter den ansteigenden Zinsen. So gingen Vonovia 4,7 Prozent tiefer aus dem Handel.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(06.03.2025)

 

DOW JONES--Nach anfänglichen Kursgewinnen im frühen Handel zeigen sich die europäischen Aktienmärkte nach der Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstagnachmittag uneinheitlich. Die jüngste Volatilität hält damit an. Viele positive Nachrichten scheinen nun eingepreist zu sein. Das geplante massive Fiskalpaket in Deutschland sorgt übergeordnet aber weiter für Kauflaune.

 

Der DAX markierte bei 23.441 Punkten zunächst ein neues Rekordhoch, im Anschluss bröckelten die Kurse aber wieder etwas ab. Aktuell liegt der Index 0,6 Prozent im Plus bei 23.223 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 zeigt sich kaum verändert bei 5.491 Punkten.

 

Am Devisenmarkt verteidigt der Euro die jüngsten Gewinne, er notiert bei 1,0825 Dollar. So hoch stand er zuletzt Anfang November. Ebenfalls weiter aufwärts geht es mit den Renditen am Anleihemarkt. So klettert die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen um weitere 9 Basispunkte nach oben auf 2,87 Prozent, nachdem sie am Vortag schon um 28 Basispunkte gestiegen war.

 

EZB-Geldpolitik nun "spürbar weniger restriktiv"

Die EZB bleibt auf Kurs und hat den Einlagensatz wie erwartet auf 2,50 Prozent gesenkt. Neu ist, dass die Geldpolitik nicht mehr als "restriktiv", sondern als "spürbar weniger restriktiv" bezeichnet wird. Dies deutet laut Ulrike Kastens, Volkswirtin Europa bei der DWS, darauf hin, dass der Spielraum für weitere Zinssenkungen in den kommenden Monaten begrenzt ist. Angesichts der politischen Unsicherheiten und mit Blick auf die möglichen konjunkturellen Effekte höherer Verteidigungsausgaben sei dies mehr als angemessen. ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann mahnt an, dass die EZB jetzt sehr vorsichtig sein müsse, dass sie nicht wie schon einmal in der Pandemie, deutlich erkennbare Inflationsgefahren kleinrede. "Die Geldpolitik darf nicht weiter Gas geben, wenn die Fiskalpolitik Vollgas gibt".

 

Immobilienwerte weiter unter Druck

Der fortgesetzte Anstieg der Marktzinsen belastet erneut den zinssensiblen Immobiliensektor. Dessen Stoxx-Subindex gibt um weitere 4,2 Prozent nach. Rohstoffaktien (+2,8%) und Bauaktien (+2,5%) werden dagegen weiter gekauft in Erwartung massiver Investitionen in die Infrastruktur. Nach der Hausse am Vortag geht es mit Blick auf die steigenden Zinsen für den Bankensektor um weitere 2,4 Prozent nach oben. Der Subindex der Automobilwerte notiert 1,6 Prozent im Plus, nachdem US-Präsident Trump den drei US-Autoherstellern Ford, General Motors und Stellantis eine einmonatige Ausnahme von den Zöllen gewährt hat, die er gegen Mexiko und Kanada verhängt hat. Laut Handelsminister Lutnick wird Washington die Zölle zwar nicht abschaffen, sie aber zu einem gewissen Grad modifizieren.

 

DHL-Aktie fliegt - Lufthansa und Air France fliegen mit

Die Deutsche-Post-Mutter DHL hat gute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Beim Umsatz wurde die Marktprognose leicht übertroffen, beim operativen Ergebnis deutlicher. Dass der Ausblick etwas verhalten klingt, damit hatten Analysten mit Blick auf die jüngste Tarifverhandlung bereits gerechnet. Das 2022 aufgelegte Aktienrückkaufprogramm will die DHL Group derweil um 2 Milliarden aufstocken auf dann 6 Milliarden Euro und bis 2026 verlängern. Die Aktie macht einen Satz um 13 Prozent.

 

Lufthansa gewinnen 12,6 Prozent. Die Fluggesellschaft hat für das vierte Quartal besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Laut JP Morgan liegt das operative Ergebnis 14 Prozent über den Schätzungen. Air France-KLM gewinnen sogar 27,2 Prozent. Die Airline hat nach Einschätzung von Barclays mit dem Ergebnis zum Jahresende bewiesen, die Geschäftsberuhigung nach den Olympischen Spiele in Paris gut verdaut zu haben. Die Konsenserwartungen dürften steigen, weil Air France-KLM eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um 300 Millionen Euro erwarte.

 

Der Pharma- und Technologiekonzern Merck KGaA (+3,2%) hat die Ziele für 2024 nach einem starken Schlussquartal erfüllt. Die operative Marge legte zu. Die Aktionäre sollen eine gleichbleibende Dividende von 2,20 Euro erhalten.

 

Die Ergebnisse von Prosiebensat1 seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, der Ausblick für 2025 ein wenig schwächer, so Barclays. Die Aktie gewinnt 1,7 Prozent. Die Aktionäre erwarteten von Prosieben Verkäufe und nicht größere Übernahmen, monieren die Analysten mit Blick auf die Nachricht vom Vorabend, wonach Prosieben über die Übernahme von Anteilen den Bereichen Commerce und Dating von General Atlantic spricht. Das könne negativ aufgenommen werden, wenn nicht gleichzeitig Flaconi und Verivox abgestoßen würden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(06.03.2025)

 

DOW JONES--Nach weiteren Kursgewinnen zum Start präsentieren sich die europäischen Aktienmärkte am Donnerstagmittag im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung uneinheitlich. Die Volatilität der vergangenen hält an, wobei viele der guten Nachrichten nun eingepreist scheinen. Das geplante massive Fiskalpaket in Deutschland sorgt übergeordnet aber weiter für Kauflaune.

 

Der DAX machte zunächst einen Satz nach oben, 130 Punkte über das alte Rekordhoch hinaus und stieg bis auf 23.440 Punkte. Danach bröckelten die Gewinne aber ab, zur Mittagszeit liegt er 0,5 Prozent im Plus bei 23.199 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 geht es dagegen um 0,3 Prozent auf 5.473 nach unten.

 

Am Devisenmarkt verteidigt der Euro die jüngsten starken Gewinne, er kostet knapp 1,08 Dollar. So hoch stand er zuletzt Anfang November. Im Handel sieht man weiteres Aufwärtspotenzial gegenüber dem Dollar - vor allem angesichts der steigenden Zinsen in der Eurozone, aber auch mit Blick auf zuletzt vermehrte Schwächesignale der US-Konjunktur.

 

Ebenfalls weiter geht es mit dem Renditeanstieg am Anleihemarkt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen schießt um weitere 7 Basispunkte nach oben auf 2,85 Prozent, nachdem sie am Vortag schon um 28 Punkte gestiegen war. Die Entwicklung dürfte auch für die EZB ein Thema sein, zumal Ökonomen zukünftig strukturell höhere Marktzinsen für möglich halten. Allgemein wird erwartet, dass die EZB am frühen Nachmittag die Leitzinsen um 25 Basispunkte senken wird.

 

Immobilienwerte weiter unter Druck

Am Aktienmarkt belastet der fortgesetzte Anstieg der Marktzinsen insbesondere den zinssensiblen Immobiliensektor. Dessen Stoxx-Subindex gibt um weitere 3,2 Prozent nach. Rohstoffaktien (+2,1%) und Bauaktien (+1,6%) werden dagegen weiter gekauft in Erwartung von massiven Investitionen in die Infrastruktur. Saint-Gobain, Hochtief, Bilfinger oder Heidelberg Materials verteuern sich um bis zu knapp 3 Prozent. Nach der Hausse am Vortag geht es mit Blick auf die steigenden Zinsen für den Bankensektor um weitere 1 Prozent nach oben.

 

Weiter gesucht sind Rüstungsaktien wie Hensoldt, Renk oder in Mailand Leonardo und in Paris Thales. Rheinmetall liegen dagegen 1 Prozent im Minus, Thyssenkrupp liegen 3,3 Prozent höher.

 

Der Subindex der Automobilwerte notiert 1,6 Prozent im Plus, nachdem US-Präsident Trump den drei US-Autoherstellern Ford, General Motors und Stellantis eine einmonatige Ausnahme von den Zöllen gewährt hat, die er gegen Mexiko und Kanada verhängt hat. Laut Handelsminister Lutnick wird Washington die Zölle zwar nicht abschaffen, sie aber zu einem gewissen Grad modifizieren.

 

DHL-Aktie fliegt - Lufthansa und Air France fliegen mit

Unternehmensseitig tobt weiter die Quartalsberichtssaison, sie geht angesichts des deutschen Fiskalpakets und immer neuer Wendungen der US-Zollpolitik aber etwas unter. Die Deutsche-Post-Mutter DHL hat gute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Beim Umsatz wurde die Marktprognose leicht übertroffen, beim operativen Ergebnis deutlicher. Dass der Ausblick etwas verhalten klingt, damit hatten Analysten mit Blick auf die jüngste Tarifverhandlung bereits gerechnet. Das 2022 aufgelegte Aktienrückkaufprogramm will die DHL Group derweil um 2 Milliarden aufstocken auf dann 6 Milliarden Euro und bis 2026 verlängern. Die Aktie macht einen Satz um 10,2 Prozent.

 

Lufthansa ziehen um 8,6 Prozent nach oben. Die Fluglinie hat für das vierte Quartal besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Laut JP Morgan liegt das operative Ergebnis 14 Prozent über den Schätzungen.

 

Air France-KLM gewinnen sogar 20 Prozent. Die Fluglinie hat nach Einschätzung von Barclays mit dem Ergebnis zum Jahresende bewiesen, die Geschäftsberuhigung nach den Olympischen Spiele in Paris gut verdaut zu haben. Die Konsenserwartungen dürften steigen, weil Air France eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um 300 Millionen Euro erwarte.

 

Der Pharma- und Technologiekonzern Merck hat seine Ziele für 2024 nach einem starken Schlussquartal erfüllt. Die operative Marge legte zu. Die Aktionäre sollen eine gleichbleibende Dividende von 2,20 Euro erhalten. Merck steigen um 1,6 Prozent.

 

Die Ergebnisse von Prosiebensat1 seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, der Ausblick für 2025 ein wenig schwächer, meinen die Analysten von Barclays. Die Aktie verliert 11 Prozent. Die Aktionäre erwarteten von Prosieben Verkäufe und nicht gößere Übernahmen, monieren die Analysten mit Blick auf die Nachricht vom Vorabend, wonach Prosieben über die Übernahme von Anteilen den Bereichen Commerce und Dating von General Atlantic spricht. Das könne negativ aufgenommen werden, wenn nicht gleichzeitig Flaconi und Verivox abgestoßen würden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(06.03.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten herrscht auch am Donnerstag Kauflaune. Haupttreiber ist weiter das quasi als großes Konjunkturpaket wahrgenommene geplante Schuldenpaket über 500 Milliarden Euro in Deutschland für Investitionen in die Infrastruktur. Im Handel wird außerdem auf positive Signale von der Trump'schen Zollpolitik verwiesen. US-Präsident Trump hat den drei US-Autoherstellern Ford, General Motors und Stellantis eine einmonatige Ausnahme von den Zöllen gewährt, die er auf Importe aus Mexiko und Kanada verhängt hat. Und laut US-Handelsminister Lutnick wird Washington die Zölle zwar nicht abschaffen, sie aber zu einem gewissen Grad modifizieren.

 

Der DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 23.299 Punkte, im Tageshoch lag er aber auch schon bei 23.441 Punkten und damit gut 130 über dem bisherigen Rekordhoch. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,3 Prozent auf 5.507 nach oben. Am Devisenmarkt setzt der Euro seine Aufwärtsbewegung fort, wenn auch langsamer, er kostet 1,0803 Dollar.

 

So hoch stand er zuletzt Anfang November. Im Handel sieht man weiteres Aufwärtspotenzial gegenüber dem Dollar - vor allem angesichts der steigenden Zinsen in der Eurozone, aber auch mit Blick auf zuletzt vermehrte Schwächesignale der US-Konjunktur.

 

Ebenfalls weiter geht es mit dem Renditeanstieg am Anleihemarkt, neben der Aktienhausse derzeit das Hauptthema. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen schießt um weitere 9 Basispunkte nach oben auf 2,87 Prozent, nachdem sie am Vortag schon um 28 Punkte gestiegen war.

 

Die Entwicklung dürfte auch für die EZB ein Thema sein, zumal Ökonomen zukünftig strukturell höhere Marktzinsen für möglich halten. Allgemein wird erwartet, dass die EZB am Nachmittag die Leitzinsen um 25 Basispunkte senken wird. Ob es bei der begleitenden Pressekonferenz Aussagen zur Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen im Jahresverlauf geben wird, bleibt abzuwarten.

 

Immobilienwerte weiter unter Druck

Am Aktienmarkt belastet der fortgesetzte Anstieg der Marktzinsen insbesondere den zinssensiblen Immobiliensektor. Dessen Stoxx-Subindex gibt um weitere 2,6 Prozent nach. Rohstoff- und Infrastrukturaktien werden dagegen weiter gekauft in der Erwartung eines massiven Wachstumsschubs. Der Subindex der Autoaktien macht mit dem Hoffnungsschimmer aus den USA einen Satz um 2,2 Prozent.

 

Weiter gesucht sind Rüstungsaktien wie Hensoldt, Renk oder in Mailand Leonardo und in Paris Thales. Rheinmetall liegen aktuell knapp im Minus, Thyssenkrupp liegen 3 Prozent höher. Und auch mit Aktien aus dem Bausektor geht es weiter nach oben, Saint-Gobain, Hochtief, Bilfinger oder Heidelberg Materials verteuern sich um bis zu 4 Prozent.

 

Unternehmensseitig tobt weiter die Quartalsberichtssaison, sie geht angesichts des deutschen Fiskalpakets und immer neuer Wendungen der US-Zollpolitik aktuell aber etwas unter. Die Deutsche-Post-Mutter DHL hat gute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Beim Umsatz wurde die Marktprognose leicht übertroffen, beim operativen Ergebnis deutlicher. Dass der Ausblick etwas verhalten klingt, damit hatten Analysten mit Blick auf die jüngste Tarifverhandlung bereits gerechnet. Das 2022 aufgelegte Aktienrückkaufprogramm will die DHL Group derweil um 2 Milliarden aufstocken auf dann 6 Milliarden Euro und bis 2026 verlängern. Die Aktie macht einen Satz um 11,5 Prozent.

 

Der Pharma- und Technologiekonzern Merck hat seine Ziele für 2024 nach einem starken Schlussquartal erfüllt. Die operative Marge legte zu. Die Aktionäre sollen eine gleichbleibende Dividende von 2,20 Euro erhalten. Im laufenden Jahr will die Merck KGaA Umsatz und Gewinn weiter steigern. Merck steigen um 1,6 Prozent.

 

Zalando legen um 1 Prozent zu. Der Online-Modemarktplatz will im laufenden Jahr den operativen Gewinn moderat steigern.

 

Lufthansa machen einen Sprung um 8,6 Prozent. Die Fluglinie hat für das vierte Quartal besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Laut JP Morgan liegt das operative Ergebnis 14 Prozent über den Schätzungen.

 

Dürr verbessern sich um gut 7 Prozent. Baader spricht mit Blick auf die Geschäftszahlen von einem soliden Auftragseingang. Positiv heben die Analysten die bereinigte Gewinnmarge hervor.

 

Compugroup zeigen sich nach dem Quartalsbericht wenig verändert.

 

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Märkte Asien

(06.03.2025)

 

DOW JONES--Eine global erkennbare Reduzierung der Risikoscheu hat asiatische Aktien am Donnerstag angetrieben und die Rentennotierungen sinken lassen - die Renditen stiegen damit. Auch die Lage beim als vermeintlich sicher geltenden Yen beruhigte sich wieder nach dem jüngsten Höhenflug. Die Hoffnung auf das Verhindern eines weitreichenden Handelskrieges ließ Anleger wieder mutiger und damit risikoaffiner agieren.

 

US-Präsident Donald Trump hatte den drei US-Autoherstellern Ford, General Motors und Stellantis eine einmonatige Ausnahme von den Zöllen gewährt, die er gegen Mexiko und Kanada verhängt hatte. Trump zeigte sich zudem offen, über weitere Ausnahmen zu verhandeln. Zudem schienen sich Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach ihrem öffentlich ausgetragenen Disput wieder anzunähern.

 

Der japanische Nikkei-225 kletterte um 0,8 Prozent auf 37.705 Punkte. Am lokalen Rentenmarkt in Japan kamen die Notierungen deutlich zurück und hievten die Renditen auf Mehrjahreshochs. Auch der Yen bewegte sich deutlich unterhalb der jüngsten Hochs - die japanische Währung gab gegenüber den meisten G10- und asiatischen Währungen nach.

 

Nach Einschätzung von Nomura ist dies ein Zeichen einer verbesserten Risikoneigung - insbesondere bezüglich der US-Wirtschaftspolitik. Titel aus den Bereichen Schwerindustrie- und Automobilbau führten die Gewinner an. Zu den besten Werten im Nikkei zählten Makita mit einem Plus von 12,5 Prozent, Mitsubishi Heavy Industries mit einem Anstieg von 10,8 Prozent und Kawasaki Heavy Industries mit einem Zuwachs von 7,3 Prozent.

 

Schanghai Composite Index steigt um 1,2 Prozent

In China stiegen HSI in Hongkong (im späten Geschäft) um 2,8 und der Schanghai-Composite auf dem Festland um 1,2 Prozent - der HSI erklomm die höchsten Stände seit mehreren Jahren. Gefragt waren besonders Technologietitel. Die Stimmung wurde auch durch den tagenden Nationalen Volkskongress und dem bereits am Vortag ausgerufenen Wachstumsziel von 5 Prozent hoch gehalten. Die Märkte wurden durch Zusagen der Regierung gestützt, Binnenkonsum, Innovation und Technologie zu fördern.

 

Der Volkskongress hat die Erwartungen bezüglich des Immobiliensektors laut Citi übertroffen. Zum ersten Mal erwähnten die Behörden offiziell die Notwendigkeit, "die Risiken von Zahlungsausfällen bei Immobilienunternehmen wirksam zu mindern." Dies deute auf Entschlossenheit zur Stabilisierung des Sektors hin. Longfor kletterten um 4,4 Prozent. Im Technologiesektor schossen Alibaba um 8,1 Prozent in die Höhe, nachdem ein Deepseek-Konkurrent vorgestellt worden war. Die KI-Anwendung hatte jüngst für Furore gesorgt.

 

In Südkorea gewann der Kospi 0,7 Prozent - angetrieben von Stahl- und Autoaktien. Die Stimmung wird durch die einmonatige Zollbefreiung für Importfahrzeuge aus Kanada und Mexiko in die USA befeuert. Die Autotitel Hyundai Motor und Kia steigen um 1,5 bzw. 2,2 Prozent, da sie ihre Aktivitäten in Nordamerika ausgeweitet hatten. Hyundai Steel, die Stahlbleche für den Fahrzeugbau herstellen, zogen um 9,9 Prozent an. Der Stahltitel Posco rückte um 6,9 Prozent vor.

 

Die Barclays-Analysten glauben, dass die Verlangsamung der Inflation im Februar und die gedämpfte Binnennachfrage den Lockerungszyklus der Bank of Korea auf Kurs halten dürften. Dies wird am Aktienmarkt gern vernommen. Anleger schichteten von Rentenpapieren in Aktien um, die Rendite zehnjähriger südkoreanischer Staatsanleihen stieg um 5,9 Basispunkte. Der Rendite-Anstieg wurde wie an anderen Plätzen auch als Zeichen gestiegener Risikoneigung interpretiert.

 

Der australische Leitindex S&P/ASX-200 schloss 0,6 Prozent im Minus und entzog sich der positiven Stimmung damit erneut. Australien richtet den Blick auf Brisbane, da der Wirbelsturm Alfred in den kommenden Tagen voraussichtlich dort auf Land treffen wird. Betroffen könnten 4,5 Millionen Menschen sein, es besteht das Risiko für Schäden in Milliardenhöhe im gesamten Südosten von Queensland und im Norden von New South Wales. Es ist äußerst selten, dass Zyklone so weit südlich auftreten.

Quelle: stock3.com

News 05.03.2025

Märkte Deutschland

(05.03.2025)

 

DOW JONES--Nach dem Absturz am Vortag ging es am Mittwoch wieder kräftig nach oben. Der DAX legte um 3,6 Prozent auf 23.081 Punkte zu. Die geplante milliardenschwere Investitionsoffensive in Deutschland löste eine DAX-Hausse aus. Die als Finanzpaket vorgestellten finanzpolitischen Großprojekte der künftigen Bundesregierung im Bereich der Verteidigung und der Infrastruktur beleben zwar die deutsche Wirtschaft, allerdings birgt für Michael Holstein, Chefvolkswirt der DZ Bank, dieser massive Ausgabenschub auch Risiken.

 

Die deutliche Ausweitung der öffentlichen Verschuldung dürfte die Renditen von Staatsanleihen merklich nach oben treiben, so der Ökonom. Dieses Risiko könnte die Europäische Zentralbank (EZB) schon in diesem Frühjahr dazu veranlassen, die Zinsen weniger stark zu senken als bislang vermutet. Spannend wird am Donnerstag, was EZB-Chefin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz sagen wird. Am Berichtstag ging es mit der Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um 30 Basispunkte auf 2,78 Prozent nach oben.

 

Als Gewinner steigender Zinsen gelten zunächst Banken. Deutsche Bank legten um 12,4 Prozent zu, Commerzbank gewannen 11 Prozent. Aber auch die zyklischen Chemiewerte dürften überproportional vom geplanten Konjunkturpaket profitieren: Hier legten Lanxess, Wacker Chemie und BASF um bis zu 14,4 Prozent zu.

 

Im Bereich Infrastruktur stiegen Bauwerte wie Hochtief (+15,5%) oder Bilfinger (+18%), Heidelberg Materials kletterten um 17,5 Prozent.

 

Die Aufwärtsbewegung der Werte aus der Rüstungsbranche ging weiter, so legten Rheinmetall um 7,2 Prozent zu, Hensoldt um 8,9 Prozent und Renk um 6,8 Prozent. Verlierer waren die Aktien der zinssensiblen Branchen, wie zum Beispiel die vergleichsweise hochverschuldeten Immobilienunternehmen. So schlossen Vonovia 7,7 Prozent tiefer.

 

Deutsche Wohnen, TAG und LEG Immobilien verloren bis zu 5,6 Prozent.

 

Quartalszaheln spielten eher eine untergeordnete Rolle. Nach ordentlich ausgefallenen Viertquartalszahlen zogen Bayer um 4,1 Prozent an. Das bereinigte Betriebsergebnis ist laut Jefferies 4 Prozent über der Prognose ausgefallen.

Die Zahlen von Freenet (+5,9%) für das abgelaufene Geschäftsjahr bewegten sich sowohl auf der Umsatz- wie auch der Ergebnisseite im Rahmen der Erwartungen.

 

Der Ausblick von Schaeffler (-8,4%) lag deutlich unter der Marktschätzung. Der Automobilzulieferer erwartet eine bereinigte operative Rendite zwischen 3 und 5 Prozent sowie Umsätze zwischen 23 und 25 Milliarden Euro.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(05.03.2025)

 

DOW JONES--Nach dem Ausverkauf am Vortag haben die europäischen Aktienmärkte am Mittwoch wieder in den Hausse-Modus gewechselt. Treiber war die Einigung zwischen CDU/CSU und SPD auf ein massives Fiskalpaket für Deutschland. Der DAX gewann 3,6 Prozent auf 23.081 Punkte. Der Index nahm damit das Rekordhoch bei 23.307 Punkten wieder ins Visier. Für den Euro-Stoxx-50 ging es um 1,9 Prozent auf 5.489 Punkte nach oben.

 

Die Anleihemärkte reagierten auf die Ankündigung des Schuldenpakets mit fallenden Kursen - also steigenden Renditen. Denn eine zunehmende Staatsverschuldung dürfte in den kommenden Jahren strukturell höhere Marktzinsen zur Folge haben. In der Folge ging es mit der Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um 30 Basispunkte auf 2,78 Prozent nach oben. Dies schob den Euro an, der seine Gewinne ausbaute und mit 1,0765 Dollar in Sichtweite der 1,08er-Marke notierte. Das geplante deutsche Fiskalpaket wird vermutlich strukturell höhere Marktzinsen zur Folge haben mit Auswirkungen auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), hieß es.

 

Die vorgestellten finanzpolitischen Großprojekte der künftigen Regierung im Bereich der Verteidigung und der Infrastruktur werden laut Michael Holstein, Chefvolkswirt der DZ Bank, die deutsche Wirtschaft spürbar beleben. Nach einer Anlaufphase sei mit einem zusätzlichen Investitionsvolumen von mindestens 3 Prozent des BIP pro Jahr zu rechnen - ein erheblicher Impuls für die seit längerem stagnierende Wirtschaft. Die Wirtschaftsleistung dürfte über mehrere Jahre kräftiger zulegen.

 

Allerdings berge der Ausgabenschub auch Risiken: Die deutliche Ausweitung der öffentlichen Verschuldung dürfte die Renditen von Staatsanleihen merklich nach oben treiben. Für die Kapitalmärkte ergäben sich dennoch überwiegend positive Perspektiven, so der Ökonom. Die Aktienmärkte hätten zwar bereits teilweise auf die erwartete Ausgabenexpansion reagiert, besäßen aber noch erhebliches Aufwärtspotential - auch abseits der Rüstungsindustrie.

 

Rüstungs- und Infrastrukturunternehmen gelten als mutmaßlich größte Profiteure des Investitionspakets. Nachdem Rüstungsaktien zuletzt aber bereits stark zulegten, führten Titel aus dem Infrastruktur-Bereich die Gewinnerliste an.

 

Der Stoxx-Subindex der Bauwerte schoss um 7,1 Prozent nach oben. Heidelberg Materials gewannen 17,5 Prozent, Hochtief 15,5 Prozent und Bilfinger 18 Prozent. In Wien verteuerten sich Wienerberger um 15,3 Prozent und in Paris Saint Gobain um 8,9 Prozent. Thyssenkrupp legten mit der Rüstungsfantasie um 13,4 Prozent zu, Rheinmetall um 7,2 Prozent, Hensoldt um 8,9 und Renk um 6,8 Prozent.

 

Bankaktien waren mit der Aussicht auf ein höheres Zinsniveau gesucht, weil dieses attraktivere Margen im Kreditgeschäft verspricht. Der europäische Subindex gewann 5,2 Prozent. Raiffeisen Bank legten um 9,1 Prozent, Deutsche Bank um 12,4 Prozent und Commerzbank um 11 Prozent zu.

 

Ausblick von Adidas enttäuschte

Quartalszahlen spielten eher eine untergeordnete Rolle. Bei der Bekanntgabe der endgültigen Geschäftszahlen von Adidas (+0,1%) für das abgelaufene Jahr stand der Ausblick für das laufende im Fokus. Der Sportartikel-Hersteller stellt einen Betriebsergebnis von 1,7 bis 1,8 Milliarden Euro in Aussicht. Das liegt signifikant unter der Marktschätzung von 2,1 Milliarden Euro.

 

Nach ordentlich ausgefallenen Viertquartalszahlen verbesserten sich Bayer um 4,1 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis ist laut Jefferies 4 Prozent über der Prognose ausgefallen.

 

Die Zahlen von Freenet (+5,9%) für das abgelaufene Geschäftsjahr bewegten sich sowohl auf der Umsatz- wie auch der Ergebnisseite im Rahmen der Erwartungen.

 

Der Ausblick von Schaeffler (-8,4%) lag deutlich unter der Marktschätzung. Der Automobilzulieferer erwartet eine bereinigte operative Rendite zwischen 3 und 5 Prozent sowie Umsätze zwischen 23 und 25 Milliarden Euro.

Die an dieser Stelle üblicherweise folgenden Tabellen müssen aus technischen Gründen leider entfallen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(05.03.2025)

 

DOW JONES--Nach dem Ausverkauf am Vortag haben die europäischen Aktienmärkte am Mittwoch wieder in Haussemodus gewechselt. Treiber ist die Einigung zwischen CDU/CSU und SPD auf ein massives Fiskalpaket für Deutschland. Der DAX gewinnt am Mittag 3,4 Prozent auf 23.080 Punkte und nimmt das Rekordhoch bei 23.307 wieder ins Visier. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 2,2 Prozent auf 5.506 Zähler nach oben.

 

Die Anleihemärkte reagieren auf die Ankündigung des Schuldenpakets mit fallenden Kursen also steigenden Renditen. Denn eine steigende Staatsverschuldung dürfte in den kommenden Jahren strukturell höhere Marktzinsen zur Folge haben. Die Aussicht auf höhere Zinsen in der Eurozone treibt zugleich den Euro weiter an, er steigt auf 1,0676 Dollar, das sind 3 Cent mehr als zum Vorwochenschluss. Er liegt damit auf einem 16-Wochen-Hoch.

 

Die als Finanzpaket vorgestellten finanzpolitischen Großprojekte der künftigen Regierung im Bereich der Verteidigung und der Infrastruktur werden laut Michael Holstein, Chefvolkswirt der DZ Bank, die deutsche Wirtschaft spürbar beleben. Nach einer Anlaufphase sei mit einem zusätzlichen Investitionsvolumen von mindestens 3 Prozent des BIP pro Jahr zu rechnen - ein erheblicher Impuls für die seit längerem stagnierende Wirtschaft. Die Wirtschaftsleistung dürfte über mehrere Jahre kräftiger zulegen. Allerdings berge der Ausgabenschub auch Risiken: Die deutliche Ausweitung der öffentlichen Verschuldung dürfte die Renditen von Staatsanleihen merklich nach oben treiben.

 

Für die Kapitalmärkte ergäben sich dennoch überwiegend positive Perspektiven. Die Aktienmärkte hätten zwar bereits teilweise auf die erwartete Ausgabenexpansion reagiert, besäßen aber noch erhebliches Aufwärtspotential - auch abseits der Rüstungsindustrie.

 

Rüstungs- und Infrastrukturunternehmen gelten als mutmaßlich größte Profiteure des Schuldenpakets. Nachdem Rüstungsaktien zuletzt aber bereits stark zulegten, führen Titel aus dem Infrastrukturuniversum die Gewinnerliste an. Der Stoxx-Subindex der Bauwerte schießt um 9 Prozent nach oben. Heidelberg Materials gewinnen 8,3, Hochtief 12,3 und Bilfinger 22,5 Prozent. In Wien verteuern sich Wienerberger um 13 und in Paris Saint Gobain um 7,6 Prozent. Thyssenkrupp legen mit der Rüstungsfantasie um 7 Prozent zu, Hensoldt um knapp 10, Rheinmetall um 4,5 und Thales in Paris um 7,1 Prozent.

 

Bankaktien sind mit der Aussicht auf ein höheres Zinsniveau gesucht, weil dieses attraktivere Margen im Kreditgeschäft verspricht. Der Subindex gewinnt 4,5 Prozent. Raiffeisen Bank legen beispielsweise um 8 Prozent, Deutsche Bank und Commerzbank um gut 6 Prozent zu.

 

Ausblick von Adidas enttäuscht

Mit Bekanntgabe der endgültigen Adidas-Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr steht der Ausblick für das laufende im Fokus. Der Sportartikelhersteller stellt einen Betriebsergebnis von 1,7 bis 1,8 Milliarden Euro in Aussicht. Das liegt signifikant unter der Marktschätzung von 2,1 Milliarden. Adidas verlieren 0,6 Prozent.

 

Nach ordentlich ausgefallenen Viertquartalszahlen ziehen Bayer um 3,6 Prozent an. Das bereinigte Betriebsergebnis ist laut Jefferies 4 Prozent über der Prognose ausgefallen. Auch der Umsatz habe die Erwartungen geschlagen. Den Ausblick 2025 stufen die Analysten als "in line" ein.

 

Die Geschäftszahlen von Evonik haben auf der Ergebnisseite die Markterwartungen nicht erreicht. Immerhin soll im laufenden Quartal das Betriebsergebnis über Vorjahr ausfallen. Der Kurs steigt um 9,3 Prozent.

 

Die Zahlen von Freenet für das abgelaufene Geschäftsjahr bewegen sich sowohl auf der Umsatz- wie auch der Ergebnisseite im Rahmen der Erwartungen. Die Aktie gewinnt 3,4 Prozent.

 

Der Ausblick von Schaeffler liegt deutlich unter der Markterwartung. Der Automobilzulieferer erwartet eine bereinigte operative Rendite zwischen 3 und 5 Prozent sowie Umsätze zwischen 23 und 25 Milliarden Euro. Dem stünden Marktprognosen von 4,5 Prozent sowie 25,1 Milliarden Euro entgegen, so ein Teilnehmer. Schaeffler verlieren 1,3 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

News 04.03.2025

Märkte Europa

(04.03.2025)

 

DOW JONES--Nach der Rally am Vortag ist es an den europäischen Aktienmärkten am Dienstag steil nach unten gegangen. Nach der Rüstungs-Hausse schickte die Zoll-Baisse den DAX um 3,5 Prozent auf 22.327 Punkte nach unten. Gegenüber dem Allzeithoch am Vortag bedeutete dies ein Minus von rund 1.000 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 ging es um 2,9 Prozent auf 5.387 Punkte nach südwärts. Für zusätzlichen Druck sorgte, dass es an der Wall Street nach der scharfen Abwärtsbewegung vom Vortag zunächst nur wenig gebremst weiter nach unten ging.

 

Anleihen waren als sicherer Hafen tendenziell gesucht, die Renditen gaben etwas nach, im Zehnjahresbereich um 2 Basispunkte auf 2,47 Prozent. Dass die Zinsen nicht stärker sanken dürfte der Spekulation auf eine höhere Verschuldung der europäischen Staaten für Rüstungsausgaben geschuldet gewesen sein. Sie hatte am Montag noch für stark steigende Renditen gesorgt. Das stützte erneut den Euro, der auf 1,0540 Dollar noch etwas weiter zulegte.

 

Die Sorge vor einem global eskalierenden Zollkonflikt nahm die Märkte fest in den Griff. US-Präsident Donald Trump hatte mitgeteilt, dass die Zölle auf mexikanische und kanadische Importe nun in Kraft getreten seien und das in der avisierten vollen Höhe von 25 Prozent. Dazu verfügte er weitere Zölle auf chinesische Importe. Kanada und China kündigten darauf an, mit Gegenzöllen zu reagieren, Mexiko erwägt dies ebenfalls. Im Handel wird nun davon ausgegangen, dass auch Zölle auf Waren aus Europa kommen werden, die Frage sei eher wann als ob.

 

Besonders unter Druck standen Aktien von konjunkturempfindlichen Unternehmen und solchen, die direkt von den Zöllen betroffen sind. Dagegen zeigten sich Aktien von Nahrungsmittel- und Konsumgüterherstellern widerstandsfähig, ihre Stoxx-Subindizes gewannen 1,4 bzw. 1,2 Prozent. Im DAX schlugen sich defensive Werte wie Beiersdorf (+1,1%) und Henkel (+0,9%) gut.

 

Der Stoxx-Subindex der Automobilwerte brach um 5,6 Prozent ein. Neben dem Zollthema drückte laut Marktteilnehmern ein nicht überzeugender Ausblick von Continental auf die Stimmung. Die Continental-Aktie brach um 11,6 Prozent ein, die Kurse der Wettbewerber Valeo und Forvia knickten zweistellig ein. Bei den Autowerten ging es beispielsweise für Renault und BMW um rund 5 Prozent abwärts.

 

Die zuletzt auf Haussekurs gegangenen Rüstungswerte tendierten uneinheitlich. Mit Thales legte ein Unternehmen, das auch Rüstung produziert, gute Geschäftszahlen vor. Thales verteuerten sich um 2,5 Prozent. Hensoldt zeigten sich mit plus 0,2 Prozent widerstandsfähig. Rheinmetall verloren dagegen rund 2, Renk 1,4 und Leonardo 2,8 Prozent.

 

FMC leiden stark unter Platzierung

Fresenius Medical Care (FMC) rutschten um 9,2 Prozent ab, schwer belastet davon, dass die Mutter Fresenius ein Aktienpaket an dem Dialysespezialisten auf den Markt gebracht hatte. Außerdem platzierte Fresenius Anleihen über 600 Millionen Euro, die in FMC-Aktien umtauschbar sind. Fresenius fließen dadurch insgesamt brutto 1,1 Milliarden Euro zu. Fresenius verteuerten sich um 0,5 Prozent

 

Im SDAX stiegen Fielmann nach laut Baader stark ausgefallenen vorläufigen Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr um 6,1 Prozent. Auch die Zahlen von Bilfinger (+0,7%) überzeugten. Sie fielen sowohl auf der Umsatz- wie auch auf der Ergebnisseite einen Tick über den Schätzungen aus.

 

Ein Kursfeuerwerk erlebten in Paris Eutelsat, die Aktie schoss um 77 Prozent nach oben. Im Zuge der europäischen Verteidigungsinitiative befindet sich der Satellitenbetreiber in Gesprächen, der Ukraine ein satellitenbasiertes Kommunikationssystem zur Verfügung zu stellen. Hintergrund ist der Stopp der ukrainischen Unterstützung durch die USA, wovon auch das Satellitensystem Starlink betroffen sein könnte. Starlink gehört zu SpaceX, das wiederum von US-Milliardär und Trump-Freund Elon Musk geleitet wird.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(04.03.2025)

 

DOW JONES--Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Zölle auf Warenimporte in die USA haben am Dienstag an der Wall Street weiter Sorgen vor einem globalen Handelskrieg geschürt. Nicht nur traten die Zölle gegen China, Kanada und Mexiko tatsächlich in Kraft, umgehend kündigten Kanada und China Gegenzölle an und Mexiko erwägt dies ebenfalls.

 

Roosevelt Bowman, Senior Investment Stratege bei Bernstein Private Wealth Management meinte zur jüngsten Marktschwäche: "Die Anleger machen sich mehr Gedanken über die Wachstumsängste in den USA.... Die sich schnell verschlechternden wirtschaftlichen Fundamentaldaten waren der Haupttreiber. Die Zölle und die politische Ungewissheit sind zweitrangig."

 

Nach einem schwachen Start gingen die Indizes im Handelsverlauf zwar auf Erholungskurs, im ganz späten Geschäft gingen die Gewinne aber fast schlagartig wieder verloren. Der Dow-Jones-Index ging mit einem Minus von 1,6 Prozent und mit 42.521 Punkten aus dem Tag. Der breitere S&P-500 gab um 1,2 Prozent nach. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes büßten 0,4 Prozent ein, nachdem sie zwischenzeitlich über 1 Prozent im Plus gelegen hatten. An der Nyse wurden nach ersten Angaben 768 (Montag: 793) Kursgewinner, 2.039 (1.995) -verlierer und 37 (46) unveränderte Titel gezählt.

 

Am Anleihemarkt stieg die Zehnjahresrendite um 4 Basispunkte auf 4,22 Prozent, nachdem sie zunächst noch gesunken war. Am Markt werden als Folge der Zölle inflationstreibende Effekte befürchtet. Andererseits hieß es aber auch, dass angesichts zuletzt schwächerer Wirtschaftsdaten und der negativen Effekte der Zollpolitik auf die Wirtschaft nun die US-Notenbank stärker am Zug sei. Für das laufende Jahr würden mittlerweile wieder drei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte eingepreist. Ein Zeichen dafür, dass die Wachstumssorgen derzeit stärker gewichtet würden als Inflationsängste.

 

Der US-Dollar gab gegenüber dem Euro weiter nach. Der Euro stieg kräftig auf 1,0611 Dollar, gestützt von der Aussicht auf deutlich steigende Schulden in der EU im Zuge von höheren Rüstungs- und Infrastrukturausgaben. Der Goldpreis profitierte neben der Suche nach Sicherheit vom schwächeren Dollar. Er legte um 20 Dollar auf 2.917 je Feinunze zu.

 

Tesla unter Druck

Stärker unter Abgabedruck standen Tesla mit einem Minus von 4,7 Prozent. Tesla montiert zwar alle seine Fahrzeuge für den heimischen Markt in den USA, einige Teile kommen aber aus Mexiko und Kanada. Auf den Kurs drückte auch, dass der Absatz von Tesla in China im Februar neuesten Daten zufolge eingebrochen ist.

Die Entwicklung bei den Zöllen traf auch andere Werte der Branche: General Motors verloren 3,8, Ford Motor 2,4 und Stellantis 4,0 Prozent.

 

Ebenfalls verkauft wurden mit Blick auf die preiserhöhenden Folgen der Zölle Aktien der Einzelhandelsbranche. Gap verloren 6,0, Urban Outfitters 3,7, Ralph Lauren 3,5, Macy's 3,9 oder Tapestry 3,3 Prozent.

 

Stabilisiert zeigte sich nach dem jüngsten Ausverkauf die Aktie des KI-Flaggschiffs Nvidia, wo zuletzt auch überzogene KI-Fantasie entwich. Die Anleger seien auch besorgt über die Zölle und das Potenzial für weitere Exportbeschränkungen, die das Geschäft von Nvidia in China einschränken könnten, hieß es. Der Kurs stieg nach anfänglichen Verlusten um 2,5 Prozent. Auch Broadcom (+0,8%) oder AMD (+2,7%) erholten sich.

 

Um 6,4 Prozent nach oben ging es für Walgreens Boots Alliance. Auslöser war ein Bericht des Wall Street Journal, wonach die US-Drogeriemarktkette kurz vor einem Deal mit dem Finanzinvestor Sycamore Partners steht, in dem der angeschlagene Konzern für rund 10 Milliarden Dollar von der Börse genommen würde.

 

Target gaben nach der Vorlage von Geschäftszahlen und einem schwachen Umsatzausblick um 2,9 Prozent nach. Best Buy knickten um 12,6 Prozent ein. Das Unternehmen hatte zwar mit den Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen, wartete aber mit einem durchwachsenen Ausblick auf und warnte angesichts der US-Zollpolitik vor höheren Preisen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(04.03.2025)

 

DOW JONES--US-Präsident Donald Trump hat die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag zunächst auf die tiefsten Stände seit einem Monat geschickt. Die Abgaben erreichten aber nicht das Niveau der Wall Street vom Vorabend - und nach einem ersten Schrecken erholten sich die Märkte wieder von den Tagestiefs. Gleichwohl war die Stimmung angeschlagen. Trump hatte die Hoffnungen zunichte gemacht, dass die geplanten Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko doch noch zurückgenommen werden könnten. Die geplanten 25-prozentigen Zölle auf Warenimporte aus diesen beiden Ländern treten damit ab Dienstag in Kraft.

 

Zudem erhöhte Trump die Zölle auf China-Importe: Die Volksrepublik konterte die Zölle auf chinesische US-Importe mit Gegenzöllen ab 10. März, auch Kanada kündigte Reaktionen an. Damit scheint der befürchtete Handelskrieg Realität zu werden - und dies vor dem Hintergrund schwächer als erwartet ausgefallener US-Konjunkturdaten am Vorabend. "Keine günstigen Voraussetzungen für Aktien", kommentierte ein Händler.

 

Vermeintlich sichere Häfen waren daher gefragt, US-Anleihen stiegen genauso wie der japanische Yen. Laut IG-Marktstratege Yeap Jun Rong dürfte die sich abzeichnende Unsicherheit über US-Zölle die Marktstimmung in Asien in naher Zukunft dämpfen.

 

In Japan fiel der Nikkei-225 um 1,2 Prozent auf 37.331 Punkte - auch belastet vom Höhenflug des Yen. Die Rendite 10-jähriger japanischer Staatsanleihen stieg um 2 Basispunkte auf 1,425 Prozent. Verkauft wurden exportlastige Titel aus den Sektoren Automobil und Halbleiter - letztere auch belastet vom Nvidia-Absturz in den USA. Advantest verloren 4,3 und Softbank 4,8 Prozent bzw. Honda Motor 2,3 Prozent.

 

In Asien, vor allem aber in China stand der jährliche Volkskongress ab Mittwoch im Fokus. Die Erwartungen sind hoch, dass Peking endlich umfassende Konjunkturhilfen auf den Weg bringen wird. Investoren warteten auch auf Chinas Wachstumsziel für 2025, das voraussichtlich am Mittwoch auf der Tagung vorgestellt wird. Diese Hoffnung ließ die chinesischen Märkte teilweise sogar ins Plus drehen. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel im späten Geschäft nur noch um 0,1 Prozent, der Schanghai-Compüosite gewann dagegen 0,2 Prozent.

 

BYD fielen um knapp 7 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Pläne zur Platzierung von Aktien angekündigt hatte - auch andere Autowerte zeigten sich mit den US-Zöllen schwach. Unter den weiteren Einzelwerten verloren Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) in Taipeh 2 Prozent. Die Gesellschaft will offenbar in den nächsten vier Jahren 100 Milliarden US-Dollar in Chipfabriken in den USA investieren.

 

In Südkorea hielt sich der Kospi mit minus 0,2 Prozent - auch angesichts schwache Handelsdaten aus Südkorea - wacker, es war dennoch der dritte Verlusttag in Folge. Auch in Südkorea wurden Staatsanleihen gekauft, die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen fiel um 3,4 Basispunkte auf 2,672 Prozent. Aktien aus den Bereichen Halbleiter und Batterien gehörten zu den größten Verlierern. Die des Haubitzenhersteller Hanwha Aerospace legten hingegen um 18 Prozent zu und führte eine Rally der Verteidigungsaktien an. Diese beruhte auf der Erwartung, dass die europäischen Nationen ihre Sicherheitsausgaben erhöhen werden. Der S&P/ASX-200 in Sydney zeigte sich 0,6 Prozent leichter.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(04.03.2025)

 

DOW JONES--Nach der Rally zu Wochenbeginn sind Europas Börsen am Dienstag mit Abgaben in den Handel gestartet. Belastend wirkt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass die geplanten Zölle auf mexikanische und kanadische Importe am Dienstag nun doch in voller Höhe von 25 Prozent in Kraft getreten sind.

 

Es gebe "keinen Spielraum mehr für Mexiko oder Kanada", um vor Mitternacht noch einen Deal zu machen, so Trump am Vorabend.

 

Der DAX verliert 1,4 Prozent auf 22.818 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,3 Prozent auf 5.471 Punkte nach unten. Am Devisenmarkt steigt der Euro auf 1,0521 Dollar. An den Anleihemärkten geben die Renditen etwas nach. Am Vortag waren die Marktzinsen in Erwartung einer höheren Verschuldung der europäischen Staaten für Rüstungsausgaben kräftig gestiegen. Im frühen Geschäft fällt die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe um 6 Basispunkte auf 2,43 Prozent.

 

Äußerungen vom Wochenende hatten die Hoffnung aufkommen lassen, dass es bei der Höhe der Zölle noch Verhandlungsspielraum gebe. Die kanadische Regierung hat nach der Ankündigung von Trump Gegenmaßnahmen angekündigt. China reagierte ebenfalls und konterte die zusätzlichen Zölle auf chinesische US-Importe mit Gegenzöllen ab 10. März. Damit weitet sich der Handelskrieg aus, der auch der US-Wirtschaft schweren Schaden zufügen könnte.

 

USA legen Militärhilfe für Ukraine auf Eis

Daneben hat die US-Regierung angekündigt, alle militärischen Hilfen für die Ukraine einzufrieren, bis Präsident Wolodymyr Selenskyj sich um ernste Friedensverhandlungen mit Russland bemühe. Die Entscheidung kommt nicht überraschend nach dem Eklat im Weißen Haus zwischen Präsident Trump, Selenskyj und Vize-Präsident JD Vance über die unter Aussschluss der Ukraine geführten Friedensgespräche zwischen Washington und Moskau.

 

Im Verteidigungssektor hat Thales (+10,2%) bessere Geschäftszahlen vorgelegt. Die Umsätze für das zweite Halbjahr liegen laut Jefferies 5 Prozent über den Konsensschätzungen, das EBIT 4 Prozent. Verantwortlich hierfür war vor allem das sehr gute Ergebnis der Verteidigungssparte. Die Dividende ist mit 3,70 Euro je Aktie über der Erwartung von 3,47 Euro ausgefallen. Den Ausblick stufen die Analysten als etwas besser als die Schätzungen ein.

 

Continental hat zwar gute Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt, allerdings missfällt der Ausblick. Während sich die Umsätze etwas leichter zeigten, hat die operative Marge mit 6,8 Prozent die Erwartung von 6,6 Prozent übertroffen. Beim Ausblick äußert man sich im Handel aber zurückhaltend zum Umsatzziel von 38,0 bis 41,0 Milliarden Euro - der Konsens geht von 40,8 Milliarden Euro aus. Die Continental-Aktie bricht um 9,7 Prozent ein.

 

Fresenius Medical Care (FMC) mit Platzierung schwach

FMC (-8,3%) stehen ebenfalls unter Druck. Fresenius (-0,6%) will seine Beteiligung an der Tochter senken und rund 10,5 Millionen FMC-Aktien per beschleunigtem Bookbuilding-Verfahren veräußern. Fresenius hält 32,2 Prozent der Anteile an FMC und will die Beteiligung auf 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren. FMC hat sich wegen der schwachen Entwicklung des Dialysegeschäfts zum Problemfall für die Mutter entwickelt. Laut Angaben aus dem Handel wurden die FMC-Papiere für 44,50 Euro je Aktie platziert.

 

Fielmann (+8,4%) hat laut Baader starke vorläufige Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Die Umsätze hätten die Erwartungen erfüllt, der Vorsteuergewinn diese übertroffen. Auch der Dividendenvorschlag von 1,15 Euro je Aktie liege über der Schätzung von 1,00 Euro. 2025 will Fielmann auf Gruppenebene weiterhin eine bereinigte EBITDA-Marge von 24 Prozent erreichen. Die Analysten halten dies für überzeugend.

 

Auch die Zahlen von Bilfinger (+1,5%) überzeugen. Diese sind sowohl auf der Umsatz- wie auch auf der Ergebnisseite einen Tick über den Schätzungen ausgefallen. Der Ausblick bewegt sich im Rahmen der Erwartungen.

 

2025 erwartet Bilfinger einen Umsatz zwischen 5,1 und 5,7 Milliarden Euro und eine EBITA-Marge von 5,2 bis 5,8 Prozent. Im Handel heißt es, der Ausblick könnte sich als konservativ erweisen. Das Unternehmen sollte einer der Gewinner höherer Infrastrukurausgaben sein.

 

Immobilienaktien erholen sich mit fallenden Renditen an den Anleihemärkten. Für Vonovia geht es daraufhin um 0,6 Prozent nach oben. Europaweit geben Immobilienaktien zwar um 0,2 Prozent nach, halten sich damit aber klar besser als die Gesamtmärkte.

 

Quelle: stock3.com

News 03.03.2025

Märkte Europa

(03.03.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte bauen am Montagmittag die Gewinne aus dem frühen Handel deutlich aus. Der DAX legt um 1,3 Prozent zu auf 22.846 Punkte und nimmt Anlauf auf sein Rekordhoch bei 22.935 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 zieht um 0,8 Prozent auf 5.510 Punkte an. Thema Nummer eins ist der Eklat um den ukrainischen Präsidenten Selenskyj im Weißen Haus. Europa reagierte darauf reflexartig mit einem solidarischen Treffen der führenden Politiker in London und einer Bestärkung der Zusammenarbeit mit der Ukraine. Die Kurse von Rüstungswerten, die zuletzt bereits sehr fest im Markt lagen, gehen darauf durch die Decke in Erwartung deutlich höherer Rüstungsausgaben durch die Europäer.

 

Europa dürfte nun erst recht seine Anstrengungen verstärken, verteidigungspolitisch stärker auf sich selbst zu bauen. Chris Weston, Leiter Research bei Pepperstone, erwartet, dass auf dem anberaumten EU-Notfallgipfel am Donnerstag fiskalische Verschuldungsgrenzen zur Debatte stehen werden. Laut Medienberichten empfehlen Ökonomen allein für Deutschland 400 Milliarden Euro an Mitteln für Verteidigungsausgaben und 400 bis 500 Milliarden Euro für Infrastrukturinvestitionen. Die höhere Verschuldung dürfte strukturell höhere Marktzinsen zur Folge haben. Entsprechend geht es mit den Renditen kräftig nach oben, im deutschen Zehnjahresbereich um 8 Basispunkte auf 2,49 Prozent. Der Euro profitiert davon und zieht auf 1,0450 Dollar an.

 

Im Markt ist mit Blick auf die mögliche Lockerung von Verschuldungsgrenzen von einer Art Konjunkturpaket die Rede. Die Deutsche Bank spricht von einem möglichen "Shock and Awe"-Moment. Neben Rüstungsaktien dürften davon auch Infrastrukturtitel profitieren. Die Kurse von Rüstungswerten, die zuletzt bereits sehr fest im Markt lagen, gehen erneut durch die Decke. Rheinmetall gewinnen 6,7 Prozent, für Hensoldt geht es um 20,9 und für Renk um 11,5 Prozent nach oben. In Mailand gewinnen Leonardo 11,4 Prozent, in Paris Thales ebenso. Thyssenkrupp machen einen Satz um fast 15 Prozent.

 

Höhere Renditen drücken auf Immobilienaktien

Immobilienwerte sind das Schlusslicht mit einem Minus ihres Stoxx-Subindex von 2,6 Prozent. Sie leiden unter den steigenden Marktzinsen. Vonovia verlieren 4,5, LEG Immobilien 3,1 und TAG Immobilien 2,1 Prozent.

 

Shell (+1,2%) reagieren leicht positiv auf einen Bericht des Wall Street Journal über einen möglichen Verkauf der Chemieaktivitäten in Europa und den USA. Mit Morgan Stanley werde an einer strategischen Überprüfung des Chemiegeschäfts gearbeitet, wie Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, dem Journal sagten.

 

Regelrecht explodiert sind am Wochenende die Kurse von Bitcoin, Ripple, Solana und anderen Kryptowährungen. Auslöser war US-Präsident Donald Trump mit der Ankündigung, weitere Kryptowährungen für die strategischen Reserven in den Blick zu nehmen. Trump sagte, Währungen wie Bitcoin und Ethereum sollten das "Herz der Reserve" bilden. Aber auch Ripple, Solana und Cardano wurden genannt. Der Bitcoin machte einen Satz von 85.000 auf 95.000 Dollar, aktuell notiert er bei 92.500 Dollar. Davon profitieren wiederum Aktien von Unternehmen mit Bezug zu Kryptowährungen. Bitcoin Group legen um 7,4 Prozent zu.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(03.03.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Montag im frühen Handel insgesamt behauptet. Der DAX legt um 0,2 Prozent zu auf 22.592 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,1 Prozent auf 5.446 Punkte. Thema Nummer eins ist der Eklat um den ukrainischen Präsidenten Selenskyj vor laufenden Kameras im Weißen Haus.

 

Europa reagierte darauf reflexartig mit einem solidarischen Treffen der führenden Politiker in London und einer Bestärkung der Zusammenarbeit mit der Ukraine. Die Kurse von Rüstungswerten, die zuletzt bereits sehr fest im Markt lagen, gehen darauf durch die Decke. Gleichzeitig steigen am Anleihemarkt die Renditen, im deutschen Zehnjahresbereich um 2 Basispunkte auf 2,43 Prozent.

 

Europa dürfte nun erst recht Anstrengungen verstärken, verteidigungspolitisch stärker auf sich selbst zu bauen. Chris Weston, Leiter Research bei Pepperstone, erwartet, dass auf dem anberaumten EU-Notfallgipfel am Donnerstag fiskalische Verschuldungsgrenzen zur Debatte stehen werden. Dies könnte den Weg für deutlich höhere Verteidigungsausgaben in der EU ebnen. Eine große Unsicherheit blieben derweil Trumps Drohungen mit Importzöllen, so Weston weiter. Spannend würden daneben im späteren Tagesverlauf die EU-Inflationsdaten für Februar. Die EZB dürfte derweil Donnerstag mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Zinssenkung um 25 Basispunkte beschließen. Die Woche endet dann mit dem US-Arbeitsmarktbericht für Februar.

 

Im Markt ist mit Blick auf die mögliche Lockerung von Verschuldungsgrenzen von einer Art Konjunkturpaket die Rede. Neben Rüstungsaktien dürften davon auch Infrastrukturtitel profitieren. Die Kurse von Rüstungswerten, die zuletzt bereits sehr fest im Markt lagen, gehen erneut durch die Decke. Rheinmetall gewinnen 10,5, Hensoldt 19,9% und Renk um 13,3 Prozent nach oben. In Mailand gewinnen Leonardo 10,5 Prozent, in Paris Thales 13,8 Prozent. Thyssenkrupp machen einen Satz um knapp 10 Prozent.

 

Immobilienwerte sind bei den Branchen mit minus 1,4 Prozent das Schlusslicht. Sie leiden unter den steigenden Marktzinsen. Die befürchteten US-Zölle bremsen die Kurse im Autosektor, der Branchenindex büßt 0,4 Prozent ein.

 

Für eine eher moderate Kursbewegung bei Shell (+1%) sorgt die Nachricht des Wall Street Journal über einen möglichen Verkauf der Chemieaktivitäten in Europa und den USA. Mit Morgan Stanley werde an einer strategischen Überprüfung des Chemiegeschäfts gearbeitet, wie Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, dem Journal sagten.

 

Wilde Kursbewegungen bei Kryptowährungen

Regelrecht explodiert sind am Wochenende die Kurse von Bitcoin, Ripple, Solana und anderen Kryptowährungen.

 

Auslöser war US-Präsident Donald Trump mit der Ankündigung, weitere Kryptowährungen für die strategischen Reserven in den Blick zu nehmen. In einem Post sagte Trump, Währungen wie Bitcoin und Ethereum sollten das "Herz der Reserve" bilden. Aber auch Ripple, Solana und Cardano wurden genannt, worauf diese mit Kurssprüngen um bis zu 60 Prozent reagierten. Der Bitcoin machte einen Satz von 85.000 auf 95.000 Dollar, aktuell notiert er bei 91.700 Dollar. Davon profitieren wiederum Aktien von Unternehmen mit Bezug zu Kryptowährungen profitieren. Bitcoin Group legen um 6,5 Prozent zu.

 

Quelle: stock3.com

News 28.02.2025

Märkte USA

(28.02.2025)

 

DOW JONES--Trotz der Eskalation zwischen der Ukraine und den USA hat die Wall Street zum Wochenausklang mit kräftigen Aufschlägen geschlossen. Der Streit zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump belastete die Indizes nur kurzzeitig. Nach einer Schlussrally schlossen Dow & Co auf ihren Tageshochs. Damit kam es zu einer Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste. Enttäuschende Nvidia-Geschäftszahlen und neue Zollankündigungen von US-Präsident Trump hatten den Aktienmarkt zuletzt belastet.

 

Der Dow-Jones-Index gewann 1,4 Prozent auf 43.841 Punkte. Für den S&P-500 und den Nasdaq-Composite ging es um jeweils 1,6 Prozent nach oben. An der Nyse wurden 1.796 (Donnerstag: 894) Kursgewinner gesehen. Ihnen standen 992 (1.864) Verlierer gegenüber, während 52 (80) Titel unverändert schlossen.

 

Selenskyj und Trump sind bei ihrem Treffen am Freitag in Washington vor laufenden Kameras heftig aneinander geraten. Der US-Präsident hat das Treffen in der Folge abgebrochen. In den Sozialen Medien schrieb Trump: "Er hat die Vereinigten Staaten von Amerika in ihrem geschätzten Oval Office nicht respektiert." Und fügte an: "Er kann zurückkommen, wenn er bereit für den Frieden ist." Der Besuch von Selenskyj endete ohne die Unterzeichnung des Rohstoffabkommens.

 

Selenskyj forderte die USA auf, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht zu vertrauen. Kiew müsse laut Trump akzeptieren, dass es eine schwache Verhandlungsposition habe. Selenskyj versuchte, Vizepräsident J.D. Vance zu erklären, dass die Ukraine eine Reihe von Vereinbarungen mit Russland unterzeichnet habe, die Moskau dann gebrochen habe. Vance und später auch Trump sagten, Selenskyj wäre nicht dankbar genug für die Unterstützung, die sein Militär von den USA erhalten habe. "Ohne unsere militärische Ausrüstung" hätte die Ukraine den Krieg innerhalb weniger Wochen verloren, so Trump. An einer Stelle sagte Trump zu Selenskyj, er spiele mit dem Dritten Weltkrieg.

 

Die mit Spannung erwarteten Daten zum Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), dem von der US-Notenbank favorisierten Preismaß, traten etwas in den Hintergrund. Der PCE-Index ist im erwarteten Rahmen gestiegen, aber einen Tick geringer als im Vormonat. Die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago hat sich im Februar dagegen stärker aufgehellt als erwartet.

 

Die Renten legen mit dem PCE-Index deutlich zu. Aber auch die Suche der Investoren nach Sicherheit vor dem Hintergrund der Entwicklungen zwischen der Ukraine und den USA sorgte für steigende Notierungen - die Renditen gaben damit nach.

 

Der als "sicherer Hafen" geltende US-Dollar baute seine Gewinne im Verlauf ebenfalls aus. Der Dollar-Index stieg um 0,3 Prozent. Der Euro rutschte wieder unter die Marke 1,04 Dollar, die er zwischenzeitlich überwunden hatte. Hintergrund war der im Februar höher als erwartete Inflationsduck in Deutschland.

 

Nachfragesorgen bedingt durch die US-Zollpolitik und die Spekulationen auf mehr Angebot aus Russland drückten die Ölpreise. Die Notierungen für Brent und WTI verloren bis zu 1,2 Prozent. Zudem kommt wieder mehr Erdöl aus dem Irak.

 

Beim Gold wurden erneut Gewinne eingestrichen - begünstigt durch die jüngste Dollar-Rally. Die Feinunze fiel nach dem Rekordhoch zu Wochenbeginn um weitere 0,6 Prozent auf 2.855 Dollar. Auf Monatssicht steht jedoch ein leichtes Plus zu Buche.

 

Nvidia mit leichter Erholung - Rüstungsaktien geben nach

Unter den Einzelaktien holten die Aktien von Nvidia nach dem 8,5-prozentigen Vortagesabsturz einen Teil der Verluste wieder auf und verbesserten sich um 3,9 Prozent. Die KI-Ikone hatte unter anderem mit einem schwachen Margenausblick verschreckt. Mit Dell (-4,7%) zeigte sich dagegen ein anderer Technologietitel sehr schwach. Der Rechnerkonzern hat zwar besser als gedacht ausgefallene Viertquartalszahlen vorgelegt, enttäuscht aber zugleich mit dem Ausblick auf die laufende Periode.

 

Autodesk (-2,9%) plant die Streichung von 9 Prozent der Belegschaft, die Software-Gesellschaft verdiente zudem laut vorgelegten Quartalszahlen bereinigt mehr als prognostiziert.

 

HP Inc büßten 6,8 Prozent ein, der Drucker- und Rechnerhersteller wußte mit seinen Erstquartalszahlen durchaus zu gefallen, doch auch hier lag die Prognose zum laufenden Quartal unter Markterwartung. Das Unternehmen will im Rahmen eines laufenden Kostensenkungsplans bis zu 2.000 weitere Mitarbeiter entlassen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(28.02.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag nach volatilem Verlauf unverändert geschlossen. Der DAX schloss wie bereits am Vortag bei 22.551 Punkten. Anleger hielten sich bedeckt. Die konfuse Dekret-gesteuerte Politik von US-Präsident Donald Trump bereitete weiter Sorgen. Hier gab es gerade im Verhältnis zu Europa weiter keine belastbaren Details. Deutsche Inflationszahlen für Februar spielten keine Rolle. Diese sind zwar einen Tick höher als erwartet ausgefallen, im Kern hat der Preisdruck aber stärker nachgegeben.

 

Für die Allianz-Aktie ging es nach Geschäftszahlen 0,9 Prozent nach unten. Die UBS attestierte dem Versicherer starke Viertquartalszahlen und eine Ausschüttung über den hauseigenen Erwartungen. Allerdings machten ein marginales Verfehlen der Solvabilität-Erwartung bzw- des Ausblicks Senkungen der Schätzungen wahrscheinlicher als Erhöhungen.

 

Preisverfall bei BASF gestoppt

Stifel sprach mit Blick auf die Viertquartalszahlen von BASF von einem bescheidenen Volumenwachstum. Immerhin habe es aber keinen weiteren Preisverfall gegeben: Die Kernsegmente hätten ein durchschnittliches Volumenwachstum von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbucht und die Preise seien um 0,5 Prozent gesunken.

 

Das reichte aus, um die Aktie 0,9 Prozent nach oben zu schicken. Alzchem schlossen nach Zahlenausweis gleich 6 Prozent fester.

 

Eine schwache Prognose von Forvia sowie Auftragsstornierungen in Milliardenhöhe bei Valeo drückten auf das Sentiment bei Autozulieferern. Schaeffler büßten 3 Prozent ein und Continental 0,8 Prozent. MTU Aero Engines setzten die jüngste Aufwärtsbewegung fort und waren mit Aufschlägen von 3,2 Prozent Tagesgewinner im DAX. Auch die FMC-Aktie wurde weiter gekauft - das Papier ging mit Aufschlägen von 1,8 Prozent aus dem Handel.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(28.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Börsen haben am Freitag mit kleinen Abgaben geschlossen. Anleger hielten sich bedeckt. Die konfuse Dekret-gesteuerte Politik von US-Präsident Donald Trump bereitete weiter Sorgen. Hier gab es gerade im Verhältnis zu Europa weiter keine belastbaren Details. Potenziell positive Nachrichten gab es aber für Großbritannien - Trump hatte ein Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich in Aussicht gestellt.

 

Der DAX schloss unverändert bei 20.551, der Euro-Stoxx-50 büßte 0,2 Prozent auf 5.464 Punkte ein. Der Euro notierte weiter auf reduziertem Niveau und ging zu Börsenschluss knapp über der Marke von 1,04 US-Dollar um.

 

An den Anleihemärkten zogen die Kurse leicht an, die Renditen fielen also.

 

Tendenziell positive Nachrichten kamen von der Inflationsfront. Nach den günstigen Preisdaten aus Spanien vom Vortag gefielen auch die Daten Frankreichs. Der dortige Preisdruck war im Februar auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Die deutschen Vebraucherpreise fielen zwar einen Tick über den Erwartungen aus, positiv hob die Deutsche Bank aber hervor, dass die Kerninflation deutlich stärker als gedacht nachgegeben habe.

 

Weiter schwer tat sich der Technologiesektor mit Abgaben von 1,8 Prozent. Der Abverkauf der Nvidia-Aktie am Vortag nach Geschäftszahlen drückte auf das Sentiment sowie mögliche Handelseinschränkungen durch die Trump-Administration. Am Freitag gab die Nvidia-Aktie weiter leicht nach in den USA. Die "Glorreichen Sieben" haben seit den Dezemberhochs nun fast 15 Prozent an Wert verloren.

 

Allianz und BASF mit Zahlenausweisen

Für die Allianz-Aktie ging es nach Geschäftszahlen 1,2 Prozent nach unten. Die UBS attestierte dem Versicherer starke Viertquartalszahlen und eine Ausschüttung über den hauseigenen Erwartungen. Allerdings machten ein marginales Verfehlen der Solvabilität-Erwartung bzw- des Ausblicks Senkungen der Schätzungen wahrscheinlicher als Erhöhungen.

 

Stifel sprach mit Blick auf die Viertquartalszahlen von BASF von einem bescheidenen Volumenwachstum. Immerhin habe es aber keinen weiteren Preisverfall gegeben: Die Kernsegmente hätten ein durchschnittliches Volumenwachstum von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbucht und die Preise seien um 0,5 Prozent gesunken. Das reichte aus, um die Aktie 0,8 Prozent nach oben zu schicken. Das Papier bewegt sich seit Jahren mehr oder weniger seitwärts.

 

Gut sah es beim französischen Baustoffkonzern Saint-Gobain aus. Laut JP Morgan berichtete er erneut von einem Jahr hervorragender operativer Umsetzung mit soliden Ergebnissen und starker Cashflow-Generierung. Die Aktien stiegen 1,9 Prozent und zogen auch Heidelberg Materials im DAX um 1,4 Prozent nach oben.

 

Forvia brachen an der Pariser Börse um mehr als 22 Prozent ein, nachdem der französische Autozulieferer seine Prognose veröffentlicht hatte, die hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb. Valeo verloren 11,2 Prozent, nachdem der Autozulieferer über Auftragsstornierungen in Milliardenhöhe berichtet hatte. Das drückte auch die Continental-Aktie um 0,8 Prozent. Für Schaeffler ging es sogar 3 Prozent nach unten

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(28.02.2025)

 

DOW JONES--Europas Börsen reduzieren bis Freitagmittag die Verluste. Anleger halten sich aber bedeckt. Die konfuse Dekret-gesteuerte Politik von US-Präsident Donald Trump bereitet Sorgen. Hier gibt es gerade im Verhältnis zu Europa weiter keine belastbaren Details. Potenziell positive Nachrichten gibt es für Großbritannien - Trump hat ein Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich in Aussicht gestellt.

 

Der DAX gibt 0,3 Prozent auf 22.476 Zähler ab, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,4 Prozent auf 5.449 Punkte. Der Euro notiert weiter auf reduziertem Niveau und geht knapp unter der Marke von 1,04 US-Dollar um. An den Anleihemärkten ziehen die Kurse an, die Renditen fallen also.

 

Tendenziell positive Nachrichten kommen von der Inflationsfront. Nach den günstigen Preisdaten aus Spanien vom Vortag gefallen auch die Daten Frankreich. Der dortige Preisdruck ist im Februar auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich nur noch um 0,9 (Vormonat: 1,8) Prozent, die Erwartung lag bei 1,5 Prozent. Am Berichtstag stehen noch die deutschen Lesungen an.

 

Weiter schwer tut sich der Technologiesektor mit Abgaben von 1,3 Prozent. Der Abverkauf der Nvidia-Aktie am Vortag drückt auf das Sentiment sowie mögliche Handelseinschränkungen durch die Trump-Administration. Die "Glorreichen Sieben" haben seit den Dezemberhochs nun fast 15 Prozent an Wert verloren.

 

Allianz und BASF mit Zahlenausweisen

Für die Allianz-Aktie geht es nach Geschäftszahlen 0,5 Prozent nach unten. Die UBS attestiert dem Versicherer starke Viertquartalszahlen und eine Ausschüttung über den hauseigenen Erwartungen. Allerdings machten ein marginales Verfehlen der Solvabilität-Erwartung bzw- des Ausblicks Senkungen der Schätzungen wahrscheinlicher als Erhöhungen.

 

Stifel spricht mit Blick auf die Viertquartalszahlen von BASF von einem bescheidenen Volumenwachstum. Immerhin habe es aber keinen weiteren Preisverfall gegeben: Die Kernsegmente hätten ein durchschnittliches Volumenwachstum von 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbucht und die Preise seien um 0,5 Prozent gesunken. Das reicht aus, um die Aktie 1,4 Prozent nach oben zu schicken. Das Papier bewegt sich seit Jahren mehr oder weniger seitwärts.

 

Gut sieht es beim französischen Baustoffkonzern Saint-Gobain aus. Laut JP Morgan berichtete er erneut von einem Jahr hervorragender operativer Umsetzung mit soliden Ergebnissen und starker Cashflow-Generierung. Die Aktien steigen 1,5 Prozent und ziehen auch Heidelberg Materials im DAX um 1,3 Prozent nach oben.

 

Forvia brechen an der Pariser Börse um fast 20 Prozent ein, nachdem der französische Autozulieferer seine Prognose veröffentlicht hat, die hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb. Zudem kündigte das Unternehmen an, keine Dividende auszuschütten, um sich auf den Schuldenabbau zu konzentrieren. Das drückt auch die Continental-Aktie um 1,4 Prozent. Für Schaeffler geht es sogar 2,8 Prozent nach unten.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(28.02.2025)

 

Nach der jüngsten Talfahrt der Wall Street setzen Marktakteure am Freitag auf eine Stabilisierung. Der Aktienterminmarkt lässt zum Monatsultimo auf eine etwas festere Handelseröffnung am Kassamarkt schließen.

 

Börsianer zeigen sich erleichtert über das Monatsende, denn der Februar sei ein "schlimmer Monat" gewesen. So hat der marktbreite S&P-500 seine Gewinne seit Jahresbeginn wieder komplett eingebüßt - der Nasdaq-Composite hat am Vortag im Korrekturmodus geschlossen. Die technologielastige Nasdaq hat allein im Februar 5,5 Prozent eingebüßt - seit dem letzten Rekordhoch im Dezember beträgt der Abschlag bereits mehr als 8 Prozent. S&P-500 und Dow-Jones-Index liegen rund 3 Prozent auf Monatssicht im Minus.

 

Enttäuschende Nvidia-Geschäftszahlen und neue Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump hatten den Aktienmarkt zuletzt belastet. Bereits vor der jüngsten Korrektur hatten Händler vor selbiger mit dem Hinweis gewarnt, dass praktisch alle negativen Schlagzeilen der jüngsten Zeit am Markt abgeprallt seien. Daher sei die jüngste Korrektur keine Überraschung, heißt es im Handel. "Es sah so aus, als ob eine gewisse 'Zollmüdigkeit' eingesetzt hätte, obwohl Teilnehmer offensichtlich nicht bereit sind, diese scheinbare Eskalation in Trumps protektionistischer Haltung zu ignorieren, da die Aktien heftig und schnell verkauft wurden, als die jüngsten Schlagzeilen aufschlugen", sagt Marktstratege Michael Brown von Pepperstone.

 

Ob die sich abzeichnende Stabilisierung der US-Börsen mit den leichten Aufschlägen bis zum Handelsstart Bestand haben wird, dürfte der PCE-Index, das von der US-Notenbank favorisierte Inflationsmaß, mit entscheiden. Denn diese Kennziffer wird noch vor Handelsbeginn im Rahmen der persönlichen Ausgaben und Einkommen für Februar veröffentlicht.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(28.02.2025)

 

DOW JONES--Abwärts geht es am Freitag mit Europas Aktienmärkten. Nach dem Einbruch der US-Techwerte mit über 8 Prozent Minus bei Nvidia ist die Stimmung gedrückt. Gerade vor dem Monatsultimo versuchen Fonds, ihre Performance abzusichern. Verkauft werden daher auch viele Titel aus anderen Branchen, von den 40 DAX-Werten notieren 32 im Minus. Das Minus in Europa fällt aber deutlich geringer aus als in den USA. Der DAX gibt 0,6 Prozent auf 22.420 Zähler ab, der Euro-Stoxx-50 0,8 Prozent auf 5.430 Punkte.

 

Trump schafft Konjunktursorgen

Dazu macht die konfuse Dekret-gesteuerte Politik von US-Präsident Trump Sorgen. Hier gibt es gerade im Verhältnis zu Europa weiter keine belastbaren Details. Dies bremst die trägen globalen Handelsströme aus, die berechenbare Grundlagen für Investitionen benötigen. Gewinner der aktuellen Rotation sind die Anleihen, die jüngst freundlich tendierten. Konjunkturzykliker werden daher abverkauft: Der Stoxx-Index der Basic Resources verliert daher mit 2,1 Prozent sogar noch stärker als Techwerte mit 2 Prozent Minus. Gesucht sind defensive Titel wie Versorger, die zumindest 0,1 Prozent Plus aufweisen. Bei den Techwerten in Europa fallen ASML um 3,4 Prozent und im DAX Infineon um 2,4 Prozent.

 

Inflation wieder im Fokus

Die Inflation rückt auch wieder in den Fokus: So am Morgen die Daten aus den Bundesländern, bevor um 14 Uhr aus Deutschland die Verbraucherpreise Februar veröffentlicht werden, die mit plus 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat und plus 2,3 gegenüber dem Vorjahr erwartet werden. Im Fokus steht am Nachmittag in den USA der bevorzugte Inflationsindikator der Fed - der PCE-Preisindex.

 

Zahlen von BASF und Allianz

Wie erwartet gut sind die Zahlen von Allianz zum vierten Quartal ausgefallen. Hier geht es nur 0,2 Prozent nach unten. Stark verlief vor allem das Geschäft in der Sachversicherung. Dazu wird die Dividende um rund 12 Prozent erhöht und neues Aktienrückkaufprogramm von 2 Milliarden Euro aufgelegt.

 

BASF fallen um 2,1 Prozent. Hier hatte der Markt einen weniger bedächtigen Ausblick auf 2025 erwartet. Die Analysten von Jefferies hatten bereits mit einer verhaltenen Marktreaktion gerechnet. Denn der Gewinnausblick liege mit 8 bis 8,4 Milliarden Euro im erwarteten Rahmen. Beim Umsatz wird nur mit einer moderaten Belebung gerechnet.

 

Alzchem legen dagegen 1,9 Prozent zu dank guter Jahreszahlen. Die Dividende wird gleich um 50 Prozent auf 1,80 Euro je Aktie nach oben genommen. Das EBITDA stieg um knapp 30 Prozent und damit stärker als der Umsatz. Die EBITDA-Marge sprang in Folge auf 19 Prozent nach oben.

 

Gut sieht es auch beim französischen Baustoffkonzern Saint-Gobain aus. Laut JP Morgan legte er erneut ein Jahr hervorragender operativer Umsetzung mit soliden Ergebnissen und starker Free-Cashflow-Generierung vor. Die Aktien steigen 2 Prozent und ziehen damit auch Heidelmaterials im DAX um 0,5 Prozent nach oben.

 

Quelle: stock3.com

News 27.02.2025

Märkte USA

(27.02.2025)

 

Mit Gewinnen dürfte die Wall Street am Donnerstag in den Handel starten. Die unerwartet guten Quartalsergebnisse von Nvidia sorgen für Erleichterung und drängen die neusten Zoll-Drohungen von US-Präsident Trump etwas in den Hintergrund. Dieser hat für Produkte aus der Europäischen Union Zölle in Höhe von 25 Prozent angekündigt und der EU gleichzeitig Abzocke vorgeworfen. Der Future auf den S&P-500 legt um 0,6 Prozent zu.

 

Nvidia hat Umsatz und Gewinn im vierten Geschäftsquartal dank der ungebrochenen Nachfrage nach Chips für KI-Anwendungen kräftig gesteigert. Der US-Konzern übertraf dabei die Erwartungen der Analysten. Für das laufende erste Geschäftsquartal stellt das Unternehmen einen Umsatz von 43 Milliarden Dollar, plus oder minus 2 Prozent, in Aussicht. Die Konsensschätzung von Analysten lautet bislang auf 42 Milliarden Dollar.

 

Nvidia könnte nach Einschätzung des Research-Strategen Dilin Wu von Pepperstone jedoch weitere Rückschläge in China erleiden, sollten sich die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China verschärfen. Da zudem lokale Chipdesigner zunehmend ihre eigenen Chips entwickeln, könnte Nvidias Marktanteil in China weiter sinken.

 

Das Nvidia-Management merkte jedoch an, dass die Entstehung von Deepseek eine noch größere Akzeptanz von KI vorantreiben und die Nachfrage nach Rechenleistung weiter ankurbeln könnte, was indirekt Nvidia zugutekommen könnte. Die Nvidia-Aktie gewinnt vorbörslich 1,2 Prozent. Im Fahrwasser geht es für die Papiere von Broadcom, Intel und Advanced Micro Devices (AMD) um bis zu 2,2 Prozent nach oben.

 

Nun richten sich die Augen verstärkt auf die Veröffentlichung des PCE-Deflator am Freitag, dem bevorzugten Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser könnte Hinweise über den weiteren Zinskurs der Fed liefern, auch wenn diese zuletzt betont hatte, zuerst die Auswirkungen der Handelspolitik der Trump-Regierung abzuwarten.

Dagegen geht es für die Salesforce-Aktie um 4,8 Prozent abwärts, nachdem die Ergebnisse für das vierte Quartal Licht und Schatten geliefert haben. So hat der SAP-Konkurrent zwar einen höheren Gewinn verzeichnet, jedoch die Umsatzerwartung der Analysten verfehlt. Auch die Prognose für das laufende Jahr enttäuschte.

 

Snowflake gewinnen 11,4 Prozent, nachdem das auf Cloud-basierte Datenspeicherung spezialisierte Unternehmen mit den Ergebnissen für das vierte die Schätzungen der Wall Street übertraf. Auch der Ausblick für das erste Quartal liegt über den Schätzungen der Analysten.

 

Moderna fallen um 3,7 Prozent nach Berichten, wonach das US-Gesundheitsministerium den 590- Millionen-Dollar-Vertrag des Unternehmens zur Entwicklung eines Vogelgrippe-Impfstoffs neu bewertet. Der Vertrag, den Moderna in den letzten Tagen der Biden-Regierung erhalten hatte, sollte die Entwicklung potenzieller mRNA-basierter Impfstoffe im Falle einer H5N1-Vogelgrippe-Pandemie beschleunigen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(27.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte notieren am Donnerstag leichter. Zum einen belasten die von US-Präsident Donald Trump seit langem angekündigten und erwarteten 25-Prozent-Zölle auf EU-Importe, mit bisher teils wirren Detailangaben. Weder ist bisher klar, wann genau sie umgesetzt werden sollen, noch, ob sie als Aufschlag auf bestehende Zölle erfolgen oder diese mit verrechnen. Trump selber kündigte an, "vieles" solle ab dem 2. April starten. Zusätzliche US-Zölle auf EU-Produkte würden auf beiden Seiten des Atlantiks unnötige Exporthemmnisse für Unternehmen und deren Mitarbeiter schaffen.

 

Der DAX gibt um 0,6 Prozent auf 22.660 Punkte nach, notierte im Tagestief von 22.494 Punkten allerdings schon deutlich niedriger. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,6 Prozent auf 5.496 Punkte nach unten. Am Devisenmarkt fällt der Euro nach den Zollankündigungen leicht auf 1,0480 Dollar zurück. Die Marktreaktion auf die neuen US-Zölle auf europäische Importe fällt damit überschaubar aus. "Denn die bisherigen Präsidentschafts-Wochen von Trump haben gezeigt, dass angekündigte Zölle nicht zwingend auch so in Kraft treten. An der Börse scheint es immer noch Hoffnung auf eine Art Handels-Deal zwischen der EU und den USA zu geben", sagt QC Partners.

 

Automobil-Branche mit Zoll-Plänen schwach

Die Verliererliste in Europa bei den Sektoren führen Autotitel mit Abgaben von 3,2 Prozent an. Das überrascht nicht, hat Trump doch explizit die Automobilbranche als Ziel der Zollankündigungen für europäische Importe genannt. Zu den Verlierern gehören die Luxusautobauer mit Porsche AG (-2,2%) und Ferrari mit 8,5 Prozent Minus. Die Italiener leiden zudem noch unter einem geplanten Anteilsverkauf der Agnelli-Familie. Ihre Familien-Holding will rund 4 Prozent am Unternehmen verkaufen.

 

Für Beiersdorf geht es nach Zahlen um 3,3 Prozent nach oben. RBC spricht von einer starken Entwicklung der Consumer-Sparte. Daneben hat das Unternehmen Aktienrückkäufe für 500 Millionen Euro angekündigt. Den Ausblick auf das laufende Jahr stufen die Analysten als zurückhaltend ein. Die von US-Präsident Trump angepeilten Importzölle können Beiersdorf-CFO Astrid Hermann zufolge "erhebliche Auswirkungen" auf das eigene Geschäft haben. Etwa ein Drittel des Beiersdorf-US-Geschäfts werde im Land selbst produziert, etwa zwei Drittel außerhalb der USA, ein großer Teil davon in Mexiko.

 

Der Werbekonzern WPP hat zuletzt weniger umgesetzt als erwartet. Zudem erwartet das britische Unternehmen im laufenden Jahr im besten Fall einen stagnierenden Umsatz. Die Aktie bricht um 15 Prozent ein. Der Umsatz sank 2024 um 2,3 Prozent auf vergleichbarer Basis, was vor allem der Schwäche in Nordamerika und China geschuldet war. Analysten hatten mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Für 2025 stellt der Eigentümer von Werbeagenturen einen stabilen Umsatz bis hin zu einem Rückgang um 2 Prozent in Aussicht. Analysten hatten einen Anstieg erwartet.

 

Deutlich besser als erwartete Zahlen legte dagegen der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce (+18%) vor. Die Kombination aus besserem Umsatz und höherer als erwarteter Marge sorgte für stärkere Gewinne. Der Ausblick war zudem positiv, die Zuversicht wird unterstrichen von einem Aktienrückkauf von bis zu 1 Milliarde Pfund. Der Mittelfrist-Ausblick wird erhöht und zudem wieder eine Dividende ausgeschüttet.

 

Hensoldt liefert - Kion überraschend profitabel

Sehr starke Zahlen für 2024 hat Rüstungshersteller Hensoldt (+7,9%) vorgelegt. Vor allem der Auftragseingang stieg noch stärker als erwartet. Entsprechend sprang die Book-to-Bill-Ratio auf 1,3 nach 1,1 an. Dazu kletterten Marge und Cashflow.

 

Als überraschend stark wird die Profitabilität von Kion (+4,8%) im Handel bezeichnet. Nachdem einige Eckdaten bereits bekanntgegeben worden waren, steht die EBIT-Marge im Blick. Sie wurde um die 7 Prozent erwartet und nun mit 8 Prozent nach 6,9 Prozent im Vorjahr vorgelegt.

 

Auch für die Sixt-Aktie geht es nach Zahlen mit Aufschlägen von 3,9 Prozent kräftiger nach oben. Jefferies spricht von soliden Zahlen. Der Margen-Ausblick von rund 10 Prozent liegt zwar unter der Konsensschätzung von 10,6 Prozent. Die Analysten halten jedoch Aufwärtsrevisionen bei den Zielen im Jahresverlauf für möglich.

 

Aixtron geben nach Zahlen um 11 Prozent nach. Vor allem sei die Profitabilität geringer als erwartet, weswegen auch der etwas bessere Umsatz nicht in Gewinne umgemünzt werden konnte, heißt es im Handel.

 

Quelle: stock3.com

News 26.02.2025

Märkte USA

(26.02.2025)

 

DOW JONES--Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von Nvidia dürfte die Wall Street zur Wochenmitte mit einem leichten Plus in den Handel starten. Für Zurückhaltung sorgen jedoch die immer neuen Zoll-Ankündigungen der US-Regierung. So müssen die geplanten Importzölle von 25 Prozent auf Waren aus Mexiko und Kanada nun doch noch verhandelt werden. Am Montag hatte US-Präsident Trump erklärt, die Zölle würden wie geplant Anfang März eingeführt. Derweil prüft das US-Handelsministerium auch die Einführung von Zöllen auf weltweite Kupferimporte in die USA, und begründet dies mit der nationalen Sicherheit. Für den Future auf den S&P-500 geht es um 0,5 Prozent nach oben.

 

Der Fokus liegt aber vor allem auf den Zahlen für das vierte Quartal von Nvidia, die nach der Schlussglocke bekannt gegeben werden. Technologieaktien, insbesondere solche im Bereich künstliche Intelligenz (KI), standen zuletzt unter Druck, da die Investoren zunehmend nervös wegen der hohen Bewertungen des Sektors werden. Der technologielastige Nasdaq-Composite hat zuletzt vier Handelstage in Folge verloren. Die Nvidia-Zahlen sind ein Gradmesser dafür, wie es um das rasante Wachstum bei KI bestellt ist. Die Nvidia-Aktie legt vorbörslich um 2,6 Prozent zu, nachdem es an den vergangenen drei Handelstagen um rund 10 Prozent nach unten gegangen war.

 

"Was der Chiphersteller über die Aussichten für das nächste Jahr zu sagen hat, hat die Macht, die Märkte zu bewegen, insbesondere angesichts der vielen Bedenken bezüglich Trumps neuer Beschränkungen für chinesische Investitionen und der Entwicklungen bei Deepseek und seinem Bestreben, ein neues KI-Modell auf den Markt zu bringen", sagt AJ-Bell-Analyst Danni Hewson.

 

Daneben steht mit dem PCE-Deflator, dem bevorzugten Inflationsmaß der US-Notenbank, am Freitag ein weiterer wichtiger Termin auf der Agenda. Dieser könnte Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank liefern.

 

Super Micro Computer mit Erleichterungsrally

Bei den Einzelwerten haussieren die Aktien von Super Micro Computer um 21,9 Prozent. Der Server-Hersteller ist seinen Berichtspflichten gerade noch rechtzeitig nachgekommen. Das US-Unternehmen, dessen Wirtschaftsprüfer im Oktober im Streit mit dem Management abgesprungen war, hat die noch fehlenden Quartalsberichte und den Jahresbericht 2024 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.

 

General Motors (+3,5%) erhöht die Dividende um 25 Prozent und legt ein neues Aktienrückkaufprogramm über 6 Milliarden US-Dollar auf.

 

Der US-Mischkonzern 3M (-0,7%) hat anlässlich seines Investorentages den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigt und mittelfristige Prognosen genannt. Bis 2027 rechnet das Unternehmen mit einem organischen Umsatzwachstum, dass über der Konjunkturentwicklung liegen soll. Der Gewinn je Aktie soll im hohen einstelligen Bereich zulegen. Im Prognosezeitraum will der Konzern mindestens 10 Milliarden Dollar an Barmitteln an die Aktionäre zurückgeben.

 

Die Aktien von Lucid fallen um 5,8 Prozent. Das Elektrofahrzeug-Startup gab am Dienstag den Abgang des CEO bekannt und teilte mit, es erwarte in diesem Jahr 20.000 Fahrzeuge zu produzieren, mehr als doppelt so viele wie die 9.029, die im vergangenen Jahr gebaut wurden.

 

Dollar legt moderat zu - Ölpreise fallen weiter

Der Dollar steigt leicht, der Dollar-Index verbessert sich um 0,2 Prozent. ING-Analyst Chris Turner verweist auf die Verabschiedung einer Haushaltsresolution im US-Repräsentantenhaus, die den Grundstein für die Steuersenkungsagenda von Präsident Trump legt. Die Konzentration auf die Fiskalpolitik "könnte dem Dollar etwas Zeit kaufen" und von den kürzlich schwächeren Daten zum Verbrauchervertrauen kurzfristig ablenken, so der Teilnehmer. Allerdings dürfte sich der Markt voraussichtlich nächste Woche wieder auf das Thema der US-Handelspolitik konzentrieren, da die Frist für Zölle gegen Kanada und Mexiko am 4. März näher rücke.

 

Die Ölpreise bauen die Vortagesverluste noch etwas aus. Brent und WTI waren am Dienstag jeweils auf ein Zweimonatstief gefallen, bedingt durch die verschlechterte US-Verbraucherstimmung und die Befürchtung, dass die Politik von US-Präsident Trump das Wirtschaftswachstum bremsen könnte. Unterdessen deuten Berichte, die sich auf Daten des American Petroleum Institute stützen, darauf hin, dass die US-Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche gefallen sind.

 

Der Goldpreis stabilisiert sich nach den deutlichen Vortagesverlusten, bleibt aber damit nahe dem am Montag erreichten Allzeithoch von 2.974 Dollar je Feinunze.

 

Die Renditen am Anleihemarkt zeigen sich nach den jüngsten kräftigen Abgaben wenig verändert. Eine weitere Rally bei den US-Anleihen ist nach Einschätzung von Morgan Stanley unwahrscheinlich, sofern die Märkte ihre Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve nicht deutlich erhöhen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(26.02.2025)

 

DOW JONES--Europas Börsen bauen die Gewinne bis Mittwochmittag aus. Vor allem die gut verlaufende Berichtssaison liefert Argumente, dass Investoren mit frischem Geld an die Börse strömen. Der DAX legt um 1,5 Prozent auf 22.739 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 handelt 1,3 Prozent höher bei 5.518 Punkten. Damit hängt Europa die US-Börsen weiterhin ab. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump wird zunehmend zum Problem, löst Konjunktursorgen aus und führt in der Folge zu Umschichtungen der Anleger nach Europa.

 

Mit den Quartalszahlen von Nvidia kommt nach Handelsschluss in Europa das letzte große Highlight der Berichtssaison. Allerdings sind auch hier die Erwartungen zuletzt zurückgekommen, seit dem Jahresbeginn und dem Deepseek-Abverkauf notiert der Wert gegenüber dem Jahresultimo 5,7 Prozent im Minus. Aber nicht nur bei Nivdia läuft es nicht rund. Die "Glorreichen Sieben" haben seit den Hochs im Dezember mehr als 10 Prozent verloren.

 

Munich Re denkt an Aktionäre

Die Munich Re (+5,1%) hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr trotz einer höheren Schadensbelastung deutlich gesteigert und das Gewinnziel übertroffen. Die Ergebnisse für 2024 entsprechen auf der Ebene des Nettogewinns den Erwartungen, so die Analysten von JP Morgan. Die große Neuigkeit sei, dass der Rückversicherer seine ordentliche Dividende von 15 Euro 2023 auf 20 Euro je Aktie erhöhe und den Aktienrückkauf auf 2 Milliarden Euro anhebe.

 

Das vierte Quartal von Fresenius (+7,5%) ist laut den Analysten der DZ Bank stark ausgefallen und zugleich besser als von ihnen erwartet. Auch der Konsens sei leicht übertroffen worden. Der Ausblick auf 2025 erscheine wie gewohnt konservativ. Der Gesundheitskonzern hat die Latte für seine Sparte Kabi höher gelegt: Das strukturelle Margenband für Kabi wurde auf 16 bis 18 Prozent erhöht. Sartorius legen nach positiven Analystenkommentaren um 1,9 Prozent zu.

 

Die Aktien von Deutsche Telekom notieren trotz guter Zahlen im Minus. "Aufgrund der hohen Bewertung reicht das nicht", so ein Händler. Die Dividende von 0,90 Euro sei so erwartet worden, hier hätte nur ein höherer Wert noch für Überraschung gesorgt. Zudem seien die Aktienbewertungen wie bei T-Mobile US mit rund dem 25-fachen KVG bereits "ein absoluter Spitzenwert" in dieser Branche. Daher würden Gewinne mitgenommen. Die Aktie gibt um 2,7 Prozent nach.

 

Gut kommt der Ausblick von Eon (+2,6%) an. Die vorgelegten Zahlen für 2024 entsprechen laut JP Morgan auf der Ebene des Nettogewinns ihren Erwartungen und dem vom Unternehmen veröffentlichten Konsens. Gut kommt am Markt der starke Auslick für 2025 und 2028 an. Diese lägen 5 bzw. 3 Prozent über dem Marktkonsens. Nach positiven Analystenkommentaren geht es für Heidelberg Materials um 4 Prozent nach oben.

 

Für AB Inbev geht es nach Zahlen um 7,9 Prozent aufwärts. Die Gewinnerwartungen seien übertroffen worden, der Absatzeinbruch von 19 Prozent in China rücke daher in den Hintergrund. Der Rückgang im Absatzvolumen von 1,9 Prozent im vierten Quartal sei durch Preiserhöhungen und Sparmaßnahmen mehr als ausgeglichen worden. Dank einer um 216 Basispunkte auf 35,3 Prozent erhöhten Marge sprang das adjustiert EBITDA um 10,1 Prozent. AB Inbev selber hatte in der letzten Prognose nur 6 bis 8 Prozent Plus avisiert.

 

Auto1-Zahlen viel besser als erwartet

Auto1 haussieren mit plus 13,6 Prozent. Das bereinigte EBITDA erreichte im Schlussquartal 37,2 Millionen Euro und übertraf den Konsens um rund das dreifache. Auch der Ausblick für 2025 überzeugt, hier erwartet das Unternehmen das bereinigte EBITDA in einer Spanne von 135 Millionen bis 165 Millionen Euro und liegt damit deutlich oberhalb der Markterwartung von knapp 130 Millionen.

 

Als überraschend positiv werden die Zahlen von TAG Immobilien gewertet, die Aktie steigt um 2,8 Prozent. Sowohl in Polen als auch in Deutschland verkaufte Wohnungen hätten höhere Margen erzielt und operativ sei es auch besser gelaufen als gedacht.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(26.02.2025)

 

Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von Nvidia dürfte die Wall Street am Mittwoch mit einem leichten Plus in den Handel starten. Dazu kommen die immer neuen Zoll-Ankündigungen der US-Regierung. So müssen die geplanten Importzölle von 25 Prozent auf Waren aus Mexiko und Kanada doch noch verhandelt werden.

 

Am Montag hatte US-Präsident Trump erklärt, die Zölle würden wie geplant Anfang März eingeführt. Derweil prüft das US-Handelsministerium nun auch die Einführung von Zöllen auf weltweite Kupferimporte in die USA, begründet mit der nationalen Sicherheit. Für den Future auf den S&P-500 geht es aktuell um 0,5 Prozent nach oben.

 

Der Fokus liegt aber vor allem auf den Zahlen für das vierte Quartal von Nvidia, die nach der Schlussglocke bekannt gegeben werden. Technologieaktien, insbesondere solche im Bereich künstliche Intelligenz (KI), standen zuletzt unter Druck, da die Investoren zunehmend nervös wegen der hohen Bewertungen des Sektors werden. Der technologielastige Nasdaq-Composite hat zuletzt vier Handelstage in Folge verloren. Die Nvidia-Zahlen sind ein Gradmesser dafür, wie es um das rasante Wachstum bei KI bestellt ist. Die Nvidia-Aktie legt vorbörslich um 2,5 Prozent zu, nachdem es an den vergangenen drei Handelstagen um rund 10 Prozent nach unten gegangen war.

 

"Was der Chiphersteller über die Aussichten für das nächste Jahr zu sagen hat, hat die Macht, die Märkte zu bewegen, insbesondere angesichts der vielen Bedenken bezüglich Trumps neuen Beschränkungen für chinesische Investitionen und der Entwicklungen bei Deepseek und seinem Bestreben, ein neues KI-Modell auf den Markt zu bringen", sagt AJ Bell-Analyst Danni Hewson.

 

Daneben steht mit dem PCE-Deflator, dem bevorzugten Inflationsmaß der US-Notenbank, am Freitag ein weiterer wichtiger Termin auf der Agenda. Dieser könnte Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank liefern.

 

Bei den Einzelwerten haussieren die Aktien von Super Micro Computer vorbörslich um 24,4 Prozent. Der Server-Hersteller ist seinen Berichtspflichten gerade noch rechtzeitig nachgekommen. Das US-Unternehmen, dessen Wirtschaftsprüfer im Oktober im Streit mit dem Management abgesprungen war, hat die noch fehlenden Quartalsberichte und den Jahresbericht 2024 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.

 

Die Aktien von Lucid klettern um 9,6 Prozent. Das Elektrofahrzeug-Startup gab am Dienstag den Abgang des CEO bekannt und teilte mit, es erwarte in diesem Jahr 20.000 Fahrzeuge zu produzieren, mehr als doppelt so viele wie die 9.029, die im vergangenen Jahr gebaut wurden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(26.02.2025)

 

DOW JONES--Uneinheitlich ist es am Mittwoch an den Börsen in Ostasien zugegangen. Schwache Vorgaben der Wall Street wurden aber weitgehend abgeschüttelt. In den USA hatten enttäuschende Konjunkturdaten erneut für Verkaufslaune gesorgt, dazu agierten die Anleger im Vorfeld der Geschäftszahlenvorlage des KI-Dickschiffs Nvidia vorsichtig.

 

Der Nikkei-225 in Tokio gab weiter nach um 0,2 Prozent ein auf 38.142 Punkte, er hatte im Tagestief aber 40 Punkte tiefer gelegen. In Seoul erholt sich der Kospi nach dem Minus am Vortag und nach weiteren Einbußen im frühen Handel um 0,4 Prozent.

 

Stärker fielen die Erholungsbewegungen in Schanghai (+1,0%) und insbesondere in Hongkong aus, wo der Hang-Seng-Index im Späthandel 3,5 Prozent im Plus lag. Noch stärker, um knapp 5 Prozent, legte der Subindex der Technologieaktien zu. Auslöser der Rally war laut Marktteilnehmern, dass Deepseek nach einer fast dreiwöchigen Unterbrechung den Zugang zu seiner Kernprogrammierschnittstelle wieder geöffnet und einen Dienst wieder aufgenommen habe, der für eine breitere Akzeptanz seines KI-Modells entscheidend sei. Der Erfolg des KI-Modells von Deepseek schüre weiter Optimismus, was die Fähigkeiten chinesischer Technologieunternehmen betreffe, hieß es.

 

Laut den Analysten von HSBC hat die Einführung von Deepseek die Aufmerksamkeit auf den chinesischen Aktienmarkt gelenkt, der ohnehin niedrig bewertet sei. Asienfonds hätten verstärkt Mittel nach Festlandchina geleitet, während sie Engagements in Taiwan und Indien verringert hätten.

 

Unter den Einzelwerten im Technologiesegment verteuerten sich Meituan um 10,2 oder JD.com um 9,0 Prozent. Die Chipaktie SMIC legte um 7,6 Prozent zu. Li Auto bauten die starken Vortagesgewinne um rund 9 Prozent aus. Das Unternehmen hatte am Vortag sein erstes reines Elektromodell vorgestellt. Gesucht waren auch Immobilienaktien.

 

Longfor stiegen um knapp 10, China Vanke um 5,7 und Country Garden um 3,9 Prozent. Hier dürfte der Markt auch auf Wachstumsimpulse spekuliert haben im Hinblick auf die jährliche Plenarsitzung des Nationalen Volkskongresses und die Politische Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes, die beide Anfang März stattfinden.

 

In Tokio lasteten derweil Sorgen vor weiteren US-Zöllen auf der Stimmung. Zuletzt brachte US-Präsident Donald Trump neue Zölle auf Kupfer ins Gespräch. Verkauft wurden erneut Chipaktien wie Tokyo Electron (-5,2%) oder Renesas (-3,8%). Advantest legten dagegen um 0,8 Prozent zu.

 

In Sydney verbilligten sich Woolworth nach Vorlage von Geschäftszahlen um 3 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(26.02.2025)

 

DOW JONES/Die europäischen Aktienmärkte sind am Mittwoch deutlich im Plus gestartet. Die Vorlage lieferte die Wall Street, die nach Handelsschluss in Europa am Vortag nach oben tendierte. Vor allem die gut verlaufende Berichtssaison liefert heute Argumente, dass Investoren mit frischem Geld an die Börse strömen. Der DAX legt 0,8 Prozent auf 22.601 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,7 Prozent höher. Die Märkte sind volatiler geworden, die einheitliche weltweite Richtung an den Aktienmärkten gibt es nicht mehr, resümiert Portfolio-Manager Thomas Altmann am Morgen. Die Zeiten der Einbahnstraße nach oben seien vorbei, die Risikoneigung der Anlegerinnen und Anleger schwankt deutlich schneller und stärker als in der Vergangenheit.

 

Am Anleihenmarkt ist es jüngst zu einer kleinen Erholung gekommen und damit rentieren Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren weiterhin unterhalb der Marke von 2,50 Prozent. Mit den Quartalszahlen von Nvidia kommt nach Handelsschluss in Europa das letzte große Highlight dieser Berichtssaison. Allerdings sind auch hier die Erwartungen zuletzt zurückgekommen, seit dem Jahresbeginn und dem Deepseek-Abverkauf notiert der Wert gegenüber dem Jahresultimo 5,7 Prozent im Minus.

 

Munich Re denkt an Aktionäre

Die Munich Re (+4%) hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr trotz einer höheren Schadensbelastung deutlich gesteigert und ihr Gewinnziel übertroffen. Die Ergebnisse von Munich Re für 2024 entsprechen auf der Ebene des Nettogewinns den Erwartungen, wie die Analysten von JP Morgan feststellen. Die große Neuigkeit sei, dass der Rückversicherer seine ordentliche Dividende von 15 Euro 2023 auf 20 Euro je Aktie erhöhe und den Aktienrückkauf auf 2 Milliarden Euro anhebe. Die Dividendenerhöhung liege deutlich über den Erwartungen von ca. 16,50 Euro.

 

Als gut werden auch die Zahlen von Fresenius (+6%) in ersten Einschätzung im Handel bezeichnet. Die Umsatzerwartungen sei getroffen und die Gewinnerwartung übertroffen worden. Für das laufende Jahr plant Fresenius mit einem organischen Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent und einem EBIT-Wachstum von 3 bis 7 Prozent. Der Gesundheitskonzern hat die Latte für seine Sparte Kabi höher gelegt: Das strukturelle Margenband für Kabi wurde auf 16 bis 18 Prozent erhöht. Sartorius legen nach positiven Analystenkommentaren um 3 Prozent zu.

 

Die Deutsche Telekom hat im vierten Quartal dank besserer Geschäfte in den USA und Europa sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis gesteigert. Dank der guten Entwicklung zum Jahresende übertraf der Bonner DAX-Konzern seine zuletzt angehobene Prognose für das Gesamtjahr 2024. Im laufenden Jahr will die Telekom weiter wachsen.

 

An der Börse wird der Ausblick als "eher konservativem" eingestuft, die Aktie tendiert gegen den Trend 3 Prozent im Minus.

 

Gut kommt der Ausblick von Eon (+2,6) an. Die vorgelegten Zahlen von Eon für 2024 entsprechen laut JP Morgen auf der Ebene des Nettogewinns ihren Erwartungen und dem vom Unternehmen veröffentlichten Konsens. Die Analysten sind der Ansicht, dass die starke Guidance für 2025 und 2028 am Markt gut aufgenommen werden dürfte. Diese lägen 5 bzw. 3 Prozent über dem Marktkonsens.

 

Für die Aktie des Gebrauchtwagenhändlers Auto1 geht es gleich um 10 Prozent nach oben. Das bereinigte EBITDA erreichte im Schlussquartal 37,2 Millionen Euro und übertraf den Konsens um rund das dreifache. Auch der Ausblick für 2025 überzeuge, hier erwartet das Unternehmen das bereinigte EBITDA in einer Spanne von 135 Millionen bis 165 Millionen Euro und liegt damit deutlich oberhalb der Markterwartung von knapp 130 Millionen.

 

Als überraschend positiv werden die Zahlen von TAG Immobilien gewertet, die Aktie legt 3,5 Prozent zu. Sowohl in Polen als auch in Deutschland verkaufte Wohnungen hätten höhere Margen erzielt und operativ sei es auch besser gelaufen als gedacht.

 

Quelle: stock3.com

News 25.02.2025

Märkte USA

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Konjunktursorgen haben die US-Börsen am Dienstag belastet. Hintergrund waren die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko wie geplant eingeführt werden sollen. Zudem sollen die Beschränkungen für den Verkauf von Halbleitern an China verschärft werden, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Damit verstärkten sich wieder die Sorgen bezüglich der Auswirkungen auf den globalen Handel. Dazu gesellte sich eine enttäuschende Verbraucherumfrage.

 

Der Dow-Jones-Index gewann 0,4 Prozent auf 43.621 Punkte. Der S&P-500 fiel jedoch um 0,5 Prozent. Der Nasdaq-Composite gab 1,4 Prozent ab. An der Nyse standen 1.643 (Montag: 1.252) Kursgewinnern 1.163 (1.510) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 37 (75) Titel.

 

Der Markt hat sich noch nicht entschieden, ob Trumps Zoll-Drohungen nur ein Verhandlungstrick sind oder ein Zeichen dafür, dass die aktuellen Spannungen zu einem ausgewachsenen Handelskrieg eskalieren werden, wie es hieß. Dies rückt die Zahlen von Nvidia am Mittwoch noch stärker in den Fokus. Der Chip-Hersteller wird seine Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt geben, begleitet von Sorgen über nachlassende Ausgaben für künstliche Intelligenz. Ende Januar hatte zudem das chinesische Start-Up Deepseek ein kostengünstiges KI-Modell vorgestellt und die Nvidia-Aktie auf Talfahrt geschickt.

 

Dazu kommt die Veröffentlichung des PCE-Deflators am Freitag, dem bevorzugten Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser könnte einen Hinweis darauf liefern, ob die Fed überhaupt Spielraum hat, die Zinsen in diesem Jahr zu senken. Der am Dienstag veröffentlichte Index des Verbrauchervertrauens für Februar fiel schwächer aus als erwartet, was Konjunktursorgen befeuerte.

 

Tesla unter Druck - Absatzrückgang in Europa belastet

Mit der Tesla-Aktie ging es um 8,4 Prozent abwärts. Das Unternehmen hat im Januar in Europa 45 Prozent weniger seiner Elektroautos verkauft als im Vorjahr, wie aus Daten des Branchenverbands Acea hervorging. Dagegen machte die Aktie von Li Auto einen Satz von 13,2 Prozent. Der chinesische Hersteller, der bislang nur Hybridfahrzeuge im Angebot hat, will nun auch ein reines Elektroauto auf den Markt bringen.

 

Die mögliche Kürzung der US-Verteidigungsausgaben drückte den Kurs von Palantir um 3,1 Prozent.

 

Die Aktien von Super Micro Computer fielen um 11,7 Prozent. Der Hersteller von Servern für künstliche Intelligenz hat bis Dienstag Zeit, seine Abschlüsse für das am 30. Juni 2024 beendete Geschäftsjahr und das erste Quartal des Geschäftsjahres, das am 30. September 2024 beendet wurde, einzureichen. Andernfalls riskiert er, von der Nasdaq-Börse ausgeschlossen zu werden. Das Unternehmen hatte zuletzt mitgeteilt, dass es "gewissenhaft" daran arbeite, die Frist einzuhalten.

 

Zoom Communications gaben um 8,7 Prozent nach. Der Anbieter von Technologie für Videokonferenzen hatte eine enttäuschende Umsatz-Prognose für das erste Geschäftsquartal abgegeben. Auch die Umsatzschätzung für das Gesamtjahr lag unter den Erwartungen der Analysten.

 

Home Depot (+2,8%) hat im vierten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis die Markterwartungen übertroffen. Die US-Baumarktkette profitiert nach wie vor von einer guten Nachfrage. Für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostiziert Home Depot ein Umsatzwachstum von etwa 2,8 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte um etwa 2 Prozent sinken.

 

Eli Lilly stiegen um 2,3 Prozent. Das US-Pharmaunternehmen bietet höhere Dosen des Abnehmmittels Zepbound zu einem niedrigeren Preis an. Hims & Hers brachen um 22,3 Prozent ein. Der Telemedizinanbieter hatte zwar beeindruckende Geschäftszahlen vorgelegt, belastend wirkte aber die Mitteilung der US-Arzneimittelbehörde FDA, dass die Versorgungsengpässe bei den Abnehmmitteln Wegovy und Ozempic überwunden seien. Hims & Hers wird daher keine Nachahmerprodukte der Adipositas-Mittel der dänischen Novo-Nordisk mehr verkaufen - eine Praxis, die die FDA während der Lieferschwierigkeiten der Originale erlaubt hatte.

 

Ein schwacher Ausblick ließ die Aktie des Doughnut-Herstellers Krispy Kreme um 22 Prozent absacken.

 

Dollar mit leichten Abgaben

Der Dollar zeigte sich etwas schwächer. Der Dollar-Index verlor 0,3 Prozent. Investoren würden die neuesten Zolläußerungen von Präsident Trump abwägen, hieß es. "Bisher war Trumps Gebell schlimmer als sein Biss, aber anzunehmen, dass diese Haltung die nächsten vier Jahre Bestand haben wird, könnte sich als Torheit erweisen", sagte Pepperstone-Stratege Michael Brown.

 

Die Ölpreise gaben deutlicher nach. Gegenwind kam von den enttäuschenden US-Daten und der Wiederaufnahme der Öllieferungen aus Kurdistan nach einer fast zweijährigen Pause, so die Analysten von Goldman Sachs. Zu den positiven Faktoren gehörten die zusätzlichen Sanktionen von US-Präsident Trump gegen den Iran und die neuen EU-Sanktionen gegen die Schattenflotte Russlands sowie die Beschränkungen der Öllagerung.

 

Die Renditen am Anleihemarkt standen weiter unter Druck. Investoren setzten verstärkt auf Zinssenkungen der Federal Reserve in diesem Jahr, so Marktstratege Jim Reid von Deutsche Bank Research. Die US-Geldmärkte preisen nun 54 Basispunkte an Zinssenkungen für dieses Jahr ein, wobei eine erste Reduktion um 25 Basispunkte nun für Juli erwartet wird, nachdem sie kürzlich noch für September prognostiziert worden waren, wie Daten von LSEG zeigten.

 

Der Goldpreis gab kräftig nach, nachdem er am Vortag ein Rekordhoch erreicht hatte. Anleger reduzierten Wetten auf einen Anstieg des Goldpreises und nähmen Gewinne mit, so die Analysten der Commerzbank.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Mit freundlicher Tendenz haben die Aktienkurse in der Schweiz den Handel am Dienstag beendet. Der SMI schloss erstmals oberhalb der Marke von 13.000 Punkten. Die negative Eröffnung der US-Börsen belastete den Index nicht nachhaltig. Der SMI gewann 0,6 Prozent auf 13.025 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich elf Kursverlierer und neun -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 27,91 (zuvor: 21,02) Millionen Aktien.

 

An der Wall Street dämpften Aussagen von US-Präsident Donald Trump die Stimmung, der bekräftigt hatte, dass die Zölle auf Einfuhren aus Kanada und Mexiko wie geplant eingeführt werden sollen. Zudem sollen die Beschränkungen für den Verkauf von Halbleitern an China verschärft werden, wie Bloomberg unter Berufung auf Personen berichtete, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Damit verstärkten sich wieder die Sorgen bezüglich der Auswirkungen auf den globalen Handel. Dazu gesellte sich in den USA eine enttäuschende Verbraucherumfrage.

 

In der Schweiz verhinderten jedoch kräftige Kursgewinne der Schwergewichte Nestle (+1,4%) und Novartis (+2,3%) einen Dreh des Markts in negatives Terrain. Roche verbesserten sich um 0,4 Prozent.

 

Erneut unter Druck standen ABB, die weitere 1,7 Prozent verloren. Sie waren schon am Vortag von einem Analystenkommentar belastet worden, wonach Microsoft seine Investitionen in Datenzentren zurückfährt.

In der zweiten Reihe brachen SIG Group um fast 14 Prozent ein. Das Unternehmen hatte zwar gute Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt, aber einen vorsichtigen Ausblick gegeben.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Nach einer kleinen Berg- und Talfahrt schloss der DAX am Dienstag knapp im Minus. Der Index verlor 0,1 Prozent auf 22.410 Punkte. Nach dem positiven Impuls der Bundestagswahl zum Wochenstart scheint zunächst etwas die Orientierung zu fehlen, wie es am Aktienmarkt weitergeht, hieß es. Etwas Gegenwind kam von der Europäischen Zentralbank (EZB), wo zumindest EZB-Direktorin Isabel Schnabel erwartet, dass es künftig höhere Leitzinsen brauchen wird, um für Preisstabilität zu sorgen.

 

Keine Unterstützung kam zudem von der Wall Street, wo die Nasdaq gegenüber dem Jahreswechsel nun 2 Prozent im Minus notiert, was die Stimmung für Technologiewerte global belastete. Zudem wird hier mit Spannung auf die Zahlen von Nvidia am Mittwoch gewartet. Insgesamt hat sich die Stimmung für Risiko-Assets etwas eingetrübt, damit wird die Luft für weitere Gewinne am deutschen Aktienmarkt dünner.

 

Rüstungswerte weiter im Fokus

Positiv für die Rüstungswerte wurde gewertet, dass Deutschlands künftiger Bundeskanzler, Friedrich Merz, Gespräche mit dem voraussichtlichen Koalitionspartner, der SPD, über bis zu 200 Milliarden Euro an neuen Rüstungsausgaben begonnen hat. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sachlage vertraute Personen berichtet, sprechen CDU und SPD über eine Umgehung der verfassungsmäßigen Hindernisse für eine höhere Staatsverschuldung. Ein Weg dazu wäre, die Ausgaben noch vom alten Bundestag absegnen zu lassen, Rheinmetall notierten 0,1 Prozent höher, Hensoldt stiegen um 2,9 Prozent und Renk um 6,4 Prozent.

 

Siemens Energy (-7,3%) setzten die Talfahrt vom Vortag fort. Das Sentiment wurde weiter belastet von Medienberichten und Analystenkommentaren über ein Zurückrudern bei Investitionen von Microsoft in Datenzentren. Die Markterwartungen an Energie-Infrastrukturausgaben könnten in der Folge zu hoch sein.

 

Zahlen gab es von Heidelberg Materials. Der Baustoffkonzern habe nach einer starken Kursentwicklung an der Börse nun auch in der Realwirtschaft abgeliefert, urteilte Raiffeisen. Die Aktien legten um 3,6 Prozent zu.

Fresenius Medical Care (-0,9%) dürfte nach Einschätzung der UBS-Analysten Investoren mit Blick auf die langfristigen Wachstumsaussichten kaum beruhigen. Die Geschäftszahlen von Flatexdegiro (-1,4%) fielen im Rahmen der Erwartungen aus. Beim Ausblick zeigt sich der Online-Broker aber vage.

 

Für Kursbewegungen sorgten auch Analysten, so hat die Citi das Kursziel von Thyssenkrupp auf 8,50 Euro nach 5,50 erhöht, die Aktien sprangen in der Folge um 9,6 Prozent auf 6,93 Euro nach oben. Die Monetarisierung des Wertes des Marine-Geschäfts und der geplante Verkauf von weiteren 30 Prozent des Stahlgeschäfts dürften den Unternehmenswert von Thyssenkrupp nach Einschätzung der Analysten erheblich steigern.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Im Verlauf des Dienstagshandels drehen die US-Börsen ins Minus. Hintergrund sind die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko wie geplant eingeführt werden sollen. Zudem sollen die Beschränkungen für den Verkauf von Halbleitern an China verschärft werden, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Damit verstärken sich wieder die Sorgen bezüglich der Auswirkungen auf den globalen Handel. Dazu gesellt sich eine enttäuschende Verbraucherumfrage.

 

Der Dow-Jones-Index verliert gegen Mittag (Ortszeit New York) 9 Punkte auf 43.453. Der S&P-500 fällt um 0,7 Prozent. Der Nasdaq-Composite gibt 1,3 Prozent ab.

 

Der Markt hat sich noch nicht entschieden, ob Trumps Zoll-Drohungen nur ein Verhandlungstrick sind oder ein Zeichen dafür, dass die aktuellen Spannungen zu einem ausgewachsenen Handelskrieg eskalieren werden, wie es heißt. Dies rückt die Zahlen von Nvidia am Mittwoch noch stärker in den Fokus. Der Chip-Hersteller wird seine Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt geben, begleitet von Sorgen über nachlassende Ausgaben für künstliche Intelligenz. Ende Januar hatte zudem das chinesische Start-Up Deepseek ein kostengünstiges KI-Modell vorgestellt und die Nvidia-Aktie auf Talfahrt geschickt.

 

Dazu kommt die Veröffentlichung des PCE-Deflators am Freitag, dem bevorzugten Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser könnte einen Hinweis darauf liefern, ob die Fed überhaupt Spielraum hat, die Zinsen in diesem Jahr zu senken. Der am Dienstag veröffentlichte Index des Verbrauchervertrauens für Februar fiel schwächer aus als erwartet, was Konjunktursorgen befeuert.

 

Tesla unter Druck - Absatzrückgang in Europa belastet

Mit der Tesla-Aktie geht es um 8,4 Prozent abwärts. Das Unternehmen hat im Januar in Europa 45 Prozent weniger seiner Elektroautos verkauft als im Vorjahr, wie aus den aktuellen Acea-Daten hervorgeht. Dagegen macht die Aktie von Li Auto einen Satz von fast 14 Prozent. Der chinesische Hersteller, der bislang nur Hybridfahrzeuge im Angebot hat, will nun auch ein reines Elektroauto auf den Markt bringen.

 

Die Aktien von Super Micro Computer fallen um 7,4 Prozent. Der Hersteller von Servern für künstliche Intelligenz hat bis Dienstag Zeit, seine Abschlüsse für das am 30. Juni 2024 beendete Geschäftsjahr und das erste Quartal des Geschäftsjahres, das am 30. September 2024 beendet wurde, einzureichen. Andernfalls riskiert er, von der Nasdaq-Börse ausgeschlossen zu werden. Das Unternehmen hatte zuletzt mitgeteilt, dass es "gewissenhaft" daran arbeite, die Frist einzuhalten.

 

Zoom Communications geben um 8,4 Prozent nach. Der Anbieter von Technologie für Videokonferenzen hat eine enttäuschende Umsatz-Prognose für das erste Geschäftsquartal abgegeben. Auch die Umsatzschätzung für das Gesamtjahr liegt unter den Erwartungen der Analysten.

 

Home Depot (+3,6%) hat im vierten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis die Markterwartungen übertroffen. Die US-Baumarktkette profitiert nach wie vor von einer guten Nachfrage. Für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostiziert Home Depot ein Umsatzwachstum von etwa 2,8 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte um etwa 2 Prozent sinken.

 

Elil Lilly steigen um 2,1 Prozent. Das US-Pharmaunternehmen bietet höhere Dosen des Abnehmmittels Zepbound zu einem niedrigeren Preis an.

 

Ein schwacher Ausblick lässt die Aktie des Doughnut-Herstellers Krispy Kreme um 26 Prozent absacken.

 

Dollar mit leichten Abgaben

Der Dollar zeigt sich etwas schwächer. Der Dollar-Index verliert 0,2 Prozent. Investoren würden die neuesten Zolläußerungen von Präsident Trump abwägen, heißt es. "Bisher war Trumps Gebell schlimmer als sein Biss, aber anzunehmen, dass diese Haltung die nächsten vier Jahre Bestand haben wird, könnte sich als Torheit erweisen", sagt Pepperstone-Stratege Michael Brown.

 

Die Ölpreise geben deutlicher nach. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um bis zu 2,5 Prozent. Gegenwind kommt von den enttäuschenden US-Daten und der Wiederaufnahme der Öllieferungen aus Kurdistan nach einer fast zweijährigen Pause, so die Analysten von Goldman Sachs. Zu den positiven Faktoren gehören die zusätzlichen Sanktionen von US-Präsident Trump gegen den Iran und die neuen EU-Sanktionen gegen die Schattenflotte Russlands sowie die Beschränkungen der Öllagerung.

 

Die Renditen am Anleihemarkt stehen weiter unter Druck. Investoren setzten verstärkt auf Zinssenkungen der Federal Reserve in diesem Jahr, so Marktstratege Jim Reid von Deutsche Bank Research. Die US-Geldmärkte preisen nun 54 Basispunkte an Zinssenkungen für dieses Jahr ein, wobei eine erste Reduktion um 25 Basispunkte nun für Juli erwartet wird, nachdem sie kürzlich noch für September prognostiziert worden waren, wie Daten von LSEG zeigen.

 

Der Goldpreis gibt kräftig nach, nachdem er am Vortag ein Rekordhoch erreicht hat. Übergeordnet profitiert das Edelmetall aber von seinem Status als "sicherer Hafen", wie es heißt. Zudem steigen die Zuflüsse in börsengehandelte Goldfonds (ETFs), wobei am Freitag die höchsten täglichen Zuflüsse seit November 2017 verzeichnet wurden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag knapp behauptet den Handel beendet. Die Bundestagswahl in Deutschland ist aus Marktsicht zunächst abgehakt. Stattdessen dürfte eine nachrichtlich eher zähe Zeit von politischen Verhandlungen bevorstehen. Denn trotz einer Zwei-Parteien-Lösung könnten die Koalitionsverhandlungen langwierig werden, merkte CMC an. Im Fokus steht eine mögliche Reform der Schuldenbremse noch vor der Konstituierung des neuen Parlaments. Aber auch die Berichtssaison lieferte einmal mehr Impulse für die Einzelwerte, wie auch Analysen, wie zum Beispiel bei Thyssenkrupp. Der DAX verlor 0,1 Prozent auf 22.410 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 gab um 0,1 Prozent auf 5.448 Punkte nach, der europäische Index der Banken legte dagegen um 1,6 Prozent zu.

 

Europas Rüstungswerte weiter im Fokus

Positiv für die europäischen Rüstungswerte wurde gewertet, dass Deutschlands künftiger Bundeskanzler, Friedrich Merz, Gespräche mit dem voraussichtlichen Koalitionspartner, der SPD, über bis zu 200 Milliarden Euro an neuen Rüstungsausgaben begonnen hat. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sachlage vertraute Personen berichtet, sprechen CDU und SPD über eine Umgehung der verfassungsmäßigen Hindernisse für eine höhere Staatsverschuldung. Ein Weg wäre, die Ausgaben noch vom alten Bundestag absegnen zu lassen, oder einen Sonderfonds für Rüstungsausgaben und Ukraine-Hilfen zu bilden. Eine andere Möglichkeit wäre, den bestehenden Fonds von über 100 Milliarden Euro auszuweiten oder die so genannte Schuldenbremse so anzupassen, dass sie höhere Militärausgaben zulässt. Rheinmetall notierten 0,1 Prozent höher, Hensoldt stiegen um 2,9 Prozent und Renk um 6,4 Prozent. In Europa legten die Aktien von BAE Systems, Leonardo und Saab um bis zu 4,7 Prozent zu.

 

Mit Abgaben von 1,5 Prozent gehörten die Technologiewerte zu den Verlierern in Europa. Einem Bloomberg-Bericht zufolge will das Regierungsteam von US-Präsident Donald Trump die von seinem Vorgänger verhängten Kontrollen über Chip-Exporte nach China noch verschärfen. Infineon fielen um 2,6 Prozent, STMicro und ASML um jeweils 2,2 Prozent. Im Fokus stehen nun die Geschäftszahlen von Nvidia, die am Mittwoch nach US-Handelsschluss veröffentlicht werden sollen.

 

Zahlen gab es von Heidelberg Materials. Der Baustoffkonzern habe nach einer starken Kursentwicklung an der Börse nun auch in der Realwirtschaft abgeliefert, urteilte Raiffeisen. Im vierten Quartal lägen Umsatz und Ergebnis über den Erwartungen. Für das laufende Geschäftsjahr 2025 bleibe der Konzern optimistisch. Die Aktien legten um 3,6 Prozent zu.

 

Fresenius Medical Care (-0,9%) dürfte nach Einschätzung von UBS-Analysten Investoren mit Blick auf die langfristigen Wachstumsaussichten kaum beruhigen. Der Gewinn des Dialysekonzerns im vierten Quartal habe die Erwartungen übertroffen und der solide Ausblick baue auf einer Erfolgsbilanz unter dem aktuellen Management auf. Dies werde jedoch durch das gedämpfte US-Volumenwachstum mit seiner relativ bescheidenen Prognose für 2025 etwas relativiert.

 

Für Kursbewegungen sorgten auch Analysten-Kommentare. So hat die Citi das Kursziel von Thyssenkrupp auf 8,50 Euro von 5,50 erhöht, die Aktien sprangen um 9,6 Prozent auf 6,93 Euro. Die Monetarisierung des Wertes des Marine-Geschäfts und der geplante Verkauf von weiteren 30 Prozent des Stahlgeschäfts dürften den Unternehmenswert von Thyssenkrupp nach Einschätzung von Citi erheblich verändern.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Wenig verändert dürfte die Wall Street am Dienstag in den Handel starten. Hintergrund sind die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko wie geplant eingeführt werden sollen. Zudem sollen die Beschränkungen für den Verkauf von Halbleitern an China verschärft werden, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

 

Damit verstärken sich wieder die Sorgen bezüglich der Auswirkungen auf den globalen Handel.

 

Der Markt hat sich noch nicht entschieden, ob Trumps Zoll-Drohungen nur ein Verhandlungstrick sind oder ein Zeichen dafür, dass die aktuellen Spannungen zu einem ausgewachsenen Handelskrieg eskalieren werden, wie es heißt. Dies rückt die Zahlen von Nvidia am Mittwoch noch stärker in den Fokus. Der Chiphersteller wird seine Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt geben, begleitet von Sorgen über eine Verlangsamung der Ausgaben für künstliche Intelligenz. Ende Januar hatte zudem das chinesische Start-Up Deepseek ein kostengünstiges KI-Modell vorgestellt und die Nvidia-Aktie auf Talfahrt geschickt.

 

Dazu kommt die Veröffentlichung des PCE-Deflators am Freitag, dem bevorzugten Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser könnte einen Hinweis darauf liefern, ob die Fed überhaupt Spielraum hat, die Zinsen in diesem Jahr zu senken. Nach der Eröffnung am Dienstag könnte der Index des Verbrauchervertrauens für Februar für einen Impuls sorgen.

 

Super Micro Computer mit ablaufender Frist im Fokus

Bei den Einzelwerten steigen die Aktien von Super Micro Computer vorbörslich um 3,5 Prozent. Der Hersteller von Servern für künstliche Intelligenz hat bis Dienstag Zeit, seine Abschlüsse für das am 30. Juni 2024 beendete Geschäftsjahr und das erste Quartal des Geschäftsjahres, das am 30. September 2024 beendet wurde, einzureichen. Andernfalls riskiert er, von der Nasdaq-Börse ausgeschlossen zu werden. Das Unternehmen hatte zuletzt mitgeteilt, dass es "gewissenhaft" daran arbeite, die Frist einzuhalten.

 

Zoom Communications geben um 3,8 Prozent nach. Der Anbieter von Technologie für Videokonferenzen hat eine enttäuschende Umsatz-Prognose für das erste Geschäftsquartal abgegeben. Auch die Umsatzschätzung für das Gesamtjahr liegt unter den Erwartungen der Analysten.

 

Home Depot (+0,7%) hat im vierten Quartal sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis die Markterwartungen übertroffen. Die US-Baumarktkette profitiert nach wie vor von einer guten Nachfrage. Für das Geschäftsjahr 2025/26 prognostiziert Home Depot ein Umsatzwachstum von etwa 2,8 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte um etwa 2 Prozent sinken.

 

Dollar tritt auf der Stelle

Der Dollar zeigt sich etwas schwächer. Der Dollar-Index verliert 0,2 Prozent. Investoren würden die neuesten Zolläußerungen von Präsident Trump abwägen, heißt es. "Bisher war Trumps Gebell schlimmer als sein Biss, aber anzunehmen, dass diese Haltung für die nächsten vier Jahre Bestand haben wird, könnte sich als Torheit erweisen", sagt Pepperstone-Stratege Michael Brown.

 

Die Ölpreise geben nach. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um bis zu 0,7 Prozent. Gegenwind kommt von den enttäuschenden US-Daten und der Wiederaufnahme der Öllieferungen aus Kurdistan nach einer fast zweijährigen Pause, so die Analysten von Goldman Sachs. Zu den positiven Faktoren gehören die zusätzlichen Sanktionen von US-Präsident Trump gegen den Iran und die neuen EU-Sanktionen gegen die Schattenflotte Russlands sowie die Beschränkungen der Öllagerung.

 

Die Renditen am Anleihemarkt geben weiter nach. Investoren setzten verstärkt auf Zinssenkungen der Federal Reserve in diesem Jahr, so Marktstratege Jim Reid von Deutsche Bank Research. Die US-Geldmärkte preisen nun 54 Basispunkte an Zinssenkungen für dieses Jahr ein, wobei eine erste Reduktion um 25 Basispunkte nun für Juli erwartet wird, nachdem sie kürzlich noch für September prognostiziert worden waren, wie Daten von LSEG zeigen.

 

Der Goldpreis gibt seine Vortagesgewinne wieder vollständig ab. Die Feinunze reduziert sich um 0,7 Prozent, bleibt damit aber in der Nähe des Rekordhochs. Weiter profitiert das Edelmetall von seinem Status als "sicherer Hafen". Zudem steigen die Zuflüsse in börsengehandelte Goldfonds (ETFs), wobei am Freitag die höchsten täglichen Zuflüsse seit November 2017 verzeichnet wurden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(25.02.2025)

 

Die negative Tendenz an der Wall Street dürfte sich am Dienstag fortsetzen. Auslöser sind die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko wie geplant eingeführt werden sollen. Zudem sollen die Beschränkungen für den Verkauf von Halbleitern an China verschärft werden, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Damit verstärken sich wieder die Sorgen bezüglich der Auswirkungen auf den globalen Handel. Der Future auf den S&P-500 verliert aktuell 0,2 Prozent.

 

Der Markt hat sich noch nicht entschieden, ob Trumps Zoll-Drohungen nur ein Verhandlungstrick sind oder ein Zeichen dafür, dass die aktuellen Spannungen zu einem ausgewachsenen Handelskrieg eskalieren werden, heißt es.

 

Dies rückt auch die Zahlen von Nvidia am Mittwoch noch stärker in den Fokus. Der Chiphersteller wird seine Quartalsergebnisse bekannt geben, begleitet von Sorgen über eine Verlangsamung der Ausgaben für künstliche Intelligenz. Ende Januar hatte zudem das chinesische Start-up Deepseek ein kostengünstiges KI-Modell vorgestellt und die Nvidia-Aktie auf Talfahrt geschickt. Die Nvidia-Aktie verliert vorbörslich 1,4 Prozent.

 

Dazu kommt die Veröffentlichung des PCE-Deflator am Freitag, dem bevorzugten Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser könnte einen Hinweis darauf liefern, ob die Fed überhaupt Spielraum hat, die Zinsen in diesem Jahr zu senken.

 

Bei den Einzelwerten fallen die Aktien von Super Micro Computer um 4,4 Prozent. Der Hersteller von Servern für künstliche Intelligenz hat bis Dienstag Zeit, seine Jahresabschlüsse für das am 30. Juni 2024 beendet Geschäftsjahr und das erste Quartal des Geschäftsjahres, das am 30. September 2024 beendet wurde, einzureichen, oder er riskiert, von der Nasdaq-Börse ausgeschlossen zu werden. Das Unternehmen hatte früher in diesem Monat mitgeteilt, dass es "gewissenhaft" daran arbeite, die Frist einzuhalten.

 

Zoom Communications geben um 3,1 Prozent nach. Das Unternehmen für Videokonferenzen hat eine enttäuschende Prognose für das erste Geschäftsquartal abgegeben. Es wird erwartet, dass der Umsatz im ersten Quartal zwischen 1,16 Milliarden und 1,17 Milliarden Dollar liegen wird, was unter dem Analystenkonsens von 1,18 Milliarden Dollar liegt. Der Umsatz für das gesamte Jahr wird auf 4,79 Milliarden bis 4,8 Milliarden Dollar prognostiziert, was ebenfalls unter den Erwartungen der Wall Street von 4,81 Milliarden Dollar liegt.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Mit leichtem Minus sind Europas Börsen am Dienstag in den Handel gestartet. Die Bundestagswahl ist aus Marktsicht zunächst abgehakt. Stattdessen dürfte nun die nachrichtlich zähe Zeit von politischen Verhandlungen bevorstehen. Denn trotz einer Zwei-Parteien-Lösung könnten die Koalitionsverhandlungen langwierig und unergiebig werden, heißt es bei CMC. Im Fokus steht eine mögliche Reform der Schuldenbremse noch vor der Konstituierung des neuen Parlaments. Entsprechend werden in den meisten Aktien Gewinne mitgenommen. Nur Rüstungswerte profitieren von einem weiteren geplanten Sondervermögen. Der DAX gibt 0,1 Prozent ab auf 22.402 Zähler ab, der Euro-Stoxx-50 um 0,2 Prozent auf 5.442 Punkte.

 

Wachstum sinkt, Inflation steigt

Die Vorgaben von der Wall Street sind dazu weiter negativ: Zuletzt ungünstige Konjunkturdaten hatten Stagflationssorgen ausgelöst. Passend dazu hat am Morgen die Zentralbank von Korea die Zinsen gesenkt und gleichzeitig auch ihre Wachstumserwartungen kräftig nach unten genommen.

 

Mit Spannung erwartet werden nun die Quartalsergebnisse von Nvidia am Mittwochabend. Sie werden als kritisch für die weitere Behandlung des Investmentthemas "KI" eingestuft. Techwerte standen daher überwiegend unter Druck, mit minus 5 Prozent bei Broadcoam und rund 3 Prozent bei Nividia.

 

Daneben steht am Freitag auch noch der wichtige PCE-Deflator an. Er gilt als das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Für Unsicherheit sorgt weiterhin die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.

 

Rüstung von neuem Ausgabenschub getrieben

Weiter aufwärts geht es vor allem mit Rüstungsaktien. "Jetzt stehen gleich 200 Milliarden Euro als Sondervermögen vor der Tür", so ein Händler zu Plänen des künftigen Bundeskanzlers Merz. Er wolle eventuell sogar noch mit der alten Bundestags-Zusammensetzung den neuen Rüstungsfonds aufsetzen. Da sich die Ausgaben auf alle Hersteller in Europa verteilen dürften, steigen entsprechen alle Branchenwerte. Rheinmetall und Hensoldt steigen je 2,3 Prozent, Renk sogar 5,2 Prozent. In Europa steigen BAE Systems, Leonardo, Thales und Dassault Aviation zwischen 1 und 2 Prozent.

 

Autowerte können indes nicht von den neuen Acea-Absatzzahlen profitieren, obwohl sie einen deutlichen Nachfrageanstieg von 37 Prozent nach E-Autos zeigten. VW, Mercedes und BMW notieren je bis zu 0,3 Prozent tiefer.

 

Zahlen aus der Berichtssaison gibt es von Heidelberg Materials. Hier liegen die Daten einen Tick über dem erwarteten Rahmen. Gut kommt auch der Ausblick auf weitere Gewinnsteigerungen an. Die Aktien geben 0,3 Prozent ab.

 

FMC hat sowohl auf Umsatz- als auch Ergebnisseite die Erwartungen geschlagen. Die Aktien legen 1,4 Prozent zu. Der Pharmakonzern schlägt eine Dividende für 2024 von 1,44 Euro je Anteilsschein, was klar über der Prognose von 1,20 Euro liegt.

 

Die Geschäftszahlen von Flatexdegiro sind im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Beim Ausblick zeigt sich der Online-Broker vage: Für 2025 stellt das Unternehmen eine Umsatzentwicklung in der Spanne von minus 5 Prozent bis plus 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert in Aussicht. Entsprechend fallen die Aktien um 2,4 Prozent.

 

Für Kursbewegungen sorgen auch einige Umstufungen: So haben Citi das Kursziel von Thyssenkrupp deutlich erhöht, die Aktien springen um 6,7 Prozent. Jefferies bei Renault (-2%) die Kaufempfehlung zurückgenommen und sehen nur noch ein "Hold". Societe Generale (+1,9%) werden hingegen von JP Morgan auf "Overweight" nach "Neutral" erhöht. Beim Luxusmode-Hersteller Moncler (-1%) ist Bernstein auch nicht mehr in Kauflaune und senkt sie auf "Market-Perform".

 

Bei den Nebenwerten erholen sich Formycon um 2,7 Prozent. Händler werten die Zulassung eines Biosimilars in Großbritannien als erste gute Nachricht seit dem Crash vor zwei Wochen. Allerdings bedeute eine Zulassung noch lange nicht, dass auch der Absatz gut läuft.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Die ostasiatischen Börsen haben sich am Dienstag der schwächeren Tendenz an der Wall Street vom Vortag angeschlossen. Dort waren insbesondere Technologeititel verkauft worden im Vorfeld der im Wochenverlauf anstehenden Geschäftszahlen des KI-Flaggschiffs Nvidia. Dazu hatten erst am Freitag wieder belebte Konjunktursorgen neu Nahrung erhalten.

 

Dazu dürfte insbesondere an den chinesischen Aktienmärkten gebremst haben, dass das Regierungsteam von US-Präsident Donald Trump die von seinem Vorgänger verhängten Kontrollen über Chip-Exporte nach China noch verschärfen will, wie Bloomberg berichtete. Auch Chiphersteller anderer Staaten sollen dabei mit ins Boot geholt werden.

 

Unter den Einzelwerten im Chipsektor verloren SMIC in Schanghai 2,2 Prozent, Advantest und Tokyo Electron in Tokio 6,9 bzw. 4,9 Prozent und SK Hynix im Seoul 2,2 Prozent.

 

In Tokio, wo am Montag wegen eines Feiertags nicht gehandelt wurde, verlor der Nikkei-225-Index 1,4 Prozent auf 38.237 Punkte. In Seoul ging es nur um 0,6 Prozent nach unten. Dass die Notenbank in Südkorea die Leitzinsen senkte, war im Vorfeld schon erwartet worden und dürfte kaum für einen positiven Impuls gesorgt haben - auch, weil sie zugleich pessimistischer wurde für die Wachstumsaussichten des Landes.

 

In Hongkong (-1,5% im Späthandel) und Schanghai (-0,8%) dominierte laut Teilnehmern weiter das Warten auf die jährliche Plenarsitzung des Nationalen Volkskongresses und auf die Politische Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes - beide Anfang März. Von den Tagungen erhoffen sich Anleger Aufschluss über den Wachstumsplan Pekings für die heimische Wirtschaft. Dazu steht bereits am Mittwoch die Vorlage des Haushaltsplans für Hongkong auf dem Kalender. In Sydney büßte das Börsenbarometer 0,7 Prozent ein.

 

Bei den Einzelwerten ging es in Tokio für Mitsubishi Corp. um 8,8 und für Itochu um 6,7 Prozent nach oben.

 

Treiber war, dass laut Investorenlegende Warren Buffett dessen Beteiligungsunternehmen Berkshire Hathaway die Anteile an den beiden japanischen Handelshäusern wohl erhöhen wird.

 

In Sydney knickte der Kurs von Domino's Pizza Enterprises nach Ausweis eines Verlusts im ersten Halbjahr um 10,5 Prozent ein.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(25.02.2025)

 

DOW JONES--Uneinheitlich haben sich die US-Börsen zu Wochenbeginn gezeigt. Eine breite Erholung von den kräftigen Verlusten zum Ende der vergangenen Woche blieb aus. Der Dow-Jones-Index gewann 0,1 Prozent auf 43.461 Punkte. Für den S&P-500 ging es um 0,5 Prozent nach unten, während der Nasdaq-Composite um 1,2 Prozent nachgab. Dabei wurden 1.323 (Freitag: 713) Kursgewinner gesehen, denen 1.466 (2.062) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 44 (74) Titel.

 

Sowohl der S&P-500 als auch der Dow-Jones-Index hatten am Freitag die stärksten Tagesverluste in diesem Jahr verzeichnet. Konjunkturdaten hatten die Befürchtung einer Stagflation ausgelöst, also vor schwachem Wachstum bei gleichzeitig erhöhter Inflation. Auch die am Montag veröffentlichte Wirtschaftsaktivität im Großraum Chicago hat sich im Januar abgeschwächt.

 

Die Anleger dürften sich allerdings vor wichtigen Terminen im Wochenverlauf zurückgehalten haben, hieß es. Dabei seien die Blicke besonders auf die Quartalsergebnisse von Nvidia am Mittwoch nach Handelsende gerichtet. Die Zahlen des Halbleiterkonzerns für Künstliche Intelligenz für das vierte Quartal stehen unter kritischer Beobachtung, nachdem das chinesische Start-up Deepseek Ende Januar ein kostengünstiges KI-Modell vorgestellt und die Nvidia-Aktie auf Talfahrt geschickt hatte.

 

Daneben steht am Freitag der PCE-Deflator an, das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser könnte Hinweise auf den weiteren Zinskurs der Fed liefern, wenngleich die Notenbanker zuletzt betont hatten, erst die möglichen Auswirkungen der Handelspolitik der Trump-Regierung abzuwarten. Ökonomen erwarten laut Factset-Daten, dass die Kernrate im Jahresvergleich im Januar um 2,6 Prozent steigt, gegenüber 2,8 Prozent im Vormonat.

 

Nike nach Kaufempfehlung gesucht

Nach der Hochstufung auf "Buy" durch Jefferies führte die Nike-Aktie den Dow-Jones-Index mit einem Plus von 4,9 Prozent an.

 

Für die Aktien des US-Essenslieferdienstes Doordash ging es um 2,1 Prozent nach unten. Sie profitierte damit nicht von der Konsolidierung im Sektor: Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway.com wird vom Tech-Investor Prosus übernommen. In dem Deal wird der Essens-Lieferdienst mit rund 4,1 Milliarden Euro bewertet. Prosus nutzt damit seine - durch den Verkauf eines Teils seiner Tencent-Beteiligung aufgebaute - Kriegskasse, um seine Essensliefersparte zu stärken.

 

Apple (+0,7%) will in den nächsten vier Jahren mehr als 500 Milliarden Dollar in die Erweiterung seiner Produktionskapazitäten in den USA investieren. Der Konzern kündigte an, im Rahmen dieser Bemühungen rund 20.000 Beschäftigte einzustellen und eine Fabrik in Houston zu bauen. Diese soll Server produzieren, die das generative KI-System des Technologiekonzerns, Apple Intelligence, unterstützen.

 

Die Kaffeehauskette Starbucks (+1,3%) streicht 1.100 Stellen für Support-Partner sowie mehrere hundert zusätzliche offene und unbesetzte Stellen, um die Struktur zu straffen.

 

Die Aktien der Google-Mutter Alphabet sanken um 0,2 Prozent,. Einem Agenturbericht zufolge steht Google in der EU eine formelle Kartellklage ins Haus. Wie Reuters berichtete, hat Google die EU-Kommission mit seinen Zugeständnissen bei der Darstellung der Suchergebnisse nicht davon überzeugt, dass der Dienst die Kartellvorschriften der EU beachtet.

 

Nach Veröffentlichung von starken Zahlen zum vierten Quartal ging es für die A-Aktie von Berkshire Hathaway, der Holding von Investoren-Legende Warren Buffett, um 4 Prozent nach oben.

 

Euro legt nach Bundestagswahl nur kurz zu

Der Euro gab anfängliche Gewinne nach der Bundestagswahl wieder ab. Angesichts des Ergebnisses werde der Euro auf hohem Niveau gehandelt, so Monex Europe. Friedrich Merz habe versprochen, die Sicherheitsvereinbarungen des Landes neu zu gestalten, nachdem die Christdemokraten die Wahl gewonnen hatten. Ein angespanntes Verhältnis zwischen der EU und den USA sei "schwerlich als positiv für den Euro zu betrachten", so die Analysten. Ein potenzieller Schub für das deutsche Wachstum durch höhere Staatsausgaben wäre zwar willkommen, aber der damit verbundene Anstieg der europäischen Kreditkosten "riskiere eine Verschärfung bereits bestehender Belastungen".

 

Der Goldpreis verzeichnete ein leichtes Plus und hielt sich nahe seines Rekordhochs, da geopolitische und handelspolitische Spannungen nach Einschätzung der Analysten von ANZ Research die Nachfrage nach sicheren Anlagen unverändert hoch halten. Es belaste vor allem die Befürchtung, dass die USA ihre Unterstützung für die Ukraine im Krieg gegen Russland einstellen könnten.

 

Die Renditen am Anleihemarkt kamen nach den kräftigen Abgaben am Freitag erneut etwas zurück. Konjunktursorgen hätten dem als sicherer Hafen geltenden Anleihemarkt Zulauf verschafft, hieß es.

 

Die Ölpreise tendierten etwas fester. Die Notierungen stünden übergeordnet aber unter zunehmendem Abwärtsdruck, da die Stimmung sich verschlechtere, so die ING. Am Freitag sei es zu einem starken Ausverkauf gekommen, weil Handels- und Zollbedenken sowie Bemühungen um ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine den Markt belastet hätten.

 

Quelle: stock3.com

News 24.02.2025

Märkte Europa

(24.02.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt baut die Gewinne bis Montagmittag aus. Der DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 20.489 Punkte, der Euro-Stoxx-50 notiert dagegen unverändert bei 5.476 Punkten. Der Ausgang der Bundestagswahl wird positiv gewertet. Eine "Große Koalition" aus CDU/CSU und SPD dürfte die nächste Bundesregierung bilden. Ein solches Ergebnis ist für Michael Brown von Pepperstone die marktfreundlichste aller möglichen Koalitionen und dürfte eine relativ schnelle Regierungsbildung ermöglichen.

 

Ein weiteres zentrales Thema für die Marktteilnehmer bleibt die sogenannte Schuldenbremse. Für Holger Schmieding, Volkswirt bei Berenberg, könnte Friedrich Merz hier ein Kanzler mit begrenztem finanzpolitischen Spielraum sein. Die populistischen Parteien von den politischen Rändern - die AfD und die Linkspartei - hätten zusammen mehr als ein Drittel der Sitze im Bundestag errungen. Dadurch können sie gemeinsam jede Änderung der deutschen Verfassung blockieren, da hierfür eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist.

 

Das Wahlergebnis überrascht den Devisenmarkt nicht wirklich. Schließlich kam das Ergebnis heraus, das auch die Umfragen vor der Wahl nahelegten: Eine Koalition zwischen CDU/CSU und SPD ist möglich und für die Devisen-Strategen der Commerzbank im Vergleich zu anderen Alternativen die einzige politisch realistische Koalitions-Option. Dass überhaupt etwas Euro-Positives herausspringe, müsse da schon eher verwundern und zeige, dass am Devisenmarkt eine Rest-Angst vor einem destruktiven Ergebnis bestehe. Der Euro verliert 0,1 Prozent auf 1,0469 Dollar, die Anleihen tendieren einen Tick leichter.

 

Die Bekanntgabe des Ifo-Geschäftsklimaindex spielt in diesem Umfeld keine Rolle. Dieser verharrte im Februar mit 85,2 Punkten auf einem äußerst niedrigen Niveau. "Anders als beim Einkaufsmanagerindex und dem Auftragseingang zeichnet sich beim Ifo noch keine Erholung ab. Das stützt unsere Prognose, dass sich die deutsche Wirtschaft ab dem Frühjahr nur wenig nach oben bewegen wird", heißt es von der Commerzbank.

 

Prosus übernimmt Lieferando-Mutter Just Eat für 4,1 Mrd Euro

Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway.Com wird übernommen. Wie das Unternehmen mitteilte, hat es sich mit dem Investor Prosus auf eine Übernahme geeinigt. In dem Deal wird der Essens-Lieferdienst, der in Deutschland unter der Marke Lieferando bekannt ist, mit rund 4,1 Milliarden Euro bewertet. Prosus zahlt 20,30 Euro je Aktie in bar. Das entspricht einem Aufschlag von 63 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag. Just Eat haussieren mit plus 54,5 Prozent auf 19,20 Euro, Prosus geben um 6,9 Prozent nach. Delivery Hero ziehen um 4,8 Prozent an.

Siemens Energy verlieren gegen den allgemeinen Markttrend 1,9 Prozent. Hier belasten auch Berichte über Lieferengpässe für Komponenten aus Taiwan. Titel wie Nordex und Vestas ziehen dagegen deutlicher an.

 

Kräftig gesucht sind erneut die Rüstungsaktien. Übergeordnet treibt der Wahlsieg der CDU/CSU, der es politisch leichter machen dürfte, die Wünsche des US-Präsidenten zur Nachrüstung Europas zu erfüllen. Dazu treibt die Hoffnung auf einen Börsengang von KNDS. Der deutsch-französische Zusammenschluss aus Nexter und Krauss-Maffei stellt unter anderem den Leopard-Panzer her. Die Rheinmetall-Aktie zieht um 3,5 Prozent an, Leonardo gewinnen 1,8 Prozent.

 

Europas Immobilienwerte erholen sich kräftig. Grund sei der Kapitalfluss ausländischer Anleger nach Europa, heißt es. Hypoport steigen 7,3 Prozent, für LEG Immobilien geht es 4,5 Prozent nach oben. Im DAX folgen Vonovia mit 3,5 Prozent. Der Aufschwung ist marktbreit in Europa, für Titel wie Cofinimmo geht es 3,7 Prozent nach oben.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(24.02.2025)

 

Leicht erholt von den kräftigen Abgaben am Freitag dürfte die Wall Street in die neue Woche starten. Für den Future auf den S&P-500 geht es aktuell um 0,5 Prozent nach oben. Sowohl der S&P-500 als auch der Dow-Jones-Index hatten zum Wochenausklang die deutlichsten Abgaben in diesem Jahr verzeichnet. Konjunkturdaten hatten Sorgen vor einer Stagflation ausgelöst, also vor schwachem Wachstum bei gleichzeitig erhöhter Inflation.

 

Die Anleger dürften sich allerdings vor wichtigen Terminen im Wochenverlauf zurückhalten, heißt es. Dabei sind die Blicke vor allem auf die Quartalszahlen von Nvidia gerichtet, die am Mittwoch nach der Schlussglocke bekannt gegeben werden. Die Zahlen des Halbleiterkonzerns für Künstliche Intelligenz für das vierte Quartal stehen unter besonderer Beobachtung, nachdem das chinesische Start-up DeepSeek Ende Januar ein kostengünstiges KI-Modell vorgestellt hatte und für einen Kurseinbruch bei Nvidia gesorgt hatte.

 

Am Berichtstag hat zudem der Technologiekonzern Alibaba angekündigt, in den kommenden drei Jahren mindestens 380 Milliarden Yuan (umgerechnet 49,8 Milliarden Euro) in Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Computing zu investieren.

 

Daneben steht am Freitag der PCE-Deflator an, das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser könnte Hinweise auf den weiteren Zinskurs der Fed liefern, wenngleich die Notenbanker zuletzt betont hatten, erst die möglichen Auswirkungen der Handelspolitik der Trump-Regierung abzuwarten. Ökonomen erwarten laut Factset-Daten, dass die Kernrate im Jahresvergleich im Januar um 2,6 Prozent steigt, gegenüber 2,8 Prozent im Vormonat.

 

Bei den Einzelwerten gewinnen die Aktien der Google-Mutter Alphabet vorbörslich 0,4 Prozent, obwohl Google einem Agenturbericht zufolge in der EU eine formelle Kartellklage ins Haus steht. Wie Reuters berichtet, hat Google die EU-Kommission mit seinen Zugeständnissen bei der Darstellung der Suchergebnisse nicht davon überzeugt, dass der Dienst die Kartellvorschriften der EU beachtet. Die Kommission hatte im März 2024 eine Untersuchung wegen des Verdachts eingeleitet, dass Google den Digital Markets Act der EU missachtet.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(24.02.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt ist nach der Bundestagswahl am Sonntag im Plus in die neue Woche gestartet. Der DAX notiert am Morgen 0,3 Prozent höher bei 22.348 Punkten. Nach dem Schwächeanfall an der Wall Street am Freitag ist dies schon beachtenswert. Zum einen wird der Ausgang der Bundestagswahl in Deutschland als "marktfreundlich" aufgenommen, zudem ist ein globales Umschichten der Investoren aus den hoch bewerteten Wachstumsaktien in eher defensive Titel zu beobachten - auch hier sollte Geld nach Europa fließen.

 

Medial ist natürlich der Ausgang der Bundestagswahl Thema Nummer 1. Abzuwarten bleibt, ob das Plus über den Tag gehalten werden kann. Der Euro-Stoxx-50 handelt 0,2 Prozent im Minus.

 

Eine "Große Koalition" mit CDU/CSU gemeinsam mit der SPD dürften die nächste Bundesregierung bilden. Ein solches Ergebnis ist für Michael Brown von Pepperstone die marktfreundlichste aller möglichen Koalitionen und dürfte eine relativ schnelle Regierungsbildung ermöglichen. Ein weiteres zentrales Thema für die Marktteilnehmer bleibe die sogenannte "Schuldenbremse". Für Holger Schmieding, Volkswirt bei Berenberg, könnte Friedrich Merz hier ein Kanzler mit begrenztem finanzpolitischen Spielraum sein. Die populistische Parteien von den politischen Rändern - die AfD und die Linkspartei - hätten zusammen mehr als ein Drittel der Sitze im Bundestag errungen.

 

Dadurch können sie gemeinsam jede Änderung der deutschen Verfassung blockieren, da hierfür eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist. Damit haben die Populisten ein Vetorecht gegen jede Aufweichung der in der Verfassung verankerten Schuldenbremse - einschließlich einer Aufstockung des bestehenden Sondervermögens für die Verteidigung oder der Schaffung neuer Sonderfonds.

 

Von Jörg Krämer, Chefvolkswirt bei der Commerzbank, heißt es am Morgen, dass Union und SPD in vielen Bereichen der Wirtschaftspolitik deutlich unterschiedliche Meinungen vertreten - etwa in der Steuer-, Sozial- und Klimapolitik. Das dämpfe die Aussicht auf einen echten Neustart in der Wirtschaftspolitik in Deutschland, der nach fünfjähriger Stagnation des Bruttoinlandsprodukts dringend notwendig wäre. Mit Blick auf die Rüstungswerte legen Rheinmetall am Morgen 3,1 Prozent zu, Hensoldt und Renk notieren ebenfalls im Plus.

 

Das Wahlergebnis aus Deutschland überrascht den Devisenmarkt nicht wirklich. Schließlich kam das Ergebnis heraus, das auch die Umfragen vor der Wahl nahelegten: Eine Koalition zwischen CDU/CSU und SPD ist möglich und für die Devisenstrategen der Commerzbank im Vergleich zu anderen Alternativen die einzige politisch realistische Koalitions-Option. Dass überhaupt etwas Euro-Positives herausspringe, müsse da schon eher verwundern und zeige, dass am Devisenmarkt eine Rest-Angst vor einem destruktiven Ergebnis bestehe. Der Euro notiert bei knapp 1,05 Dollar, die Anleihen tendieren einenn Tick leichter.

 

Prosus übernimmt Lieferando-Mutter Just Eat für 4,1 Mrd Euro

Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway.Com wird übernommen. Wie das niederländische Unternehmen mitteilte, hat es sich mit dem Investor Prosus auf eine Übernahme geeinigt. In dem Deal wird der Essens-Lieferdienst, der in Deutschland unter der Marke Lieferando bekannt ist, mit rund 4,1 Milliarden Euro bewertet. Prosus zahlt 20,30 Euro je Aktie in bar. Das entspricht einem Aufschlag von 63 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag. Die Aktie ist 53 Prozent höher bei 54,35 Euro in den Handel gestartet. Damit richtet sich der Fokus der Investoren auf den Sektor, aus Deutschland legen Delivery Hero 5 Prozent zu.

 

Siemens Energy verlieren im frühen Handel 6 Prozent. Hier belasten auch Berichte über Lieferengpässe für Komponenten aus Taiwan. Titel wie Nordex und Vestas zeigen sich daher unauffällig um die Nullinie.

 

Quelle: stock3.com

News 21.02.2025

Märkte USA

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Nach dem deutlichen Rücksetzer am Vortag ging es am Freitag an den US-Börsen beschleunigt weiter abwärts. Der Dow-Jones-Index schloss 1,7 Prozent niedriger bei 43.428 Punkte. Der S&P-500 fiel ebenfalls um 1,7 Prozent, während der technologielastige Nasdaq-Composite um 2,2 Prozent nachgab. Dabei gab es insgesamt 742 (Donnestag: 1.187) Kursgewinner und 2.050 (1.563) -verlierer. Unverändert schlossen 52 (102) Titel.

 

Marktteilnehmer verwiesen auf weiterhin fehlende Kaufargumente. Vielmehr sei die Häufung schlechter Nachrichten zu lange am Markt abgeprallt. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, die Abwendung der USA von Europa, fallende Zinssenkungsspekulationen und auch enttäuschte Friedenshoffnungen für die Ukraine, fänden nun ihren Niederschlag.

 

"Ich habe das Gefühl, dass die Märkte die Zolldrohungen und das geopolitische Drama von Präsident Trump in diesem Jahr größtenteils ignoriert haben", so Portfolioverwalter Burns McKinney von NFJ Investments.

 

Veröffentlichte Konjunkturdaten zeigten mehr Schatten als Licht. So hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Februar eingetrübt, während zugleich die Inflationserwartungen stiegen. Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel indessen einen Tick besser aus, der für den Service-Bereich hingegen schlechter. Der Verkauf bestehender Häuser ist im Januar deutlicher als erwartet zurückgegangen.

 

Renditen sinken weiter - Dollar etwas fester

Am Anleihemarkt sanken die Renditen weiter. Angesichts der bestehenden Unsicherheiten sei der vermeintlich sichere Anleihehäfen weiter gefragt, hieß es. Die Rendite zehnjähriger Papiere sank entsprechend deutlich um 7,9 Basispunkte auf 4,43 Prozent.

 

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar - trotz weiter sinkender Marktzinsen - nach seiner jüngsten Schwäche etwas fester. Der Dollarindex stieg um 0,2 Prozent. Hier half auch die Euro-Schwäche im Nachklapp auf schwache Daten in Europa. Für eine nachhaltige Dollar-Stärke bedürfe es aber der konkreten Umsetzung von US-Zöllen oder überzeugender Konjunkturdaten in den USA, hieß es im Handel.

 

Die Ölpreise gaben nach den jüngsten Preisaufschlägen nach. Die Preise für die Sorten WTI und Brent sanken um bis zu 3,1 Prozent. Die Rohölpreise wurden zuletzt von Vorsorgungsängsten nach oben gezogen angesichts einer unterbrochenen Punpleitung in Südrussland nach einem ukrainischen Drohnenangriff und der Aussicht auf eine Verschiebung der Fördererhöhungen durch die Gruppe Opec+. Nun überwogen aber die Konjunktursorgen.

 

Nach den abermaligen Rekordständen zeigte sich der Goldpreis 0,1 Prozent leichter bei 2.935 Dollar. Dass die Marke von 3.000 Dollar pro Feinunze fallen werde, sei nur eine Frage der Zeit, urteilte Pepperstone. Die Verunsicherung an den Märkten spräche weiter für das Edelmetall.

 

Ermittlungen gegen Unitedhealth lässt Aktienkurs abrutschen

Unter den Einzelwerten knickten Unitedhealth um 7,2 Prozent ein. Das US-Justizministerium hat eine Untersuchung der Medicare-Abrechnungspraktiken eingeleitet, wie informierte Personen mitteilten. Rivian Automotive büßten 4,7 Prozent ein. Der E-Autohersteller überzeugte zwar mit gefälligen Geschäftszahlen, enttäuschte jedoch mit dem Ausblick. Das Online-Reiseportal Booking Holdings (-0,5%) legte Viertquartalszahlen oberhalb der Markterwartungen vor. Celsius Holdings schossen um 27,7 Prozent nach oben, der Getränkeanbieter schlug die Marktprognosen in der vierten Periode und übernimmt Wettbewerber Alani Nu für 1,8 Milliarden Dollar.

 

Akamai Technologies stürzten um 21,7 Prozent ab, der Cloud-Spezialist verschreckte mit einer schwachen Prognose. Mit Dropbox (-16,2%) gerieten die Titel eines weiteren Sektorunternehmens unter die Räder. Zwar überzeugten die Geschäftszahlen, nicht aber die Erwartung fallender Kundenzahlen 2025. Nach verfehlten Marktschätzungen rutschte der Kurs des App-Anbieters Block um 17,7 Prozent ab.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Freitag mit deutlichen Aufschlägen beendet. Vor dem Wochenende waren bei den Anlegern vor allem die defensiven Schwergewichte gefragt, die den SMI nach oben zogen. Thematisch wurde an den europäischen Märkten auf den Ausgang der Bundestagswahl in Deutschland gewartet.

 

Der SMI gewann 1,1 Prozent auf 12.949 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und 4 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 32,83 (zuvor: 19,03) Millionen Aktien.

 

Der Aktienkurs des Lebensmittelriesen Nestle stieg kräftig um 3,4 Prozent. Bei den Pharma-Schwergewichten gewannen Novartis 1,5 Prozent und Roche 1,1 Prozent.

 

Die Aktie von Sika rückte nach Vorlage von Geschäftszahlen für 2024 um 0,9 Prozent vor. Im Schlussquartal fiel der Gewinn leicht oberhalb der Erwartung aus, was die Jefferies-Analysten dahingehend werten, dass die Talsohle bei der Gewinnentwicklung durchschritten wurde. Sika-CEO Thomas Hasler erwartet indessen ein schwieriges Jahr für das Automobilgeschäft in Europa.

 

Gut liefen auch Givaudan (+1,0%), Swisscom (+0,8%) und UBS (+0,8%). Schlusslichter waren Holcim (-0,5%) und ABB (-0,2%).

 

Im breiteren Markt gewann die Aktie des Unterwäsche- und Dessous-Herstellers Calida nach Zahlenvorlage 1,4 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Wenig verändert und ohne einheitliche Tendenz sind Europas Aktienmärkte am Freitag aus dem Handel gegangen. Bei insgesamt ruhigem Geschäft sorgte nur der kleine Verfall an den internationalen Terminbörsen für leichte Ausschläge. Nach über 3.000 DAX-Punkten Anstieg kam Marktteilnehmern eine Ruhepause aber nicht ungelegen. Dazu wollten Anleger wissen, mit welcher Regierung sie es nach der Bundestagswahl am Wochenende zu tun haben werden. Der DAX gab um 0,1 Prozent auf 22.288 Punkte nach. Der Euro-Stoxx-50 kletterte hingegen um 0,3 Prozent auf 5.475 Zähler.

 

Alle Augen Richtung Wahltag

Thema Nummer eins an den Börsen war die Wahl in Deutschland am Wochenende. Neben den Chancen wurde aber auch über mögliche Stolpersteine bei Koalitionsverhandlungen diskutiert. So sah die Deutsche Bank das Risiko, dass AfD und BSW eine Sperrminorität erreichen könnten. Von der DZ-Bank hieß es, dass es ohne ein stabiles Zweierbündnis keinen weiteren Aufschwung bei den deutschen Nebenwerten geben dürfte. Denn deren Geschäft hänge stark am Binnenmarkt: Die Unternehmen aus dem MDAX machten rund 25 und aus dem SDAX fast 40 Prozent der Umsätze in Deutschland.

 

BoA sieht Europa als überbewertet an - PMI uneinheitlich

Warnende Stimmen kamen von den Analysten der Bank of America (BoA). Der Optimismus der Anleger spiegele nicht die makroökonomische Realität. Der Stoxx-600 sei seit dem Tief nach den US-Wahlen im November um 12 Prozent gestiegen und habe neue Allzeithochs erreicht. Rund die Hälfte des Anstieg sei aber nicht auf die Datenlage, sondern nur gestiegenen Optimismus zurückzuführen.

 

Dazu passten die neuen Einkaufmanagerindizes (PMI) aus Europa: In Deutschland lagen sie zwar einen Tick über den niedrigen Erwartungen, in Frankreich brach der wichtige Service-Index aber regelrecht ein. Der Gesamtindex für ganz Europa spiegelt dies und notierte nur haarscharf über Rezessionsniveau.

 

Chemieaktien erholt - Air Liquide treibt

Zu den Kursgewinnern in Europa zählten die Chemie-Aktien. Der Stoxx-Index der Branche stieg um 1,9 Prozent. Kurstreiber waren Air Liquide, die nach starken Geschäftszahlen um 3,3 Prozent ansprangen. Der Gashersteller erwartet, dass die operative Marge in den nächsten zwei Jahren um jeweils 100 Basispunkte steigen wird. Auch BASF im DAX profitierten davon und legten um 2 Prozent zu.

 

An der Spitze der Gewinner standen Prosiebensat1 mit über 11 Prozent Plus. Hier trieben Medienberichte aus Italien, wonach die von der Familie Berlusconi dominierte Sendergruppe MFE-Mediaforeurope ein Übernahmegebot erwäge. Rund 1 Milliarde Euro sollen geboten werden, die Ankündigung nach den Bundestagswahlen erfolgen. Prosiebensat1 kommentierte die Spekulationen auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht. MFE hält bereits 26,6 Prozent an den Deutschen. Positiv kam die Ankündigung von Standard Chartered an, für 1,5 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückzukaufen. Der Kurs stieg um 3,8 Prozent.

 

Umstufungen geben die Richtung vor

Bei Schneider Electric ging es nach den starken Geschäftszahlen vom Vortag um weitere 1,1 Prozent höher. Nun trieben erhöhte Kursziele; unter anderem hatte es die UBS auf 290 nach 270 Euro erhöht.

 

Mercedes-Benz verloren weitere 1,4 Prozent nach ihrem Gewinneinbruch. VW zeigten sich dagegen resistent und legten 1,6 Prozent zu. Airbus gaben 3,2 Prozent ab, nachdem die Analysten von Jefferies die Aktie abgestuft hatten.

Bei Aurubis ging es nach Analystenkommentaren um 3 Prozent abwärts. Sie wurden von der UBS auf "Sell" eingestuft. Denn höhere Investitionen dürften Aurubis länger als angenommen belasten. Bei Infineon ging es 0,4 Prozent tiefer, hier wurde aber die Dividende von 35 Cent abgeschlagen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Nach dem deutlichen Rücksetzer am Vortag geht es am Freitag an den US-Börsen weiter nach unten. Gegen Mittag (Ortszeit) notiert der Dow-Jones-Index 0,8 Prozent niedriger bei 43.819 Punkten. Der S&P-500 gibt um 0,6 Prozent nach, während der technologielastige Nasdaq-Composite 0,8 Prozent abgibt.

 

Marktteilnehmer verweisen auf weiterhin fehlende Kaufargumente. Vielmehr sei die Häufung schlechter Nachrichten zu lange am Markt abgeprallt. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, die Abwendung der USA von Europa, fallende Zinssenkungsspekulationen und auch enttäuschte Friedenshoffnungen für die Ukraine, finden nun ihren Niederschlag.

 

"Ich habe das Gefühl, dass die Märkte die Zolldrohungen und das geopolitische Drama von Präsident Trump in diesem Jahr größtenteils ignoriert haben", so Portfolioverwalter Burns McKinney von NFJ Investments.

 

Veröffentlichte Konjunkturdaten zeigten mehr Schatten als Licht. So hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Februar eingetrübt, während zugleich die Inflationserwartungen stiegen. Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie fiel indessen einen Tick besser aus, der für den Service-Bereich hingegen schlechter. Der Verkauf bestehender Häuser ist im Januar deutlicher als erwartet zurückgegangen.

 

Dollar etwas fester - Ölpreis sinkt

Am Anleihemarkt sinken die Renditen weiter. Angesichts der bestehenden Unsicherheiten sei der vermeintlich sichere Anleihehäfen weiter gefragt, heißt es. Die Rendite zehnjähriger Papiere sinkt entsprechend um 2,7 Basispunkte auf 4,48 Prozent.

 

Dam Devisenmarkt zeigt sich der Dollar nach seiner jüngsten Schwäche etwas fester. Der Dollarindex steigt um 0,3 Prozent. Hier hilft auch die Euro-Schwäche im Nachklapp auf schwache Daten in Europa. Für eine nachhaltige Dollar-Stärke bedürfe es aber der konkreten Umsetzung von US-Zöllen oder überzeugender Konjunkturdaten in den USA, heißt es im Handel.

 

Die Ölpreise geben nach den jüngsten Preisaufschlägen nun wieder nach. Die Preise für die Sorten WTI und Brent sinken um bis zu 2,0 Prozent. Die Rohölpreise wurden zuletzt von Vorsorgungsängsten nach oben gezogen angesichts einer unterbrochenen Punpleitung in Südrussland nach einem ukrainischen Drohnenangriff und der Aussicht auf eine Verschiebung der Fördererhöhungen durch die Gruppe Opec+. Nun überiegen aber die Konjunktursorgen.

 

Nach den abermaligen Rekordständen zeigt sich der Goldpreis wenig verändert bei 2.938 Dollar. Dass die Marke von 3.000 Dollar pro Feinunze fallen werde, sei nur eine Frage der Zeit, urteilt Pepperstone. Die Verunsicherung an den Märkten spräche weiter für das Edelmetall.

 

Ermittlungen gegen UnitedHealth lässt Aktienkurs abrutschen

Unter den Einzelwerten knicken Unitedhealth um 8,9 Prozent ein. Das Justizministerium hat eine Untersuchung der Medicare-Abrechnungspraktiken eingeleitet, wie informierte Personen mitteilen. Rivian Automotive büßen 3,4 Prozent ein. Der E-Autohersteller überzeugte zwar mit gefälligen Geschäftszahlen, enttäuschte jedoch mit dem Ausblick. Das Online-Reiseportal Booking Holdings legte Viertquartalszahlen oberhalb der Markterwartungen vor.

 

Der Kurs steigt um 4,5 Prozent. Celsius Holdings schießen um rund 32 Prozent nach oben, der Getränkeanbieter schlug die Marktprognosen in der vierten Periode und übernimmt Wettbewerber Alani Nu für 1,8 Milliarden Dollar.

Akamai Technologies stürzen um 17,3 Prozent ab, der Cloud-Spezialist verschreckt mit einer schwachen Prognose.

 

Mit Dropbox (-14,8%) geraten die Titel eines weiteren Sektorunternehmens unter die Räder. Zwar wissen die Geschäftszahlen zu überzeugen, nicht aber die Erwartung fallender Kundenzahlen 2025. Nach verfehlten Marktschätzungen rutscht der Kurs des App-Anbieters Block um 15,1 Prozent ab. Floor & Decor Holdings (+0,9%) gefällt mit positiven Geschäftszahlen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Nach dem deutlichen Rücksetzer des Vortages stabilisiert sich die Wall Street am Freitag zunächst. Der Dow-Jones-Index sinkt um 0,6 Prozent auf 43.921 Punkte - belastet von einem Absturz bei UnitedHealth. Der S&P-500 büßt 0,1 Prozent ein, der Nasdaq-Composite gewinnt 0,2 Prozent - zum Start verfallen die Indexoptionen.

 

Von einer echten Erholung ist zunächst nichts in Sicht. Händler sprechen mit Blick auf den Vortag von einer überfälligen Korrektur, denn die Häufung schlechter Nachrichten sei zu lange am Markt abgeprallt. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, die Abwendung der USA von Europa, fallende Zinssenkungsspekulationen und auch enttäuschte Friedenshoffnungen für die Ukraine hätten am Vortag - zum Teil mit Verspätung - ihren Niederschlag gefunden.

 

Doch echte Kaufargumente fehlten weiterhin. "Ich habe das Gefühl, dass die Märkte die Zolldrohungen und das geopolitische Drama von Präsident Trump in diesem Jahr größtenteils ignoriert haben", sagt Portfolioverwalter Burns McKinney von NFJ Investments. Vielmehr hat der Ausblick des Einzelhandelsriesen Walmart am Vortag einen Schatten auf die für das US-BIP so entscheidenden Konsumausgaben geworfen. Im frühen Handel dürfte die Revision der Verbraucherstimmung für Februar für mehr Klarheit sorgen. Daneben werden noch die Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht.

 

Renditen bleiben auf Talfahrt

Am Rentenmarkt zeigen sich weiterhin die Verunsicherung und die Nachfrage nach vermeintlich sicheren Häfen. Die Renditen sinkenden erneut und erhalten Impulse aus Europa, wo schwache Daten die Renditen deutlicher drücken.

 

Der Dollar erholt sich von seiner jüngsten Schwäche trotz weiter sinkender Marktzinsen - der Dollarindex steigt um 0,2 Prozent. Hier hilft auch die Euro-Schwäche im Nachklapp auf die schwachen Daten in Europa. Für eine nachhaltige Dollar-Stärke bedürfe es aber der konkreten Umsetzung von US-Zöllen oder überzeugender Konjunkturdaten in den USA, heißt es im Handel.

 

Die Erdölpreise geben indes nach - belastet vom festeren Greenback. Zudem sind die US-Lager aktuell üppig gefüllt. Allerdings steuern die Rohölpreise auf Wochenaufschläge angesichts der anhaltenden Versorgungsängste zu - gestützt durch eine unterbrochene Punpleitung in Südrussland nach einem ukrainischen Drohnenangriff und der Aussicht auf eine Verschiebung der Fördererhöhungen durch die Gruppe Opec+.

 

Nach den abermaligen Rekordständen bei Gold nehmen Anleger ein paar Gewinne mit. Dass die Marke von 3.000 Dollar pro Feinunze fallen werde, sei nur eine Frage der Zeit, urteilt Pepperstone. Die Verunsicherung an den Märkt spräche weiter für das Edelmetall.

 

Ermittlungen gegen UnitedHealth

Unter den Einzelwerten brechen UnitedHealth um 11 Prozent ein. Das Justizministerium hat eine Untersuchung der Medicare-Abrechnungspraktiken eingeleitet, wie informierte Personen mitteilen. Rivian Automotive geben um 6,3 Prozent nach, der E-Autohersteller überzeugt mit gefälligen Geschäftszahlen, enttäuscht jedoch mit dem Ausblick. Das Online-Reiseportal Booking Holdings legte Viertquartalszahlen oberhalb der Markterwartungen vor. Der Kurs zieht um 3,4 Prozent an. Celsius Holdings schießen um 29,2 Prozent nach oben, der Getränkeanbieter schlug die Marktprognosen in der vierten Periode und übernimmt Wettbewerber Alani Nu für 1,8 Milliarden Dollar.

 

Akamai Technologies stürzen um 11,2 Prozent ab, der Cloud-Spezialist verschreckt mit einer schwachen Prognose. Mit Dropbox (-9,3%) gerät ein weiteres Sektorunternehmen unter die Räder, zwar wissen die Geschäftszahlen zu überzeugen, nicht aber die Erwartung fallender Kundenzahlen 2025. Nach verfehlten Marktschätzungen raucht der Kurs des App-Anbieters Block um 8,6 Prozent gen Süden. Floor & Decor Holdings (+5,9%) gefällt mit positiven Geschäftszahlen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Leicht ins Minus gedreht sind Europas Aktienmärkte am Freitagnachmittag. Angesichts des kleinen Verfalltags an den internationalen Terminbörsen kommt es zu etwas Bewegung. Thematisch wird nun auf den Ausgang der Bundestagswahl in Deutschland gewartet. Dazu begrüßen Marktteilnehmer eine kleine Ruhepause. Denn nach dem Anstieg um in der Spitze mehr als 3.000 DAX-Punkte seit der Weihnachtspause müssen die Portfolios der Fonds wieder neu balanciert werden. Der DAX gibt 0,2 Prozent ab auf 22.259 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 stagniert bei 5.462 Zählern.

 

BoA sieht Europa als überbewertet an - PMI uneinheitlich

Warnende Stimmen kommen bereits von den Analysten der Bank of America (BoA). Der Optimismus der Anleger spiegele nicht die makroökonomische Realität wider. Der Stoxx-600 sei seit seinem Tief nach den US-Wahlen im November um 12 Prozent gestiegen und habe neue Allzeithochs erreicht. Rund die Hälfte des Anstieg sei nicht auf die Datenlagen, sondern nur gestiegenen Optimismus zurückzuführen.

 

Dazu passen die neuen Einkaufmanagerindizes (PMI) aus Europa. In Deutschland lagen sie zwar einen Tick über den schwachen Erwartungen, in Frankreich brach der wichtige Service-Index aber regelrecht ein. Der Gesamt-PMI für ganz Europa spiegelt dies und notiert nur haarscharf über Rezessionsniveau.

 

Alle Augen Richtung Wahltag

Thema Nummer eins ist die bevorstehende Wahl in Deutschland. In den Vordergrund treten nun aber mögliche Stolpersteine bei Koalitionsverhandlungen. Die Deutsche Bank sieht zum Beispiel das Risiko, dass AfD und BSW eine Sperrminorität erreichen könnten.

 

Ohne ein stabiles Zweierbündnis nach der Bundestagswahl gibt es für DZ-Bank-Analyst Sören Hettler keinen weiteren Aufschwung bei den deutschen Nebenwerten. Eine handlungsfähige Regierung könnte die hiesige Wirtschaft wieder ankurbeln, was insbesondere für die Nebenwerte entscheidend wäre. Unternehmen aus dem MDAX machten rund 25 und aus dem SDAX fast 40 Prozent der Umsätze in Deutschland aus.

 

Chemieaktien erholt - Air Liquide treibt

Größte Kursgewinner sind in Europa unverändert die Chemie-Aktien. Der Stoxx-Index der Branche steigt um 2 Prozent. Kurstreiber sind Air Liquide, die nach starken Geschäftszahlen um 3,6 Prozent anspringen. Der Gashersteller erwartet, dass die operative Marge in den nächsten zwei Jahren um jeweils 100 Basispunkte steigen wird. Auch andere Branchenwerte ziehen an, so K+S um 3,3 Prozent und BASF um 2 Prozent.

 

Prosiebensat1 haussieren um 8,8 Prozent. Hier treibt ein Bericht, wonach die von der Familie Berlusconi dominierte Sendergruppe MFE-Mediaforeurope ein Übernahmegebot erwägt. Laut der italienischen "La Stampa" sollen bis zu 1 Milliarde Euro geboten werden. Der Zeitpunkt solle gleich nach den Bundestagswahlen sein. Da der Markt die bereits häufig spekulierte Übernahme für sinnvoll hält, legen auch MFE in Mailand um 4,6 Prozent zu.

Prosiebensat1 kommentierte die Spekulationen auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht. MFE hält bereits 26,6 Prozent an den Deutschen.

 

Positiv bewerten Marktteilnehmer die Entwicklung bei Standard Chartered. Die Bank will nun für 1,5 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen, mehr als erwartet. Der Kurs steigt um 4 Prozent.

 

Umstufungen geben die Richtung vor

Bei Schneider Electric geht es nach den starken Geschäftszahlen vom Vortag um weitere 1,6 Prozent höher. Hier treiben erhöhte Kursziele; unter anderem hat es die UBS auf 290 nach 270 Euro erhöht. Umgekehrt fallen im DAX Mercedes-Benz um weitere 2,5 Prozent nach ihrem vermeldeten Gewinneinbruch. VW zeigen sich dagegen resistent und legen 0,8 Prozent zu.

 

Auch bei Aurubis geht es nach Analystenkommentaren um 3,4 Prozent abwärts. Sie wurden von der UBS auf "Sell" eingestuft. Denn niedrigere Schmelzlöhne und höhere Investitionen dürften Aurubis länger als angenommen belasten. Der Cashflow könnte negativ werden un die Verschuldung steigen. Airbus geben 2,4 Prozent ab, nachdem die Analysten von Jefferies die Aktie abgestuft haben.

 

Nach dem Aufwärtsschub vom Donnerstag wird bei Infineon am Berichtstag die Dividende abgeschlagen. Der Technologiekonzern zahlt allerdings nur 35 Cent je Aktie, die Aktien geben 0,6 Prozent ab. Unter den Nebenwerten springen Deutsche Beteiligungs AG um 4 Prozent empor. Auch sie will eigene Aktien zurückkaufen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Leicht positiv zeigen sich Europas Aktienmärkte am Freitagmittag. Nach dem Anstieg um in der Spitze mehr als 3.000 DAX-Punkte seit der Weihnachtspause geht es aber nur noch gemächlich nach oben. Der DAX legt um 0,2 Prozent zu auf 22.360 Punkte. Auch der Euro-Stoxx-50 klettert - um 0,4 Prozent auf 5.481 Zähler.

 

BoA sieht Europa als überbewertet an - PMI uneinheitlich

Warnende Stimmen kommen bereits von den Analysten der Bank of America (BoA). Der Optimismus der Anleger spiegele nicht die makroökonomische Realität wider. Der Stoxx-600 sei seit seinem Tief nach den US-Wahlen im November um 12 Prozent gestiegen und habe neue Allzeithochs erreicht. Rund die Hälfte des Anstieg sei nicht auf die Datenlagen, sondern nur gestiegenen Optimismus zurückzuführen.

 

Dazu passen die neuen Einkaufmanagerindizes (PMI) aus Europa. In Deutschland lagen sie zwar einen Tick über den schwachen Erwartungen, in Frankreich brach der wichtige Service-Index aber regelrecht ein. Der Gesamt-PMI für ganz Europa spiegelt dies und notiert mit 50,2 nur haarscharf vor dem Rezessionsniveau.

 

Alle Augen Richtung Wahltag

Thema Nummer eins ist die bevorstehende Wahl in Deutschland. In den Vordergrund treten nun aber mögliche Stolpersteine in Koalitionsverhandlungen. Die Deutsche Bank sieht zum Beispiel das Risiko, dass AfD und BSW eine Sperrminorität erreichen könnten.

 

Ohne ein stabiles Zweierbündnis nach der Bundestagswahl gibt es für DZ-Bank-Analyst Sören Hettler keinen weiteren Aufschwung bei den deutschen Nebenwerten. Eine handlungsfähige Regierung könnte die hiesige Wirtschaft wieder ankurbeln, was insbesondere für die Nebenwerte entscheidend wäre. Unternehmen aus dem MDAX machten rund 25 und aus dem SDAX fast 40 Prozent der Umsätze in Deutschland aus.

 

Chemieaktien erholt - Air Liquide treibt

Größte Kursgewinner sind europaweit die Chemie-Aktien. Der Stoxx-Index der Branche schießt um 2,3 Prozent nach oben. Kurstreiber sind Air Liquide, die nach starken Geschäftszahlen um 3,8 Prozent anspringen. Der Gashersteller erwartet, dass die operative Marge in den nächsten zwei Jahren um jeweils 100 Basispunkte steigen wird. Auch andere Branchenwerte ziehen an, so K+S um 3,3 Prozent und BASF um 2 Prozent.

 

Prosiebensat1 haussieren um 11 Prozent. Hier treibt ein Bericht, wonach die von der Familie Berlusconi dominierte Sendergruppe MFE-Mediaforeurope ein Übernahmegebot erwägt. Laut der italienischen "La Stampa" sollen bis zu 1 Milliarde Euro geboten werden. Der Zeitpunkt solle gleich nach den Bundestagswahlen sein. Da der Markt die bereits häufig spekulierte Übernahme für sinnvoll hält, legen auch MFE in Mailand um 4,8 Prozent zu.

 

Prosiebensat1 kommentierte die Spekulationen auf Anfrage von Dow Jones Newswires nicht. MFE hält bereits 26,6 Prozent an den Deutschen.

 

Positiv bewerten Marktteilnehmer die Entwicklung bei Standard Chartered. Die Bank will nun für 1,5 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen, mehr als erwartet. Der Kurs steigt um 3,8 Prozent.

 

Bei Schneider Electric geht es nach den starken Geschäftszahlen vom Vortag um weitere 1,5 Prozent höher. Hier treiben erhöhte Kursziele; unter anderem hat es die UBS auf 290 nach 270 Euro erhöht. Umgekehrt fallen im DAX Mercedes-Benz um weitere 2,2 Prozent nach ihrem vermeldeten Gewinneinbruch.

 

Airbus geben 1 Prozent ab, nachdem die Analysten von Jefferies die Aktie abgestuft haben. Nach dem Aufwärtsschub vom Donnerstag wird bei Infineon am Berichtstag die Dividende abgeschlagen. Der Technologiekonzern zahlt allerdings nur 35 Cent je Aktie, die Aktien geben 1 Prozent ab.

 

Unter den Nebenwerten springen Deutsche Beteiligungs AG um 4,2 Prozent empor. Auch sie will eigene Aktien zurückkaufen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(21.02.2025)

 

Nach dem deutlichen Rücksetzer des Vortages dürfte sich die Wall Street am Freitag zunächst stabilisieren. Der Aktienterminmarkt deutet einen weitgehend unveränderten Handelsbeginn am Kassamarkt an. Händler sprechen mit Blick auf den Vortag von einer überfälligen Korrektur, denn die Häufung schlechter Nachrichten sei zu lange am Markt abgeprallt. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, die Abwendung der USA von Europa, fallende Zinssenkungsspekulationen und auch enttäuschte Friedenshoffnungen in der Ukraine hätten am Vortag - zum Teil mit Verspätung - ihren Niederschlag gefunden.

 

Doch echte Kaufargumente fehlten weiterhin. "Ich habe das Gefühl, dass die Märkte die Zolldrohungen und das geopolitische Drama von Präsident Trump in diesem Jahr größtenteils ignoriert haben", macht Portfolioverwalter Burns McKinney von NFJ Investments wenig Hoffnung auf bald wieder steigende Kurse. Vielmehr hat der Ausblick des Einzelhandelsriesen Walmart am Vortag einen Schatten auf die für das US-BIP so entscheidenden Konsumausgaben geworfen. Im frühen Handel dürfte die Revision der Verbraucherstimmung für Februar für mehr Klarheit sorgen. Daneben werden noch die Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Uneinheitlich haben sich die Börsen in Ostasien und Australien zum Wochenausklang gezeigt. Während starke Geschäftszahlen von Alibaba die Technologiewerte in Hongkong und damit auch den Gesamtmarkt auf Hausse-Kurs schickten, bremsten Zinserhöhungserwartungen den japanischen Aktienmarkt.

 

Der Hang-Seng-Index in Hongkong (Späthandel) schoss um 3,4 Prozent nach oben, der Technologie-Subindex sogar um fast 6 Prozent. Alibaba machten einen Satz um 13,8 Prozent, nachdem der Kurs an der Wall Street bereits mit einem Plus von gut 8 Prozent auf die Zahlenvorlage reagiert hatte. Das E-Commerce-Unternehmen steigerte in seinem dritten Geschäftsquartal Umsatz und Gewinn überraschend stark. Das Cloud-Geschäft profitierte dabei sehr stark von der KI-Initiative Alibabas. Im Sog von Alibaba verbesserten sich andere Branchenaktien wie JD.com um 3,4 Prozent. Meituan rücken um 3,3 Prozent vor und Tencent um 5,4 Prozent.

 

Nicht so gut lief das Berichtsquartal für Standard Chartered. Die multinationale Bank verbuchte im vierten Quartal einen Gewinnrückgang, kündigte aber einen Aktienrückkauf an und will die Dividende künftig weiter erhöhen. Die Aktie erholt sich von anfangs deutlicheren Verlusten und lieht noch 0,5 Prozent im Minus.

 

In Schanghai gewann der Composite-Index 0,8 Prozent. Auch hier verwiesen Händler auf die guten Zahlen von Technologieunternehmen, namentlich Alibaba. Die Aktie des chinesischen Halbleiterherstellers SMIC verbesserte sich um rund 2 Prozent. In Shenzhen verteuerten sich Contemporary Amperex Technology (CATL) um 2 Prozent.

 

CATL wird mit Volkswagen bei der Entwicklung von Batterien für Elektrofahrzeuge, neuen Materialien und anderen Autoteilen zusammenarbeiten.

 

An der Tokioter Börse schloss der Nikkei 0,3 Prozent höher bei 38.777 Punkten. Die japanischen Verbraucherpreise stiegen im Januar in der Kernrate zwar stärker als erwartet, der Yen wertete nach Veröffentlichung der Daten aber dennoch ab, nachdem er am Vortag noch stark gestiegen war. Dazu trug auch bei, dass Notenbankchef Kazuo Ueda gesagt hatte, die Bank of Japan werde auf ungewöhnliche Anstiege der Anleiherenditen reagieren. Daraufhin waren die zunächst gestiegenen japanischen Marktzinsen wieder gesunken, was am Aktienmarkt positiv wirkte.

 

Die Abweichung des Preisauftriebs von der Prognose sei nicht so gravierend ausgefallen, hieß es unterdessen im Handel. Nach Meinung der Volkswirte von SMBC Nikko Securities dürfte sich die Bank of Japan aufgrund der Daten nicht genötigt sehen, rasch die Zinsen zu erhöhen. Sie rechnen mit einer Zinserhöhung im dritten Kalenderquartal.

 

Unter den Einzelwerten verteuerten sich Nissan in Tokio um 9,5 Prozent. Einem Bericht der Financial Times zufolge versucht eine Gruppe unter der Führung des ehemaligen Tesla-Boardmitglieds Hiromichi Mizuno, den US-Hersteller von Elektroautos zu einem Investment in Nissan zu bewegen. Derweil senkte die Ratingagentur Moody's die Bonitätsnote für Nissan auf Ba1 ("Junk") von Baa3 und begründete dies mit der schwachen Profitabilität des japanischen Autokonzerns.

 

Kaum verändert zeigte sich der Kospi in Seoul. Die Aktien der Stahlkonzerne Posco und Hyundai Steel verbesserten sich um 5 und 3,5 Prozent. Dongkuk Steel Mill machten einen Sprung von 12 Prozent. Treiber war, dass Südkorea Anti-Dumping-Zölle auf chinesische Stahlprodukte prüft.

 

Der australische Aktienmarkt schloss 0,3 Prozent im Minus. Aktien des Versicherers QBE gewannen 3 Prozent. Das Unternehmen hatte Geschäftszahlen zum vergangenen Jahr vorgelegt und die Dividende erhöht.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(21.02.2025)

 

DOW JONES--Die Verschnaufpause an den europäischen Aktienmärkten setzt sich zum Wochenausklang erst einmal fort. Der DAX liegt wenig verändert bei 22.284 Punkten. "Damit verdaut der DAX weiter die aufgelaufenen Gewinne", meint ein Marktteilnehmer. Nach dem Anstieg um in der Spitze mehr als 3.000 Punkten seit der Weihnachtspause sei der DAX technisch gesehen überkauft. Auch der Euro-Stoxx-50 verändert sich wenig.

 

Mehr tut sich am Anleihemarkt. Dort geht es mit den Zinsen nach unten, zugleich fällt der Euro zurück. Auslöser sind unerwartet sehr schwach ausgefallene Einkaufsmanagerdaten aus Frankreich. In Deutschland sind die entsprechenden Daten dagegen einen Tick besser als geschätzt ausgefallen, worauf sich die Bewegungen bei Zinsen und Euro wieder etwas beruhigen.

 

Im Tagesverlauf steht der kleine Verfall am Terminmarkt an. Das Auslaufen der Februar-Optionen auf die Indizes am Mittag und auf die Einzeltitel am Abend werde beim DAX aber keine großen Auswirkungen auf die Kursentwicklung haben, erwartet Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

 

Daneben warten Marktteilnehmer auf den Ausgang der Bundestagswahl. Ein Regierungswechsel hin zu einem Kanzler Friedrich Merz gilt mittlerweile am Markt als eingepreist, nun treten aber die Risiken in den Vordergrund, wie mögliche Stolpersteine in Koalitionsverhandlungen. Die Deutsche Bank sieht auch das Risiko, dass AfD und BSW eine Sperrminorität erreichen könnten. Dann wäre eine Verfassungsänderung zur Einrichtung weiterer Schuldentöpfe außerhalb des regulären Haushalts oder zur Reform der Schuldenbremse von Zugeständnissen dieser beiden Parteien abhängig, wenn nicht unmöglich.

 

Chemieaktien erholt - Air Liquide stützt

Bei den Branchen in Europa erholt sich der Stoxx-Index der Chemieaktien um 1,5 Prozent von den jüngsten Verlusten. Air Liquide steigen um 3,4 Prozent. Air Liquide erwartet, dass die operative Marge in den nächsten zwei Jahren um jeweils 100 Basispunkte steigen wird.

 

Positiv bewerten Marktteilnehmer die Entwicklung bei Standard Chartered. Die Bank will nun für 1,5 Milliarden Dollar eigene Aktien zurückkaufen, mehr als erwartet. Der Kurs steigt um 4,8 Prozent.

 

Die Analysten der UBS haben mit einer Kurzielerhöhung auf die Zahlen von Schneider Electric reagiert. Sie sehen nun ein Ziel von 290 nach 270 Euro und empfehlen den Industrietitel weiter zum Kauf. Der Kurs zieht um ein weiteres Prozent an.

 

Im DAX steigen Rheinmetall nach dem jüngsten Rücksetzer um 1,4 Prozent. Auf der anderen Seite fallen Airbus um 1,2 Prozent auf 163,10 Euro, nachdem die Analysten von Jefferies die Aktie auf Halten von Kaufen gesenkt haben - bei einem auf 180 von 190 Euro gesenkten Kursziel. Qiagen geben 1,3 Prozent ab auf 37,01 Euro, Berenberg hat das Kursziel auf 48 von 54,90 Euro zurückgenommen.

 

Nach dem Aufwärtsschub vom Donnerstag wird bei Infineon am Berichtstag die Dividende abgeschlagen. Der Technologiekonzern zahlt allerdings nur 35 Cent je Aktie und gilt von daher nicht als "Dividendenaristokrat". Mit dem geringen Kursminus von 7 Cent wird der Dividendenabschlag nahezu aufgeholt.

 

Auch die Deutsche Beteiligungs AG kauft eigene Aktien zurück. Der Kurs zieht um 1,9 Prozent an.

 

Quelle: stock3.com

News 20.02.2025

Märkte USA

(20.02.2025)

 

DOW JONES--Nach einem lustlosen Handel in den vergangenen Tagen haben die US-Börsen am Donnerstag mit Abgaben geschlossen. Der Dow-Jones-Index schloss 1,0 Prozent niedriger bei 44.177 Punkte. Der S&P-500 fiel um 0,4 Prozent, während der Nasdaq-Composite um 0,5 Prozent nachgab. Dabei gab es insgesamt 1.198 (Mittwoch: 1.185) Kursgewinner und 1.577 (1.568) -verlierer. Unverändert schlossen 75 (94) Titel.

 

Aktuell fehlen die positiven Impulse, hieß es am Markt. Die Frage sei eigentlich, wieviel schlechte Nachrichten der Markt wegstecken könne. Denn die eher negativen Botschaften am Markt häufen sich: Die US-Notenbank hat am Vorabend wenig Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen geweckt. Hinzu kommen die jüngsten Kommentare von US-Präsident Donald Trump zu Importzöllen. "Zölle könnten das Wachstum verlangsamen und die Wirtschaft aus einer weichen Landung schütteln. Aber ich glaube nicht, dass 25-prozentige Zölle durchgesetzt werden. Es ist wahrscheinlich eine Eröffnungssalve", sagte Marktstratege Chip Rewey von Rewey Asset.

 

Die Geldpolitik der USA ist nach Worten des Präsidenten der Federal Reserve von Atlanta, Raphael Bostic, "gut aufgestellt" vor dem Hintergrund einer soliden Wirtschaftslage. Er mahnte, dass die erhöhte Unsicherheit wegen der Handels- und Immigrationspolitik der USA bedeute, dass die Federal Reserve vorsichtig bleiben sollte.

 

Konjunkturseitig hat sich die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia im Februar eingetrübt, wenngleich auch weniger deutlich als erwartet. Der Index der Frühindikatoren ist im Januar etwas stärker als erwartet gesunken. Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fielen indes etwas schwächer als prognostiziert aus.

 

Dollar schwach - Ölpreise steigen

Am Anleihemarkt gaben die Renditen wie schon am Vortag nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere sank um 3,0 Basispunkte auf 4,50 Prozent. Händler sahen in der steigenden Nachfrage nach dem vermeintlich sicheren Anlagehafen Zeichen einer wachsenden Verunsicherung.

 

Der US-Dollar gab deutlich nach - nicht zuletzt wegen fallender Marktzinsen. Marktteilnehmer verwiesen auch auf sinkende Erwartungen an künftige Zinssenkungen der Europäische Zentralbank, was den Euro stützte. Der Dollar-Index büßte 0,8 Prozent ein. Die TD-Devisenanalysten sehen aber keine nachhaltige Schwäche des Greenbacks und machen stattdessen eine Einstiegsgelegenheit aus. Der Dollar dürfte von dem Umstand profitieren, dass der Markt in Sachen Zollpolitik sowie markroökonomische und geopolitische Unsicherheit zu optimistisch eingestellt sei. Die USA seien gegen Handelsschocks immuner, der Greenback dürfte von den positiveren Wachstumsaussichten der Vereinigten Staaten Rückenwind erhalten.

 

Die Ölpreise zeigten sich mit Aufschlägen, kamen aber im Verlauf etwas zurück, nachdem die Lagerbestandsdaten in den USA deutlicher als erwartet gestiegen sind. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhten sich um bis zu 0,6 Prozent. Die unterbrochene Pumpleitung in Südrussland, die Möglichkeit, dass die Gruppe Opec+ ihre Pläne zur Produktionserhöhung weiter verschieben könnte, und Berichte, die G7 erwäge eine Verschärfung der russischen Ölpreisobergrenze, stützten die Preise.

 

Der Goldpreis zeigte sich etwas fester, nachdem er ein weiteres Allzeithoch erreicht hat. Der Preis für die Feinunze stieg um 0,2 Prozent. Die MUFG-Analysten sehen weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial. Das Edelmetall eigne sich gut, Risiken durch die Politik von US-Präsident Trump abzusichern.

 

Walmart enttäuscht mit Prognose - Palentir brechen erneut ein

Unter den Einzelaktien verloren Walmart 6,5 Prozent. Der Einzelhandelsriese enttäuschte trotz positiver Geschäftszahlen mit dem Ausblick. Die Gewinnerwartungen für das laufende Quartal und 2025 lagen unter den Marktschätzungen.

 

Die Titel des Gebrauchtwagenhändlers Carvana knickten um 12,1 Prozent ein. Die Gesellschaft wartete zwar mit besser als gedacht ausgefallenen bereinigten Ergebniskennziffern auf, doch der Umsatz pro Fahrzeug sank im Quartal und verschreckte Anleger. Palantir gaben um weitere 5,2 Prozent nach, die Titel des Anbieters von Datenanalysedienstleistungen im Verteidigungssektor waren bereits am Vortag mit minus 10,1 Prozent gehörig unter Druck geraten - belastet von Berichten über mögliche Budgetkürzungen im US-Verteidigungshaushalt.

 

Grab fielen um 10,4 Prozent nach einem schwachen Ausblick des Fahrdienstleisters. Alibaba stiegen dagegen um 8,1 Prozent. Der chinesische Online-Händler hat im dritten Geschäftsquartal ein solides Wachstum und einen überraschend deutlichen Gewinnsprung verzeichnet.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(20.02.2025)

 

DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag gut behauptet beendet. Die Erwartungen an zukünftige Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank kamen leicht zurück, was für Gegenwind am europäischen Aktienmarkt sorgte. Auf die Stimmung drückte auch eine schwache Wall Street.

 

Zudem habe die bevorstehende Bundestagswahl in Deutschland gebremst, hieß es. "Die aktuellen Umfragen sagen eine schwierige Regierungsbildung voraus und diese Unsicherheit könnte in den kommenden Tagen und Wochen auf die Kurse drücken", meinte Marktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Der SMI gewann vor diesem Hintergrund 0,1 Prozent auf 12.808 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und zehn -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 19,03 (zuvor: 18,92) Millionen Aktien.

 

Klarer Tagessieger waren Zurich Insurance. Die Aktie legte um 2,0 Prozent zu. Der Versicherer hatte im vergangenen Jahr von einer starken Dynamik in allen Geschäftsbereichen profitiert und mehr verdient als erwartet. Die Schaden- und Unfallversicherung sowie das Lebensversicherungsgeschäft erwirtschafteten den höchsten jemals erzielten Betriebsgewinn. Die Aktionäre sollen eine um 8 Prozent höhere Dividende von 28 Franken je Aktie erhalten.

 

Gut gefragt bei Anlegern waren auch Kühne & Nagel (+0,8%) und Lonza (+0,7%). Für die Aktie von Richemont und Swatch ging es um 0,7 bzw. 3,0 Prozent nach oben. Hier stützte, dass die Uhrenexporte im Januar nach monatelangen Rückgängen erstmals wieder gestiegen waren. Nach Ansicht der Analysten von Bernstein ist eine Erholung der Schweizer Uhrenexporte aber unwahrscheinlich, solange die chinesische Nachfrage nach hochwertigen Uhren gedämpft bleibe.

 

Bei den Index-Schwergewichten gaben Nestle 0,2 Prozent nach. Unter den Pharmariesen stiegen Roche um 0,2 Prozent, Novartis um 0,1 Prozent. Schlusslicht waren Sonova mit einem deutlichen Minus von 2,4 Prozent.

 

Am breiten Markt stiegen Meyer Burger um 11,3 Prozent. Das angeschlagene Solarunternehmen hatte einen Liefervertrag für Module für den italienischen Markt abgeschlossen und eine Brückenfinanzierung erneut verlängert.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(20.02.2025)

 

DOW JONES--Nach dem Abverkauf am Vortag ist es zunächst zu einer zaghaften Erholung am deutschen Aktienmarkt gekommen. Als am Nachmittag die Wall Street deutlicher ins Minus rutschte, wechselte auch der DAX das Vorzeichen und schloss 0,5 Prozent tiefer bei 22.315 Punkten. Dabei belastete auch das Minus von 2,2 Prozent bei Schwergewicht Airbus nach Zahlenausweis. An der Gemengelage hat sich ansonsten wenig geändert: nachdem es schnell und zu stark für den DAX nach oben gegangen war, lieferten die Unternehmenszahlen nicht die Argumente zu kaufen, sondern eher Gewinne mitzunehmen. Selbst die Rüstungswerte schlossen im Minus, obwohl in den Sektor weitere Milliarden Euro fließen, um die Bundeswehr zu stärken.

 

Ausblick von Airbus verstimmt

Das Flugzeugauslieferungsziel von Airbus und der Finanzausblick auf das laufende Jahr wirkten nach Einschätzung der Analysten von RBC Capital Markets konservativ. Der Flugzeughersteller erwarte in diesem Jahr rund 820 Auslieferungen von Verkehrsflugzeugen, etwas weniger als die von Analysten prognostizierten 824 Einheiten.

 

Nicht gut kamen auch die Geschäftszahlen von Mercedes-Benz an, der Kurs verlor 2,5 Prozent. Die Analysten von RBC lobten zwar, das operative Ergebnis im vierten Quartal sei immer noch besser als die Konsenserwartung ausgefallen, jedoch enttäusche der Margenausblick auf 2025. Laut Unternehmen soll der Konzernumsatz bei leicht sinkenden Autoverkäufen ebenfalls knapp zurückgehen. Das operative Ergebnis auf Konzernbasis dürfte deutlich unter Vorjahr liegen.

 

Bei Siemens Healthineers (-2,0%) belastete ein Paketverkauf der Mutter Siemens. Siemens hatte wie angekündigt rund 2 Prozent des Grundkapitals oder rund 26,5 Millionen Aktien platziert und damit 1,45 Milliarden Euro erlöst.

 

Krones schlossen 6,6 Prozent im Minus und gaben damit fast alle in diesem Jahr gesehenen Gewinne wieder ab.

 

Der Ausblick für 2025 sei optimistisch, dürfte allerdings zunächst keine größeren Konsensanpassungen auslösen, hieß es bei der DZ Bank.

 

Hypoport verteuerten sich nach der Zahlenvorlage um 6,5 Prozent. Der Hypothekenfinanzierer hatte 2024 den Umsatz und das operative Ergebnis deutlich gesteigert und stellte für 2025 zweistellige Wachstumsraten in Aussicht für Umsatz und operatives Ergebnis.

 

Knorr-Bremse steigerte im vergangenen Jahr bei leicht schwächeren Umsätzen den operativen Gewinn etwas deutlicher als erwartet. Die Marge will der Münchener Bremsenhersteller 2025 erneut steigern. Der Kurs zog um gut 2 Prozent an.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(20.02.2025)

 

DOW JONES--Nach einem lustlosen Handel in den vergangenen Tagen zeigen sich die US-Börsen am Donnerstag mit deutlichen Abgaben. Gegen Mittag (Ortszeit) notiert der Dow-Jones-Index 1,4 Prozent leichter bei 43.997 Punkten. Der S&P-500 und der technologielastige Nasdaq-Composite geben jeweils 0,9 Prozent nach. Aktuell fehlten die positiven Impulse, heißt es am Markt. Die Frage sei eigentlich, wieviel schlechte Nachrichten der Markt wegstecken könne. Denn die eher negativen Botschaften am Markt häufen sich: Die US-Notenbank hat am Vorabend wenig Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen geweckt. Hinzu kommen die jüngsten Kommentare von US-Präsident Donald Trump zu Importzöllen. "Zölle könnten das Wachstum verlangsamen und die Wirtschaft aus einer weichen Landung schütteln. Aber ich glaube nicht, dass 25-prozentige Zölle durchgesetzt werden. Es ist wahrscheinlich eine Eröffnungssalve", sagte Marktstratege Chip Rewey von Rewey Asset.

 

Die Geldpolitik der USA ist nach Worten des Präsidenten der Federal Reserve von Atlanta, Raphael Bostic, "gut aufgestellt" vor dem Hintergrund einer soliden Wirtschaftslage. Er mahnte, dass die erhöhte Unsicherheit wegen der Handels- und Immigrationspolitik der USA bedeute, dass die Federal Reserve vorsichtig bleiben sollte.

 

Konjunkturseitig hat sich die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia im Februar eingetrübt, wenngleich auch weniger deutlich als erwartet. Der Index der Frühindikatoren ist im Januar etwas stärker als erwartet gesunken. Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fielen indes etwas schwächer als prognostiziert aus.

 

Dollar gibt nach - Ölpreise steigen

Am Anleihemarkt fallen die Renditen wie schon am Vortag. Die Rendite zehnjähriger Papiere sinkt um 2,9 Basispunkte auf 4,50 Prozent. Händler sehen in der steigenden Nachfrage nach dem vermeintlich sicheren Anlagehafen Zeichen einer wachsenden Verunsicherung.

 

Der US-Dollar zeigt sich schwächer - nicht zuletzt wegen fallender Marktzinsen. Der Dollar-Index büßt 0,5 Prozent ein. Die TD-Devisenanalysten sehen aber keine nachhaltige Schwäche des Greenbacks und machen stattdessen eine Einstiegsgelegenheit aus. Der Dollar dürfte von dem Umstand profitieren, dass der Markt in Sachen Zollpolitik sowie markroökonomische und geopolitische Unsicherheit zu optimistisch eingestellt sei. Die USA seien gegen Handelsschocks immuner, der Greenback dürfte von den positiveren Wachstumsaussichten der Vereinigten Staaten Rückenwind erhalten.

 

Die Ölpreise zeigen sich mit Aufschlägen, obwohl die Lagerbestandsdaten in den USA deutlicher als erwartet gestiegen sind. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöht sich um bis zu 1,1 Prozent. Die unterbrochene Pumpleitung in Südrussland, die Möglichkeit, dass die Gruppe Opec+ ihre Pläne zur Produktionserhöhung weiter verschieben könnte, und Berichte, die G7 erwäge eine Verschärfung der russischen Ölpreisobergrenze, stützen die Preise.

 

Der Goldpreis zeigt sich etwas fester, nachdem er ein weiteres Allzeithoch erreicht hat. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,4 Prozent. Die MUFG-Analysten sehen weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial. Das Edelmetall eigne sich gut, Risiken durch die Politik von US-Präsident Trump abzusichern.

 

Walmart enttäuscht mit Prognose - Palentir brechen erneut ein

Unter den Einzelaktien verlieren Walmart 6,1 Prozent. Der Einzelhandelsriese enttäuscht trotz positiver Geschäftszahlen mit dem Ausblick. Die Gewinnerwartungen für das laufende Quartal und 2025 liegen unter den Marktschätzungen.

 

Die Titel des Gebrauchtwagenhändlers Carvana knicken um 16,0 Prozent ein. Die Gesellschaft wartet zwar mit besser als gedacht ausgefallenen bereinigten Ergebniskennziffern auf, doch der Umsatz pro Fahrzeug sank im Quartal und verschreckt Anleger. Palantir brechen um weitere 9,6 Prozent ein, die Titel des Anbieters von Datenanalysedienstleistungen im Verteidigungssektor waren bereits am Vortag mit minus 10,1 Prozent gehörig unter die Räder geraten - belastet von Berichten über mögliche Budgetkürzungen im US-Verteidigungshaushalt.

 

Grab geben 9,6 Prozent nach einem schwachen Ausblick des Fahrdienstleisters ab. Alibaba steigen dagegen um 8,6 Prozent. Der chinesische Online-Händler hat im dritten Geschäftsquartal ein solides Wachstum und einen überraschend deutlichen Gewinnsprung verzeichnet.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(20.02.2025)

 

DOW JONES--Nach dem deutlichen Rücksetzer am Vortag haben sich die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag nicht erholt. Die Berichtssaison lieferte mit Airbus, Mercedes-Benz, Aegon und Carrefour teils deutlich negative Überraschungen. Auch die Erwartungen an zukünftige Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank kamen leicht zurück, was für Gegenwind bei Risiko-Assets wie Aktien sorgte. Bremsend wirke auch die bevorstehende Bundestagswahl in Deutschland, hieß es. Vor der Bundestagswahl am Sonntag dürften nicht viele Anleger den Markt kaufen. "Die aktuellen Umfragen sagen eine schwierige Regierungsbildung voraus und diese Unsicherheit könnte in den kommenden Tagen und Wochen auf die Kurse drücken", meinte Marktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets.

 

Der DAX gab um 0,5 Prozent auf 22.315 Punkte nach, der Euro-Stoxx-50 schloss kaum verändert bei 5.461 Zählern. Der Sektor der Minenwerte gehörte mit einem Plus von 0,5 Prozent zu den Branchengewinnern. Hier stiegen Anglo American um 2,5 Prozent, das Unternehmen erzielte ein bereinigtes EBITDA von 8,5 Milliarden Dollar und konnte trotz niedrigerer Preise eine EBITDA-Marge von 30 Prozent im Jahr 2024 aufrechterhalten.

 

Geschäftszahlen von Airbus und Mercedes-Benz kritisch gesehen

Bei Airbus stellte laut Teilnehmern der über Erwarten ausgefallene freie Cashflow eine positive Überraschung dar - eine eher negative dagegen die Dividende. Die Aktionäre sollen für 2024 eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie erhalten, 20 Cent mehr als im Vorjahr, aber weniger als der Analystenkonsens mit 2,12 Euro in Aussicht gestellt hatte. Der Ausblick enthalte keine großen Überraschungen, befanden die Analysten von Jefferies. Nach dem überraschend starken freien Cashflow im vergangenen Jahr sei die Jahresprognose mit 4,5 Milliarden Euro "solide".

 

Airbus verloren 2,2 Prozent.

 

Nicht gut kamen auch die Geschäftszahlen von Mercedes-Benz an, der Kurs verlor 2,5 Prozent. Die Analysten von RBC lobten zwar das operative Ergebnis im vierten Quartal, es sei immer noch besser als die Konsenserwartung ausgefallen, jedoch enttäusche der Margenausblick für 2025. Laut Unternehmen soll der Konzernumsatz bei leicht sinkenden Autoverkäufen ebenfalls knapp zurückgehen. Das operative Ergebnis auf Konzernbasis dürfte deutlich unter Vorjahr liegen.

 

Bei Siemens Healthineers (-2%) belastet ein Paketverkauf der Mutter Siemens. Siemens hat wie angekündigt rund 2 Prozent des Grundkapitals oder rund 26,5 Millionen Aktien platziert und damit 1,45 Milliarden Euro erlöst.

 

Schneider Electric mit guter Konjunkturbotschaft

Für Schneider Electric ging es nach Zahlenvorlage um 3 Prozent nach oben. Gelobt wurde vor allem die Breite positiver Entwicklungen bei den Segmenten, negative Ausreißer habe es nicht mehr gegeben. "Das könnte ein Zeichen sein, dass die Konjunkturaussichten bei Zyklikern generell noch zu negativ eingeschätzt werden", sagte ein Händler.

 

Starke Geschäftszahlen legte Zurich Insurance vor. Die Konsenserwartungen wurden allesamt erfüllt oder übertroffen, die Aktie legte um 2 Prozent zu. Beim niederländischen Versicherer Aegon (-9,3%) sprachen Analysten wie die von JP Morgan dagegen von enttäuschenden Ergebnissen, vor allem bei den Gewinnkennziffern auf IFRS-Basis. Zudem monierten sie einige noch offene Fragen wie zu den künftigen Aktienrückkäufen, zudem habe es keinen erhöhten Ausblick gegeben.

 

Die französische Supermarktkette Carrefour (-8.%) verfehlte die Gewinnerwartungen im vergangenen Jahr. Unrund lief das Geschäft in Europa, außerhalb Frankreichs. Die Margen stünden überall unter Druck, hieß es von Analysten. Daher sei auch der Ausblick konservativer geworden.

 

Der Goldpreis setzte derweil seine Rekordjagd fort, das Allzeithoch lag nun bei 2.955 Dollar je Feinunze. Der Anstieg des Goldpreises um fast 12 Prozent im bisherigen Jahresverlauf übertreffe selbst die über der Konsensschätzung liegende Erwartung von MUFG, so die Analysten des Hauses. MUFG hielt an der Prognose von 3.080 Dollar zum Jahresende fest, sah aber zugleich deutliches Aufwärtspotenzial.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(20.02.2025)

 

Der lustlose Börsenhandel der vergangenen Tage scheint am Donnerstag in den USA in eine weitere Runde zu gehen. Zwar hatte die Wall Street zur Wochenmitte neue Bestmarken zum Handelsschluss markiert, aber wie schon zuvor zeigten die Indizes letztlich nur wenig Bewegung. Der Aktienterminmarkt deutet eine knapp behauptete Handelseröffnung am Kassamarkt an. Es fehle aktuell an positiven Impulsen, heißt es. Die Frage sei eigentlich, wieviel schlechte Nachrichten der Markt noch wegstecken könne, um den Bullenmarkt weiter am Laufen zu halten.

 

Denn die eher negativen Botschaften am Markt häufen sich: Die US-Notenbank hat am Vorabend wenig Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen geweckt. Doch selbst eine mögliche längere Zinssenkungspause scheint Anleger nicht mehr zu verschrecken. Darüber hinaus hat der Markt die jüngsten Kommentare von US-Präsident Donald Trump zu Zöllen ohne viel Aufhebens verdaut. "Zölle könnten das Wachstum verlangsamen und die Wirtschaft aus einer weichen Landung schütteln. Aber ich glaube nicht, dass 25-prozentige Zölle durchgesetzt werden. Es ist wahrscheinlich eine Eröffnungssalve", sagte Marktstratege Chip Rewey von Rewey Asset.

 

Trumps Bemerkungen zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine werden auch als nicht sehr relevant für Aktien angesehen. Er gab dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für den Krieg eine Mitverantwortung, womit sich die USA gegenüber ihren europäischen Partnern völlig isolieren. Die gewohnte Nachkriegsordnung sei endgültig Geschichte, heißt es. Doch am US-Aktienmarkt spielt diese offensichtliche Neuordnung der außenpolitischen Verhältnisse keine Rolle.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(20.02.2025)

 

DOW JONES--Nach dem deutlichen Rücksetzer am Vortag geht es an den europäischen Aktienmärkten wieder nach oben. Doch die Erholung fällt bisher zaghaft aus, denn die Berichtssaison hält mit Airbus, Mercedes-Benz, Aegon und Carrefour negative Überraschungen parat. Auch die Erwartungen an zukünftiger Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank kommen leicht zurück, was für Gegenwind bei Risiko-Assets wie Aktien sorgt. Bremsend wirke auch die bevorstehende Bundestagswahl in Deutschland, heißt es. Vor der Bundestagswahl am Sonntag dürften nicht viele Anleger den Markt kaufen. "Die aktuellen Umfragen sagen eine schwierige Regierungsbildung voraus und diese Unsicherheit könnte in den kommenden Tagen und Wochen auf die Kurse drücken", meint Marktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets.

 

Der DAX steigt um 0,3 auf 22.512 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legt um 0,5 Prozent auf 5.488 Zähler zu. Der Sektor der Minenwerte gehört mit einem Plus von 2,1 Prozent zu den größten Branchengewinnern. Hier steigen Anglo American um 4,8 Prozent, das Unternehmen erzielte ein bereinigtes EBITDA von 8,5 Milliarden Dollar und konnte trotz niedrigerer Preise eine EBITDA-Marge von 30 Prozent im Jahr 2024 aufrechterhalten.

 

Geschäftszahlen von Airbus und Mercedes-Benz kritisch gesehen

Bei Airbus stellt laut Teilnehmern der über Erwarten ausgefallene freie Cashflow eine Überraschung dar - eine eher negative dagegen die Dividende. Die Aktionäre sollen für 2024 eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie erhalten, 20 Cent mehr als im Vorjahr, aber weniger als der Analystenkonsens von 2,12 Euro in Aussicht gestellt hatte. Der Ausblick enthalte keine großen Überraschungen, befinden die Analysten von Jefferies. Nach dem überraschend starken freien Cashflow im vergangenen Jahr sei die Jahresprognose mit 4,5 Milliarden Euro "solide". Airbus verlieren 0,8 Prozent.

 

Nicht gut kommen die Geschäftszahlen von Mercedes-Benz an. Der Kurs verliert 1,6 Prozent. Die Analysten von RBC loben zwar, das operative Ergebnis im vierten Quartal sei immer noch besser als die Konsenserwartung ausgefallen, jedoch enttäusche der Margenausblick für 2025. Laut Unternehmen soll der Konzernumsatz bei leicht sinkenden Autoverkäufen ebenfalls leicht zurückgehen. Das operative Ergebnis auf Konzernbasis dürfte deutlich unter Vorjahr liegen.

 

Bei Siemens Healthineers (-2,2%) belastet ein Paketverkauf der Mutter Siemens. Siemens hat wie angekündigt rund 2 Prozent des Grundkapitals oder rund 26,5 Millionen Aktien platziert und damit 1,45 Milliarden Euro erlöst.

 

Schneider Electric mit guter Konjunkturbotschaft

Für Schneider Electric geht es nach Zahlenvorlage um 5,6 Prozent nach oben. Gelobt wird vor allem die positive Breite der Segmente, negative Ausreißer habe es nicht mehr gegeben. "Das könnte ein Zeichen sein, dass die Konjunkturaussichten bei Zyklikern generell noch zu negativ eingeschätzt werden", sagt ein Händler.

 

Starke Geschäftszahlen hat Zurich Insurance vorgelegt. Die Konsenserwartungen wurden allesamt erfüllt oder übertroffen, die Aktie legt um 2,3 Prozent zu. Beim niederländischen Versicherer Aegon (-8%) sprechen Analysten wie die von JP Morgan dagegen von enttäuschenden Ergebnissen, vor allem bei den Gewinnkennziffern auf IFRS-Basis. Zudem monieren sie einige noch offene Fragen wie zu den künftigen Aktienrückkäufen, zudem habe es keinen erhöhten Ausblick gegeben.

 

Die französische Supermarktkette Carrefour (-9%) hat die Gewinnerwartungen im vergangenen Jahr verfehlt. Unrund lief das Geschäft in Europa, außerhalb Frankreichs. Die Margen stünden überall unter Druck, heißt es von Analysten. Daher sei auch der Ausblick konservativer geworden.

 

Der Goldpreis setzt derweil seine Rekordjagd fort, das Allzeithoch liegt nun bei 2.955 Dollar je Feinunze. Der Anstieg des Goldpreises um fast 12 Prozent im bisherigen Jahresverlauf übertreffe selbst die über der Konsensschätzung liegende Erwartung von MUFG, so die Analysten des Hauses. MUFG hält an der Prognose von 3.080 Dollar zum Jahresende fest, sieht aber zugleich deutliches Aufwärtspotenzial.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(20.02.2025)

 

DOW JONES--Negative Vorzeichen haben am Donnerstag an den Börsen in Ostasien und Australien dominiert, nachdem US-Präsident Donald Trump die Einführung weiterer Strafzölle schon für den kommenden Monat in Aussicht gestellt hatte. Neben den zuvor schon angekündigten Zöllen von 25 Prozent auf Autos, pharmazeutische Produkte und Halbleiter will Trump nun auch die Importe von Bauholz mit Zöllen in dieser Höhe belegen.

 

An den Börsen auf dem chinesischen Festland wurde der Verkaufsdruck gemildert durch die chinesische Zentralbank (PBoC), die zwei wichtige Zinssätze - die einjährige und die fünfjährige Loan Prime Rate - unverändert belassen hatte. Dies war von Volkswirten weithin erwartet worden. Ökonomen halten es aber für durchaus möglich, dass die PBoC im weiteren Jahresverlauf die Zinsen senkt, um der strauchelnden heimischen Wirtschaft unter die Arme zu helfen. In Schanghai beendete der Composite-Index den Handel kaum verändert.

 

In Hongkong lag der Hang-Seng-Index (HSI) im späten Handel 1,4 Prozent im Minus und zeigte sich damit erholt von anfangs deutlicheren Verlusten. Hauptsächlich Technologiewerte zogen den HSI nach unten, da die KI-Fantasie aus dem Markt entwich, wie Händler sagten. Alibaba fielen um 2,1, Tencent um 2,1 und Meituan um 6,3 Prozent. Lenovo profitierten nicht von guten Geschäftszahlen; die Aktie sackte um 5,4 Prozent ab. Der Computerhersteller hat im dritten Quartal den Umsatz kräftig gesteigert und den Gewinn verdoppelt. Anleger fürchteten aber wohl, dass die drohenden US-Zölle die künftige Ertragsentwicklung beeinträchtigen könnten.

 

Anleger in Japan trennten sich von Aktien exportorientierter Unternehmen, allen voran der Auto- und Pharmahersteller: Toyota Motor verbilligten sich um 1,6, Honda um 1,4 und Subaru um 4,1 Prozent. Im Pharmasektor gaben Chugai Pharmaceutical und Daiichi Sankyo um 0,6 und 2,4 Prozent nach. Druck auf die Aktien kam auch von den japanischen Marktzinsen, die auf den höchsten Stand seit November 2009 gestiegen sind, was den Yen zum Dollar aufwerten lässt. Der Nikkei-225-Index fiel um 1,2 Prozent auf 38.678 Punkte.

 

Gewinnmitnahmen ließen in Seoul den Kospi um 0,7 Prozent zurückkommen, nachdem der südkoreanische Aktienmarkt sieben Handelstage in Folge stetig gestiegen war. Verkauft wurden die zuletzt gut gelaufenen Aktien von Werftbetreibern und Rüstungsunternehmen. So ginges mit dem Kurs von HD Hyundai Heavy Industries um 12 Prozent nach unten, die Aktie der Holding HD Korea Shipbuilding & Offshore Engineering gab um 9 Prozent nach.

 

Starke heimische Arbeitsmarktdaten belasteten den australischen Aktienmarkt. Der S&P/ASX-200 verlor 1,1 Prozent. Die gute Beschäftigungslage spricht gegen weitere Zinssenkungen der Reserve Bank of Australia. Nach Vorlage des Jahresergebnisses fielen Rio Tinto um 1,5 Prozent. Positiv wurden die Zahlen von Telstra (+5,6%) zum ersten Geschäftshalbjahr aufgenommen. Wesfarmers (+1,3%) hatte bei Vorlage von Halbjahreszahlen den Ausblick erhöht.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(20.02.2025)

 

DOW JONES--Leicht erholt zeigen sich Europas Börsen am Donnerstag nach dem Rücksetzer am Vortag. Der DAX steigt um 0,3 auf 22.497 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legt um 0,4 Prozent auf 5.484 Zähler zu. Etwas gebremst wird der DAX von Verlusten bei schwer gewichteten Aktien wie Airbus oder Mercedes-Benz.

 

Bremsend wirke auch die bevorstehende Bundestagswahl in Deutschland, heißt es. Vor der Bundestagswahl am Sonntag dürften nicht viele Anleger den Markt kaufen. "Die aktuellen Umfragen sagen eine schwierige Regierungsbildung voraus, und diese Unsicherheit könnte in den kommenden Tagen und Wochen auf die Kurse drücken", meint Jürgen Molnar von Robomarkets.

 

Die Börsen verarbeiten aktuell vor allem eine wahre Zahlenflut aus der Berichtssaison. Übergeordnet ist der globale Renditeanstieg weiter ein Thema. Zu ihm haben neben Strafzolldrohungen aus den USA Erwartungen deutlich steigender Staatsausgaben in Europa zur Finanzierung der Aufrüstung beitragen. Ein kleines positives Zeichen kommt von den deutschen Produzentenpreise. Sie sind im Januar deutlich niedriger ausgefallen als erwartet. Am Anleihemarkt ist die Tendenz seitwärts gerichtet, auch der Euro-Kurs bewegt sich seitwärts.

 

Zahlen von Airbus und Mercedes kritisch gesehen

Bei Airbus ist laut Teilnehmern der über Erwarten ausgefallene freie Cashflow eine Überraschung. Eine eher negative aber die Dividende. Die Aktionäre sollen für 2024 eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie erhalten, 20 Cent mehr als im Vorjahr, aber weniger als der Analystenkonsens von 2,12 Euro. Der Ausblick enthalte keine großen Überraschungen, befinden die Analysten von Jefferies. Nach dem überraschend starken freien Cashflow im vergangenen Jahr sei die Jahresprognose mit 4,5 Milliarden Euro "solide". Airbus verlieren 1,7 Prozent.

 

Nicht gut kommen die Zahlen von Mercedes-Benz an. Der Kurs verliert 2,9 Prozent. Die Analysten von RBC loben zwar, das operative Ergebnis im vierten Quartal sei immer noch besser als die Konsenserwartung, jedoch enttäusche der Margenausblick für 2025. Laut Mercedes-Benz soll der Konzernumsatz bei leicht sinkenden Autoverkäufen ebenfalls leicht sinken. Das operative Ergebnis auf Konzernbasis dürfte deutlich unter dem Vorjahreswert liegen.

 

Bei MTU geht es nach dem Zahlenausweis vom Vortag um 2,3 Prozent abwärts. Der Kurs gebe auch im Sog von Airbus nach, heißt es. Außerdem würden in Rüstungswerten bzw. Aktien von der Branche nahen Unternehmen nach der jüngsten Rally Gewinne mitgenommen.

 

Bei Siemens Healthineers (-1,7%) belastet ein Paketverkauf der Mutter Siemens (+1,2%). Siemens hat rund 2 Prozent des Grundkapitals oder rund 26,5 Millionen Aktien platziert und damit 1,45 Milliarden Euro erlöst.

 

Schneider Electric mit guter Konjunkturbotschaft

Das Siemens-Plus sehen Teilnehmer auch als Reaktion auf eine sehr gute Vorlage des französischen Konkurrenten Schneider Electric. Für dessen Aktie geht es nach der Zahlenvorlage um 5,6 Prozent nach oben. Gelobt wird vor allem die Breite der positiven Marktsegmente, negative Ausreißer habe es nicht mehr gegeben. "Das könnte ein Zeichen sein, dass die Konjunkturaussichten bei Zyklikern generell noch zu negativ eingeschätzt werden", sagt ein Händler.

 

Starke Zahlen hat Zurich Insurance vorgelegt. Die Konsenserwartungen wurden allesamt erfüllt oder übertroffen, die Aktie legt um 3,1 Prozent zu.

 

Krones stark unter Druck

In der zweiten deutschen Reihe drücken laut Marktteilnehmern Gewinnmitnahmen den Krones-Kurs um 6,5 Prozent. An den vorgelegten Quartalszahlen des Getränkemaschinenherstellers gebe es nichts zu beanstanden, heißt es von den Analysten von Metzler.

 

Hypoport verteuern sich nach der Zahlenvorlage um 2,9 Prozent. Der Hypothekenfinanzierer hat 2024 den Umsatz und das operative Ergebnis deutlich gesteigert und stellt für 2025 zweistellige Wachstumsraten in Aussicht für Umsatz und operatives Ergebnis.

 

Das Ergebnis von PNE ist 2024 besser ausgefallen als von dem Windparkentwickler selbst erwartet. Die Aktie legt 3,3 Prozent zu.

 

Knorr-Bremse hat im vergangenen Jahr bei leicht schwächeren Umsätzen den operativen Gewinn etwas deutlicher als erwartet gesteigert. Die Marge will der Münchener Bremsenhersteller 2025 erneut steigern. Der Kurs zieht um gut 5 Prozent an.

 

Beim Immobilienkonzern Hamborner Reit enttäuscht der Ausblick. Dazu soll Dividendenpolitik angesichts des erwarteten Umsatz- und Ergebnisrückgangs überprüft werden. Der Kurs gibt um 1,5 Prozent nach.

 

Quelle: stock3.com

News 19.02.2025

Märkte USA

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen haben zur Wochenmitte gut behauptet geschlossen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,2 Prozent höher bei 44.628 Punkte. Der S&P-500 stieg ebenfalls um 0,2 Prozent, während der Nasdaq-Composite 0,1 Prozent zulegte. Dabei gab es insgesamt 1.150 (Dienstag: 1.625) Kursgewinner und 1.629 (1.140) -verlierer. Unverändert schlossen 66 (84) Titel.

 

Der Markt dürfte nach den jüngsten Kursavancen erst einmal in einen Wartemodus gehen und schauen, wie sich die Dinge mit den von den USA angestoßenen Friedensverhandlungen mit Russland und der Handelspolitik von Donald Trump mit immer wieder mehr oder weniger konkreten Zolldrohungen entwickeln, hieß es.

 

Zurzeit schienen die Zolldrohungen des US-Präsidenten noch nicht allzu ernst genommen zu werden, so der Tenor mit Blick darauf, dass Trump nun Zölle von 25 Prozent oder mehr auf Automobile, Halbleiter und pharmazeutische Produkte erwägt. Mehrheitlich werde dies - zumindest noch - als Verhandlungstaktik lediglich zur Kenntnis genommen.

 

Das Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung sorgte für keine große Bewegung. Wie zuletzt von US-Notenbanker bereits signalisiert, wollen die Vertreter der US-Notenbank "weitere Fortschritte bei der Inflation" sehen, bevor sie die Zinsen weiter senken.

 

Apple mit Produktvorstellung - Celanese mit enttäuschenden Zahlen

Apple (+0,2%) hat ein neues iPhone im günstigeren Preissegment vorgestellt. Celanese rutschten um 21,5 Prozent ab. Der Chemie- und Kunststoffhersteller meldete aufgrund der schwachen Nachfrage in den Bereichen Automobil, Farben und Industrie weltweit einen Quartalsverlust.

 

Arista Networks - am Vortag noch sehr fest - gaben 6,4 Prozent nach. Das Cloud-Networking-Unternehmen hat einen Quartalsgewinn und -umsatz über den Erwartungen berichtet. Der Umsatzausblick fiel einen Tick über dem Konsens aus. Das Online-Dating-Unternehmen Bumble sorgte mit einer schwachen Gewinnprognose für Enttäuschung. Der Kurs knickte um 30,3 Prozent ein.

 

Nikola brachen sogar um 39,1 Prozent ein. Der Hersteller von Elektro-Lkw hat Insolvenz angemeldet und Pläne zur Abwicklung eingereicht.

 

Occidental Petroleum stiegen um 4,4 Prozent nach Vorlage von Quartalszahlen. Masterbrand gaben um 5,9 Prozent nach. Der Möbelhersteller erzielte im vierten Quartal weniger Gewinn und Umsatz. Der Hausbauer Toll Brothers meldete Gewinn und Umsatz unter den Erwartungen. Die Aktie verbilligte sich um 5,9 Prozent.

 

Howard Hughes gaben mit einem Minus von 8,8 Prozent den kräftigen Vortagsgewinn mehr als ab. Nach dem Handelsschluss am Dienstag war bekannt geworden, dass Pershing Square ein neues Angebot über 900 Millionen Dollar vorgelegt hat, um seine Beteiligung an dem Immobilienunternehmen zu erhöhen. Zuvor hatte Pershing noch etwas mehr geboten.

 

Dollar stabil - Ölpreise steigen

Der Dollar erholte sich zum Euro weiter. Der Dollarindex stieg leicht um 0,1 Prozent, der Euro fiel auf knapp über 1,04 Dollar zurück. Dem Euro setzten die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Trump zu, während zugleich der Dollar in dieser Gemengelage von seinem Ruf als sicherer Hafen profitiere, hieß es.

 

Am Anleihemarkt gaben die Renditen nach den deutlichen Vortagesaufschlägen etwas nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere sank um 1,6 Basispunkte auf 4,54 Prozent.

 

Das Gold verteidigt die Gewinne vom Vortag. Der Preis für die Feinunze notierte wenig verändert bei 2.936 Dollar.

Die Ölpreise stiegen um bis zu 0,6 Prozent. Das Plus sei unter anderem Sorgen über die Ölversorgung aus Kasachstan geschuldet, nach einem Drohnenangriff auf eine große Pumpstation im Süden Russlands, hieß es.

 

Stützend wirkte auch ein Kälteeinbruch in weiten Teilen der USA, bei gleichzeitigen Prognosen frostiger Temperaturen bis Anfang März.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen treten zur Wochenmitte auf der Stelle. Zur Mittagszeit in New York notiert der Dow-Jones-Index 0,2 Prozent leichter bei 44.464 Punkten. Der S&P-500 steigt um 0,1 Prozent, während der technologielastige Nasdaq-Composite kaum verändert liegt.

 

Der Markt dürfte nach den jüngsten Kursavancen erst einmal in einen Wartemodus gehen und schauen, wie sich die Dinge mit den von den USA angestoßenen Friedensverhandlungen mit Russland und der Handelspolitik von Donald Trump mit immer wieder mehr oder weniger konkreten Zolldrohungen entwickeln, heißt es.

 

Zurzeit schienen die Zolldrohungen des US-Präsidenten noch nicht allzu ernst genommen zu werden, heißt es mit Blick darauf, dass Trump nun Zölle von 25 Prozent oder mehr auf Automobile, Halbleiter und pharmazeutische Produkte erwägt. Mehrheitlich werde dies - zumindest noch - als Verhandlungstaktik lediglich zur Kenntnis genommen.

 

Ob das im weiteren Handelsverlauf anstehende Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung bewegt, bleibt abzuwarten. Die US-Notenbanker hatten zuletzt allerdings bereits eine Pause längere Zinssenkungspause signalisiert.

 

Apple mit Produktvorstellung - Celanese mit enttäuschenden Zahlen

Apple liegen 0,5 Prozent im Plus. Der Technologieriese hat ein neues iPhone im günstigeren Preissegment vorgestellt.

 

Celanese rutschen um 21 Prozent ab. Der Chemie- und Kunststoffhersteller meldete aufgrund der schwachen Nachfrage in den Bereichen Automobil, Farben und Industrie weltweit einen Quartalsverlust. Arista Networks - am Vortag noch sehr fest - geben 5,8 Prozent nach. Das Cloud-Networking-Unternehmen hat einen Quartalsgewinn und -umsatz über den Erwartungen berichtet. Der Umsatzausblick fiel einen Tick über dem Konsens aus. Das Online-Dating-Unternehmen Bumble sorgt mit einer schwachen Gewinnprognose für Enttäuschung. Der Kurs knickt um 26,7 Prozent ein.

 

Nikola brechen um rund 38 Prozent ein. Der Hersteller von Elektro-Lkw hat Insolvenz angemeldet und Pläne zur Abwicklung eingereicht.

 

Occidental Petroleum steigen um 5,2 Prozent nach Vorlage von Quartalszahlen. Masterbrand geben um 3,9 Prozent nach. Der Möbelhersteller erzielte im vierten Quartal weniger Gewinn und Umsatz. Der Hausbauer Toll Brothers meldete Gewinn und Umsatz unter den Erwartungen. Die Aktie verbilligt sich um 6,6 Prozent.

 

Howard Hughes geben mit einem Minus von 7,9 Prozent den kräftigen Vortagsgewinn mehr als ab. Nach dem Handelsschluss am Dienstag war bekannt geworden, dass Pershing Square ein neues Angebot über 900 Millionen Dollar vorgelegt hat, um seine Beteiligung an dem Immobilienunternehmen zu erhöhen. Zuvor hatte Pershing noch etwas mehr geboten.

 

Dollar stabil - Ölpreise steigen

Der Dollar erholt sich zum Euro weiter. Der Dollarindex steigt um 0,2 Prozent, der Euro fällt auf knapp über 1,04 Dollar zurück. Dem Euro setzten die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Trump zu, während zugleich der Dollar in dieser Gemengelage von seinem Ruf als sicherer Hafen profitiere, heißt es. Am Anleihemarkt tut sich wenig. Das Gold verteidigt die Gewinne vom Vortag weitgehend.

 

Die Ölpreise steigen um bis zu 1,1 Prozent. Das Plus sei unter anderem Sorgen über die Ölversorgung aus Kasachstan geschuldet, nach einem Drohnenangriff auf eine große Pumpstation im Süden Russlands, heißt es. Stützend wirkt auch ein Kälteeinbruch in weiten Teilen der USA, bei gleichzeitigen Prognosen frostiger Temperaturen bis Anfang März.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Die angesichts der Kursrally mit immer neuen Rekordhochs im DAX schon länger erwartete Gegenbewegung an den europäischen Börsen hat am Mittwoch Gestalt angenommen. Nachdem der DAX im frühen Handel mit 22.935 Zählern ein neuerliches Allzeithoch markierte, setzten im Zuge von Gewinnmitnahmen Verkäufe ein. Im Tagesverlauf ging es fast ohne Gegenwehr nach unten, am Ende des Tages büßte der DAX 1,8 Prozent ein auf 22.434 Punkte. Damit gingen aber nicht einmal die Gewinner der vergangenen vier Handelstage verloren. Der MDAX büßte sogar 2,5 Prozent ein. Nach einem Start im Plus schlossen die Indizes deutlich im Minus. Den Euro-Stoxx-50 traf es mit einem Minus von 1,4 Prozent.

 

Im Einklang mit den Börsen ging es auch mit dem Euro etwas deutlicher nach unten, er fiel auf 1,0403 Dollar, nachdem er bereits an den beiden Vortagen nachgegeben hatte.

 

Die Anleger hätten nach dem extrem guten Lauf der Aktienmärkte in Europa, auch mit Blick auf die Bundestagswahl am Wochenende, wie auch angekündigte US-Zölle, erst einmal Kasse gemacht, hieß es. Zudem lieferte die Berichtssaison einige negative Überraschungen.

 

Außerdem stiegen die Zinsen weiter, was immer ungünstig für Aktien ist. Hintergrund ist die Aussicht auf steigende Verteidigungsausgaben in Europa. Als weiterer Treiber kommt die Gefahr von Zöllen hinzu, die potenziell preistreibend wirken und damit ebenfalls Zinssenkungen der EZB erschweren. Dazu ließ EZB-Direktorin Isabel Schnabel mit der Aussage aufhorchen, dass der EZB-Rat damit beginnen sollte, über eine Pause bei den Leitzinssenkungen zu diskutieren. Die deutsche Zehnjahresrendite stieg um 5 Basispunkte auf 2,55 Prozent.

 

US-Präsident Donald Trump hatte Strafzölle von bis zu 25 Prozent angekündigt - auf Automobile, Halbleiter und Pharmaprodukte. Details soll es aber erst Anfang April geben. Für den Stoxx-Subindex der Autoaktien ging es um 1,5 Prozent nach unten. Ob es am Ende so kommt, ist unklar, "zumindest wächst die Unsicherheit wieder", meinte ein Marktteilnehmer.

 

Rüstungsaktien trotzen Abwärtsbewegung

Tendenziell weiter nach oben ging es mit Rüstungswerten vor dem Hintergrund der erwarteten deutlich steigenden Rüstungsausgaben europäischer Staaten.

 

Sehr schwach tendierten Minenwerte, deren Subindex 2,4 Prozent verlor. Hier büßten Glencore nach dem Zahlenausweis 6,5 Prozent ein. Der Rohstoffkonzern verdiente wegen niedrigerer Kohlepreise 2024 deutlich weniger und verfehlte die Markterwartungen. Unter Druck standen daneben Chemie- und Bautitel mit Einbußen ihrer Subindizes von bis zu 2,8 Prozent.

 

Im Chemiesektor sorgte auch das US-Unternehmen Celanese mit schwach ausgefallenen Geschäftszahlen für Verkaufsstimmung. Celanese rutschte in die roten Zahlen wegen einer schwachen Nachfrage aus der Auto- und Chemieindustrie, aber auch nach Farben.

 

Bei den Bautiteln standen Heidelberg Materials (-5,4%) stark unter Druck. Morgan Stanley hatte die Aktie auf Gleichgewichten gesenkt. Gute Nachrichten seien in den Kurs nun eingepreist, so die Begründung. Unter anderem hatte zuletzt Aufbaufantasie für die Ukraine für Kursgewinne bei Zementwerten gesorgt. In Mailand verloren Buzzi 3,4 Prozent, in Zürich Holcim 4,4 Prozent.

 

MTU enttäuscht

Für MTU Aero ging es im DAX nach der Geschäftszahlenvorlage 5 Prozent abwärts. Der freie Cashflow sei 75 Millionen niedriger als erwartet ausgefallen, bemängelte JP Morgan. Ursächlich seien unerwartet hohe Kosten für den Rückrufe und Lieferkettenprobleme.

 

Delivery Hero verloren 6,6 Prozent nach einer Abstufung auf "Sell" durch Citi. Die Analysten halten den sich verschärfende Wettbewerb nicht für angemessen eingepreist. Konkret verweisen sie auf die "aggressive Expansion" des Konkurrenten Keeta in Saudi-Arabien.

 

Philips sehr schwach

Philips brachen um 11 Prozent ein. Das Medizintechnikunternehmen rutschte im vierten Quartal im Zusammenhang mit einer deutlich höheren Steuerbelastung in die roten Zahlen.

 

Die Qualität der Geschäftszahlen von britisch-asiatischen HSBC wurden als durchwachsen bezeichnet, das Nettozinseinkommen sei etwas schwächer, dafür die Gebühreneinnahmen besser ausgefallen als erwartet. Positiv sei der Aktienrückkauf von bis zu 2 Milliarden Dollar. HSBC schlossen knapp im Minus.

 

STMicro machten einen Satz um knapp 8 Prozent nach einer Hochstufung auf "Buy" durch Jefferies. Die Wachstumserwartungen dürften ab dem zweiten Halbjahr 2025 steigen, nachdem die Korrektur der Lagerbestände abgeschlossen sei, so die Begründung.

 

Aktien der Reisebranche litten unter einer Gewinnwarnung von Jet2 (-10,7%). Lufthansa gaben um 4,6 und IAG um 3,0 Prozent nach. Tui verbilligten sich um 6,9 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Am deutschen Aktienmarkt ist es am Mittwoch kräftig nach unten gegangen. Nachdem der DAX im frühen Handel mit 22.935 Zählern ein neuerliches Allzeithoch markierte, setzten im Zuge von Gewinnmitnahmen Verkäufe ein. Im Tagesverlauf ging es fast ohne Gegenwehr nach unten, am Ende des Tages büßte der DAX 1,8 Prozent ein auf 22.434 Punkte. Damit gingen aber nicht einmal die Gewinner der vergangenen vier Handelstage verloren. Nach der Rally zuvor galt eine Gegenbewegung als überfällig. Der MDAX büßte sogar 2,5 Prozent ein.

 

Einen direkten Auslöser brauchte es dafür zwar nicht, manche Teilnehmer könnten aber neuerliche Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump als Vorwand genommen haben. Hinzu kamen weiter steigende Zinsen vor dem Hintergrund der erwarteten höheren Staatsausgaben in Europa - unter anderem für Rüstung. Auch die Bundestagswahl am Wochenende dürfte die Neigung erhöht haben, Gewinne zu realisieren.

 

Aber auch die Berichtssaison verstimmte. Für MTU Aero ging es im DAX nach der Geschäftszahlenvorlage 5 Prozent abwärts. Der freie Cashflow sei 75 Millionen niedriger als erwartet ausgefallen, bemängelte JP Morgan. Ursächlich seien unerwartet hohe Rückrufkosten und Lieferkettenprobleme.

 

Im Chemiesektor sorgte das US-Unternehmen Celanese mit schwach ausgefallenen Geschäftszahlen für Verkaufsstimmung. BASF schlossen 4,3 Prozent im Minus, Lanxess 5,4 Prozent.

 

Bei den Bautiteln standen Heidelberg Materials (-5,4%) stark unter Druck. Morgan Stanley hatte die Aktie auf Gleichgewichten gesenkt, gute Nachrichten seien in den Kurs nun eingepreist, so die Begründung.

 

Nachdem US-Präsident Donald Trump am Vorabend Strafzölle von bis zu 25 Prozent auf Automobile, Halbleiter und Pharmaprodukte angekündigt hat, wurden auch Autoaktien verkauft. Ob es am Ende so kommt, ist unklar, "zumindest wächst die Unsicherheit wieder", meinte ein Marktteilnehmer. Porsche SE, BMW, VW verloren alle über 2 Prozent, Mercedes-Benz am Tag vor der Zahlenvorlage ebenso 1,7 Prozent wie Porsche AG.

 

Delivery Hero verbilligten sich um 6,6 Prozent nach einer Abstufung auf "Sell" durch Citi. Die Analysten halten den sich verschärfende Wettbewerb nicht für angemessen eingepreist. Konkret verweisen sie auf die "aggressive Expansion" des Konkurrenten Keeta in Saudi-Arabien.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Mittwoch mit Abschlägen beendet.

 

Internationale Investoren machten nach dem extrem guten Lauf der Aktienmärkte in Europa, auch mit Blick auf die Bundestagswahl in Deutschland am Wochenende, wie auch angekündigte US-Zölle, erst einmal Kasse, hieß es aus dem Markt.

 

Zudem sorgte EZB-Direktorin Isabel Schnabel für einen Dämpfer für die Zinssenkungshoffnungen mit der Aussage, der EZB-Rat solle damit beginnen, über eine Pause der Leitzinssenkungen zu diskutieren.

 

Der SMI verlor 0,7 Prozent auf 12.799 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 17 Kursverlierer und 3 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 18,92 (zuvor: 16,52) Millionen Aktien.

 

Die Liste der Kursgewinner ist übersichtlich: Tagessieger waren die Papiere von Kühne & Nagel mit einem Plus von 0,5 Prozent. Vergleichsweise gut hielten sich auch die defensiven Index-Schwergewichte. So schlossen Nestle 0,2 Prozent fester. Auch die Aktie des Pharmariesen Novartis (+0,4%) verzeichneten leichte Kursgewinne. Roche gaben dagegen 0,1 Prozent nach.

 

Tagesverlierer waren Holcim. Für die Aktie ging es kräftig um 4,4 Prozent nach unten. Marktteilnehmer verwiesen auf eine Abstufung der Aktie auf "Equalweight" durch Morgan Stanley. Deutlich nach unten ging es auch für Swiss Re (-2,5%) und Geberit (-2,2%).

 

Im breiteren Markt rückten Softwareone nach Vorlage von Geschäftszahlen für 2024 um 1,4 Prozent vor. Auch Straumann (+4,6%) hatte Zahlen für 2024 vorgelegt.

 

Julius Bär reduzierten sich um 2,2 Prozent. Hier hatten die Analysten von Jefferies die Aktie auf "Hold" von "Buy" heruntergestuft.

 

Also legten indessen um 5,1 Prozent zu, nachdem der IT-Händler von der EU-Kommission die Genehmigung zur Übernahme von Aktivitäten des britischen Technologieanbieter Westcoast im Rahmen einer strategischen Partnerschaft erhalten hat.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Wenig beeindruckt von neuen Zolldrohungen zeigen sich die US-Börsen zum Handelsstart am Mittwoch. Der Dow-Jones-Index gibt um 0,4 Prozent nach 44.377 Punkte, der breiteren S&P-500-Index und die Nasdaq-Indizes geben um bis zu 0,2 Prozent nach. Am Anleihemarkt ist die Tendenz im frühen Geschäft uneinheitlich.

 

Der Markt dürfte nach den jüngsten Kursavancen erst einmal in einen Wartemodus gehen und schauen, wie sich die Dinge mit den von den USA angestoßenen Friedensverhandlungen mit Russland und der Handelspolitik von Donald Trump mit immer wieder mehr oder weniger konkreten Zolldrohungen entwickeln. Konjunkturseitig sind kaum Impulse zu erwarten. Die Zahl der US-Baubeginne ist im Januar zwar deutlicher als erwartet gesunken, dafür fielen die Baugenehmigungen besser als geschätzt aus.

 

Zurzeit schienen die Zolldrohungen noch abgetan zu werden, heißt es mit Blick darauf, dass Trump nun Zölle von 25 Prozent oder mehr auf Automobile, Halbleiter und pharmazeutische Produkte erwägt. Die für Unsicherheit sorgende Frage sei, wie ernst man diese nehmen solle. Mehrheitlich würden sie - zumindest noch - lediglich eher als Verhandlungstaktik zur Kenntnis genommen.

 

Apple mit Produktvorstellung - Celanese mit enttäuschenden Zahlen

Bei den Einzelwerten dürfte der Markt ein Auge auf Apple haben, die zunächst behauptet tendieren. Der iPhone-Hersteller stellt um 17.00 Uhr MEZ neue Produkte vor. Zuletzt hatten derlei Veranstaltungen aber kaum für stärkere Reaktionen bei der Aktie gesorgt.

 

Celanese rutschen um 21 Prozent ab. Der Chemie- und Kunststoffhersteller meldete aufgrund der schwachen Nachfrage in den Bereichen Automobil, Farben und Industrie weltweit einen Quartalsverlust. Arista Networks - am Vortag noch sehr fest - werden knapp 6 Prozent niedriger gehandelt. Das Cloud-Networking-Unternehmen hat einen Quartalsgewinn und -umsatz über den Erwartungen berichtet. Der Umsatzausblick fiel einen Tick über dem Konsens aus. Das Online-Dating-Unternehmen Bumble sorgt mit einer schwachen Gewinnprognose für Enttäuschung. Der Kurs knickt um 21,5 Prozent ein.

 

Occidental Petroleum - vorbörslich noch schwächer - verteuern sich um gut 4 Prozent nach dem Ausweis eines Quartalsverlusts, begleitet von rückläufigen Umsätzen. Masterbrand geben um 7,1 Prozent nach. Der Möbelhersteller erzielte im vierten Quartal weniger Gewinn und Umsatz. Der Hausbauer Toll Brothers meldete Gewinn und Umsatz unter den Erwartungen. Die Aktie verbilligt sich um 7,4 Prozent.

 

Howard Hughes geben mit einem Minus von 7,4 Prozent den kräftigen Vortagsgewinn mehr als ab. Nach dem Handelsschluss am Dienstag war bekannt geworden, dass Pershing Square ein neues Angebot über 900 Millionen Dollar vorgelegt hat, um seine Beteiligung an dem Immobilienunternehmen zu erhöhen. Zuvor hatte Pershing noch etwas mehr geboten.

 

Ölpreise steigen

Die Ölpreise steigen um bis zu 1,5 Prozent. Das Plus sei unter anderem Sorgen über die Ölversorgung aus Kasachstan geschuldet, nach einem Drohnenangriff auf eine große Pumpstation im Süden Russlands, heißt es. Für Auftrieb dürfte auch sorgen, dass die US-Gaspreise stark steigen um knapp 4 Prozent und bereits den siebten Tag in Folge zulegen. Hintergrund ist ein Kälteeinbruch in weiten Teilen der USA, bei gleichzeitigen Prognosen frostiger Temperaturen bis Anfang März.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Die angesichts der Kursrally mit immer neuen Rekordhochs im DAX schon länger erwartete Gegenbewegung an den europäischen Börsen nimmt am Mittwoch zunehmend Gestalt an. Nach einem Start im Plus liegen die Indizes am Nachmittag deutlich im Minus. Im frühen Handel markierte der DAX mit 22.935 Zählern noch ein Allzeithoch, nun liegt er 1,7 Prozent im Minus bei 22.460 Zählern. Auch den Euro-Stoxx-50 trifft es mit einem Minus von 1,3 Prozent deutlich. Im Einklang mit den Börsen geht es auch mit dem Euro nach unten auf 1,0433 Dollar.

 

Internationale Investoren machten nach dem extrem guten Lauf der Aktienmärkte in Europa, auch mit Blick auf die Bundestagswahl am Wochenende, wie auch angekündigte US-Zölle, erst einmal Kasse, heißt es. Zudem lieferte die Berichtssaison einige negative Überraschungen.

 

Dazu sorgt EZB-Direktorin Isabel Schnabel für einen Dämpfer für die Zinssenkungshoffnungen mit der Aussage, der EZB-Rat solle damit beginnen, über eine Pause der Leitzinssenkungen zu diskutieren. Am Anleihemarkt hat sich darauf der Anstieg der Renditen am Mittag nochmals beschleunigt. Einer der Treiber der Rally am europäischen Aktienmarkt war seit längerem aber die feste Erwartung, weiterer Leitzinssenkungen im laufenden Jahr. Die deutsche Zehnjahresrendite steigt um 5 Basispunkte auf 2,55 Prozent.

 

US-Präsident Donald Trump kündigte am Vorabend Strafzölle von bis zu 25 Prozent an - auf Automobile, Halbleiter und Pharmaprodukte. Details soll es aber erst Anfang April geben. Für den Stoxx-Subindex der Autoaktien geht es um 1,4 Prozent nach unten. "Zumindest wächst die Unsicherheit wieder", so ein Marktteilnehmer.

 

Sehr schwach tendieren Minenwerte, deren Subindex 2,4 Prozent verliert. Hier verlieren Glencore nach dem Zahlenausweis 6,5 Prozent ein. Der Rohstoffkonzern hat wegen niedrigerer Kohlepreise 2024 deutlich weniger verdient und die Markterwartungen verfehlt. Unter Druck stehen daneben Chemie- und Bautitel mit Einbußen ihrer Subindizes von bis zu 2,7 Prozent.

 

Im Chemiesektor sorgt auch das US-Unternehmen Celanese mit schwach ausgefallenen Geschäftszahlen für Verkaufsstimmung. Celanese ist in die roten Zahlen gerutscht, wegen einer schwachen Nachfrage aus der Auto- und Chemieindustrie, aber auch nach Farben. Bei den Bautiteln stehen Heidelberg Materials (-5,4%) stark unter Druck. Morgan Stanley hat die Aktie auf Gleichgewichten gesenkt. Gute Nachrichten seien in den Kurs nun eingepreist, so die Begründung. Unter anderem hatte zuletzt Aufbaufantasie für die Ukraine für Kursgewinne bei Zementwerten gesorgt. In Mailand verlieren Buzzi 3,3 Prozent, in Zürich Holcim 4,1 Prozent.

 

MTU enttäuscht

Für MTU Aero geht es im DAX nach der Geschäftszahlenvorlage 5 Prozent abwärts. Der freie Cashflow sei 75 Millionen niedriger als erwartet ausgefallen, bemängelt JP Morgan. Ursächlich seien unerwartet hohe Kosten für den GTF-Rückruf und Lieferkettenprobleme.

 

Delivery Hero verlieren fast 8 Prozent nach einer Abstufung auf "Sell" durch Citi. Die Analysten halten den sich verschärfende Wettbewerb nicht für angemessen eingepreist. Konkret verweisen sie auf die "aggressive Expansion" der Meituan-Tochter Keeta in Saudi-Arabien.

 

Die Qualität der Geschäftszahlen von britisch-asiatischen HSBC werden als durchwachsen bezeichnet, das Nettozinseinkommen sei etwas schwächer, dafür die Gebühreneinnahmen besser ausgefallen als erwartet. Positiv sei der Aktienrückkauf von bis zu 2 Milliarden Dollar. HSBC liegen knapp im Minus.

 

Philips brechen um 12 Prozent ein. Das Medizintechnikunternehmen ist im vierten Quartal im Zusammenhang mit einer deutlich höheren Steuerbelastung in die roten Zahlen gerutscht. Für das erste Quartal rechnet der Konzern noch mit einem Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich.

 

STMicro machen einen Satz um 6,2 Prozent nach einer Hochstufung auf "Buy" durch Jefferies. Die Wachstumserwartungen dürften ab dem zweiten Halbjahr 2025 steigen, nachdem die Korrektur der Lagerbestände abgeschlossen sei, so die Begründung.

 

Aktien der Reisebranche leiden in der Breite unter einer Gewinnwarnung von Jet2 (-11%). Lufthansa geben um 5,0 und IAG um 3,0 Prozent nach. Tui verbilligen sich um 7,2 Prozent.

 

Tendenziell weiter nach oben geht es mit Rüstungswerten vor dem Hintergrund der erwarteten deutlich steigenden Rüstungsausgaben europäischer Staaten

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Trotz neuer Zolldrohungen zeichnet sich zu Beginn des US-Aktienhandels am Mittwoch in der Breite wenig Bewegung ab. Am Anleihemarkt ist die Tendenz im frühen Geschäft knapp behauptet, die Renditen steigen also leicht. Der Markt dürfte nach den jüngsten Kursavancen erst einmal in einen Wartemodus gehen und schauen, wie sich die Dinge mit den von den USA angestoßenen Friedensverhandlungen mit Russland und der Handelspolitik von Donald Trump mit immer wieder mehr oder weniger konkreten Zolldrohungen entwickeln.

 

Konjunkturseitig sind kaum Impulse zu erwarten. Die Zahl der US-Baubeginne ist im Januar zwar deutlicher als erwartet gesunken, dafür fielen die Baugenehmigungen besser als geschätzt aus.

 

Zurzeit schienen die Zolldrohungen zumindest großteils noch abgetan zu werden, heißt es mit Blick darauf, dass Trump nun Zölle von 25 Prozent oder mehr auf Automobile, Halbleiter und pharmazeutische Produkte erwägt. Die für Unsicherheit sorgende Frage sei, wie ernst man diese nehmen solle. Mehrheitlich würden sie - zumindest noch - lediglich eher als Verhandlungstaktik zur Kenntnis genommen.

 

Bei den Einzelwerten dürfte der Markt ein Auge auf Apple haben, die sich vorbörslich kaum bewegen. Der iPhone-Hersteller stellt um 17.00 Uhr MEZ neue Produkte vor. Zuletzt hatten derlei Veranstaltungen aber kaum für stärkere Reaktionen bei der Aktie gesorgt.

 

Celanese rutschen auf Nasdaq.com um 15 Prozent ab. Der Chemie- und Kunststoffhersteller meldete aufgrund der schwachen Nachfrage in den Bereichen Automobil, Farben und Industrie weltweit einen Quartalsverlust. Arista Networks werden knapp 5 Prozent niedriger gestellt, obwohl das Cloud-Networking-Unternehmen einen Quartalsgewinn und -umsatz über den Erwartungen berichtete. Der Umsatzausblick fiel einen Tick über dem Konsens aus. Das Online-Dating-Unternehmen Bumble sorgt mit einer schwachen Gewinnprognose für Enttäuschung. Der Kurs knickt um 19 Prozent ein.

 

Occidental Petroleum verbilligen sich um 0,7 Prozent nach dem Ausweis eines Quartalsverlusts, begleitet von rückläufigen Umsätzen. Masterbrand geben um 3,5 Prozent nach. Der Möbelhersteller erzielte im vierten Quartal weniger Gewinn und Umsatz. Der Hausbauer Toll Brothers meldete Gewinn und Umsatz unter den Erwartungen. Die Aktie verbilligt sich um 5,8 Prozent.

 

Howard Hughes geben mit einem Minus von 3,5 Prozent einen Großteil der Gewinne vom Vortag wieder ab. Nach dem Handelsschluss am Dienstag war bekannt geworden, dass Pershing Square ein neues Angebot über 900 Millionen Dollar vorgelegt hat, um seine Beteiligung an dem Immobilienunternehmen zu erhöhen

Die Ölpreise steigen um bis zu 1 Prozent. Das Plus sei unter anderem Sorgen über die Ölversorgung aus Kasachstan geschuldet, nach einem Drohnenangriff auf eine große Pumpstation im Süden Russlands, heißt es.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Zur Wochenmitte hat sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz ausmachen lassen. Vielerorts lasteten neuerliche Zolldrohungen des US-Präsidenten Donald Trump auf den Kursen. Dieser hatte am Dienstag gedroht, Strafzölle von 25 Prozent auf Auto-, Pharma- und Halbleiterimporte einzuführen. Die Zölle auf Autos könnten seinen Worten zufolge schon im April erhoben werden, für die Zölle auf Pharma- und Halbleiterprodukte nannte er zunächst keinen Zeitrahmen.

 

Er wolle den betreffenden Herstellern mehr Zeit geben, Produktionskapazitäten in den USA aufzubauen, sagte er. An den Märkten überwiegt allerdings die Ansicht, dass Trumps Drohungen eher Teil einer Verhandlungstaktik sind, da er von anfangs geäußerten drastischeren Forderungen Abstand genommen hat.

 

Deutlich im Plus schloss die südkoreanische Börse. Der Kospi gewann 1,7 Prozent. Marktteilnehmer sprachen von Gelegenheitskäufen, nachdem die Kurse heftig nachgeben hatten, als der inzwischen abgesetzte Präsident Yoon Suk Yeol versuchte, das Kriegsrecht einzuführen, worauf es zu heftigen Protesten kam. Inzwischen hofften Anleger, dass sich die Lage im Land beruhigen werde, hieß es.

 

Gestützt wurde der Index hauptsächlich von Indexschwergewicht Samsung Electronics, dessen Kurs um 3,2 Prozent stieg. Die Titel profitierten den zweiten Tag in Folge von Plänen des Unternehmens, Aktien im Wert von gut 3 Billionen Won (ca. 2 Milliarden Euro) einzuziehen. Chipwerte wurden allerdings auch von den guten Vorgaben der US-Wettbewerber getrieben. SK Hynix und Hanmi Semiconductor gewannen 4,0 und 8,7 Prozent.

 

In Tokio zeigten sich Automobilwerte von Trumps Zolldrohungen belastet. Die USA sind für die japanischen Hersteller ein wichtiger Absatzmarkt. Toyota Motor (-1,7%) hat im vergangenen Jahr in den USA 2,3 Millionen Fahrzeuge verkauft, von denen fast ein Viertel aus Japan dorthin exportiert worden war. Honda Motor büßten 2,4 Prozent ein und Mitsubishi Motors 12,2 Prozent. Anleger trennten sich auch von Pharmawerten wie Daiichi Sankyo (-3,3%).

 

Shiseido machten einen Satz von 13 Prozent, nachdem bekannt geworden war, dass die in London ansässige Independent Franchise Partners eine Beteiligung von 5,2 Prozent an dem Kosmetikkonzern aufgebaut hat. Der Nikkei-225-Index sank um 0,3 Prozent auf 39.165 Punkte.

 

Etwas leichter tendierte derweil die Börse in Hongkong (Späthandel), die allerdings am Dienstag deutlicher zugelegt hatte. Dort stieg die Aktie von HSBC um 0,3 Prozent, nachdem die Bank Geschäftszahlen zum vierten Quartal vorgelegt hatte. In Schanghai gewann der Composite-Index 0,8 Prozent, angeführt von Aktien heimischer Chipunternehmen. Unter anderem verteuerten sich Shenzhen Inovance um rund 9 Prozent und Will Semiconductor um 10 Prozent. Das Treffen des chinesischen Präsidenten Xi mit Unternehmenslenkern Anfang der Woche habe nachgewirkt und die Stimmung weiter gestützt, hieß es.

 

Am Aktienmarkt im australischen Sydney gab der Leitindex S&P/ASX-200 um 0,7 Prozent nach. Nach Vorlage enttäuschender Zahlen zum ersten Geschäftsquartal brach die Aktie der National Australia Bank um gut 8 Prozent ein. Zahlen zum Geschäftsjahr hatte der Öl- und Gaskonzern Santos vorgelegt, der außerdem die Dividende kürzte. Die Aktie fiel um 4,5 Prozent.

 

In Neuseeland schloss der NZX-50 um 0,1 Prozent niedriger, nachdem die Reserve Bank of New Zealand den Leitzins um weitere 50 Basispunkte gesenkt hatte. In ihrem Begleitkommentar warnte die Zentralbank vor internationalen Handelsstreitigkeiten, langsamerem Wachstum der Weltwirtschaft und geopolitischen Schocks.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(19.02.2025)

 

Wenig Bewegung zeichnet sich für den Start der US-Börsen am Mittwoch ab. In der Breite könnte zunächst Abwarten angesagt sein, wie sich die Dinge mit den von den USA angestoßenen Friedensverhandlungen mit Russland, aber ohne die Ukraine und die europäischen Staaten, entwickeln und die Handelspolitik von Donald Trump mit immer wieder mehr oder weniger konkreten Zolldrohungen. Konjunkturseitig sind kaum Impulse zu erwarten. Auf dem Terminkalender in den USA stehen lediglich Daten aus dem Immobiliensektor.

 

Bei den Einzelwerten dürfte der Markt ein Auge auf Apple haben. Der iPhone-Hersteller stellt um 17.00 Uhr MEZ neue Produkte vor. Zuletzt hatten derlei Veranstaltungen aber kaum für stärkere Reaktionen bei der Aktie gesorgt.

 

Celanese rutschen vorbörslich auf Nasdaq.com um 13 Prozent ab. Der Chemie- und Kunststoffhersteller meldete aufgrund der schwachen Nachfrage in den Bereichen Automobil, Farben und Industrie weltweit einen Quartalsverlust. Arista Networks werden knapp 5 Prozent niedriger gestellt, obwohl das Cloud-Networking-Unternehmen einen Quartalsgewinn und - umsatz über den Erwartungen berichtete. Der Umsatzausblick fiel einen Tick über dem Konsens aus. Das Online-Dating-Unternehmen Bumble sorgt mit einer schwachen Gewinnprognose für Enttäuschung. Der Kurs knickt um 17 Prozent ein.

 

Occidental Petroleum verbilligen sich um gut 1 Prozent nach dem Ausweis eines Quartalsverlusts, begleitet von rückläufigen Umsätzen.

 

Howard Hughes geben mit einem Minus von 4 Prozent einen Großteil der Gewinne vom Vortag wieder ab. Nach dem Handelsschluss am Dienstag war bekannt geworden, dass Pershing Square ein neues Angebot über 900 Millionen Dollar vorgelegt hat, um seine Beteiligung an dem Immobilienunternehmen zu erhöhen. Im Zuge dessen soll Pershing-Chef Bill Ackman Vorstandsvorsitzender werden. Ackmann will die Immobiliengesellschaft zu einer diversifizierten Holdinggesellschaft machen, die der milliardenschwere Investor als Berkshire Hathaway der Neuzeit bezeichnet. Durch das unverbindliche Angebot würde sich der Anteil von Pershing Square an Howard Hughes auf 48 von derzeit 37,6 Prozent erhöhen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(19.02.2025)

 

DOW JONES--Nach einem Start im Plus geht es an den europäischen Aktienmärkten am Mittwochmittag nach unten. Im frühen Handel notierte der DAX mit 22.935 Zählern noch auf Allzeithoch, nun 1,0 Prozent im Minus bei 22.622 Zählern. Auch der Euro-Stoxx-50 handelt leichter - 0,9 Prozent tiefer bei 5.486 Zählern. Im Einklang mit den Börsen ging es auch mit dem Euro nach unten, der im Tief bei 1,0420 notiert. An der Börse wird davon ausgegangen, dass internationale Investoren nach dem extrem guten Lauf der Aktienmärkte in Europa - auch mit Blick auf die Bundestagswahl am Wochenende, wie auch angekündigter US-Zölle, erst einmal Kasse machten.

 

Zudem lieferte die Berichtssaison einige negative Überraschungen.

 

US-Präsident Donald Trump kündigte am Vorabend Strafzölle von bis zu 25 Prozent an. Neben Automobilen sollen auch Halbleiter und Pharmaprodukte betroffen seien. Details dazu soll es aber erst Anfang April geben. Autoaktien leiden unter den angekündigten Zöllen, der Subindex verliert 1 Prozent. "Zumindest wächst die Unsicherheit wieder", so ein Marktteilnehmer. BMW fallen um 1,7 Prozent, Mercedes-Benz um 1,6 Prozent und VW um 2 Prozent.

 

Schwach tendieren auch die Minenwerte, deren Subindex knapp 2 Prozent verliert. Hier brechen Glencore nach Zahlenausweis regelrecht um 7 Prozent ein. Der Rohstoffkonzern hat wegen niedrigerer Kohlepreise 2024 deutlich weniger verdient und die Markterwartungen verfehlt. Der Bergbaukonzern und Rohstoffhändler meldete für das vergangene Jahr einen Rückgang des bereinigten operativen Gewinns (EBITDA) um 16 Prozent gegenüber 2023 auf 14,36 Milliarden Dollar. Die Zahlen spiegeln nach Angaben des Schweizer Unternehmens die fortschreitende Normalisierung der Energiemärkte wider, verglichen mit den Verwerfungen, die nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor drei Jahren zu beobachten waren.

 

MTU aus den DAX verlieren nach Geschäftszahlen 6 Prozent. Der freie Cashflow sei 75 Millionen niedriger als erwartet ausgefallen, bemängelt JP Morgan. Ursächlich seien unerwartet hohe Kosten für den GTF-Rückruf und Lieferkettenprobleme gewesen. Bei Heidelberg Materials (-5%) belasten derweil zwei Analystenkommentare.

 

HSBC erfüllt Erwartung - Philips brechen ein

Als ordentlich werden die Geschäftszahlen von HSBC interpretiert. Die Qualität der Daten sei etwas durchwachsen, so sei das Nettozinseinkommen etwas schwächer, dafür die Gebühreneinnahmen besser ausgefallen. Unter dem Strich seien die Erwartungen getroffen worden. Im Fokus des Marktes stünden allerdings weitere Aussagen zum geplanten Konzernumbau und Restrukturierung. Positiv sei zudem der Aktienrückkauf von bis zu 2 Milliarden Dollar, heißt es im Handel. Vor allem soll er sehr schnell bis zum Ende ihres ersten Quartals durchgeführt werden. Die Aktien notierten knapp im Minus.

 

Philips brechen um 11 Prozent ein. Der Medizintechniker ist im vierten Quartal im Zusammenhang mit einer deutlich höheren Steuerbelastung in die roten Zahlen gerutscht. Wie das niederländische Unternehmen mitteilte, konnte es den vergleichbaren Umsatz steigern - trotz prozentual zweistelliger Rückgänge in China infolge der gedämpften Verbraucherstimmung. Im ersten Quartal rechne der Konzern noch mit einem Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich, hauptsächlich wegen der geringeren Nachfrage in China und des Auslaufens von Lizenzgebühren.

 

Am Mittag belasten schwache Geschäftszahlen von Celanese den Chemiesektor auch in Europa. Celanese stürzen an der Nasdaq vorbörslich um 13 Prozent ab. Das Chemieunternehmen ist in die roten Zahlen gerutscht, wegen einer schwachen Nachfrage aus der Auto- und Chemieindustrie, aber auch nach Farben. BASF verlieren 3,2 Prozent und Lanxess 4,2 Prozent. "Käufe zyklischer Unternehmen bleiben zunächst noch spekulativ mit Rückschlaggefahr bei Enttäuschungen", so ein Marktteilnehmer.

 

Quelle: stock3.com

News 18.02.2025

Märkte USA

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Nach der Feiertagspause zu Wochenbeginn haben die US-Börsen am Dienstag wenig verändert geschlossen. Der Dow-Jones-Index schloss 10 Punkte höher bei 44.556 Punkte. Der S&P-500 stiegum 0,2 Prozent, während der Nasdaq-Composite 0,1 Prozent zulegte. Dabei gab es insgesamt 1.567 (Freitag: 1.544) Kursgewinner und 1.226 (1.229) -verlierer. Unverändert schlossen 56 (70) Titel.

 

Im Blick der Anleger standen die Gespräche zwischen den USA und Russland zur Beendigung des Ukrainekrieges. Die beiden Länder haben sich bei einem ersten Treffen nach Angaben von US-Regierungsvertretern auf die Ernennung hochrangiger Teams geeinigt. Jedoch gibt es viele Unwägbarkeiten und auch die Rolle der Europäer bei möglichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine bleibt im Dunkeln.

 

Die Verschiebung neuer US-Importzölle, die die Inflation in die Höhe treiben und das Wirtschaftswachstum verlangsamen könnten, stimmte Anleger weiterhin zuversichtlich. Unter Börsianern bleibt die Hoffnung, dass die Zollankündigungen als Druckmittel für Verhandlungslösungen dienen. Zudem war die künftige Geldpolitik weiter ein Thema: Am Mittwoch steht die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Federal Reserve vom Januar an.

 

Die Geldpolitiker der Fed hatten zuletzt eine Pause bei Zinssenkungen für die kommenden Monate signalisiert. Investoren scheinen sich auf das Narrativ weniger Zinssenkungen im Jahr 2025 eingestellt zu haben. Fed-Gouverneur Christopher Waller hält die Hoffnungen gleichwohl etwas am Leben. Denn die US-Notenbank sollte nach seiner Aussage die Zinsen weiter senken, wenn sich die Inflation weiter in Richtung ihres Ziels bewegt. "Und solange die Gespräche nicht auf weitere Erhöhungen hinauslaufen, gibt es jetzt eine Grundlage, um die andauernde Stärke der US-Märkte zu unterstützen", erläuterte Analyst Matt Britzman von Hargreaves Lansdown.

 

Konjunkturseitig ist die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York im Februar überraschend stark gestiegen.

 

Dollar und Marktzinsen steigen

Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine verminderte das Interesse am vermeintlich sicheren Anleihehafen, die Renditen stiegen entsprechend. Die Rendite zehnjähriger Papiere erhöhte sich um 7,6 Basispunkte auf 4,55 Prozent.

 

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar fester. Der Dollarindex stieg um 0,5 Prozent. Rückenwind kam von den gestiegenen Marktzinsen. Im Handel sprach man aber auch von einer Euro-Schwäche. Die Bundestagswahl in Deutschland am Sonntag und die Verhandlungen über ein Friedensabkommen in der Ukraine könnten sich negativ auf den Euro auswirken, urteilten die Analysten von Monex Europe. Die Märkte preisten einen relativ glimpflichen Ausgang der deutschen Wahlen ein, was aber wahrscheinlich nicht der Fall sein werde. "Langwierige und schwierige Koalitionsverhandlungen erscheinen wahrscheinlich, und das dürfte dazu führen, dass der Euro mit einem Abschlag gehandelt wird", führten die Experten aus.

 

Die Ölpreise stiegen. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhten sich um bis zu 1,5 Prozent. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf das Pumpwerk einer internationalen Pipeline in Südrussland dürfte wohl zu wochenlangen Einschränkungen führen.

 

Auch der Goldpreis stieg deutlich um 1,3 Prozent. Das Edelmetall wird laut einer Umfrage von Bank of America vor allem für den Fall eines Handelskriegs favorisiert. Ein solcher gilt als größtes Risiko und hat damit die Inflation überholt. Aber auch der Zukauf durch Zentralbanken biete weiterhin Unterstützung. Insbesondere der Versuch, sich von der Dollar-Abhängigkeit zu lösen, treibe Zentralbanken ins Gold - so wie in China, hieß es im Handel.

 

Intel von Übernahmespekulation getrieben

Unter den Einzelaktien machten Intel einen Sprung um 16,1 Prozent nach oben. Broadcom (-1,9%) und Taiwan Semiconductor Manufacturing haben laut einem Bericht an unterschiedlichen Geschäftseinheiten des Halbleiterherstellers Interesse.

 

Nike gewannen 6,2 Prozent. Der Sportartikelhersteller hat eine Partnerschaft mit Kim Kardashians SKIMS geschlossen, um eine neue Marke mit dem Namen NikeSKIMS auf den Markt zu bringen.

 

Constellation Brands (+4,0% und Domino's Pizza (+0,2%) stiegen, nachdem das Investmentvehikel Berkshire Hathaway von Anlegerguru Warren Buffett neue Positionen beim Brauerereikonzern bzw. der Restaurantkette aufgebaut hat. Bei der Kosmetikkette Ulta Beauty (+1,0%) ist Berkshire dagegen ausgestiegen.

 

Delta Air Lines gaben 1,6 Prozent nach. Ein Regionalflieger der Gesellschaft ist beim Landeanflug auf Toronto am Vortag verunglückt. Der Baustoffkonzern Vulcan Materials (+0,9%) habe die Gewinnschätzung um etwa 20 Prozent geschlagen, auch der Ausblick klinge zuversichtlich, urteilte ein Marktteilnehmer.

 

Baidu hat im vierten Quartal erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet. Allerdings fielen sowohl Umsatz als auch der zum Vorjahr verdoppelte Gewinn des chinesischen Suchmaschinen-Anbieters höher als erwartet aus. Die Popularität des Chatbots ist aber zuletzt gesunken. Der Kurs verlor 7,5 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Die Hausse am deutschen Aktienmarkt hat sich am Dienstag fortgesetzt. Der DAX gewann 0,2 Prozent und schloss mit 22.844 Punkten erstmals über der Marke von 22.800 Punkten. Noch stärker nach oben ging es in der zweiten Reihe: Der MDAX legte um gut 0,5 Prozent zu. "Die zweite Reihe wird wiederentdeckt", so ein Marktteilnehmer. Alte Favoriten wie Nemetschek, CTS Eventim oder Gea liefen weiter, daneben gebe es nun zahlreiche charttechnische Verbesserungen konjunkturabhängiger Titel. Die neue ZEW-Umfrage zeigte, dass sich die Konjunkturstimmung noch etwas stärker aufgehellt hatte als erwartet. Zudem gewannen Thyssenkrupp mit der Neubewertung der Marinesparte weitere 7 Prozent.

 

Die bisher bekannten Ergebnisse des Treffens von Vertretern der USA und Russlands im saudischen Riad hatten noch keine nachhaltigen Impulse gesetzt. "Die Anleger wägen ab, ob dieser unerwartete diplomatische Vorstoß einen bedeutenden Wandel signalisiert - oder nur ein weiteres geopolitisches Getue", so Marktstratege Nigel Green vom Vermögensverwalter deVere bereits am Vormittag.

 

In der ersten Reihe gewannen Deutsche Bank 1,4 Prozent und Commerzbank 1,9 Prozent. Die Aufrüstung in Europa dürfte laut Marktteilnehmern das Emissionsgeschäft mit Anleihen und die Zinsanträge anheizen. Daneben waren Airbus und MTU mit Aufschlägen von gut einem Prozent gesucht. Und die Baustoffkonzerne profitierten von der Fantasie um einen Wiederaufbau der Ukraine, aber auch von Geschäftszahlen von Vulcan Materials. Der US-Konzern habe die Gewinnschätzung um etwa 20 Prozent geschlagen, auch der Ausblick klinge zuversichtlich, sagte ein Marktteilnehmer. Heidelberg Materials setzten ihre Hausse mit einem Plus von 0,6 Prozent fort. In der dritten Reihe des deutschen Markts gewannen Sto 5,1 Prozent.

 

Elmos und Norma unter Druck - CTS Eventim fest

Für Norma ging es um 1,3 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen am Vorabend überraschend den sofortigen Abgang des CEO "wegen strategischer Differenzen" mitgeteilt hatte. CTS Eventim zogen dagegen um 4,2 Prozent an und markierten Allzeithochs. Der Ticketvermarkter hatte dank besserer Geschäfte in allen Bereichen vergangenes Jahr sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis neue Höchstwerte erreicht.

 

Ebenfalls nach der Zahlenvorlage ging es im TecDAX für Elmos um 4,7 Prozent abwärts. Der Halbleiterhersteller hatte im vierten Quartal 2024 bei rückläufigem Umsatz operativ weniger verdient. PNE wiederum gewannen mit einem günstigen Ausblick des Unternehmens für Windenergie 2,8 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Nach der Feiertagspause zu Wochenbeginn zeigen sich die US-Börsen am Dienstag wenig verändert. Gegen Mittag (Ortszeit) notiert der Dow-Jones-Index 0,2 Prozent leichter bei 44.466 Punkten. Der S&P-500 zeigt sich kaum verändert. Für den technologielastigen Nasdaq-Composite geht es um 0,1 Prozent nach unten.

 

Im Blick der Anleger stehen die Gespräche zwischen den USA und Russland zur Beendigung des Ukrainekrieges. Die beiden Länder haben sich bei einem ersten Treffen nach Angaben von US-Regierungsvertretern auf die Ernennung hochrangiger Teams geeinigt. Zwar gibt es viele Unwägbarkeiten und auch die Rolle der Europäer bei möglichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine bleibt im Dunkeln, doch hoffen Anleger auf ein baldiges Kriegsende.

 

Auch die Verschiebung neuer US-Importzölle, die die Inflation in die Höhe treiben und das Wirtschaftswachstum verlangsamen könnten, stimmt Anleger weiterhin zuversichtlich. Unter Börsianern bleibt die Hoffnung, dass die Zollankündigungen als Druckmittel für Verhandlungslösungen dienen. Zudem ist die künftige Geldpolitik weiter ein Thema: Am Mittwoch steht die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Federal Reserve vom Januar an.

 

Die Geldpolitiker der Fed hatten zuletzt eine Pause bei Zinssenkungen für die kommenden Monate signalisiert.

 

Investoren scheinen sich auf das Narrativ weniger Zinssenkungen im Jahr 2025 eingestellt zu haben. Fed-Gouverneur Christopher Waller hält die Hoffnungen gleichwohl etwas am Leben. Denn die US-Notenbank sollte nach seiner Aussage die Zinsen weiter senken, wenn sich die Inflation weiter in Richtung ihres Ziels bewegt. "Und solange die Gespräche nicht auf weitere Erhöhungen hinauslaufen, gibt es jetzt eine Grundlage, um die andauernde Stärke der US-Märkte zu unterstützen", erläutert Analyst Matt Britzman von Hargreaves Lansdown.

 

Konjunkturseitig ist die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York im Februar überraschend stark gestiegen.

 

Politik bewegt Renten und Dollar

Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine vermindert das Interesse am vermeintlich sicheren Anleihehafen, die Renditen steigen also. Die Rendite zehnjähriger Papiere erhöht sich um 5,0 Basispunkte auf 4,53 Prozent.

 

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar fester. Der Dollarindex steigt um 0,4 Prozent. Rückenwind kommt von den gestiegenen Marktzinsen. Im Handel spricht man aber auch von einer Euro-Schwäche. Die Bundestagswahl in Deutschland am Sonntag und die Verhandlungen über ein Friedensabkommen in der Ukraine könnten sich negativ auf den Euro auswirken, urteilen die Analysten von Monex Europe. Die Märkte preisten einen relativ glimpflichen Ausgang der deutschen Wahlen ein, was aber wahrscheinlich nicht der Fall sein werde. "Langwierige und schwierige Koalitionsverhandlungen erscheinen wahrscheinlich, und das dürfte dazu führen, dass der Euro mit einem Abschlag gehandelt wird", führen die Experten aus.

 

Die Ölpreise steigen. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhen sich um bis zu 1,3 Prozent. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf das Pumpwerk einer internationalen Pipeline in Südrussland dürfte wohl zu wochenlangen Einschränkungen führen.

 

Auch der Goldpreis steigt deutlich um 1,1 Prozent. Das Edelmetall wird laut einer Umfrage von Bank of America vor allem für den Fall eines Handelskriegs favorisiert. Ein solcher gilt als größtes Risiko und hat damit die Inflation überholt. Aber auch der Zukauf durch Zentralbanken biete weiterhin Unterstützung. Insbesondere der Versuch, sich von der Dollar-Abhängigkeit zu lösen, treibe Zentralbanken ins Gold - so wie in China, heißt es im Handel.

 

Intel von Übernahmespekulation getrieben

Unter den Einzelaktien machen Intel einen Sprung um 9,6 Prozent nach oben. Broadcom (-2,7%) und Taiwan Semiconductor Manufacturing haben laut einem Bericht an unterschiedlichen Geschäftseinheiten des Halbleiterherstellers Interesse.

 

Nike gewinnen 4,1 Prozent. Der Sportartikelhersteller hat eine Partnerschaft mit Kim Kardashians SKIMS geschlossen, um eine neue Marke mit dem Namen NikeSKIMS auf den Markt zu bringen.

 

Constellation Brands (+5,1%) und Domino's Pizza (+0,9%) steigen, nachdem das Investmentvehikel Berkshire Hathaway von Anlegerguru Warren Buffett neue Positionen beim Brauerereikonzern bzw. der Restaurantkette aufgebaut hat. Bei der Kosmetikkette Ulta Beauty (+1,2%) ist Berkshire dagegen ausgestiegen.

 

Delta Air Lines geben 0,3 Prozent nach. Ein Regionalflieger der Gesellschaft ist beim Landeanflug auf Toronto am Vortag verunglückt. Der Baustoffkonzern Vulcan Materials (+2,2%) habe die Gewinnschätzung um etwa 20 Prozent geschlagen, auch der Ausblick klinge zuversichtlich, urteilt ein Marktteilnehmer.

 

Baidu hat im vierten Quartal erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet. Allerdings fielen sowohl Umsatz als auch der zum Vorjahr verdoppelte Gewinn des chinesischen Suchmaschinen-Anbieters höher als erwartet aus. Die Popularität des Chatbots ist aber zuletzt gesunken. Der Kurs verliert 5,5 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Die Rally an den europäischen Börsen hat sich am Dienstag fortgesetzt. Der DAX setzte seine Rekordjagd mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 22.844 Punkte fort, der Euro-Stoxx-50 zog um 0,3 Prozent auf 5.534 Punkte an. Noch stärker nach oben ging es in der zweiten Reihe: Der MDAX gewann gut 0,5 Prozent. "Die zweite Reihe wird wiederentdeckt", so ein Marktteilnehmer. Alte Favoriten wie Nemetschek, CTS Eventim oder Gea liefen weiter, daneben gebe es nun zahlreiche charttechnische Verbesserungen zyklischer oder konjunkturabhängiger Titel. Die neue ZEW-Umfrage zeigte, dass sich die Konjunkturstimmung noch etwas stärker aufgehellt hatte als erwartet. Zudem gewannen Thyssenkrupp mit der Neubewertung der Marinesparte weitere 7 Prozent. Sollte der MDAX die 28.000er-Marke nachhaltig überwinden, liege das nächste Ziel an der 30.000er-Marke, so ein Marktanalyst.

 

Die bisher bekannten Ergebnisse des Treffens von Vertretern der USA und Russlands im saudischen Riad hatten noch keine nachhaltigen Impulse gesetzt. "Die Anleger wägen ab, ob dieser unerwartete diplomatische Vorstoß einen bedeutenden Wandel signalisiert - oder nur ein weiteres geopolitisches Getue", so Marktstratege Nigel Green vom Vermögensverwalter deVere bereits am Vormittag.

 

Zentrales Thema war weiter die Finanzierung der Aufrüstung in Europa. Die Staaten dürften das ohne höhere Verschuldung kaum meistern können, weshalb sich am Anleihemarkt die Abwärtstendenz der Vortage fortsetzte, wenn auch verlangsamt. Vom Renditeanstieg profitieren erneut Bankaktien, deren europäischer Stoxx-Branchenindex um weitere 1,8 Prozent zulegte und damit die Gewinnerseite bei den Sektorbarometern mit großem Abstand anführte. Ein höheres Zinsniveau ist günstig für die Zinsmargen, zudem winken mehr Erlöse aus dem Emissionsgeschäft. Der Euro tendierte etwas leichter und handelte zur Schlussglocke der Aktienmärkte bei 1,0463 Dollar.

 

Die Baustoffkonzerne profitierten von der Fantasie um einen Wiederaufbau der Ukraine, aber auch von Geschäftszahlen von Vulcan Materials. Der US-Konzern habe die Gewinnschätzung um etwa 20 Prozent geschlagen, auch der Ausblick klinge zuverischtlich, sagte ein Marktteilnehmer. Heidelberg Materials setzten ihre Hausse mit einem Plus von 0,6 Prozent fort, CRH stiegen um 1,3 Prozent. In der dritten Reihe des deutschen Markts gewannen Sto 5,1 Prozent.

 

Nachdem Rüstungswerte am Vortag die Rally angefeuert hatten, ging es hier überwiegend noch etwas weiter nach oben. Rheinmetall notierten zwar 0,3 Prozent im Minus, Renk stiegen aber um weitere 1,6 Prozent. In Mailand zogen Leonardo (+2,2%) weiter an, in Paris Thales (+2,3%). Auch Airbus waren vor dem Zahlenausweis am Donnerstag gefragt, sie legten um 1,5 Prozent zu und markierten Allzeithochs.

 

Wie geht es nach der DAX-Rally weiter? - Strategen uneinig

Über die weiteren Aussichten des DAX sind sich Strategen der Banken nun uneinig. Die DZ-Bank hat ihre Jahresprognose 2025 aus dem Dezember bestätigt und sieht den DAX daher im Sommer rund 3.000 Punkte tiefer. Die Analysten verweisen darauf, dass die Rally ausschließlich auf eine bessere Stimmung zurückzuführen sei, dass aber nennenswerte positive Revisionen bei den erwarteten Gewinnen für das laufende und das kommende Jahr bislang nicht zu erkennen seien.

 

Ulrich Stephan von der Deutschen Bank sieht das anders: Er glaubt nicht, dass dem Index die Luft ausgehe, so der Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden. Denn die Gewinnaussichten hätten sich vielfach zuletzt verbessert. Für den DAX seien die Prognosen jüngst auf ein Gewinnwachstum von mehr als 12 Prozent im Jahr 2026 und mehr als 11 Prozent im Folgejahr geklettert.

 

Elmos und Norma unter Druck - CTS Eventim fest

Für Norma ging es um 1,3 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen am Vorabend überraschend den sofortigen Abgang des CEO "wegen strategischer Differenzen" mitgeteilt hatte. CTS Eventim zogen dagegen um 4,2 Prozent an und markierten neue Allzeithochs. Der Ticketvermarkter hat dank besserer Geschäfte in allen Bereichen vergangenes Jahr sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis neue Höchstwerte erreicht.

 

Ebenfalls nach der Zahlenvorlage ging es im TecDAX für Elmos um 4,7 Prozent abwärts. Der Halbleiterhersteller hat im vierten Quartal 2024 bei rückläufigem Umsatz operativ weniger verdient. PNE wiederum gewannen mit einem günstigen Ausblick des Unternehmens für Windenergie 2,8 Prozent.

 

Capgemini brachen um 10,2 Prozent ein. Der französische IT-Dienstleister hatte 2024 trotz eines geringeren Umsatzes einen etwas höheren Gewinn erzielt, verfehlte damit den Marktkonsens aber leicht. Für 2025 erwartet Capgemini eine währungsbereinigte Umsatzveränderung von minus 2,0 bis plus 2,0 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Nach einem neuerlichen DAX-Rekordhoch ist die Tendenz an den Börsen am Nachmittag etwas fester. Der DAX notiert mit 22.856 Punkten 0,3 Prozent im Plus, das neue Rekordhoch liegt bei 22.864. Der Euro-Stoxx-50 zieht um 0,3 Prozent auf 5.539 Punkte an. Stärker nach oben geht es in der zweiten Reihe: Der MDAX gewinnt 0,9 Prozent.

 

Die bisher bekannten Ergebnisse des Treffens von Vertretern der USA und Russlands im saudischen Riad haben bisher keine nachhaltigen Impulse gesetzt. "Die Anleger wägen ab, ob dieser unerwartete diplomatische Vorstoß einen bedeutenden Wandel signalisiert - oder nur ein weiteres geopolitisches Getue", so Marktstratege Nigel Green vom Vermögensverwalter deVere bereits am Vormittag.

 

Nachdem Rüstungswerte am Vortag die Rally angefeuert hatten, geht es hier überwiegend noch etwas weiter nach oben. Rheinmetall notieren zwar 0,4 Prozent im Minus, Thyssenkrupp legen wegen der Neubewertung der Marinesparte aber 7,6 Prozent zu und Renk um weitere 3,5 Prozent. In Mailand steigen Leonardo (+2,1%) weiter, in Paris Thales (+2,5%). Auch Airbus sind vor dem Zahlenausweis am Donnerstag gefragt, sie ziehen um 1,5 Prozent an und markieren neue Allzeithochs.

 

Zentrales Thema ist weiter die Finanzierung der Aufrüstung in Europa. Die Staaten dürften das ohne höhere Verschuldung kaum meistern können, weshalb sich am Anleihemarkt die Abwärtstendenz der Vortage fortsetzt, wenn auch verlangsamt, die Renditen steigen also. Vom Renditeanstieg profitieren erneut Bankaktien, deren europäischer Stoxx-Branchenindex um weitere 1,3 Prozent zulegt. Ein höheres Zinsniveau ist günstig für die Margen im Kreditgeschäft, zudem winken mehr Erlöse aus dem Emissionsgeschäft. Der Euro tendiert etwas leichter und handelt bei 1,0450 Dollar.

 

Die neue ZEW-Umfrage zeigt, dass sich die Konjunkturstimmung noch etwas stärker aufgehellt hat als erwartet. Eine Reaktion an den Märkten ist aber ausgeblieben.

 

Wie geht es nach der DAX-Rally weiter? - Strategen uneinig

Über die weiteren Aussichten des DAX sind sich die Strategen der Banken nun uneinig. Die DZ-Bank hat ihre Jahresprognose 2025 aus dem Dezember bestätigt und sieht den DAX daher im Sommer rund 3.000 Punkte tiefer. Die Analysten verweisen darauf, dass die Rally ausschließlich auf eine bessere Stimmung zurückzuführen sei, dass aber nennenswerte positive Revisionen bei den erwarteten Gewinnen für das laufende und das kommende Jahr bislang nicht zu erkennen seien.

 

Ulrich Stephan von der Deutschen Bank sieht das anders: Er glaubt nicht, dass dem Index die Luft ausgehe, so der Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden. Denn die Gewinnaussichten hätten sich vielfach zuletzt verbessert. Für den DAX seien die Prognosen jüngst auf ein Gewinnwachstum von mehr als 12 Prozent im Jahr 2026 und mehr als 11 Prozent im Folgejahr geklettert.

 

Elmos und Norma unter Druck - CTS Eventim fest

Für Norma geht es um 2,8 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen am Vorabend überraschend den Abgang des CEO "wegen strategischer Differenzen" per sofort mitgeteilt hatte. CTS Eventim ziehen dagegen um 4,3 Prozent an und markieren Allzeithochs. Der Ticketvermarkter hat dank besserer Geschäfte in allen Bereichen vergangenes Jahr sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis neue Höchstwerte erreicht.

 

Ebenfalls nach der Zahlenvorlage geht es im TecDAX für Elmos um 8,7 Prozent nach unten. Der Halbleiterhersteller hat im vierten Quartal 2024 bei rückläufigem Umsatz operativ weniger verdient. PNE wiederum gewinnen mit einem günstigen Ausblick 3,8 Prozent.

 

Capgemini verlieren 8 Prozent. Der französische IT-Dienstleister hat 2024 Jahr trotz eines geringeren Umsatzes einen etwas höheren Gewinn erzielt, verfehlt damit den Marktkonsens aber leicht. Für 2025 erwartet Capgemini ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von minus 2,0 bis plus 2,0 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine scheint die Wall Street erneut zu stützen - auch wenn zunächst nicht viel passiert. Nach dem Feiertag zum Wochenbeginn sorgen die konkreten Gespräche am Dienstag zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Russland im saudischen Riad für eine leicht positive Stimmung. Zwar gibt es viele Unwägbarkeiten und auch die Rolle der Europäer bei möglichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine bleibt im Dunkeln, doch Anleger zeigen sich gleichwohl erleichtert. Der Dow-Jones-Index gibt im frühen Geschäft leicht um 0,2 Prozent auf 44.472 Punkte nach, S&P-500 und Nasdaq-Composite gewinnen dagegen 0,1 bzw. 0,3 Prozent. Der marktbreite S&P-500 bewegt sich knapp unter Allzeithoch.

 

Auch die Verschiebung neuer US-Importzölle, die die Inflation in die Höhe treiben und das Wirtschaftswachstum verlangsamen könnten, stimmt Anleger weiterhin zuversichtlich. Unter Börsianern bleibt die Hoffnung, dass die Zollankündigungen als Druckmittel für Verhandlungslösungen dienen. Auch die künftige Geldpolitik bleibt Thema: Am Mittwoch steht die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Federal Reserve vom Januar an.

 

Die Geldpolitiker der Fed hatten zuletzt eine Pause bei Zinssenkungen für die kommenden Monate signalisiert.

 

Investoren scheinen sich auf das Narrativ weniger Zinssenkungen im Jahr 2025 eingestellt zu haben. Fed-Gouverneur Christopher Waller hält die Hoffnungen gleichwohl etwas am Leben. Denn die US-Notenbank sollte nach seiner Aussage die Zinsen weiter senken, wenn sich die Inflation weiter in Richtung ihres Ziels bewegt. "Und solange die Gespräche nicht auf weitere Erhöhungen hinauslaufen, gibt es jetzt eine Grundlage, um die andauernde Stärke der US-Märkte zu unterstützen", erläutert Analyst Matt Britzman von Hargreaves Lansdown die entspannte Stimmung.

 

Politik bewegt Renten und Dollar

Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine reduziert das Interesse am vermeintlich sicheren Rentenhafen, die Renditen steigen also. Dazu passen auch starke Konjunkturdaten, die allerdings kaum Akzente bei Renten setzen. Die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York ist im Februar überraschend stark gestiegen.

 

Die anziehenden Marktzinsen helfen dem US-Dollar etwas auf die Sprünge, der Dollar-Index steigt um 0,4 Prozent. Im Handel spricht man aber auch von einer Euro-Schwäche. Die Bundestagswahl am Sonntag und die Verhandlungen über ein Friedensabkommen in der Ukraine könnten sich negativ auf den Euro auswirken, urteilen die Analysten von Monex Europe.

 

Die Märkte preisten einen relativ glimpflichen Ausgang der deutschen Wahlen ein, was aber wahrscheinlich nicht der Fall sein werde. "Langwierige und schwierige Koalitionsverhandlungen erscheinen wahrscheinlich, und das dürfte dazu führen, dass der Euro mit einem Abschlag gehandelt wird", führen die Experten aus. Bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine seien die europäischen Staaten an den Rand gedrängt worden. Auch dies spreche kurzfristig für einen schwächeren Euro.

 

Der Goldpreis steige durch die Unsicherheit über die US-Zollpolitik, heißt es von der Commerzbank. Das Edelmetall wird laut einer Umfrage von Bank of America vor allem für den Fall eines Handelskriegs favorisiert. Ein solcher gilt als größtes Risiko und hat damit die Inflation überholt. Aber auch der Zukauf durch Zentralbanken biete weiterhin Unterstützung. Insbesondere der Versuch, sich von der Dollar-Abhängigkeit zu lösen, treibe Zentralbanken ins Gold - so wie in China, heißt es im Handel.

 

Die Erdölpreise legen indes leicht zu. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf das Pumpwerk einer internationalen Pipeline in Südrussland wird wohl zu wochenlangen Einschränkungen führen.

 

Intel von Übernahmespekulation getrieben

Unter den Einzelaktien ziehen Intel um 7,4 Prozent an. Broadcom (-1,7%) und Taiwan Semiconductor Manufacturing haben laut einem Bericht an unterschiedlichen Geschäftseinheiten des Halbleiterherstellers Interesse.

Constellation Brands (+3,7%) und Domino's Pizza (+0,4%) ziehen an, nachdem das Investmentvehikel Berkshire Hathaway von Anlegerguru Warren Buffett neue Positionen beim Brauerereikonzern bzw. der Restaurantkette aufgebaut hat. Bei der Kosmetikkette Ulta Beauty (-0,3%) ist Berkshire dagegen ausgestiegen.

 

Delta Air Lines sinken um 0,5 Prozent. Ein Regionalflieger der Gesellschaft ist beim Landeanflug auf Toronto am Vortag verunglückt. Der Baustoffkonzern Vulcan Materials (+2%) habe die Gewinnschätzung um etwa 20 Prozent geschlagen, auch der Ausblick klinge zuversichtlich, urteilt ein Marktteilnehmer.

 

Baidu hat im vierten Quartal erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet. Allerdings fielen sowohl Umsatz als auch der zum Vorjahr verdoppelte Gewinn des chinesischen Suchmaschinen-Anbieters höher als erwartet aus. Die Popularität des Chatbots ist aber zuletzt gesunken. Der Kurs verliert 7 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine scheint die Wall Street erneut zu stützen. Der Aktienterminmarkt lässt auf eine etwas festere Handelseröffnung am Kassamarkt schließen. Nach dem Feiertag zum Wochenbeginn stützen die konkreten Gespräche am Dienstag zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Russland im saudischen Riad die US-Börsen. Zwar gibt es viele Unwägbarkeiten und auch die Rolle der Europäer bei möglichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine bleibt im Dunkeln, doch Anleger zeigen sich gleichwohl erleichtert.

 

Auch die Verschiebung neuer US-Importzölle, die die Inflation in die Höhe treiben und das Wirtschaftswachstum verlangsamen könnten, stimmt Anleger weiterhin positiv. Unter Börsianern bleibt die Hoffnung, dass die Zollankündigungen als Druckmittel für Verhandlungslösungen dienen. Auch die künftige Geldpolitik bleibt Thema: Am Mittwoch steht die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Federal Reserve vom Januar an.

 

Dort hatten die Geldpolitiker eine Pause bei Zinssenkungen für die kommenden Monate signalisiert. Investoren scheinen sich auf das Narrativ weniger Zinssenkungen im Jahr 2025 eingestellt zu haben. Fed-Gouverneur Christopher Waller hällt die Hoffnungen gleichwohl etwas am Leben. Denn die US-Notenbank sollte nach seiner Aussage die Zinsen weiter senken, wenn sich die Inflation weiter in Richtung ihres Ziels bewegt. "Und solange die Gespräche nicht auf weitere Erhöhungen hinauslaufen, gibt es jetzt eine Grundlage, um die andauernde Stärke der US-Märkte zu unterstützen", erläutert Analyst Matt Britzman von Hargreaves Lansdown die entspannte Stimmung.

 

Politik bewegt Renten und Dollar

Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine reduziert das Interesse am vermeintlich sicheren Rentenhafen, die Renditen steigen also. Die anziehenden Marktzinsen helfen dem US-Dollar etwas auf die Sprünge, der Dollar-Index steigt um 0,4 Prozent. Im Handel spricht man aber auch von einer Euro-Schwäche. Die Bundestagswahl am Sonntag und die Verhandlungen über ein Friedensabkommen in der Ukraine könnten sich negativ auf den Euro auswirken, urteilen die Analysten von Monex Europe.

 

Die Märkte preisten einen relativ glimpflichen Ausgang der deutschen Wahlen ein, was aber wahrscheinlich nicht der Fall sein werde. "Langwierige und schwierige Koalitionsverhandlungen erscheinen wahrscheinlich, und das dürfte dazu führen, dass der Euro mit einem Abschlag gehandelt wird", führen die Experten aus. Bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine seien die europäischen Staaten an den Rand gedrängt worden. Auch dies spreche kurzfristig für einen schwächeren Euro.

 

Der Goldpreis steige durch die Unsicherheit über die US-Zollpolitik, heißt es von der Commerzbank. Das Edelmetall wird laut einer Umfrage von Bank of America vor allem für den Fall eines Handelskriegs favorisiert. Ein solcher gilt als größtes Risiko und hat damit die Inflation überholt. Aber auch der Zukauf durch Zentralbanken biete weiterhin Unterstützung. Insbesondere der Versuch, sich von der Dollar-Abhängigkeit zu lösen, treibe Zentralbanken ins Gold - so wie in China, heißt es im Handel.

 

Die Erdölpreise legen indes leicht zu. Ein ukrainischer Drohnenangriff auf das Pumpwerk einer internationalen Pipeline in Südrussland wird wohl zu wochenlangen Einschränkungen führen.

 

Intel von Übernahmespekulation getrieben

 

Unter den Einzelaktien ziehen Intel vorbörslich um 4,9 Prozent an. Broadcom (+0,5%) und Taiwan Semiconductor Manufacturing haben laut einem Bericht an unterschiedlichen Geschäftseinheiten des Halbleiterherstellers Interesse.

 

Constellation Brands (+7,1%) und Domino's Pizza (+2%) ziehen an, nachdem das Investmentvehikel Berkshire Hathaway von Anlegerguru Warren Buffett neue Positionen beim Brauerereikonzern bzw. der Restaurantkette aufgebaut hat. Bei der Kosmetikkette Ulta Beauty (-0,6%) ist Berkshire dagegen ausgestiegen.

 

Delta Air Lines sinken um 0,8 Prozent. Ein Regionalflieger der Gesellschaft ist beim Landeanflug auf Toronto am Vortag verunglückt. Baidu hat im vierten Quartal erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet. Allerdings fielen sowohl Umsatz als auch der zum Vorjahr verdoppelte Gewinn des chinesischen Suchmaschinen-Anbieters höher als erwartet aus. Die Popularität des Chatbots ist aber zuletzt gesunken. Der Kurs verliert 2,6 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Nach einem neuerlichen DAX-Rekordhoch gleich zu Beginn des Handels ist die Tendenz an den Börsen am Mittag knapp behauptet. Der DAX notiert mit 22.770 Punkten 0,1 Prozent im Minus, das neue Rekordhoch liegt bei 22.851. Der Euro-Stoxx-50 zieht minimal auf 5.521 Punkte an. Die Märkte warten auf Ergebnisse des Treffens von Vertretern der USA und Russlands im saudi-arabischen Riyad, bei dem eine mögliche Lösung des Krieges in der Ukraine erörtert werden dürfte.

 

"Die Anleger wägen ab, ob dieser unerwartete diplomatische Vorstoß einen bedeutenden Wandel signalisiert - oder nur ein weiteres geopolitisches Getue", sagt Nigel Green, CEO der deVere Group, einer der weltweit größten unabhängigen Finanzberatungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaften.

 

Nachdem die Rüstungswerte am Vortag die Rally angefeuert hatten, geht es hier noch etwas weiter nach oben. Rheinmetall notieren 2,5 Prozent im Plus, Thyssenkrupp legen um 4 und Renk um weitere 7 Prozent zu. In Mailand steigen Leonardo (+2,0%) weiter, in Paris Thales (+3%). Auch Airbus sind vor den Zahlen am Donnerstag gefragt, sie ziehen um 1,5 Prozent an und markieren neue Allzeithochs.

 

Zentrales Thema ist weiter die Finanzierung der Aufrüstung in Europa. Die Staaten dürften das ohne höhere Verschuldung kaum meistern können, weshalb sich am Anleihemarkt die Abwärtstendenz der Vortage fortsetzt, wenn auch verlangsamt, die Renditen steigen also. Vom Renditeanstieg profitieren erneut Bankaktien, deren europäischer Stoxx-Branchenindex um ein weiteres Prozent zulegt. Ein höheres Zinsniveau ist günstig für die Margen im Kreditgeschäft, zudem winken mehr Erlöse aus dem Emissionsgeschäft. Der Euro tendiert etwas leichter und handelt bei 1,0460 Dollar.

 

Die neue ZEW-Umfrage zeigt, dass sich die Konjunkturstimmung noch etwas stärker aufgehellt hat als erwartet. Eine Reaktion an den Märkten ist aber ausgeblieben.

 

Wie geht es nach der DAX-Rally weiter? - Strategen uneinig

Über die weiteren Aussichten des DAX sind sich die Strategen der Banken nun uneinig. Die DZ-Bank hat ihre Jahresprognose 2025 aus dem Dezember bestätigt und sieht den DAX daher im Sommer rund 3.000 Punkte tiefer. Die Analysten verweisen darauf, dass die Rally ausschließlich auf eine bessere Stimmung zurückzuführen sei, dass aber nennenswerte positive Revisionen bei den erwarteten Gewinnen für das laufende und das kommende Jahr bislang nicht zu erkennen seien.

 

Ulrich Stephan von der Deutschen Bank sieht das anders: Er glaube nicht, dass dem Index die Luft ausgehe, so der Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden. Denn die Gewinnaussichten hätten sich vielfach zuletzt verbessert. Für den DAX seien die Prognosen jüngst auf ein Gewinnwachstum von mehr als 12 Prozent im Jahr 2026 und mehr als 11 Prozent im Folgejahr geklettert.

 

Elmos und Norma unter Druck - CTS Eventim fest

Für Norma geht es um 5,5 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen am Vorabend überraschend mitteilte, dass der CEO "wegen strategischer Differenzen" per sofort sein Mandat niederlegt. CTS Eventim ziehen dagegen um 4,7 Prozent an und markieren neue Allzeithochs. Der Ticketvermarkter hat dank besserer Geschäfte in allen Bereichen vergangenes Jahr sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis neue Höchstwerte erreicht.

 

Ebenfalls nach der Zahlenvorlage geht es im TecDAX für Elmos um 6,3 Prozent nach unten. Der Halbleiterhersteller hat im vierten Quartal 2024 bei rückläufigem Umsatz operativ weniger verdient.

 

Capgemini verlieren 8,8 Prozent. Der französische IT-Dienstleister hat 2024 Jahr trotz eines geringeren Umsatzes einen etwas höheren Gewinn erzielt verfehlt damit den Marktkonsens aber leicht. Für 2025 erwartet Capgemini ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von minus 2,0 bis plus 2,0 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(18.02.2025)

 

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine scheint die Wall Street erneut zu stützen. Der Aktienterminmarkt lässt auf eine etwas festere Handelseröffnung am Kassamarkt schließen. Nach dem Feiertag zum Wochenbeginn stützen die konkreten Gespräche zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Russland in Saudi-Arabien die US-Börsen. Zwar gibt es viele Unwägbarkeiten und auch die Rolle der Europäer bei möglichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine bleibt im Dunkeln, doch Anleger zeigen sich gleichwohl erleichtert.

 

Auch die Verschiebung neuer US-Importzölle, die die Inflation in die Höhe treiben und das Wirtschaftswachstum verlangsamen könnten, stimmt Anleger weiterhin positiv. Unter Börsianern bleibt die Hoffnung, dass die Zollankündigungen als Druckmittel für Verhandlungslösungen dienen. Auch die künftige Geldpolitik bleibt Thema: Am Mittwoch steht die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der Federal Reserve vom Januar an. Dort hatten die Geldpolitiker eine Pause bei weiteren Zinssenkungen für die kommenden Monate signalisiert. Investoren scheinen sich auf das Narrativ weniger Zinssenkungen im Jahr 2025 eingestellt zu haben. "Und solange die Gespräche nicht auf weitere Erhöhungen hinauslaufen, gibt es jetzt eine Grundlage, um die andauernde Stärke der US-Märkte zu unterstützen", erläutert Analyst Matt Britzman von Hargreaves Lansdown die entspannte Stimmung.

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Am Dienstag hat sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz ausmachen lassen. Die US-Aktienmärkte waren am Montag wegen eines Feiertags geschlossen, so dass von dort keine Impulse kamen. An einigen Handelsplätzen bremste die Ungewissheit über die US-Handelspolitik.

 

So konnte die Börse in Hongkong vorübergehend deutlichere Gewinne nicht halten; im Späthandel notierte der Hang-Seng-Index noch 0,9 Prozent höher. Zeitweise hatte der Index dank kräftiger Gewinne der Technologiewerte über 2 Prozent im Plus gelegen. Rückenwind erhielt der Sektor von einem Treffen des chinesischen Präsidenten Xi Jinping mit den Chefs der großen heimischen Branchenunternehmen, wie Marktteilnehmer berichteten.

 

Xi habe die Unternehmensführer gedrängt, wettbewerbsfähig zu bleiben und an die Zukunft des Landes zu glauben. Unter den Teilnehmern waren auch der zwischenzeitlich in Ungnade gefallene Alibaba-Mitgründer Jack Ma und Liang Wenfeng von Deepseek. Das Treffen sei ein starkes Signal, dass China sich verpflichtet sehe, der Wirtschaft des Landes auf die Sprünge zu helfen, kommentiert das Research-Team von Saxo APAC. Allerdings ließ die Begeisterung der Anleger bald nach, denn in den Blick rückten nun die "zwei Sitzungen", wie die jährlichen Plenarsitzungen des Nationalen Volkskongresses und der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes genannt werden. Beide finden meist etwa gleichzeitig im März statt. Von den Tagungen erhoffen sich Anleger Aufschluss über den Wachstumsplan Pekings für die heimische Wirtschaft. Unter den Einzelwerten verbesserten sich Xiaomi um 4,5 Prozent und Alibaba um 2,4 Prozent. Tencent gewannen 1,2 Prozent. Die genannten Titel hatten zeitweise aber höhere Kursgewinne verzeichnet.

 

In Schanghai verlor der Composite-Index derweil 0,9 Prozent. Anleger trennten sich von Aktien der Einzelhandelsbranche. Unter anderem gaben Yonghui Superstores fast 6 Prozent ab. Die Aussichten für die Konsumneigung der Chinesen sind eher gedämpft, wie Alicia Garcia Herrero von Natixis CIB meinte.

 

An der Börse in Tokio rettete der Nikkei-225-Index ein Plus von 0,2 Prozent ins Ziel und schloss bei 39.270 Punkten. Gesucht waren Finanzwerte, nachdem die japanischen Marktzinsen etwas gestiegen waren. Unter anderem gewannen Mitsubishi UFJ Financial Group 2 Prozent und Tokio Marine Holdings 0,3 Prozent.

 

Im australischen Sydney fiel der S&P/ASX um 0,7 Prozent, obwohl die Reserve Bank of Australia wie weithin erwartet die Zinsen gesenkt hatte. Allerdings gab sie zugleich einen falkenhaften Ausblick ab. Verkauft wurden nach der Zinssenkung Aktien von Banken. National Australia Bank verloren 2,5 Prozent, ANZ 1,8 und Commonwealth Bank of Australia 1,4 Prozent. Für Westpac ging es um rund 3 Prozent nach unten. Der australische Dollar tendiert nach der Zinssenkung insgesamt seitwärts. Nach Vorlage von Zahlen zum ersten Geschäftshalbjahr schloss die Aktie des Bergbaukonzerns BHP 0,4 Prozent höher. Im Berichtszeitraum war zwar der Gewinn auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren zurückgegangen, doch meldete BHP eine steigende Nachfrage nach Eisenerz und Kupfer.

 

Mit einem Plus von 0,6 Prozent schloss der südkoreanische Aktienmarkt. Anleger griffen erneut zu Aktien der Rüstungsbranche. Hanwha Aerospace (+11%) profitierten abermals von dem Langstrecken-Boden-Luft-Waffensystem, das der Hersteller von Haubitzen und Triebwerken in dieser Woche auf der Rüstungsmesse in Abu Dhabi vorgestellt hatte. Samsung Electronics gewannen 1,6 Prozent. Das Unternehmen will eigene Aktien im Wert von 3 Billionen Won (rund 2 Milliarden Euro) einziehen.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(18.02.2025)

 

DOW JONES--Nach einem neuerlichen DAX-Rekordhoch gleich zu Beginn des Handels ist die Tendenz an den Börsen im frühen Verlauf knapp behauptet. Der DAX notiert mit 22.777 Punkten knapp im Minus, das neue Rekordhoch liegt bei 22.851. Der Euro-Stoxx-50 gibt minimal auf 5.511 nach. Nachdem die Rüstungswerte am Vortag die Rally angefeuert hatten, geht es hier noch etwas weiter nach oben. Rheinmetall notieren 0,7 Prozent im Plus, Thyssenkrupp legen um 4,7 und Renk um weitere 8 Prozent zu. In Mailand steigen Leonardo (+2,0%) weiter, in Paris Thales (+1,5%).

 

Zentrales Thema ist weiter die Finanzierung der Aufrüstung in Europa. Die Staaten dürften das ohne höhere Verschuldung kaum meistern können, weshalb sich am Anleihemarkt die Abwärtstendenz der Vortage fortsetzt, wenn auch verlangsamt, die Renditen steigen also. Vom Renditeanstieg profitieren erneut Bankaktien (+0,7%). Ein höheres Zinsniveau ist günstig für die Margen im Kreditgeschäft. Der Euro tendiert etwas leichter und handelt bei 1,0460 Dollar.

 

Am späten Vormittag stehen die Ergebnisse der ZEW-Umfrage unter Finanzmarktteilnehmern auf dem Kalender. Eine positive Indikation hierfür liefert für die Marktstrategen der Helaba die jüngste Serie von Allzeithochs des DAX. Zudem bestehe an den Finanzmärkten die Erwartung weiterer Zinssenkungen seitens der EZB. An anderer Stelle wird darauf hingewiesen, dass der ZEW erstmals die stimmungsmäßige Reaktion auf die bisherige Amtsführung von Donald Trump beinhaltet. Ein besserer ZEW könnte daher zeigen, dass die Trump-Probleme von den Unternehmen als verkraftbar gesehen würden. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen wird bei 20,0 Punkten erwartet nach zuvor 10,3.

 

Nach der Rally an den Aktienmärkten wird in der allgemeinen Einschätzung die Luft für weitere Gewinne dünner. Die DZ-Bank hat ihre Jahresprognose 2025 aus dem Dezember bestätigt und sieht den DAX daher im Sommer rund 3.000 Punkte tiefer. Die Analysten verweisen darauf, dass die Rally ausschließlich auf eine bessere Stimmung zurückzuführen sei, dass aber nennenswerte positive Revisionen bei den erwarteten Gewinnen für das laufende und das kommende Jahr bislang nicht zu erkennen seien. Laut der LBBW weist der DAX auf Basis der Schätzungen aktuell eine Dividendenrendite von knapp 2,5 Prozent auf. Das sei wenig attraktiv sei.

 

Ulrich Stephan lenkt derweil den Blick auf das Gewinnwachstum. Er glaube nicht, dass dem Index die Luft ausgehe, so der Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank. Denn die Gewinnaussichten hätten sich vielfach zuletzt verbessert. Für den DAX seien die Prognosen jüngst auf ein Gewinnwachstum von mehr als 12 Prozent im Jahr 2026 und mehr als 11 Prozent im Folgejahr geklettert.

 

Bei Airbus Warten auf den Ausblick - Elmos und Norma unter Druck

Für Airbus geht es um 1,0 Prozent nach oben. Das Unternehmen legt am Donnerstag Zahlen vor. "Im Fokus steht nur der Jahresausblick, wenn der optimistisch ausfällt, ist alles ok", meint ein Marktteilnehmer mit Blick auf einen Reuters-Bericht, in dem von Lieferproblemen die Rede ist.

 

Für Norma geht es um 6,7 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen am Vorabend überraschend mitteilte, dass der CEO "wegen strategischer Differenzen" per sofort sein Mandat niederlegt. CTS Eventim ziehen um 3,4 Prozent an. Der Ticketvermarkter hat dank besserer Geschäfte in allen Bereichen vergangenes Jahr sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis neue Höchstwerte erreicht.

 

Ebenfalls nach der Zahlenvorlage geht es im TecDAX für Elmos um 6,7 Prozent nach unten. Der Halbleiterhersteller hat im vierten Quartal 2024 bei rückläufigem Umsatz operativ weniger verdient.

 

Capgemini verlieren 7,7 Prozent. Der französische IT-Dienstleister hat 2024 Jahr trotz eines geringeren Umsatzes einen etwas höheren Gewinn erzielt verfehlt damit den Marktkonsens aber leicht. Für 2025 erwartet Capgemini ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von minus 2,0 bis plus 2,0 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

News 17.02.2025

Märkte Schweiz

(17.02.2025)

 

DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Montag mit leichten Aufschlägen beendet. Da die Wall Street wegen eines Feiertages geschlossen hat, fehlten Impulse aus den USA.

 

Der SMI gewann 0,3 Prozent auf 12. 875 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 11 Kursgewinner und 9 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 15,35 (zuvor: 22,8) Millionen Aktien.

 

Gut gefragt bei den Anlegern waren Finanzwerte. Für die Aktie von UBS ging es um 0,8 Prozent nach oben. "Die Renditen steigen, und das ist gut für die Zinserträge", so ein Marktteilnehmer. Hintergrund des Zinsanstiegs ist, dass der Finanzierungsbedarf der Staaten steigt, unter anderem mit Blick auf die Diskussionen um deutlich höhere Rüstungsausgaben.

 

Auch Versicherungswerte liefen gut. Swiss Life gewannen 1,2 Prozent, Swiss Re 0,7 Prozent und Zurich Insurance 0,8 Prozent. Partners Group gaben indessen um 0,1 Prozent nach.

 

Für die Aktie des Index-Schwergewichts Nestle ging es leicht um 0,1 Prozent nach unten. Bei den Pharmariesen stiegen Novartis um 0,4 Prozent, Roche büßten 0,1 Prozent ein.

 

Tagesverlierer waren Sonova mit einem Minus von 1,2 Prozent. Abgaben von jeweils 0,8 Prozent verzeichneten Swisscom und Sika.

 

Im breiteren Markt knickten Meyer Burger um 8,4 Prozent ein. Das angeschlagene Solarunternehmen konnte eine im Dezember vereinbarte Brückenfinanzierung ein wenig verlängern. Den Marktteilnehmern reichte dies jedoch nicht.

 

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Märkte Deutschland

(17.02.2025)

 

DOW JONES--Am deutschen Aktienmarkt ging es am Montag nach oben. Der DAX schloss 1,3 Prozent höher bei 22.798 Punkten, mit 22.803,88 Zählern notierte der Index auf Allzeithoch. Nach der Münchner Sicherheitskonferenz floss viel Geld in die Aktien der Rüstungsunternehmen sowie deren Zulieferer. In Deutschland stiegen Rheinmetall um 14 Prozent, Hensoldt um 13,5 Prozent, Renk 16,5 und Thyssenkrupp mit der U-Boot-Sparte um knapp 20 Prozent. Aber auch Aktien wie Deutz, Kontron oder Alzchem wurden gesucht.

 

Die Analysten der DZ Bank sprachen von der Zeitenwende 2.0, die die europäischen Nato-Staaten in Zugzwang versetze. In München wurden auf der Sicherheitskonferenz die Risse im transatlantischen Bündnis sichtbar. Die Reden von US-Vizepräsident Vence und Verteidigungsminister Hegseth haben deutlich gemacht, dass das gute Verhältnis zwischen den USA und Europa der Vergangenheit angehört. Die USA seien immer weniger gewillt, für die Sicherheit Europas zu bezahlen. Zudem ist die neue US-Administration nicht bereit, im Falle von erfolgreichen Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland US-Truppen zur Absicherung dieser Friedenslösung zu entsenden.

 

Die umgehende Antwort könne nur lauten, dass die europäischen Staaten eigene Fähigkeiten aufbauten um sich im Falle des Falles selbst zu verteidigen. Das könne nur implizieren, dass sofort massiv mehr in Sicherheit und Verteidigungstechnik und Fähigkeiten investiert werden muss. Ein Anstieg der Ausgaben für Verteidigung auf mindestens 3, eher 4 Prozent des BIP von Deutschland und der anderen europäischen Staaten werde nach Ansicht der DZ Bank die Folge sein.

 

Das Thema US-Zölle oder auch die Bundestagswahl am kommenden Wochenende waren heute nur Randthemen, die aber schnell wieder an Bedeutung gewinnen könnten. Zu den Verlierern gehörten die Bundesanleihen, die leichter tendierten. Denn eines ist klar, die Verschuldung wird deutlich steigen, wenn der Wehretat aufgeblasen wird.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(17.02.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten geht es zum Start in die Woche nach oben. Der DAX legt um 1 Prozent auf 22.740 Punkte zu und notiert damit auf einem neuen Allzeithoch. Der Euro-Stoxx-50 handelt 0,4 Prozent höher bei 5.514 Zählern. Die Wall Street hat wegen eines Feiertags indessen geschlossen.

 

Geld fließt zum Wochenstart massiv in Rüstungswerte sowie deren Zulieferer. In Deutschland steigen Rheinmetall um 10 Prozent, Hensoldt um 13 Prozent und Thyssenkrupp mit der U-Boot-Sparte um 18 Prozent. In Europa sind Aktien wie Saab, BAE Systems, Leonardo oder Thales auf den Kauflisten der Investoren zu finden.

 

Die Analysten der DZ Bank sprechen nach dem Wochenende von der Zeitenwende 2.0, die die europäischen Nato-Staaten in Zugzwang versetze. In München wurden auf der Sicherheitskonferenz die Risse im transatlantischen Bündnis sichtbar, die umgehende Antwort könne nun lauten, dass die europäischen Staaten eigene Fähigkeiten aufbauen müssen um sich im Falle des Falles selbst zu verteidigen. Das könne nur implizieren das sofort massiv mehr in Sicherheit und Verteidigungstechnik und Fähigkeiten investiert werden muss. Ein Anstieg der Ausgaben für Verteidigung auf mindestens 3, eher 4 Prozent des BIP von Deutschland und der anderen europäischen Staaten werde nach Ansicht der DZ Bank die Folge sein. Rheinmetall mit dem umfassenden Portfolio an Waffen & Munition sowie logistischen & taktischen Fahrzeugen werde einer der Hauptauftragnehmer sein. Infolge deutlich höherer Schätzungen in den Jahren ab 2028 haben die Analysten den Fairen Wert für die Aktie auf 1.080 Euro hochgenommen.

 

Banken profitieren von steigenden Zinsen

Die Banken führen die Gewinnerseite in Europa an. Der Stoxx-Branchenindex gewinnt 1,2 Prozent. "Die Renditen steigen, und das ist gut für die Zinserträge", so ein Marktteilnehmer. Hintergrund des Zinsanstiegs ist, dass der Finanzierungsbedarf der Staaten steigt, unter anderem mit Blick auf die Diskussionen um deutlich höhere Rüstungsausgaben. Auf der anderen Seite stellen die zinsempfindlichen Immobilienaktien das Schlusslicht, ihr Euro-Stoxx-50-Subindex verliert 1,1 Prozent.

 

Mit einem Plus von 0,7 Prozent halten sich Autowerte gut. Dass US-Präsident Donald Trump für Anfang April mögliche weitere Zölle auf Autoimporte in den Raum gestellt hat, versetzt zunächst niemanden mehr in Schrecken angesichts der jüngsten Trumpschen Zolltiraden. Hier setzt der Markt längst darauf, dass es noch zu Verhandlungslösungen kommen kann, wie beispielsweise im Fall Kanada und Mexiko schon gesehen.

 

Der Kursanstieg bei Prosus (+2,8%) setzt sich fort. Marktteilnehmer verweisen auf die Steilvorlage von Tencent, die Aktie legte in Asien 3,6 Prozent zu, nachdem das Unternehmen angekündigt hat, den Deepseek-Chatbot in Wechat zu integrieren. Prosus hält knapp ein Viertel an Tencent.

 

Unternehmensneuigkeiten sind zum Wochenstart rar: Einen Crash erleben Formycon mit einem Kursabsturz um 31 Prozent. Der Biosimilarhersteller hat vor Belastungen des Nettoergebnisses gewarnt wegen "außerordentlicher Abschreibungen" im Zusammenhang mit zwei vom Unternehmen hergestellten Biosimilars. Die Wertberichtigung wird im hohen zweistelligen bis knapp dreistelligen Millionenbereich gesehen, sie soll nicht liquiditätswirksam sein.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(17.02.2025)

 

DOW JONES--Zu Wochenbeginn hat sich an den Aktienmärkten in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz erkennen lassen. Die Vorgaben der Wall Street waren uneinheitlich. Zur Zurückhaltung dürfte auch beitragen, dass die US-Börsen am Montag wegen eines Feiertags geschlossen sind. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index 0,1 Prozent im Plus bei 39.174 Punkten. Das japanische Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal 2024 real zwar stärker gestiegen als von Volkswirten im Konsens prognostiziert, doch hat der private Konsum nur geringfügig zugelegt. Zudem liegt der BIP-Deflator mit 2,8 Prozent deutlicher über dem Ziel der Notenbank als zuvor, was tendenziell für weitere Zinserhöhungen spricht. Der Yen zog dazu passend an.

 

Unter den Einzelwerten verteuerten sich Bridgestone um 5,9 Prozent, nachdem der Reifenhersteller zwar durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt, aber den Rückkauf von bis zu 11 Prozent seiner ausstehenden Aktien angekündigt hatte. Die Erwartung steigender Zinsen stützte Finanzwerte wie Dai-ichi Life Holdings (+7,9%) und Mitsubishi UFJ Financial Group (+2%).

 

In Seoul ging es um 0,7 Prozent nach oben, damit verzeichnete der südkoreanische Aktienmarkt das fünfte Tagesplus in Folge. Die Aktien des Rüstungskonzerns Hanwha Aerospace gewannen 8,3 Prozent, nachdem das Unternehmen auf einer Ausstellung in Abu Dhabi erstmals sein Langstrecken-Boden-Luft-Raketensystem vorgestellt hatte. Lotte Chemical rückten um 7,5 Prozent vor; das Unternehmen hat einige Gebote für seine zum Verkauf stehenden pakistanische Tochter erhalten.

 

An der Börse in Hongkong gab der Hang-Seng-Index anfangs deutlichere Gewinne ab und lag im Späthandel 0,2 Prozent im Plus. Tencent verbesserten sich um 4,5 Prozent. Das Unternehmen hatte angekündigt, den Deepseek-Chatbot in Wechat zu integrieren. In Schanghai schloss der Composite-Index 0,3 Prozent höher. Laut Meldungen staatlicher Medien hat der chinesische Staatschef Xi Jinping am Montag Chefs privater chinesischer Unternehmen getroffen, darunter Wang Chuanfu (BYD) , Robin Zeng (CATL), Lei Jun (Xiaomi), Ren Zhengfei (Huawei) und Alibaba-Mitbegründer Jack Ma. Dies dürfte ein Signal dafür sein, dass Peking den privaten Sektor benötigt, um Wirtschaftswachstum und technologische Eigenständigkeit zu erreichen. Der Inhalt von Xis Rede wurde nicht sofort bekannt.

 

In Taiwan stiegen die Aktien des Chipriesen TSMC um 2,4 Prozent. Berichten informierter Kreise zufolge sind TSMC und Broadcom an unterschiedlichen Geschäftsbereichen von Intel interessiert. Der australische Aktienmarkt beendete den Handel 0,2 Prozent niedriger. Die dortigen Anleger hielten sich in Erwartung des Zinsentscheids der Reserve Bank of Australia zurück, der am Dienstag bekanntgegeben werden soll.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(17.02.2025)

 

DOW JONES--Gut behauptet zeigen sich Europas Börsen am Montag im frühen Handel. Angesichts des US-Feiertages und der deswegen zum Wochenstart pausierenden Wall Street dürften sie etwas mehr als sonst um sich selbst kreisen. Weiter stark gesucht sind Rüstungswerte angesichts der immer lauter werdenden Forderungen nach staatlichen Mehrausgaben zur Verteidigung - insbesondere in Europa. Die damit verbundene Aussicht auf neue Staatsschulden zur Finanzierung von Aufrüstung sorgt am Anleihemarkt für steigende Renditen. Die deutsche Zehnjahresrendite steigt um 6 Basispunkte auf 2,49 Prozent. Der DAX legt um 0,4 Prozent zu auf 22.601 Zähler, der Euro-Stoxx-50 um 0,1 Prozent auf 5.499 Punkte.

 

Rüstungswerte stehen noch stärker im Fokus, nachdem US-Vize-Präsident Vance den Europäern auf der Münchner Sicherheitskonferenz klare Ansagen über ihre Selbstverantwortung gemacht hat. Nun überschlagen sich die Schätzungen über den hiesigen Rüstungsbedarf, zumal mit Blick auf den eiligst angesetzten Ukraine-Gipfel noch am Berichtstag in Paris.

 

Im einzelnen springen Rheinmetall um 9,4, Hensoldt um 9 Renk um fast 13 Prozent nach oben. Thyssenkrupp steigen um 10 Prozent.. "Der Trigger ist das U-Boot-Geschäft", so ein Marktteilnehmer. In London geht es für BAE Systems um 5,4 Prozent nach oben, in Mailand für Leonardo um 5 und in Paris für Thales um 4 Prozent.

 

In der Breite setzen Händler auf eine Sektorrotation, wenn die jüngsten starken Gewinne gehalten werden sollen. Denn der DAX gilt technisch nun als extrem überkauft, nachdem sich das Plus seit Jahresbeginn auf 2.600 Punkte oder etwa 13 Prozent summiert. Dazu ist er teurer geworden: Die Rally hat sein Kurs-Gewinn-Verhältnis auf nun 14,9 getrieben.

 

Um das erreichten hohe Kursniveau zu halten, muss die Nachrichtenlage gut bleiben. Und bisher sieht es gut aus. Der US-Markt steht nach Berechnungen der Deutschen Bank vor der besten Berichtssaison seit drei Jahren. Bisher hätten die Konzerne aus dem S&P-500 die Gewinnschätzungen im Schnitt um etwas mehr als 6 Prozent übertroffen. Wichtig für die weitere Entwicklung seien nun einmal mehr wahrscheinlich die Zahlen von Nvidia. Der Chipkonzern lege diese am 26. Februar vor.

 

Bei den Branchen sind mit dem Zinsanstieg am Rentenmarkt die zinsempfindlichen Immobilienaktien das Schlusslicht, ihr Euro-Stoxx-50-Subindex verliert1 Prozent. Tagesgewinner sind dagegen die Bankaktien (+1,3%), weil die Geldhäuser als Profiteure eines höheren Zinsniveaus gelten.

 

Mit einem Plus von 0,3 Prozent halten sich Autowerte gut. Dass US-Präsident Donald Trump für Anfang April mögliche Zölle auf Autoimporte in den Raum gestellt hat, versetzt zunächst niemanden mehr in Schrecken angesichts der jüngsten Trumpschen Zolltiraden. Hier setzt der Markt längst darauf, dass es noch zu Verhandlungslösungen kommen kann, wie beispielsweise im Fall Kanada und Mexiko schon gesehen.

 

Unternehmensneuigkeiten sind zum Wochenstart rar: Einen Crash erleben Formycon mit einem Kursabsturz um 39 Prozent. Der Biosimilarhersteller hat vor Belastungen des Nettoergebnisses gewarnt wegen "außerordentlicher Abschreibungen" im Zusammenhang mit zwei vom Unternehmen hergestellten Biosimilars. Die Wertberichtigung wird im hohen zweistelligen bis knapp dreistelligen Millionenbereich gesehen, sie soll nicht liquiditätswirksam sein.

 

Quelle: stock3.com

News 14.02.2025

Märkte Europa

(14.02.2025)

 

DOW JONES--Wenig verändert zeigen sich die europäischen Aktienmärkte zum Wochenausklang. Nach der jüngsten Rally kommt es im DAX zu leichten Gewinnmitnahmen. Der Index verliert 0,4 Prozent auf 22.521 Punkte, nachdem er am Vortag bei 22.625 Punkten erneut ein Rekordhoch markiert hatte. Der Euro-Stoxx-50 zeigt sich kaum verändert bei 5.503 Punkten. Hier stützen die Aktien der Luxusgüterhersteller nach überzeugenden Geschäftszahlen von Hermes. Der jüngste Zollvorstoß von US-Präsident Donald Trump wird von den Investoren eher positiv bewertet. Durch individuelle Verhandlungen mit jedem einzelnen Land werde mit deutlich geringeren Schäden für die Volkswirtschaften gerechnet, heißt es.

 

Ab dem Berichtstag steht zudem die Münchner Sicherheitskonferenz im Fokus und hier vor allem die Rede von US-Vizepräsident JD Vance am Nachmittag. In einem Interview mit dem Wall Street Journal hat er Moskau mit Sanktionen und auch militärischen Maßnahmen gedroht, falls der russische Präsident Wladimir Putin einem Friedensabkommen mit der Ukraine nicht zustimmen sollte, das dem angegriffenen Land langfristig die Unabhängigkeit garantiert.

 

Kommendes Wochenende steht zudem die Bundestageswahl an. Unter Zugrundelegung der jüngsten Umfragen könnte eine Zweierkoalition derzeit eine Option zur Regierungsbildung darstellen.

 

Die Nachrichtenflut der vergangenen Tage ist in den Kursen eingepreist, die Luft wird mit Blick auf die inzwischen erreichten Bewertungen dünner. Der DAX hatte am Vortag bereits Allzeithoch Nummer 16 in diesem Jahr markiert. Schon zu Jahresbeginn war die Frage legitim, wohin der DAX noch steigen soll. Seitdem liegt der Index 13 Prozent im Plus.

 

Für die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) geht es nach einem enttäuschenden Ausblick von US-Wettbewerber DaVita um 4,9 Prozent nach unten. Der US-Anbieter medizinischer Versorgungsdienstleistungen erwartet für 2025 ein bereinigtes Ergebnis zwischen 10,20 und 11,30 US-Dollar pro Aktie, Analysten hatten hingegen mit 11,38 Dollar gerechnet.

 

Die Aktien von Siemens werden ex Dividende gehandelt.

 

Nach dem jüngsten Rücksetzer legt die Rheinmetall-Aktie um 6 Prozent zu und ist damit DAX-Tagesgewinner. HSBC sieht klare Hinweise darauf, dass die EU aufgrund höherer Nato-Ziele und auf Druck der USA ihre Rüstungsausgaben kräftig anheben wird. In den Bewertungsmultiplikatoren und den Konsensschätzungen für Rheinmetall spiegele sich das daraus resultierende Wachstumspotenzial aber noch nicht wider, merken die Analysten an. Hensoldt steigen im Gefolge um 10,4 Prozent.

 

Hermes International hat ihren Umsatz im Schlussquartal 2024 vor allem dank eines starken Amerika-Geschäfts deutlich gesteigert. Der französische Luxusmodekonzern übertraf die Erwartungen der Analysten, die Aktie klettert um 0,9 Prozent. Im Gefolge geht es auch für die Aktien von LVMH und Richemont nach oben.

 

NatWest hat nach Einschätzung von Keefe, Bruyette & Woods solide Geschäftszahlen vorgelegt. Das Unternehmen hat seine Prognose angehoben, die nun mit dem Konsens übereinstimme. Die fehlende Ankündigung eines Aktienrückkaufs könnte etwas enttäuschend sein, urteilen die Analysten. Die Aktie fällt um 3,6 Prozent.

 

Die Aktien von United Internet (-8,2%) und deren Tochter 1&1 (-5,8%) fallen deutlicher. Die EBIT-Verfehlung bei United Internet wegen der Entwicklung bei 1&1 kommt nach Aussage eines Marktteilnehmers nicht unerwartet.

 

United Internet hatte nach den Neunmonatszahlen zwar noch den EBITDA-Ausblick bestätigt. Wie bei den Analysten der DZ Bank zu lesen ist, wurde aber bereits damals einschränkend gesagt, dass dies nur unter der Bedingung zu erreichen sei, dass ein wesentlicher Netzaufbaupartner eine Kompensationszahlung für den Netzausfall im Mai und dessen Konsequenzen leisten wird - was bisher nicht der Fall ist. Das EBIT von United Internet für 2024 sank in der Folge auf 638,7 Millionen Euro, was rund 15 Prozent unterhalb der Markterwartung liegt.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(14.02.2025)

 

Nach den deutlichen Vortagesaufschlägen scheint die Luft an der Wall Street am Freitag raus zu sein. Der Aktienterminmarkt lässt auf eine wenig veränderte Handelseröffnung am Kassamarkt schließen. Investoren versuchten sich einen Reim auf die Pläne von US-Präsident Donald Trump zu sogenannten reziproken Handelsbeziehungen und Zöllen zu machen. Kern des Memos, dass Trump am Vortag unterzeichnete, ist die Auslotung von Mechanismen zu Zöllen und Gegenzöllen. Es geht auch um die individuelle Angleichung von Abgaben gegen jedes Land, das derzeit Importe aus den USA besteuert. Der designierte Handelsminister Howard Lutnick will die Pläne bis zum 1. April vorlegen. Letztlich bleibt vieles unspezifisch. Am Markt hätten die Pläne die Idee verfestigt, dass Trump seine Zollpläne möglicherweise abschwächen könnte - wie er es bereits zuvor mit Kanada und Mexiko getan habe, heißt es mit Blick auf die Frist bis zum 1. April.

 

"Aus Marktsicht, wie sollen Händler dies einpreisen? Die kurze Antwort auf diese Frage ist, dass sie nicht bereit sind, dies zu tun", sagt Analystin Kathleen Brooks von XTB. Bewegungen sowohl bei Aktien als auch Anleihen deuteten daraufhin, dass sich Investoren derzeit nicht um Trumps Zölle sorgten. Doch für Kauflust sorgten die Pläne aktuell aber auch nicht, heißt es von anderer Seite.

 

Nachdem die in dieser Woche veröffentlichten Inflationsdaten auf Verbraucher- und Erzeugerbasis kaum Schrecken verursacht haben, obwohl beide Datenreihen höher als gedacht ausgefallen waren, sehen Händler den anstehenden Import- und Exportpreisen gelassen entgegen. Mehr Bewegung könnte die noch vorbörslich zur Veröffentlichung anstehende Industrieproduktion nach sich ziehen.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(14.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich zum Wochenausklang knapp behauptet. Für den DAX geht es um 0,2 Prozent auf 22.564 Punkte nach unten. Der Index bewegt sich damit aber weiter in der Nähe des am Vortag erreichten Rekordhochs von 22.625 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 zeigt sich kaum verändert bei 5.502 Punkten. Hier stützen die Aktien der Luxusgüterhersteller nach überzeugenden Zahlen von Hermes. Der jüngste Zoll-Vorstoß von US-Präsident Donald Trump wird von den Investoren eher positiv bewertet. Durch die individuelle Verhandlung mit jedem einzelnen Land werde mit deutlich geringeren Schäden für die Volkswirtschaften gerechnet.

 

Ab dem Berichtstag steht zudem die Münchner Sicherheitskonferenz im Fokus, kommendes Wochenende dann die Wahl in Deutschland. Unter Zugrundelegung der jüngsten Umfragen könnte eine Zweierkoalition derzeit eine Option zur Regierungsbildung darstellen.

 

Die Nachrichtenflut der vergangenen Tage ist in den Kursen eingepreist, die Luft wird mit Blick auf die inzwischen erreichten Bewertungen dünner. Der DAX hatte am Vortag bereits Allzeithoch Nummer 16 in diesem Jahr markiert. Schon zu Jahresbeginn war die Frage legitim, wohin der DAX noch steigen soll. Seitdem liegt der Index 13 Prozent im Plus.

 

Portfoliomanager Thomas Altmann schaut auf den Relative Stärke Index, der anzeigt, ob ein Index überkauft oder überverkauft ist. Mittlerweile liege der Relative Stärke Index beim DAX selbst für den Zeitraum der letzten 40 Tage oberhalb von 70. Zuletzt habe es das Ende März 2024 gegeben, davor in den Jahren 2015 und 2007. Und in allen Fällen folgte ein Einbruch. Beim Euro-Stoxx-50 sei das Kurs/Buchwert-Verhältnis durch den Index-Anstieg seit Jahresultimo um 12 Prozent auf 2,28 angestiegen. So teuer sei der Euro-Stoxx-50 zuletzt im Jahr 2007, vor dem Ausbruch der Finanzkrise, bewertet gewesen.

 

Für die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) geht es nach einem enttäuschenden Ausblick von US-Peer DaVita um 4,6 Prozent nach unten. Der US-Anbieter medizinischer Versorgungsdienstleistungen erwartet für 2025 ein bereinigtes Ergebnis zwischen 10,20 und 11,30 US-Dollar pro Aktie, Analysten hatten hingegen mit 11,38 Dollar gerechnet.

 

Die Aktien von Siemens werden ex Dividende von 5,20 Euro je Aktie gehandelt.

 

Hermes International hat seinen Umsatz im Schlussquartal 2024 vor allem dank eines starken Amerika-Geschäfts deutlich gesteigert. Der französische Luxusmodekonzern übertraf die Erwartungen der Analysten, die Aktie legt um 2,7 Prozent zu. Im Gefolge geht es auch für die Aktien von LVMH und Richemont leicht nach oben.

NatWest hat nach Einschätzung von Keefe, Bruyette & Woods solide Ergebnisse vorgelegt. Das Unternehmen habe seine Prognose angehoben, die nun mit dem Konsens übereinstimme. Die fehlende Ankündigung eines Aktienrückkaufs könnte etwas enttäuschend sein, schreiben die Analysten und merken an, die Aktie fällt um 1,7 Prozent.

 

Die Aktien von United Internet (-10%) und deren Tochter 1&1 (-8,3%) fallen deutlich. Die EBIT-Verfehlung bei United Internet wegen der Entwicklung bei 1&1 kommt nach Aussage eines Marktteilnehmers nicht unerwartet.

 

United Internet hatte nach den Neunmonatszahlen zwar noch den EBITDA-Ausblick bestätigt. Wie bei den Analysten der DZ Bank zu lesen ist, wurde aber bereits damals einschränkend gesagt, dass dies nur unter der Bedingung zu erreichen sei, dass ein wesentlicher Netzaufbaupartner eine Kompensationszahlung für den Netzausfall im Mai und dessen Konsequenzen leisten wird - was bisher nicht der Fall ist. Das EBIT von United Internet für 2024 sank in der Folge auf 638,7 Millionen Euro, was rund 15 Prozent unterhalb der Markterwartung liegt.

 

Insgesamt werten die Analysten der Deutschen Bank die Ergebnisse von 1&1 zwar negativ, aber die zunehmende Komplexität des Aufbaus dürfte 1&1 dazu veranlassen, seine Netzpläne zu überdenken, zumal sich das Wettbewerbsumfeld im deutschen Mobilfunk verschlechtert habe. Eine Verlagerung zurück zum Großhandel, eine Konsolidierung oder Netzwerk-JVs könnten zu einem Kursplus von mehr als 100 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau führen, so der Analyst.

 

Quelle: stock3.com

News 13.02.2025

Märkte USA

(13.02.2025)

 

DOW JONES--Die Erholung aus dem späten Vortagesgeschäft hat sich am Donnerstag an der Wall Street mit Schwung fortgesetzt. Bereits zur Wochenmitte hatten Schlagzeilen über eine mögliche Waffenruhe in der Ukraine gestützt. US-Präsident Donald Trump hatte sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin darauf verständigt, über einen Frieden in der Ukraine zu verhandeln. Trotz vieler Unwägbarkeiten hofften Anleger offenbar auf ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

 

Selbst hohe Inflationswerte und neue Zollankündigungen von Trump schienen der positiven Stimmung keinen Abbruch zu tun. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,8 Prozent auf 44.711 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite legten um 1,0 bzw. 1,5 Prozent zu. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 2.147 (Mittwoch: 791) Kursgewinner, 646 (2.022) -verlierer und 54 (40) unveränderte Aktien. Nachdem die am Vortag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten von einer hartnäckig hohen Inflation gezeugt und Zinssenkungserwartungen gedämpft hatten, waren die Erzeugerpreise in der Gesamtrate nun ebenfalls etwas stärker gestiegen als angenommen.

 

Das dürfte allerdings niemanden mehr überrascht haben, hieß es im Handel zur gelassenen Reaktion des Markts. Der Erzeugerpreisinflation habe sich zwar im Januar beschleunigt, aber die Komponenten, die in den von der Fed bevorzugten PCE-Index einflössen, seien eher verhalten ausgefallen, hieß es. In der Folge kamen die zuletzt kräftig gestiegenen Rentenrenditen wieder etwas zurück.

 

Inflationsdaten verschrecken nicht mehr

"Der heutige Inflationsbericht war keine gute Nachricht für die Fed und unterstreicht die Kommentare des Fed-Vorsitzenden Powell auf dem Capitol Hill gestern, dass die Fed die Politik vorerst restriktiv halten möchte (...)", erläuterte Chefökonom Eugenio Aleman von Raymond James. Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fielen in etwa wie erwartet aus und setzten kaum Akzente. Die Beschäftigungslage sei positiv, was gegen Zinssenkungen spreche, hieß es.

 

Der Goldpreis tendierte derweil fester. Das Edelmetall sei als "sicherer Hafen" gesucht, so Marktteilnehmer, die daneben auf eine hohe Nachfrage von Zentralbanken verwiesen. Zudem stützten die gesunkenen Marktzinsen das Edelmetall - ebenso wie der sehr schwache Dollar. Denn der Dollar-Index gab um 0,8 Prozent nach. Händler verwiesen auch hier auf die gesunkenen Rentenrenditen. Zudem drückte die Stärke des Euro. Die Gemeinschaftswährung profitierte von der Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine besonders stark.

Für den Ölpreis war Trumps Vorstoß in Richtung Friedensverhandlungen jedoch belastend - wie schon am Vortag. Die Preise für die Sorten Brent und WTI bewegten sich nach ihrem Vortagesabschlag aber kaum mehr - erholten sich aber auch nicht. Sollte der Krieg in der Ukraine beendet werden, könnte mehr russisches Öl auf den Markt kommen und die Preise drücken, hieß es.

 

Cisco überzeugt

Unter den Einzelwerten profitierten Cisco von überraschend starken Geschäftszahlen und dem optimistischen Ausblick des Netzwerkausrüsters. Die Aktie legte um 2,1 Prozent zu. Positiv wurden auch die Geschäftszahlen von GE Healthcare (+8,8%) und des Bauereikonzerns Molson Coors (+9,5%) aufgenommen.

 

Für die Aktien von Deere geht es um 2,2 Prozent abwärts. Der Hersteller von Bau-, Forst- und Landmaschinen hatte in seinem ersten Geschäftsquartal einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet, der aber nicht so drastisch ausfiel wie von Analysten befürchtet. Allerdings sorgten sich Anleger, dass sich das Geschäft des Unternehmens im Laufe des Geschäftsjahrs nicht so rasch erholen werde wie vom Management in Aussicht gestellt.

 

AppLovin haussierten um 24 Prozent, die App-Gesellschaft überzeugte mit Umsatzzahlen oberhalb der Markterwartungen. Die Titel des Online-Marktplatzes Robinhood Markets stiegen um 14,1 Prozent; er übertraf ebenfalls die Marktprognosen. Der Anbieter von Werbetechnologie Trade Desk verfehlte dagegen die Marktschätzungen, der Kurs brach um 33 Prozent ein.

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(13.02.2025)

 

DOW JONES--Die Hoffnung auf eine baldige Beendigung des Ukraine-Krieges und eine weiter gut verlaufende Berichtssaison haben den schweizerischen Aktienmarkt am Donnerstag deutlich nach oben getrieben. Auslöser für den gestiegenen Optimismus war ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine mögliche Waffenruhe im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

 

Entsprechende Schlagzeilen hatten bereits im späten Vortagesgeschäft gestützt.

 

Der SMI legte um 1,8 Prozent auf 12.949 Punkte zu und kletterte auf Jahreshoch - auch das Allzeithoch geriet wieder in Schlagweite. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursgewinner und sechs -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 23,97 (zuvor: 19,98) Millionen Aktien. Entscheidenden Anteil an den Aufschlägen hatte eine Rally bei Nestle - der Kurs zog um 6,2 Prozent an. Die Jahresergebnisse zeigten nach Einschätzung der Vontobel-Analysten, dass sich der Konzern auf dem Weg zurück zu Wachstum befinde. "Obwohl das Umfeld nach wie vor sehr herausfordernd ist, glauben wir, dass die Ergebnisse 2024 einen Neuanfang markieren", hieß es. Der Lebensmittelkonzern habe die Erwartungen bei allen wichtigen Kennziffern leicht übertroffen. Zudem strichen die Analysten den Kostensenkungsplan positiv heraus. Auch andere Häuser lobten den Geschäftsausweis.

 

Nach positiven Geschäftszahlen der deutschen Siemens kletterten ABB um 1,5 Prozent. Auch Roche (+2,4%) waren nach einer Hochstufung auf "Kaufen" gesucht. Der Pharmakonzern dürfte nach Einschätzung der UBS nachhaltiges Umsatz- und Gewinnwachstum verbuchen. Novartis sahen die Analysten weniger positiv, der Kurs schloss nach einer Abstufung durch die UBS knapp im Minus.

 

Swiss Life (-0,2%) übernimmt den Vermögensverwalter Zwei Wealth um das Geschäft mit vermögenden Kunden anzukurbeln, die Transaktion war aber bereits zuvor Thema in den Medien. Negativ wurden die Geschäftszahlen der Swisscom (-3%) aufgenommen. Händler fanden in den Geschäftszahlen wenig Überraschungsmoment. Nach einem positiven Analystenkommentar von Berenberg kletterten Geberit um 4,2 Prozent.

 

Unter den Nebenwerten schossen Santhera um 9,4 Prozent in die Höhe. Mit den Krankenkassen in Deutschland war eine Erstattungsvereinbarung für das Mittel Agamree erzielt worden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(13.02.2025)

 

DOW JONES--Die Hoffnung auf eine baldige Beendigung des Ukraine-Krieges und eine weiter gut verlaufende Berichtssaison haben den DAX am Donnerstag kräftig zulegen lassen und auf ein neues Rekordhoch getrieben. Der Index schloss 2,1 Prozent höher bei 22.612 Punkten. Das neue Rekordhoch erreichte der Index bei 22.625 Punkten. Ursächlich für den Optimismus der Anleger war ein Telefonat des US-Präsidenten Donald Trump mit seinem russischen Gegenpart Wladimir Putin über eine mögliche Waffenruhe im Krieg Russland gegen die Ukraine.

 

Dazu gab es ermutigende Unternehmenszahlen. So hat Siemens im ersten Geschäftsquartal in allen Bereichen die Markterwartungen übertroffen, wie die Analysten von JP Morgan feststellten. Die Aktie rückte um 7,3 Prozent vor und führte damit den DAX an. Der Auftragseingang im Bereich Digital Industries (DI) liege 7 Prozent über Konsens, er sei organisch um 6 Prozent gewachsen, unterstützt durch ein deutliches Wachstum in den Bereichen Automatisierung und Software. Das Verhältnis von Aufträgen zu Umsatz (Book-to-Bill) im Segment DI habe zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder bei über 1 gelegen, so die Analysten. Die DI-Endmarkttrends ähnelten jenen, die Siemens im vierten Quartal beobachtet habe, und seien stabil mit Ausnahme von Electronics & Semiconductors, wo Siemens einen Aufwärtstrend sehe.

 

Stark gesucht waren auch die Autowerte im DAX, die von einem positiven Kommentar der HSBC-Analysten profitierten. BMW, Mercedes-Benz, Porsche AG und VW rückten um bis zu 6,4 Prozent vor. Continental (+5,8%) profitierten von den überzeugenden Zahlen des französischen Wettbewerbers Michelin.

 

Die Commerzbank (+1,6%) will die Aktionäre noch stärker als bisher am Gewinn beteiligen. Wie die Bank im Rahmen ihrer neuen Strategie mitteilte, strebt sie für die Jahre 2026 bis 2028 eine Ausschüttungsquote von 100 Prozent des Nettoergebnisses nach AT-Kuponzahlungen an. Die Bank strebt für 2028 einen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro an, für 2027 sind 3,8 Milliarden Euro vorgesehen, für 2026 rund 3,2 Milliarden.

 

Für die Aktie von Thyssenkrupp ging es um 3,8 Prozent nach oben. Das bereinigte EBIT im ersten Quartal ist für die Barclays-Analysten deutlich über dem Konsens ausgefallen, unterstützt durch 56 Millionen Euro an Strompreiskompensation in Steel Europe. Der EBIT-Ausblick sei unverändert, aber der Ausblick für den Free Cashflow (FCF) sei um 400 bis 500 Millionen Euro angehoben worden aufgrund von Vorauszahlungen aus einer Auftragserweiterung bei Marine Systems. Die Zahlung sei komplett im ersten Quartal verbucht worden, ein Teil davon werde jedoch für spätere Abflüsse reserviert.

 

Die Aktie von Douglas verlor 15,4 Prozent auf 17,34 Euro. Das Allzeittief aus dem Sommer 2024 liegt mit 16,78 Euro nur knapp darunter. Die schwächere Konsumstimmung belastet das Geschäft, was die Erträge unter Druck setzt. In der Folge sei das EBITDA im ersten Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft 5 Prozent unterhalb der Erwartung ausgefallen, so ein Marktteilnehmer. Während die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt worden sei, werde das bereinigtes EBITDA nur noch am unteren Ende der Spanne erwartet.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(13.02.2025)

 

DOW JONES--Die Hoffnung auf eine baldige Beendigung des Ukraine-Krieges und eine weiter gut verlaufende Berichtssaison haben auch am Donnerstag den europäischen Aktienmärkten zu Gewinnen verholfen. Der DAX stieg um 2,1 Prozent auf 22.612 Punkte und markierte bei 22.625 Punkten erneut ein Allzeithoch. Der Euro-Stoxx-50 legte um 1,8 Prozent auf 5.501 Punkte zu. Auslöser für den gestiegenen Optimismus war ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine mögliche Waffenruhe im Ukraine-Russland-Krieg.

 

Die Nachricht hievte den Euro über die Marke von 1,04 Dollar, belastete aber die Preise für Öl und Gas. Wenn im Fall einer Waffenruhe das Embargo gegen Russland gelockert oder aufgehoben werde, dürften wieder verstärkt fossile Energieträger aus Russland auf den Weltmarkt kommen, was zu einem Überangebot führen könnte, hieß es dazu.

 

Kein Störfeuer kam von den US-Erzeugerpreisen, die in der Gesamtrate etwas stärker als erwartet gestiegen waren. Die Anleger waren aber offenbar darauf vorbereitet, nachdem sich die Verbraucherpreise am Vortag überraschend deutlich erhöht hatten.

 

Die aktuelle Rally an den europäischen Aktienmärkten zeige deutliche Parallelen zum Beginn der ersten Trump-Präsidentschaft, hieß es von der DZ Bank. Bei einer Wiederholung des damaligen Musters könnte der DAX in den nächsten drei Monaten bis auf 24.000 Punkte steigen, der Euro-Stoxx-50 bis auf 6.000 Punkte. Jedoch unterscheide sich die aktuelle Ausgangslage deutlich von 2017. Anders als zu Beginn seiner ersten Amtszeit habe Trump nun größeren Rückhalt in der eigenen Partei, mit deutlich mehr Handlungsspielraum als vor acht Jahren, insbesondere bei der Umsetzung seiner wirtschaftspolitischen Pläne, wie etwa den Importzöllen.

 

Stärkster Sektor waren Automobilwerte mit Kursgewinnen von durchschnittlich 4,4 Prozent. Hier stützten ermutigende Geschäftszahlen von Michelin sowie kräftige Gewinne der deutschen Autohersteller nach positiven Analystenkommentaren. Spekulationen auf einen Wiederaufbau der Ukraine, der nach Berechnungen der Weltbank rund 500 Milliarden Dollar kosten dürfte, stützten den Bausektor (+1,8%), aber auch Rohstoff- (+1,9%) und Chemiewerte (+2,9%). Schlusslicht war der Öl- und Gassektor, der im Sog sinkender Preise für Öl und Gas um 0,9 Prozent nachgab.

 

Siemens übertrifft Markterwartungen

Die Erstquartalszahlen von Siemens (+7,3%) übertrafen laut JP Morgan in allen Bereichen den Konsens. So liege der Auftragseingang im Bereich Digital Industries (DI) 7 Prozent über dem Konsens, er sei organisch um 6 Prozent gewachsen, unterstützt durch ein deutliches Wachstum in den Bereichen Automatisierung und Software. Das Verhältnis von Aufträgen zu Umsatz (Book-to-Bill) im Segment DI habe zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder bei über 1 gelegen, so die Analysten. Die DI-Endmarkttrends ähnelten jenen, die Siemens im vierten Quartal beobachtet habe, und seien stabil mit Ausnahme von Electronics & Semiconductors, wo Siemens einen Aufwärtstrend sehe.

 

Die Commerzbank (+1,6%) will die Aktionäre noch stärker als bisher am Gewinn beteiligen. Wie die Bank im Rahmen ihrer neuen Strategie mitteilte, strebt sie für die Jahre 2026 bis 2028 eine Ausschüttungsquote von 100 Prozent des Nettoergebnisses nach AT-Kuponzahlungen an. Die Bank strebt für 2028 einen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro an, für 2027 sind 3,8 Milliarden Euro vorgesehen, für 2026 rund 3,2 Milliarden.

 

Für die Aktie von Thyssenkrupp ging es um 3,8 Prozent nach oben. Das bereinigte EBIT im ersten Quartal ist für die Barclays-Analysten deutlich über dem Konsens ausgefallen, unterstützt durch 56 Millionen Euro an Strompreiskompensation in Steel Europe. Der EBIT-Ausblick sei unverändert, aber der Ausblick für den Free Cashflow (FCF) sei um 400 bis 500 Millionen Euro angehoben worden aufgrund von Vorauszahlungen aus einer Auftragserweiterung bei Marine Systems. Die Zahlung sei komplett im ersten Quartal verbucht worden, ein Teil davon werde jedoch für spätere Abflüsse reserviert.

 

Die Aktie von Douglas verlor 15,4 Prozent auf 17,34 Euro. Das Allzeittief aus dem Sommer 2024 lag mit 16,78 Euro nur knapp darunter. Die schwächere Konsumstimmung belastet das Geschäft, was die Erträge unter Druck setzt. In der Folge sei das EBITDA im ersten Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft 5 Prozent unterhalb der Erwartung ausgefallen, so ein Marktteilnehmer. Während die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt worden sei, werde das bereinigtes EBITDA nur noch am unteren Ende der Spanne erwartet.

 

Die Jahresergebnisse von Nestle (+6,2%) zeigten nach Einschätzung der Vontobel-Analysten, dass sich der Konzern auf dem Weg zurück zu Wachstum befindet. "Obwohl das Umfeld nach wie vor sehr herausfordernd ist, glauben wir, dass die Ergebnisse 2024 einen Neuanfang markieren", hieß es. Der Konzern habe die Erwartungen bei allen wichtigen Kennzahlen leicht übertroffen, und sein Kosteneinsparungsplan zeige, dass er über Mittel zur Wachstumsfinanzierung verfüge.

 

Mit Blick auf das Schlussquartal 2024 attestierten die Analysten von Jefferies dem Reifenhersteller Michelin (+4,9%) eine gute Ertrags-Performance. Das Segment Operating Income (SOI) sei knapp 2 Prozent oberhalb des Konsens ausgefallen. Während der 2025-Ausblick keinen Impuls liefere, dürfte es mit Blick auf 2026 zu leichten Anpassungen von Seiten der Analysten kommen, was die Aktie stützen sollte. Continental gewannen 5,8 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(13.02.2025)

 

DOW JONES--Die Erholung aus dem späten Vortagesgeschäft setzt sich am Donnerstag an der Wall Street fort.

 

Bereits zur Wochenmitte hatten die Schlagzeilen über eine mögliche Waffenruhe in der Ukraine gestützt. US-Präsident Donald Trump hat sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin darauf verständigt, über einen Frieden in der Ukraine zu verhandeln. Trotz vieler Unwägbarkeiten hoffen Anleger offenbar auf ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

 

Selbst hohe Inflationswerte und neue Zollankündigungen von Trump scheinen der verhalten positiven Stimmung keinen Abbruch zu tun. Der Dow-Jones-Index steigt gegen Mittag US-Ostküstenzeit um 0,2 auf 44.461 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite legen um 0,4 bzw. 0,8 Prozent zu. Nachdem die am Vortag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten von einer hartnäckig hohen Inflation gezeugt und Zinssenkungserwartungen gedämpft hatten, sind die Erzeugerpreise in der Gesamtrate nun ebenfalls etwas stärker gestiegen als angenommen. Das dürfte allerdings niemanden mehr überrascht haben, heißt es im Handel zur gelassenen Reaktion des Markts.

 

Unterstützung kommt auch vom Anleihemarkt, wo die zuletzt kräftig gestiegenen Renditen wieder etwas zurückkommen.

 

Inflationsdaten verschrecken nicht mehr

"Der heutige Inflationsbericht war keine gute Nachricht für die Fed und unterstreicht die Kommentare des Fed-Vorsitzenden Powell auf dem Capitol Hill gestern, dass die Fed die Politik vorerst restriktiv halten möchte (...)", erläutert Chefökonom Eugenio Aleman von Raymond James. Die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fielen in etwa wie erwartet aus und setzen kaum Akzente. Die Beschäftigungslage sei positiv, was gegen Zinssenkungen spreche, heißt es.

 

Für den Ölpreis ist Trumps Vorstoß in Richtung Friedensverhandlungen jedoch belastend - wie schon am Vortag. Die Preise für die Sorten Brent und WTI liegen knapp im Minus. Sollte der Krieg beendet werden, könnte mehr russisches Öl auf den Markt kommen und die Preise drücken, heißt es.

 

Der Goldpreis tendiert derweil etwas fester. Das Edelmetall sei als "sicherer Hafen" gesucht, so Marktteilnehmer, die daneben auf eine hohe Nachfrage von Zentralbanken verweisen. Zudem stützen die sinkenden Marktzinsen das Edelmetall - ebenso wie der schwache Dollar. Denn der Dollar-Index gibt um 0,5 Prozent nach. Händler verweisen auch hier auf die sinkenden Rentenrenditen. Zudem drückt die Stärke des Euro. Die Gemeinschaftswährung profitiert von der Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine.

 

Cisco überzeugt

Unter den Einzelwerten profitieren Cisco von überraschend starken Geschäftszahlen und dem optimistischen Ausblick des Netzwerkausrüsters. Die Aktie legt um 1,8 Prozent zu. Positiv werden auch die Geschäftszahlen von GE Healthcare (+9,5%) und vom Bauereikonzern Molson Coors (+7%) aufgenommen.

 

Für die Aktien von Deere geht es um 1,2 Prozent abwärts. Der Hersteller von Bau-, Forst- und Landmaschinen hat in seinem ersten Geschäftsquartal einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet, der aber nicht so drastisch ausfiel wie von Analysten befürchtet. Allerdings sorgten sich Anleger wohl, dass sich das Geschäft des Unternehmens im Laufe des Geschäftsjahrs nicht so rasch erholen werde wie vom Management erwartet.

 

AppLovin haussieren um 24,1 Prozent, die App-Gesellschaft überzeugt mit Umsatzzahlen oberhalb der Markterwartungen. Die Titel des Online-Marktplatzes Robinhood Markets steigen um 12,2 Prozent; er übertraf ebenfalls die Marktprognosen. Der Anbieter von Werbetechnologie Trade Desk verfehlte dagegen die Marktschätzungen, der Kurs bricht um 33 Prozent ein.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(13.02.2025)

 

DOW JONES--An den US-Börsen zeichnet sich am Donnerstag eine wenig veränderte Eröffnung ab. Die Futures auf die großen Aktienindizes treten vorbörslich mehr oder weniger auf der Stelle. Nachdem die am Mittwoch veröffentlichten Verbraucherpreisdaten von einer hartnäckig hohen Inflation gezeugt und Zinssenkungserwartungen gedämpft hatten, sind die Erzeugerpreise in der Gesamtrate nun ebenfalls etwas stärker gestiegen als angenommen. Das dürfte allerdings niemanden mehr überrascht haben, heißt es aus dem Handel.

 

Die Erzeugerpreise erhöhten sich im Januar um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten im Konsens prognostiziert, dass die Erzeugerpreise auf Monatssicht um 0,3 Prozent gestiegen sind, nachdem im Dezember ein Anstieg um 0,2 Prozent verzeichnet worden war. In der Kernrate wurde indessen mit einem Anstieg um 0,3 Prozent der Ökonomenkonsens exakt getroffen; im Vormonat hatten die Preise stagniert.

 

Neben den Preisdaten wurde die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche veröffentlicht. Demnach beantragten 213.000 Amerikaner erstmals Arbeitslosenhilfe. Ökonomen hatten mit 215.000 Erstanträgen gerechnet. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist - neben der Inflation - für die US-Notenbank ein weiteres Kriterium, an dem sie ihren geldpolitischen Kurs ausrichtet. Bislang ist die Beschäftigungslage gut, wie auch die nun vorgelegten Zahlen bestätigten, was gegen Zinssenkungen spricht.

 

Daneben lasten die geplanten Strafzölle der US-Regierung auf Importe weiter auf der Stimmung. Sie könnten nach Ansicht von Beobachtern die Inflation weiter nach oben treiben.

 

Keine Unterstützung kommt von der Nachricht, dass US-Präsident Donald Trump sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin darauf verständigt hat, über einen Frieden in der Ukraine zu verhandeln - allerdings gegen Zugeständnisse an Russland. Falls Russland gestärkt aus einer Friedensvereinbarung hervorgehe, dürfte dies dazu führen, dass sich die europäischen Staaten - besonders die näher an Russland gelegenen - eher weniger sicher fühlten, kommentiert die Citigroup.

 

Unter den Einzelwerten an der Börse dürften Cisco von den überraschend guten Zahlen und dem optimistischen Ausblick des Netzwerkausrüsters profitieren. Vorbörslich legt die Aktie um 6,1 Prozent zu. Positiv werden auch die Zahlen von GE Healthcare (+3,5%) und vom Bauereikonzern Molson Coors (+6,9%) aufgenommen.

 

Für die Aktien von Deere geht es um 5,4 Prozent abwärts. Der Hersteller von Bau-, Forst- und Landmaschinen hat in seinem ersten Geschäftsquartal einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet, der aber nicht so drastisch ausfiel wie von Analysten befürchtet. Allerdings sorgten sich Anleger wohl, dass sich das Geschäft des Unternehmens im Laufe des Geschäftsjahrs nicht so rasch erholen werde wie vom Management erwartet, zumal dieses für das Segment Production and Precision Agriculture nun einen deutlicheren Umsatzrückgang in Aussicht stelle als bislang, so Beobachter.

 

Im späteren Tagesverlauf wird Airbnb ihr Jahresergebnis vorlegen.

 

Am Anleihemarkt kommen die Renditen nach dem deutlichen Anstieg vom Vortag wieder etwas zurück. Der Dollarindex tendiert knapp behauptet, doch geht dies vor allem auf eine Stärke des Euro zurück. Die Gemeinschaftswährung profitiert von der Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine.

 

Für den Ölpreis ist Trumps Vorstoß in Richtung Friedensverhandlungen jedoch negativ. Sollte der Krieg beendet werden, könnte mehr russisches Öl auf den Markt kommen und die Preise drücken, heißt es.

 

Der Goldpreis tendiert derweil etwas fester. Das Edelmetall sei als "sicherer Hafen" gesucht, so Marktteilnehmer, die daneben auf eine hohe Nachfrage von Zentralbanken verweisen.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(13.02.2025)

 

DOW JONES--Die Hoffnung auf eine baldige Beendigung des Ukraine-Krieges und eine weiter gut verlaufende Berichtssaison sorgen auch am Donnerstag für Gewinne an den europäischen Aktienmärkten. Der DAX erhöht sich um 1,6 Prozent auf 22.496 Punkte und hat bei 22.506 Punkten erneut ein Allzeithoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 legt um 1,3 Prozent auf 5.478 Punkte zu. Auslöser für den gestiegenen Optimismus ist ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine mögliche Waffenruhe im Ukraine-Russland-Krieg.

 

Die aktuelle Rally an den europäischen Aktienmärkten zeigt deutliche Parallelen zum Beginn der ersten Trump-Präsidentschaft, heißt es von der DZ Bank. Bei einer Wiederholung des damaligen Musters könnte der DAX in den nächsten drei Monaten bis auf 24.000 Punkte steigen, der Euro-Stoxx-50 bis auf 6.000 Punkte. Jedoch unterscheide sich die aktuelle Ausgangslage deutlich von 2017. Anders als zu Beginn seiner ersten Amtszeit habe Trump nun größeren Rückhalt in der eigenen Partei, mit deutlich mehr Handlungsspielraum als vor acht Jahren, insbesondere bei der Umsetzung seiner wirtschaftspolitischen Pläne, wie etwa den Importzöllen.

 

Siemens übertrifft Markterwartungen

Die Erstquartalszahlen von Siemens (+6,5%) übertreffen laut JP Morgan in allen Bereichen den Konsens. So liege der Auftragseingang im Bereich Digital Industries (DI) 7 Prozent über dem Konsens, er sei organisch um 6 Prozent gewachsen, unterstützt durch ein deutliches Wachstum in den Bereichen Automatisierung und Software. Das Verhältnis von Aufträgen zu Umsatz (Book-to-Bill) im Segment DI habe zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder bei über 1 gelegen, so die Analysten. Die DI-Endmarkttrends ähnelten jenen, die Siemens im vierten Quartal beobachtet habe, und seien stabil mit Ausnahme von Electronics & Semiconductors, wo Siemens einen Aufwärtstrend sehe.

 

Die Commerzbank (+0,5%) will die Aktionäre noch stärker als bisher am Gewinn beteiligen. Wie die Bank im Rahmen ihrer neuen Strategie mitteilte, strebt sie für die Jahre 2026 bis 2028 eine Ausschüttungsquote von 100 Prozent des Nettoergebnisses nach AT-Kuponzahlungen an. Die Bank strebt für 2028 einen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro an, für 2027 sind 3,8 Milliarden Euro vorgesehen, für 2026 rund 3,2 Milliarden.

 

Für die Aktie von Thyssenkrupp geht es um 9,5 Prozent nach oben. Das bereinigte EBIT im ersten Quartal ist für die Barclays-Analysten deutlich über dem Konsens ausgefallen, unterstützt durch 56 Millionen Euro an Strompreiskompensation in Steel Europe. Der EBIT-Ausblick sei unverändert, aber der Ausblick für den Free Cashflow (FCF) sei um 400 bis 500 Millionen Euro angehoben worden aufgrund von Vorauszahlungen aus einer Auftragserweiterung bei Marine Systems. Die Zahlung sei komplett im ersten Quartal verbucht worden, ein Teil davon werde jedoch für spätere Abflüsse reserviert.

 

Die Aktie von Douglas verliert 14 Prozent auf 17,60 Euro. Das Allzeittief aus dem Sommer 2024 liegt mit 16,78 Euro nur knapp darunter. Die schwächere Konsumstimmung belastet das Geschäft, was für Druck in den Erträgen sorgt. In der Folge ist das EBITDA im ersten Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft 5 Prozent unterhalb der Erwartung ausgefallen, so ein Marktteilnehmer. Während die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt worden sei, werde das bereinigtes EBITDA nur noch am unteren Ende der Spanne erwartet.

 

Die Jahresergebnisse von Nestle (+6,4%) zeigen nach Einschätzung der Vontobel-Analysten, dass sich der Konzern auf dem Weg zurück zu Wachstum befindet. "Obwohl das Umfeld nach wie vor sehr herausfordernd ist, glauben wir, dass die Ergebnisse 2024 einen Neuanfang markieren", heißt es. Der Konzern habe die Erwartungen bei allen wichtigen Kennzahlen leicht übertroffen, und sein Kosteneinsparungsplan zeige, dass er über Mittel zur Wachstumsfinanzierung verfüge.

 

Mit Blick auf das Schlussquartal 2024 attestieren die Analysten von Jefferies dem Reifenhersteller Michelin (+5,7%) eine gute Ertrags-Performance. Das Segment Operating Income (SOI) sei knapp 2 Prozent oberhalb des Konsens ausgefallen. Während der 2025-Ausblick keinen Impuls liefere, dürfte es mit Blick auf 2026 zu leichten Anpassungen von Seiten der Analysten kommen, was die Aktie stützen sollte. Continental gewinnen 5,0 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(13.02.2025)

 

DOW JONES--Die Hoffnung eine Beendigung des Ukraine-Krieges und eine weiter gut verlaufende Berichtssaison treiben auch am Donnerstag die europäischen Aktienmärkte an. Der DAX steigt um 0,8 Prozent auf 22.335 Punkte und hat bei 22.430 Punkten erneut ein Allzeithoch markiert. Die Gewinner der vergangenen Tage laufen weiter, Rüstungswerte notieren dagegen erneut schwächer als der Gesamtmarkt. Auslöser ist ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine mögliche Waffenruhe im Ukraine-Russland-Krieg. Rheinmetall verlieren 0,4 Prozent, Hensoldt büßen 5,4 Prozent ein und Leonardo geben um 1,1 Prozent nach. Der Euro-Stoxx-50 legt um 0,7 Prozent auf 5.446 Punkte zu.

 

Den Hauptgrund für die jüngste Aufwärtsbewegung liefert seit Tagen die Hoffnung, dass der Krieg in der Ukraine bald beendet wird. Trump schrieb auf Truth Social, Putin und er hätten vereinbart, die Länder des jeweils anderen zu besuchen und sofortige Gespräche zur Beendigung des Krieges in der Ukraine aufzunehmen.

 

Von der LBBW heißt es, dass Trump bei der Beendigung des Ukraine-Krieges zukünftig eng mit Russland zusammenarbeiten wolle. In seinen Einlassungen habe der US-Präsident den Aggressor Russland und die angegriffene Ukraine auf dieselbe Stufe gestellt und pauschal auf die Opfer verwiesen. Das Weiße Haus wolle offenbar allein mit dem Kreml verhandeln. Entgegen seiner sonstigen Verhandlungstaktik habe sich Trump aber gleich zweier Trümpfe entledigt. Eine Wiederherstellung der Ukraine in den völkerrechtlichen Grenzen von 1991 sei unrealistisch, ebenso wie ein Beitritt des Landes zur Nato. Militärische Sicherheitsgarantien für die Ukraine müssten die Europäer geben. Der ukrainische Präsident Selenskij macht, nachdem er von Trump im Nachgang an dessen Telefonat mit Moskau angerufen wurde, gute Miene zum bösen Spiel, heißt es weiter.

 

Siemens übertrifft Markterwartungen

Siemens (+5,8%) hat zum Jahresende erneut das schwache China-Geschäft mit der Fabrikautomatisierung zu spüren bekommen. Die Vorzeigesparte Digital Industries verbuchte im Auftaktquartal des neuen Geschäftsjahres 2024/25 ein Drittel weniger Gewinn. Der Technologiekonzern übertraf bei Umsatz und Ergebnis allerdings die Markterwartungen. Der Abbau der Lagerbestände im Automationsgeschäft habe die Endphase erreicht, die Aufträge zeigten eine Erholung, erklärte das Unternehmen vor seiner Hauptversammlung.

 

Die Commerzbank (-0,5%) will die Aktionäre noch stärker als bisher am Gewinn beteiligen. Wie die Bank im Rahmen ihrer neuen Strategie mitteilte, strebt sie für die Jahre 2026 bis 2028 eine Ausschüttungsquote von 100 Prozent des Nettoergebnisses nach AT-Kuponzahlungen an. Die Bank strebt für 2028 einen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro an, für 2027 sind 3,8 Milliarden Euro vorgesehen, für 2026 rund 3,2 Milliarden.

 

Für die Aktie von Thyssenkrupp geht es um 9,7 Prozent nach oben. Das bereinigte EBIT im ersten Quartal ist für die Barclays-Analysten deutlich über dem Konsens ausgefallen, unterstützt durch 56 Millionen Euro an Strompreiskompensation in Steel Europe. Der EBIT-Ausblick sei unverändert, aber der Ausblick für den Free Cashflow (FCF) sei um 400 bis 500 Millionen Euro angehoben worden aufgrund von Vorauszahlungen aus einer Auftragserweiterung bei Marine Systems. Die Zahlung sei komplett im ersten Quartal verbucht worden, ein Teil davon werde jedoch für spätere Abflüsse reserviert.

 

Mit Blick auf das Schlussquartal 2024 attestieren die Analysten von Jefferies dem Reifenhersteller Michelin (+5%) eine gute Ertrags-Performance. Das Segment Operating Income (SOI) sei knapp 2 Prozent oberhalb des Konsens ausgefallen. Während der 2025-Ausblick keinen Impuls liefere, dürfte es mit Blick auf 2026 zu leichten Anpassungen von Seiten der Analysten kommen, was die Aktie stützen sollte. Continental gewinnen 1,1 Prozent.

 

Während die Analysten von RBC vor den 2024er Zahlen von Nestle nervös waren - war dies zum Glück unnötig. Die Zahlen lagen leicht über dem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens, wenn auch begünstigt durch einen leichten Rückgang der Marketingausgaben im zweiten Halbjahr. Das "Fuel for Growth"-Programm solle 700 Millionen Franken Einsparungen in 2025 bringen, davon 400 Millionen wiederkehrend. Die 2025er Prognose entsprach den Erwartungen. Angesichts der Marktsorgen über die Margenauswirkungen der Rohstoffinflation dürfte diese Prognose beruhigend wirken, für die Aktie geht es um 5,8 Prozent nach oben.

 

Quelle: stock3.com

News 12.02.2025

Märkte USA

(12.02.2025)

 

OW JONES--Die US-Börsen sind zur Wochenmitte von schwindenden Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen gebremst worden. Denn die mit Spannung erwarteten Verbraucherpreise waren im Januar stärker als erwartet gestiegen - auch in der Kernrate. Die Realeinkommen der US-Bürger sanken derweil. Doch nach einem ersten Schrecken erholten sich die Indizes deutlich von den Tagestiefs. Die technologielastige Nasdaq vollzog die größte Erholung innerhalb einer Sitzung seit dem 21. November 2024.

 

Der Dow-Jones-Index verlor 0,5 Prozent auf 44.369 Punkte, der S&P-500 büßte 0,3 Prozent ein und der Nasdaq-Composite stagnierte. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 791 (Dienstag: 1.359) Kursgewinner, 2.022 (1.420) -verlierer und 40 (64) unveränderte Aktien. Laut Analysten bleibt die Inflation zwar zu hoch, aber die mittelfristigen Inflationserwartungen änderten sich kaum. "Es gibt buchstäblich kein plausibles Szenario, in dem die Fed im Jahr 2025 die Zinsen erhöht. (...)", erläuterte Analyst Julian Emanuel von Evercore ISI die gesunkenen Marktsorgen im Tagesverlauf.

 

Daran änderte auch nichts, dass US-Notenbankgouverneur Jerome Powell einen Kommentar zur Forderung von US-Präsident Donald Trump nach niedrigeren Zinsen abgelehnt hatte. "Aussagen des Präsidenten kommentiere ich prinzipiell nicht", sagte Powell in seiner Anhörung im Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses.

 

Renditen klettern - Dollar gibt Aufschläge wieder her

Am Rentenmarkt setzten Anleger auf eine hartnäckig hohe Inflation als Folge der Zölle der US-Regierung, kommentierte ein Marktteilnehmer die gestiegenen Marktzinsen. Dazu fiel eine Auktion 10-jähriger US-Staatsanleihen schwach aus und untermauerte die geringe Nachfrage nach US-Schuldpapieren mit längerer Laufzeit. Es war die erste Emission unter Ägide des neuen Finanzministers Scott Bessent.

 

Schwindende Zinssenkungserwartungen und steigende Marktzinsen sorgten zunächst für eine Erholung des Dollar, nachdem der Greenback am Vortag deutlicher nachgegeben hatte. Doch so wie sich Aktien vom Inflationsschreck erholten, gab der Dollar seine Aufschläge wieder preis - der Dollarindex zeigte sich am Abend fast unverändert.

 

Die gestiegenen Renditen hatten den Goldpreis nur vorübergehend belastet. Die Feinunze tendierte zuletzt sogar knapp im Plus. Das Edelmetall dürfte von seinem Ruf als sicherer Hafen in Krisenzeiten gestützt werden, vermuteten Marktbeobachter.

 

Die Ölpreise zeigten sich hingegen schwach. Die Rohöllagerbestände in den USA hatten sich in der Woche zum 7. Februar stärker ausgeweitet als erwartet. Damit lieferte der US-Erdölmarkt ein bärisches Preissignal. Zudem teilte Trump mit, der russische Präsident Wladimir Putin sei zu sofortigen Gesprächen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine bereit. Sollten die Russland-Sanktionen fallen, könnte mehr russisches Öl auf den Markt kommen.

 

Daneben musste der Markt wieder einige Zahlenausweise großer US-Unternehmen verarbeiten. So hatte der Lebensmittelkonzern Kraft Heinz durchwachsene Quartalszahlen vorgelegt und einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Der Kurs fiel um 3,2 Prozent. Gute Geschäftszahlen und ein optimistischer Ausblick hievten CVS Health um 14,9 Prozent nach oben.

 

Überzeugt hatten auch die Zahlenausweise von Gilead Sciences und Edwards Lifesciences. Beim Biopharmazie-Unternehmen Gilead kam neben den überraschend starken Viertquartalszahlen der Ausblick gut an; der Aktienkurs stieg um 7,5 Prozent. Der Medizintechnikhersteller Edwards hatte im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und sich zuversichtlich zur weiteren Geschäftsentwicklung geäußert, was der Aktie zu einem Plus von 6,9 Prozent verhalf. Der Ölkonzern Chevron (-1,6%) hat die Streichung von 15 bis 20 Prozent aller Stellen angekündigt.

 

Super Micro Computer stiegen um 2,8 Prozent nach einem starken Ausblick des KI-Serverherstellers. Alibaba zogen um 4,9 Prozent an, das Wall Street Journal berichtete von Fortschritten des chinesischen Handelskonzerns bei der Kooperation mit Apple zum Aufbau von KI-Funktionen in China. Vertiv sanken um 9,7 Prozent, der Hersteller von Kühlsystemen für KI-Datenzentren überzeugte zwar mit den Geschäftszahlen, der Ausblick ließ aber zu wünschen übrig.

 

Der Fahrdienstleister Lyft (-7,9) enttäuschte mit schwacher Prognose. Auch bei Zillow (-10,7%) enttäuschte der Ausblick. Upstart haussierten nach einer äußerst optimistischen Prognose um 31,8 Prozent. Mercury General schnellten um 9,3 Prozent in die Höhe - nach Geschäftszahlen oberhalb der Markterwartungen.

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(12.02.2025)

 

DOW JONES--Am schweizerischen Aktienmarkt haben hohe Inflationsdaten in den USA am Mittwoch mögliche höhere Aufschläge verhindert. Denn mit den Daten am Nachmittag gingen die Kurse zunächst auf Talfahrt, erholten sich dann im späten Verlauf aber wieder von den Tagestiefs. Die US-Inflationszahlen für Januar waren höher als erwartet ausgefallen und könnten die US-Notenbank zu einer längeren Zinssenkungspause bewegen. In der Folge wertete der US-Dollar - auch zum Franken - auf.

 

Der SMI gewann 0,2 Prozent auf 12.714 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und neun -gewinner gegenüber, unverändert schloss eine Aktie. Umgesetzt wurden 19,98 (zuvor: 17,06) Millionen Aktien. Die US-Inflationsdaten ließen die Marktzinsen steigen, wodurch der Bankensektor in Europa gestützt wurde. Doch UBS profitierten davon nicht, der Kurs sank gegen den europäischen Trend um 0,9 Prozent.

 

Morgan Stanley hatte sich negativ zu Novartis (-0,2%) und Lonza (-1,7%) geäußert, Roche (+1,2%) kamen in der Sektorstudie besser weg. Beflügelt von einem positiven Kommentar von Vontobel kletterten SGS um weitere 1,5 Prozent. Der Warenprüfkonzern hatte am Vortag mit seinen Geschäftszahlen überzeugt. Vor dem anstehenden Geschäftsausweis am Donnerstag legten Nestle um 0,7 Prozent zu.

 

Unter den Nebenwerten zogen Schindler um 1,8 Prozent an. Der Aufzug- und Rolltreppenanbieter enttäuschte zwar laut Baader im vierten Quartal mit dem Umsatz, verbesserte aber die Ertragskraft. Am Markt kam vor allem die erhöhte Dividende gut an. DKSH (-2,8%) hatte mit dem Kernbetriebsergebnis die Markterwartungen knapp verfehlt, der Ausblick blieb unkonkret.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(12.02.2025)

 

DOW JONES--Die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten ist zur Wochenmitte unverändert gut gewesen.

 

Der DAX markierte am Nachmittag mit 22.186 Punkten erneut ein Allzeithoch, der Index ging 0,5 Prozent höher bei 22.148 Punkten aus dem Handel, der Euro-Stoxx-50 legte um 0,3 Prozent auf 5.406 Punkten zu. Stützend wirkten laut Teilnehmern die besser als erwartet verlaufende Berichtssaison sowie die Hoffnung, dass in den kommenden Tagen ein Friedensplan für die Ukraine vorgestellt wird. Außerdem setzten Investoren auf eine Lockerung der Schuldenbremse nach der Bundestagswahl und damit potenziell Impulse für die lahmende deutsche Konjunktur. Auch die Europäische Zentralbank, von der in diesem Jahr noch einige Zinssenkungen erwartet werden, unterstützt die gute Risikobereitschaft der Anleger.

 

Die US-Inflationszahlen für Januar fielen am Nachmittag höher als erwartet aus und könnten damit die US-Notenbank zu einer längeren Zinssenkungspause bewegen. Die Disinflation ist für den Marktstrategen Michael Brown von Pepperstone zunächst ins Stocken geraten, was die Wahrscheinlichkeit einer längeren Zinspause erhöht.

 

Fed-Chef Jerome Powell betonte mehrfach, dass die Fed erst bei echtem disinflationären Fortschritt oder Schwäche am Arbeitsmarkt handeln wird. Zinssenkungen in der ersten Jahreshälfte 2025 sind damit unwahrscheinlich. Der Median der Fed-Prognose (Dezember-Dot-Plot) sah bislang für 2025 Senkungen um 50 Basispunkte vor, doch nun wird am Markt nur noch eine 25-Basispunkte-Senkung innerhalb der nächsten elf Monate erwartet.

 

ABN Amro und Heineken sehr fest

Nach starken Zahlen zogen Heineken um 14,1 Prozent an. Die Umsätze haben laut RBC die Erwartungen geschlagen, genauso wie das operative Gewinnwachstum, das mit 8,3 Prozent über der Zielspanne von 4 bis 8 Prozent ausgefallen sei. Daneben hat der Bierbrauer ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro angekündigt. Das komme zwar nicht ganz überraschend, ist laut den Analysten dennoch eine gute Nachricht.

 

Im europäischen Ausland fielen zudem die Viertquartalszahlen von ABN Amro laut JPM besser als erwartet aus. Der Vorsteuergewinn liege 19 Prozent über der Konsensschätzung, getrieben durch niedrigere Rückstellungen sowie höhere Zinserträge. Der Kurs stieg um 8,2 Prozent.

 

Aktienrückkauf der Deutschen Börse größer als gedacht

Von den steigenden Marktzinsen profitierten heute die Aktie der Banken, Deutsche Bank schlossen 2,3 Prozent im Plus. Reflexartig werden bei steigenden Renditen sofort die Aktien der Immobilienunternehmen gegeben, Vonovia schlossen als DAX-Schlusslicht 3,3 Prozent im Minus. Die laufende Berichtssaison zeigt, dass es nicht überall rund läuft. Die Viertquartalszahlen der Deutschen Börse fielen insgesamt etwas besser als erwartet aus. Der Ausblick entspreche den Prognosen, so die Analysten von Jefferies. Positiv wurde die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms über 500 Millionen Euro aufgenommen. Für die Aktie ging es um 1,4 Prozent nach oben.

 

Siemens Energy hat seine Wachstums- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2024/25 bestätigt. Der Energietechnik-Konzern plant weiterhin mit einem Umsatzplus auf vergleichbarer Basis zwischen 8 und 10 Prozent und einer um Sondereffekte bereinigten Ergebnis-Marge zwischen 3 und 5 Prozent. Die Aktie legte um 5 Prozent zu.

 

Die Geschäftszahlen von Carl Zeiss Meditec bewegten sich laut RBC-Research im Rahmen der Erwartungen. Allerdings gab das Unternehmen erneut keine quantitative Prognose für 2025 ab, sondern sprach lediglich von einem weiterhin schwierigen Umfeld. Nach einem Plus von fast 30 Prozent seit Jahresbeginn ging es um 12,5 Prozent nach unten.

 

Das bereinigte operative Ergebnis von Teamviewer im vierten Quartal fiel laut JP Morgan 4,5 Prozent über der Konsensschätzung aus, der Kurs stieg um 3,7 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(12.02.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen werden zur Wochenmitte von schwindenden Hoffnungen auf Zinssenkungen belastet. Denn die mit Spannung erwarteten Verbraucherpreise sind im Januar stärker als erwartet gestiegen - auch in der Kernrate. Die Realeinkommen der US-Bürger sanken derweil. Der Dow-Jones-Index verliert gegen Mittag US-Ostküstenzeit 0,7 Prozent auf 44.304 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite fallen um 0,4 bzw. 0,2 Prozent. Dafür ziehen die Anleiherenditen kräftig an.

 

"Wir haben uns auf einen schlimmer als erwartet ausfallenden Wert eingestellt und haben diesen leider und sogar noch etwas mehr bekommen", fängt Volkswirt Scott Anderson von BMO Capital Markets die Stimmung am Markt ein. US-Notenbankgouverneur Jerome Powell hat einen Kommentar zur Forderung von US-Präsident Donald Trump nach niedrigeren Zinsen abgelehnt. "Aussagen des Präsidenten kommentiere ich prinzipiell nicht", sagte Powell in seiner Anhörung im Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses.

 

Am Rentenmarkt setzten Anleger auf eine hartnäckig hohe Inflation als Folge der Zölle der US-Regierung, kommentiert ein Marktteilnehmer die steigenden Marktzinsen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt um über 11 Basispunkte.

 

Schwindende Zinssenkungserwartungen und steigende Marktzinsen sorgen für eine Erholung des Dollar, nachdem der Greenback am Vortag vor allem gegen den Euro deutlicher nachgegeben hatte. Der Dollarindex steigt um 0,2 Prozent.

 

Die steigenden Renditen haben den Goldpreis nur vorübergehend belastet. Die Feinunze tendiert aktuell sogar knapp im Plus. Das Edelmetall dürfte von seinem Ruf als sicherer Hafen in Krisenzeiten gestützt werden, vermuten Marktbeobachter.

 

Die Ölpreise zeigen sich hingegen schwach. Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 7. Februar stärker ausgeweitet als erwartet. Damit sendet der US-Erdölmarkt ein bärisches Preissignal aus.

 

Daneben muss der Markt wieder einige Zahlenausweise großer US-Unternehmen verarbeiten. So hat der Lebensmittelhersteller Kraft Heinz durchwachsene Quartalszahlen vorgelegt und einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Die Aktie fällt um 3,7 Prozent. Gute Geschäftszahlen und ein optimistischer Ausblick hieven CVS Health um 13,4 Prozent nach oben.

 

Überzeugt haben auch die Zahlenausweise von Gilead Sciences und Edwards Lifesciences. Beim Biopharmazie-Unternehmen Gilead kommt neben den überraschend starken Viertquartalszahlen der Ausblick gut an; die Aktie steigt um 7,4 Prozent. Der Medizintechnikhersteller Edwards hat im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und sich zuversichtlich zur weiteren Geschäftsentwicklung geäußert, was der Aktie zu einem Plus von 6,8 Prozent verhilft.

 

Super Micro Computer steigen um 5,7 Prozent nach einem starken Ausblick des KI-Serverherstellers. Alibaba ziehen um 4,8 Prozent an, das Wall Street Journal berichtet von Fortschritten des chinesischen Handelskonzerns bei der Kooperation mit Apple zum Aufbau von KI-Funktionen in China. Vertiv sinken um 8,6 Prozent, der Hersteller von Kühlsystemen für KI-Datenzentren überzeugte zwar mit den Geschäftszahlen, der Ausblick ließ aber zu wünschen übrig.

 

Auch bei Zillow (-10,8%) enttäuscht der Ausblick. Upstart haussieren nach einer äußerst optimistischen Prognose um über 30 Prozent. Mercury General schnellen um 15,8 Prozent in die Höhe - nach Geschäftszahlen oberhalb der Markterwartungen.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(12.02.2025)

 

DOW JONES--Die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten ist zur Wochenmitte unverändert gut. Der DAX markierte am Vormittag mit 22.128 Punkten erneut ein Allzeithoch. Aktuell gewinnt der Index 0,2 Prozent auf 22.079 Punkte, der Euro-Stoxx-50 tritt mit 5.394 Punkten nahezu auf der Stelle. Stützend wirken laut Teilnehmern die besser als erwartet verlaufende Berichtssaison sowie die Hoffnung, dass in den kommenden Tagen ein Friedensplan für die Ukraine vorgestellt wird. Außerdem setzen Investoren auf eine Lockerung der Schuldenbremse nach der Bundestagswahl und damit potenziell Impulse für die lahmende deutsche Konjunktur. Auch die Europäische Zentralbank, von der in diesem Jahr noch einige Zinssenkungen erwartet werden, unterstützt die gute Risikobereitschaft der Anleger.

 

Die US-Inflationszahlen für Januar sind höher als erwartet ausgefallen und könnten die US-Notenbank zu einer längeren Zinssenkungspause bewegen. Die Disinflation ist für den Marktstrategen Michael Brown von Pepperstone zunächst ins Stocken geraten, was die Wahrscheinlichkeit einer längeren Zinspause erhöht. Fed-Chef Jerome Powell betonte mehrfach, dass die Fed erst bei echtem disinflationären Fortschritt oder Schwäche am Arbeitsmarkt handeln wird. Zinssenkungen in der ersten Jahreshälfte 2025 sind damit unwahrscheinlich. Der Median der Fed-Prognose (Dezember-Dot-Plot) sah bislang für 2025 Senkungen um 50 Basispunkte vor, doch nun wird am Markt nur noch eine 25-Basispunkte-Senkung innerhalb der nächsten elf Monate erwartet. Der Markt reagiert wie erwartet: Der Dollar geht fest, der Euro fällt auf 1,0334 Dollar zurück und auch die Anleihen werden in einer ersten Reaktion verkauft. Die Wall Street ist deutlicher im Minus in den Handel gestartet.

 

ABN Amro und Heineken sehr fest

Nach starken Zahlen ziehen Heineken um 13,3 Prozent an. Die Umsätze haben laut RBC die Erwartungen geschlagen, genauso wie das operative Gewinnwachstum, das mit 8,3 Prozent über der Zielspanne von 4 bis 8 Prozent ausgefallen sei. Daneben hat der Bierbrauer ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro angekündigt. Das komme zwar nicht ganz überraschend, ist laut den Analysten dennoch eine gute Nachricht. Einen Schluck aus der Pulle nehmen auch Carlsberg und AB Inbev mit jeweils rund 3,7 Prozent.

 

Im europäischen Ausland sind zudem die Viertquartalszahlen von ABN Amro laut JPM besser als erwartet ausgefallen. Der Vorsteuergewinn liege 19 Prozent über der Konsensschätzung, getrieben durch niedrigere Rückstellungen sowie höhere Zinserträge. Der Kurs steigt um 8,3 Prozent.

 

Aktienrückkauf der Deutschen Börse größer als gedacht

Zunächst gibt auch in Deutschland die Berichtssaison weiter den Takt vor. Die Viertquartalszahlen der Deutschen Börse sind insgesamt etwas besser als erwartet ausgefallen. Der Ausblick entspreche den Prognosen, so die Analysten von Jefferies. Positiv wird die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms über 500 Millionen Euro aufgenommen. Die Bank of America war lediglich von 300 Millionen ausgegangen. Für die Aktie geht es um 1,4 Prozent nach oben.

 

Siemens Energy hat seine Wachstums- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2024/25 bestätigt. Der Energietechnik-Konzern plant weiterhin mit einem Umsatzplus auf vergleichbarer Basis zwischen 8 und 10 Prozent und einer um Sondereffekte bereinigten Ergebnis-Marge zwischen 3 und 5 Prozent. Die Aktie steigt um 3,9 Prozent.

 

Die Geschäftszahlen von Carl Zeiss Meditec bewegen sich laut RBC-Research im Rahmen der Erwartungen. Allerdings gab das Unternehmen erneut keine quantitative Prognose für 2025 ab, sondern sprach lediglich von einem weiterhin schwierigen Umfeld. Nach einem Plus von fast 30 Prozent seit Jahresbeginn geht es um 11,2 Prozent nach unten.

 

Das bereinigte operative Ergebnis von Teamviewer im vierten Quartal ist laut JP Morgan 4,5 Prozent über der Konsensschätzung ausgefallen. Der Ausblick bewegt sich laut den Analysten im Rahmen der Erwartungen. Der Kurs steigt um 4,9 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(12.02.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten geht es zur Wochenmitte weiter nach oben. Der DAX markierte am Vormittag mit 22.128 Punkten erneut ein Allzeithoch. Damit setzt sich hier die im Vergleich zu den US-Börsen zuletzt bessere Entwicklung weiter fort.

 

Stützend wirken laut Teilnehmern die besser als erwartet verlaufende Berichtssaison sowie die Hoffnung auf einen in den kommenden Tagen vorgestellten Friedensplan für die Ukraine. Außerdem setzen Investoren auf eine Lockerung der Schuldenbremse nach der Bundestagswahl und damit potenziell Impulse für die lahmende deutsche Konjunktur. Zugleich ist Europa abgesehen von den globalen Zöllen der USA auf Stahl- und Aluminiumimporte verschont geblieben, auch wenn Analysten warnen, dass dies nur eine Frage der Zeit sein dürfte.

 

Der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 22.080 Punkte, der Euro-Stoxx-50 tritt mit 5.393 Punkte nahezu auf der Stelle. Der Euro wertet parallel zu den anziehenden Aktienkursen weiter auf 1,0379 Dollar auf. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen weiter an.

 

Einen Impuls könnte am Nachmittag die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise liefern. Im Konsens wird für Januar ein Anstieg um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat erwartet. Der Januar ist laut Berenberg allerdings ein schwieriger Monat für verlässliche Prognosen, da sich Volkswirte fragen, inwieweit sich die "Restsaisonalität" in diesem Monat auswirken wird. Dies erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass der tatsächlich veröffentlichte Wert der US-Verbraucherpreise vom Marktkonsens abweicht. Daneben spricht Notenbankchef Jerome Powell vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses, dürfte hier aber kaum Neues parat haben. Erst am Vortag hatte er vor dem Senatsausschuss erklärt, die US-Notenbank könne sich mit weiteren Zinssenkungen Zeit lassen und damit frühere Aussagen wiederholt.

 

ABN Amro und Heineken sehr fest

Nach starken Zahlen ziehen Heineken um 12,5 Prozent an. Die Umsätze haben laut RBC die Erwartungen geschlagen, genauso wie das operative Gewinnwachstum, das mit 8,3 Prozent über der Zielspanne von 4 bis 8 Prozent ausgefallen sei. Daneben hat der Bierbrauer ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro angekündigt. Das komme zwar nicht ganz überraschend, ist laut den Analysten dennoch eine gute Nachricht. Einen Schluck aus der Pulle nehmen auch Carlsberg und AB Inbev mit jeweils plus 4 Prozent.

 

Im europäischen Ausland sind zudem die Viertquartalszahlen von ABN Amro laut JPM besser als erwartet ausgefallen. Der Vorsteuergewinn liege 19 Prozent über der Konsensschätzung, getrieben durch niedrigere Rückstellungen sowie höhere Zinserträge. Der Kurs steigt um 6,5 Prozent.

 

Aktienrückkauf der Deutschen Börse größer als gedacht

Zunächst gibt auch in Deutschland die Berichtssaison weiter den Takt vor. Die Viertquartalszahlen der Deutschen Börse sind insgesamt etwas besser als erwartet ausgefallen. Der Ausblick entspreche den Prognosen, so die Analysten von Jefferies. Positiv wird die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms über 500 Millionen Euro aufgenommen. Die Bank of America war lediglich von 300 Millionen ausgegangen. Für die Aktie geht es um 1,3 Prozent nach oben.

 

Siemens Energy hat seine Wachstums- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2024/25 bestätigt. Der Energietechnik-Konzern plant weiterhin mit einem Umsatzplus auf vergleichbarer Basis zwischen 8 und 10 Prozent und einer um Sondereffekte bereinigten Ergebnis-Marge zwischen 3 und 5 Prozent, die Aktie steigt um 1,1 Prozent.

Die Geschäftszahlen von Carl Zeiss Meditec bewegen sich laut RBC-Research im Rahmen der Erwartungen.

 

Allerdings gab das Unternehmen erneut keine quantitative Prognose für 2025 ab, sondern sprach lediglich von einem weiterhin schwierigen Umfeld. Nach einem Plus von fast 30 Prozent seit Jahresbeginn geht es um 8,3 Prozent nach unten.

 

Das bereinigte operative Ergebnis von Teamviewer im vierten Quartal ist laut JP Morgan 4,5 Prozent über der Konsensschätzung ausgefallen. Der Ausblick bewegt sich laut den Analysten im Rahmen der Erwartungen. Der Kurs steigt um 4,9 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(12.02.2025)

 

DOW JONES--Zur Wochenmitte deuten sich an den US-Börsen deutlichere Verluste an, nachdem die mit Spannung erwarteten Verbraucherpreise im Januar stärker als erwartet gestiegen sind. Die Futures auf die großen Aktienindizes geben um bis zu 1,1 Prozent nach. Dafür ziehen die Anleiherenditen kräftig an.

 

Im Vergleich zum Vormonat wurde bei den Verbraucherpreisen in der Gesamtrate ein Anstieg um 0,5 Prozent verzeichnet, während Volkswirte im Konsens mit plus 0,3 Prozent gerechnet hatten. In der Kernrate stiegen die Preise um 0,4 Prozent; hier war ein Anstieg um 0,3 Prozent erwartet worden. Die Realeinkommen der US-Bürger sanken derweil im Januar.

 

Am Anleihemarkt setzten die Anleger auf eine hartnäckig hohe Inflation als Folge der Strafzölle der US-Regierung, kommentiert ein Marktteilnehmer die steigenden Marktzinsen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt um 10 Basispunkte auf 4,63 Prozent.

 

Im späteren Tagesverlauf steht ein weiterer Auftritt des US-Notenbankchairmans Jerome Powell auf der Agenda. Nachdem er am Dienstag dem Bankenausschuss des US-Senats Rede und Antwort stand, folgt nun die Anhörung vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses. Da Powell erst nach der Veröffentlichung der Verbraucherpreise spricht, besteht die Möglichkeit, dass er darauf in seiner Anhörung eingeht. Am Dienstag hatte er frühere Aussagen wiederholt, wonach die Federal Reserve es nicht eilig hat, die Zinsen zu senken.

 

Daneben muss der Markt wieder einige Zahlenausweise großer US-Unternehmen verarbeiten. So hat der Lebensmittelhersteller Kraft Heinz durchwachsene Quartalszahlen vorgelegt und einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Die Aktie fällt vorbörslich um 6 Prozent. Gute Zahlen und ein optimistischer Ausblick hieven CVS Health um 10 Prozent nach oben.

 

Überzeugt haben auch die Zahlenausweise von Gilead Sciences und Edwards Lifesciences. Beim Biopharmazie-Unternehmen Gilead kommt neben den überraschend starken Viertquartalszahlen der Ausblick gut an; die Aktie steigt um 4 Prozent. Der Medizintechnikhersteller Edwards hat im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet und sich zuversichtlich zur weiteren Geschäftsentwicklung geäußert, was der Aktie zu einem Plus von 3,3 Prozent verhilft.

 

Nach der Schlussglocke wird Cisco über den Verlauf des zweiten Geschäftsquartals berichten.

 

Der Dollar erholt sich, nachdem er am Dienstag vor allem gegen den Euro deutlicher nachgegeben hatte. Der Dollarindex steigt um 0,5 Prozent.

 

Die steigenden Renditen lasten auf dem Goldpreis. Die Feinunze tendiert schwächer.

 

Die Ölpreise kommen am Mittwoch ebenfalls zurück. Der Branchenverband American Petroleum Institute habe einen Anstieg der US-Ölvorräte gemeldet, heißt es aus dem Handel. Die Akteure warten nun auf die offiziellen Daten der staatlichen Energy Information Administration im späteren Tagesverlauf.

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(12.02.2025)

 

DOW JONES--Aufwärts ist es am Mittwoch mit den meisten Indizes an den Börsen in Ostasien gegangen. Der australische Aktienmarkt beendete den Handelstag mit einem Plus von 0,6 Prozent. Der Nikkei-Index in Tokio legte um 0,4 Prozent zu auf 38.964 Punkte, wobei der gegenüber der gleichen Vortageszeit deutlich schwächere Yen für Unterstützung sorgte. Der Yen sei aktuell in seiner Funktion als sicherer Hafen nicht gesucht, erklärten Teilnehmer am Devisenmarkt die Kursschwäche. Der Kospi in Seoul rückte um 0,4 Prozent vor. Klarer Tagesgewinner war Hongkong mit einem Plus des HSI im Späthandel von 2,2 Prozent, während der Shanghai-Composite nach einer kleinen Schlussrally 0,9 Prozent fester schloss.

 

Fundamental Neues, das die Märkte bewegt gab es nicht, somit aber auch keine Störfeuer - weder in Sachen US-Zollpolitik noch von der US-Notenbank. Fed-Chef Jerome Powell wiederholte am Vortag die bekannte Position, dass man sich mit weiteren Zinssenkungen Zeit lassen könne. Derweil nehmen die Spekulationen zu, dass es im Krieg in der Ukraine günstige Entwicklungen geben könnte in Richtung eines Waffenstillstands. Der ukrainische Präsident Selensky soll Bereitschaft zu einem Gebietstausch mit Russland signalisiert haben.

 

Die Anleger seien optimistisch, nachdem mehrere chinesische Unternehmen die Deepseek-KI in ihre Dienste aufgenommen hätten, hieß es unterdessen vom festen Hongkonger Aktienmarkt. Der Stimmung an den chinesischen Börsen war daneben zuträglich, dass Peking, wie der Staatsrat am Vortag mitteilte, den Konsum im Inland ankurbeln und mehr ausländisches Kapital anlocken will.

 

Apple-Fantasie treibt Alibaba - Späte Rally bei Immobilienaktien in Hongkong

Alibaba Group verteuerten sich um über 8 Prozent, beflügelt von einem Bericht, wonach das Unternehmen möglicherweise mit Apple bei der Bereitstellung von Diensten für iPhone-Nutzer zusammenarbeitet. SMIC legten um,5,2 Prozent zu, nachdem das Halbleiterunternehmen Viertquartalszahlen vorgelegt hatte. Zwar sank der Quartalsgewinn, SMIC rechnet aber mit weiter steigenden Umsätzen.

 

Stark nach oben ging es im späten Hongkonger Geschäft mit Immobilienaktien. China Vanke legten um 15,8, Longfor um 7,8 Prozent und Country Garden um 5,0 Prozent zu.

 

Für Contemporary Amperex Technology (CATL) ging es an der Börse in Shenzhen um 1,5 Prozent nach oben. Der weltweit größte Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge hat wie avisiert nun einen Antrag für eine Zweitnotierung in Hongkong eingereicht.

 

In Tokio machten Softbank Corp. einen Satz um 4,5 Prozent. Der Anbieter von Telekommunikations- und Netzwerkdiensten steigerte in den ersten neun Monaten den Gewinn um 7,4 Prozent. Softbank Group verteuerten sich um 3,8 Prozent im unmittelbaren Vorfeld der Zahlenvorlage nach Handelsende.

 

Nissan verloren knapp 6 Prozent. Hier sorgte für Enttäuschung, dass laut dem Chairman der taiwanischen Foxconn Technology Group, Young Liu, Foxconn nur eine Zusammenarbeit mit Nissan anstrebt, nicht aber den Kauf des Automobil-Herstellers.

 

Mitsubishi Corp gingen nach Vorlage von Neunmonatszahlen während des Handels 0,1 Prozent leichter aus dem Tag und damit von frühen Tagestiefs erholt.

 

Commonwealth Bank wurden in Sydney um 2,4 Prozent nach oben genommen. Das größte Geldhaus Australiens steigerte bei höheren Einnahmen den Halbjahresgewinn um 6,1 Prozent und schnitt damit besser als erwartet ab. Der Stromversorger AGL Energy berichtete für das erste Halbjahr einen 6,5 Prozent niedrigeren Gewinn und engte die Prognosen für das Gesamtjahr im oberen Bereich der Prognosespanne ein. Der Kurs stieg um 0,2 Prozent.

Quelle: stock3.com

News 11.02.2025

Märkte USA

(11.02.2025)

 

Zum Start in den Dienstagshandel zeichnen sich an den US-Börsen kleine Verluste ab, nachdem Präsident Donald Trump seine Zollpläne konkretisiert hat. Ab dem 4. März sollen Stahl- und Aluminiumimporte in die USA mit 25 Prozent verzollt werden. Der S&P-Future sinkt um 0,4 Prozent; der Nasdaq-Future gibt um 0,5 Prozent nach.

 

Anleger halten sich aber auch in Erwartung des Auftritts von US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats zurück. Von der Anhörung erhoffen sich die Investoren Informationen über den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve. Es wird befürchtet, dass die protektionistische Politik des US-Präsidenten die Inflation nach oben treiben wird, was der Fed wiederum Zinssenkungen erschweren dürfte. Am Mittwoch wird Powell dann dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses Rede und Antwort stehen.

 

Konjunkturseitig wird es ebenfalls erst am Mittwoch interessant, wenn die Verbraucherpreise aus dem Januar veröffentlicht werden.

 

Geschäftszahlen kommen am Dienstag unter anderem von Coca-Cola, Dupont de Nemours und Humana.

 

Die höheren Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium dürften den Branchenaktien erneut Auftrieb geben. Sie waren am Vortag schon stark gesucht. Cleveland-Cliffs steigen vorbörslich um 4,5 Prozent, Nucor um 2,3 Prozent und United States Steel um 1,6 Prozent.

 

Unter den Einzelwerten legen Phillips 66 vorbörslich um 5,9 Prozent zu. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge hat Elliott eine Beteiligung im Wert von über 2,5 Milliarden Dollar an dem Ölraffineriebetreiber aufgebaut.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(11.02.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten geht es am Dienstagmittag leicht nach oben. Die Anleger bleiben vorsichtig optimistisch. Selbst die jüngsten Zollankündigungen durch US-Präsident Donald Trump treiben den Investoren keine Sorgenfalten auf die Stirn. Vielmehr wird darauf gesetzt, dass es letztendlich zu einer Verhandlungslösung kommen wird. Die Aussetzung für einen Monat von US-Einfuhrzöllen auf mexikanische und kanadische Produkte bestärken die Börsianer in dieser Einschätzung.

 

Der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 21.946 Punkte, der Index markierte bei 21.977 Punkten erneut ein Allzeithoch. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,1 Prozent auf 5.366 Punkte nach oben. Hier handelt der Sektor der Reise- und Freizeitwerte 2 Prozent im Minus, belastet durch die deutlichen Abschläge bei Entain und Tui.

 

Am Devisenmarkt notiert der Euro weiter um das Niveau von 1,0310 Dollar. Gold geht aktuell mit 2.905 Dollar je Feinunze in der Nähe der Marke von 3.000 Dollar um. Im Handel erwartet man, dass das Niveau bald erreicht wird.

Am Morgen setzte zunächst die Berichtssaison Akzente, diese hat bislang positiv überrascht und die Börsen gestützt. Am Nachmittag richtet sich dann die Aufmerksamkeit auf die Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Senats. Im weiteren Wochenverlauf stehen dann Preisdaten aus den USA auf der Agenda, veröffentlicht werden Verbraucher- wie auch Erzeugerpreise.

 

Reise- und Freizeitwerte schwach

Nach der jüngsten Rally in der Aktie von Tui (-9,4%) wird ein Großteil der Gewinne abgegeben. Als ermutigend bezeichnen die Analysten von Barclays das Gewinnwachstum im ersten Quartal - die schwächere EBIT-Entwicklung bei Fusionen und Übernahmen könnte aber für Nervosität sorgen.

 

Nach dem Abgang des erst im vergangenen September angetretenen CEO Gavin Isaacs brechen Entain um 10 Prozent ein. Wie Davy anmerkt, ist dies bereits der zweite Abgang in 14 Monaten. Die Analysten sprechen von offenbar nicht zu überbrückenden Differenzen zwischen Isaacs und dem Board. Der britische Anbieter von Sportwetten und Glücksspielen im Internet befinde sich an einem kritischen Punkt in ihrer Turnaround-Story, so die Analysten. Das Timing sei unglücklich und dürfte Sorgen bei den Anlegern auslösen.

 

Organische Umsatzrückgang von Kering nicht so schlimm

Der organische Umsatzrückgang von Kering ist im vierten Quartal mit 12 Prozent geringer ausgefallen als die im Konsens erwarteten 14 Prozent, so RBC. Alle Sparten hätten sich relativ zum dritten Quartal verbessert. Die Zahlen dürften die Anleger bis zu einem gewissen Grad beruhigen, so die Analysten, angesichts des schlechten Sentiments für das Papier. Das Kering-Papier zeigt sich wenig verändert.

 

Unicredit hat laut JP Morgan (JPM) solide Geschäftszahlen vorgelegt. Die Einnahmen haben sich besser entwickelt dank einer guten Kostenkontrolle und starken Zinseinnahmen. Auf Missfallen bei den Anlegern trifft allerdings der Ausblick auf das laufende Jahr stoßen. Diesen stuft JPM als zu konservativ ein. Die Unicredit stellt ein stabiles Nettoergebnis für 2025 in Aussicht. Die Aktie fällt um 3,1 Prozent.

 

Aufstockung bei Renk

Die Panzerschmiede KNDS kauft Anteile des Panzergetrieberherstellers Renk. Die Renk-Aktionärin Rebecca BidCo hat Renk informiert, dass KNDS, entstanden aus einer Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter, die Option ausgeübt habe und 18,3 Millionen Renk-Aktien von Rebecca BidCo erwerben werde. Die Durchführung der Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. KNDS hatte bereits zuvor Anteile an Renk gehalten. Renk gewinnen 6,3 Prozent, da hier die Option eines Aktienüberhangs erst einmal vom Tisch ist.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(11.02.2025)

 

DOW JONES--Europas Börsen sind wenig verändert in den Handel am Dienstag gestartet. Die Anleger bleiben vorsichtig optimistisch. Der Markt nimmt die jüngsten Zollankündigungen durch US-Präsident Donald Trump weiterhin nicht ernst und setzt darauf, dass es letztendlich zu einer Verhandlungslösung kommen wird. Die Aussetzung für einen Monat von US-Einfuhrzöllen auf mexikanische und kanadische Produkte haben die Börsianer in dieser Einschätzung bestärkt.

 

Der DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 21.965 Punkte, der Index markierte bei 21.977 Punkten erneut ein Allzeithoch.

 

Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,1 Prozent auf 5.366 Punkte nach oben. Am Devisenmarkt handelt der Euro weiter um das Niveau von 1,0300 Dollar. Gold notiert aktuell mit 2.911 Dollar je Feinunze in der Nähe der Marke von 3.000 Dollar. Im Handel erwartet man, dass das Niveau bald erreicht wird.

 

Am Morgen setzt zunächst die Berichtssaison Akzente, diese hat bislang positiv überrascht und die Börsen gestützt. Am Nachmittag richtet sich dann die Aufmerksamkeit auf die Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Senats. Im weiteren Wochenverlauf stehen dann Preisdaten aus den USA auf der Agenda, veröffentlicht werden Verbraucher- wie auch Erzeugerpreise.

 

Organische Umsatzrückgang von Kering nicht so schlimm

Der organische Umsatzrückgang von Kering ist im vierten Quartal mit 12 Prozent geringer ausgefallen als die im Konsens erwarteten 14 Prozent, so RBC. Alle Sparten hätten sich relativ zum dritten Quartal verbessert. Die Zahlen dürften die Anleger bis zu einem gewissen Grad beruhigen, so die Analysten, angesichts des schlechten Sentiments für das Papier. Das Kering-Papier zieht um 3,8 Prozent an.

 

Unicredit hat laut JP Morgan (JPM) solide Geschäftszahlen vorgelegt. Die Einnahmen haben sich besser entwickelt dank einer guten Kostenkontrolle und starken Zinsseinnahmen. Der operative Gewinn liegt laut den Analysten 4 Prozent über den Konsensschätzungen. Auf Missfallen bei den Anlegern trifft allerdings der Ausblick auf das laufende Jahr stoßen. Diesen stuft JPM als zu konservativ ein. Die Unicredit stellt ein stabiles Nettoergebnis für 2025 in Aussicht. Die Aktie fällt um 3,7 Prozent.

 

Trotz besserer Zahlen fallen Tui im frühen Geschäft um mehr als 7 Prozent zurück. Als ermutigend bezeichnen die Analysten von Barclays das Gewinnwachstum im ersten Quartal - auch wenn die schwächere EBIT-Entwicklung bei Fusionen und Übernahmen für Nervosität sorgen könnte.

 

Aufstockung bei Renk - Ams-Osram haussieren mit Ausblick

Von ordentlichen Zahlen ist im Handel mit Blick auf Ceconomy die Rede. Die Umsätze im ersten Quartal sind besser, das bereinigte EBIT entspricht in etwa den Markterwartungen. Gerade das erste Quartal ist für die Entwicklung von Ceconomy im Gesamtjahr bedeutend. Der Konzern hat die Jahresziele bestätigt. Mit Gewinnmitnahmen gibt die Aktie 1 Prozent nach.

 

Trotz Quartalszahlen, die sich nur im Rahmen der Erwartungen bewegen, haussieren Ams-Osram im frühen Geschäft mit Aufschlägen von fast 20 Prozent. Wie Vontobel anmerkt, impliziere der Ausblick auf das erste Quartal zwar eine schwächere Performance, allerdings sei dieser nicht so schlecht wie befürchtet ausgefallen.

 

Die Panzerschmiede KNDS kauft Anteile des Panzergetrieberherstellers Renk. Die Renk-Aktionärin Rebecca BidCo hat Renk informiert, dass KNDS, entstanden aus einer Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter, die Option ausgeübt habe und 18,3 Millionen Renk-Aktien von Rebecca BidCo erwerben werde. Die Durchführung der Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. KNDS hatte bereits zuvor Anteile an Renk gehalten. Renk gewinnen 8,4 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

News 10.02.2025

Märkte USA

(10.02.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen schlagen sich bis zum Montagmittag (US-Ostküstenzeit) trotz weiterer Zollankündigungen wacker und machen einen Teil ihrer Verluste vom Freitag wieder wett. Sinkende Marktzinsen beflügeln vor allem die technologielastige Nasdaq. Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,2 Prozent auf 44.383 Punkte, S&P-500 und der Nasdaq-Composite legen um 0,6 bzw. 1,1 Prozent zu. Zum Wochenschluss hatten insgesamt solide Arbeitsmarktdaten Erwartungen untermauert, dass die US-Notenbank sich mit weiteren Zinssenkungen Zeit lassen wird. Der Verkaufsdruck verstärkte sich, als US-Präsident Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte angekündigt hatte.

 

Investoren scheinen von Trumps Zollverlautbarungen, die er am Wochenende wiederholte bzw. konkretisierte, nicht allzu beunruhigt zu sein. Man erkenne ein Muster aus Ankündigungen und Deals in letzter Sekunde, heißt es im Handel. "Zollschlagzeilen werden ganz klar die ganze Woche über die Agenda dominieren", sagt Marktanalyst Jim Reid von der Deutschen Bank. Die neueste Runde dürfte wahrscheinlich hauptsächlich Kanada, Mexiko und Lateinamerika treffen.

 

Heimische Stahlproduzenten gelten indessen als Nutznießer dieser Politik, was ihren Aktien kräftig Auftrieb verleiht. Cleveland-Cliffs verteuern sich um 12,8, Nucor um 5,4, United States Steel um 3,5 und Steel Dynamics um 5,1 Prozent. Die Aktie des Aluminiumkonzerns Alcoa liegt 2,6 Prozent im Plus.

 

McDonald's überzeugt

Konjunkturdaten stehen am Montag nicht auf der Agenda. Auch die Bilanzsaison legt eine Pause ein. Unter den größeren US-Unternehmen hat McDonald's Geschäftszahlen vorgelegt, die zwar die Erwartungen von Analysten verfehlten, aber beim flächenbereinigten Wachstum Stärke bewiesen, wie Marktteilnehmer sagen. Die Aktie rückt um 4,1 Prozent vor.

 

Charles Schwab verlieren 3,1 Prozent, die Toronto-Dominion Bank will bei dem Wertpapierhandelshaus aussteigen. ON Semiconductor geben 7 Prozent ab, der Halbleiterkonzern verschreckt mit schwachen Geschäftszahlen und Ausblick. Semtech stürzen um 31,5 Prozent ab, das Halbleiterunternehmen lieferte einen enttäuschenden Ausblick.

Ein Medienbericht über ein Übernahmeinteresse der deutschen Merck KGaA katapultiert Springworks Therapeutics um 36 Prozent nach oben.

 

Bedenken wegen der protektionistischen Handelspolitik der US-Regierung lassen Anleger erneut zum Gold greifen, das als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt. Der Preis für die Feinunze steigt um 1,5 Prozent auf Rekordhoch. Auch Staatsanleihen sind wegen des gestiegenen Sicherheitsbedürfnisses leicht gesucht, die Renditen geben leicht nach.

 

Diesmal scheine es weniger Verhandlungsspielraum für einen Deal im Zollkonflikt zu geben, urteilt ein Händler.

 

Der Dollar, der bereits am Freitag von den robusten Arbeitsmarktdaten und der Zollankündigung profitiert hatte, zeigt sich gut behauptet. Der Dollarindex steigt um 0,2 Prozent. Protektionismus begünstigt den Greenback.

 

Deutlich aufwärts geht es mit den Ölpreisen, die sich von den Verlusten der Vorwoche erholen. "Die geopolitische Prämie, die die Ölwerte im letzten Jahr gestützt hatte, wurde nun durch eine Zollprämie ersetzt (...)", heißt es mit Blick auf Metallzölle gegen Kanada und Mexiko. Denn diese könnten sich indirekt auch auf den Rohölfluss in die USA auswirken.

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(10.02.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag mit Aufschlägen geschlossen. Von einem Schock nach der Ankündigung neuer US-Zölle konnte keine Rede sein. Die Anleger warteten zunächst ab. So ist noch nicht klar, welche Zölle die USA zukünftig in welcher Höhe gegenüber wem erheben werden. US-Präsident Donald Trump kündigte am Wochenende zunächst Zölle auf alle US-Stahl- und Aluminiumimporte in Höhe von 25 Prozent an, zudem sollen weitere Zölle gegenüber Ländern in der ersten Wochenhälfte bekannt gegeben werden. "Der Markt ist etwas ermüdet von den ständigen Ankündigungen", so ein Händler. Der DAX gewann 0,6 Prozent auf 21.912 Punkte, bei 21.946 wurde ein neues Allzeithoch markiert.

 

Stahl- und Rohstoffaktien reagierten entspannt auf die angekündigten neuen US-Strafzölle. Auch bei der ersten Präsidentschaft sei Trump nach Gegenmaßnahmen der EU verhandlungsbereit gewesen und das Thema abgemildert worden, hieß es im Handel. Dazu werde wie erwartet genau nach Handelsströmen differenziert, wo viele Europäer nicht vom Export in die USA abhingen. Für Klöckner ging es zwar 1,5 Prozent nach unten, Salzgitter schlossen aber unverändert und die Aktie von Thyssenkrupp ging sogar 1 Prozent fester.

 

Merck soll Interesse an Springworks Therapeutics haben

Merck gingen 3,7 Prozent tiefer aus dem Handel. Hintergrund war ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Danach soll der Pharmakonzern ein Auge auf den US-Krebsspezialisten Springworks Therapeutics geworfen haben. Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte ein Deal in den kommenden Wochen unterzeichnet werden. Die genauen Konditionen seien aber noch nicht bekannt. Springworks Therapeutics machten einen Sprung von mehr als 30 Prozent. Die Marktkapitalisierung vor den heutigen Aufschlägen lag bei rund 3 Milliarden Dollar. Eine Übernahme dürfte also kein Schnäppchen werden.

 

Qiagen gaben weiter nach und verloren zu Wochenbeginn 1,7 Prozent. Der Diagnostikanbieter hatte in der vergangenen Woche zwar ordentliche Zahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt, der Ausblick fiel allerdings etwas verhalten aus.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(10.02.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen machen zum Start in die neue Woche einen Teil ihrer Verluste vom Freitag wett. Kurz nach der Startglocke steigt der Dow-Jones-Index um 0,4 Prozent auf 44.475 Punkte. Der S&P-500 gewinnt 0,4 Prozent und der Nasdaq-Composite 0,7 Prozent.

 

Am Freitag hatten insgesamt solide Arbeitsmarktdaten Erwartungen untermauert, dass die US-Notenbank sich mit weiteren Zinssenkungen Zeit lassen wird. Der Verkaufsdruck verstärkte sich, als US-Präsident Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte ankündigte.

 

Heimische Stahlproduzenten gelten indessen als Nutznießer dieser Politik, was ihren Aktien kräftig Auftrieb gibt. Cleveland-Cliffs verteuern sich um 16,4, Nucor um 7,2, United States Steel um 4,7 und Steel Dynamics um ebenfalls 4,7 Prozent. Die Aktie des Aluminiumkonzerns Alcoa liegt 3,5 Prozent im Plus.

 

Konjunkturdaten stehen am Montag nicht auf der Agenda. Auch die Bilanzsaison legt eine Pause ein. Unter den größeren US-Unternehmen hat McDonald's Geschäftszahlen vorgelegt, die zwar die Erwartungen von Analysten verfehlten, aber beim flächenbereinigten Wachstum Stärke bewiesen, wie Marktteilnehmer sagen. Die Aktie rückt um 4,4 Prozent vor.

 

Bedenken wegen der protektionistischen Handelspolitik der US-Regierung lassen Anleger zum Gold greifen, das als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt. Der Preis für die Feinunze steigt auf ein neues Rekordhoch.

 

Etwas Zulauf verzeichnen auch Staatsanleihen. Die Zehnjahresrendite gibt 2,3 Basispunkte nach.

 

Der Dollar, der am Freitag von den robusten Arbeitsmarktdaten und der Zollankündigung profitiert hatte, zeigt sich gut behauptet. Der Dollarindex steigt um 0,2 Prozent.

 

Deutlich aufwärts geht es mit den Ölpreisen, die sich von den Verlusten der Vorwoche erholen. Marktteilnehmer seien noch unentschlossen, ob sie die jüngsten Strafzollankündigungen als Teil einer Verhandlungsstrategie oder als strukturellen Kurswechsel in der Handelspolitik sehen sollten, so Beobachter.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(10.02.2025)

 

DOW JONES--Europas Börsen bauen bis Montagnachmittag die Gewinne bei ruhigem Geschäft leicht aus. Der DAX legt um 0,5 Prozent auf 21.899 Punkte zu und nimmt damit das Allzeithoch von 21.945 wieder ins Visier. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,4 Prozent auf 5.348 Punkte. Von einem Schock nach der Ankündigung neuer US-Zölle kann keine Rede sein. Die Anleger warten zunächst ab. So ist noch nicht klar, welche Zölle die USA zukünftig in welcher Höhe gegenüber wem erheben werden. US-Präsident Donald Trump kündigte am Wochenende zunächst Zölle auf alle US-Stahl- und Aluminiumimporte in Höhe von 25 Prozent an, zudem sollen weitere Zölle gegenüber Ländern in der ersten Wochenhälfte bekannt gegeben werden.

 

Europas Stahl- und Rohstoffaktien reagieren recht entspannt auf die angekündigten neuen US-Strafzölle. "Der Markt ist etwas ermüdet von den ständigen Ankündigungen", so ein Händler. Auch bei der ersten Präsidentschaft sei Trump nach Gegenmaßnahmen der EU verhandlungsbereit gewesen und das Thema abgemildert worden. Dazu werde wie erwartet genau nach Handelsströmen differenziert, wo viele Europäer nicht vom Export in die USA abhingen. Arcelormittal verlieren 1,3 Prozent. Thyssenkrupp notieren unverändert, für Voestalpine geht es 1,8 Prozent nach unten, die Aktien von Stahlhändler Klöckner verlieren 2,5 Prozent.

 

Folker Hellmeyer, Volkswirt bei Netfonds, zieht als erstes Fazit, dass Trump in seiner Zollpolitik zunächst erfolgreich sei. Japan und Indien hätten bereits Konzessionen gegenüber den USA ins Spiel gebracht. Auch die EU erscheine bereit, begründeten US-Forderungen wie Auto-Zöllen nachzugeben. Bezüglich der Geopolitik haben sich zudem positive Signale ergeben, angeblich kam es zu einem ersten Austausch zwischen Putin und Trump.

 

Elliott soll bei BP eingestiegen sein

Zugleich rückt die Bundestagswahl stärker in den Fokus. Das TV-Duell zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD und Herausforderer Friedrich Merz von der CDU hat wenig Überraschendes geliefert. Von Berenberg-Volkswirt Holger Schmieding heißt es, dass keiner der beiden einen klaren Sieg erringen konnte. Trotz eines jüngsten Rückgangs in den Umfragen für CDU/CSU bleibe Merz in der besten Ausgangsposition, die nächste Regierung mit einer, oder möglicherweise zwei anderen etablierten Parteien, anzuführen. Derweil läuft die Berichtssaison weiter auf Hochtouren. Diese Woche legen über 10 Prozent der Unternehmen aus dem Stoxx-600 ihre Quartalszahlen zum Schlussquartal 2024 vor. Am Montag bleibt es noch ruhig.

 

Nach dem Einstieg des aktivistischen Hedgefonds Elliott Management legt die Aktie von BP um 7,3 Prozent zu. Nachdem die Titel sich schwächer als der Sektor entwickelten, wird damit zumindest ein Teil aufgeholt. Die Analysten von RBC Capital Markets verweisen auf Presseberichte vom Wochenende, wonach der Hedgefonds Elliott bereits einen signifikanten Anteil an dem britischen Ölriesen aufgebaut haben soll. Ein aktivistischer Investor dürfte nach RBC-Meinung sofort den Austausch des Vorstands und die Abspaltung einiger Bereiche fordern, darunter die US-Shale-Division, die Schmierstoffe und das Retail-Geschäft. Für Ölaktien geht es im Schnitt um 1,4 Prozent nach oben.

 

Qiagen geben weiter nach und verlieren zu Wochenbeginn 2,4 Prozent. Der Diagnostikanbieter hatte zwar ordentliche Zahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt, der Ausblick fiel allerdings etwas verhalten aus.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(10.02.2025)

 

DOW JONES--An den Börsen in Ostasien hat sich am Montag abgesehen von Schanghai und insbesondere Hongkong wenig getan. In Hongkong (Späthandel) lag der HSI 1,7 Prozent höher, in Schanghai (+0,6%) war die Stimmung freundlich.

 

Die Zollpolitik des neuen US-Präsidenten Donald Trump scheint zunächst an Schrecken verloren zu haben. Zumindest wurden in der Breite schwache US-Vorgaben ebenso gut weggesteckt wie neue Zolldrohungen, die am Freitag an der Wall Street bereits gespielt wurden. Am Sonntag kündigte Trump an, dass er am Montag einen Zoll von 25 Prozent auf US-Einfuhren von Stahl und Aluminium beschließen werde. Ab wann diese in Kraft treten sollen, sagte er nicht. Er drohte daneben Ländern gegenseitige Zölle an, die US-Einfuhren besteuern. Derweil treten mittlerweile von China im Gegenzug erhobene Zölle auf US-Produkte im Wert von 14 Milliarden Dollar am Berichtstag in Kraft.

 

In Tokio schloss der Nikkei-225-Index fast unverändert mit 38.801 Punkten, auch in Seoul bewegte sich der Kospi kaum vom Fleck, und in Sydney gab der S&P/ASX-200 um 0,3 Prozent nach.

 

Die Aktienmärkte in Ostasien steckten damit auch die US-Arbeitsmarktdaten für Januar gut weg. Sie waren insgesamt robust ausgefallen und bestätigten die US-Notenbank in deren abwartendem Kurs, was weitere Zinssenkungen betrifft.

 

Nach Ansicht der Analysten von Daiwa könnte die Stimmung an den chinesischen Börsen von einer Art "Nationalstolz" gestützt worden sein angesichts des Durchbruchs von Deepseeks KI-Technologie. Das könne China weniger anfällig für eine Konfrontation mit den USA machen. Dazu habe sich der chinesische Konsum während der Neujahrsfeierlichkeiten etwas erholt. Neue Preisdaten aus China fielen unterdessen im Rahmen der Erwartungen aus und sorgten ihrerseits kaum für Impulse. Sie deuten weiter auf eine wenig dynamische Wirtschaft hin.

 

Aktien aus dem Stahl- und Rohstoffsektor gehörten nach der Zolldrohung aus den USA eher zu den Verlierern. Die Auswirkungen potenzieller US-Zölle dürften nach Einschätzung von Ökonomen von Barclays aber relativ begrenzt sein. Sie schätzen, dass beispielsweise Taiwan, Südkorea und Indien höchstens etwa 5 Prozent ihrer Lieferungen in die USA exportieren. Baoshan Iron & Steel lagen in Hongkong 1,1 Prozent fester, Inner Mongolia Baotou Steel Union 0,5 Prozent leichter. In Tokio büßten Nippon Steel 0,5 Prozent ein, in Seoul Posco Holdings 0,8 und Hyundai Steel 2,0 Prozent, in Sydney verlor der Kurs des Eisenerzförderers Fortescue 1,5 Prozent, und BHP verbilligten sich um 1 Prozent. Bluescope Steel legten um 1,8 Prozent zu. Das Unternehmen betreibt ein Werk in Ohio und will die dortige Produktionsmenge weiter erhöhen.

 

Chinesische Telekomwerte waren gesucht, nachdem die Telekombetreiber Deepseek in ihre Angebote integriert haben. China Mobile gewannen 1,9, China Unicom 2,3 und China Telecom 3,7 Prozent. Dongfeng Automobile machten einen Satz um 26 Prozent, nachdem das Unternehmen Pläne für eine Fusion mit einem weiteren staatlichen Automobilhersteller, Chongqing Changan, bekannt gegeben hatte.

 

Auf der Verliererseite fanden sich in Tokio Aktien von Handelshäusern, denen neue Zölle schaden dürften. Mitsui & Co. gaben um 1,8 Prozent nach. Mitsubishi Chemical Group gewann 2,0 Prozent hinzu, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, seine Arzneimittelsparte für 3,37 Milliarden Dollar zu verkaufen.

 

In Sydney rutschten Car Group um über 6 Prozent ab, nachdem der Auto-Marktplatzbetreiber Geschäftszahlen vorgelegt hatte, die die Erwartungen der Analysten nicht erreichten. Ebenfalls nach Geschäftszahlen verbilligten sich JB Hi-Fi um 4,6 Prozent.

 

BNP zuversichtlich für Hongkong

Die Analysten von BNP Paribas wiesen derweil darauf hin, dass Hongkong in diesem Jahr weiterhin von voraussichtlich beträchtlichen Portfolioinvestitionen Chinas profitieren dürfte. Diese würden unter anderem durch Zolldrohungen und die politische Unterstützung Pekings angetrieben. 2024 hätten sie bereits ein Rekordhoch erreicht und Hongkongs Finanzmärkten geholfen, ein weiteres Jahr mit längerfristig höheren US-Dollar-Zinsen zu überstehen. Die Hongkonger Währungsbehörde und die People's Bank of China hätten im Januar Maßnahmen zur Ausweitung der grenzüberschreitenden Kapitalströme angekündigt, so die BNP-Experten. Peking könnte auch die Zuweisung offizieller Reserven an Hongkong beschleunigen. All diese Schritte deuteten darauf hin, dass die Behörden Chinas Grenzen weiter öffnen, was Hongkong zugutekommen werde.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(10.02.2025)

 

Die US-Börsen dürften zum Start in die neue Woche einen Teil ihrer Verluste vom Freitag wettmachen. Die Futures auf die großen Aktienindizes liegen vorbörslich bis zu 0,6 Prozent im Plus.

 

Am Freitag hatten insgesamt solide Arbeitsmarktdaten Erwartungen untermauert, dass die US-Notenbank sich mit weiteren Zinssenkungen Zeit lassen wird. Der Verkaufsdruck verstärkte sich, als US-Präsident Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte ankündigte.

 

Heimische Stahlproduzenten gelten indessen als Nutznießer dieser Politik, was ihren Aktien kräftig Auftrieb gibt. Cleveland-Cliffs verteuern sich vorbörslich um 9,8, Nucor um 8,9, United States Steel um 8,2 und Steel Dynamics um 5,8 Prozent. Die Aktie des Aluminiumkonzerns Alcoa liegt 4,7 Prozent im Plus.

 

Konjunkturdaten stehen am Montag nicht auf der Agenda. Auch die Bilanzsaison legt eine Pause ein. Unter den größeren Unternehmen wird McDonald's Geschäftszahlen vorlegen.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(10.02.2025)

 

DOW JONES--Nach dem Rücksetzer am Freitag sind die europäischen Aktienmärkte gut behauptet in die neue Woche gestartet. Der DAX legt um 0,2 Prozent auf 21.836 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,3 Prozent auf 5.340 Punkte. Die Anleger bleiben zunächst einmal an der Seitenlinie und warten ab. So ist noch nicht klar, welche Zölle die USA zukünftig in welcher Höhe gegenüber wem erheben werden. US-Präsident Donald Trump kündigte am Wochenende zunächst Zölle auf alle US-Stahl- und Aluminium Importe in Höhe von 25 Prozent an, zudem sollen weitere Zölle gegenüber Ländern in der ersten Wochenhälfte bekannt gegeben werden.

 

Unter den Sub-Indizes steigen die Öl- und Gaswerte um 1,4 Prozent, getrieben vom kräftigen Plus in der BP-Aktie von 7,1 Prozent. Für die europäischen Minenwerte geht es dagegen um 0,3 Prozent nach unten.

 

Damit reagieren Europas Stahl- und Rohstoffaktien recht entspannt auf die Ankündigung von US-Strafzöllen. "Der Markt ist etwas ermüdet von den ständigen Ankündigungen", so ein Händler. Auch bei der ersten Präsidentschaft sei Trump nach Gegenmaßnahmen der EU verhandlungsbereit gewesen und das Thema abgemildert worden. Dazu werde wie erwartet genau nach Handelsströmen differenziert, wo viele Europäer nicht vom Export in die USA abhingen. Hauptverlierer sind Arcelormittal mit 2,8 Prozent Minus. Thyssenkrupp und Voestalpine fallen um jeweile 0,7 Prozent, die Aktien von Stahlhändler Klöckner legen sogar um 0,5 Prozent zu.

 

Folker Hellmeyer, Volkswirt bei Netfonds, zieht als erstes Fazit, dass Trump in seiner Zollpolitik zunächst erfolgreich sei. Japan und Indien hätten bereits Konzessionen gegenüber den USA ins Spiel gebracht. Auch die EU erscheine bereit, begründeten US-Forderungen wie Auto-Zöllen nachzugeben. Bezüglich der Geopolitik haben sich zudem positive Signale ergeben, angeblich kam es zu einem ersten Austausch zwischen Putin und Trump.

 

Derweil rückt die Bundestagswahl stärker in den Fokus. Das TV-Duell zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD und Herausforderer Friedrich Merz von der CDU hat wenig überraschendes geliefert. Von Berenberg-Volkswirt Holger Schmieding heißt es, dass keiner der beiden einen klaren Sieg erringen konnte. Trotz eines jüngsten Rückgangs in den Umfragen für CDU/CSU bleibe Merz in der besten Ausgangsposition, die nächste Regierung mit einer, oder möglicherweise zwei anderen etablierten Parteien, anzuführen. Derweil läuft die Berichtssaison weiter auf Hochtouren. Diese Woche legen über 10 Prozent der Unternehmen aus dem Stoxx-600 ihre Quartalszahlen zum Schlussquartal 2024 vor.

 

BP mit Elliott-Einstieg gesucht

Nach dem Einstieg des aktivistischen Hedgefonds Elliott Management legt die Aktie von BP deutlich zu. Nachdem die Titel sich schwächer als der Sektor entwickelten, wird damit zumindest ein Teil aufgeholt. Die Analysten von RBC Capital Markets verweisen auf Presseberichte vom Wochenende, wonach der Hedgefonds Elliott bereits einen signifikanten Anteil an dem britischen Ölriesen aufgebaut haben soll. Ein aktivistischer Investor dürfte nach RBC-Meinung sofort den Austausch des Vorstands und die Abspaltung einiger Bereiche fordern, darunter die US-Shale-Division, die Schmierstoffe und das Retail-Geschäft.

 

Quelle: stock3.com

News 07.02.2025

Märkte Europa

(07.02.2025)

 

DOW JONES--Mit leichten Gewinnmitnahmen haben die europäischen Aktienmärkte die Woche beendet. Der DAX markierte am Vormittag noch ein Rekordhoch bei 21.945 Punkten, schloss dann aber 0,5 Prozent niedriger bei 21.787 Punkten. Die vergangenen beiden Wochenenden bargen mit Deepseek und US-Zöllen ein gewisses Schlagzeilenrisiko, die Aktienmärkte starteten in der Folge jeweils deutlich tiefer in die neue Woche. Anleger agierten daher vorsichtig. Zudem gab es am Nachmittag US-Daten, die für eine erneut steigende US-Inflation stehen. Der Euro-Stoxx-50 schloss 0,6 Prozent tiefer bei 5.325 Punkten.

 

Die leicht unterhalb der Erwartung ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten lieferten dagegen kaum Impulse. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im Januar um 143.000, was unter den Konsenserwartungen lag, jedoch innerhalb der Prognosespanne. Marktstratege Michael Brown von Pepperstone hält es für wahrscheinlich, dass die US-Notenbank vorerst an der Seitenlinie bleibt, da dem "Überspringen" im Januar eine längere "Pause" im Lockerungszyklus folgen dürfte, vor allem da der Arbeitsmarkt weiterhin gut laufe.

 

EU nächstes Ziel von Trumps Zollangriffen

Die Europäische Union (EU) ist für Mark Dowding, Fixed Income CIO bei RBC BlueBay AM, das nächste Ziel von Trumps Zoll-Politik. Es scheine, als könnten jederzeit EU-Zölle in Höhe von 25 Prozent angekündigt werden. Diese könnten vermutlich auf etwa 10 Prozent gesenkt werden, sofern die EU keine Vergeltungsmaßnahmen ergreife und sich verpflichte, sowohl die Verteidigungsausgaben zu erhöhen als auch mehr Energie und landwirtschaftliche Erzeugnisse aus den USA zu kaufen. Für ihn sei jedoch nicht klar, ob die EU bereit ist, auf solche Forderungen einzugehen.

 

Die negativen Nachrichten der Automobilhersteller hielten an, nun lieferte die Porsche AG eine Gewinnwarnung. Laut Morgan Stanley liegt das für 2025 avisiertes Betriebsergebnis 26 Prozent unter den Konsensschätzungen. Die gesenkte Prognose beziehe sich hauptsächlich auf die schleppende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und die Restrukturierungskosten. Der Strategieschwenk wird von der UBS durchaus als Chance gesehen, doch dürften Umsetzung und letztlich die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Finanzkennziffern einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch der Austausch einiger Vorstandsmitglieder, einschließlich des Finanzvorstands, seien eine Gelegenheit für einen Neustart, um das Unternehmen operativ wieder auf Kurs zu bringen. Porsche AG fielen um 7,2 Prozent, VW um 2,3 Prozent und Porsche SE um 2 Prozent. Der europäische Auto-Index verlor 1,6 Prozent.

 

Die vorläufigen Eckwerte von Talanx (+0,8%) für das Jahr 2024 fielen weitgehend wie vom Markt erwartet aus, wie die LBBW anmerkte. Die Versicherungserträge seien um 11 Prozent und das Nettoergebnis um 25 Prozent gestiegen, sodass das Unternehmensziel übertroffen und die Marktprognosen erreicht worden seien.

 

Gerresheimer (+9,5%) schossen nach einem Bloomberg-Bericht in die Höhe, am Nachmittag bestätigte das Unternehmen dann Gespräche mit Private-Equity-Investoren über eine mögliche Übernahme des Verpackungsherstellers. Zur Identität der Interessenten machte Gerresheimer keine Angaben. Bloomberg nannte die Private-Equity-Investoren Warburg, EQT und KKR.

 

Die Ergebnisse von L'Oreal waren nach Einschätzung der RBC durchwachsen. Nach den negativen Kommentaren anderer Konsumgüter-Unternehmen mit Blick auf China habe L'Oreal in Nordasien nur leicht unter den Erwartungen abgeschnitten. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 klinge optimistisch, auch wenn wie erwartet keine Zahlen genannt worden seien. Derweil sei der Umsatzrückgang in Nordamerika und Lateinamerika eine Überraschung. Für das Papier ging es um 3,5 Prozent nach unten.

 

Die starken Geschäftszahlen von Vinci (+2,4%) könnten das Interesse an Bautiteln weiter stärken. Nettogewinn und Dividende liegen über den Erwartungen, der Cashflow hat diese sogar deutlich geschlagen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(07.02.2025)

 

DOW JONES--Deutlicher abwärts geht es am Freitagmittag (Ortszeit) mit den Kursen am US-Aktienmarkt, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht für Januar insgesamt robust ausgefallen ist und damit Zinssenkungshoffnungen dämpft. Unter anderem sank die Arbeitslosenquote wider Erwarten leicht. Insbesondere stiegen aber die Stundenlöhne deutlicher als erwartet, womit das Thema Inflation wieder präsenter wird. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen denn auch weiter an. Während des Handelsverlaufs wurde dann der Index der Uni Michigan für das Verbrauchervertrauen veröffentlich. Er fiel klar unter der Prognose aus, womit zum Zinsdämpfer auch noch ein Dämpfer für die Konjunkturaussichten kommt.

 

Dazu kommen die ohnehin schon schwelenden Sorgen über die Folgen für die Wirtschaft durch die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Zum Stimmungswechsel im Handelsverlauf trug laut Teilnehmern auch ein Reuters-Beicht bei, wonach Trump bereits am Berichtstag eine neue Runde von Zöllen ankündigen wolle.

 

Der Dow-Jones-Index verliert 0,5 Prozent auf 44.502 Punkte, der S&P-500 gibt um 0,6 Prozent nach, die als zinsreagibler geltenden Nasdaq-Indizes kommen um bis zu 1,1 Prozent zurück.

 

Der Dollar zieht mit den höheren Marktzinsen etwas an, der Euro fällt auf 1,0328 Dollar. Gold- und Ölpreise bewegen sich kaum vom Fleck, obwohl die USA Sanktionen gegen ein internationales Netzwerk verhängt haben, das den Transport von iranischem Rohöl nach China erleichtert, um den Druck auf Iran zu erhöhen.

 

Amazon für Ausblick abgestraft - Insolvenzspekulation erschüttert Nikola

Amazon knicken um über 4 Prozent ein. Der Online- und Cloud-Computing-Riese hat im vierten Quartal zwar besser abgeschnitten als erwartet, enttäuschte aber mit dem Ausblick für das laufende erste Quartal. Zudem kündigte Amazon Rekordinvestitionen für den Ausbau von KI-Infrastruktur an - insgesamt mehr als 100 Milliarden Dollar im laufenden Jahr, nach 78 Milliarden im Vorjahr.

 

Expedia schießen um 17,4 Prozent nach oben. Das Online-Reisebüro hat im vierten Quartal dank höherer Buchungen in allen Segmenten Gewinn und Umsatz stärker gesteigert als erwartet.

 

Ein Kursdebakel erlebt die Aktie des Elektro-LKW-Bauers Nikola. Der Kurs stürzt um 36 Prozent ab. Einem Bericht zufolge steht das Unternehmen, das auch auf Wasserstoff-Technologie setzt, vor einem Konkursantrag. Laut dem Wall Street Journal arbeitet Nikola mit Beratern zusammen, um Optionen zur Umstrukturierung seiner Schulden zu prüfen. Das Unternehmen war zeitweise an der Börse mehr wert war als Ford. Ein Vertreter von Nikola sagte, das Unternehmen prüfe seine finanzielle Position und seinen Liquiditätsbedarf.

 

Take-Two Interactive Software machen einen Satz um 14,3 Prozent, Der Videospiele-Hersteller konnte seinen Quartalsverlust verringern und ist optimistisch für die Geschäftsentwicklung, zumal das wichtige Spiel "Grand Theft Auto VI" im Herbst erscheinen soll. Pinterest verteuern sich sogar um 17,1 Prozent. Das Social-Media-Unternehmen meldete einen monatlichen Höchststand seiner Nutzer.

 

Elf Beauty sacken um 21 Prozent ab. Der Hersteller preisgünstiger Kosmetik hat seine Jahresumsatzprognose gesenkt. Der Kreditanbieter Affirm hat mit seinem Quartalseinnahmen die Erwartungen klar übertroffen, der Kurs springt um 22,2 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(07.02.2025)

 

DOW JONES--Mit leichten Gewinnmitnahmen haben die europäischen Aktienmärkte die Woche beendet. Der DAX markierte am Vormittag noch ein Rekordhoch bei 21.945 Punkten, schloss dann aber 0,5 Prozent niedriger bei 21.787 Punkten. Die vergangenen beiden Wochenenden bargen mit Deepseek und US-Zöllen ein gewisses Schlagzeilenrisiko, die Aktienmärkte starteten in der Folge jeweils deutlich tiefer in die neue Woche. Anleger agierten daher vorsichtig. Zudem gab es am Nachmittag US-Daten, die für eine erneut steigende US-Inflation stehen. Der Euro-Stoxx-50 schloss 0,6 Prozent tiefer bei 5.325 Punkten.

 

Die leicht unterhalb der Erwartung ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten lieferten dagegen kaum Impulse. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im Januar um 143.000, was unter den Konsenserwartungen lag, jedoch innerhalb der Prognosespanne. Marktstratege Michael Brown von Pepperstone hält es für wahrscheinlich, dass die US-Notenbank vorerst an der Seitenlinie bleibt, da dem "Überspringen" im Januar eine längere "Pause" im Lockerungszyklus folgen dürfte, vor allem da der Arbeitsmarkt weiterhin gut laufe.

 

EU nächstes Ziel von Trumps Zollangriffen

Die Europäische Union (EU) ist für Mark Dowding, Fixed Income CIO bei RBC BlueBay AM, das nächste Ziel von Trumps Zoll-Politik. Es scheine, als könnten jederzeit EU-Zölle in Höhe von 25 Prozent angekündigt werden. Diese könnten vermutlich auf etwa 10 Prozent gesenkt werden, sofern die EU keine Vergeltungsmaßnahmen ergreife und sich verpflichte, sowohl die Verteidigungsausgaben zu erhöhen als auch mehr Energie und landwirtschaftliche Erzeugnisse aus den USA zu kaufen. Für ihn sei jedoch nicht klar, ob die EU bereit ist, auf solche Forderungen einzugehen.

 

Die negativen Nachrichten der Automobilhersteller hielten an, nun lieferte die Porsche AG eine Gewinnwarnung. Laut Morgan Stanley liegt das für 2025 avisiertes Betriebsergebnis 26 Prozent unter den Konsensschätzungen. Die gesenkte Prognose beziehe sich hauptsächlich auf die schleppende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und die Restrukturierungskosten. Der Strategieschwenk wird von der UBS durchaus als Chance gesehen, doch dürften Umsetzung und letztlich die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Finanzkennziffern einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch der Austausch einiger Vorstandsmitglieder, einschließlich des Finanzvorstands, seien eine Gelegenheit für einen Neustart, um das Unternehmen operativ wieder auf Kurs zu bringen. Porsche AG fielen um 7,2 Prozent, VW um 2,3 Prozent und Porsche SE um 2 Prozent. Der europäische Auto-Index verlor 1,6 Prozent.

 

Die vorläufigen Eckwerte von Talanx (+0,8%) für das Jahr 2024 fielen weitgehend wie vom Markt erwartet aus, wie die LBBW anmerkte. Die Versicherungserträge seien um 11 Prozent und das Nettoergebnis um 25 Prozent gestiegen, sodass das Unternehmensziel übertroffen und die Marktprognosen erreicht worden seien.

Gerresheimer (+9,5%) schossen nach einem Bloomberg-Bericht in die Höhe, am Nachmittag bestätigte das Unternehmen dann Gespräche mit Private-Equity-Investoren über eine mögliche Übernahme des Verpackungsherstellers. Zur Identität der Interessenten machte Gerresheimer keine Angaben. Bloomberg nannte die Private-Equity-Investoren Warburg, EQT und KKR.

 

Die Ergebnisse von L'Oreal waren nach Einschätzung der RBC durchwachsen. Nach den negativen Kommentaren anderer Konsumgüter-Unternehmen mit Blick auf China habe L'Oreal in Nordasien nur leicht unter den Erwartungen abgeschnitten. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 klinge optimistisch, auch wenn wie erwartet keine Zahlen genannt worden seien. Derweil sei der Umsatzrückgang in Nordamerika und Lateinamerika eine Überraschung. Für das Papier ging es um 3,5 Prozent nach unten.

 

Die starken Geschäftszahlen von Vinci (+2,4%) könnten das Interesse an Bautiteln weiter stärken. Nettogewinn und Dividende liegen über den Erwartungen, der Cashflow hat diese sogar deutlich geschlagen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(07.02.2025)

 

DOW JONES--Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Freitag im europäischen Kontext gut geschlagen. Mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 12.593 Punkte hielt sich der SMI besser als seine meisten europäischen Pendants. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 10 Kursverlierer und 9 -gewinner gegenüber, unverändert schloss eine Aktien. Umgesetzt wurden 19,56 (Donnerstag: 18,51) Millionen Aktien.

 

Etwas auf die Stimmung drückten insgesamt robuste US-Arbeitsmarktdaten im Januar, weil sie eher gegen weitere Zinssenkungen der US-Notenbank sprechen.

 

Für eine Stabilisierung sorgten wie so oft die defensiven Schwergewichte. Nestle gingen unverändert und Roche mit einem Plus von 0,5 Prozent aus dem Tag, während Novartis aber um 0,9 Prozent nachgaben. Spitzenreiter war mit der 2,3 Prozent festeren Swisscom-Aktie ein weiterer eher konjunkturunempfindlicher Wert.

 

Mit einem Plus von 0,9 Prozent reihte sich auch das Schwergewicht UBS weit oben ein. Die Aktie setzte damit ihre Erholungsbewegung fort, nachdem sie im früheren Wochenverlauf im Anschluss an die Vorlage von Geschäftszahlen stark unter Druck geraten war, weil die Zahlen Zweifel an der Durchführbarkeit geplanter Aktienrückkäufe geweckt hatten. Zur Unterstützung trug auch eine Kurszielerhöhung durch die Analysten von Vontobel bei.

 

Um weitere 1,2 Prozent nach oben ging es mit der am Vortag sehr festen Holcim-Aktie. Auch andere europäische Bauwerte legten erneut zu, nachdem jüngst Spekulationen über einen Waffenstillstand in der Ukraine aufgekommen waren, in dessen Folge das Land dann wieder aufgebaut werden dürfte.

 

ABB legten um 0,2 Prozent zu, gestützt von der Auflage eines neuen Aktienrückkaufprogramms über 1,5 Milliarden Dollar.

 

Schlusslicht im SMI waren nachrichtenlos Partners Group (-2,1%).

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(07.02.2025)

 

DOW JONES--Nach einem erneuten DAX-Rekordstand bei 21.945 Punkten am Freitagvormittag bröckelten die Kurse im weiteren Tagesverlauf ab. Aus dem Handel ging der DAX schließlich mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 21.785 Punkten. Es war ein vergleichsweise ruhiger Wochenausklang. Der US-Arbeitsmarktbericht deutet auf keine Schwäche der US-Wirtschaft hin, auch wenn die Zahl der neu geschaffenen Stellen leicht unter den Erwartungen ausfiel. Für etwas mehr Aufmerksamkeit sorgte die Komponente der Infaltionserwartung im Uni-Michigen-Index, die auf Jahresfrist auf 4,3 nach 3,3 Prozent deutlich in die Höhe sprang. In der Folge zogen die US-Zinsen leicht an, was an der Wall Street zu niedrigeren Notierungen, vor allem an der Nasdaq, führte.

 

Gewinnwarnung von Porsche AG

Die negativen Nachrichten der Automobilhersteller halten an, nun lieferte die Porsche AG einen Gewinnwarnung. Laut Morgan Stanley liegt das für 2025 avisiertes Betriebsergebnis 26 Prozent unter den Konsensschätzungen. Die gesenkte Prognose beziehe sich hauptsächlich auf die schleppende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und die Restrukturierungskosten. Der geplante Strategieschwenk wird von der UBS durchaus als Chance begriffen, allerdings dürften Umsetzung und letztlich die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Finanzkennziffern einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch der Austausch einiger Vorstandsmitglieder, einschließlich des Finanzvorstands, seien eine Gelegenheit für einen Neustart, um das Unternehmen operativ wieder auf Kurs zu bringen. Porsche AG fielen um 7,2 Prozent, VW um 2,3 Prozent und Porsche SE um 2 Prozent.

 

Die vorläufigen Eckwerte von Talanx (+0,8%) für das Jahr 2024 fielen weitgehend wie vom Markt erwartet aus, wie die LBBW anmerkte. Die Versicherungserträge seien um 11 Prozent und das Nettoergebnis um 25 Prozent gestiegen, sodass das Unternehmensziel übertroffen und die Marktprognosen erreicht worden seien.

 

Gerresheimer (+9,5%) schossen nach einem Bloomberg-Bericht in die Höhe, am Nachmittag bestätigte das Unternehmen dann Gespräche mit Private-Equity-Investoren über eine mögliche Übernahme des Verpackungsherstellers. Zur Identität der Interessenten machte Gerresheimer keine Angaben, Bloomberg nannte die Private-Equity-Investoren Warburg, EQT und KKR.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(07.02.2025)

 

DOW JONES--Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsbericht dürfte die Wall Street zum Wochenausklang zunächst nur wenig bewegen. Zwar blieb der Stellenaufbau mit 143.000 unter der Prognose von 169.000, dafür ging die Arbeitslosenquote auf 4,0 Prozent zurück. Hier hatten die Analysten mit einem unveränderten Wert von 4,1 Prozent gerechnet. Die Angaben für die beiden Vormonate wurden kumuliert um 100.000 Jobs nach oben revidiert. Der Future auf den S&P-500 zeigt sich aktuell wenig verändert und liegt damit auf dem Niveau vor den Daten.

 

Die US-Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent auf 35,87 Dollar. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 4,1 (3,9) Prozent höher. Ökonomen hatten ein monatliches Plus von 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 3,7 Prozent erwartet.

 

Die US-Notenbank wird die Daten genau beobachten. Ein robustes Beschäftigungswachstum und andauernder Lohndruck könnten die Fed in ihrer geduldigen Haltung bestärken und eine Zinssenkung möglicherweise verzögern. Gleichwohl hatten im Wochenverlauf mehrere Fed-Vertreter zudem darauf hingewiesen, das man zunächst die Auswirkungen der Zoll-Politik von US-Präsident Trump und die sich daraus ergebenden Risiken für die globale Konjunktur genau beobachten werde. Hier will man auf mögliche Auswirkungen warten.

 

Die Reaktion beim Dollar fällt ebenfalls überschaubar aus. Dagegen ziehen die Renditen am US-Anleihemarkt leicht an, hier geht es für die zehnjährige Rendite um 5,2 Basispunkte auf 4,49 Prozent nach oben. Vor den Daten hatte sie sich wenig verändert gezeigt.

 

Auch der Goldpreis und die Ölpreise reagieren kaum auf die Daten. Die Ölpreise legen leicht zu, nachdem die USA Sanktionen gegen ein internationales Netzwerk verhängt haben, das den Transport von iranischem Rohöl nach China erleichtert, um den Druck auf den Iran zu erhöhen. Dennoch steuern die Rohölpreise auf Wochenverluste zu.

 

Dabei stehen die Nachfragesorgen im Vordergrund. Diese werden durch einen größer als erwarteten Anstieg der wöchentlichen US-Rohölvorräte, die Zölle von US-Präsident Donald Trump auf chinesische Waren und die Forderung nach einer erhöhten Inlandsproduktion verstärkt.

 

Amazon nach Zahlen mit Abgaben - Nikola knicken ein

Bei den Einzelwerten verliert die Amazon-Aktie vorbörslich 2,7 Prozent. Der Online-Händler hat im vierten Quartal zwar besser abgeschnitten als erwartet, enttäuschte jedoch mit dem Ausblick für das laufende erste Quartal. Zudem kündigte Amazon Rekord-Investitionen für den Ausbau von KI-Infrastruktur an. "Praktisch jede Anwendung, die wir heute kennen, wird mit integrierter KI neu erfunden werden", sagte CEO Andy Jassy in einer Telefonkonferenz. Insgesamt will Amazon dieses Jahr mehr als 100 Milliarden Dollar investieren nach 78 Milliarden im Vorjahr.

 

Dagegen klettern die Aktien von Expedia um 11,3 Prozent nach oben. Das Online-Reisebüro hat im vierten Quartal dank höherer Buchungen in allen Segmenten Gewinn und Umsatz stärker gesteigert als erwartet.

 

Die Aktien von Nikola stürzen um 39 Prozent ab. Das Unternehmen ist offenbar zahlungsunfähig. Der Elektro-Lkw-Hersteller könnte einen Insolvenzantrag einreichen, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. Im Raum stehe auch eine Restrukturierung des Unternehmens, das zeitweise an der Börse mehr wert war als Ford. Ein Vertreter von Nikola sagte, das Unternehmen prüfe seine finanzielle Position und seinen Liquiditätsbedarf. Man prüfe eine Reihe von Optionen.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(07.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte treten am Freitagmittag auf der Stelle. Der DAX markierte am Vormittag ein Rekordhoch bei 21.945 Punkten und näherte sich damit der 22.000er-Marke weiter an. Selbst das deutliche Minus in der Aktie der Porsche AG kann den Aufwärtsdrang im Index nicht ausbremsen. Der DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 21.928 Punkte. Der Blick zurück zeigt zudem, dass die vergangenen beiden Wochenenden ein gewisses Schlagzeilenrisiko beinhalteten - einmal mit Deepseek und einmal mit US-Zöllen - und die Aktinemärkte deutlich tiefer in die neue Woche starteten. Von daher und mit Blick auf den wichtigen US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag dürften die Anleger ihr Risiko zunächst nicht weiter hochfahren.

 

Die Börsenwoche endet mit einem echten Highlight. "Der US-Arbeitsmarktbericht für den Januar gibt nicht nur neuen Aufschluss über den Zustand der US-Wirtschaft. Er ist auch für die US-Notenbank ein wichtiger Baustein im Rahmen der geldpolitischen Entscheidungen", so QC Partners. Im Konsens wird mit einem Zuwachs der Beschäftigung um 169.000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenrate soll weiter bei 4,1 Prozent liegen. Allerdings beinhaltet der Bericht zusätzliches Überraschungspotenzial. Denn er beinhaltet auch Revisionen, die wahrscheinlich gleichzeitig zeigen werden, dass die Zahl der geschaffenen US-Arbeitsplätze niedriger war als zuvor gemeldet, und zudem die Zahl der beschäftigten Amerikaner wesentlich höher war. Der Euro-Stoxx-50 notiert 0,1 Prozent tiefer bei 5.350 Punkten.

 

EU nächstes Ziel von Trumps Zollangriffen

Die Europäische Union (EU) ist für Mark Dowding, Fixed Income CIO bei RBC BlueBay AM, das nächste Ziel von Trumps Zollangriffen. Es scheine, als könnten jederzeit EU-Zölle in Höhe von 25 Prozent angekündigt werden.

 

Diese könnten vermutlich auf etwa 10 Prozent gesenkt werden, sofern die EU keine Vergeltungsmaßnahmen ergreife und sich verpflichtet, sowohl die Verteidigungsausgaben zu erhöhen als auch mehr Energie und landwirtschaftliche Erzeugnisse aus den USA zu kaufen. Für ihn sei jedoch nicht klar, ob die EU bereit sei, auf solche Forderungen einzugehen.

 

Porsche AG mit Gewinnwarnung schwach

Die Porsche AG geht in die Offensive - und das nicht bei Elektroautos. Die Sportwagenschmiede will das Produkt-Portfolio um zusätzliche Autos mit Verbrennungsmotor und um Plug-in-Hybrids erweitern. Das operative Ergebnis und der Netto-Cashflow könnten von den Maßnahmen um bis zu etwa 800 Millionen Euro gedrückt werden. Das Margenziel der Porsche AG wird als Bremser für den Kurs ausgemacht, der um 5,9 Prozent einknickt.

 

Der Strategieschwenk wird von der UBS durchaus als Chance begriffen, allerdings dürften Umsetzung und letztlich die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Finanzkennziffern einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch der Austausch einiger Vorstandsmitglieder, einschließlich des Finanzvorstands, seien eine Gelegenheit für einen Neustart, um das Unternehmen operativ wieder auf Kurs zu bringen.

 

Die vorläufigen Eckwerte von Talanx (+0,9%) für das Jahr 2024 fielen weitgehend wie vom Markt erwartet aus, wie die LBBW anmerkt. Die Versicherungserträge seien um 11 Prozent und das Nettoergebnis um 25 Prozent gestiegen, sodass das Unternehmensziel übertroffen und die Marktprognosen erreicht worden seien. Die Eigenkapitalrendite habe mit 17,8 Prozent auf historischem Rekordhoch gelegen. Wie bereits im Dezember vergangenen Jahres avisiert, werde die Dividende von 2,50 auf 2,70 Euro erhöht.

 

Die Ergebnisse von L'Oreal waren nach Einschätzung der RBC durchwachsen. Nach den negativen Kommentaren anderer Konsumgüterunternehmen mit Blick auf China habe L'Oreal in Nordasien nur leicht unter den Erwartungen abgeschnitten. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 klinge optimistisch, auch wenn wie erwartet keine Zahlen genannt worden seien. Derweil sei der Umsatzrückgang in Nordamerika und Lateinamerika eine Überraschung. Für das Papier geht es 4,2 Prozent nach unten.

 

Die starken Geschäftszahlen von Vinci (+2,8%) könnten das Interesse an Bautiteln weiter stärken. Nettogewinn und Dividende liegen über den Erwartungen, der Cashflow hat diese sogar deutlich geschlagen.

 

Der Reigen starker Geschäftszahlen im Bankensektor setzt sich auch zum Wochenausklang fort. Danske Bank gewinnen 7 Prozent, sowohl Gewinn als auch geplante Dividendenausschüttung sind deutlich höher als erwartet ausgefallen. Auch der Ausblick wird als positiv eingeschätzt, das Aktienrückkaufprogramm fiel allerdings etwas kleiner aus als erwartet.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(07.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind wenig verändert in den Handel am Freitag gestartet. Der DAX stagniert bei 21.909 Punkten nach einem erneuten Allzeithoch im ganz frühen Geschäft, der Euro-Stoxx-50 notiert 0,1 Prozent tiefer bei 5.351 Zählern. "Der DAX hat im Moment Flügel", so Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners mit Blick auf den 12. Schlussrekord im laufenden Jahr. Allerdings sei die Bewertung auf den höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren gestiegen, sagt er.

 

Dem KGV von gut 14 stünden allerdings die sehr niedrige Rendite von 2,37 Prozent bei deutschen Langläufern und der Zinssenkungszyklus am kurzen Ende entgegen, heißt es von einem Marktanalysten: "Sollten sich die Konjunkturszenarien im Laufe des Jahres aufhellen, sind noch deutlich höhere Notierungen drin."

 

US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag

Die Börsenwoche endet mit einem Highlight. "Der US-Arbeitsmarktbericht für den Januar gibt nicht nur neuen Aufschluss über den Zustand der US-Wirtschaft. Er ist auch für die US-Notenbank ein wichtiger Baustein im Rahmen der geldpolitischen Entscheidungen", so QC Partners. Im Konsens wird für Januar mit einem Zuwachs der Beschäftigung um 169.000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenrate soll weiter bei 4,1 Prozent liegen.

 

Porsche geht in die Offensive und das nicht bei Elektroautos. Die AG will das Produktportfolio um zusätzliche Autos mit Verbrennungsmotor und um Plug-in-Hybrids erweitern. Das operative Ergebnis und der Netto-Cashflow könnten von den Maßnahmen um bis zu etwa 800 Millionen Euro gedrückt werden. Das Margenziel der Porsche AG wird als Bremser für den Kurs ausgemacht. Die angestrebte operative Umsatzrendite bewegt sich deutlich unter Konsens, wie ein Händler sagt. Andererseits liegt die geringere Marge an den Investitionen: "Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", so der Händler mit Blick auf die zunächst negative Kursreaktion. Porsche AG geben 3,9 Prozent - lagen aber anfänglich deutlicher im Minus. Der Kurs der Holding zeigt sich unbeeindruckt und legt 0,2 Prozent zu.

 

Die Ergebnisse von L'Oreal sind nach Einschätzung der RBC durchwachsen ausgefallen. Nach den negativen Kommentaren anderer Konsumgüterunternehmen mit Blick auf China habe L'Oreal in Nordasien nur leicht unter den Erwartungen abgeschnitten. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 klinge optimistisch, auch wenn wie erwartet keine Zahlen genannt worden seien. Derweil sei der Umsatzrückgang in Nordamerika und Lateinamerika eine Überraschung. Für das Papier geht es 2,2 Prozent nach unten.

 

Hoffnung auf Waffenstillstand in Ukraine

Die starken Geschäftszahlen von Vinci (+2,9%) könnten das Interesse an Bautiteln weiter stärken. Nettogewinn und Dividende liegen über den Erwartungen, der Cashflow hat diese sogar deutlich geschlagen.

 

Berichte über einen möglichen Waffenstillstandsplan für die Ukraine, den die US-Administration angeblich in der kommenden Woche vorstellen werde, hatten am Vortag Rüstungsaktien gedrückt, dem Baustoffaktien dagegen europaweit zu Aufschlägen verholfen. Ein Wiederaufbau des Landes dürfte der Branche zu Gute kommen. Heidelberg Materials gewinnen im frühen Geschäft 0,4 Prozent, derweil erholen sich Rheinmetall mit einem Auftrag der Bundeswehr von den Vortagesverlusten und gewinnen 2,3 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(07.02.2025)

 

Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts zeichnet sich zum Wochenausklang eine wenig veränderte Tendenz an der Wall Street ab. Das Beschäftigungswachstum dürfte sich im Januar abgeschwächt haben. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen erwarten ein Stellenwachstum von 169.000 nach 256.000 im Vormonat. Die Arbeitslosenquote wird unverändert bei 4,1 Prozent gesehen.

 

Die US-Notenbank wird die Daten genau beobachten. Ein robustes Beschäftigungswachstum und andauernder Lohndruck könnten die Fed in ihrer geduldigen Haltung bestärken und eine Zinssenkung möglicherweise verzögern.

 

Gleichwohl hatten im Wochenverlauf mehrere Fed-Vertreter darauf hingewiesen, das man zunächst die Auswirkungen der Zoll-Politik von US-Präsident Trump und die sich daraus ergebenden Risiken für die globale Konjunktur genau beobachten werde. Hier will man auf mögliche Auswirkungen warten.

 

Bei den Einzelwerten verliert die Amazon-Aktie vorbörslich 2,7 Prozent. Der Online-Händler hat im vierten Quartal zwar besser abgeschnitten als erwartet, enttäuschte jedoch mit dem Ausblick für das laufende erste Quartal. Zudem kündigte Amazon Rekord-Investitionen für den Ausbau von KI-Infrastruktur an. "Praktisch jede Anwendung, die wir heute kennen, wird mit integrierter KI neu erfunden werden", sagte CEO Andy Jassy in einer Telefonkonferenz.

 

Insgesamt will Amazon dieses Jahr mehr als 100 Milliarden Dollar investieren nach 78 Milliarden im Vorjahr.

Dagegen klettern die Aktien von Expedia um 10 Prozent nach oben. Das Online-Reisebüro hat im vierten Quartal dank höherer Buchungen in allen Segmenten Gewinn und Umsatz stärker gesteigert als erwartet.

Quelle: stock3.com

News 06.02.2025

Märkte Europa

(06.02.2025)

 

DOW JONES--Weiter in Rekordlaune zeigen sich Europas Börsen am Donnerstagmittag. Der DAX notiert 0,8 Prozent höher bei 21.764 Punkten, bei 21.808 Punkten wurde ein neues Allzeithoch markiert. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,7 Prozent auf 5.308 Punkte nach oben. Die Börse hat das "Trumpsche Playbook" durchschaut, wie Marktanalyst Jens Klatt von XTB sagt. Trump werde mit Europa das gleiche Spiel treiben wie mit Mexiko oder Kanada: Zölle androhen, Umsetzung verzögern oder aussetzen, von Europa bekommen, was man eigentlich wolle, so höhere Rüstungsausgaben oder eine bessere Handelsposition für die USA. Fundamental stützend an den Börsen wirkt eine besser als erwartet verlaufende Berichtssaison.

 

Während die Zolldiskussion etwas in den Hintergrund geraten ist, wird die Stimmung wie schon in den USA vom jüngst deutlichen Rückgang der Renditen gestützt: "Mit nur noch 2,36 Prozent Rendite am langen Ende sind europäische Aktien weiterhin attraktiv bewertet", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 14 für den DAX und etwa 14,5 für den Euro-Stoxx-50.

 

Positive Impulse kommen auch von der Geldpolitik. Die Bank of England hat am Mittag wie erwartet ihren Leitzins um weitere 25 Basispunkte gesenkt. Am europäischen Geldmarkt ist die jüngste Senkung der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Beginn der neuen Mindestreserveperiode am Vortag umgesetzt worden.

 

Siemens Healthineers über Erwartungen

Siemens Healthineers (+5,9%) ist im Auftaktquartal ihres Geschäftsjahres 2024/25 trotz anhaltender China-Schwäche wie erwartet profitabel gewachsen und hat die Prognose bestätigt. Die Geschäftszahlen für das erste Geschäftsquartal stellen der Deutschen Bank zufolge das "best-case"-Ergebnis dar. Die Zahlen hätten die Konsenserwartungen sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten EBIT um 2 Prozent und beim bereinigten Gewinn je Aktie um noch eindrucksvollere 9 Prozent übertroffen.

 

Die Stimmung in der europäischen Bankenbranche bleibt positiv: "Die Zahlen sind sehr gut", so ein Marktteilnehmer zur Societe Generale. Der Nettogewinn hat die Erwartungen um gut ein Viertel übertroffen. Auch die Societe Generale lege nun ein Aktienrückkaufprogramm auf. Für die Aktie geht es gleich um 10,7 Prozent nach oben.

 

Volvo Car (-9,3%) bläst dagegen der Wind ins Gesicht, aber CEO Jim Rowan erwartet, dass die gesamte Branche in diesem Jahr auf eine harte Probe gestellt werde. Mit Blick auf das laufende Jahr prognostiziert Volvo ein "turbulentes 2025" mit geringerem Volumen, hier erwartet der Konsens laut Jefferies ein Plus von 5,6 Prozent im Jahresvergleich. Bei der ebenfalls erwartet schwächeren Rentabilität rechnet der Konsens bereits mit einem Minus bei der Marge um 0,8 Prozentpunkte ex JV, belastet durch höhere Rabatte in der gesamten Branche und höhere Abschreibungen bei Volvo Cars.

 

Moeller Maersk ziehen um 7,9 Prozent an. Der Reederei-Konzern legt ein Aktienrückkaufprogramm über umgerechnet etwa 1,9 Milliarden Euro auf.

 

Rüstungsaktien geraten unter Druck. Im Handel wird auf Medienberichte verwiesen, laut denen die Vorbereitungen für ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Putin weit fortgeschritten seien. Ein Einfrieren des Konflikts in der Ukraine dürfte zunächst negativ für den Sektor gewertet werden, fundamental bleiben die Aussichten für den Rüstungssektor aber sehr gut. Rheinmetall verlieren 1,3 Prozent, Hensoldt 1,1 Prozent oder Renk 0,4 Prozent.

 

Auch Metro verschwinden bald vom Kurszettel

"Der Aderlass setzt sich fort", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die weiter zurückgehende Anzahl der Aktientitel im Prime Standard der Deutschen Börse. Mit Metro stehe nun voraussichtlich das nächste Delisting an. IPOs seien dagegen Mangelware. Der Großaktionär EPGC will den Metro-Aktionären im Rahmen eines Delisting-Erwerbsangebots alle noch nicht von EPGC gehaltenen Aktien gegen 5,33 Euro in bar abkaufen. Der Kurs springt um 37 Prozent auf 5,35 Euro nach oben.

 

Gute Nachrichten gibt es von Rational (+4,3%), das Unternehmen hat das Jahr 2024 mit Umsatz- und Ergebniszuwächsen beendet und dabei neue Höchstwerte erreicht. Wie der Großküchenausstatter mitteilte, legte der Umsatz im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen um 6 Prozent auf 1,194 Milliarden Euro zu. Im vierten Quartal wuchsen die Umsatzerlöse um 9 Prozent auf 318 Millionen Euro. Stabilus werden ex Dividende gehandelt, das Unternehmen schüttet 1,15 Euro je Aktie an die Anteilseigner aus.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(06.02.2025)

 

Die positive Tendenz an der Wall Street dürfte sich am Donnerstag fortsetzen. Der Markt bewege sich zwischen den Sorgen um einen möglichen Handelskrieg nach den verhängten US-Zöllen, der andauernden Berichtssaison und dem am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht. Ob dieser aber tatsächlich einen Impuls liefern wird, bleibt derweil fraglich. Auch die US-Notenbank schaut auf etwaige Auswirkungen der von der Trump-Regierung verhängten Importzölle.

 

Der Präsident der Federal Reserve Bank von Richmond, Tom Barkin, benötigt mehr Informationen, bevor er beurteilen kann, wie Zölle und verschiedene andere politische Vorschläge von US-Präsident Donald Trump die Inflation und die Wirtschaft beeinflussen werden. Die Zölle der ersten Amtszeit von Trump hatten nach Einschätzung von Austan Goolsbee, Präsident der Fed von Chicago, keine großen Auswirkungen auf die Gesamtinflation. Er warnte jedoch davor, dass die Auswirkungen dieses Mal schwerwiegender sein könnten.

 

Der Future auf den S&P-500 gewinnt aktuell 0,2 Prozent. Für einen Impuls könnten die anstehenden US-Daten vor der Startglocke sorgen. Neben den wöchentlichen Erstanträgen steht die Produktivität ex Agrar für das vierte Quartal auf der Agenda.

 

Unter den Einzelwerten gibt weiterhin die Berichtssaison den Takt vor. Qualcomm verlieren vorbörslich 4,8 Prozent. Der Konzern hat bei Umsatz und Gewinn für das erste Geschäftsquartal die Prognosen der Analysten übertroffen und begründete dies mit gestiegenen Chip-Verkäufen für den Smartphone- und Auto-Sektor. Einziger Wermutstropfen waren der leicht unter den Erwartungen liegende Umsatz im margenstarken Geschäft mit der Lizenzierung von Patenten und der Ausblick für diesen Bereich.

 

Ford knicken um 4,8 Prozent ein. Der Auto-Hersteller hat im vierten Quartal höhere Einnahmen verzeichnet und den Nettogewinn gesteigert, aber mit dem Ausblick für 2025 enttäuscht. Ford wäre nach Aussage von CEO Jim Farley in der Lage, die von US-Präsident Trump vorgeschlagenen Zölle ein paar Wochen lang zu managen. Wenn sie jedoch länger bestehen bleiben sollten, hätten sie verheerende Auswirkungen, sagte der Manager in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

 

News Corp (+4,8%) hat Umsatz und Gewinn im zweiten Geschäftsquartal stärker gesteigert als erwartet. Der Medienkonzern profitierte insbesondere von einer guten Entwicklung im Buchgeschäft, bei digitalen Immobiliendiensten und bei Dow Jones. Der Umsatz des Unternehmens, zu dessen Tochtergesellschaft Dow Jones, das Wall Street Journal und diese Nachrichtenagentur gehören, wuchs in den drei Monaten bis Ende Dezember um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 2,24 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten mit 2,18 Milliarden gerechnet. Der Nettogewinn stieg auf 215 Millionen Dollar von 156 Millionen. Das Ergebnis je Aktie betrug 38 Cent. Analysten hatten 30 Cent erwartet.

 

Die Aktien von Arm Holdings fallen um 3,6 Prozent, nachdem der Chiphersteller besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen für das Dezemberquartal vermeldet hat. Investoren könnten aber Gewinne mitnehmen, nachdem die Aktie im vergangenen Jahr stark gestiegen sei, heißt es.

 

Im Tagesverlauf werden unter anderem Honeywell, Philip Morris International und Amazon ihre Ergebnisse bekannt geben.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(06.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Donnerstag im Plus gestartet. Der DAX notiert am Morgen 0,7 Prozent höher bei 21.747 Punkten und damit knapp unter dem Allzeithoch bei 21.800. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,6 Prozent auf 5.305 Zähler nach oben. Während die Zolldiskussion etwas in den Hintergrund geraten ist, wird die Stimmung wie schon in den USA vom jüngst deutlichen Rückgang der Rentenrenditen gestützt: "Mit nur noch 2,36 Prozent Rendite am langen Ende sind europäische Aktien weiterhin attraktiv bewertet", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 14 für den DAX und etwa 14,5 für den Euro-Stoxx-50. Die Renditen profitierten zuletzt unter anderem von den fallenden Ölpreisen, die zudem die Gewinnentwicklung vieler Unternehmen stützen.

 

Positive Impulse werden weiterhin auch vom Zinssenkungszyklus am kurzen Ende erwartet. Die Bank of England wird am Mittag ihren Leitzins voraussichtlich um weitere 25 Basispunkte senken. Am europäischen Geldmarkt ist die jüngste EZB-Senkung mit Beginn der neuen Mindestreserveperiode am Vortag umgesetzt worden. Daneben steht die Berichtssaison vor allem für die europäischen Einzeltitel weiter im Blick.

 

Siemens Healthineers über Erwartungen

Siemens Healthineers (+6,5%) ist im Auftaktquartal ihres Geschäftsjahres 2024/25 trotz anhaltender China-Schwäche wie erwartet profitabel gewachsen und hat die Prognose bestätigt. Die Geschäftszahlen für das erste Geschäftsquartal von Siemens Healthineers stellen der Deutschen Bank zufolge das "best-case"-Ergebnis dar. Die Zahlen hätten die Konsenserwartungen sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten EBIT um 2 Prozent und beim bereinigten Gewinn je Aktie um noch eindrucksvollere 9 Prozent übertroffen.

 

Die Stimmung in der europäischen Bankenbranche bleibt positiv: "Die Zahlen sind sehr gut", so ein Marktteilnehmer zur Societe Generale. Der Nettogewinn hat die Erwartungen um gut ein Viertel übertroffen. Auch die Societe Generale lege nun ein Aktienrückkaufprogramm auf. "Der Kurs sollte davon profitieren", erwartet der Marktteilnehmer, aktuell handelt er eindrucksvolle 8 Prozent im Plus.

 

Volvo Car (-9%) bläst dagegen der Wind ins Gesicht, aber CEO Jim Rowan erwartet, das die gesamte Branche in diesem Jahr auf eine harte Probe gestellt werde. Mit Blick auf das laufende Jahr prognostiziert Volvo ein "turbulentes 2025" mit geringerem Volumen, hier erwartet der Konsens laut Jefferies ein Plus von 5,6 Prozent im Jahresvergleich. Bei der ebenfalls erwartet schwächeren Rentabilität rechnet der Konsens bereits mit einem Minus bei der Marge um 0,8 Prozentpunkte ex JV, belastet durch höhere Rabatte in der gesamten Branche und höhere Abschreibungen bei Volvo Cars.

 

Moeller Maersk ziehen um 8,7 Prozent an. Der Reedereikonzern legt ein Aktienrückkaufprogramm über umgerechnet etwa 1,9 Milliarden Euro auf.

 

Auch Metro verschwindet bald vom Kurszettel

"Der Aderlass setzt sich fort", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die weiter zurückgehende Anzahl der Aktientitel im Prime Standard der Deutschen Börse. Mit Metro stehe nun voraussichtlich das nächste Delisting an. IPOs seien dagegen Mangelware. Der Großaktionär EPGC will den Metro-Aktionären im Rahmen eines Delisting-Erwerbsangebots alle noch nicht von EPGC gehaltenen Aktien gegen 5,33 Euro in bar abkaufen. Am Morgen springt der Kurs um 38 Prozent auf 5,34 Euro nach oben.

 

Gute Nachrichten gibt es auch von Rational (+3,8%), das Unternehmen hat das Jahr 2024 mit Umsatz- und Ergebniszuwächsen beendet und dabei neue Höchstwerte erreicht. Wie der Großküchenausstatter mitteilte, legte der Umsatz im vergangenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen um 6 Prozent auf 1,194 Milliarden Euro zu. Im vierten Quartal wuchsen die Umsatzerlöse um 9 Prozent auf 318 Millionen Euro. Stabilus werden ex Dividende gehandelt, das Unternehmen schüttet 1,15 Euro je Aktie an die Anteilseigner aus.

 

Quelle: stock3.com

News 05.02.2025

Märkte USA

(05.02.2025)

 

Zur Wochenmitte zeichnet sich eine negative Eröffnung an den US-Börsen ab. Die Futures auf die großen Aktienindizes liegen vorbörslich bis zu 0,9 Prozent im Minus. Furcht vor einer Eskalation des Handelskonflikts der USA mit China tritt wieder in den Vordergrund. Nachdem die USA Strafzölle von 10 Prozent auf Importe aus China verhängt hatten, reagierte Peking am Dienstag mit Strafzöllen von 15 Prozent auf die Einfuhr bestimmter Rohstoffe und Waren aus den USA. Die chinesische Reaktion wurde von Beobachtern indessen als insgesamt moderat bezeichnet. Anleger warten nun gespannt auf Gespräche zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping, für die es allerdings noch keinen Termin gibt.

 

Zu gedämpften Stimmung tragen auch enttäuschende Geschäftszahlen zweier Schwergewichte des US-Technologiesektors - Alphabet und AMD - bei. Daneben halten sich Anleger auch in Erwartung von Konjunkturdaten zurück. Auf der Agenda stehen der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar, der als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag gilt, die Handelsbilanz aus dem Dezember, und Januar-Einkaufsmanagerindizes für das nicht-verarbeitende Gewerbe.

 

Die Aktien von Alphabet verlieren vorbörslich 7 Prozent, nachdem das Umsatzwachstum der Google-Mutter enttäuscht hat. Der Chiphersteller AMD (-8,2%) hat zwar den Umsatz seiner Datenzentren kräftig gesteigert, die hohen Erwartungen der Analysten aber verfehlt.

 

Die Restaurantkette Chipotle Mexican Grill (-6,2 Prozent) hat ihre Umsatzprognose gesenkt. Anleger fürchten zudem, dass die von Präsident Donald Trump angedrohten Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada die Kosten des Unternehmens in die Höhe treiben könnten.

 

Derweil hat Spielzeughersteller Mattel (+13,3%) seine Gewinnprognose für dieses Jahr erhöht, weil er eine höhere Nachfrage nach Barbie-Puppen erwartet. Daneben kündigte Mattel einen Aktienrückkauf an.

 

Aktien chinesischer E-Commerce-Unternehmen werden verkauft, nachdem die US-Post angekündigt hat, keine Pakete aus China und Hongkong mehr zuzustellen. Alibaba fallen um 1,9 Prozent, JD.com um 2,6 Prozent und PDD Holdings um 6,2 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(05.02.2025)

 

DOW JONES--Mit einer etwas leichteren Eröffnung präsentieren sich die europäischen Aktienmärkte am Mittwoch. Der DAX fällt um 0,4 Prozent auf 21.422 Punkte, der Euro-Stoxx-50 hält sich mit einem Minus von 0,1 Prozent besser. Fest im Markt liegen die europäischen Indizes der Banken- und der Pharmatitel nach guten Unternehmenszahlen, auf der Verliererseite stehen einmal mehr Autos und Technologie. Händler verweisen auf die relativ schwachen Unternehmensberichte von AMD und der Google-Mutter Alphabet. AMD brachen nachbörslich um fast 9 Prozent ein, gute Geschäftszahlen wurden von Problemen im KI-Geschäft überlagert. Auch mit Alphabet ging es nachbörslich steil bergab, hier enttäuschte das Cloud-Geschäft.

 

Daneben drückt weiterhin die Sorge vor einem Handelskrieg auf die Stimmung. "Die zuvor gemiedenen Staatsanleihen werden als sicherer Hafen wieder gesucht und gekauft", sagt Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners. Die Langläufer am deutschen Rentenmarkt haben die Verluste aus dem Januar schon wieder aufgeholt. "Bei der letzten Aktion 10-jähriger Bundesanleihen war die relative Nachfrage so hoch wie seit 23 Jahren nicht mehr", so Altmann.

 

Gold eilt von Rekord zu Rekord

Seit dem Sprung über das ehemalige Rekordhoch bei 2.790 Dollar zieht auch Gold immer weiter an. Am Morgen markiert die Feinunze mit 2.866 Dollar schon wieder ein Allzeithoch. In Euro gerechnet steht es noch knapp unter dem Rekordhoch vom Montag. "Die Unsicherheit über die Handels- und Zollpolitik treibt Anleger in sichere Häfen", erläutert Analyst Ahmad Assiri von Pepperstone. Daneben treibe der leichte Rücksetzer des Dollar die Feinunze nach oben.

 

Erholung im DAX noch nicht abschreiben

Auch auf der Aktienseite sollten Marktteilnehmer die Erholung noch nicht abschreiben, wie ein Händler sagt. Die Probleme von AMD und Alphabet seien hausgemacht, die Unternehmensberichte in Europa überraschten aber positiv. "Und die Zölle werden auch in China relativ gut weggesteckt", sagt er. Nach der langen Pause gaben die Kurse in China relativ moderat nach, andere Märkte wie der Kospi in Südkorea setzten die Erholung am Morgen fort.

 

Erneut starke Zahlen aus der Bankenbranche

Weitere starke Geschäftszahlen sollten laut Marktteilnehmern die Stimmung in der Bankenbranche stützen. Santander hat die Gewinnerwartungen deutlich um etwa 10 Prozent übertroffen und plant nun große Aktienrückkäufe. Auch die schwedischen Handelsbanken haben die Gewinnschätzungen übertroffen und legen ebenfalls ein Aktienrückkaufprogramm auf. Credit Agricole hat ein Rekordquartal hinter sich, die Dividende steigt nun auf 1,10 Euro, die Dividendenrendite auf 7,6 Prozent. Der Kurs steigt um 1,5 Prozent, Santander klettern um 8,1 Prozent und Handelsbanken um 1 Prozent.

 

Der Index der Pharmaaktien steigt um 1,3 Prozent. Nach ihren Unternehmensberichten gewinnen Novo Nordisk 4,7 Prozent und GSK gut 6 Prozent. Bei Novo Nordisk werden die Geschäftszahlen als stark bewertet, bei GSK der Ausblick.

 

Am deutschen Markt gewinnen Bechtle 5,5 Prozent auf 33,32 Euro. Die Geschäftszahlen dürften zwar nicht geeignet sein, um die Stimmung für Bechtle bereits nachhaltig zu drehen, so ein Händler. Dazu sei die Vorsteuermarge von 5,6 Prozent zu niedrig. Andererseits sei mit der Kurshalbierung auf knapp 30 Euro schon viel Negatives eingepreist, so dass die Tiefs bei knapp 30 Euro erst einmal nicht gefährdet sein sollten. Und im vierten Quartal hat sich das Geschäft laut Bechtle immerhin etwas belebt.

 

Quelle: stock3.com

News 05.02.2025

News 04.02.2025

Märkte USA

(04.02.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen sind am Dienstag auf Erholungskurs gegangen, nachdem US-Präsident Donald Trump nach Verhandlungen seine Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko zumindest vorerst wieder auf Eis gelegt hat. Dass China als Reaktion auf die US-Zölle von 10 Prozent ankündigte, seinerseits Importzölle vor allem auf Energieträger aus den USA zu erheben, störte in der Breite kaum. Die Vergeltungsmaßnahmen seien zunächst als Botschaft zu verstehen, ohne großen Schaden anzurichten, urteilten die Experten von Capital Economics. Dazu hofft der Markt auf Verhandlungslösungen, nachdem Trump baldige Gespräche mit China angekündigt hatte.

 

Der Dow-Jones-Index ging 0,3 Prozent höher aus dem Tag mit 44.556 Punkten. S&P-500 und die Nasdaq-Indizes, die am Vortag deutlicher nachgegeben hatten, erholten sich um 0,7 bzw. bis zu 1,4 Prozent. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1.958 (Montag: 947) Kursgewinner, 828 (1.849) -verlierer und 50 (53) unveränderte Aktien.

 

Am Anleihemarkt sanken die Renditen mit der teilweisen Entspannung in Zollfragen, zumal von dieser Seite inflationstreibende Effekte zunächst ausbleiben dürften. Dazu passend setzte der Dollar nach dem kräftigen Anstieg zum Start in die neue Woche seine bereits im Verlauf des Vortags eingeleitete Gegenbewegung fort. Der Euro erholte sich um 0,4 Prozent auf 1,0387 Dollar, der Dollarindex verlor 0,9 Prozent.

 

Gold wieder auf Rekordhoch

Sehr volatil ging es am Ölmarkt zu. Zunächst sanken die Preise stark um über 3 Prozent, am Ende des Tages betrug das Minus bei der US-Sorte WTI noch 0,8 Prozent. Händler erklärten die Erholung von den Tagestiefs mit Meldungen, wonach Präsident Trump beabsichtigen soll, "maximalen Druck" auf Iran auszuüben, der einen Stopp der Ölexporte aus dem Land beinhaltet, um Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu erwerben.

 

Gold profitierte angesichts der weiter drohenden und konjunkturbremsenden Handelskriege von seinem Ruf als sicherer Hafen und von den sinkenden Renditen der Anleihen wie auch dem schwachen Dollar. Mit 2.845 Dollar wurde erneut ein Rekordhoch erreicht. Zuletzt kostete die Feinunze 2.844 Dollar, rund 32 mehr als am Vortag.

 

Merck für Ausblick abgestraft

Bei den Einzelwerten machte vielfach die Berichtssaison für Kursbewegungen. Merck & Co brachen um 9,1 Prozent ein, nachdem das US-Pharmaunternehmen im Berichtsquartal einen Umsatzrückgang seines Blockbuster-HPV-Impfstoffs Gardasil berichtet hatte und außerdem mit dem Ausblick die Erwartung verfehlte. Der Gewinn im Quartal übertraf derweil die Analystenerwartungen.

 

Der Pharmakonzern Pfizer kehrte in die Gewinnzone zurück, Umsatz und Gewinn fielen zudem besser aus als erwartet. Nach Anfangsgewinnen verlor der Kurs dennoch 1,3 Prozent. Händler brachten das Minus in Zusammenhang damit, dass Robert F. Kennedy Jr. eine Abstimmung im Finanzausschuss des Senats über seine künftige Leitung des Gesundheitswesens überstanden hatte. Kennedy gilt als Impfskeptiker.

 

Ein schwächeres Snackgeschäft in Nordamerika bescherte Pepsico im vierten Quartal einen überraschenden Umsatzrückgang. Der Kurs verlor 4,5 Prozent.

 

Paypal übertraf mit bereinigtem Gewinn und auch Umsatz 2024 die Erwartungen. Dazu kündigte der Bezahldienstleister ein Aktienrückkaufprogramm von 15 Milliarden Dollar an. Für die Aktie ging es dennoch um über 13 Prozent steil nach unten. Susquehanna-Analyst James Friedman verwies auf die Zahlungsabwicklungstochter Braintree. Dort habe sich das Wachstum des gesamten Zahlungsvolumens von 30 Prozent 2023 auf 2 Prozent im vierten Quartal 2024 verlangsamt und drohe negativ zu werden.

 

Der Musik-Streamingdienst Spotify hatte ebenfalls gute Zahlen vorgelegt und mehr monatliche Nutzer hinzugewonnen als gedacht. Auch der Ausblick kam gut an. Der Kurs stieg um 13,2 Prozent.

 

Palantir Technologies schossen um 24 Prozent nach oben. Das Datenanalyseunternehmen hatte ein starkes Umsatzwachstum berichtet und sieht eine steigende Nachfrage nach KI-Produkten.

 

Dass laut "Financial Times" chinesische Regulierungsbehörden eine formelle Untersuchung gegen Intel erwägen sollen, belastete den Kurs nur anfangs. Intel büßten 0,5 Prozent ein. Zugleich soll China kartellrechtliche Untersuchungen gegen Google (+2,5%) und Nvidia (+1,7%) wieder aufgenommen haben, wohl als Druckmittel für Gespräche mit US-Präsident Trump.

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(04.02.2025)

 

DOW JONES--Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag leichter tendiert, maßgeblich belastet vom Minus von 7,0 Prozent bei UBS. Der Bankenriese profitierte im vierten Quartal zwar von einem deutlichen Wachstum der Investmentbank sowie der Vermögensverwaltung und verdiente mehr als erwartet. Dazu steigt die Dividende und die Bank kündigte für 2025 weitere Aktienrückkäufe an. Sie prognostiziert für das laufende Quartal aber zugleich einen Rückgang des Nettozinsertrags in der Vermögensverwaltung und im Bereich Personal & Corporate Banking. Analysten sprachen von einem nicht idealen Ertragsmix. In der zweiten Reihe ging es für Julius Bär nach dem Einbruch am Vortag nach den Geschäftszahlen um weitere 0,5 Prozent nach unten.

 

Der SMI verlor 0,6 Prozent auf 12.475 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 11 Kursverlierer und 8 -gewinner gegenüber, unverändert schlossen Swiss Life. Umgesetzt wurden 28,34 (Montag: 23,99) Millionen Aktien.

 

Neben UBS lagen Sonova sehr schwach im Markt. Ohne eigene Nachrichten ging es für das Papier um 3,4 Prozent abwärts. Novartis gingen 0,5 Prozent schwächer aus dem Tag. Der Pharmariese hat die Messlatte für mögliche Akquisitionen von Medikamenten zur Behandlung von Fettleibigkeit laut Unternehmenschef Vas Narasimhan sehr hoch gelegt. Man durchforste den Markt nach möglichen Deals, um die Medikamentenpipeline zu füllen und das Umsatzwachstum bis in die 2030er Jahre zu steigern, sagte er einem Interview mit dem Wall Street Journal.

 

Tagessieger im SMI waren Lonza mit einem Plus von 1,4 Prozent. Die Chemieaktie setzte damit die Aufwärtstendenz vom Vortag fort. In der Vorwoche hatte Lonza Quartalszahlen berichtet, worauf es analystenseitig einige Kurszielerhöhungen gab.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(04.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag noch etwas von dem jüngsten Rücksetzer erholt. Der DAX zog um 0,4 Prozent auf 21.506 Punkte an, der Euro-Stoxx-50 gewann 0,9 Prozent auf 5.265 Punkte. Auf der Gewinnerseite im DAX kletterten Infineon zweistellig nach oben, in Mailand standen Ferrari an der Spitze. UBS lagen dagegen sehr schwach im Markt. Mit Blick auf den Gesamtmarkt hieß es, die laufende Erholung sollte nicht überbewertet werden, die Stimmung bleibe von der Diskussion um die US-Zollpläne belastet. Die Unsicherheit zeigte sich auch im Goldpreis: Die Feinunze Gold war am Nachmittag mit zeitweise gut 2.845 Dollar so teuer wie nie zuvor.

 

Während US-Präsident Donald Trump die angedrohten zusätzlichen Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada zunächst für einen Zeitraum von 30 Tagen ausgesetzt hat, scheint mit China keine schnelle Einigung gefunden worden zu sein. Auch wenn der angedrohte Zoll mit 10 Prozent am unteren Ende der Eskalationsskala liegt, scheint ein Handelskrieg wahrscheinlich.

 

Infineon profitiert vom starken Dollar

Infineon hat für die Analysten von Warburg starke Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt und die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 nach oben angepasst. Dabei habe der starke US-Dollar eine entscheidende Rolle gespielt. Der Umsatz im Auftaktquartal lag mit 3,4 Milliarden Euro klar über den Erwartungen und der Prognose von 3,2 Milliarden Euro. Rund die Hälfte des positiven Effekts sei auf den starken Dollar zurückzuführen. Infineon haussierten mit Aufschlägen von 10,4 Prozent.

 

Ferrari auf der Überholspur

Während sich die deutschen Autotitel nur geringfügig erholten, ging es mit Ferrari dank eines starken Schlussquartals um 8 Prozent nach oben. Der Luxusautokonzern erzielte einen Nettogewinn von 386 Millionen Euro, Analysten hatten lediglich mit 335 Millionen Euro gerechnet. Auf das Jahr gesehen lagen die EBIT-Marge wie auch der Gewinn je Aktie oberhalb der Markterwartung, damit gilt die sportliche Bewertung erst einmal als gerechtfertigt, wie ein Marktteilnehmer sagte.

 

UBS sehr schwach - BNP fest

Auch bei den Banken stand weiterhin die Berichtssaison im Blick. Der Kurs der UBS verlor 7 Prozent. "Der Gewinn ist stark, stammt aber zum großen Teil aus dem volatilen Investmentbanking", so ein Marktteilnehmer. Das könnte bei der aktuellen Diskussion in der Schweiz über höhere Eigenkapitalanforderungen dazu führen, dass die UBS künftig gerade für die Risiken im Investmentbanking mehr Eigenkapital hinterlegen müsse. "Das würde dann wieder die Eigenkapitalrendite drücken", sagte er. Die Diskussion in der Schweiz wird als Reaktion auf das Desaster um die Credit Suisse gewertet. UBS lasteten auch auf dem SMI, der schweizerische Leitindex gab um 0,6 Prozent nach.

 

BNP Paribas gewannen dagegen 4,2 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn von 3,6 Milliarden Euro liege 8 Prozent über dem Unternehmenskonsens und 15 Prozent über der eigenen Schätzung, urteilte JP Morgan. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch höhere Erträge im Corporate & Institutional Banking (CIB) sowie niedrigere Rückstellungen getrieben. Nach Vorlage von Viertquartalszahlen zogen Raiffeisen um 3,6 Prozent an. Der Gewinn inklusive Russland bzw. Ukraine ist über der Schätzung der Citigroup ausgefallen.

 

Diageo schwach - Tequila bereitet Kopfschmerzen

Diageo fielen um 1,6 Prozent. "Diageo gelten als extrem anfällig, falls die Zölle doch noch eingeführt werden", so ein Marktteilnehmer. Diageo produziere Spirituosen in Mexiko, die dann in die USA exportiert würden. Zudem wurde in Mexiko vor dem Hintergrund des von Trump in dessen erster Amtszeit ausgehandelten Freihandelsabkommens gerade erst investiert. Im vergangenen Jahr hat Diageo allein Tequila im Wert von 1,6 Milliarden Dollar in die USA geliefert. Anheuser-Busch Inbev (-0,7%) mit der hohen Produktion in den USA sei derzeit möglicherweise die bessere Wahl in der Branche.

 

Die Geschäftszahlen für das vierte Quartal von Siltronic sind mehr oder weniger wie erwartet ausgefallen, allerdings ist die Dividendenankündigung deutlich unter der Prognose geblieben. Der Ausblick lese sich vorsichtig, so werde das erste Halbjahr 2025 deutlich unter dem zweiten Halbjahr 2024 erwartet, Besserung sei auch nicht für das kommende Jahr in Sicht, so ein Händler. Der Kurs stürzte um 8,1 Prozent ab.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(04.02.2025)

 

Die Sorge vor einem Handelskrieg durch von US-Präsident Donald Trump eingeführte Importzölle dürfte auch am Dienstag an der Wall Street für nachgebende Kurse sorgen. Neue Nahrung erhalten diese Befürchtungen durch die Ankündigung Chinas, Importzölle auf bestimmte Güter aus den USA zu erheben, insbesondere auf fossile Energieträger. Trump hatte am Samstag ein Dekret über Zollaufschläge für chinesische Produkte unterzeichnet. Es sieht einen zusätzlichen Satz von zehn Prozent auf bereits bestehende Zölle vor. Trump kündigte jedoch baldige Gespräche mit China an.

 

Kanada und Mexiko erwirkten am Vortag eine Aufschiebung der von den USA verhängten Zölle um einen Monat, doch damit ist der Konflikt noch nicht beendet. Zudem kündigte Trump auch höhere Zölle für Produkte aus der EU an. Vor diesem Hintergrund verliert der Future auf den S&P-500 aktuell 0,2 Prozent. "Märkte müssen einer Logik folgen, und wir sind der Meinung, das Fazit lautet, dass Trump bereit ist, sich durch Bluffs zu Erfolgen zu manövrieren, sei es in Bezug auf die Grenzsicherheit oder den Handel", so ING-Analyst Francesco Pescole.

 

Von der Konjunkturseite sind am Berichtstag kaum Impulse zu erwarten, es wird nach der Startglocke lediglich der Auftragseingang Industrie für Dezember veröffentlicht. Für Bewegung bei den Einzelkursen dürfte dagegen die Berichtssaison sorgen. Vor der Startglocke werden unter anderem Merck & Co, Pfizer, Pepsico und Paypal ihre Geschäftszahlen veröffentlichen. Nach Handelsende folgen noch die Ergebnisse der Google-Mutter Alphabet und Advanced Micro Devices (AMD).

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(04.02.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Dienstag mit kleinen Abgaben gestartet. Das Umfeld ist weiter von hoher Unsicherheit geprägt. Denn während US-Präsident Donald Trump die angedrohten zusätzlichen Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada zunächst für einen Zeitraum von 30 Tagen ausgesetzt hat, scheint mit China keine schnelle Einigung gefunden worden zu sein. Auch wenn der angedrohte Zoll mit 10 Prozent am unteren Ende der Eskalationsskala liegt, scheint ein Handelskrieg unausweichlich. China wird als Antwort Zölle auf einige aus den USA eingeführte Produkte erheben, darunter Öl, Kohle und Flüssiggas. Der Ölpreis fällt daraufhin, das US-Angebot dürfte auf bestimmten Märkten steigen.

 

Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 21.394 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,1 Prozent auf 5.213 nach unten. Am Devisenmarkt zeigt sich der Euro bei volatilem Verlauf bei 1,0330 Dollar. Volatil geht es auch an den Anleihemärkten zu. Derzeit steigen die Kurse, die Renditen fallen also. Gold gibt am Morgen leicht nach, notiert aber in Sichtweite des jüngsten Allzeithochs.

 

Trump hat klar gemacht, auch Europa ins Visier zu nehmen. Ob Mexiko und Kanada langfristig dem Handelskrieg entkommen können, bleibt abzuwarten. "Die Wahrscheinlichkeit von US-Zöllen gegen Mexiko und Kanada ist trotz der Verzögerung bei der Umsetzung gestiegen", urteilen die Analysten von Nomura. Kanada und Mexiko könnten "eine Einigung mit den USA erzielen, um entweder Zölle abzuwenden oder deren Auswirkungen durch bedingte Ausnahmen abzumildern", so die Analysten.

 

Infineon profitiert von einem starken Dollar

Infineon hat für die Analysten von Warburg starke Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt und ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2025 nach oben angepasst. Dabei habe der starke US-Dollar eine entscheidende Rolle gespielt. Der Umsatz im Auftaktquartal lag mit 3,4 Milliarden Euro klar über den Erwartungen und der Prognose von 3,2 Milliarden. Rund die Hälfte des positiven Effekts sei auf den starken Dollar zurückzuführen. Infineon haussieren mit Aufschlägen von 10,2 Prozent.

 

Die Geschäftszahlen für das vierte Quartal von Siltronic sind mehr oder weniger wie erwartet ausgefallen, allerdings ist die Dividendenankündigung unter der Prognose geblieben. Der Ausblick lese sich vorsichtig, so werde das erste Halbjahr 2025 deutlich unter dem zweiten Halbjahr 2024 erwartet, Besserung sei auch nicht für das kommende Jahr in Sicht, so ein Händler. Der Kurs stürzt um 12 Prozent ab.

 

Die Viertquartalszahlen von Dassault Systemes (-0,1%) sind laut JP Morgan im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Allerdings schätzen die Analysten den Ausblick auf das erste Quartal als schwächer ein. Das prognostizierte EBIT liege 3 Prozent unter der Marktschätzung. Auch bewege sich das in Aussicht gestellte Umsatzwachstum unter der Zielplanung für das Gesamtjahr von 6 bis 8 Prozent.

 

Geschäftszahlen aus dem Bankensektor

Zahlenausweise kommen auch aus dem Bankensektor: UBS hat starke Viertquartalszahlen vorgelegt, gestützt vor allem auf einer besseren Entwicklung im Investment Banking. Der Nettogewinn liegt mit 770 Millionen Dollar laut RBC weit über der Konsensschätzung von 483 Millionen. Allerdings stiegen die Kosten stärker als erwartet. Der Aktienkurs fällt um 3 Prozent.

 

Auch das Investmentbanking der BNP Paribas (+1,8%) hat sich gut entwickelt. Der bereinigte operative Gewinn von 3,6 Milliarden Euro liege 8 Prozent über dem Unternehmenskonsens und 15 Prozent über der eigenen Schätzung, urteilt JP Morgan. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch höhere Erträge im Corporate & Institutional Banking (CIB) sowie niedrigere Rückstellungen getrieben.

 

Nach Vorlage von Viertquartalszahlen starten Raiffeisen wenig verändert in den Handel. Der Gewinn inklusive Russland bzw. Ukraine ist mit 1,158 Milliarden Euro über der Schätzung der Citigroup von 610 Millionen Euro ausgefallen. Ohne Russland und die Ukraine habe das Ergebnis die Erwartungen der Analysten aber lediglich erfüllt. Der Ausblick auf das laufende Jahr liege im Rahmen der Erwartungen.

 

Quelle: stock3.com

News 03.02.2025

Märkte USA

(03.02.2025)

 

DOW JONES--Die Zollpolitik des neuen US-Präsidenten Donald Trump hat am Montag weltweit die Stimmung für Aktien getrübt. Am Wochenende hatte Trump seine Drohung wahrgemacht und Strafzölle zunächst auf Importe aus Kanada, Mexiko und China verhängt. Er beschwor damit Sorgen vor Handelskriegen, negativen Konjunktureffekten und höherer Inflation herauf. Mit der im Handelsverlauf an der Wall Street aufschlagenden Nachricht, dass die Zölle gegen Mexiko zunächst ausgesetzt werden, machte sich etwas Entspannung breit und die Indizes kamen deutlich von ihren Tagestiefs zurück.

 

Die mexikanische Präsidentin Sheinbaum hatte sich mit US-Präsident Trump auf eine einmonatige Aussetzung verständigt, weil beide Seiten nun gemeinsam gegen den Fentanyl-Handel über die US-Grenze vorgehen wollen. Auch gegen die EU hat Trump Importzölle angedroht, bislang aber noch nicht umgesetzt. China bereitet derweil laut Informanten angeblich ein Angebot vor, um höhere Zölle und die Beschränkung des Verkaufs von Technologie abzuwenden.

 

Der eng gefasste Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent im Minus mit 44.422 Punkten und damit rund 550 Punkte über dem frühen Tagestief, gestützt von als eher defensiv geltenden Aktien wie Unitedhealth (+1,0%), Procter & Gamble (+1,7%) oder Verizon (+1,5%). Walmart gewannen 1,4 Prozent. Der Lebensmittelriese könnte von den Zöllen profitieren, so die Analysten von Citi. Walmart sei am besten positioniert, um Marktanteile zu gewinnen, wenn die Lebensmittelpreise weiter steigen sollten. Schlusslicht im Dow waren Apple (-3,4%). Der S&P-500 und die Nasdaq-Indizes gaben um bis zu 1,2 Prozent nach.

 

Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 947 (Freitag: 805) Kursgewinner, 1.849 (1.990) -verlierer und 53 (51) unveränderte Aktien.

 

Viel Bewegung am Devisenmarkt - Anleiherenditen steigen

Auch am Devisen- und am Rohstoffmarkt sorgten die Zollankündigungen für deutliche Reaktionen. Der Dollar stieg zunächst stark, kam mit der Nachricht aus Mexiko aber wieder etwas zurück. Der Dollarindex legte dennoch um 0,5 Prozent zu, der Euro fiel auf 1,0294 Dollar. Mexikanischer Peso und kanadischer Dollar gaben zunächst stark nach zum US-Dollar, machten die Verluste im Handelsverlauf aber wieder wett. Zum Kanada-Dollar hieß es, er sei von Spekulationen gestützt worden, dass auch zwischen den USA und Kanada noch eine Lösung in der Zollthematik gefunden werden könnte.

 

Weil die US-Zölle potenziell höhere Preise in den USA zur Folge haben, dürfte die US-Notenbank darauf tendenziell mit einer restriktiven Geldpolitik und höheren Zinsen reagieren, das stützte weltweit den US-Dollar. Für den Yen ging es aber nach oben. Er gilt zum einen als eine Art sicherer Hafen am Devisenmarkt, dazu ist die japanische Notenbank aktuell auf Zinserhöhungskurs.

 

Am Anleihemarkt ging es mit den Renditen am kürzeren Ende nach oben, am längeren etwas nach unten vor dem Hintergrund der Inflationsspekulation als Folge der Zölle. Die Festverzinslichen seien aber zugleich auch als sicherer Hafen gesucht gewesen, hieß es. Das Gold profitierte klar von seinem Ruf als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Der Goldpreis stieg um 0,6 Prozent auf 2.816 Dollar. Im frühen Handel hatte er mit 2.830 Dollar ein neues Rekordhoch erreicht. Die Ölpreise zogen nur leicht an, auch wenn es sich bei den mit Zöllen belegten Kanada und zunächst auch Mexiko um die größten Ölimporteure der USA handelt.

 

Nach der Startglocke veröffentlichte US-Konjunkturdaten gingen im Zoll-Wirrwar unter. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global für das verarbeitende Gewerbe ist im Januar in zweiter Lesung deutlich besser als erwartet ausgefallen, ebenso der ISM-Einkaufsmanagerindex.

 

Autowerte besonders unter Druck

Bei den Einzelwerten standen vor allem Autowerte im Fokus. Ford, General Motors, Stellantis und Tesla verlloren zwischen 1,9 und 5,2 Prozent. Der S&P-500-Subindex knickte um fast 5 Prozent ein. Die Branche gilt als besonders anfällig für Zölle, weil Mexiko und Kanada eine wichtige Rolle in den Lieferketten für die Autoproduktion spielen.

Constellation Brands büßten 3,5 Prozent ein. Auch hier werden besonders negative Folgen durch die Zölle befürchtet. Piper Sandler hatte die Aktie des Bierbrauers zudem auf "Neutral" abgestuft.

 

Die Aktie des im kanadischen Vancouver ansässigen Sportmodeherstellers Lululemon wurde ebenfalls verkauft, der Kurs gab um 0,9 Prozent nach.

 

Am besten hielten sich Aktien aus den Sektoren Telekommunikation (+1,9%) und Massenkonsum (+1,5%), die als weniger konjunkturempfindlich gelten.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(03.02.2025)

 

DOW JONES--Die Ankündigung von Importzöllen auf Produkte aus Kanada, Mexiko und China durch US-Präsident Donald Trump hat am Montag an der Wall Street eine Verkaufswelle ausgelöst. Zuvor waren deswegen bereits in Asien und Europa die Aktienkurse auf Talfahrt gegangen. Mit der dann aufschlagenden Nachricht, dass die Zölle gegen Mexiko zunächst ausgesetzt werden, kamen die Kurse und die Indizes aber deutlich von ihren Tagestiefs zurück.

 

Die mexikanische Präsidentin Sheinbaum hat sich mit US-Präsident Trump auf eine einmonatige Aussetzung verständigt, weil beide Seiten gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung des Fentanyl-Handels über die US-Grenze ergreifen wollen. Dessen ungeachtet weckt die tatsächliche Einführung der schon lange angedrohten Zölle sowohl Konjunktur- als auch Inflationssorgen. Sollten sie die Konjunktur bremsen, könnte wegen der zugleich anziehenden Inflation die US-Notenbank dann möglicherweise nicht mit Zinssenkungen gegenzusteuern versuchen.

 

Zur Mittagszeit in New York liegt der Dow-Jones-Index nur noch 0,2 Prozent zurück bei 44.435 Punkten, fast 600 Punkte über dem Tagestief. Der S&P-500 und die Nasdaq-Indizes verlieren bis zu 1,2 Prozent.

 

Auch gegen die EU hat Trump Importzölle angekündigt, bislang aber noch nicht umgesetzt. China bereitet derweil laut Informanten angeblich ein Angebot vor, um höhere Zölle und die Beschränkung des Verkaufs von Technologie abzuwenden.

 

Viel Bewegung am Devisenmarkt - Wenig Bewegung am Anleihemarkt

Auch am Devisen- und am Rohstoffmarkt sorgen die Zollankündigungen für deutliche Reaktionen. Der Dollar stieg zunächst stark, kam dann mit der Nachricht aus Mexiko aber wieder etwas zurück. Der Dollar-Index legt um 0,5 Prozent zu, der Euro fällt auf 1,0275 Dollar und nähert sich der Parität.

 

Erholt von ihren Tagestiefs zeigen sich der mexikanische Peso und der kanadische Dollar. Zu letzterem heißt es, hier stützten Spekulationen, dass auch zwischen den USA und Kanada noch eine Lösung gefunden werden könnte. Weil die US-Zölle potenziell höhere Preise in den USA zur Folge haben, dürfte die Fed darauf tendenziell mit einer restriktiven Geldpolitik und höheren Zinsen reagieren, das stützt weltweit den US-Dollar. Für den Yen geht es dagegen nach oben. Er gilt zum einen wie der Schweizer Franken als eine Art sicherer Hafen am Devisenmarkt, dazu ist die japanische Notenbank aktuell auf Zinserhöhungskurs.

 

Gold auf Rekordhoch

Am Anleihemarkt ziehen die Renditen trotz der Inflationsspekulation nicht an, auch weil die Festverzinslichen zugleich als sicherer Hafen gesucht sind. Dazu sagte Susan Collins, Präsidentin der Fed von Boston, dass die vorgeschlagenen Zölle von Trump kurzfristig einen Impuls auf die Inflation haben dürften.

 

Die Flucht in sichere Häfen treibt auch den Goldpreis nach oben, er steigt um 0,6 Prozent auf 2.816 Dollar, hatte früher im Handel mit 2.830 Dollar aber auch schon ein neues Rekordhoch erreicht.

 

Die Ölpreise zeigen eine Berg- und Talfahrt, sie liegen aktuell wenig verändert. Zunächst waren sie mit der Zollankündigung stärker gestiegen, unter anderem aus Sorge vor Lieferunterbrechungen.

 

Nach der Startglocke veröffentlichte US-Konjunkturdaten gehen im Zoll-Hin-und-Her unter. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global für das verarbeitende Gewerbe ist im Januar in zweiter Lesung deutlich besser als erwartet ausgefallen, ebenso der ISM-Einkaufsmanagerindex.

 

Autowerte im Rückwärtsgang

Bei den Einzelwerten stehen vor allem Autowerte im Fokus. General Motors, Ford, Stellantis und Tesla verlieren zwischen 1,2 und 5,5 Prozent. Der S&P-500-Subindex knickt um über 5 Prozent ein. Die Branche gilt als besonders anfällig für Zölle, weil Mexiko und Kanada eine wichtige Rolle in den Lieferketten spielen.

 

Constellation Brands büßen 2,7 Prozent ein. Auch hier werden besonders negative Folgen durch die Zölle befürchtet. Piper Sandler hat die Aktie des Bierbrauers auf "Neutral" abgestuft.

 

Die Aktie des im kanadischen Vancouver ansässigen Sportmodeherstellers Lululemon wird ebenfalls verkauft, der Kurs fällt um 1,2 Prozent.

 

Walmart liegen 1,2 Prozent im Plus. Der Lebensmittelriese könnte von den Zöllen profitieren, so die Analysten von Citi. Der starke Anstieg der Lebensmittelpreise im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine sei der Beginn von großen Marktanteilsgewinnen gewesen. Walmart sei am besten positioniert, um Marktanteile zu gewinnen, wenn die Lebensmittelpreise weiter steigen sollten.

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(03.02.2025)

 

DOW JONES--Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag zwar mit Verlusten den Handel beendet, das Minus hielt sich aber im Vergleich zu den europäischen Nachbarbörsen im Rahmen. Weltweit sorgten von den USA verhängte Importzölle zunächst gegen Kanada, Mexiko und China für fallende Aktienkurse, weil die Finanzmärkte als Folge Konjunktureinbußen und eine höhere Inflation befürchten. Letzteres könnte den eingeleiteten Zinssenkungsprozess stören. Am späten Nachmittag sorgte die Nachricht zumindest für etwas Entlastung, dass die Zölle gegen Mexiko zunächst noch einmal ausgesetzt wurden.

 

Dass das Minus in Zürich geringer als anderswo ausfiel, dafür sorgten die als defensiv geltenden Indexschwergewichte, die von den Konjunktursorgen weniger tangiert wurden. So schlossen Nestle sogar ein halbes Prozent im Plus, ebenso Novartis. Das andere Pharma-Schwergewicht Roche büßte lediglich 0,1 Prozent ein.

Tagessieger waren Lonza, sie legten gestützt von höheren Kursziele durch die Deutsche Bank und Barclays um 2,7 Prozent zu. Das Unternehmen hatte in der Vorwoche Geschäftszahlen vorgelegt.

 

Der SMI verlor 0,4 Prozent auf 12.547 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 17 Kursverlierer und 3 -gewinner gegenüber. Gehandelt wurden 23,99 (Freitag: 30,78) Millionen Aktien.

 

Am Ende im Leitindex lagen der Technologiewert Logitech (-3,1%) vor den konjunkturempfindlichen Sika (-2,4%), Kuehne + Nagel (-2,1%) und ABB (-1,8%).

 

In der zweiten Reihe knickte der Kurs von Julius Bär um fast 13 Prozent ein. Die Bank steigerte im vergangenen Jahr den Gewinn zwar deutlich und übertraf auch die Markterwartungen. Für große Enttäuschung habe aber das Fehlen eins Aktienrückkaufprogramms gesorgt, hieß es.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(03.02.2025)

 

DOW JONES--Die Ankündigung hoher Importzölle auf Produkte aus Kanada, Mexiko und China durch US-Präsident Donald Trump sorgt zu Wochenbeginn für kräftige Abgaben an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index verliert 0,9 Prozent auf 44.141 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite geben um 1,4 bzw. 1,9 Prozent nach.

 

Die Entscheidung dürfte Vergeltungsmaßnahmen auslösen, so die Einschätzung von Vasu Menon, Managing Director für Investmentstrategie bei OCBC. Trumps Anordnungen enthielten zudem Vergeltungsklauseln, die die US-Zölle erhöhen würden, sollten die Länder ihrerseits mit Gegenmaßnahmen reagieren. "Sollte er diese Klauseln umsetzen, könnten wir eine Eskalation des Handelskrieges erleben", fügt Menon hinzu. Auch gegen die EU hat Trump hohe Importzölle angekündigt.

 

China will den USA Kreisen zufolge indessen entgegenkommen. Die chinesische Regierung bereite ein Angebot vor, um höhere Zölle und die Beschränkung des Verkaufs von Technologie abzuwenden, wie über die Vorgänge informierte Personen sowohl in Peking als auch in Washington berichteten. Das chinesische Angebot sei ein Zeichen dafür, dass China bestrebt sei, die Handelsgespräche in Gang zu bringen.

 

Die Entscheidung von Trump könnte zudem Auswirkungen auf den künftigen Zinskurs der US-Notenbank haben. Mit dem Risiko einer höheren Inflation nach den angekündigten US-Importzöllen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) bei Zinssenkungen länger pausieren wird, so der Senior-Research-Stratege Michael Brown von Pepperstone.

 

Dollar legt kräftig zu - Ölpreise steigen

Auch an den Devisen- und Rohstoffmärkten sorgen die Zoll-Ankündigungen für deutliche Reaktionen. So legt der US-Dollar kräftig zu. Der Dollar-Index steigt um 0,8 Prozent, ist von seinem Tageshoch aber schon wieder etwas zurückgekommen. Der Kanada-Dollar fiel im Verlauf auf den tiefsten Stand seit 2003. Auch der mexikanische Peso steht unter Druck. Der Euro kann sich von zwischenzeitlichen Abgaben wieder erholen. US-Zölle erhöhen in den USA den heimischen Inflationsdruck und die Fed dürfte darauf mit einer restriktiven Geldpolitik reagieren - die dann höheren Realzinsen machten den Greenback attraktiver, so Devisenanalyst Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

 

Kräftig nach oben geht es für die Ölpreise, die Notierungen für Brent und WTI ziehen um bis zu 1,7 Prozent an. Nach Einschätzung der ING treiben Befürchtungen über Lieferunterbrechungen die Preise an. Dennoch könnte die Öl-Stärke nur kurzzeitig sein, da eskalierende Handelsspannungen das globale Wachstum erheblich beeinträchtigen und letztlich die Nachfrage dämpfen könnten, meinen Marktbeobachter.

 

Der Goldpreis und die Anleihen profitieren von ihrem Status als "sicherer Hafen". Das Aufwärtspotenzial beim Gold sei jedoch begrenzt aufgrund des starken Dollar, heißt es. Auch die Anleihen ziehen leicht an. Ökonomen sind sich uneinig über die möglichen Auswirkungen der Importzölle. Viele von ihnen erwarten, dass diese die Inflation anheizen und das Wachstum in den USA dämpfen werden. Die Investoren warten ab, bis die Auswirkungen auf die Preise spürbar werden, um abschätzen zu können, ob die Fed die Zinsen länger halten oder anheben wird, heißt es.

 

Die nach der Startglocke anstehenden US-Konjunkturdaten, unter anderem der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe im Januar, dürften in den Hintergrund treten und keinen Impuls liefern.

 

Autowerte im Rückwärtsgang

Bei den Einzelwerten stehen vor allem die Autowerte unter Druck. So fallen die Aktien von General Motors und Ford um 5,0 bzw. 3,5 Prozent. Die Branche gilt als besonders anfällig für Zölle, da Mexiko und Kanada eine entscheidende Rolle in den Lieferketten vieler Unternehmen spielen.

 

Constellation Brands büßen 5,7 Prozent ein. Hier befürchten Investoren Auswirkungen von Trumps Mexiko-Zöllen auf den Importeur der Bier-Marken Modelo und Corona.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(03.02.2025)

 

DOW JONES--Nachdem US-Präsident Donald Trump am Wochenende hohe Importzölle auf Produkte aus Kanada, Mexiko und China angekündigt hat, deuten sich an der Wall Street zu Wochenbeginn kräftige Abgaben an. Der Future auf den S&P-500 verliert aktuell 1,6 Prozent. Die Entscheidung dürfte Vergeltungsmaßnahmen auslösen, so die Einschätzung von Vasu Menon, Managing Director für Investmentstrategie bei OCBC. Trumps Anordnungen enthielten zudem Vergeltungsklauseln, die die US-Zölle erhöhen würden, sollten die Länder ihrerseits mit Gegenmaßnahmen reagieren. "Sollte er diese Klauseln umsetzen, könnten wir eine Eskalation des Handelskrieges erleben", fügt Menon hinzu. Auch gegen die EU hat Trump hohe Importzölle angekündigt.

 

China will den USA Kreisen zufolge indessen entgegenkommen. Die chinesische Regierung bereite ein Angebot vor, um höhere Zölle und die Beschränkung des Verkaufs von Technologie abzuwenden, wie über die Vorgänge informierte Personen sowohl in Peking als auch in Washington berichteten. Das chinesische Angebot sei ein Zeichen dafür, dass China bestrebt sei, die Handelsgespräche in Gang zu bringen.

 

Die Entscheidung von Trump könnte zudem Auswirkungen auf den künftigen Zinskurs der US-Notenbank haben. Mit dem Risiko einer höheren Inflation nach den angekündigten US-Importzöllen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) bei Zinssenkungen länger pausieren wird, so der Senior-Research-Stratege Michael Brown von Pepperstone.

 

Auch an den Devisen- und Rohstoffmärkten sorgen die Zoll-Ankündigungen für deutliche Reaktionen. So legt der US-Dollar kräftig zu. Der Dollar-Index steigt um 0,7 Prozent, ist von seinem Tageshoch aber schon wieder etwas zurückgekommen. Der Kanada-Dollar notierte dagegen im Verlauf so tief wie zuletzt 2003. Auch der mexikanische Peso steht unter Druck. Der Euro kann sich von zwischenzeitlichen Abgaben wieder erholen. US-Zölle erhöhen in den USA den heimischen Inflationsdruck und die Fed dürfte darauf mit einer restriktiven Geldpolitik reagieren - die dann höheren Realzinsen machten den Greenback attraktiver, so Devisenanalyst Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

 

Kräftig nach oben geht es für die Ölpreise, die Notierungen für Brent und WTI ziehen um bis zu 2,7 Prozent an. Nach Einschätzung der ING treiben Befürchtungen über Lieferunterbrechungen die Preise an. Dennoch könnte die Öl-Stärke nur kurzzeitig sein, da eskalierende Handelsspannungen das globale Wachstum erheblich beeinträchtigen und letztlich die Nachfrage dämpfen könnten, meinen Marktbeobachter.

 

Der Goldpreis und die Anleihen legen leicht zu und profitieren damit von ihrem Status als "sicherer Hafen". Allerdings sei das Aufwärtspotenzial beim Gold aufgrund des starken Dollar begrenzt, heißt es.

Die nach der Startglocke anstehenden US-Konjunkturdaten, unter anderem der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe im Januar, dürften in den Hintergrund treten und keinen Impuls liefern.

 

Autowerte im Rückwärtsgang

Bei den Einzelwerten stehen vor allem die Autowerte unter Druck. So fallen die Aktien von General Motors und Ford vorbörslich um 6,0 bzw. 4,0 Prozent. Die Branche gilt als besonders anfällig für Zölle, da Mexiko und Kanada eine entscheidende Rolle in den Lieferketten vieler Unternehmen spielen.

 

Constellation Brands büßen 4,7 Prozent ein. Hier befürchten Investoren Auswirkungen von Trumps Mexiko-Zöllen auf den Importeur der Bier-Marken Modelo und Corona.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(03.02.2025)

 

DOW JONES--Die Angst vor einem globalen Handelskrieg hält die europäischen Aktienmärkte am Montagmittag weiter im Atem. Der DAX verliert 1,7 Prozent auf 21.359 Punkte, notiert damit aber klar über dem Tagestief von 21.253 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 fällt ebenfalls um 1,6 Prozent und steht bei 5.199 Punkten. "Nun sind es die Zölle, die die lange erwartete Konsolidierung an den europäischen Aktienmärkten einleiten", so ein Marktteilnehmer. US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 25 Prozent auf Einfuhren aus Mexiko und Kanada in Kraft gesetzt, auf Energie aus Kanada sind es 10 Prozent. Beide Länder wollen nun mit Gegenmaßnahmen reagieren. Auch auf Einfuhren aus China hat Trump Zölle von 10 Prozent verhängt.

 

US-Präsident Trump hat klar gemacht, dass Zölle auf europäische Einfuhren folgen werden, und zwar "recht bald". Sollte die US-Regierung Importzölle von 10 Prozent auf europäische Einfuhren verhängen, würde dies nach Einschätzung der Deutschen Bank die europäische Wirtschaftsleistung um 0,5 bis 0,9 Prozent verringern. Das hätte natürlich Auswirkungen auf die Geldpolitik. Für einen solchen Fall glaubt die Deutsche Bank, dass der EZB-Einlagensatz bis Ende des Jahres auf 1,50 Prozent fallen würde. Derzeit wird am Markt eine Zinserwartung von 2,00 Prozent eingepreist.

 

VW "im Brennpunkt der Zölle"

Für Autoaktien geht es 3,7 Prozent nach unten. "Sie stehen mit den verhängten Zöllen besonders im Brennpunkt", so ein Marktteilnehmer zu Volkswagen. VW ist einer der größten Autobauer in Mexiko und fertigt dort auch für den US-Markt. Hinzu kommt laut Beobachtern eine Batteriezellenfabrik, die von der Konzerntochter PowerCo in Kanada gebaut wird. Der Kurs gibt 6,2 Prozent ab. Daneben fallen Daimler Truck um 6,9 Prozent, BMW um 3,9 Prozent und Porsche AG um 4,5 Prozent.

 

Neben VW stehen zum Wochenauftakt auch Porsche AG im Blick, hier geht es aber vor allem um Personalien, mit denen das Unternehmen auf die schwache operative Entwicklung reagiert. Der langjährige Finanzvorstand Lutz Meschke und Vertriebschef Detlev von Platen sollen aus dem Vorstand ausscheiden. Porsche steckt, wie viele andere Autohersteller auch, besonders in China momentan in der Krise.

 

Rüstungsaktien stehen dagegen auf der Gewinnerseite. Rheinmetall steigen um 1,5 Prozent und Hensoldt um 0,7 Prozent. Händler verweisen auf US-Außenminister Marco Rubio. Der sagte, Deutschland solle mehr für die Verteidigung ausgeben und weniger für Sozialprogramme. Die USA subventionierten in Deutschland und Frankreich die Möglichkeiten der teuren Frühverrentung. Länder wie Polen, Litauen, Estland und Finnland bemühten sich stärker.

 

Telkomwerte stabil

Relativ gut halten sich die Indizes der Telekomtitel. Im DAX gewinnen Deutsche Telekom 0,5 Prozent. Im SDAX steigen Atoss Software mit Kaufempfehlungen um 4,7 Prozent. Das Minus von 5,6 Prozent bei Thyssenkrupp ist zur Hälfte dem Dividendenabschlag geschuldet.

 

Kurseinbruch bei Julius Bär - zur "Kulturrevolution"

Julius Bär brechen um 12,2 Prozent ein. Der Konzern hat zwar den Nettogewinn im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, die Kernkapitalquote verfehlte jedoch die Erwartungen. "Der Markt reagiert verschnupft auf die Kernkapitalquote", so ein Marktteilnehmer zu Julius Bär. Mit 14,2 Prozent liege sie klar unter dem Konsens von 14,8 Prozent. "Allerdings laufen die Gewinne gut und mit dem CEO-Wechsel weht ein frischer Wind", sagt er. Von daher seien die Chancen gut, dass der Kurs schon bald wieder nach oben laufe. "Rückschlag zum Kauf nutzen", sagt er.

 

L'Oreal trennt sich von einem Teil seiner Beteiligung an Sanofi. Das dürfte den Kurs von Sanofi aber nicht stärker drücken, weil die Titel über das Aktienrückkaufprogramm des Pharmakonzerns abfließen. Während Sanofi mit einem Minus von 0,2 Prozent vergleichsweise gut im Markt liegen, geben L'Oreal 1,8 Prozent ab. Und ABB hat nun ein weiteres Aktienrückkaufprogramm angekündigt, es soll bis zu 1,5 Milliarden Dollar umfassen. Der Kurs fällt trotzdem um 2,7 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(03.02.2025)

 

Nachdem US-Präsident Donald Trump am Wochenende hohe Importzölle auf Produkte aus Kanada, Mexiko und China erhoben hat, dürfte die Wall Street mit kräftigen Abgaben in die neue Handelswoche starten. Der Future auf den S&P-500 verliert aktuell 1,5 Prozent. Die Entscheidung von Trump dürfte Vergeltungsmaßnahmen auslösen, so die Einschätzung von Vasu Menon, Managing Director für Investmentstrategie bei OCBC. Trumps Anordnungen enthielten zudem Vergeltungsklauseln, die die US-Zölle erhöhen würden, sollten die Länder ihrerseits mit Gegenmaßnahmen reagieren. "Sollte er diese Klauseln umsetzen, könnten wir eine Eskalation des Handelskrieges erleben", fügt Menon hinzu. Auch gegen die EU hat Trump hohe Importzölle angekündigt.

 

Die Entscheidung von Trump könnte zudem Auswirkungen auf den künftigen Zinskurs der US-Notenbank haben. Mit dem Risiko einer höheren Inflation nach den angekündigten US-Importzöllen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass das Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) bei Zinssenkungen länger pausieren wird, so die Einschätzung des Senior-Research-Strategen Michael Brown von Pepperstone.

 

Auch an den Devisen- und Rohstoffmärkten sorgen die Ankündigungen von Trump für deutliche Reaktionen. So legt der US-Dollar kräftig zu, der Dollar-Index steigt um 1,1 Prozent. Der Kanada-Dollar notiert dagegen im Verlauf so tief wie zuletzt 2003. Auch der mexikanische Peso und der Euro stehen unter Druck. US-Zölle erhöhen in den USA den heimischen Inflationsdruck und die Fed dürfte darauf mit einer restriktiven Geldpolitik reagieren - die dann höheren Realzinsen machten den Greenback attraktiver, so Devisenanalyst Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

 

Kräftig nach oben geht es dagegen für die Ölpreise, die Notierungen für Brent und WTI ziehen um bis zu 2,3 Prozent an. Nach Einschätzung der ING treiben Befürchtungen über Lieferunterbrechungen die Preise an. Dennoch könnte die Stärke des Öls nur kurzzeitig sein, da eskalierende Handelsspannungen das globale Wachstum erheblich beeinträchtigen und letztlich die Nachfrage dämpfen könnten, meinen Marktbeobachter.

 

Die anstehenden US-Konjunkturdaten, unter anderem der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe im Januar, dürften in den Hintergrund treten und keinen Impuls liefern.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(03.02.2025)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Angst vor einem globalen Handelskrieg drückt zum Wochenauftakt auf die europäischen Aktienkurse. Der DAX gibt zunächst fast 400 Punkte ab, aktuell notiert er nur noch 1,6 Prozent auf 21.380 Punkte im Minus. Vorbörslich hatte es nach noch deutlich stärkeren Verlusten ausgesehen. Der Euro-Stoxx-50 verliert ebenfalls 1,6 Prozent und steht bei 5.204 Punkten. "Nun sind es die Zölle, die die lange erwartete Konsolidierung an den europäischen Aktienmärkten einleiten", so ein Marktteilnehmer. US-Präsident Donald Trump hat nun Zölle von 25 Prozent auf Einfuhren aus Mexiko und Kanada in Kraft gesetzt, auf Energie aus Kanada sind es 10 Prozent. Beide Länder wollen nun mit Gegenmaßnahmen reagieren. Auch auf Einfuhren aus China hat Trump Zölle von 10 Prozent verhängt, auf Einfuhren aus der EU hat er Zölle angekündigt.

 

"Überraschend ist die Entwicklung eigentlich nicht", so ein Marktteilnehmer. Andererseits seien die Zölle nach der jüngsten Rally um 2.000 Punkte "ein willkommener Anlass" für Gewinnmitnahmen, sagt er. Mit einem Plus von 9,4 Prozent hat der DAX im Januar bereits mehr Gewinn erzielt als eine durchschnittliche Jahresperformance - und das, nachdem bereits die beiden vergangenen Jahre mit Gewinnen von je etwa 20 Prozent sehr stark gewesen waren.

 

Andererseits haben sich offensichtlich schon viele Marktteilnehmer auf einen kräftigen Rückschlag positioniert. Das zeigt die Entwicklung an der Terminbörse am Freitag mit der Put-Call-Ratio von 5 auf DAX-Optionen. Mit den vielen Puts sichern sich Marktteilnehmer gegen fallende Kurse ab oder setzen gar auf einen kräftigen Rücksetzer.

 

Irgendwann lösen sie die Puts auf und streichen so ihre Gewinne ein, und die daraus resultierenden Käufe am Aktienmarkt treiben dann die Kurse wieder nach oben.

 

VW "im Brennpunkt der Zölle"

"Sie stehen mit den verhängten Zöllen besonders im Brennpunkt", so ein Marktteilnehmer zu Volkswagen. VW ist einer der größten Autobauer in Mexiko und fertigt dort auch für den US-Markt. Hinzu kommt laut Beobachtern eine Batteriezellenfabrik, die von der Konzerntochter PowerCo in Kanada gebaut wird. Der Kurs gibt 5,3 Prozent ab.

 

Daneben fallen Daimler Truck um 5,3 Prozent, BMW um 4,5 Prozent und Porsche AG um 4,6 Prozent. Neben VW stehen zum Wochenauftakt auch Porsche AG im Blick, hier geht es aber vor allem um Personalien, mit denen das Unternehmen auf die schwache operative Entwicklung reagiert. Der langjährige Finanzvorstand Lutz Meschke und Vertriebschef Detlev von Platen sollen aus dem Vorstand ausscheiden. Porsche steckt, wie viele andere Autohersteller auch, besonders in China momentan in der Krise. Der Absatz sackte auf dem größten Automarkt vergangenes Jahr um mehr als ein Viertel ab. "Porsche reagiert nun, das sollte eigentlich positiv aufgenommen werden", sagt ein Beobachter.

 

Mit Blick auf die von US-Präsident Trump verhängten und angekündigten Zölle meint er, Porsche dürften unter diesen kaum leiden. Das gelte zumindest in dem Szenario, dass Einfuhren aus der EU mit einem Zoll von 10 Prozent belegt werden. "Wer in den USA einen Porsche kaufen will, lässt es nicht an 10 Prozent Zoll scheitern", so der Beoachter mit Blick auf die entsprechende Käuferschicht. Der Kurs verliert mit 3,9 Prozent deutlich weniger als VW. Der Branchenindex der Autoaktien in Europa gibt 3,7 Prozent ab.

 

Telkomwerte und Versorger stabil

Relativ gut halten sich die Indizes der Telekomtitel und der Versorger, beide hängen wenig am Welthandel und können sich knapp behaupten. Im DAX gewinnen Deutsche Telekom 0,4 Prozent und Eon 0,3 Prozent.

Im SDAX steigen Atoxx Software mit Kaufempfehlungen um 4 Prozent. Das Minus von 6 Prozent bei Thyssenkrupp ist zur Hälfte dem Dividendenabschlag geschuldet.

 

Kurseinbruch bei Julius Bär - zur "Kulturrevolution"

Julius Bär brechen um 8,5 Prozent ein. Der Konzern hat zwar den Nettogewinn im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, die Kernkapitalquote verfehlte jedoch die Erwartungen. "Der Markt reagiert verschnupft auf die Kernkapitalquote", so ein Marktteilnehmer zu Julius Bär. Mit 14,2 Prozent liege sie klar unter dem Konsens von 14,8 Prozent. "Allerdings laufen die Gewinne gut und mit dem CEO-Wechsel weht ein frischer Wind", sagt er. Von daher seien die Chancen gut, dass der Kurs schon bald wieder nach oben laufe. "Rückschlag zum Kauf nutzen", sagt er.

 

L'Oreal trennt sich von einem Teil seiner Beteiligung an Sanofi. Das dürfte den Kurs von Sanofi aber nicht stärker drücken, weil die Titel über das Aktienrückkaufprogramm des Pharmakonzerns abfließen. Während Sanofi mit einem Minus von 0,5 Prozent vergleichsweise gut im Markt liegen, geben L'Oreal 1,7 Prozent ab. Und ABB hat nun ein weiteres Aktienrückkaufprogramm angekündigt, es soll bis zu 1,5 Milliarden Dollar umfassen. Der Kurs fällt trotzdem um 2,7 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

News 31.01.2025

Märkte Schweiz

(30.01.2025)

 

DOW JONES--Nach der jüngsten Aufwärtsbewegung hat der schweizerische Aktienmarkt den letzten Handelstag der Woche mit einem leichten Minus beendet. Hier könnte es vor dem Wochenende zu vereinzelten Gewinnmitnahmen gekommen sein, hieß es. Es werde mit Spannung darauf geblickt, ob und in welcher Form US-Präsident Donald Trump am Samstag tatsächlich wie angekündigt neue Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko verhängen wird.

 

Im Fokus standen die Ergebnisse von Novartis für das vierte Quartal. Der Biotechnologie- und Pharmakonzern hat mit einem stärkeren Umsatzwachstum und einer besseren Marge im vierten Quartal aufgewartet. Entsprechend wird die Dividende um über 6 Prozent erhöht. Die Aktie war mit einem Plus von 1,9 Prozent Tagesgewinner im SMI.

Der SMI verlor 0,1 Prozent auf 12.597 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursverlierer und 5 -gewinner gegenüber, unverändert schloss 1 Aktie. Umgesetzt wurden 30,76 (zuvor: 21,42) Millionen Aktien.

Für die Titel aus dem Luxusgüter-Sektor ging es ebenfalls mehrheitlich nach oben. Swatch verbesserten sich um 1,5 Prozent und Richemont schlossen nach zwischenzeitlichen Gewinnen wenig verändert. Salvatore Ferragamo hat besser als befürchtet ausgefallene Geschäftszahlen vorgelegt. Damit zeigten sie sich resistent gegen den Kurseinbruch der Branchenwerte, nachdem jüngst LVMH mit Geschäftszahlen enttäuscht hatte. Zwar ging auch bei Ferragamo wegen eines schwächeren China-Geschäfts der Nettoumsatz zurück, dies jedoch weniger als befürchtet. Dazu konnte über ein beschleunigtes Absatzmomentum im Direktverkauf berichtet werden.

 

Die Aktien von Roche gewannen nach den soliden Gesamtjahresergebnissen am Vortag weitere 0,3 Prozent. Hier habe das Zusammenwirken bewährter und neuer Wachstumsträger der Pharmasparte den negativen Dreiklang aus Währungsgegenwind, "Umsatz-Bremsspuren" durch biogenerische Konkurrenz für ältere Krebsantikörper und den Wegfall "pandemischer Umsätze" mehr als ausgeglichen, hieß es von der DZ Bank. Im vierten Quartal konnte Roche den Umsatz auf Basis konstanter Wechselkurse zwar zum dritten Mal hintereinander um 9 Prozent steigern, der starke Franken überlagerte mit dem daraus resultierenden negativen Wechselkurseffekt aber weiterhin die operative Entwicklung, so die LBBW-Analysten.

 

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Märkte Deutschland

(31.01.2025)

 

DOW JONES--Nach der jüngsten Gewinnserie hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Der DAX legte nach einem volatilen Verlauf 5 Zähler auf 21.732 Punkte zu, bei 21.801 wurde ein weiteres Allzeithoch markiert. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Gewinne auf über 9 Prozent.

 

Marktteilnehmer sprachen von einem ruhigen, letzten Handelstag des Monats, denn Fonds wollten ihre Kursentwicklung sichern. Immerhin lag eine ereignisreiche Woche mit Tech-Crash, scharfer Erholung, Zinssenkungen und vielem mehr hinter den Börsen. Spannend wird, ob und in welcher Form US-Präsident Donald Trump tatsächlich wie angekündigt ab Samstag neue Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko verhängen wird.

Etwas günstiger als erwartet ausgefallene Verbraucherpreise aus Deutschland setzten an den Märkten keine Akzente.

 

Der harmonisierte Preisindex gab im Januar um 0,2 Prozent nach zum Vormonat, die Prognose hatte bei minus 0,1 Prozent gelegen. Preisermäßigungen bei Nahrungsmitteln und Pauschalreisen gegenüber Dezember 2024 haben dazu beigetragen. "Dieser positiven Nachricht steht aber eine nach wie vor hohe Kerninflation von 2,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahr) gegenüber, bei der die volatilen Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden", erläuterten die Vermögensverwalter von HQ Trust.

 

Commerzbank legt neues Aktienrückkaufprogramm auf

Nach besseren vorläufigen Geschäftszahlen und der Ankündigung eines neues Aktienrückkaufprogramms schlossen Commerzbank 1,7 Prozent fester. Die Geschäftszahlen waren durch die Bank besser als erwartet ausgefallen, genauso wie die Dividende. Daneben hat das Finanzinstitut angekündigt, ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 400 Millionen Euro aufzulegen. Dieses soll nach Abschluss der Berichterstattung für das abgelaufene Geschäftsjahr starten und Mitte Mai beendet sein. Die Deutsche Bank schloss nicht aus, dass die Commerzbank auf ihrem Kapitalmarkttag im Februar die Ziele für 2025 anheben wird.

 

Auch Atoss Software überzeugte mit besseren Geschäftszahlen. Vor allem der Gewinn lag über Erwartung, die Aktien stiegen um 0,9 Prozent. Bei Merck kam es nach dem jüngsten Höhenflug zu Gewinnmitnahmen, das Papier gab 3,4 Prozent nach. Für die Aktie von Baywa ging es um 8,1 Prozent nach unten. Auslöser war die Nachricht, dass das Unternehmen ein Restrukturierungsvorhaben nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz ("StaRUG") angeht.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(31.01.2025)

 

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt hat am Freitag eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Der DAX legte nach einem volatilen Verlauf 5 Zähler auf 21.732 Punkte zu, bei 21.801 wurde ein weiteres Allzeithoch markiert.

 

Der Euro-Stoxx-50 gewann ebenfalls 5 Zähler - auf 5.287. Seit Jahresbeginn belaufen sich die DAX-Gewinne auf über 9 Prozent. Marktteilnehmer sprachen von einem ruhigen, letzten Handelstag des Monats, denn Fonds wollten ihre Kursentwicklung sichern. Immerhin lag eine ereignisreiche Woche mit Tech-Crash, scharfer Erholung, Zinssenkungen und vielem mehr hinter den Börsen. Spannend wird, ob und in welcher Form US-Präsident Donald Trump tatsächlich wie angekündigt ab Samstag neue Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko verhängen wird.

Etwas günstiger als erwartet ausgefallene Verbraucherpreise aus Deutschland setzten an den Märkten keine Akzente.

 

Der harmonisierte Preisindex gab im Januar um 0,2 Prozent nach zum Vormonat, die Prognose hatte bei minus 0,1 Prozent gelegen. Preisermäßigungen bei Nahrungsmitteln und Pauschalreisen gegenüber Dezember 2024 haben dazu beigetragen. "Dieser positiven Nachricht steht aber eine nach wie vor hohe Kerninflation von 2,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahr) gegenüber, bei der die volatilen Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden", erläuterten die Vermögensverwalter von HQ Trust.

 

Der DAX befindet sich auf einem Höhenflug, wie es ihn nur selten gibt. Der Leitindex läuft damit aber auch weiterhin völlig konträr zur konjunkturellen Verfassung seiner zugrunde liegenden Volkswirtschaft. "Damit geht heute auch ein Börsenmonat Januar zu Ende, der an der Wall Street gern als Indikation für den weiteren Jahresverlauf herangezogen wird. Ist der Januar positiv, beendet der S&P-500 das Jahr in rund 86 Prozent der Fälle höher, mit einem durchschnittlichen Gewinn von gut 12 Prozent", so CMC. Eine sehr beeindruckende Statistik, auf deren Ausgang man auch in diesem Jahr gespannt sein kann.

 

Kursgewinner in Europa war der Technologiesektor mit 1,7 Prozent Plus, hier stützten auch positiv aufgenommene Apple-Zahlen. An der Spitze standen nach starken Geschäftszahlen Hexagon mit 9 Prozent Plus. Auch ASML (+2,3%) und STMicro (+2,9%) erholten sich von ihren Rückschlägen im Wochenverlauf.

 

Commerzbank legt neues Aktienrückkaufprogramm auf

Nach besseren vorläufigen Geschäftszahlen und der Ankündigung eines neues Aktienrückkaufprogramms schlossen Commerzbank 1,7 Prozent fester. Die Geschäftszahlen waren durch die Bank besser als erwartet ausgefallen, genauso wie die Dividende. Daneben hat das Finanzinstitut angekündigt, ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 400 Millionen Euro aufzulegen. Dieses soll nach Abschluss der Berichterstattung für das abgelaufene Geschäftsjahr starten und Mitte Mai beendet sein. Die Deutsche Bank schloss nicht aus, dass die Commerzbank auf ihrem Kapitalmarkttag im Februar die Ziele für 2025 anheben wird.

 

Novartis hatte mit einem stärkeren Umsatzwachstum und einer besseren Marge im vierten Quartal aufgewartet. Entsprechend wurde die Dividende um über 6 Prozent erhöht. Die Aktien legten um 1,9 Prozent zu. Auch Atoss Software überzeugte mit besseren Geschäftszahlen. Vor allem der Gewinn lag über Erwartung, die Aktien stiegen um 0,9 Prozent.

 

Beim schwedischen Autozulieferer SKF sank indes der Umsatz. Damit setzte sich aber nur der bekannte Branchentrend wie auch bei Schaeffler und Conti gesehen fort. SKF gaben 1,1 Prozent ab. Sixt schlossen 3,4 Prozent schwächer nach einer Platzierung. Die gute Stimmung am Aktienmarkt wird von Großaktionären genutzt, sich von Beteiligungen zu trennen. Auf den Markt kamen 600.000 Stammaktien.

 

Nicht überall läuft es schlecht im Luxus-Sektor

Im gebeutelten Luxussektor gab es nicht nur schlechte Nachrichten: Salvatore Ferragamo sprangen nach besser als befürchtet ausgefallenen Geschäftszahlen um 6 Prozent. Damit zeigten sie sich resistent gegen den Kurseinbruch der Branchenwerte, nachdem jüngst LVMH mit Geschäftszahlen enttäuscht hatte. Zwar ging auch bei Ferragamo wegen schwächerem China-Geschäft der Nettoumsatz zurück, dies jedoch weniger als befürchtet. Dazu konnte über ein beschleunigtes Absatzmomentum im Direktverkauf berichtet werden. Auch Puig Brands (+1,6%) konnte am Vorabend von einer Erholung vor allem in Nordamerika berichten.

 

Bei Merck kam es nach dem jüngsten Höhenflug zu Gewinnmitnahmen, das Papier gab 3,4 Prozent nach. Für die Aktie von Baywa ging es um 8,1 Prozent nach unten. Auslöser war die Nachricht, dass das Unternehmen ein Restrukturierungsvorhaben nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz ("StaRUG") angeht.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(31.01.2025)

 

DOW JONES--Mit einer uneinheitlichen Tendenz zeigt sich die Wall Street am Freitagmittag (Ortszeit). Vor allem im Technologie-Sektor geht es nach den Geschäftszahlen von Apple und Intel nach oben, wobei beide Technologieriesen mit Licht und Schatten aufwarten. Der Dow-Jones-Index zeigt sich wenig verändert bei 44.881 Punkten, der S&P-500 legt um 0,6 Prozent zu und der technologielastige Nasdaq-Composite steigt um 1,1 Prozent.

 

Apple hat in ihrem wichtigen ersten Geschäftsquartal zwar beim Nettogewinn die Markterwartungen übertroffen, vermeldete allerdings einen Rückgang der iPhone-Umsätze. Vor allem in China schwächelt das Geschäft. Auf Märkten, wo die neuen KI-Systeme eingeführt wurden, lief der iPhone-Absatz besser. Der Kurs steigt um 0,5 Prozent.

 

Für die Aktie des gebeutelten Chip-Herstellers Intel geht es um 0,1 Prozent nach oben. Der Konzern hat besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen präsentiert und seine Marge stärker verbessert als gedacht. Der Ausblick fiel allerdings enttäuschend aus und einen neuen Chef hat Intel bislang auch nicht gefunden.

 

Solange Anleger den Geschäftsausweisen der Technologieriesen Positives abgewinnen, dürfte auch die Stimmung an den US-Börsen positiv bleiben, heißt es im Handel. Das mag manche Beobachter erstaunen, denn US-Präsident Donald Trump scheint entschlossen, ab Samstag Zölle auf US-Importe aus Mexiko und Kanada von 25 Prozent zu verhängen und hat noch einmal angekündigt, dass beide Länder dies nur verhindern könnten, wenn keine illegalen Einwanderer und Drogen über deren Grenzen in die USA gelangten.

 

Allerdings bleibt unklar, ob die Zölle ab Samstag wirklich umgesetzt werden. "Zusätzliche Zölle auf Rohöl würden unnötige Volatilität verursachen und Kraftstoff und Transport weltweit teurer machen. Dies führt zu erhöhter Unsicherheit, insbesondere für Branchen, die auf stabile Energiekosten angewiesen sind, wie zum Beispiel die Fertigungsindustrie, der Transport, die Luftfahrt und die Logistik", warnt CEO Nigel Green vom Vermögensverwalter deVere.

 

Inflation weiter hoch

Auch ohne Zölle ist eine wichtige US-Inflationsrate im Dezember gestiegen. Das von der Notenbank favorisierte Preismaß, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), lag höher als vor einem Jahr und über der Fed-Zielmarke, traf aber die Erwartungen. Die US-Arbeitskosten sind im vierten Quartal 2024 gestiegen, trafen aber ebenfalls die Voraussagen. Die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Großraum Chicago hat sich im Dezember indes aufgehellt.

 

Der Dollar neigt zur Stärke - passend zu den drohenden Importzöllen ab Samstag und den erhöhten Preisdaten. Der Dollar-Index steigt um 0,3 Prozent. "Nachrichten über Zölle der Trump-Regierung stehen weiter im Fokus", urteilt die Danske Bank. Eine protektonistische Wirtschaftspolitik wirkt in der Regel inflationstreibend und stützt die nationale Währung.

 

Die Renditen am Rentenmarkt legen leicht zu. Die Rendite zehnjähriger Papiere erhöht sich um 1,0 Basispunkte auf 4,53 Prozent. Steigende Preise und Zölle könnten der US-Notenbank Spielräume für Zinssenkungen nehmen, warnen Akteure vor höheren Marktzinsen.

 

Die Ölpreise bewegen sich kaum. Der Markt warte ab, ob die USA ihre Pläne umsetzen, Zölle gegen Kanada und Mexiko zu verhängen, und ob Öl davon betroffen sein wird. Die Aussage, dass die Zölle möglicherweise kein Öl einschließen, "steht im Einklang mit dem Konzept, dass Trump keine hohen Ölpreise will", so Scott Shelton von TP ICAP. Es werde zudem auf das Treffen der Opec+ am Montag geschaut, bei dem über die weitere Produktionspolitik entschieden werden soll, fügt der Teilnehmer hinzu.

 

Gold wird auf Rekordhoch gehandelt. Die Feinunze gewinnt 0,5 Prozent auf 2.809 Dollar. Weiter profitiere das Edelmetall von seinem Status als sicherer Hafen - gerade im Hinblick auf die Verhängung neuer Zölle durch die USA am Samstag, heißt es. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen sei angesichts der Unsicherheit über die Auswirkungen der von der Trump-Regierung vorgeschlagenen Zölle auf Inflation und Wirtschaftswachstum gestiegen, sagt Ricardo Evangelista von ActivTrades. Sollten die Zölle umgesetzt werden, könnten sie die Inflation in den USA in die Höhe treiben und möglicherweise einen Handelskrieg auslösen, was die globale Wirtschaftsaussichten trüben würde, so der Analyst weiter.

 

Visa überzeugt

Unter den Einzelwerten steigen Visa um 0,9 Prozent, der Kreditkartenkonzern toppte die Gewinnschätzungen des Marktes.

 

Negative Nachrichten gibt es aus dem US-Ölsektor. Exxon Mobil (-0,8%) hat im vierten Quartal niedrigere Gaspreise und geringere Raffineriemargen zu spüren bekommen. Der Umsatz sank und verfehlte die Erwartungen der Analysten. Der Gewinn blieb stabil, fiel aber besser aus als prognostiziert. Der Ölkonzern Chevron (-3,7%) hat im vierten Quartal auch wegen schwächerer Raffineriemargen einen stärkeren Gewinnrückgang verzeichnet als erwartet.

 

KLA steigen um 2,1 Prozent, der Zulieferer der Halbleiterbranche verbuchte Geschäftszahlen oberhalb der Markterwartungen.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(31.01.2025)

 

DOW JONES--Dank positiver Signale aus dem Technologiesektor geht die Wall Street mit Schwung in den Freitag. Sowohl Apple als auch Intel sorgen für gute Laune im Sektor, wobei beide Technologieriesen mit Licht und Schatten aufwarten. Im frühen Geschäft steigt der Dow-Jones-Index um 0,2 Prozent auf 44.958 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite ziehen um 0,4 bzw. 0,9 Prozent an.

 

Apple hat in seinem wichtigen ersten Geschäftsquartal zwar beim Nettogewinn die Markterwartungen übertroffen, vermeldete allerdings einen Rückgang der iPhone-Umsätze. Vor allem in China schwächelt das Geschäft. Auf Märkten, wo die neuen KI-Systeme eingeführt wurden, lief der iPhone-Absatz besser. Der Kurs steigt um 3,7 Prozent.

 

Für die Aktie des gebeutelten Chip-Herstellers Intel geht es derweil um 0,6 Prozent nach oben. Der Konzern hat besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen präsentiert und seine Marge stärker verbessert als gedacht. Der Ausblick fiel allerdings enttäuschend aus und einen neuen Chef hat Intel bislang auch nicht gefunden.

 

Solange Anleger den Geschäftsausweisen der Technologieriesen Positives abgewinnen, dürfte auch die Stimmung an den US-Börsen positiv bleiben, heißt es im Handel. Das mag manche Beobachter erstaunen, denn US-Präsident Donald Trump scheint entschlossen, ab Samstag Zölle auf US-Importe aus Mexiko und Kanada von 25 Prozent zu verhängen und noch einmal angekündigt, dass beide Länder dies nur verhindern könnten, wenn keine illegalen Einwanderer und Drogen über deren Grenzen in die USA gelangten.

 

Allerdings bleibt unklar, ob die Zölle ab Samstag wirklich umgesetzt werden. "Zusätzliche Zölle auf Rohöl würden unnötige Volatilität verursachen und Kraftstoff und Transport weltweit teurer machen. Dies führt zu erhöhter Unsicherheit, insbesondere für Branchen, die auf stabile Energiekosten angewiesen sind, wie zum Beispiel die Fertigungsindustrie, der Transport, die Luftfahrt und die Logistik", warnt CEO Nigel Green vom Vermögensverwalter deVere.

 

Inflation weiter hoch

Auch ohne Zölle ist eine wichtige US-Inflationsrate im Dezember gestiegen. Das von der Notenbank favorisierte Preismaß, der Gesamtindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), lag höher als vor einem Jahr und über die Fed-Zielmarke, traf aber die Erwartungen. Die US-Arbeitskosten sind im vierten Quartal 2024 gestiegen, trafen aber ebenfalls die Voraussagen. In frühen Handel folgt der Einkaufsmanagerindex aus Chicago.

 

Der Dollar neigt zur Stärke - passend zu den drohenden Importzöllen ab Samstag und den erhöhten Preisdaten. Der Dollarindex steigt um 0,5 Prozent. "Nachrichten über Zölle der Trump-Regierung stehen weiterhin im Mittelpunkt", urteilt die Danske Bank. Eine protektonistische Wirtschaftspolitik wirkt in der Regel inflationstreibend und stützt die nationale Währung. Die Renditen am Rentenmarkt stagnieren. Steigende Preise und Zölle könnten der US-Notenbank aber Spielräume für Zinssenkungen nehmen, warnen Akteure vor höheren Marktzinsen.

 

Die Ölpreise bewegen sich kaum. Gold wird auf Rekordhoch gehandelt. Die UBS ist weiterhin positiv für Gold gestimmt. Die Analysten sehen es als Absicherung gegen das Risiko des Gelddruckens angesichts hoher Staatsschulden und Wachstumsinitiativen in China. Zudem könnte China bei hohen US-Zöllen statt US-Anleihen lieber Gold kaufen.

 

Visa überzeugt

Unter den Einzelwerten steigen Visa um 1,9 Prozent, der Kreditkartenkonzern toppte die Gewinnschätzungen des Marktes. Deckers Outdoor brechen um 11,4 Prozent ein, der Schuhanbieter liefert positive Geschäftszahlen ab, verschreckt aber mit steigenden Kosten. KLA steigen um 2,1 Prozent, der Zulieferer der Halbleiterbranche verbuchte Geschäftszahlen oberhalb der Markterwartungen. Auch Atlassian glänzt mit starken Geschäftszahlen, der Kurs haussiert um knapp 20 Prozent. Vertex Pharmaceuticals (+2,7%) profitieren von einer Zulassung eines Schmerzmittels in den USA.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(31.01.2025)

 

DOW JONES--Europas Börsen kommen bis Freitagnachmittag von den Hochs zurück, bleiben aber leicht im Plus. Der DAX stagniert bei 21.727 Punkte, bei 21.801 wurde ein weiteres Allzeithoch markiert. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,1 Prozent auf 5.286 Zähler nach oben - getragen von Aufschlägen im Technologiesektor. Marktteilnehmer sprechen von einem ruhigen, letzten Handelstag des Monats, denn Fonds wollten ihre Kursentwicklung sichern.

 

Immerhin liegt eine ereignisreiche Woche mit Tech-Crash, scharfer Erholung, Zinssenkungen und vielem mehr hinter den Börsen. Spannend wird es, ob und in welcher Form US-Präsident Donald Trump tatsächlich wie angekündigt ab Samstag neue Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko verhängen wird.

 

Die EZB-Zinssenkung am Vortag hatte der DAX mit einem Allzeithoch gekontert, auch die Quartalszahlen aus Europa und der Big-Techs aus den USA haben dem Aufwärtsdrang der europäischen Indizes nichts anhaben können. Der Januar war ein außergewöhnlich starker Monat: Der DAX liegt gut 9 Prozent im Plus. Dabei wurde Anfang des Monats noch bezweifelt, ob die Kurse überhaupt noch Potenzial nach oben hätten.

 

Etwas günstiger als erwartet ausgefallene Verbraucherpreise aus Deutschland setzen an den Märkten keine Akzente. Der harmonisierte Preisindex gab im Januar um 0,2 Prozent nach zum Vormonat, die Prognose hatte bei minus 0,1 Prozent gelegen. Preisermäßigungen bei Nahrungsmitteln und Pauschalreisen gegenüber Dezember 2024 haben dazu beigetragen. "Dieser positiven Nachricht steht aber eine nach wie vor hohe Kerninflation von 2,9 Prozent (gegenüber dem Vorjahr) gegenüber, bei der die volatilen Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden", so HQ Trust.

 

Commerzbank legt neues Aktienrückkaufprogramm auf

Nach besseren vorläufigen Geschäftszahlen und der Ankündigung eines neues Aktienrückkaufprogramms ziehen Commerzbank 1,5 Prozent an. Die Geschäftszahlen sind durch die Bank besser als erwartet ausgefallen. Daneben hat das Finanzinstitut angekündigt, ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 400 Millionen Euro aufzulegen.

 

Dieses soll nach Abschluss der Berichterstattung für das abgelaufene Geschäftsjahr starten und Mitte Mai beendet sein

Novartis hat mit einem stärkeren Umsatzwachstum und einer besseren Marge im vierten Quartal aufgewartet. Entsprechend wird die Dividende um über 6 Prozent erhöht. Die Aktien legen um 4,2 Prozent zu.

Auch Atoss Software hat mit besseren Geschäftszahlen überzeugt. Vor allem der Gewinn lag über Erwartung, die Aktien steigen um 3,4 Prozent.

 

Beim schwedischen Autozulieferer SKF sinkt indes der Umsatz. Damit setzt sich aber nur der bekannte Branchentrend wie auch bei Schaeffler und Conti gesehen fort. SKF geben 1,4 Prozent ab. Sixt notieren 3 Prozent schwächer nach einer Platzierung. Die gute Stimmung am Aktienmarkt wird von Großaktionären dazu genutzt, sich von Beteiligungen zu trennen. Auf den Markt kommen 600.000 Stammaktien.

 

Nicht überall läuft es schlecht im Luxus-Sektor

Im gebeutelten Luxussektor gibt es nicht nur schlechte Nachrichten: Salvatore Ferragamo springen nach besser als befürchtet ausgefallenen Geschäftszahlen um 5,2 Prozent. Damit zeigen sie sich resistent gegen den Kurseinbruch der Branchenwerte, nachdem jüngst LVMH mit Geschäftszahlen enttäuscht hatte. Zwar ging auch bei Ferragamo wegen schwächerem China-Geschäft der Nettoumsatz zurück, dies jedoch weniger als befürchtet. Dazu konnte über ein beschleunigtes Absatzmomentum im Direktverkauf berichtet werden. Auch Puig Brands (+2,8%) konnte am Vorabend von einer Erholung vor allem in Nordamerika berichten.

 

Kursgewinner in Europa ist der Technologiesektor mit 1,6 Prozent Plus, hier stützen auch positiv aufgenommene Apple-Zahlen. An der Spitze stehen nach starken Geschäftszahlen Hexagon mit 8,2 Prozent Plus. Auch ASML (+2,4%) und STMicro (+1,6%) erholen sich von ihren Rückschlägen im Wochenverlauf.

 

Für die Aktie von Baywa geht es um 8,3 Prozent nach unten. Auslöser ist die Nachricht, dass das Unternehmen beim zuständigen Amtsgericht München ein Restrukturierungsvorhaben nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz ("StaRUG") angeht.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(31.01.2025)

 

Dank positiver Signale aus dem Technologiesektor dürfte die Wall Street mit Schwung in den Freitag gehen. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen freundlichen Handelsbeginn am Kassamarkt schließen. Sowohl Apple als auch Intel sorgen für gute Laune im Sektor, wobei insbesondere der Geschäftsbericht von Apple nicht in Gänze überzeugt, während Intel mit der Prognose enttäuscht. Der Technologiegigant Apple hat in seinem wichtigen ersten Geschäftsquartal zwar beim Nettogewinn die Markterwartungen übertroffen, vermeldete allerdings einen Rückgang der iPhone-Umsätze. Vor allem in China schwächelt das Geschäft. Auf Märkten, wo die neuen KI-Systeme eingeführt wurden, lief der IPhone-Absatz besser. Vorbörslich steigt der Kurs um 3,3 Prozent. Für die Aktie des gebeutelten Chip-Herstellers Intel geht es derweil im 1,3 Prozent nach oben. Der Konzern hat besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen präsentiert und seine Marge stärker verbessert als gedacht. Der Ausblick fiel allerdings enttäuschend aus und einen neuen Chef hat Intel bislang auch nicht gefunden.

 

Solange Anleger den Geschäftsausweisen der Technologieriesen Positives abgewinnen, dürfte auch die Stimmung an den US-Börsen positiv bleiben, heißt es im Handel. Das mag manche Beobachter erstaunen, denn US-Präsident Donald Trump scheint entschlossen, ab Samstag Zölle auf US-Importe aus Mexiko und Kanada von 25 Prozent zu verhängen. Allerdings bleibt unklar, ob die Zölle ab Samstag wirklich umgesetzt werden. "Zusätzliche Zölle auf Rohöl würden unnötige Volatilität verursachen und Kraftstoff und Transport weltweit teurer machen. Dies führt zu erhöhter Unsicherheit, insbesondere für Branchen, die auf stabile Energiekosten angewiesen sind, wie zum Beispiel die Fertigungsindustrie, der Transport, die Luftfahrt und die Logistik", sagt CEO Nigel Green vom Vermögensverwalter deVere.

 

Wichtige Konjunkturdaten könnten zudem für Bewegung sorgen. So werden noch vor der Startglocke der Arbeitskostenindex sowie die Persönlichen Ausgaben und Einkommen mit dem viel beachteten PCE-Preisindex veröffentlicht. In frühen Handel folgt der Einkaufsmanagerindex aus Chicago.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(31.01.2025)

 

DOW JONES--Weiter mit Aufschlägen zeigen sich Europas Börsen am Freitagmittag. Der DAX klettert um 0,3 Prozent auf 21.788 Punkte, bei 21.800 wurde ein weiteres Allzeithoch markiert. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,4 Prozent auf 5.304 Zähler nach oben - getragen von Aufschlägen im Technologiesektor. Marktteilnehmer setzen auf einen ruhigen, letzten Handelstag des Monats, denn Fonds dürften ihre Kursentwicklung sichern wollen. Immerhin liegt eine ereignisreiche Woche mit Tech-Crash, scharfer Erholung, Zinssenkungen und vielem mehr hinter den Börsen. Spannend wird es, ob und in welcher Form US-Präsident Donald Trump tatsächlich wie angekündigt ab Samstag neue Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko verhängen wird.

 

Die EZB-Zinssenkung am Vortag hatte der DAX mit einem Allzeithoch gekontert, auch die Quartalszahlen aus Europa und der Big-Techs aus den USA haben dem Aufwärtsdrang der europäischen Indizes nichts anhaben können. Der Januar war ein außergewöhnlich starker Monat: Der DAX liegt gut 9 Prozent im Plus. Dabei wurde Anfang des Monats noch bezweifelt, ob die Kurse überhaupt noch Potenzial nach oben hätten.

 

Im Fokus stehen im Tagesverlauf vor allem neue Inflationsdaten aus Deutschland. Frankreich hat bereits einen leicht erhöhten Anstieg von 1,4 Prozent zum Vorjahr vermeldet. Am Nachmittag steht der PCE-Preis-Index in den USA und der Chicago-Einkaufsmanager-Index auf dem Programm.

 

Unternehmenszahlen überwiegend gut

Einige Geschäfszahlen gilt es am Freitag zu verarbeiten. So hat Novartis mit stärkerem Umsatzwachstum und einer besseren Marge im vierten Quartal aufgewartet. Entsprechend wird die Dividende um über 6 Prozent erhöht. Die Aktien legen um 4,2 Prozent zu.

 

Auch Atoss Software hat mit besseren Geschäftszahlen überzeugt. Vor allem der Gewinn lag über Erwartung, die Aktien steigen um 4,4 Prozent.

 

Beim schwedischen Autozulieferer SKF sinkt indes der Umsatz. Damit setzt sich aber nur der bekannte Branchentrend wie auch bei Schaeffler und Conti gesehen fort. SKF geben 1,3 Prozent ab. Sixt notieren 3 Prozent schwächer nach einer Platzierung. Die gute Stimmung am Aktienmarkt wird von Großaktionären dazu genutzt, sich von Beteiligungen zu trennen. Auf den Markt kommen 600.000 Stammaktien.

 

Nicht überall läuft es schlecht im Luxus-Sektor

Im gebeutelten Luxussektor gibt es nicht nur schlechte Nachrichten: Salvatore Ferragamo springen nach besser als befürchtet ausgefallenen Geschäftszahlen um 6,6 Prozent. Damit zeigen sie sich resistent gegen den Kurseinbruch der Branchenwerte, nachdem jüngst LVMH mit Zahlen enttäuscht hatte. Zwar ging auch bei Ferragamo wegen schwächerem China-Geschäft der Nettoumsatz zurück, dies jedoch weniger als befürchtet. Dazu konnte über ein beschleunigtes Absatzmomentum im Direktverkauf berichtet werden. Auch Puig Brands (+3,6%) konnte am Vorabend von einer Erholung vor allem in Nordamerika berichten.

 

Kursgewinner in Europa ist der Technologiesektor mit 1,6 Prozent Plus. An der Spitze stehen nach starken Geschäftszahlen Hexagon mit 7,9 Prozent Plus. Auch ASML (+2,7%) und STMicro (+1,2%) erholen sich von ihren Rückschlägen im Wochenverlauf.

 

Für die Aktie von Baywa geht es um 9 Prozent nach unten. Auslöser ist die Nachricht, dass das Unternehmen beim zuständigen Amtsgericht München ein Restrukturierungsvorhaben nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz ("StaRUG") angeht.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(31.01.2025)

 

DOW JONES--Mit einem ruhigen Januar-Schluss zeigen sich Europas Börsen am Freitag. Der DAX klettert um 0,1 Prozent auf 21.744 Punkte, der Euro-Stoxx-50 sogar um 0,4 Prozent auf 5.303 Zähler. Ihn treiben gute Quartalsdaten aus Europa.

 

Marktteilnehmer setzen auf einen ruhigen, letzten Handelstag des Monats, denn Fonds dürften ihre Performance sichern wollen. Immerhin liegt eine ereignisreiche Woche mit Tech-Crash, scharfer Erholung, Zinssenkungen und vielem mehr hinter den Börsen.

 

Die EZB-Zinssenkung am Vortag hatte der DAX mit einem neuen Allzeithoch gekontert, auch die Quartalszahlen aus Europa und der Big-Techs aus den USA haben dem Aufwärtsdrang der europäischen Indizes nichts anhaben können. Der Januar war ein außergewöhnlich starker Monat: Der DAX liegt gut 9 Prozent im Plus. Dabei wurde Anfang des Monats noch bezweifelt, ob die Kurse überhaupt noch Potenzial nach oben haben.

 

Im Fokus stehen im Tagesverlauf vor allem neue Inflationsdaten aus Deutschland. Frankreich hat bereits einen leicht erhöhten Anstieg von 1,4 Prozent zum Vorjahr vermeldet. Am Nachmittag steht der PCE-Preis-Index in den USA und dem Chicago-Einkaufsmanager-Index auf dem Programm.

 

Unternehmenszahlen überwiegend gut

Einige Zahlen gibt es auch am Freitag. So hat Novartis mit stärkerem Umsatzwachstum und einer besseren Marge im vierten Quartal aufgewartet. Entsprechend wird die Dividende um über 6 Prozent erhöht. Die Aktien legen um 3,1 Prozent zu.

 

Auch Atoss Software hat mit besseren Zahlen überzeugt. Vor allem der Gewinn lag über Erwartung, die Aktien steigen um 3,3 Prozent.

 

Beim schwedischen Autozulieferer SKF sinkt indes der Umsatz. Damit setzt sich aber nur der bekannte Branchentrend wie auch bei Schaeffler und Conti gesehen fort. SKF geben 0,7 Prozent ab.

 

Sixt notieren 2,8 Prozent schwächer nach einer Platzierung. Die gute Stimmung am Aktienmarkt wird von Großaktionären dazu genutzt, sich von Beteiligungen zu trennen. Auf den Markt kommen 600.000 Stammaktien.

 

Nicht überall läuft es schlecht im Luxus-Sektor

Im gebeutelten Luxus-Sektor gibt es nicht nur schlechte Nachrichten: Salvatore Ferragamo springen nach besseren Zahlen als befürchtet um 8,9 Prozent. Damit zeigen sie sich resistent gegen den Kurseinbruch der Branchenwerte, nachdem jüngst LVMH mit Zahlen enttäuscht hatten. Zwar ging auch bei Ferragamo wegen schwächerem China-Geschäft der Nettoumsatz auf 1,01 nach 1,12 Milliarden Euro im Vorjahr zurück, dies war jedoch weniger als befürchtet. Dazu konnte über ein beschleunigtes Absatzmomentum im Direktverkauf (DTC) berichtet werden.

 

Auch Puig Brands (+4,2%) konnte am Vorabend von einer Erholung vor allem in Nordamerika berichten. Puig ist der Markeneigner von Rabanne und Jean Paul Gaultier. Kering und LVMH-Aktien notieren leicht über der Nulllinie, Swatch erholen sich um 1,4 Prozent.

 

Kursgewinner in Europa ist der Technologiesektor mit 1,2 Prozent Plus. An der Spitze stehen nach starken Zahlen Hexagon mit 7 Prozent Plus. Auch ASML und STMicro erholen sich um bis zu 2,6 Prozent von ihren Rückschlägen im Wochenverlauf.

 

Quelle: stock3.com

News 30.01.2025

Märkte USA

(30.01.2025)

 

DOW JONES--Mit leichten Gewinnen hat die Wall Street am Donnerstag den Handel beendet. Im Fokus standen die Geschäftszahlen von Unternehmen. Allen voran die Ergebnisse von Microsoft, Meta Platforms und Tesla.

 

Microsoft überzeugte die Anleger nicht, Meta und Tesla dagegen schon. Mit Apple und Intel warten nach der Schlussglocke bereits die nächsten Technologieschwergewichte mit ihren Zahlenausweisen.

 

Der Dow-Jones-Index erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 44.882 Punkte. Der S&P-500 stieg um 0,5 Prozent und der technologielastige Nasdaq-Composite um 0,3 Prozent. Den 2.116 (Mittwoch: 1.017) Kursgewinnern an der Nyse standen 682 (1.738) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 47 (88) Titel.

 

Während die US-Wirtschaft im vierten Quartal robust, aber einen Tick weniger gewachsen ist als vorausgesagt, stieg der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator (PCE) um 2,3 Prozent nach einem Plus von 1,5 Prozent. Der BIP-Deflator betrug 2,2 Prozent nach 1,9 Prozent im Vorquartal. Volkswirte hatten hier 2,3 Prozent erwartet. Dagegen fielen die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten besser als gedacht aus. Die Fed hatte am Vortag eine längere Zinssenkungspause angedeutet, die durch die Daten durchaus gerechtfertigt zu sein scheint.

 

Meta setzt positives Ausrufezeichen

Meta Platforms zogen um 1,6 Prozent an. Der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp hat im vierten Quartal die Erwartungen deutlich übertroffen. Meta wird nach Angaben von Insidern zudem rund 25 Millionen Dollar zahlen, um einen Rechtsstreit aus dem Jahr 2021 mit US-Präsident Trump beizulegen.

 

Tesla stiegen um 2,8 Prozent. CEO Elon Musk hat von vollständig selbstfahrenden Autos, die in diesem Jahr in den USA auf die Straße kommen sollen, und von der Produktion Tausender humanoider Optimus-Roboter gesprochen, nachdem der Autohersteller für das vierte Quartal durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt hat.

 

Microsoft fielen um 6,2 Prozent. Der Softwarekonzern hat zwar im zweiten Geschäftsquartal mit Umsatz und Nettogewinn die Markterwartungen übertroffen. Das Cloud-Computing-Geschäft wuchs allerdings langsamer.

International Business Machines (IBM) hat im vierten Quartal dank ihrer KI-Strategie höhere Umsätze erzielt. Der Kurs legte um 13 Prozent zu - trotz eines Gewinnrückgangs. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag über den Erwartungen. Caterpillar hat im vierten Quartal rückläufige Umsätze verzeichnet und die Markterwartungen bei den Erlösen das fünfte Mal in Folge verfehlt, der Kurs büßte 4,6 Prozent ein.

 

United Parcel Service (UPS) brachen um 14,1 Prozent ein, der Paketlogistiker hat zwar im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen. Der Ausblick blieb jedoch hinter den Markterwartungen zurück. Der größte UPS-Kunde Amazon wird sein Volumen halbieren.

 

Sherwin-Williams (+1,4%) hat im vierten Quartal von höheren Preisen profitiert. Der US-Farbenhersteller und Dow-Neuling verdiente unter dem Strich mehr als im Vorjahr. Für das laufende Jahr sagte er ein Gewinnwachstum voraus.

 

Das US-Justizministerium will die geplante 14 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Juniper Networks (-2,2%) durch HP Enterprise (-2,2%) verhindern und reichte bei einem kalifornischen Bezirksgericht eine Klage ein, mit der die Fusion aus kartellrechtlichen Gründen blockiert werden soll.

 

Euro steigt nach EZB kurzzeitig - Dollar gibt nach

Der Euro stieg mit den Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf ein Tageshoch bei 1,0468 Dollar, konnte dieses Niveau aber nicht behaupten. Im Handel verwies man auf die Einschätzung, dass der Arbeitsmarkt robust bleibe - auch wenn der EZB-Rat überwiegend ein Abwärtsrisiko für die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum sieht. Der Dollar-Index verlor 0,2 Prozent. Der Greenback fiel mit der Aussicht, das die nächste Zinssenkung der US-Notenbank erst im Juni anstehen könnte. Die Blicke waren zudem auf den PCE-Inflationsindikator am Freitag gerichtet.

 

Die Renditen fielen leicht - trotz der anstehenden Zinssenkungspause der US-Notenbank. Unter Umständen bekämen doch einige Anleger wegen der Rufe von Trump nach niedrigeren Zinsen kalte Füße, hieß es. Jedoch erholten sich die Renditen von den Tagestiefs nach den US-Daten. Die Rendite zehnjähriger Papiere verlor 1,7 Basispunkte auf 4,52 Prozent.

 

Der Goldpreis markierte ein neues Rekordhoch. Für die Feinunze ging es um 1,3 Prozent auf 2.796 Dollar nach oben. Das Edelmetall profitiere von seinem Status als sicherer Hafen, hieß es. Dazu kamen der nachgebende Dollar und die leicht fallenden Renditen.

 

Die Ölpreise zeigten sich mit Gewinnen. Die Notierungen für Brent und WTI stiegen um bis zu 0,7 Prozent. Der Markt spekulierte darüber, wie die Opec und ihre Verbündeten auf die Forderung von US-Präsident Trump reagieren könnten, die Preise bei ihrem Treffen nächste Woche zu senken. Das Kartell hatte mehrmals die freiwilligen Produktionskürzungen von 2,2 Millionen Barrel pro Tag verlängert, um die Preise zu stützen, und plant derzeit, diese Kürzungen im April zu beenden.

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(30.01.2025)

 

DOW JONES--Am schweizerischen Aktienmarkt ist es auch am Donnerstag weiter nach oben gegangen. Im Fokus stand dabei vor allem die Berichtssaison. Die ABB-Aktie drehte im Tagesverlauf ins Minus und schloss den Handel mit einem Abschlag von 1,8 als schwächster SMI-Wert. Die Margenprognose für das erste Quartal erscheine konservativ, so die Analysten von Jefferies. Ein stärker als erwartet ausgefallenes Auftragsmomentum im vierten Quartal war jedoch eine positive Überraschung trotz einiger herausfordernder Endmärkte, wie Vontobel anmerkte.

 

Dagegen legten die Aktien von Index-Schwergewicht Roche um 1,5 Prozent zu. Die soliden Gesamtjahresergebnisse, die nach Einschätzung der UBS weitgehend den Markterwartungen entsprachen, wurden vom Pharmageschäft getragen, während die Diagnostik etwas zurückblieb. Der Ausblick bewege sich im Rahmen der Erwartungen, merkte Jefferies an. Die Analysten hielten jedoch Aufwärtsrevisionen beim erwarteten Gewinn je Aktie zwischen 2 und 4 Prozent für möglich.

 

Der SMI erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 12.605 Punkte. Der Index markierte im Verlauf erneut ein Jahreshoch. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursgewinner und fünf -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 17,99 (zuvor: 19,43) Millionen Aktien.

 

Die Swatch-Aktie schloss nach anfänglichen Verlusten 2,2 Prozent im Plus. Der Uhrenhersteller meldete für 2024 einen schwächer als erwartet ausgefallenen Umsatz und Gewinn, wie Vontobel anmerkte. Nach Ansicht der Analysten gab der Konzern zudem einen ungewöhnlich vorsichtigen Ausblick auf 2025. Swatch Group benötigt nach Einschätzung von Stifel eine wesentliche Verbesserung des chinesischen Konsumentenvertrauens, da das Unternehmen übermäßig vom chinesischen Markt abhängig zu sein scheine.

 

Für die Titel von SoftwareOne stand zum Handelsende ein Aufschlag von 4,8 Prozent zubuche. Der Anbieter von Software- und Cloud-Lösungen hatte eine strategische Partnerschaft mit ServiceNow geschlossen. Diese soll IT-Investitionen optimieren, Risiken verringern und die digitale Transformation beschleunigen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(30.01.2025)

 

DOW JONES--Am deutschen Aktienmarkt ist es auch am Donnerstag nach oben gegangen. Der DAX schloss 0,4 Prozent höher bei 21.727 Punkten und markierte ein weiteres Allzeithoch. Momentan scheint Anleger kaum etwas aus der Ruhe zu bringen, stetig kommt frisches Geld an die Börse. Unterstützung kam einmal mehr von der Notenbank, die Europäische Zentralbank hatte in diesem Zinssenkungszyklus bereits das fünfte Mal den Einlagenzins gesenkt, diesmal um 25 Basispunkte auf 2,75 Prozent.

 

Die EZB deutete zudem weitere Zinssenkungen an. Aufflammende Handelskonflikte könnten die EZB jedoch vor ein Dilemma aus schwacher Konjunktur und wieder steigender Inflation stellen. Daher erwartet Christian Lips, Chefvolkswirt bei der NordLB, keine stark expansive Ausrichtung der Geldpolitik, weshalb im laufenden Jahr im Bereich von 2,00 Prozent die Luft für weitere Senkungen dünn wird.

 

Unterstützung durch billigeres Geld benötigt die Wirtschaft, nachdem das deutsche Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal mit einem Rückgang um 0,2 Prozent schwächer als erwartet ausgefallen war. Für das erste Quartal signalisierten die Frühindikatoren wie das Ifo-Geschäftsklima oder die Auftragseingänge noch keine Besserung. Ab dem Frühjahr zeichnet sich für die Volkswirte der Commerzbank allenfalls eine blutleere Aufwärtsbewegung ab.

 

Deutsche Bank enttäuscht - Tochter DWS überzeugt

Für Druck auf den Aktien der Deutschen Bank (-3,2%) sorgte der Gewinneinbruch im vierten Quartal. Die nicht betrieblichen Kosten für Rechtsstreitigkeiten und Umstrukturierungen hätten deutlich über den Schätzungen von Warburg und auch denen des Marktes gelegen.

 

DWS (+8,3%) profitierten hingegen vom verwalteten Vermögen auf Rekordhoch. Die verwalteten Vermögen von 1 Billion Euro übertrafen den Konsens um 2 Prozent. Für Symrise ging es 2 Prozent nach unten. Wie Jefferies anmerkte, hatte das organische Umsatzwachstum im Schlussquartal die Erwartungen nicht erreicht. Zudem räumte Symrise-Finanzvorstand Olaf Klinger ein, dass das angestrebte Wachstumsziel für 2025 im ersten Quartal schwer zu erreichen sein werde.

 

Durch die Bank weg legten Immobilienwerte zu, Vonovia um 3,1 Prozent, LEG und Tag Immobilien um 4,6 Prozent. Auffallend war zudem, dass der MDAX mit einem Plus von 1,8 Prozent deutlich besser als der DAX lief, möglicherweise setzten Investoren verstärkt auf einen Wechsel in Berlin.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(30.01.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten ist es am Donnerstag erneut nach oben gegangen. Die gute Stimmung am Aktienmarkt profitierte auch von einer leicht verbesserten Wirtschaftsstimmung in der Eurozone, die sich im Januar überraschend aufgehellt hatte. Der Anstieg für die EU war auf das gestiegene Vertrauen in der Industrie, im Baugewerbe und in geringerem Maße im Dienstleistungssektor zurückzuführen, während das Vertrauen im Einzelhandel zurückging.

 

Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 21.727 Punkte - bei 21.732 wurde ein weiteres Allzeithoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 kletterte um 1 Prozent auf 5.284 Zähler. Der breite Stoxx-600-Index notierte mit 539 ebenfalls auf Rekordhoch. An den Anleihemärkten gaben die Renditen leicht nach, was die Stimmung am Aktienmarkt stützte.

 

Fed bestätigt Leitzins - EZB senkt wie erwartet

Die US-Notenbank hatte wie erwartet die Leitzinsen bei 4,25 bis 4,50 Prozent bestätigt. Allerdings deutet das Presse-Statement an, dass die Notenbank längere Zeit auf Zinssenkungen verzichten könnte, hieß es bei der Deutschen Bank. Zunächst wollten die Währungshüter einen deutlichen Rückgang der Inflation sehen.

 

Wie erwartet, zollte die EZB der schwächeren Konjunktur im Euroraum Rechnung und lockerte die Geldpolitik weiter. Für LBBW-Volkswirt Jens-Oliver Niklasch war dies nicht der letzte Zinsschritt. Der Zielwert für den Einlagesatz am Ende des Jahres dürfte bei knapp unter 2 Prozent liegen. Immer vorausgesetzt freilich, dass die Inflationsentwicklung dem EZB-Rat keinen Strich durch die Rechnung macht. Außerdem wisse man noch nicht so recht, wie sich der Amtswechsel im Weißen Haus auswirke. Insofern tue die EZB gut daran, an ihrem Ansatz festzuhalten, von Sitzung zu Sitzung zu entscheiden, urteilte Niklasch.

 

Deutsche Bank enttäuscht - Tochter DWS überzeugt

Für Druck auf den Aktien der Deutschen Bank (-3,2%) sorgte der Gewinneinbruch im vierten Quartal. Die nicht betrieblichen Kosten für Rechtsstreitigkeiten und Umstrukturierungen hätten deutlich über den Schätzungen von Warburg und auch denen des Marktes gelegen.

 

DWS (+8,3%) profitierten hingegen vom verwalteten Vermögen auf Rekordhoch. Die verwalteten Vermögen von 1 Billion Euro übertrafen den Konsens um 2 Prozent.

 

Für Symrise ging es 2 Prozent nach unten. Laut Jefferies hat das organische Umsatzwachstum im Schlussquartal die Erwartungen nicht erreicht. Zudem räumte Symrise-Finanzvorstand Olaf Klinger ein, dass das angestrebte Wachstumsziel für 2025 im ersten Quartal schwer zu erreichen sein werde.

 

Zahlenflut auch aus Europa

STMicro brachen um knapp 11 Prozent ein. Der Ausblick wurde als belastend eingestuft. STMicroelectronics erwartet in diesem Quartal einen geringeren Umsatz, da die Nachfrage nach Halbleitern, die in Autos, Industrieanlagen und anderen Systemen zum Einsatz kommen, schwach bleibe. Der europäische Chiphersteller stellte für das erste Quartal einen Umsatzrückgang von fast 28 Prozent gegenüber Vorjahr in Aussicht.

 

H&M (-4,0%) hatte durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt. Die Umsätze waren laut RBC etwas unter den Erwartungen geblieben, dafür sei der Gewinn je Aktie 7 Prozent über der Konsensschätzung geblieben dank einer besseren Bruttomarge.

 

Die ABB-Aktie drehte im Tagesverlauf ins Minus und schloss mit einem Abschlag von 1,8 als schwächster SMI-Wert. Die Margenprognose für das erste Quartal erscheine konservativ, so die Analysten von Jefferies. Positiv kamen die Geschäftszahlen von Nokia (+6,7%) an. Im Handel wurde vor allem gelobt, dass die Finnen künftig stärker vom Ausbau von Rechenzentren profitieren wollen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(30.01.2025)

 

DOW JONES--Mehrheitlich mit Aufschlägen zeigt sich die Wall Street am Donnerstagmittag (Ortszeit). Im Fokus stehen überwiegend positiv ausgenommene Geschäftszahlen. Händler versuchen, sich dabei vor allem einen Reim auf die Geschäftsberichte von Microsoft, Meta Platforms und Tesla zu machen. Microsoft überzeugt Anleger nicht, Meta und Tesla dagegen schon. Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,3 Prozent auf 44.861 Punkte. Für den S&P-500 geht es ebenfalls um 0,3 Prozent nach oben. Dagegen zeigt sich der Nasdaq-Composite kaum verändert.

 

Die starken Geschäftszahlen von Meta scheinen die Enttäuschung über Microsoft in den Hintergrund treten zu lassen. Mit Apple und Intel warten nach der Schlussglocke bereits die nächsten Technologieschwergewichte mit ihren Zahlenausweisen. Auch der Deepseek-Schreck vom Wochenbeginn scheine weiter an Brisanz zu verlieren, heißt es mit Blick auf Meta. Nvidia fallen allerdings um weitere 2,9 Prozent, Broadcom legen dagegen um 6,1 Prozent zu. "Privatanleger haben (bislang) auf den durch Deepseek ausgelösten Aktienverkauf reagiert, indem sie das getan haben, was sie am besten können: sie haben die Kursrückgänge gekauft", sagen die Vanda-Analysten.

 

Die Fed hatte am Vorabend bewiesen, mit ihrem bestätigten Leitzinsniveau auf Kurs zu bleiben und dem Drängen von US-Präsident Donald Trump nach niedrigeren Zinsen nicht nachzukommen. Die Unabhängigkeit der US-Notenbank sei ein hohes Gut und schaffe Vertrauen am Finanzmarkt, heißt es. Während die US-Wirtschaft im vierten Quartal robust, aber einen Tick weniger gewachsen ist als vorausgesagt, stieg der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator (PCE) um 2,3 Prozent nach einem Plus von 1,5 Prozent. Der BIP-Deflator betrug 2,2 Prozent nach 1,9 Prozent im Vorquartal. Volkswirte hatten eine Rate von 2,3 Prozent erwartet. Dagegen fielen die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten besser als gedacht aus. Die Fed hatte am Vortag eine längere Zinssenkungspause angedeutet, die durch die Daten durchaus gerechtfertigt zu sein scheint.

 

Meta setzt positives Ausrufezeichen

Unter den Einzelaktien ziehen Meta Platforms um 2,0 Prozent an. Der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp hat im vierten Quartal die Erwartungen deutlich übertroffen. Meta wird nach Angaben von Insidern zudem rund 25 Millionen Dollar zahlen, um einen Rechtsstreit aus dem Jahr 2021 mit US-Präsident Trump beizulegen.

 

Tesla steigen um 2,3 Prozent. CEO Elon Musk hat von vollständig selbstfahrenden Autos, die in diesem Jahr in den USA auf die Straße kommen sollen, und von der Produktion Tausender humanoider Optimus-Roboter gesprochen, nachdem der Autohersteller für das vierte Quartal durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt hat.

 

Microsoft fallen indes nach dem Geschäftsausweis um 5,9 Prozent. Der Softwarekonzern hat zwar im zweiten Geschäftsquartal mit Umsatz und Nettogewinn die Markterwartungen übertroffen. Das Cloud-Computing-Geschäft wuchs allerdings langsamer.

 

International Business Machines (IBM) hat im vierten Quartal dank ihrer KI-Strategie höhere Umsätze erzielt. Der Kurs legt um 13,4 Prozent zu - trotz eines Gewinnrückgangs. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag über den Erwartungen. Caterpillar hat im vierten Quartal rückläufige Umsätze verzeichnet und die Markterwartungen bei den Erlösen das fünfte Mal in Folge verfehlt, der Kurs gibt um 4,8 Prozent nach.

 

United Parcel Service (UPS) brechen um 17,3 Prozent ein, der Paketlogistiker hat zwar im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen. Der Ausblick blieb jedoch hinter den Markterwartungen zurück. Der größte UPS-Kunde Amazon wird sein Volumen halbieren.

 

Sherwin-Williams (+2,3%) hat im vierten Quartal von höheren Preisen profitiert. Der US-Farbenhersteller und Dow-Neuling verdiente unter dem Strich mehr als im Vorjahr. Für das laufende Jahr sagt er ein Gewinnwachstum voraus. Die Aktie der Dow Inc sinkt um 6,7 Prozent, nachdem der Chemiekonzern den Abbau von 1.500 Stellen bekannt gegeben hat.

 

ServiceNow stürzen um 12,5 Prozent ab, die Software-Gesellschaft enttäuscht mit den Festkundenerlösen und auch dem Ausblick. Lam Research (+8,3%) überzeugt vor allem gewinnseitig. Whirlpool (-15%) ist in die Verlustzone gerutscht.

 

Dollar auf Tagestief nach EZB

Der Euro steigt mit den Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf Tageshoch, der Dollar-Index sinkt um 0,2 Prozent. Im Handel verweist man auf die Einschätzung, dass der Arbeitsmarkt robust bleibe - auch wenn der EZB-Rat überwiegend ein Abwärtsrisiko für die Wirtschaftsentwicklung im Euroraum sieht. LBBW-Volkswirt Jens-Oliver Niklasch verweist allerdings auf die veröffentlichten Daten zur Lohnentwicklung im Euroraum. Diese "zeigen bislang noch keine wirkliche Entspannung, entgegen dem, was dazu in dem Statement der EZB behauptet wird."

 

Am Rentenmarkt fallen die Renditen leicht - trotz der anstehenden Zinssenkungspause der US-Notenbank. Unter Umständen bekämen doch einige Anleger wegen der Rufe von Trump nach niedrigeren Zinsen kalte Füße, heißt es. Allerdings erholen sich die Renditen von den Tagestiefs im Nachklapp auf die Daten. Die Rendite zehnjähriger Papiere büßt 1,5 Basispunkte auf 4,53 Prozent ein.

 

Der Goldpreis markiert ein neues Rekordhoch. Für die Feinunze geht es um 1,1 Prozent auf 2.790 Dollar nach oben. Das Edelmetall profitiere von seinem Status als sicherer Hafen, heißt es. Dazu kämen der nachgebende Dollar und die leichten fallenden Renditen.

 

Die Ölpreise zeigen sich mit leichten Gewinnen. Die Notierungen für Brent und WTI verbessern sich um bis zu 0,6 Prozent. Der Markt spekuliert darüber, wie die Opec und ihre Verbündeten auf die Forderung von US-Präsident Trump reagieren könnte, die Preise bei ihrem Treffen nächste Woche zu senken. Das Kartell hatte mehrmals die freiwilligen Produktionskürzungen von 2,2 Millionen Barrel pro Tag verlängert, um die Preise zu stützen, und plant derzeit, diese Kürzungen im April zu beenden.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(30.01.2025)

 

DOW JONES--Überwiegend positiv ausgenommene Geschäftszahlen liefern der Wall Street am Donnerstag nach den knappen Abgaben des Vortages leichtes Aufwärtspotenzial. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen etwas festeren Handelsbeginn am Kassamarkt schließen. Händler versuchen, sich einen Reim auf die Geschäftsberichte von Microsoft, Meta Platforms und Tesla zu machen. Microsoft überzeugt Anleger nicht, Meta und Tesla dagegen schon.

 

Die starken Geschäftszahlen von Meta scheinen am Gesamtmarkt die Enttäuschung über Microsoft in den Hintergrund treten zu lassen. Mit Apple und Intel warten bereits die nächsten Technologieschwergewichte mit ihren Zahlenausweisen - allerdings erst nach der Schlussglocke. Auch der Deepseek-Schreck vom Wochenbeginn scheine weiter an Brisanz zu verlieren, heißt es mit Blick auf Meta. Nvidia fallen allerdings um weitere 0,7 Prozent, Broadcom legen dagegen um 4,7 Prozent zu. "Privatanleger haben (bislang) auf den durch Deepseek ausgelösten Aktienverkauf reagiert, indem sie das getan haben, was sie am besten können: sie haben die Kursrückgänge gekauft", sagen die Vanda-Analysten.

 

Die Fed hatte am Vorabend bewiesen, mit ihrem bestätigten Leitzinsniveau auf Kurs zu bleiben und dem Drängen von US-Präsident Donald Trump nach niedrigeren Zinsen nicht nachzukommen. Die Unabhängigkeit der US-Notenbank sei ein hohes Gut und schaffe Vertrauen am Finanzmarkt, heißt es. Die Fed deutete eine längere Zinspause an, was aber weitgehend eingepreist ist. Vor der Startglocke müssen Anleger noch das US-BIP und die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten verarbeiten. Von größerer Bedeutung dürften aber am Freitag die Daten zur PCE-Inflation sein.

 

Meta setzt positives Ausrufezeichen

Unter den Einzelaktien ziehen Meta Platforms vorbörslich um 1,1 Prozent an. Der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und Whatsapp hat im vierten Quartal die Erwartungen deutlich übertroffen. Meta wird nach Angaben von Insidern rund 25 Millionen Dollar zahlen, um einen Rechtsstreit aus dem Jahr 2021 mit US-Präsident Donald Trump beizulegen.

 

Tesla ziehen um 1,8 Prozent an. CEO Elon Musk hat von vollständig selbstfahrenden Autos, die in diesem Jahr in den USA auf die Straße kommen sollen, und von der Produktion Tausender humanoider Optimus-Roboter gesprochen, nachdem der Autohersteller für das vierte Quartal durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt hat.

Microsoft fallen indes nach Geschäftsausweis um 4,3 Prozent. Der Softwarekonzern hat zwar im zweiten Quartal mit Umsatz und Nettogewinn die Markterwartungen übertroffen. Das Cloud-Computing-Geschäft wuchs allerdings langsamer.

 

International Business Machines (IBM) hat im vierten Quartal dank ihrer KI-Strategie höhere Umsätze erzielt. Der Kurs legt um 8,1 Prozent zu - trotz eines Gewinnrückgangs. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag über den Erwartungen. Caterpillar hat im vierten Quartal rückläufige Umsätze verzeichnet und die Markterwartungen bei den Erlösen das fünfte Mal in Folge verfehlt, der Kurs gibt 3 Prozent nach.

 

United Parcel Service (UPS) brechen um 13,6 Prozent ein, der Paketlogistiger hat zwar im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen. Der Ausblick blieb jedoch hinter den Markterwartungen zurück. Der größte UPS-Kunde Amazon wird sein Volumen halbieren.

 

ServiceNow stürzen um knapp 10 Prozent ab, die Software-Gesellschaft enttäuscht mit den Festkundenerlösen und auch dem Ausblick. Lam Research (+5,8%) überzeugt vor allem gewinnseitig. Whirlpool (-11,2%) ist in die Verlustzone gerutscht.

 

Dollar von Tagestiefs erholt

Der Dollar erholt sich von den Tagestiefs, der Dollar-Index zeigt sich nun auf Tagessicht unverändert. Der Euro gibt kurz vor der fest eingeplanten Zinssenkung durch die EZB nach. Sollte EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Märkte veranlassen, niedrigere Zinssätze einzupreisen, könnte der Euro fallen, so ING-Devisenanalyst Chris Turner mit Blick auf die anstehende Zinsentscheidung im Tagesverlauf. Sollte sich Lagarde für weitere Zinssenkungen aussprechen, könnte der Euro auf 1,0345 bis 1,0355 US-Dollar fallen, so Turner.

 

Am Rentenmarkt fallen die Renditen - trotz der anstehenden Zinssenkungspause der Fed. Vielleicht bekämen doch einige Anleger wegen der Rufe von Trump nach niedrigeren Zinsen kalte Füße, heißt es.

 

Während die Erdölpreise weitgehend stagnieren, steigt der Goldpreis im Vorfeld der Zinssenkung durch die EZB.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(30.01.2025)

 

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten geht es am Donnerstag erneut nach oben. Die gute Stimmung am Aktienmarkt profitiert aktuell von der Wirtschaftsstimmung in der Eurozone, die sich im Januar überraschend aufgehellt hat. Der Anstieg für die EU war auf das gestiegene Vertrauen in der Industrie, im Baugewerbe und in geringerem Maße im Dienstleistungssektor zurückzuführen, während das Vertrauen im Einzelhandel zurückging. Das Verbrauchervertrauen blieb derweil stabil.

 

Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 21.708 Punkte - bei 21.723 wurde ein weiteres Allzeithoch markiert. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,8 Prozent auf 5.273 Zähler nach oben. Für die Outperformance sorgt der Technologiesektor (+1,4%) sowie die Öl- und Gastwerte (+1,3%). Am Devisenmarkt notiert der Euro leichter bei 1,0393 Dollar. An den Anleihemärkten geben die Renditen leicht nach, was die Stimmung am Aktienmarkt stützt.

 

Nach der Fed ist vor der EZB

Die US-Notenbank hat am Vorabend wie erwartet die Leitzinsen bei 4,25 bis 4,50 Prozent belassen. Allerdings deute das Presse-Statement an, dass die Notenbank längere Zeit auf Zinssenkungen verzichten könnte, heißt es bei der Deutschen Bank. Zunächst wollten die Währungshüter einen deutlichen Rückgang der Inflation sehen. Im Fokus steht nun die Zinsentscheidung der EZB am frühen Nachmittag. Die EZB hingegen könne gar nicht anders, als weiter die Zinsen zu senken, heißt es von den Strategen der Bank of America: "Die nächsten zwei Senkungen sind Konsens, aber der Pfad danach nicht." Die schwache Datenlage in Europa werde die EZB danach wohl zwingen, bis zu einer finalen Rate von 1,5 Prozent zu senken - "wenn nicht noch tiefer", betonen die Strategen.

 

Deutsche Bank enttäuscht - Tochter DWS überzeugt

Für Druck auf die Aktien der Deutschen Bank (-3,6%) sorgt der Gewinneinbruch im vierten Quartal. Laut Warburg-Analysten sind die Einnahmekennziffern der Deutschen Bank im vierten Quartal im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Die nicht betrieblichen Kosten für Rechtsstreitigkeiten und Umstrukturierungen hätten aber deutlich über den Schätzungen von Warburg und auch denen des Marktes gelegen.

 

DWS (+5,3%) profitieren hingegen vom verwalteten Vermögen, das auf Rekordhoch gestiegen ist. Der Vermögensverwalter hat nach Einschätzung von JP Morgan starke bereinigte Geschäftszahlen vorgelegt, denen steigende Konsensschätzungen folgen dürften. Die verwalteten Vermögen von 1 Billion Euro überträfen den Konsens um 2 Prozent.

 

Für Symrise geht es 1,5 Prozent nach unten. Wie Jefferies anmerkt, hat das organische Umsatzwachstum die Erwartungen nicht erreicht.

 

Zahlenflut auch aus Europa

STMicro brechen um 6,5 Prozent ein. Der Ausblick wird als belastend eingestuft. STMicroelectronics erwartet in diesem Quartal einen geringeren Umsatz, da die Nachfrage nach Halbleitern, die in Autos, Industrieanlagen und anderen Systemen zum Einsatz kommen, schwach bleibe. Der europäische Chiphersteller, der Apple, Samsung Electronics und Tesla zu seinen Kunden zählt, stellte für das erste Quartal einen Umsatz von etwa 2,51 Milliarden US-Dollar in Aussicht, was einem Rückgang von fast 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche.

 

Swatch reagieren mit Abgaben von 3 Prozent auf die Geschäftszahlen. Der Schweizer Uhrenkonzern hat 2024 angesichts schwieriger Marktbedingungen in China weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor. Die China-Schwäche habe Umsatz- und Marktanteilsgewinne in den USA, Japan, Indien und dem Nahen Osten aufgezehrt, heißt es.

 

H&M (-3%) hat durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt. Die Umsätze sind laut RBC etwas unter den Erwartungen geblieben, dafür sei der Gewinn je Aktie 7 Prozent über der Konsensschätzung geblieben dank einer besseren Bruttomarge. Insgesamt schätzen die Analysten den Margenausblick aber als herausfordernd ein. Der Handelsumsatz im Dezember bzw. Januar habe sich mit plus 4 Prozent etwas schwächer als erwartet entwickelt.

 

Nach besseren Viertquartalszahlen ziehen BBVA an der Madrider Börse um 0,8 Prozent an. Der bereinigte Vorsteuergewinn ist laut RBC 9 Prozent über den Konsensschätzungen ausgefallen. Gewinntreiber seien höhere Zinserträge, Gebühren sowie ein besseres Handelsergebnis gewesen. Dies habe die höher als erwartet ausgefallenen Kosten mehr als ausgeglichen.

 

ABB drehen im Tagesverlauf ins Minus und notieren 1,6 Prozent leichter. Die Margenprognose für das erste Quartal erscheine konservativ, urteilen die Analysten von Jefferies. Das Schweizer Industrietechnikunternehmen rechne mit einem organischen Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, allerdings deute die Prognose auf weitgehend stabile Margen hin.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(30.01.2025)

 

Nach den knappen Abgaben des Vortages deutet der Aktienterminmarkt am Donnerstag auf leichtes Aufwärtspotenzial hin. Händler stellen sich auf einen etwas festeren Handelsbeginn ein und versuchen dabei, sich einen Reim auf die Geschäftsberichte von Microsoft, Meta Platforms und Tesla zu machen. Microsoft überzeugt Anleger nicht, Meta und Tesla dagegen schon. Während Microsoft vorbörslich 3,8 Prozent einbüßen, klettern Meta und Tesla um 2,7 bzw. 2,4 Prozent.

 

Die starken Geschäftszahlen von Meta scheinen am Gesamtmarkt die Enttäuschung über Microsoft in den Hintergrund treten zu lassen. Auch der Deepseek-Schreck vom Wochenbeginn scheine weiter an Brisanz zu verlieren, heißt es mit Blick auf Meta. Nvidia fallen allerdings um weitere 1,3 Prozent, Broadcom legen dagegen um 3,9 Prozent zu. Mit Apple und Intel warten bereits die nächsten Technologieschwergewichte mit ihren Zahlenausweisen - allerdings erst nach der Schlussglocke.

 

Die Fed hatte am Vorabend bewiesen, mit ihrem bestätigten Leitzinsniveau auf Kurs zu bleiben und dem Drängen von US-Präsident Donald Trump nach niedrigeren Zinsen nicht nachzukommen. Die Unabhängigkeit der US-Notenbank sei ein hohes Gut und schaffe Vertrauen am Finanzmarkt, heißt es. Vor der Startglocke müssen Anleger noch das US-BIP und die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten verarbeiten. Von größerer Bedeutung dürften aber am Freitag die Daten zur PCE-Inflation sein.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(30.01.2025)

 

DOW JONES--Europas Börsen dürften mit kleinen Aufschlägen in den Handel am Donnerstag starten. Die US-Notenbank hat am Vorabend wie erwartet die Leitzinsen bei 4,25 bis 4,50 Prozent belassen. Allerdings deutete das Presse-Statement an, dass die Notenbank längere Zeit auf Zinssenkungen verzichten könnte, heißt es bei der Deutschen Bank. Zunächst wollten die Währungshüter einen deutlichen Rückgang der Inflation sehen, unterstreicht Stephan.

 

Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 21.698 Punkte, bei 21.715 wurde ein neues Allzeithoch markiert. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,6 Prozent auf 5.265 nach oben. Am Devisenmarkt notiert der Euro wenig verändert bei 1,0422 Dollar. An den Anleihemärkten geben die Renditen leicht nach, was die Stimmung am Aktienmarkt stützt.

 

EZB wird die Zinsen senken

Im Fokus stehen weiter die Notenbanken mit der EZB am frühen Nachmittag. Die EZB hingegen könne gar nicht anders, als weiter die Zinsen zu senken, heißt es von den Strategen der Bank of America: "Die nächsten zwei Senkungen sind Konsens, aber der Pfad danach nicht." Die schwache Datenlage in Europa werde die EZB danach wohl zwingen, bis zu einer Endrate von 1,5 Prozent zu senken - "wenn nicht noch tiefer", betonen die Strategen.

 

Die Daten der großen US-Techkonzern fielen am Vorabend gemischt aus. Während die von IBM sehr stark waren, die von Microsoft und Meta ok, enttäuschten die Zahlen von Tesla. Im Blick stehen nun am Abend die Geschäftszahlen von Intel und Apple. Für Europas Börsen haben sie allerdings außer der hohen Marktgewichtung kaum Bedeutung, da es hier an Vergleichswerten mangelt.

 

Starke Zahlen beim Vermögensverwalter DWS (+3,3%), aber weniger bei der Mutter Deutsche Bank (-6%) sehen Händler. Bei der Deutschen Bank seien die Kosten höher als erwartet ausgefallen, Mut mache aber, dass dies angegangen werden soll. Die Renditeziele für 2025 wurden daher bestätigt. Für Druck auf die Aktien der Deutschen Bank sorgt der Gewinneinbruch im vierten Quartal. DWS profitieren hingegen vom verwalteten Vermögen, das auf Rekordhoch gestiegen ist.

 

Für Symrise geht es 1,5 Prozent nach unten. Wie Jefferies anmerkt, hat das organische Umsatzwachstum die Erwartungen nicht erreicht.

 

Als etwas besser als erwartet werden im Handel die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr von Hapag-Lloyd eingestuft. Umsatz wie auch EBITDA sowie EBIT lägen einen Tick über den Marktschätzungen. Für die Aktie geht es 1,3 Prozent nach oben.

 

Trotz guter Zahlen brechen STMicro um 6,5 Prozent ein. Die Zahlen reichten nicht an das Überraschungspotenzial bei ASML heran, kommentiert ein Händler. Die danach sehr hoch gestiegenen Erwartungen könnten daher bereits eingepreist sein. Kritisiert wird unter anderem die Bruttomarge im vierten Quartal, die leicht unter der hauseigenen Prognose liege.

 

Sehr gut werden die Zahlen von ABB (+3,4%) im Handel eingeschätzt. Der schweizerische Energie- und Automatisierungstechnikkonzern profitiere klar vom Aufbau von Datencentern und beweise sich damit "als halbe KI-Aktie", sagt ein Händler.

 

Swatch und H&M überzeugen nicht

Swatch reagieren mit Abgaben von 6 Prozent auf die Geschäftszahlen. "Das untermauert das Bild von LVMH, dass man sich nach Burberry und vor allem Richemont zu früh auf eine Erholung im Luxus-Segment und China-Konsum gefreut hat", sagt ein Händler. Vor allem China habe Swatch stärker als befürchtet belastet.

 

H&M (-1,2%) hat durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt. Die Umsätze sind laut RBC etwas unter den Erwartungen geblieben, dafür sei der Gewinn je Aktie 7 Prozent über der Konsensschätzung geblieben dank einer besseren Bruttomarge. Insgesamt schätzen die Analysten den Margen-Ausblick aber als herausfordernd ein. Der Handelsumsatz im Dezember/Januar habe sich mit plus 4 Prozent etwas schwächer als erwartet entwickelt.

 

Quelle: stock3.com

News 29.01.2025

Märkte Schweiz

(29.01.2025)

 

DOW JONES--Am schweizerischen Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte die jüngste Aufwärtstendenz fortgesetzt. Der SMI markierte im Verlauf ein neues Jahreshoch. Eine bislang besser als erwartet laufende Berichtssaison stützte genauso wie die Erholung im Technologiesektor, nachdem Schlagzeilen um das chinesische KI-Modell Deepseek einen Ausverkauf von KI-Aktien ausgelöst hatten. Hier stützten gute Geschäftszahlen von ASML. Passend dazu markierten die zuletzt gebeutelten Aktien von ABB mit einem Plus von 2,2 Prozent den Tagessieger im SMI. Das Unternehmen wird am Donnerstagmorgen die Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegen.

 

Im Fokus stand auch die Zinsentscheidung der US-Notenbank, die nach Börsenschluss veröffentlicht wurde. Nach zuletzt drei Zinssenkungen in Folge dürfte die Fed stillhalten und den Fed-Funds-Zielsatz bei 4,25 bis 4,50 Prozent bestätigen. Der Fokus dürfte auf dem geldpolitischen Ausblick liegen. Derzeit werden an den Märkten für das laufende Jahr Zinssenkungen von 51 Basispunkten eingepreist, das entspricht laut der Deutschen Bank praktisch genau der Zinserwartung (Dotplot) der US-Notenbank. Mit Spannung werde vor allem auf die Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell auf der Pressekonferenz geschaut, hieß es.

 

Der SMI verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 12.530 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und vier -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 19,38 (zuvor: 22,36) Millionen Aktien. Bei den Einzelwerten gewannen die Aktien von Logitech 7,6 Prozent. Vontobel sprach von einem weiteren soliden Quartal mit Umsätzen, die sich den bisherigen Spitzenwerten im Bereich Gaming und bei ausgewählten hochwertigen Arbeitsplatzlösungen näherten. Die Analysten verwiesen auch auf die gute Dynamik in allen geografischen Regionen im vierten Quartal, einschließlich Verbesserungen in China. Die Produktmargen blieben sehr hoch und die Kostenkontrolle sei wie gewohnt ausgezeichnet, was zu Betriebsmargen führe, die weit über den Erwartungen lägen.

 

Für Enttäuschung im Luxusgütersektor sorgten die Geschäftszahlen von LVMH. "Nach den positiven Überraschungen von Burberry und Richemont hatte man mehr erwartet", so ein Händler. Die Analysten von Bernstein merkten an, der organische Umsatz im wichtigen Bereich Mode und Leder sei im vierten Quartal nur um 1 Prozent gefallen und nicht wie befürchtet um 3 Prozent. Jedoch seien seit Richemont die Konsenserwartungen auch deutlich gestiegen. Die Aktien von Richemont legten um 1,4 Prozent zu. Hier spielten möglicherweise Umschichtungen eine Rolle.

 

Die Aktien von Roche erhöhten sich im Vorfeld der Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das Jahr 2024 am Donnerstag um 0,2 Prozent. Am Freitag folgt dann das Jahresergebnis von Novartis (+1,1%).

 

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(29.01.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch mit Aufschlägen geschlossen. Der DAX gewann 1,0 Prozent auf 21.638 Punkte, bei 21.672 wurde ein neues Allzeithoch markiert. Eine bislang besser als erwartet laufende Berichtssaison stützte das Sentiment. Die Zinsentscheidung der US-Notenbank stand erst nach Börsenschluss an. Nach drei Zinssenkungen in Folge dürfte die Fed stillhalten und den Fed-Funds-Zielsatz bei 4,25 bis 4,50 Prozent bestätigen. Der Fokus dürfte auf dem geldpolitischen Ausblick liegen. Derzeit werden an den Märkten für das laufende Jahr Zinssenkungen von 51 Basispunkten eingepreist, das entspricht laut der Deutschen Bank praktisch genau der Zinserwartung (Dotplot) der US-Notenbank. Am Donnerstag folgt dann die EZB mit ihrer Zinsentscheidung.

 

Tagesgewinner im DAX waren Daimler Truck mit Aufschlägen von 7,6 Prozent. Hier stützten positive Nachrichten von Volvo. Das Unternehmen hat im vierten Quartal dank Flottenerneuerungen in Osteuropa und der Nachfrage nach Spezialfahrzeugen in den USA mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet. Der Nutzfahrzeughersteller meldete für das Schlussquartal einen Anstieg der Lkw-Bestellungen um 24 Prozent und übertraf den Konsens von 9,5 Prozent damit deutlich. Auch Traton waren mit plus 6,8 Prozent ebenfalls flott unterwegs. Eine negativ aufgenommene Telefonkonferenz im Vorfeld der Bekanntgabe der Geschäftszahlen (Pre-Close) drückte die Continental-Aktie 3 Prozent nach unten.

 

T-Mobile US mit starken Kundenwachstum

Deutsche Telekom schlossen 4,7 Prozent fester. Die Geschäftszahlen der US-Tochter T-Mobile US seien stark ausgefallen, hieß es im Handel. Positiv überrascht habe vor allem das Wachstum der Vertragskunden. Insgesamt seien im vierten Quartal über 2 Millionen neue Kunden netto hinzugekommen. Siemens Energy knüpften an die Gewinne des Vortages an und gewannen weitere 4,9 Prozent. Starke Geschäftszahlen von ASML verhalfen Aixtron zu Kursgewinnen von 1,7 Prozent.

 

Überraschend legte Renk (-4,3%) vorläufige Geschäftszahlen vor, die im Rahmen der Erwartungen ausfielen. Analysten äußerten sich positiv. Allerdings war die Aktie im laufenden Jahr bereits fast um 30 Prozent gelaufen, die Entwicklung lud somit zu Gewinnmitnahmen ein.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(29.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Börsen sind am Mittwoch in Rallylaune geblieben. Eine bislang besser als erwartet laufende Berichtssaison stützte genauso wie die Erholung im Technologiesektor, nachdem Schlagzeilen um das chinesische KI-Modell Deepseek einen Ausverkauf von KI-Aktien ausgelöst hatten. Starke Geschäftszahlen von ASML (+5,5%) trieben den Technologiesektor um 2,5 Prozent nach oben. Der DAX gewann 1 Prozent auf 21.638 Punkte, ein neues Allzeithoch wurde bei 21.672. Für den Euro-Euro-Stoxx-50 ging es 0,6 Prozent auf 5.231 nach oben - damit geriet das im Jahre 2000 markierte Rekordhoch bei 5.464 auch für den gesamteuropäischen Index langsam in Sichtweite.

 

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank stand erst nach Börsenschluss an. Nach drei Zinssenkungen in Folge dürfte die Fed stillhalten und den Fed-Funds-Zielsatz bei 4,25 bis 4,50 Prozent bestätigen. Der Fokus dürfte auf dem geldpolitischen Ausblick liegen. Derzeit werden an den Märkten für das laufende Jahr Zinssenkungen von 51 Basispunkten eingepreist, das entspricht laut der Deutschen Bank praktisch genau der Zinserwartung (Dotplot) der US-Notenbank.

 

Positiv für Europas Technologiesektor wurden die guten Geschäftszahlen von ASML gewertet. Der höhere Umsatz und vor allem die Margenstärke im vierten Quartal gefielen. Die Bruttomarge lag mit 51,7 Prozent deutlich über der Analystenerwartung von 49,7 Prozent. An der Börse wurde zudem der Auftragseingang im Schlussquartal positiv gewertet, zuversichtlich stimme auch der bestätigte Ausblick. Die Prognosen des niederländischen Ausrüsters von Halbleiterprodukten zu Umsatz und Bruttomarge im laufenden Quartal seien besser als erwartet, urteilten die Citi-Analysten. Aixtron stiegen in der Folge um 1,7 Prozent.

 

LVMH sorgt für Enttäuschung im Luxusgütersektor

Für Enttäuschung sorgten die Geschäftszahlen von LVMH. "Nach den positiven Überraschungen von Burberry und Richemont hatte man mehr erwartet", kommentierte ein Händler. Die Analysten von Bernstein merkten an, der organische Umsatz im wichtigen Bereich Mode und Leder sei im vierten Quartal nur um 1 Prozent gefallen und nicht wie befürchtet um 3 Prozent. Dazu zählt auch Luis Vuitton. Jedoch seien seit Richemont die Konsenserwartungen auch deutlich gestiegen. LMVH müsse noch stärker an der Marke Dior arbeiten, die Markterholung sehe fragil aus. Auch die folgende Telefonkonferenz habe nicht überzeugt. Unter dem Strich reiche das Umsatzwachstum bei LVMH nicht, um die Kosteninflation aufzufangen. LVMH verloren 5 Prozent, für Kering ging es um 5,4 Prozent nach unten.

 

Positive Nachrichten gab es von Volvo (+7,7%), das Unternehmen hatte im vierten Quartal dank Flottenerneuerungen in Osteuropa und der Nachfrage nach Spezialfahrzeugen in den USA mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet. Der Nutzfahrzeughersteller meldete für das Schlussquartal einen Anstieg der Lkw-Bestellungen um 24 Prozent und übertraf den Konsens von 9,5 Prozent damit deutlich. Im DAX legten Daimler Truck um 7,6 Prozent zu, Traton waren mit plus 6,8 Prozent ebenfalls flott unterwegs. Eine negativ aufgenommene Telefonkonferenz im Vorfeld der Geschäftszahlen (Pre-Close) drückte die Continental-Aktie 3 Prozent nach unten.

 

Ausblick von Akzo Nobel kommt nicht gut an

Die Aktien von Akzo Nobel gaben nach Zahlenausweis um 5 Prozent nach. Vor allem der Ausblick sorgte für Zurückhaltung, da Akzo für das ganze Jahr keine signifikante Markterholung erwartet. Die Analysten von JP Morgan kritisierten zudem die Kennziffern: so liege das bereinigte EBIT 5 Prozent unter ihrer Schätzung, der freie Cashflow sei ebenfalls schwächer als erwartet ausgefallen. Insgesamt habe man von dem Zwischenbericht mehr erwartet, so die Analysten.

 

Deutsche Telekom schlossen 4,7 Prozent fester. Die Geschäftszahlen der US-Tochter T-Mobile US seien stark ausgefallen, hieß es im Handel. Positiv überrascht habe vor allem das Wachstum der Vertragskunden. Siemens Energy knüpften an die Gewinne des Vortages an und gewannen weitere 4,9 Prozent.

 

Überraschend legte Renk (-4,3%) vorläufige Geschäftszahlen vor, die im Rahmen der Erwartungen ausfielen. Analysten äußerten sich positiv. Allerdings war die Aktie im laufenden Jahr bereits fast um 30 Prozent gelaufen, die Entwicklung lud somit zu Gewinnmitnahmen ein. Für Logitech ging es nach Zahlenvorlage um 7,6 Prozent nach oben - eine starke Marge überzeugte.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(29.01.2025)

 

DOW JONES--Die Wall Street zeigt sich am Mittwochmittag (Ortszeit) tendenziell wenig verändert. Die Erholung im Technologiesektor scheint jedoch schon wieder vorbei zu sein. Für den Halbleitersektor im S&P-500 geht es um 2,6 Prozent nach unten. Die Aktien von Nvidia sind mit einem Minus von 4,9 Prozent größter Verlierer im Dow.

 

Damit stützen starke Geschäftszahlen des Halbleiterzulieferers ASML in Europa nicht. Der Dow-Jones-Index zeigt sich kaum verändert bei 44.852 Punkten. Für den S&P-500 geht es um 0,3 Prozent nach unten und der Nasdaq-Composite verliert 0,7 Prozent.

 

Händler bescheinigen dem US-Aktienmarkt gleichwohl eine robuste Verfassung angesichts des Infragestellens der Gewinnaussichten bei großen Technolgiekonzernen im KI-Segment und der Vorbereitung von US-Importzöllen. Zugleich sorgt das Einfrieren der Bundesausgaben durch US-Präsident Donald Trump mit dem anschließenden Kassieren der Entscheidung durch ein Gericht für zusätzliche Verunsicherung.

 

Die Erholung am Vortag in diesem schwierigen Umfeld sei daher ein positives Signal, heißt es im Handel. "Ruhe ist nach der KI-Aufruhr an den Finanzmärkten eingekehrt, der eine Verkaufswelle ausgelöst hat, wobei Investoren starke Rückgänge als Kaufgelegenheit sehen", fasst Marktstrategin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown die Marktreaktionen zusammen.

 

Die im späten US-Geschäft anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank dürfte kaum Akzente setzen. Volkswirte und Marktakteure erwarten keine Änderung des Zinsniveaus. Aber Händler sind gespannt, was US-Notenbankgouverneur Jerome Powell über die Zinsaussichten für den Rest des Jahres sagen wird - der Markt rechnet nur noch mit einer Senkung um 25 Basispunkte im Jahr 2025.

 

Außerdem werden nach der Schlussglocke mit Meta Platforms, Microsoft, Tesla und IBM gleich vier bedeutende Technologiekonzerne Geschäftszahlen vorlegen. Die Anleger dürften ihr Pulver im Vorfeld der richtungsweisenden Geschäftsausweise trocken halten, heißt es. Am Donnerstag folgen dann noch Intel und Apple.

 

Dollar zieht wieder an

Im Vorfeld der Notenbankentscheidungen in den USA und der Eurozone legt der Dollar leicht zu - der Dollar-Index gewinnt 0,1 Prozent. Der Euro fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 1,04 Dollar, notiert aktuell aber wieder über diesem Niveau. Die Gemeinschaftswährung hat laut ING nur begrenzten Aufwärtsspielraum angesichts der Drohung von universellen Handelszöllen durch US-Präsident Trump. "Wir erwarten nicht, dass der Euro bis zum Ende der Woche viel weiter vom aktuellen Niveau gehandelt wird", so die Devisenanalysten. Die US-Notenbank übe normalerweise großen Einfluss auf den Devisenmarkt aus, aber Trumps Zolldrohungen seien der wichtigste Treiber, heißt es ergänzend von XTB. Zudem dürfte die EZB am Donnerstag anders als die Fed die Zinsen reduzieren.

 

Am Rentenmarkt steigen die Renditen vor dem Fed-Entscheid am Abend leicht. Eine Umfrage durch das Wall Street Journal zeigt, dass die am Freitag anstehende PCE-Inflation weiterhin über dem Zielwert liegen dürfte.

 

Die Erdölpreise geben leicht nach. Die Notierungen für Brent und WTI verlieren bis zu 0,4 Prozent, belastet durch einen stärker als erwartet ausgefallenen Anstieg der wöchentlichen US-Rohöllagerbestände und Bedenken in Bezug auf die Auswirkungen von Handelszöllen. "Die Rohölpreise tanzen weiterhin nach der Pfeife von Trumps Zoll-Orchester", so die Analysten der Saxo Bank. Die Preise werden auch gedrückt durch nachlassende Versorgungsängste in Libyen nach Protesten an wichtigen Häfen.

 

Der Goldpreis gibt im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank leicht nach. Hier belaste der stärkere Dollar, heißt es. Der Markt erwartet, dass die Fed die Zinssätze nach den jüngsten Bedenken hinsichtlich eines Anstiegs der Inflation unverändert lassen werden, urteilt SP Angel. Dagegen sei der Arbeitsmarkt weiterhin robust.

 

T-Mobile US überzeugt mit Kundenzuwachs

Unter den Einzelwerten ziehen T-Mobile US um 8,6 Prozent an. Im Handel ist von starken Geschäftszahlen die Rede. Positiv überrascht habe vor allem das Wachstum bei Vertragskunden. Zudem hat die US-Tochter der Deutschen Telekom im vierten Quartal mehr verdient und umgesetzt als erwartet.

 

Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba hat eine neue Version seines KI-Modells veröffentlicht und behauptet, dass es das KI-Modell von Deepseek in verschiedenen Kategorien mit seiner Leistung in den Schatten stelle. Die Hinterlegungsscheine (ADR) steigen um 2,9 Prozent.

 

Starbucks legen um 6,3 Prozent zu. Die Kaffeehauskette verbuchte zwar einen Gewinnrückgang im ersten Quartal. Dieser fiel aber weniger dramatisch als befürchtet aus. F5 Networks springen um 11,6 Prozent nach oben, die Cloud-Software-Gesellschaft glänzt mit Erstquartalszahlen oberhalb der Markterwartung und einem angehobenen Ausblick. Im Solarsektor haussieren Nextracker um 22,9 Prozent nach einer verbesserten Prognose für 2025.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(29.01.2025)

 

DOW JONES--Die Wall Street ist am Mittwoch knapp im Minus in die Sitzung gestartet. Der Dow-Jones-Index sinkt um 0,1 Prozent auf 44.820 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite verlieren 0,2 bzw. 0,4 Prozent. Die Erholung im Technolgiesektor setzt sich indes nicht fort, der Halbleitersektor im S&P-500 gibt 1,4 Prozent ab. Damit stützen starke Geschäftszahlen des Halbleiterzulieferers ASML in Europa nicht.

 

Händler bescheinigen dem US-Aktienmarkt gleichwohl eine robuste Verfassung angesichts des Infragestellens der Gewinnaussichten bei großen Technolgiekonzernen im KI-Segment und der Vorbereitung von US-Importzöllen. Zugleich sorgt das Einfrieren der Bundesausgaben durch US-Präsident Donald Trump mit dem anschließenden Kassieren der Entscheidung durch ein Gericht für zusätzliche Verunsicherung.

 

Die Erholung am Vortag in diesem schwierigen Umfeld sei daher ein positives Signal, heißt es im Handel. "Ruhe ist nach der KI-Aufruhr an den Finanzmärkten eingekehrt, der eine Verkaufswelle ausgelöst hat, wobei Investoren starke Rückgänge als Kaufgelegenheit sehen", fasst Marktstrategin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown die Marktreaktionen zusammen.

 

Die im späten US-Geschäft anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank dürfte kaum Akzente setzen. Volkswirte und Marktakteure erwarten keine Änderung des aktuellen Zinsniveaus. Aber Händler sind gespannt, was US-Notenbankgouverneur Jerome Powell über die Zinsaussichten für den Rest des Jahres sagen wird - der Markt rechnet nur noch mit einer Senkung um 25 Basispunkte im Jahr 2025.

 

Kauflaune kommt zur Wochenmitte auch deshalb nicht auf, weil mit Meta Platforms, Microsoft, Tesla und IBM gleich vier bedeutende Technologiekonzerne nach der Schlussglocke Geschäftszahlen vorlegen werden. Anleger dürften ihr Pulver im Vorfeld der richtungsweisenden Geschäftsausweise trocken halten, heißt es.

 

Dollar zieht wieder an

Im Vorfeld der Notenbankentscheidungen in den USA und der Eurozone neigt der Dollar zur Stärke - der Dollar-Index legt um 0,3 Prozent zu, der Euro fällt unter die Marke von 1,04 US-Dollar. Der Euro hat laut ING ohnehin nur begrenzten Aufwärtsspielraum angesichts der Drohung von universellen Handelszöllen durch US-Präsident Trump.

 

"Wir erwarten nicht, dass der Euro bis zum Ende der Woche viel weiter vom aktuellen Niveau gehandelt wird", so die Devisenanalysten. Die US-Notenbank übe normalerweise großen Einfluss auf den Devisenmarkt aus, aber Trumps Zolldrohungen seien der wichtigste Treiber, heißt es ergänzend von XTB. Zudem dürfte die EZB am Donnerstag anders als die Fed die Zinsen reduzieren.

 

Am Rentenmarkt sinken die Renditen vor dem Fed-Entscheid am Abend leicht. Es gebe zwar keine neuen Projektionen, aber der Arbeitsmarkt habe jüngst Zeichen der Schwäche ausgesandt, heißt es im Handel mit Blick auf die Fed. Ein enger Arbeitsmarkt mit entsprechenden Lohnsteigerungen war in der Vergangenheit immer wieder als inflationstreibend genannt worden.

 

Die Erdölpreise bewegen sich aktuell kaum - liegen knapp im Minus. Die im frühen Handel anstehenden US-Lagerbestandsdaten dürften die nächsten Impulse setzen. Auch bei Gold tut sich wenig.

 

T-Mobile US überzeugt mit Kundenzuwachs

Unter den Einzelwerten ziehen T-Mobile US um 7,5 Prozent an. Im Handel ist von starken Geschäftszahlen die Rede. Positiv überrascht habe vor allem das Wachstum bei Vertragskunden. Zudem hat die US-Tochter der Deutschen Telekom im vierten Quartal mehr verdient und umgesetzt als erwartet.

 

Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba hat eine neue Version seines KI-Modells veröffentlicht und behauptet, dass es das KI-Modell von Deepseek in verschiedenen Kategorien mit seiner Leistung in den Schatten stelle. Die Hinterlegungsscheine (ADR) steigen um 3,3 Prozent.

 

Starbucks legen um 5,5 Prozent zu. Die Kaffeehauskette verbuchte zwar einen Gewinnrückgang im ersten Quartal. Dieser fiel aber weniger dramatisch als befürchtet aus. F5 Networks springen um 12 Prozent nach oben, die Cloud-Software-Gesellschaft glänzt mit Erstquartalszahlen oberhalb der Markterwartung und einem angehobenen Ausblick. Im Solarsektor haussieren Nextracker um 21,3 Prozent nach einer verbesserten Prognose für 2025.

 

LendingClub brechen dagegen nach schwachen Quartalszahlen und erhöhten Abschreibungen um 16 Prozent ein. Rivian Automotive verlieren 1,3 Prozent nach einem negativen Analystenkommentar von Bernstein mit der Ersteinstufung "Underperform".

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(29.01.2025)

 

DOW JONES--An der Wall Street deutet der Aktienterminmarkt am Mittwoch einen wenig veränderten Handelsbeginn am breiten Markt an. Allerdings dürfte sich die Erholung des Technolgiesektors fortsetzen - auch gestützt durch starke Geschäftszahlen des Halbleiterzulieferers ASML in Europa. Händler bescheinigen dem US-Aktienmarkt eine robuste Verfassung angesichts des Infragestellens der Gewinnaussichten bei großen Technolgiekonzernen im KI-Segment und der Vorbereitung von US-Importzöllen. Zugleich sorgt das Einfrieren der Bundesausgaben durch US-Präsident Donald Trump mit dem anschließenden Kassieren der Entscheidung durch ein Gericht für zusätzliche Verunsicherung.

 

Die Erholung am Vortag in diesem schwierigen Umfeld sei daher ein positives Signal, heißt es im Handel. "Ruhe ist nach der KI-Aufruhr an den Finanzmärkten eingekehrt, der eine Verkaufswelle ausgelöst hat, wobei Investoren starke Rückgänge als Kaufgelegenheit sehen", fasst Marktstrategin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown die Marktreaktionen zusammen.

 

Die im späten US-Geschäft anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank dürfte kaum Akzente setzen. Volkswirte und Marktakteure erwarten keine Änderung des aktuellen Zinsniveaus. Aber Händler sind gespannt, was US-Notenbankgouverneur Jerome Powell über die Zinsaussichten für den Rest des Jahres sagen wird - der Markt rechnet nur noch mit einer Senkungen der Leitzinsen um 25 Basispunkte im Jahr 2025.

 

Ein größerer Positionsaufbau zur Wochenmitte ist auch deshalb unwahrscheinlich, weil mit Meta Platforms, Microsoft, Tesla und IBM gleich vier bedeutende Technologiekonzerne nach der Schlussglocke Geschäftszahlen vorlegen werden. Anleger dürften ihr Pulver im Vorfeld der richtungsweisenden Geschäftsausweise trocken halten.

Dollar zieht wieder an

 

Im Vorfeld der Notenbankentscheidungen in den USA und der Eurozone neigt der Dollar zur Stärke - der Dollar-Index legt um 0,3 Prozent zu, der Euro kämpft mit der Marke von 1,04 US-Dollar. Der Euro hat laut ING ohnehin nur begrenzten Aufwärtsspielraum angesichts der Drohung von universellen Handelszöllen durch US-Präsident Donald Trump. "Wir erwarten nicht, dass der Euro bis zum Ende der Woche viel weiter vom aktuellen Niveau gehandelt wird", urteilen die Devisenanalysten. Die US-Notenbank übe normalerweise großen Einfluss auf den Devisenmarkt aus, aber Trumps Zolldrohungen seien der wichtigste Treiber, heißt es ergänzend von XTB.

 

Am Rentenmarkt sinken die Renditen vor dem Fed-Entscheid am Abend leicht. Es gebe zwar keine neuen Projektionen, aber der Arbeitsmarkt habe jüngst Zeichen der Schwäche ausgesandt, heißt es im Handel mit Blick auf die Fed. Ein enger Arbeitsmarkt mit entsprechenden Lohnsteigerungen war in der Vergangenheit immer wieder als inflationstreibend genannt worden.

 

Die Erdölpreise bewegen sich aktuell kaum - liegen knapp im Minus. Die im frühen Handel anstehenden US-Lagerbestandsdaten dürften die nächsten Impulse setzen. Auch bei Gold tut sich wenig.

 

T-Mobile US überzeugt mit Kundenzuwachs

Unter den Einzelwerten ziehen T-Mobile US vorbörslich 6,4 Prozent an. Im Handel ist von starken Geschäftszahlen die Rede. Positiv überrascht habe vor allem das Wachstum bei Vertragskunden. Zudem hat die US-Tochter der Deutschen Telekom im vierten Quartal mehr verdient und umgesetzt als erwartet.

 

Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba hat eine neue Version seines KI-Modells veröffentlicht und behauptet, dass es das KI-Modell von Deepseek in verschiedenen Kategorien mit seiner Leistung in den Schatten stelle. Die Hinterlegungsscheine (ADR) steigen vorbörslich um 3,1 Prozent.

 

Starbucks legen um 3,2 Prozent zu. Die Kaffeehauskette verbuchte zwar einen Gewinnrückgang im ersten Quartal. Dieser fiel aber weniger dramatisch als befürchtet aus. F5 Networks springen um 13,2 Prozent nach oben, die Cloud-Software-Gesellschaft glänzt mit Erstquartalszahlen oberhalb der Markterwartung und einem angehobenen Ausblick. Im Solarsektor haussieren Nextracker um knapp 22 Prozent nach einer verbesserten Prognose für 2025.

 

LendingClub brechen dagegen nach schwachen Quartalszahlen und erhöhten Abschreibungen um über 18 Prozent ein. Rivian Automotive verlieren 2,6 Prozent nach einem negativen Analystenkommentar von Bernstein mit der Ersteinstufung "Underperform".

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(29.01.2025)

 

DOW JONES--die europäischen Börsen bauen die Gewinne bis Mittwochmittag aus. Eine bislang besser als erwartet laufende Berichtssaison stützt genauso wie der Erholung im Technologiesektor, nachdem Schlagzeilen um das chinesische KI-Modell Deepseek einen Ausverkauf von KI-Aktien ausgelöst hatte. Starke Geschäftszahlen von ASML (+8,8%) treiben den Technologiesektor um 3,8 Prozent nach oben. Der DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 21.602 Punkte, bei 21.616 wurde ein Allzeithoch markiert. Für den Euro-Euro-Stoxx-50 geht es 0,9 Prozent auf 5.240 nach oben - damit gerät das im Jahre 2000 markierte Rekordhoch bei 5.464 auch für den gesamteuropäischen Index langsam in Reichweite.

 

Die Zinsentscheidung der US-Notenbank steht erst nach Börsenschluss an. Nach drei Zinssenkungen in Folge dürfte die Fed stillhalten und den Fed-Funds-Zielsatz bei 4,25 bis 4,50 Prozent bestätigen. Der Fokus dürfte auf dem geldpolitischen Ausblick liegen. Derzeit werden an den Märkten für das laufende Jahr Zinssenkungen von 51 Basispunkten eingepreist, das entspricht laut der Deutschen Bank praktisch genau der Zinserwartung (Dotplot) der US-Notenbank.

 

ASML mit starker Marge

Positiv für Europas Technologiesektor werden die guten Geschäftszahlen von ASML gewertet. Der höhere Umsatz und vor allem die Margenstärke im vierten Quartal gefallen. Die Bruttomarge lag mit 51,7 Prozent deutlich über der Analystenerwartung von 49,7 Prozent. An der Börse wird zudem der Auftragseingang im Schlussquartal positiv gewertet, zuversichtlich stimme auch der bestätigte Ausblick. Die Prognosen des niederländischen Ausrüsters von Halbleiterprodukten zu Umsatz und Bruttomarge im laufenden Quartal seien besser als erwartet, urteilen die Citi-Analysten.

 

Für Enttäuschung sorgen die Geschäftszahlen von LVMH vom Vorabend. "Nach den positiven Überraschungen von Burberry und Richemont hatte man mehr erwartet", kommentiert ein Händler. Die Analysten von Bernstein merken an, der organische Umsatz im wichtigen Bereich Mode und Leder sei im vierten Quartal nur um 1 Prozent gefallen und nicht wie befürchtet um 3 Prozent. Dazu zählt auch Luis Vuitton. Jedoch seien seit Richemont die Konsenserwartungen auch deutlich gestiegen. LMVH müsse noch stärker an der Marke Dior arbeiten, die Markterholung sehe fragil aus. Auch die folgende Telefonkonferenz habe nicht überzeugt. Unter dem Strich reiche das Umsatzwachstum bei LVMH nicht, um die Kosteninflation aufzufangen. LVMH notieren 5 Prozent schwächer, für Kering geht es um 5,8 Prozent nach unten.

 

Positive Nachrichten gibt es von Volvo, das Unternehmen hat im vierten Quartal dank Flottenerneuerungen in Osteuropa und der Nachfrage nach Spezialfahrzeugen in den USA mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet. Der Nutzfahrzeughersteller meldete für das Schlussquartal einen Anstieg der Lkw-Bestellungen um 24 Prozent und übertraf den Konsens von 9,5 Prozent damit deutlich. Im DAX legen Daimler Truck um 5,9 Prozent zu, Traton sind mit plus 5,7 Prozent ebenfalls flott unterwegs. Eine negativ aufgenommene Telefonkonferenz im Vorfeld der Bekanntgabe der Geschäftszahlen (Pre-Close) drückt die Continental-Aktie 1,5 Prozent nach unten.

 

Ausblick von Akzo Nobel kommt nicht gut an

Die Aktien von Akzo Nobel geben nach Zahlenausweis um 5,5 Prozent nach. Vor allem der Ausblick sorgt für Zurückhaltung, da Akzo für das ganze Jahr keine signifikante Markterholung erwartet. Die Analysten von JP Morgan kritisieren zudem die Kennziffern: so liege das bereinigte EBIT 5 Prozent unter ihrer Schätzung, der freie Cashflow sei ebenfalls schwächer als erwartet ausgefallen. Insgesamt habe man von dem Zwischenbericht mehr erwartet, so die Analysten.

 

Aus Deutschland legte überraschend Renk (-1,9%) vorläufige Geschäftszahlen vor. Positiv wird das bereinigte EBIT gewertet, das am oberen Rand der anvisierten Spanne liegt. Für Logitech geht es nach Zahlenvorlage um 6,6 Prozent nach oben - eine starke Marge überzeugt.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(29.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Mittwoch im Plus gestartet. Der DAX notiert am Morgen 0,3 Prozent höher bei 21.495 Punkten und markierte ein Rekordhoch bei 21.538 Zählern. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,6x,x Prozent nach oben. Nachdem zum Start in die Woche die Schlagzeilen um das chinesische KI-Modell Deepseek die globalen Technologiewerte gen Süden geschickt hatten überzeugte am Morgen ASML (+11%), der Sub-Index der Technologiewerte legt um 4,4 Prozent zu.

 

Die Berichtssaison in Europa setzt heute verstärkt die Akzente für die Einzelwerte. Zudem finden wichtige Termine des Tages erst nach Handelsschluss in Europa statt. Zum einen die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Hier erwartet Blerina Uruci, US-Chefökonomin bei T. Rowe Price, dass Fed-Chef Jerome Powell die Januar-Sitzung und die Pressekonferenz zu einem Non-Event machen wird. Die Marktpreise für den Zinspfad im Jahr 2025 stimmten perfekt mit dem Dezember-Dot-Plot überein. Soweit sich die Zinssätze im Jahr 2025 bisher bewegt hätten, sei dies ihrer Einschätzung nach auf die politische Unsicherheit unter der neuen republikanischen Regierung zurückzuführen.

 

ASML mit guten Zahlen und Auftragseingang

Positiv für Europas Tech-Sektor werden die guten Zahlen von ASML gewertet. Der höhere Umsatz und vor allem die Margenstärke im vierten Quartal gefallen. Die Bruttomarge lag mit 51,7 Prozent deutlich über der Analystenerwartung von 49,7 Prozent. An der Börse wird zudem der Auftragseingang im Schlussquartal positiv gewertet, zuversichtlich stimme auch der bestätigte Ausblick. Die Prognosen des niederländischen Ausrüsters von Halbleiterprodukten zu Umsatz und Bruttomarge im laufenden Quartal seien besser als erwartet, schreiben die Analysten von Citi.

 

Eher für Enttäuschung sorgen die Zahlen von LVMH vom Vorabend. "Nach den positiven Überraschungen von Burberry und Richemont hatte man mehr erwartet", kommentierte ein Händler. Die Analysten von Bernstein merken an, der organische Umsatz im wichtigen Bereich Fashion and Leather sei im vierten Quartal nur um 1 Prozent gefallen und nicht wie befürchtet um 3 Prozent. Dazu zählt auch Luis Vuitton. Jedoch seien seit Richemont die Konsenserwartungen auch deutlich gestiegen. LMVH müsse noch stärker an der Marke Dior arbeiten, die Markterholung sehe fragil aus. Auch die folgende Telefonkonferenz habe nicht überzeugt. Unter dem Strich reiche das Umsatzwachstum bei LVMH nicht, um die Kosteninflation aufzufangen. LVMH notieren 4,5 Prozent leichter, für Kering geht es gleich um knapp 7 Prozent nach unten.

 

Positive Nachrichten gab es auch von Volvo, das Unternehmen hat im vierten Quartal dank Flottenerneuerungen in Osteuropa und der Nachfrage nach Spezial-Lkw in den USA mehr Aufträge an Land gezogen als erwartet. Der Nutzfahrzeughersteller meldete für das Schlussquartal einen Anstieg der Lkw-Bestellungen um 24 Prozent und übertraf den Factset-Konsens von 9,5 Prozent damit deutlich. Im DAX legen Daimler Truck um 3,5 Prozent zu, Traton sind mit Plus 4 Prozent ebenfalls flott unterwegs.

 

Auch die Aktien von Akzo Nobel geben nach den Zahlen um 4,5 Prozent nach. Vor allem der Ausblick sorgt für Zurückhaltung, da Akzo für das ganze Jahr keine signifikante Markterholung erwartet. Die Analysten von JP Morgan kritisieren zudem die Kennzahlen: So liege das bereinigte EBIT 5 Prozent unter ihrer Schätzung, der freie Cashflow sei ebenfalls schwächer als erwartet. Insgesamt habe man von dem Zwischenbericht mehr erwartet, so die Analysten.

 

Aus Deutschland legte überraschend Renk (-0,9%) vorläufige Zahlen vor, positiv wird hier das bereinigte EBIT gewertet, das mit 189 Millionen Euro am oberen Ende der anvisierten Spanne lag.

 

Quelle: stock3.com

News 28.01.2025

Märkte USA

(28.01.2025)

 

DOW JONES--Nach den kräftigen Vortagesverlusten im Technologiesektor hat sich die Wall Street am Dienstag erholt. Der am Vortag unter die Räder gekommene Halbleitersektor im S&P-500 verbesserte sich um 5,1 Prozent.

 

Der Schock für die Technologiebranche in Sachen KI durch die Billigkonkurrenz Deepseek aus China hat etwas an Schrecken verloren. Bereits am Vortag war zudem ersichtlich gewesen, dass es keinen marktbreiten Abverkauf gegeben hatte. KI werde sich durchsetzen, aber möglicherweise zu niedrigeren Preisen. Das seien keine guten Aussichten für die Branchenriesen, aber durchaus positive für die breitere Wirtschaft, hieß es im Handel.

 

Der Dow-Jones-Index gewann 0,3 Prozent auf 44.850 Punkte. Der S&P-500 kletterte um 0,9 Prozent und für den technologielastigen Nasdaq-Composite ging es um 2,0 Prozent nach oben. Den 1.298 (Montag: 1.604) Kursgewinnern an der Nyse standen 1.496 (1.203) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 48 (42) Titel.

 

Nvidia erholten sich nach dem Vortagesabsturz um 8,8 Prozent, Marvell Technology verbesserten sich um 3,5 Prozent und Broadcom gewannen 2,6 Prozent. Dagegen verloren Advanced Micro Devices (AMD) weitere 0,5 Prozent. Händler sprachen daher insgesamt von einer eher wackligen Stabilisierung unter den KI-Riesen. Die Auswirkungen einer möglicherweise günstigeren Konkurrenz auf die Branche seien weiterhin nicht klar absehbar, hieß es.

 

Als Bremsklotz machten Händler zudem Aussagen von US-Präsident Donald Trump aus. Er hatte Einfuhrzölle von deutlich mehr als 2,5 Prozent angedroht. Mit seiner Aussage vom Montag reagierte Trump auf Berichte, wonach sein Finanzminister Scott Bessent Zölle von 2,5 Prozent auf alle Importe favorisiere. Dazu gesellten sich schwache Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter im Dezember. Hier könnten zukünftige Zölle für Verbesserungen sorgen.

 

Auch die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im Januar deutlicher abgeschwächt als prognostiziert. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 104,1. Ökonomen hatten dagegen einen Anstieg auf 106,0 erwartet. Der Vormonatswert wurde allerdings auf 109,5 von zunächst 104,7 nach oben revidiert.

 

Dollar zieht mit Trump-Aussagen an

Anders als der Aktienmarkt reagierte der Dollar positiv auf die Trump-Einlassungen, der Dollar-Index stieg um 0,5 Prozent. Eine protektionistische Politik begünstigt die nationale Währung, treibt die Inflation und somit auch das Leitzinsniveau.

 

Nach einem volatilen Verlauf legten die Ölpreise zu und machten damit einen Teil der Vortagesverluste wieder wett. Die Notierungen für Brent und WTI gewannen bis zu 1,1 Prozent. Teilnehmer verwiesen auf drohende Proteste in libyschen Häfen, welche die Rohölexporte unterbrechen könnten. In den USA richtet sich der Fokus auf die wöchentlichen US-Öllagerdaten, die nach Schätzungen von Analysten einen Anstieg um 1,1 Millionen Barrel zeigen dürften - den ersten Anstieg seit zehn Wochen.

 

Am Goldmarkt stieg der Preis für die Feinunze um 0,7 Prozent auf 2.764 Dollar. Hier warteten Anleger auf die Leitzinsentscheidungen von US-Notenbank und Europäischer Zentralbank (EZB). Während die Fed die Leitzinsen zur Wochenmitte bestätigen dürfte, wird bei der EZB am Donnerstag mit einer erneuten Senkung gerechnet.

 

Am Anleihemarkt zeigten sich die Renditen nach den kräftigen Vortagesverlusten wenig verändert. Die Blicke sind auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank gerichtet. Mehrheitlich wird erwartet, dass die Fed die Zinsen unverändert lassen wird. Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell auf der anschließenden Pressekonferenz. Doch selbst das hat nur begrenztes Potenzial, den Treasury-Markt zu beeinflussen, hieß es von TD Securities. "Wir erwarten eine gedämpfte Marktreaktion, da der Fokus auf Trump und Zöllen liegt", so die Analysten.

 

Boeing-Aktie legt zu - GM unter Druck

Die Boeing-Papiere stiegen um 1,5 Prozent. Der US-Flugzeughersteller erwarte, im ersten Quartal des Jahres etwa 4 Milliarden Dollar an Liquidität zu verbrennen, sagte CFO Brian West im Gespräch mit Analysten. Das Unternehmen verzichtete darauf, detaillierte Finanzprognosen für 2025 zu geben. Aber West sagte auch, er rechne damit, dass der Konzern in der zweiten Jahreshälfte beginne, Liquidität zu generieren, wobei die Verluste im zweiten Quartal schrumpfen sollten.

 

General Motors stürzten dagegen um 8,9 Prozent ab. Der Betriebsgewinn fiel im Rahmen der Erwartungen aus, basierte aber nicht auf dem Automobilgeschäft.

 

Nucor stiegen nach Vorlage von Geschäftszahlen um 3,8 Prozent, der Stahlkonzern litt unter gesunkenen Preisen. Der Gewinn sank, blieb aber oberhalb der eigenen Zielsetzung.

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(28.01.2025)

 

DOW JONES--Der Rücksetzer vom Vortag ist bereits Vergangenheit, am deutschen Aktienmarkt ging es am Dienstag wieder nach oben. "Buy the dip", den Rücksetzer zum Einstieg nutzen, war erneut die richtige Strategie. Doch am Vortag wusste niemand, welches Beben das chinesische KI-System Deepseek im Technologie-Sektor auslösen würde. Am Dienstag ist man schlauer, die Nasdaq notiert über 1 Prozent im Plus und die deutschen Unternehmen SAP, Siemens Energy und Sartorius legten gute Geschäftszahlen für das Schlussquartal 2024 vor.

 

Positiv ist auch, dass sich die Walldorfer zum Standort Deutschland bekennen und gern ein DAX-Unternehmen sind. Die Aktie von SAP liegt seit Jahresultimo bereits 11 Prozent im Plus und hat damit ihren Teil für die DAX-Entwicklung 2025 beigetragen. Die starken Geschäftszahlen konnten die Aktie nun nicht nachhaltig beflügeln, sie schloss 0,5 Prozent im Plus. Für den DAX ging es um 0,7 Prozent auf 21.431 Zähler nach oben, das Rekordhoch bei 21.521 ist damit wieder in Sichtweite.

 

Positiv wurden die Quartalszahlen von SAP von Analysten aufgenommen. SAP hat nach Ansicht der DZ Bank erneut geliefert und dabei durch ein starkes viertes Quartal in der Summe die Markterwartungen übertroffen. Der wichtige Cloud-Umsatz legte im vierten Quartal um 27 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu und lag leicht über den Schätzungen. Die neu ausgegebene Jahresprognose für 2025 bewegt sich ebenfalls über den Erwartungen.

 

Sartorius und Siemens Energy deutlich besser als erwartet

Die vorläufigen Erstquartalszahlen von Siemens Energy (+7,5%) fielen über den Erwartungen aus. Morgan Stanley sprach von positiven Geschäftszahlen. Diese zeugten von starken operativen Trends. Die Analysten bekräftigten ihre Kaufempfehlung aber auch deshalb, weil sie annehmen, dass sich dem Geschäft mit Gasturbinen über die USA hinaus Chancen biete.

 

Einen Kurssprung von fast 11,5 Prozent wiesen Sartorius auf. Nach den vorläufigen Viertquartalszahlen stellten die Metzler-Analysten fest, dass das Unternehmen eine Periode schrumpfenden Wachstums mit Margenverschlechterung hinter sich lasse. Die auffälligste Kernkennziffer sei das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,16 im Berichtsquartal, also das Verhältnis von Neuaufträgen zu Umsatz. Die Hoffnung auf eine steigende Nachfrage bei sich gleichzeitig leerenden Lagern schob auch die Merck-Aktie um knapp 3 Prozent an.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(28.01.2025)

 

DOW JONES--Nach den heftigen Vortagesverlusten im Technologiesektor geht die Wall Street kaum verändert in den Dienstag - die arg gebeutelten Technologietitel stabilisieren sich. Im frühen Geschäft steigt der Dow-Jones-Index um 0,1 Prozent auf 44.739 Punkte, S&P-500 und der technologielastige Nasdaq-Composite liegen um jeweils 0,1 Prozent im Minus. Die Vortagesabschläge an der Nasdaq werden damit zunächst nicht wettgemacht, zumal der Halbleitersektor im S&P-500 um weitere 0,6 Prozent nachgibt.

 

Der Schock für die Technologiebranche in Sachen KI durch die Billigkonkurrenz Deepseek aus China hat zumindest etwas an Schrecken verloren. Bereits am Vortag war zudem klar ersichtlich gewesen, dass es keinen marktbreiten Abverkauf gegeben hatte. "Die Technologiebranche ist vom Gesamtmarkt komplett isoliert worden", sagt ein Händler. KI werde sich durchsetzen, aber möglicherweise zu niedrigeren Kosten. Das seien keine guten Aussichten für die Branchenriesen, aber durchaus positive für die breitere Wirtschaft, heißt es dazu im Handel.

 

"Es ist schwierig zu wissen, wie man genau mit KI Geld verdient. Dies könnte der erste Tag von viel mehr Schmerz sein", sagt Hedgefondsverwalter Mike Ogborne von Ogborne Capital Management, der Nvidia-Positionen hält, mit Blick auf den Vortag und einen womöglich trüben Ausblick. Nvidia erholen sich leicht nach dem Vortagesabsturz um 2,9 Prozent, Broadcom um 2,5 Prozent, Marvell Technology um 3,1 Prozent. Advanced Micro Devices (AMD) steigen um magere 0,7 Prozent. Händler sprechen daher insgesamt von einer wackeligen Stabilisierung unter den KI-Riesen. Die Auswirkungen einer möglicherweise günstigeren Konkurrenz auf die Branche sei weiterhin nicht klar absehbar, heißt es.

 

Als Bremsklotz am Markt machen Händler Aussagen von US-Präsident Donald Trump aus. Er hat Einfuhrzölle von deutlich mehr als 2,5 Prozent angedroht. Mit seiner Aussage vom Montag reagierte der Präsident auf Berichte, wonach sein Finanzminister Scott Bessent Zölle von 2,5 Prozent auf alle Importe favorisiere. Dazu gesellen sich schwache Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter im Dezember. Hier könnten zukünftige Zölle für Verbesserungen sorgen.

 

Dollar zieht mit Trump-Aussagen an

Anders als der Aktienmarkt reagiert der Dollar positiv auf die Trump-Einlassungen, der Dollar-Index steigt um 0,5 Prozent. Eine protektionistische Politik begünstigt die nationale Währung, treibt die Inflation und somit auch das Leitzinsniveau. Daher legen auch die Renditen am Rentenmarkt zu - zusätzlich gestützt von den schwachen Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter.

 

Die Erdölpreise erholen sich leicht von den Vortagesabgaben. Laut ING-Analysten sind die Zolldrohungen von Trump nicht hilfreich für das Sentiment an den Ölmärkten. Globale Handelskonflikte könnten die Nachfrage drücken. Am Goldmarkt tut sich derweil nicht viel. Hier warten Anleger auf die Leitzinsentscheidungen von Fed und EZB in der laufenden Woche.

 

Boeing wieder ohne Ausblick

Unter den Einzeltiteln ziehen Boeing um 5,1 Prozent an. Dass der Flugzeugbauer bei der Vorlage seiner Jahreszahlen keine Finanzziele für das Jahr 2025 genannt hat, verzeihen Anleger offenbar. Zwar hatten Analysten auf eine Prognose gehofft, doch so ganz überraschend komme der Schritt nicht, heißt es. Der Konzern hatte bereits vergangene Woche die wichtigsten Kennziffern für das Schlussquartal des Jahres 2024 bekannt geben - so auch den hohen Verlust.

 

General Motors stürzen um 7,6 Prozent ab. Der Betriebsgewinn fiel im Rahmen der Erwartungen aus, basierte aber nicht auf dem Automobilgeschäft.

 

Nucor fallen nach Vorlage von Geschäftszahlen um 0,2 Prozent, der Stahlkonzern litt unter gesunkenen Preisen. Der Gewinn sank, blieb aber oberhalb der eigenen Zielsetzung.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(28.01.2025)

 

DOW JONES--Nach dem Rücksetzer am Vortag geht es an den europäischen Aktienmärkten am Dienstag wieder nach oben. Die Nachricht über den Start der chinesischen Deepseek-App hatte zum Start in die Woche die Kurse vieler Technologie-Aktien auf Talfahrt geschickt - der Abverkauf sich aber mehrheitlich auf diesen Sektor begrenzt. Am Dienstag steht die Berichtssaison in Deutschland verstärkt im Fokus, hier machen Quartalszahlen von SAP, Siemens Energy sowie Sartorius Hoffnung.

 

Dazu richtet sich der Blick nun wieder mehr auf die bevorstehenden Sitzungen der Notenbanken Fed und EZB in dieser Woche. Während die US-Notenbank die Leitzinsen bestätigen dürfte, wird bei der Europäischen Zentralbank mit einer erneuten Senkung der Leitzinsen gerechnet. Der DAX legt am Nachmittag um 0,5 Prozent auf 21.399 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,3 Prozent auf 5.202 Zähler. Bremsend wirken weiterhin die Technologiewerte, deren Branchenindex leicht im Minus notiert, während die Nasdaq kaum verändert in den Handel gestartet ist.

 

Sartorius und Siemens Energy deutlich besser als erwartet

Die vorläufigen Erstquartalszahlen von Siemens Energy (+6,7%) sind über den Erwartungen ausgefallen. Morgan Stanley spricht von positiven Geschäftszahlen. Diese zeugten von starken operativen Trends. Die Analysten bekräftigen ihre Kaufempfehlung aber auch deshalb, weil sie annehmen, dass sich dem Geschäft mit Gasturbinen über die USA hinaus Chancen böten.

 

Einen Kurssprung von fast 13 Prozent weisen Sartorius auf. Nach den vorläufigen Viertquartalszahlen stellen die Metzler-Analysten fest, dass das Unternehmen eine Periode schrumpfenden Wachstums mit Margenverschlechterung hinter sich lasse. Die auffälligste Kernkennziffer sei das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,16 im Berichtsquartal, also das Verhältnis von Neuaufträgen zu Umsatz. Entsprechend springen auch Sartorius Stedim in Paris um 10,2 Prozent an. Die Hoffnung auf eine steigende Nachfrage bei sich gleichzeitig leerenden Lagern schiebt auch die Merck-Aktie um 4,5 Prozent an.

 

Positiv werden auch die Quartalszahlen von SAP (-1,4%) von Analysten aufgenommen, bei der Kursfindung wirkt sich übergeordnet noch die Schwäche der Technologiebranche in Europa aus. SAP hat nach Ansicht der DZ Bank erneut geliefert und dabei durch ein starkes viertes Quartal in der Summe die Markterwartungen übertroffen. Der wichtige Cloud-Umsatz legte im vierten Quartal um 27 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu und lag leicht über den Schätzungen. Die neu ausgegebene Jahresprognose für 2025 bewegt sich ebenfalls über den Erwartungen.

 

Die Aktie von BMW notiert nach dem Pre-Close-Call der Münchener 1,2 Prozent tiefer. Der Vorabrundruf hat nach Ausage eines Marktteilnehmers wenig Überraschendes geliefert. Bei Wacker Chemie (+3,3%) überrascht das EBITDA positiv. Das vorläufige Betriebsergebnis ist laut Warburg über dem Konsens und der Warburg-Schätzung ausgefallen und am oberen Ende der vom Unternehmen für 2024 angegebenen Spanne. Die Entwicklung innerhalb der Segmente folge den von den Analysten schon erwarteten Trends.

 

Unter den Nebenwerten hat Eckert & Ziegler (+1,7%) hingegen gute Geschäftszahlen vorgelegt. Umsatz und Gewinn lagen leicht über Erwartung. SFC Energy gewinnen 4,4 Prozent. Das Unternehmen hat einen Folgeauftrag in Höhe von 19,2 Millionen Euro erhalten im Bereich Clean Power Management. Nach Einschätzung von Warburg unterstreicht die Nachricht die Bedeutung der Sparte, die laut den Analysten nicht ganz 30 Prozent zu den Konzernerlösen beisteuert.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(28.01.2025)

 

DOW JONES--Nach dem Rücksetzer am Vortag geht es an den europäischen Aktienmärkten am Dienstag wieder nach oben. Die Nachricht über den Start der chinesischen Deepseek-App hatte zum Start in die Woche die Kurse vieler Technologie-Aktien auf Talfahrt geschickt - der Abverkauf sich dann auf diesen Sektor begrenzt. Dies hat vor allem die Aktie von ASML in Europa betroffen, die sich vom Vortagestief in der Zwischenzeit deutlich erholen konnte. Am Dienstag steht die Berichtssaison in Deutschland verstärkt im Fokus, hier machen Quartalszahlen von SAP, Siemens Energy sowie Sartorius Hoffnung. Dazu richtet sich der Blick nun wieder mehr auf die bevorstehenden Sitzungen der Notenbanken Fed und EZB in dieser Woche. Während die US-Notenbank die Leitzinsen bestätigen dürfte, wird bei der Europäischen Zentralbank mit einer erneuten Zinssenkung der Leitzinsen gerechnet. Der DAX legt am Mittag um 0,6 Prozent auf 21.420 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,5 Prozent auf 5.212 Zähler.

 

SAP, Sartorius und Siemens Energy besser als erwartet

Die vorläufigen Erstquartalszahlen von Siemens Energy (+4,2%) sind über den Erwartungen ausgefallen. Morgan Stanley spricht von positiven Geschäftszahlen. Diese zeugten von starken operativen Trends. Die Analysten bekräftigen ihre Kaufempfehlung aber auch, weil sie annehmen, dass sich dem Geschäft mit Gasturbinen über die USA hinaus Chancen böten.

 

Einen Kurssprung von fast 13 Prozent weisen Sartorius auf. Nach den vorläufigen Viertquartalszahlen stellen die Metzler-Analysten fest, dass das Unternehmen eine Periode schrumpfenden Wachstums mit Margenverschlechterung hinter sich lasse. Die auffälligste Kernkennziffer sei das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,16 im Berichtsquartal, also das Verhältnis von Neuaufträgen zu Umsatz. Die Hoffnung auf eine steigende Nachfrage schiebt auch die Merck-Aktie um 4,5 Prozent an. Entsprechend springen auch Sartorius Stedim in Paris um 11 Prozent an.

 

Positiv kommen zwar auch die Quartalszahlen von SAP (+0,3%) an, hier bremst aber noch die schwache Erholung der Technologiebranche in Europa ab. SAP hat nach Ansicht der DZ Bank erneut geliefert und dabei durch ein starkes viertes Quartal in der Summe die Markterwartungen übertroffen. Der wichtige Cloud-Umsatz legte im vierten Quartal um 27 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu und lag leicht über den Schätzungen. Die neu ausgegebene Jahresprognose für 2025 bewegt sich ebenfalls über den Erwartungen.

 

Bei Wacker Chemie (+3%) überrascht das EBITDA positiv. Das vorläufige EBITDA ist laut Warburg über dem Konsens und der Warburg-Schätzung ausgefallen und am oberen Ende der vom Unternehmen für 2024 angegebenen Spanne. Die Entwicklung innerhalb der Segmente folge den von den Analysten schon erwarteten Trends.

 

Unter den Nebenwerten hat Eckert & Ziegler hingegen gute Geschäftszahlen vorgelegt. Umsatz und Gewinn lagen leicht über Erwartung. Hier geht es 3,3 Prozent höher. SFC Energy gewinnen 5,9 Prozent. Das Unternehmen hat einen Folgeauftrag in Höhe von 19,2 Millionen Euro erhalten im Bereich Clean Power Management. Nach Einschätzung von Warburg unterstreicht die Nachricht die Bedeutung der Sparte, die laut den Analysten nicht ganz 30 Prozent zu den Konzernerlösen beisteuert.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(28.01.2025)

 

Nach den heftigen Vortagesverlusten im Technologiesektor dürfte die Wall Street mit leichten Aufschlägen in den Dienstag gehen. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen freundlichen Handelsbeginn am Kassamarkt schließen, wobei die technologielastige Nasdaq etwas deutlicher zulegen dürfte. Die Vortagesabschläge dürften hier jedoch zunächst nicht wettgemacht werden. Der Schock für die Technologiebranche in Sachen KI durch die Billigkonkurrenz durch Deepseek aus China hat zumindest etwas an Schrecken verloren.

 

Bereits am Vortag war klar ersichtlich gewesen, dass es keinen marktbreiten Abverkauf gegeben hatte. "Die Technologiebranche ist vom Gesamtmarkt komplett isoliert worden", sagt ein Händler. KI werde sich durchsetzen, aber möglicherweise zu niedrigeren Kosten. Das seien keine guten Aussichten für die Branchenriesen, aber durchaus positive für die breitere Wirtschaft, heißt es dazu im Handel. "Es ist schwierig zu wissen, wie man genau mit KI Geld verdient. Dies könnte der erste Tag von viel mehr Schmerz sein", sagt Hedgefondsverwalter Mike Ogborne von Ogborne Capital Management, der Nvidia-Positionen hält, mit Blick auf den Vortag. Nvidia erholen sich leicht nach dem 17-prozentigen Vortagesabsturz um 5,1 Prozent vorbörslich, Broadcom um 3,6 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(28.01.2025)

 

DOW JONES--Leicht erholt sind Europas Börsen am Dienstag in den Handel gestartet. Wie erhofft scheint der Schock der US-Tech-Industrie durch den Konkurrenten Deepseek aus China überwunden zu sein. Dazu kommen gute Zahlen der DAX-Werte SAP und Siemens Energy, die für Zuversicht mit Blick auf die Berichtssaison sorgen.

 

Dazu richtet sich der Blick nun wieder mehr auf die bevorstehenden Sitzungen der Notenbanken EZB und Fed. Der DAX legt um 0,2 Prozent auf 21.317 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 zeigt sich kaum verändert bei 5.187 Zählern.

 

Keine marktbreite Belastung vom KI-Crash

Als besonders bemerkenswert hoben Händler die Stärke des breiten US-Marktes am Voabend hervor: "Die Tech-Branche ist vom Gesamtmarkt komplett isoliert worden", sagte ein Händler. Ihr Einbruch habe keine Breitenwirkung gehabt, die befürchtete Ansteckung sei ausgeblieben.

 

So stürzten Nvidia und Broadcom um je 17 Prozent ab, ein eher konsumorientierter Tech-Wert wie Apple stieg jedoch über 3 Prozent an. Auch Meta kletterten um 2 Prozent, da das Unternehmen vor allem als Chip-Kunde stark im KI-Bereich involviert ist. Eine billigere Konkurrenz bei den KI-Modellen und notwendigen Chips wäre auf der Nutzerseite eher ein Vorteil.

 

SAP, Sartorius und Siemens Energy besser als erwartet

Die vorläufigen Erstquartalszahlen von Siemens Energy sind über den Erwartungen ausgefallen. Die Umsätze liegen laut JP Morgan (JPM) 5 Prozent über der Marktschätzung, die Auftragseingänge sogar 7 Prozent. Das Ergebnis vor Sondereffekten hat die Schätzungen um 18 Prozent geschlagen. Die Aktien legen um 3,3 Prozent zu.

 

Einen Kurssprung von fast 13 Prozent weisen Sartorius auf. Die Unternehmenszahlen liegen leicht über dem erwarteten Rahmen. Für Freude sorgt jedoch ein starker Auftragseingang in der Branche: Die Book-to-Bill-Ratio sprang auf 1,2 im vierten Quartal. Dies weckt Hoffnungen auf eine Umsatzbelebung, nachdem das Geschäft lange von Lagerabbau auf Kundenseite und entsprechend geringen Käufen geprägt war.

 

Entsprechend springen auch Sartorius Stedim in Paris um 11 Prozent an. Im DAX steigen Merck um 5,4 Prozent an, für den Vergleichswert Tecan in der Schweiz geht es um 3,4 Prozent höher.

 

Positiv kommen zwar auch die Quartalszahlen von SAP an, hier bremst aber noch die schwache Erholung der Tech-Branche in Europa: Die Aktien geben 0,2 Prozent ab. Der wichtige Cloud-Umsatz legte im vierten Quartal um 27 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zu und lag leicht über den Schätzungen. Die neu ausgegebene Jahresprognose für 2025 liegt ebenfalls über den Erwartungen.

 

Bei Wacker Chemie sehen die Zahlen für 2024 etwas gedämpfter aus. Hier haben niedrigere Preise und Umsätze für Polysilizium die Bilanz gedrückt. Der Umsatz fiel um 11 Prozent, der Gewinn (EBITDA) um 7 Prozent. Die Aktien geben 0,4 Prozent ab.

 

Unter den Nebenwerten hat Eckert & Ziegler hingegen gute Geschäftszahlen vorgelegt. Umsatz und Gewinn lagen leicht über Erwartung. Hier geht es 3,4 Prozent höher.

 

Quelle: stock3.com

News 27.01.2025

Märkte USA

(27.01.2025)

 

DOW JONES--Die Technologiewerte haben zu Wochenbeginn an der Wall Street stark unter Druck gestanden.

 

Ungemach für den Sektor kam aus China, wo ein Startup-Unternehmen den US-Platzhirschen der KI-Branche Konkurrenz machen könnte. Das neue KI-Programmwerkzeug Deepseek schaffte es im App-Store von Apple auf Position eins und bedroht damit die Dominanz der US-Unternehmen im Sektor. Deepseek hatte einen freien Assistenten am 20. Januar eingeführt und konkurriert damit nun unter anderem direkt mit ChatGPT von Microsoft-Kooperationspartner OpenAI. Das Programm aus China ist kostengünstiger und kommt mit weniger fortgeschrittenen Halbleitern und geringerem Datenumfang aus.

 

Der Dow-Jones-Index gewann 0,7 Prozent auf 44.714 Punkte. Investoren schichteten in "sichere Branchen" um, was den Konsumgütern und Gesundheitswerten Zulauf verschaffte. Dies schob den Dow in positives Terrain, hieß es. Der S&P-500 reduzierte sich dagegen um 1,5 Prozent. Für die Nasdaq-Indizes ging es um 3,0 Prozent abwärts. Den 1.570 (Freitag: 1.550) Kursgewinnern an der Nyse standen 1.241 (1.205) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 36 (97) Titel.

 

Der rasche Erfolg von Deepseek stellt langjährige Annahmen in Frage, dass KI hohe Investitionen erfordert und US-Unternehmen bei der Entwicklung eine führende Rolle einnehmen. Marktstratege Louis Gave von Gavekal Research wagte einen historischen Vergleich und sprach von einem "Sputnik-Moment". "Chinas Start des neuen Deepseek-Sprachenmodells zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer US-KI-Lösungen stellt eine ganze Reihe von Überzeugungen in Frage, die den Bullenmarkt bei US-Wachstumsaktien gestützt haben", so Gave. Er will sogar mittelfristig einen Crash bei Technologie-Aktien - wie jener Anfang der 2000er-Jahre beim Platzen der Dotcom-Blase - nicht gänzlich ausschließen.

 

Die Fortschritte von Deepseek im Bereich KI haben am Markt Sorgen über die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung ausgelöst, so die Analysten von Jefferies. Die Stimmung für Halbleiteraktien mit KI-Bezug leide unter der Nachricht, dass das chinesische KI-Unternehmen ein Open-Source-Modell für wichtige Sprachen entwickelt habe, das die Leistung des Flaggschiffmodells von OpenAI erreiche, allerdings nur einen Bruchteil der Rechenleistung benötige, so die Analysten.

 

Unter den Branchentiteln stürzten Nvidia um 16,9 Prozent ab, Microsoft büßten 2,1 Prozent ein und Advanced Micro Devices (AMD) 6,4 Prozent. Der Halbleiter-Sektor im S&P-500 brach um 14 Prozent ein. Die Titel von Vertiv, ein Hersteller von Kühltechnik für Datenzentren, knickten um 29,9 Prozent ein. Sollte sich Deepseek etablieren, würden wohl sehr viel weniger Datenzentren mit entsprechender Rechenleistung benötigt, hieß es.

 

Dollar und Renditen mit Deepseek runter

Auch am Renten- und Devisenmarkt beherrschte Deepseek die Schlagzeilen, denn die Verunsicherung am Aktienmarkt trieb Anleger in den vermeintlich sicheren Anleihehafen, wo die Notierungen deutlich anzogen und die Renditen somit fielen. Sollte sich eine günstigere KI-Technologie durchsetzen, hielte diese auch die Inflation im Zaum und rechtfertigte somit niedrigere Leitzinsen, hieß es am Markt zu den sinkenden Renditen.

 

Für Verunsicherung sorgte offenbar auch das Landeverbot von US-Militärmaschinen mit Migranten an Bord in Kolumbien. Die politische Situation könne hier schnell eskalieren, warnten Beobachter mit Blick auf US-Präsident Trump.

 

Am Devisenmarkt fiel der Dollar in die Nähe eines Sechswochentiefs, erholte sich im Anschluss aber wieder von den Tagestiefs. Der Dollar-Index büßte 0,1 Prozent ein. Sollten die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich einer sehr viel günstigeren KI-Technologie, wie es Deepseek gerade aufzeige, eintreten, wären gewaltige Investitionen in den USA bedroht und drohten abgeschrieben zu werden. Dies hätte ähnlich wie beim Platzen der Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre Auswirkungen auf die Realwirtschaft und dürfte die US-Notenbank mittelfristig zu einer sehr viel taubenhafteren Haltung zwingen, erläuterten Devisenanalysten die Dollar-Schwäche.

 

Die Sorge vor einem wirtschaftlichen und KI-getriebenen Abschwung drückte die Erdölpreise. Brent und WTI verloren bis zu 2,1 Prozent. Auch die Drohungen von US-Präsident Trump von Zöllen gegen China, Kanada und Mexiko, zusammen mit Plänen zur Steigerung der inländischen Öl- und Gasproduktion und Aufforderungen an die Opec, die Preise zu senken, belasteten die Stimmung, hieß es.

 

Auch der Goldpreis lag im Minus, die Feinunze büßte 1,1 Prozent auf 2.742 Dollar ein. Teilnehmer verwiesen auf die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank - am Markt wird fest mit unveränderten Leitzinsen gerechnet.

 

AT&T überzeugt mit Geschäftszahlen

Bei den Einzelaktien gaben United States Steel um 1,5 Prozent nach. Laut einem Bericht will der aktivistische Investor Ancora den Stahlkonzern zur Aufgabe der Fusionspläne mit Nippon Steel drängen.

 

Gegen den schwachen Markttrend stiegen AT&T um 6,3 Prozent. Der Telekommunikationskonzern hat im vierten Quartal von einem weiteren Anstieg der Kundenzahl profitiert. Die Gesellschaft steigerte den Gewinn deutlich und übertraf die Erwartungen.

 

Die US-Gesundheitsbehörde FDA prüft einen Antrag des Pharmakonzerns Merck & Co auf eine erweiterte Anwendung seines oralen Krebsmedikaments Welireg bei Patienten mit seltenen Nebennierentumoren vorrangig. Der Kurs stieg um 2,5 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(27.01.2025)

 

DOW JONES--Die Technologiewerte stehen zu Wochenbeginn an der Wall Street deutlich unter Druck. Die Nasdaq-Indizes knicken am Mittag (Ortszeit) um 3,1 Prozent ein. Dagegen zeigt sich der Dow-Jones-Index kaum verändert, der S&P-500 verliert 1,8 Prozent. Ungemach für den Technologiesektor kommt aus China, wo ein Startup-Unternehmen den US-Platzhirschen der KI-Branche Konkurrenz machen könnte. Das neue chinesische KI-Programmwerkzeug Deepseek schaffte es im App-Store von Apple auf Position eins und bedroht damit die Dominanz der US-Unternehmen im Sektor. Deepseek hatte einen freien Assistenten am 20. Januar eingeführt und konkurriert damit nun direkt mit ChatGPT von Microsoft-Kooperationspartner OpenAI und anderen. Das Programm aus China ist letztlich kostengünstiger und kommt mit weniger fortgeschrittenen Halbleitern und einem geringeren Datenumfang aus.

 

Der rasche Erfolg von Deepseek stellt langjährige Annahmen in Frage, dass KI enorm hohe Investitionen von Unternehmen erfordert und US-Unternehmen bei der Entwicklung eine führende Rolle einnehmen. Marktstratege Louis Gave von Gavekal Research wagt einen historischen Vergleich und spricht von einem "Sputnik-Moment".

 

"Chinas Start des neuen Deepseek-Sprachenmodells zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer US-KI-Lösungen stellt eine ganze Reihe von Überzeugungen in Frage, die den Bullenmarkt bei US-Wachstumsaktien gestützt haben", erläutert Gave weiter. Er will mittelfristig einen Crash bei Technologie-Aktien - wie jener Anfang der 2000er-Jahre beim Platzen der Dotcom-Blase - nicht gänzlich ausschließen.

 

Die Fortschritte von Deepseek im Bereich KI haben am Markt Sorgen über die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung ausgelöst, wie die Analysten von Jefferies feststellen. Die Stimmung für Halbleiteraktien mit KI-Bezug leide unter der Nachricht, dass das chinesische KI-Unternehmen ein Open-Source-Modell für wichtige Sprachen entwickelt habe, das die Leistung des Flaggschiffmodells von OpenAI erreiche, allerdings nur einen Bruchteil der Rechenleistung benötige, resümieren die Analysten.

 

Unter den Branchentiteln stürzen Nvidia um 14,9 Prozent ab, Microsoft büßen 3,6 Prozent ein und Advanced Micro Devices (AMD) 6,0 Prozent. Der Halbleiter-Sektor im S&P-500 bricht um 12,4 Prozent ein. Die Titel von Vertiv, ein Hersteller von Kühltechnik für Datenzentren, knicken um 27,8 Prozent ein. Sollte sich Deepseek etablieren, würden wohl sehr viel weniger Datenzentren mit entsprechender Rechenleistung benötigt, heißt es.

 

Dollar und Renditen mit Deepseek runter

Auch am Renten- und Devisenmarkt beherrscht Deepseek die Schlagzeilen, denn die Verunsicherung am Aktienmarkt treibt Anleger in den vermeintlich sicheren Anleihehafen, wo die Notierungen deutlich anziehen und die Renditen somit in den Keller drücken. "Die KI aus China hat die Welt im Sturm genommen", sagt Devisenanalyst Marc Chandler von Bannockburn. Sollte sich eine günstigere KI-Technologie durchsetzen, hielte diese auch die Inflation im Zaum und rechtfertigte somit auch niedrigere Leitzinsen, so eine weitere Stimme am Markt zu den sinkenden Renditen.

 

Für Verunsicherung sorgt offenbar auch das Landeverbot von US-Militärmaschinen mit Migranten an Bord in Kolumbien. Die politische Situation könne hier schnell eskalieren, warnen Beobachter mit Blick auf US-Präsident Trump.

 

Am Devisenmarkt fällt der Dollar in die Nähe eines Sechswochentiefs und erholt sich dann aber von den Tagestiefs, der Dollar-Index büßt 0,1 Prozent ein. Sollten die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich einer sehr viel günstigeren KI-Technologie, wie es Deepseek gerade aufzeige, eintreten, wären gewaltige Investitionen in den USA bedroht und drohten abgeschrieben zu werden. Dies hätte ähnlich wie beim Platzen der Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre Auswirkungen auf die Realwirtschaft und dürfte die US-Notenbank mittelfristig zu einer sehr viel taubenhafteren Haltung zwingen, erläutern Devisenanalysten die Dollar-Schwäche.

 

Die Sorge vor einem wirtschaftlichen und KI-getriebenen Abschwung drückt indes die Erdölpreise. Brent und WTI fallen um bis zu 2,4 Prozent.

 

Auch der Goldpreis liegt im Minus, die Feinunze verliert 1,3 Prozent auf 2.735 Dollar. Teilnehmer verweisen auf die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank - am Markt wird fest mit unveränderten Leitzinsen gerechnet.

 

AT&T überzeugt mit Geschäftszahlen

Unter den Einzelaktien geben United States Steel 1,4 Prozent nach, laut einem Bericht will der aktivistische Investor Ancora den Stahlkonzern zur Aufgabe der Fusionspläne mit Nippon Steel drängen.

 

Gegen den schwachen Markttrend steigen AT&T um 5,7 Prozent. Der Telekommunikationskonzern hat im vierten Quartal von einem weiteren Anstieg der Kundenzahl profitiert. Die Gesellschaft steigerte den Gewinn deutlich und übertraf die Erwartungen.

 

Die US-Gesundheitsbehörde FDA prüft einen Antrag des Pharmakonzerns Merck & Co auf eine erweiterte Anwendung seines oralen Krebsmedikaments Welireg bei Patienten mit seltenen Nebennierentumoren vorrangig. Der Kurs klettert um 1,6 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(27.01.2025)

 

DOW JONES--Die Wall Street startet vor allem wegen teils herber Kursverluste bei Technologietiteln schwach in die neue Woche. Denn Ungemach kommt aus China, wo ein Startup-Unternehmen den US-Platzhirschen der KI-Branche Konkurrenz machen könnte. Das neue chinesische KI-Programmwerkzeug Deepseek schaffte es im App-Store von Apple auf Position eins und bedroht damit die Dominanz der US-Unternehmen im Sektor. Deepseek hatte einen freien Assistenten am 20. Januar eingeführt und konkurriert damit nun direkt mit ChatGPT von Microsoft-Kooperationspartner OpenAI und anderen. Das Programm aus China ist letztlich kostengünstiger und kommt mit weniger fortgeschrittenen Halbleitern und einem geringeren Datenumfang aus.

 

Der Dow-Jones-Index sinkt kurz nach Handelsbeginn um 0,5 Prozent auf 44.212 Punkte, S&P-500 und der technologielastige Nasdaq-Composite büßen 1,8 bzw. 3,0 Prozent ein. Im Dow liegen die Technologietitel hinten, die übrigen Werte gleichen dies aber mit zum Teil deutlichen Aufschlägen etwas aus. "Deepseek R1 ist eine der erstaunlichsten und beeindruckendsten Errungenschaften, die ich je gesehen habe", urteilt Risikokapitalgeber und Berater von US-Präsident Donald Trump, Marc Andreessen. Experten sehen die Technologie von Deepseek zwar hinter der von OpenAI und Google zurück, aber stellt offenbar eine kostengünstigere Alternative.

 

Der schnelle Erfolg des Programms stellt langjährige Annahmen in Frage, dass KI enorme Investitionen von Unternehmen erfordert und US-Unternehmen bei der Entwicklung eine führende Rolle einnehmen. Marktstratege Louis Gave von Gavekal Research wagt einen historischen Vergleich und spricht von einem "Sputnik-Moment". "Chinas Start des neuen Deepseek-Sprachenmodells zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer US-KI-Lösungen stellt eine ganze Reihe von Überzeugungen in Frage, die den Bullenmarkt bei US-Wachstumsaktien gestützt haben", erläutert Gave weiter. Er will mittelfristig selbst einen Crash bei Technologieaktien - wie jener Anfang der 2000er-Jahre beim Platzen der Dotcom-Blase - nicht gänzlich ausschließen.

 

Die Fortschritte von Deepseek im Bereich KI haben am Markt Sorgen über die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung ausgelöst, wie die Analysten von Jefferies feststellen. Die Stimmung für Halbleiteraktien mit KI-Bezug leide unter der Nachricht, dass das chinesische KI-Unternehmen ein Open-Source-Modell für wichtige Sprachen entwickelt habe, das die Leistung des Flaggschiffmodells von OpenAI erreiche, aber nur einen Bruchteil der Rechenleistung benötige, resümieren die Analysten.

 

Unter den Branchentiteln stürzen Nvidia um 12,5 Prozent ab, Microsoft büßen 4,4 Prozent ein und Advanced Micro Devices (AMD) 4,2 Prozent. In ersten Marktreaktionen hatten die Notierungen vorbörslich zum Teil noch deutlicher im Minus gelegen. Der Halbleitersektor im S&P-500 stürzt um 10,6 Prozent ab. Die Titel von Vertiv, ein Hersteller von Kühltechnik für Datenzentren, brechen um 20,6 Prozent ein. Sollte sich Deepseek etablieren, würden wohl sehr viel weniger Datenzentren mit entsprechender Rechnenleistung benötigt, heißt es.

 

Dollar und Renditen mit Deepseek runter

Auch am Renten- und Devisenmarkt beherrscht Deepseek die Schlagzeilen, denn die Verunsicherung am Aktienmarkt treibt Anleger in den vermeintlich sicheren Anleihehafen, wo die Notierungen deutlich anziehen und die Renditen somit in den Keller drücken. "Die KI aus China hat die Welt im Sturm genommen", sagt Devisenanalyst Marc Chandler von Bannockburn. Sollte sich eine günstigere KI-Technologie durchsetzen, hielte diese auch die Inflation im Zaum und rechtfertigte somit auch niedrigere Leitzinsen, so eine weitere Stimme am Markt zu den sinkenden Renditen.

 

Für Verunsicherung sorgt offenbar auch das Landeverbot von US-Militärmaschinen mit Migranten an Bord in Kolumbien. Die politische Situation könne hier schnell eskalieren, warnen Beobachter mit Blick auf US-Präsident Trump.

 

Am Devisenmarkt sinkt der Dollar in die Nähe eines Sechswochentiefs, der Dollarindex büßt 0,3 Prozent ein. Sollten die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich einer sehr viel günstigeren KI-Technologie, wie es Deepseek gerade aufzeige eintreten, wären gewaltige Investitionen in den USA bedroht und drohten abgeschrieben zu werden. Dies hätte ähnlich wie beim Platzen der Dotcom-Blase Anfang der 2000er-Jahre Auswirkungen auf die Realwirtschaft und dürfte die US-Notenbank mittelfristig zu einer sehr viel taubenhafteren Haltung zwingen, erläutern Devisenanalysten die Dollar-Schwäche.

 

Die Sorge vor einem wirtschaftlichen und KI-getriebenen Abschwung drückt indes die Erdölpreise leicht. Auch der Goldpreis liegt knapp im Minus. Marktteilnehmer verweisen auf die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank - am Markt wird fest mit unveränderten Leitzinsen gerechnet.

 

AT&T überzeugt

Unter den Einzelaktien geben United States Steel 1,9 Prozent nach, laut einem Bericht will der aktivistische Investor Ancora den Stahlkonzern zur Aufgabe der Fusionspläne mit Nippon Steel drängen.

 

Gegen den schwachen Markttrend steigen AT&T um 3,9 Prozent. Der Telekommunikationskonzern hat im vierten Quartal von einem weiteren Anstieg der Kundenzahl profitiert. Die Gesellschaft steigerte den Gewinn deutlich und übertraf die Erwartungen.

 

Die US-Gesundheitsbehörde FDA prüft einen Antrag des Pharmakonzerns Merck & Co auf eine erweiterte Anwendung seines oralen Krebsmedikaments Welireg bei Patienten mit seltenen Nebennierentumoren vorrangig. Der Kurs klettert um 2,6 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(27.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Börsen reduzieren bis Montagnachmittag die Abgaben. Der DAX verliert 0,6 Prozent auf 21.263 Punkte, der Euro-Stoxx-50 handelt 0,7 Prozent tiefer bei 5.184 Zählern. Schwächster Sektor sind Technologiewerte mit Minus 4 Prozent. Die Stimmung für KI-getriebene Technologiewerte hat sich mit Meldungen über das chinesische Startup Deepseek stark eingetrübt. Die KI-Modelle von Deepseek haben es bei einem vielbeachteten Ranking in die globalen Top Ten nach Leistung geschafft. "Deepseek R1 ist eine der erstaunlichsten und beeindruckendsten Errungenschaften, die ich je gesehen habe", urteilt Risikokapitalgeber und Berater von US-Präsident Donald Trump, Marc Andreessen, im Kurzbotschaftendienst X. Experten sagen, dass die Technologie von Deepseek hinter der von OpenAI und Google zurückliegt. Aber sie ist eine Konkurrenz, verwendet sie doch weniger und technisch nicht so hochentwickelte Chips.

 

Während an der Wall Street über massive Investitionen von Technologiegiganten in KI-Infrastrukturen sowie die Nachfrage nach Nvidia-Chips spekuliert wird, werfen die offensichtlichen Fortschritte von Deepseek verstärkt Fragen zur benötigten Rechenleistung für die Entwicklung von KI-Systemen auf, zentrale Treiber für KI-Aktien.

 

ASML als Schwergewicht der Branche notieren 8,3 Prozent im Minus. Im DAX verlieren Siemens 3,1 und Infineon 2,7 Prozent. Nachdem Siemens Energy zuletzt vom KI-Hype nach oben gepusht worden sind, geht es hier gleich um 20,4 Prozent nach unten.

 

Die Deutsche Bank macht sich bereits Gedanken über die möglichen Langfristfolgen von Deepseek. Die neue KI-Technologie könnte einem "positiven Angebotsschock" gleichkommen. Die Vorzüge von KI könnten schneller und in einem größeren Umfang als bislang erwartet der Weltwirtschaft zu Gute kommen, was sich letztlich in einer höheren Produktivität niederschlagen sollte. Diese sollte höhere Wachstumsraten bei niedrigerer Inflation zur Folge haben, was positiv auf die Anleihen- und Aktienmärkte wirken sollte.

 

Keine Akzente setzt ein über den Erwartungen ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser habe im Januar positiv überrascht, dank einer auf niedrigem Niveau verbesserten Lageeinschätzung, so die Deutsche Bank.

 

Ernüchternd sei hingegen die erneute Eintrübung der Geschäftserwartungen. Darin dürfte sich wohl einmal mehr die erhöhte Wahrnehmung wirtschaftlicher Unsicherheit widerspiegeln - zum Beispiel mit Blick auf die zukünftige US-Handelspolitik.

 

Belastend für die europäischen Minenwerte (-2,2%) wirken sich die Einkaufsmanagerindizes (PMI) aus China aus. Hier ging es mit der Industrie wieder zurück unter die Expansionsschwelle. Auch der Service-PMI ermäßigte sich - belastet von der weiter schwachen Bauwirtschaft.

 

Geldpolitische Entscheidungen von US-Notenbank und EZB im Wochenverlauf

Im Wochenverlauf stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank wie auch der Europäischen Zentralbank auf der Agenda. Von der Fed wird keine Zinssenkung erwartet, was wohl neuerliche Kommentare von US-Präsident Donald Trump nach sich ziehen dürfte, der die Zinsen lieber niedriger sähe. Die EZB dürfte die Leitzinsen, auch mit Blick auf die schwächelnde Konjunktur im Euroraum, dagegen erneut um 25 Basispunkte senken.

 

BASF notieren nach Zahlenausweis 0,2 Prozent leichter. Für die Analysten von Jefferies entspricht das EBITDA mit 7,9 Milliarden Euro dem Konsens, es liegt aber leicht unter der vom Unternehmen prognostizierten Spanne von 8 bis 8,6 Milliarden Euro. Beim Chemie-Ergebnis sei es im Schlussquartal zu einem deutlicheren Ertragsrückgang gekommen, was die Analysten den Anlaufkosten in China sowie einer schwachen Nachfrage zuschreiben. Der 2025er-Konsens dürfte von den Geschäftszahlen wenig beeinflusst werden. Der verbesserte freie Cashflow wird von Jefferies positiv gewertet.

 

Nach Geschäftszahlen gewinnen Ryanair 3,8 Prozent. Die irische Billigfluglinie könnte nach Einschätzung von RBC Capital Markets das obere Ende ihrer Gesamtjahresprognose 2025/25 erreichen. Die Fluggesellschaft habe im dritten Geschäftsquartal dank höherer durchschnittlicher Ticketpreise einen starken Gewinnanstieg verzeichnet, was eine Anhebung der Marktschätzungen zur Folge haben dürfte.

 

Gegen den schwachen Gesamtmarkt kräftig nach oben geht es für Universal Music Group. Die Aktien springen in Amsterdam um 6 Prozent nach oben. Auslöser ist der Abschluss eines Mehrjahresvertrages mit Spotify für das Musik-Streaming. Beide wollen die Monetarisierung ihrer Produkte ausbauen. Besonders die US-Tochter von UMG soll davon profitieren, da bisherige Rabatte für gebündelte Angebote abgeschafft werden sollen.

 

Die Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsunternehmen SGS (+4,4%) und Bureau Veritas (-1,9%) haben Gespräche über eine mögliche Fusion beendet. SGS mit Sitz in der Schweiz und Bureau Veritas aus Frankreich teilten separat mit, dass die Gespräche nicht zu einer Einigung geführt hätten.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(27.01.2025)

 

Der Wall Street steht ein ganz schwacher Wochenstart bevor, Technologietiteln mit KI-Bezug droht gar ein Einbruch. Denn Ungemach kommt aus China, wo ein Startup-Unternehmen den US-Platzhirschen der KI-Branche Konkurrenz machen könnte. Das neue chinesische KI-Programmwerkzeug Deepseek schaffte es im App-Store von Apple auf Position eins und bedroht damit die Dominanz der US-Unternehmen im Sektor. DeepSeek hatte einen freien Assistenten am 20. Januar eingeführt und konkurriert damit nun direkt mit ChatGPT von Microsoft-Kooperationspartner OpenAI und anderen. Das Programm aus China ist letztlich kostengünstiger und kommt mit weniger fortgeschrittenen Halbleitern und einem geringeren Datenumfang aus.

 

"Deepseek R1 ist eine der erstaunlichsten und beeindruckendsten Errungenschaften, die ich je gesehen habe", urteilt Risikokapitalgeber und Berater von US-Präsident Donald Trump, Marc Andreessen. Experten sehen die Technologie von Deepseek zwar stets hinter der von OpenAI und Google zurück, aber sie ist trotzdem eine Konkurrenz.

 

Der schnelle Erfolg des Programms stellt langjährige Annahmen in Frage, dass KI enorme Investitionen von Unternehmen erfordert und US-Unternehmen bei der Entwicklung eine führende Rolle einnehmen. Marktstratege Louis Gave von Gavekal Research wagt einen historischen Vergleich und spricht von einem "Sputnik-Moment".

 

"Chinas Start des neuen Deepseek-Sprachenmodells zu einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer US-KI-Lösungen stellt eine ganze Reihe von Überzeugungen in Frage, die den Bullenmarkt bei US-Wachstumsaktien gestützt haben", erläutert Gave weiter. Er will selbst einen Crash bei Technologieaktien wie jener Anfang der 2000er-Jahre nicht gänzlich ausschließen.

 

Die Fortschritte von Deepseek im Bereich KI haben am Markt Sorgen über die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung ausgelöst, wie die Analysten von Jefferies feststellen. Die Stimmung für Halbleiteraktien mit KI-Bezug leide unter der Nachricht, dass das chinesische KI-Unternehmen ein Open-Source-Modell für wichtige Sprachen entwickelt habe, das die Leistung des Flaggschiffmodells von OpenAI erreiche, aber nur einen Bruchteil der Rechenleistung benötige, resümieren die Analysten.

 

Unter den Branchentiteln stürzen Nvidia vorbörslich um 12,9 Prozent ab, Microsoft büßen 6,7 Prozent ein und Advanced Micro Devices (AMD) 6,4 Prozent. Die Titel von Vertiv, ein Hersteller von Kühltechnik für Datenzentren, brechen um 14,2 Prozent ein.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(27.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Börsen stehen auch am Montagmittag unter Abgabedruck. Der DAX verliert 1,2 Prozent auf 21.146 Punkte, der Euro-Stoxx-50 handelt 1,3 Prozent tiefer bei 5.152 Zählern. Schwächster Sektor sind hier die Technologiewerte mit Minus 4,9 Prozent. Die Stimmung für KI-getriebene Technologiewerte hat sich mit Meldungen über das chinesische Startup Deepseek stark eingetrübt. Die KI-Modelle von Deepseek haben es bei einem vielbeachteten Ranking in die globalen Top Ten nach Leistung geschafft. "Deepseek R1 ist eine der erstaunlichsten und beeindruckendsten Errungenschaften, die ich je gesehen habe", urteilt Risikokapitalgeber und Berater von US-Präsident Donald Trump, Marc Andreessen, im Kurzbotschaftendienst X. Experten sagen, dass die Technologie von Deepseek hinter der von OpenAI und Google zurückliegt. Aber sie ist eine Konkurrenz, verwendet sie doch weniger und technisch nicht so hochentwickelte Chips.

 

Während an der Wall Street über massive Investitionen von Technologiegiganten in KI-Infrastrukturen sowie die Nachfrage nach Nvidia-Chips spekuliert wird, werfen die offensichtlichen Fortschritte von Deepseek verstärkt Fragen zur benötigten Rechenleistung für die Entwicklung von KI-Systemen auf, zentrale Treiber für KI-Aktien.

 

ASML als Schwergewicht der Branche notieren 9,6 Prozent im Minus. Im DAX verlieren Siemens 4,7 und Infineon 4,3 Prozent. Nachdem Siemens Energy zuletzt vom KI-Hype nach oben gepusht worden sind, geht es hier gleich um 21,6 Prozent nach unten.

 

Keine Akzente setzt ein über den Erwartungen ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser habe im Januar positiv überrascht, dank einer auf niedrigem Niveau verbesserten Lageeinschätzung, so die Deutsche Bank.

 

Ernüchternd sei hingegen die erneute Eintrübung der Geschäftserwartungen. Darin dürfte sich wohl einmal mehr die erhöhte Wahrnehmung wirtschaftlicher Unsicherheit widerspiegeln - zum Beispiel mit Blick auf die zukünftige US-Handelspolitik.

 

Belastend für die europäischen Minenwerte (-2,3%) wirken sich die Einkaufsmanagerindizes (PMI) aus China aus. Hier ging es mit der Industrie wieder zurück unter die Expansionsschwelle. Auch der Service-PMI ging zurück, belastet von der weiter schwachen Bauwirtschaft.

 

Geldpolitische Entscheidungen von US-Notenbank und EZB im Wochenverlauf

Im Wochenverlauf stehen die Zinsentscheidungen der US-Notenbank wie auch der Europäischen Zentralbank auf der Agenda. Von der Fed wird keine Zinssenkung erwartet, was wohl neuerliche Kommentare von US-Präsident Donald Trump nach sich ziehen dürfte, der die Zinsen lieber niedriger sähe. Die EZB dürfte die Leitzinsen, auch mit Blick auf die schwächelnde Konjunktur im Euroraum, dagegen erneut um 25 Basispunkte senken.

 

BASF notieren nach Zahlenausweis unverändert. Für die Analysten von Jefferies entspricht das EBITDA mit 7,9 Milliarden Euro dem Konsens, es liegt aber leicht unter der vom Unternehmen prognostizierten Spanne von 8 bis 8,6 Milliarden Euro. Beim Chemie-Ergebnis sei es im Schlussquartal zu einem deutlicheren Ertragsrückgang gekommen, was die Analysten den Anlaufkosten in China sowie einer schwachen Nachfrage zuschreiben. Der 2025er-Konsens dürfte von den Geschäftszahlen wenig beeinflusst werden. Der verbesserte freie Cashflow wird von Jefferies positiv gewertet.

 

Nach Geschäftszahlen gewinnen Ryanair 3,8 Prozent. Die irische Billigfluglinie könnte nach Einschätzung von RBC Capital Markets das obere Ende ihrer Gesamtjahresprognose 2025/25 erreichen. Die Fluggesellschaft habe im dritten Geschäftsquartal dank höherer durchschnittlicher Ticketpreise einen starken Gewinnanstieg verzeichnet, was eine Anhebung der Marktschätzungen zur Folge haben dürfte.

 

Gegen den schwachen Gesamtmarkt kräftig nach oben geht es für Universal Music Group. Die Aktien springen in Amsterdam um 5,4 Prozent nach oben. Auslöser ist der Abschluss eines Mehrjahresvertrages mit Spotify für das Musik-Streaming. Beide wollen die Monetarisierung ihrer Produkte ausbauen. Besonders die US-Tochter von UMG soll davon profitieren, da bisherige Rabatte für gebündelte Angebote abgeschafft werden sollen.

 

Quelle: stock3.com

News 24.01.2025

Märkte Deutschland

(24.01.2025)

 

DOW JONES--Vor dem Wochenende wurden die Anleger ein wenig vorsichtiger und nahmen nach dem guten Lauf der letzten Tage Gewinne mit. Nachdem der DAX am Vormittag bei 20.521 Punkte noch einen Rekordstand markierte, ging er 0,1 Prozent tiefer bei 21.395 Zählern aus dem Handel. Die Anleihen tendierten etwas leichter, im Gegenzug steigende Zinsen belasten die Stimmung für Aktien. Gegenwind kam zudem von der Währungsseite, nachdem der Euro gegenüber dem Dollar diese Woche um gut zwei Prozent auf über 1,05 zulegte. Auch wenn die Berichtssaison zum Schlussquartal 2024 überzeugen sollte, sind die Aktienmärkte den Fundamentaldaten momentan ein wenig davongeeilt.

 

DZ Bank warnt vor zu viel Euphorie an den Börsen

Der deutsche Aktienmarkt startete fulminant ins neue Jahr, für den DAX war es mit über 7 Prozent der viertbeste Jahresstart der vergangenen 25 Jahre. "So erfreulich der erste Blick auf die vergangenen Wochen sein mag, gänzlich ungetrübt ist er nicht", warnt die DZ Bank. So sei der Kursanstieg ausschließlich durch eine Stimmungsaufhellung und keineswegs durch höhere Gewinnschätzungen getragen worden. "Mittelfristig muss sich 'nicht so schlimm wie befürchtet' in 'besser als erwartet' wandeln, denn ohne einen deutlichen Anstieg der Gewinnerwartungen bei den im Index vertretenen Unternehmen kann die Stimmung an den Aktienmärkten rasch in Verunsicherung kippen, gerade vor dem Hintergrund einer unberechenbarer werdenden geopolitischen Gemengelage", warnten die Strategen der DZ Bank.

 

Für den globalen Handel ist US-Präsident Donald Trump momentan die Schlüsselfigur. Aktuell äußerte er sich etwas konzilianter, was die Einfuhrzölle betrifft. Den Funken Hoffnung auf einen weiterhin freien globalen Handel konnte man an den Kursen der Automobilhersteller ablesen, Porsche stiegen um 2,7 Prozent und BMW um 1,9 Prozent.

 

Schlusslicht war die Aktie von MTU mit einem Minus von 6,5 Prozent. Hier verstimmte mit der Neubesetzung des Finanzvorstandes eine Personalie, wie häufiger an der Börse zu beobachten ist. Auch Umstufungen sorgten für Bewegung. So sprangen Carl Zeiss Meditec um 6 Prozent nach oben, nachdem sie von HSBC auf "Kaufen" mit Kursziel 54 Euro erhöht wurden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(24.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte schlossen am Freitag kaum verändert, nachdem sie am Vormittag noch im Plus notierten. Der DAX beendete den Tag 0,1 Prozent tiefer bei 21.395 Punkten, nachdem er zuvor mit 21.521 Zählern erneut auf Allzeithoch notierte. Der Euro-Stoxx-50 schloss kaum verändert bei 5.219 Zähler. Positiv wurden die europäischen Konjunkturdaten gewertet. Der unerwartet deutliche Anstieg des Einkaufsmanagerindex (PMI) der Produktion in der Privatwirtschaft des Euroraums ist aus Sicht von Commerzbank-Volkswirt Vincent Stamer ein Hoffnungszeichen für eine baldige Kehrtwende zum Besseren in der europäischen Wirtschaft.

 

"Da die Stimmungsindikatoren aber noch immer auf niedrigem Niveau liegen und der heutige Anstieg wohl von den südeuropäischen Staaten nicht mitgetragen wurde, gehen wir lediglich von einer moderaten Entwicklung der Euro-Wirtschaft im neuen Jahr aus", schreibt er in einem Kommentar. Erst im zweiten Halbjahr 2025 dürfte sich seiner Ansicht nach der positive Effekt der niedrigeren Leitzinsen vollumfänglich entfalten und die Wirtschaft etwas kräftiger anziehen.

 

Mit Blick auf die Branchenindizes gehörte der Sektor der Automobilhersteller mit einem Plus von 1,1 Prozent zu den Gewinnern. Stützend wirkten hier Aussagen von US-Präsident Donald Trump, denen zufolge er es vorzöge, keine Zölle auf chinesische Importe erheben zu müssen. Das wird an den Börsen als weiteres Indiz dafür gesehen, dass sich Trump in der Zollpolitik letztlich pragmatischer zeigen werde als angekündigt. "Mit der Ankündigung, möglicherweise auf Zölle gegen China zu verzichten, zündet der US-Präsident die nächste Stufe des aktuellen Kursfeuerwerks", heißt es beim Vermögensverwalter QC Partners.

 

Entspannung im Luxussektor

Bessere Geschäftszahlen von Burberry erfreuten die gesamte Luxus- und Modebranche. Burberry sprangen in London knapp 10 Prozent an und zogen auch Hugo Boss um knapp 4 Prozent nach oben. Burberry legte besser als gedacht ausgefallene Geschäftszahlen vor. Beim Umsatz ging es nur um 4 Prozent zum Vorjahr zurück, während sich der Marktkonsens schon auf 12 Prozent Minus eingestellt hatte, wie die Citigroup festhielt. Mit Begeisterung an den Börsen aufgenommene Richemont-Zahlen hatten unlängst die Hoffnung aufkommen lassen, dass das Schlimmste hinter dem Luxusgüter-Sektor liege. Auch Kering stiegen um 4,1 Prozent.

 

Neue Daten zu neuem Gewichtssenker treibt Aktie von Novo Nordisk

Die Aktie von Novo Nordisk haussierte um gleich 7,1 Prozent, nachdem der dänische Pharmariese positive Daten zu einem neuen Gewichtssenker in der eigenen Pipeline bekannt gab. In einer klinischen Studie mit dem noch nicht zugelassenen Medikament verloren die behandelten Patienten bis zu 22 Prozent ihres Körpergewichts. Novo Nordisk gehören bereits die beiden Blockbuster Wegovy gegen Fettleibigkeit und Ozempic gegen Diabetes. Das Unternehmen forscht bereits an der nächsten Generation von Medikamenten, mit denen das Abnehmen noch beschleunigt werden kann und die bei gleichzeitig geringeren Nebenwirkungen weitere gesundheitliche Vorteile bieten. Der Sektor der europäischen Pharmawerte gewann in Folge 1 Prozent.

 

BMPS greift nach Mediobanca

Banca Monte dei Paschi di Siena (BMPS) will sich mit einer Übernahme verstärken. Die italienische Bank, an der die Regierung des Landes nach wie vor beteiligt ist, will die Mediobanca Banca di Credito Finanziario in einem reinen Aktiendeal übernehmen. Mediobanca wird dabei mit 13,3 Milliarden Euro bewertet. Das Angebot von Monte dei Paschi sieht nach eigenen Angaben eine Bewertung von 15,992 Euro je Mediobanca-Aktie vor, eine Prämie von 5 Prozent auf den Schlusskurs vom Donnerstag. Während es für BMPS um 6,9 Prozent nach unten ging, stiegen Mediobanca um 7,7 Prozent.

 

Trotz insgesamt im Rahmen der Erwartungen ausgefallener Geschäftszahlen ging es für Givaudan um gut 3 Prozent nach unten. So wies Jefferies darauf hin, dass der Gewinn je Aktie die Erwartung um 5 Prozent verfehlt habe. Stören dürfte sich Anleger auch an der Erwartung der Schweizer, dass die Materialkosten 2025 vermutlich um 4 Prozent steigen werden. Damit werde die Preisinflation wieder zum Thema, so Vontobel, wenngleich Givaudan dafür bekannt sei, das Problem aktiv anzugehen.

 

Kräftig nach unten um 12,7 Prozent ging es beim schwedischen Telekom-Ausrüster Ericsson. Die Umsätze im vierten Quartal bewegten sich zwar im Rahmen der Erwartungen, das Nettoergebnis hat mit 4,7 Milliarden Kronen die Schätzung von 7,05 Milliarden aber klar verfehlt. Der Sektor der Telekomwerte stellte mit minus 2,8 Prozent das Schlusslicht in Europa.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(24.01.2025)

 

DOW JONES--Nach den Kursgewinnen im Wochenverlauf tritt die Wall Street am Freitag im Verlauf mehr oder weniger auf der Stelle. Der Dow-Jones-Index notiert gegen Mittag (Ortszeit) 0,1 Prozent niedriger bei 44.513 Punkten. Der S&P-500 gewinnt 0,1 Prozent, und der Nasdaq-Composite tendiert kaum verändert. Etwas Unterstützung kommt von sinkenden Anleihezinsen. Konjunkturdaten geben den Kursen kaum Impulse, während die Berichtssaison Einzelwerte bewegt.

 

Im Fokus der Märkte stehen weiter Aussagen des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser sagte, er würde es vorziehen, keine Zölle auf chinesische Importe zu erheben, fügte aber hinzu, dass die Option, Washington "enorme Macht" über Peking gebe. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Trump noch keine großen Schritte in Sachen Zölle unternommen, obwohl er angekündigt hat, am 1. Februar eine 25-prozentige Steuer auf Waren aus Kanada und Mexiko zu erheben.

 

"Es handelt sich hier eindeutig um spontane Äußerungen, aber der Markt hat über Nacht den Eindruck gewonnen, dass es ein Szenario gibt, in dem China dem Schlimmsten der Zollregelung entgeht", so Jim Reid, Analyst der Deutschen Bank. "Ich vermute, dass es noch viel Zeit für ein aggressiveres Vorgehen gibt."

 

Konjunkturseitig hat der Uni-Michigan-Index für die Verbraucherstimmung im Januar die Erwartungen verfehlt.

 

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe rückte im Januar wider Erwarten knapp in den expansiven Bereich vor, während der Index für den Service-Sektor stärker als erwartet zurückging, aber oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten verharrte. Die Verkäufe bestehender Häuser stiegen im Dezember etwas stärker als angenommen.

 

Texas Instrument mit Abgaben - American Express fester

Unter den Einzelwerten gibt die Aktie von Texas Instrument um 6,5 Prozent nach. Der Chip-Hersteller hat für das vierte Quartal einen Rückgang von Umsatz und Gewinn verzeichnet, der aber geringer ausfiel als von Analysten erwartet. Der Ausblick auf das laufende Quartal verfehlte aber die Markterwartungen.

 

Boeing sinken um 0,3 Prozent. Der Flugzeughersteller geht davon aus, im vierten Quartal 2024 einen Verlust von rund 4 Milliarden Dollar eingefahren zu haben. Der Konzern hatte mit einem Streik, hohen Verlusten bei US-Regierungsprojekten und Kosten für Stellenstreichungen zu kämpfen.

 

American Express (-3,2%) hat für das vierte Quartal ein solides Ergebnis vorgelegt. Zudem soll die vierteljährliche Dividende um 17 Prozent auf 82 Cents pro Aktie erhöhen werden.

 

Verizon (+1,4%) erwartet, dass die Einnahmen aus seinem Mobilfunkgeschäft im neuen Jahr weiter steigen werden. Im vierten Quartal hatten unter anderem höhere Preise zu einem Anstieg des Umsatzes beigetragen.

 

Tesla (+0,5%) will im März mit der Auslieferung einer überarbeiteten Version des Model Y beginnen. Das Model Y Juniper wird etwa 25 Prozent mehr als die Vorgängerversion kosten. Das Fahrzeug wird auch eine größere Reichweite haben. Indessen muss der Autohersteller bei 1,2 Millionen Autos in China wegen Sicherheitsproblemen nachbessern.

 

Dollar leichter - Ölpreise steigen moderat

Am Devisenmarkt gibt der Dollar nach. Der Dollarindex verliert 0,6 Prozent. Der Euro erobert die Marke von 1,05 Dollar zurück. Der Dollar werde von den abgeschwächten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu China-Zöllen belastet, da diese auf eine geringere Inflationen schließen ließen und der US-Notenbank somit weiteren Spielraum für Zinssenkungen eröffneten, heißt es. Auch die Konjunkturdaten des Tages sprechen nicht gegen eine geldpolitische Lockerung. Der Euro wird zudem von überraschend starken Wirtschaftsdaten aus Deutschland gestützt.

 

Die Ölpreise stabilisieren sich nach den deutlichen Vortagesabgaben. Am Donnerstag hatte die Aussage von US-Präsident Trump, er werde die Opec auffordern, den Ölpreis zu senken, die Preise gedrückt.

 

Am Anleihemarkt sinken die Renditen nach den Konjunkturdaten etwas. Die Rendite zehnjähriger Papiere fällt um 2,9 Basispunkte auf 4,61 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(24.01.2025)

 

DOW JONES--Auch zum Wochenschluss hält die Rally an den europäischen Aktienmärkten an. Mit dem achten Rekord in Folge stellt der deutsche Leitindex nun seine Rekordserie aus dem vergangenen Jahr ein. Der DAX steigt um 0,3 Prozent auf 21.478 Punkte und bewegt sich erneut auf Allzeithoch, der Euro-Stoxx-50 legt um 0,6 Prozent auf 5.248 Zähler zu. Klar positiv werden die europäischen Konjunkturdaten gewertet. Der unerwartet deutliche Anstieg des Einkaufsmanagerindex (PMI) der Produktion in der Privatwirtschaft des Euroraums ist aus Sicht von Commerzbank-Volkswirt Vincent Stamer ein Hoffnungszeichen für eine baldige Kehrtwende zum Besseren in der europäischen Wirtschaft.

 

"Da die Stimmungsindikatoren aber noch immer auf niedrigem Niveau liegen und der heutige Anstieg wohl von den südeuropäischen Staaten nicht mitgetragen wurde, gehen wir lediglich von einer moderaten Entwicklung der Euro-Wirtschaft im neuen Jahr aus", schreibt er in einem Kommentar. Erst im zweiten Halbjahr 2025 dürfte sich seiner Ansicht nach der positive Effekt der niedrigeren Leitzinsen vollumfänglich entfalten und die Wirtschaft etwas kräftiger anziehen.

 

Mit Blick auf die Branchenindizes gehört der Sektor der Automobilhersteller mit einem Plus von 1,6 Prozent zu den Gewinnern. Stützend wirken Aussagen von US-Präsident Donald Trump, denen zufolge er es vorzöge, keine Zölle auf chinesische Importe erheben zu müssen. Das wird an den Börsen als weiteres Indiz dafür gesehen, dass sich Trump in der Zollpolitik letztlich pragmatischer zeigen werde als angekündigt. "Mit der Ankündigung, möglicherweise auf Zölle gegen China zu verzichten, zündet der US-Präsident die nächste Stufe des aktuellen Kursfeuerwerks", heißt es beim Vermögensverwalter QC Partners.

 

Entspannung im Luxussektor

Bessere Geschäftszahlen von Burberry erfreuen die gesamte Luxus- und Modebranche. Die Titel der Briten springen in London um 13 Prozent und ziehen auch Hugo Boss um 2,4 Prozent nach oben. Burberry hat klar besser als gedacht ausgefallene Geschäftszahlen vorgelegt. Beim Umsatz ging es nur um 4 Prozent zum Vorjahr zurück, während sich der Marktkonsens schon auf 12 Prozent Minus eingestellt hatte, wie die Citigroup festhält. Mit Begeisterung an den Börsen aufgenommene Richemont-Zahlen hatten unlängst die Hoffnung aufkommen lassen, dass das Schlimmste hinter dem Luxusgüter-Sektor liege. Auch Kering steigen um 8 Prozent.

 

Neue Daten zu neuem Gewichtssenker treibt Aktie von Novo Nordisk

Die Aktie von Novo Nordisk haussiert um gleich 10,3 Prozent, nachdem der dänische Pharmariese positive Daten zu einem neuen Gewichtssenker in der eigenen Pipeline bekannt gegeben hat. In einer klinischen Studie mit dem noch nicht zugelassenen Medikament verloren die behandelten Patienten bis zu 22 Prozent ihres Körpergewichts. Novo Nordisk gehören bereits die beiden Blockbuster Wegovy gegen Fettleibigkeit und Ozempic gegen Diabetes. Das Unternehmen forscht bereits an der nächsten Generation von Medikamenten, mit denen das Abnehmen noch beschleunigt werden kann und die bei gleichzeitig geringeren Nebenwirkungen weitere gesundheitliche Vorteile bieten. Der Sektor der europäischen Pharmawerte gewinnt in Folge 1,7 Prozent.

 

Trotz Geschäftszahlen insgesamt im Rahmen der Erwartungen geht es für Givaudan um 1,8 Prozent nach unten. So weist Jefferies darauf hin, dass der Gewinn je Aktie die Erwartung um 5 Prozent verfehlt habe. Stören dürfte sich Anleger auch an der Erwartung der Schweizer, dass die Materialkosten 2025 vermutlich um 4 Prozent steigen werden. Damit werde die Preisinflation wieder zum Thema, so Vontobel, wenngleich Givaudan dafür bekannt sei, das Problem aktiv anzugehen.

 

Kräftig nach unten geht es beim schwedischen Telekom-Ausrüster Ericsson mit 9,5 Prozent. Die Umsätze im vierten Quartal bewegen sich zwar im Rahmen der Erwartungen, das Nettoergebnis hat mit 4,7 Milliarden Kronen die Schätzung von 7,05 Milliarden aber klar verfehlt.

 

Auch Umstufungen sorgen für Bewegung: Sie springen Carl Zeiss Meditec um gut 5 Prozent, nachdem sie von HSBC auf "Kaufen" mit Kursziel 54 EUR erhöht wurden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(24.01.2025)

 

Nach den Kursgewinnen im Wochenverlauf dürfte die Wall Street am Freitag mit leichten Abgaben in den Handel starten. Die Futures auf die wichtigsten Indizes geben leicht um 0,1 Prozent nach. Der S&P-500 hatte am Vortag erneut ein Rekordhoch markiert. Für Bewegung im Tagesverlauf könnten Konjunkturdaten sorgen. Zudem läuft die Berichtssaison weiter.

 

Im Fokus der Märkte stehen weiter Aussagen des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser sagte, er würde es vorziehen, keine Zölle auf chinesische Importe zu erheben, fügte aber hinzu, dass die Option, Washington "enorme Macht" über Peking gebe.

 

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Trump noch keine großen Schritte in Sachen Zölle unternommen, obwohl er angekündigt hat, am 1. Februar eine 25-prozentige Steuer auf Waren aus Kanada und Mexiko zu erheben.

 

"Es handelt sich hier eindeutig um spontane Äußerungen, aber der Markt hat über Nacht den Eindruck gewonnen, dass es ein Szenario gibt, in dem China dem Schlimmsten der Zollregelung entgeht", so Jim Reid, Analyst der Deutschen Bank. "Ich vermute, dass es noch viel Zeit für ein aggressiveres Vorgehen gibt."

 

Konjunkturseitig stehen im Handelsverlauf eine Reihe von Veröffentlichungen auf der Agenda. Im Blick stehen dabei vor allem die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Service-Sektor für Januar. Veröffentlicht werden zudem der Index Verbraucherstimmung der Uni Michigan (2. Umfrage) für Januar und Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser für Dezember.

 

Unter den Einzelwerten gibt die Aktie von Texas Instrument vorbörslich um 4,7 Prozent nach. Der Chip-Hersteller hat für das vierte Quartal einen Rückgang von Umsatz und Gewinn verzeichnet, der aber geringer ausfiel als von Analysten erwartet. Der Ausblick auf das laufende Quartal verfehlte die Markterwartungen.

 

Boeing verlieren 1,7 Prozent. Der Flugzeugbauer geht davon aus, im vierten Quartal 2024 einen Verlust von rund 4 Milliarden Dollar eingefahren zu haben. Der Konzern hatte mit einem Streik, hohen Verlusten bei US-Regierungsprojekten und Kosten für Stellenstreichungen zu kämpfen.

 

Tesla (+0,6%) will im März mit der Auslieferung einer überarbeiteten Version des Model Y beginnen. Das Model Y Juniper wird etwa 25 Prozent mehr als die Vorgängerversion kosten. Das Fahrzeug wird auch eine größere Reichweite haben. Indessen muss der Autobauer bei 1,2 Millionen Autos in China wegen Sicherheitsproblemen nachbessern.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(24.01.2025)

 

DOW JONES--Weiter in Rallylaune zeigen sich Europas Börsen am Freitag. Stützend wirken Aussagen von US-Präsident Donald Trump, denen zufolge er es vorzöge, keine Zölle auf chinesische Importe erheben zu müssen. Das wird an den Börsen als weiteres Indiz dafür gesehen, dass sich Trump in der Zollpolitik letztlich pragmatischer zeigen werde als angekündigt. Vor allem Autowerte profitieren davon, der Sektor springt um 1,5 Prozent nach oben - auch der Rohstoffsektor zieht an.

 

"Mit der Ankündigung, möglicherweise auf Zölle gegen China zu verzichten, zündet der US-Präsident die nächste Stufe das aktuellen Kursfeuerwerks", heißt es beim Vermögensverwalter QC Partners. Der DAX habe am Vortag sein siebtes Allzeithoch in Serie erreicht. Mit dem achten Rekord in Folge stellt der deutsche Leitindex nun seine Rekordserie aus dem vergangenen Jahr ein. Der DAX steigt um 0,3 Prozent auf 21.470 Punkte und bewegt sich erneut auf Allzeithoch, der Euro-Stoxx-50 legt um 0,6 Prozent auf 5.248 Zähler zu.

 

Entspannung im Luxussektor

Bessere Geschäftszahlen von Burberry erfreuen die gesamte Luxus- und Modebranche. Die Titel der Briten springen in London um 13 Prozent und ziehen auch Hugo Boss um 5,2 Prozent nach oben. Burberry hat klar besser als gedacht ausgefallene Geschäftszahlen vorgelegt. Beim Umsatz ging es nur um 4 Prozent zum Vorjahr zurück, während sich der Marktkonsens schon auf 12 Prozent Minus eingestellt hatte, wie die Citigroup festhält. Mit Begeisterung an den Börsen aufgenommene Richemont-Zahlen hatten unlängst die Hoffnung aufkommen lassen, dass das Schlimmste hinter dem Luxusgütersektor liege. Auch Richemont steigen 2,5 Prozent.

 

Gesucht ist der Autosektor in Europa. BMW, Porsche und Mercedes-Benz legen je um die 3 Prozent zu. Hier spiegele sich die Hoffnung auf weniger Strafzölle, heißt es im Handel.

 

Beim Symrise-Konkurrenten Givaudan liegen die Geschäftszahlen im Rahmen der Erwartungen. Umsätze von 7,41 Milliarden Franken steht eine Konsensschätzung von 7,39 Milliarden gegenüber. Auch der Nettogewinn liegt im Rahmen. Entsprechend steigen die Aktien um 0,7 Prozent, Symrise um 0,8 Prozent.

 

Kräftig nach unten geht es beim schwedischen Telekom-Ausrüster Ericsson mit 7,5 Prozent. Die Umsätze im vierten Quartal bewegen sich zwar im Rahmen der Erwartungen, das Nettoergebnis hat mit 4,7 Milliarden Kronen die Schätzung von 7,05 Milliarden aber klar verfehlt.

 

Um 0,6 Prozent steigen die Aktien von Rolls-Royce. Das Unternehmen hat einen Großauftrag von der britischen Regierung mit einem Volumen von 9 Milliarden Pfund erhalten. Rolls-Royce soll die U-Boot-Flotte des Landes mit neuen Atomreaktoren ausstatten. Beim deutschen Konkurrenten MTU geht es 3 Prozent tiefer nach der Benennung eines neuen CFO.

 

Bei Puma hält die Verunsicherung über die künftige Entwicklung weiter an. Die Aktien klettern nach dem Vortagesabsturz nur um 0,6 Prozent - und dies auch nur, weil Goldman Sachs das Kursziel gesenkt, aber die Kaufempfehlung bestätigt habe, heißt es im Handel. Adidas zeigen sich unverändert.

 

Auch Umstufungen sorgen für Bewegung: Sie springen Carl Zeiss Meditec um fast 4 Prozent, nachdem sie von HSBC auf "Kaufen" mit Kursziel 54 EUR erhöht wurden.

 

Quelle: stock3.com

News 23.01.2025

Märkte Europa

(23.01.2025)

 

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt hat am Donnerstag mit Aufschlägen geschlossen. Der DAX gewann 0,7 Prozent auf 21.412 Punkte, bei 21.423 wurde ein neues Rekordhoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 hinkte hinterher mit plus 0,2 Prozent auf 5.218, hier drückte ein schwacher Technologiesektor. Das Umfeld bleibt positiv: US-Präsident Donald Trump hat sich zum Thema Zölle mit Blick auf Europa bislang bedeckt gehalten. Daneben deuten die ersten Unternehmenszahlen auf einen positiven Verlauf der Berichtssaison hin. Und schließlich haben US-Anleger europäische Aktien wiederentdeckt, so das Ergebnis der jüngsten Fund Manager Survey der Bank of America. Diese sind im Vergleich zu den US-Titeln wesentlich günstiger bewertet.

 

Das Damoklesschwert für den globalen Handel heißt Donald Trump, gemeint sind hier mögliche Zölle, die der US-Präsident verhängen könnte. "Die Handelsaussichten sind mit Risiken behaftet", sagte Jeemin Bang, Ökonom bei Moody's Analytics. "Die Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident deutet auf eine potenziell herausfordernde Zeit hin, mit der Möglichkeit erhöhter US-Zölle und neuerlicher Handelskonflikte zwischen den USA und China, die den reibungslosen Warenfluss und die Funktionsweise von Lieferketten beeinträchtigen könnten." Einige Ökonomen sind jedoch optimistisch, dass Handelsabkommen geschlossen werden, bevor ein Eskalieren von wechselseitigen Zöllen der Weltwirtschaft erheblichen Schaden zufügt.

 

ASML belastet Technologieaktien

Mit einem Minus von 4,4 Prozent belastete die Schwäche in der Aktie von ASML den Sektor der europäischen Technologiewerte, der 1,5 Prozent tiefer handelte. Im Handel verwies man unter anderem auf einen Bloomberg-Bericht, wonach der niederländische Premierminister Dick Schoof in einem Interview in Davos gesagt hat, er gehe davon aus, dass US-Präsident Trump weiter darauf drängen werde, den Export von Chipherstellungsmaschinen der ASML Holding NV nach China zu beschränken. Tagesgewinner europaweit waren Banken mit Aufschlägen von 1,8 Prozent. Die Lage an den Anleihemärkten hat sich zuletzt deutlich entspannt.

 

Die Berichtssaison setzt zunehmend Impulse. Während Adidas am Dienstag eine positive Überraschung geliefert hatte, überraschte Puma nun negativ, die Aktie brach um 22,8 Prozent ein. Für die Analysten von Jefferies lieferte Puma eine Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2025 ab und rechnet mit einem Nettogewinn, der rund 11 Prozent unter den Konsensprognosen liege. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die im vierten Quartal angestrebte zweistellige Umsatzwachstumsrate nicht erreicht wird und das EBIT am unteren Ende der Prognosebandbreite landen dürfte. Ein neues Kostensenkungsprogramm und die Verschiebung des Margenziels von 8 bis 8,5 Prozent im Jahr 2025 auf 8,5 Prozent im Jahr 2027 deuten darauf hin, dass die zu erwartende Konsens-Senkung für 2025 erheblich ausfallen dürfte.

 

Die Aktie von VW schloss 1,7 Prozent fester. Der Tenor im sogenannten Pre-Close Call von Volkswagen (VW) war laut den Analysten von Stifel positiv im Hinblick auf EBIT für das vierte Quartal, Auftragseingang, Dividende, CO2 und Kosteneinsparungen. Das sei eindeutig ermutigend, vor allem nach dem negativen Ton in der Telefonkonferenz von Porsche vor der Zahlenvorlage. Für Zalando ging es 5,2 Prozent nach oben, laut Angaben aus dem Handel soll sich das Unternehmen auf einer Investorenkonferenz positiv präsentiert haben. Tagesgewinner waren Siemens Energy mit Aufschlägen von 6,6 Prozent. Die Aktie setzte die Aufwärtsbewegung vom Vortag fort. Aufsichtsrat Joe Kaeser sieht das Unternehmen im Hinblick auf die Präsenz in den USA "im Sweet Spot".

 

GP Günter Papenburg und TSR Recycling bieten 18,50 Euro je Salzgitter-Aktie

Salzgitter hat von ihrem Aktionär GP Günter Papenburg und TSR Recycling ein unverbindliches Übernahmeangebot mit einem indikativen Preis von 18,50 Euro je Aktie bekommen. Der Stahlkonzern bestätigte damit einen entsprechenden Bloomberg-Bericht. Es würden Gespräche mit dem Konsortium geführt und das Angebot werde geprüft, heißt es. Das Ergebnis der Prüfung und der Gespräche mit dem Konsortium sei aber "offen". Das Interesse des Hannoveraner Mischkonzerns GP Günter Papenburg und TSR Recycling war bereits im vergangenen November grundsätzlich bekannt geworden, damals allerdings ohne finanzielle Details. Salzgitter gewannen 5,7 Prozent auf 16,63 Euro. Die Kursreaktion legt nahe, dass die Aktionäre Zweifel an einer Übernahme haben. Für Thyssenkrupp ging es im Gefolge 6,6 Prozent nach oben.

 

Nagarro legten um 2,5 Prozent zu nach überzeugenden Zahlen für 2024, auch der Ausblick auf 2025 lieferte Fantasie. Für die Aktie von Carl Zeiss Meditec ging es um 7,3 Prozent nach oben, nachdem die Analysten von Equita den Wert auf Buy hochgestuft hatten.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(23.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Donnerstagmittag gut behauptet. Der DAX legt 0,3 Prozent auf 21.326 Zähler zu, bei 21.347 Punkten wurde ein neues Allzeithoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 notiert bei 5.202 knapp behauptet. Trotz der Rally seit Jahresbeginn gelten die europäischen Aktienmärkte weiter als nicht teuer. Wie die letzte Fondsmanager-Umfrage der Bank of Amerika ergeben hat, haben dies auch die dort Befragten erkannt und zugekauft. Von Seiten der Notenbanker dürfte es nun etwas stiller werden, aufgrund der Zinsentscheidung der EZB in einer Woche startet nun die "Blackout Period". Es wird erwartet, dass die EZB den Leitzins um 25 Basispunkte senken wird.

 

Das Damoklesschwert für den globalen Handel heißt Donald Trump, gemeint sind hier mögliche Zölle, die der US-Präsident verhängen könnte. "Die Handelsaussichten sind mit Risiken behaftet", sagte Jeemin Bang, Ökonom bei Moody's Analytics. "Die Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident deutet auf eine potenziell herausfordernde Zeit hin, mit der Möglichkeit erhöhter US-Zölle und neuerlicher Handelskonflikte zwischen den USA und China, die den reibungslosen Warenfluss und die Funktionsweise von Lieferketten beeinträchtigen könnten." Einige Ökonomen sind jedoch optimistisch, dass Handelsabkommen geschlossen werden, bevor ein Eskalieren von wechselseitigen Zöllen der Weltwirtschaft erheblichen Schaden zufügt.

 

ASML belastet Technologieaktien

Mit einem Minus von 5,3 Prozent belastet die Schwäche in der Aktie von ASML den Sektor der europäischen Technologiewerte, der 2 Prozent tiefer handelt. Im Handel wird auf drei Gründe verwiesen. Zum einen hat IG zufolge Aletheia Capital die Aktie auf Sell gesenkt. Ein anderer Marktteilnehmer verweist auf einen Bloomberg-Bericht, wonach der niederländische Premierminister Dick Schoof in einem Interview in Davos gesagt hat, dass er davon ausgehe, dass US Präsident Donald Trump weiter darauf drängen wird, den Export von Chipherstellungsmaschinen der ASML Holding NV nach China zu beschränken. Zudem erwartet der südkoreanische Chipkonzern SK Hynix im ersten Quartal einen Rückgang der Erlöse bei DRAM-Chips im niedrigen Zehner-Prozentbereich und bei NAND-Speichertechnologie im hohen Zehner-Prozentbereich.

 

Die Berichtssaison setzt zunehmend Impulse. Während Adidas am Dienstag eine positive Überraschung lieferte, überrascht Puma nun negativ, die Aktie bricht um 22,1 Prozent ein. Für die Analysten von Jefferies lieferte Puma eine Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2025 ab und rechnet mit einem Nettogewinn, der rund 11 Prozent unter den Konsensprognosen liege. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die im vierten Quartal angestrebte zweistellige Umsatzwachstumsrate nicht erreicht wird und das EBIT am unteren Ende der Prognosebandbreite landen dürfte. Ein neues Kostensenkungsprogramm und die Verschiebung des Margenziels von 8 bis 8,5 Prozent im Jahr 2025 auf 8,5 Prozent im Jahr 2027 deuten darauf hin, dass die zu erwartende Konsens-Senkung für 2025 erheblich ausfallen dürfte.

 

Die Aktie von VW notiert 2,1 Prozent fester. Der Tenor im sogenannten Pre-Close Call von Volkswagen (VW) war laut den Analysten von Stifel positiv im Hinblick auf EBIT für das vierte Quartal, Auftragseingang, Dividende, CO2 und Kosteneinsparungen. Das sei eindeutig ermutigend, vor allem nach dem negativen Ton in der Telefonkonferenz von Porsche vor der Zahlenvorlage.

 

GP Günter Papenburg und TSR Recycling bieten 18,50 Euro je Salzgitter-Aktie

Salzgitter hat von ihrem Aktionär GP Günter Papenburg und TSR Recycling ein unverbindliches Übernahmeangebot mit einem indikativen Preis von 18,50 Euro je Aktie bekommen. Der Stahlkonzern bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Es würden Gespräche mit dem Konsortium geführt und das Angebot werde geprüft, heißt es. Das Ergebnis der Prüfung und der Gespräche mit dem Konsortium sei aber "offen". Das Interesse des Hannoveraner Mischkonzerns GP Günter Papenburg und TSR Recycling war bereits im vergangenen November grundsätzlich bekannt geworden, damals allerdings ohne finanzielle Details. Salzgitter gewinnen 6 Prozent auf 16,67 Euro. Die Kursreaktion legt nahe, dass die Aktionäre Zweifel an einer Übernahme haben.

 

Nagarro legen um 2,6 Prozent zu nach überzeugenden Zahlen für 2024, auch der Ausblick auf 2025 liefert Fantasie. Für die Aktie von Carl Zeiss Meditec geht es um 6,3 Prozent nach oben, nachdem die Analysten von Equita den Wert auf Buy hochgestuft haben.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(23.01.2025)

 

DOW JONES--Uneinheitlich ist es am Donnerstag an den ostasiatischen Aktienmärkten zugegangen. Nach oben ging es in Schanghai, dort legte der Composite-Index um 0,5 Prozent zu, konnte damit aber deutlich höhere Gewinne aus dem Handelsverlauf nicht halten. Für Kauflaune sorgte, dass Peking die Unterstützung für den heimischen Aktienmarkt verstärken will. Versicherer sollen ermutigt werden, 30 Prozent ihrer jährlichen Prämienüberschüsse in Chinas Aktienmärkte zu stecken, wie die Wertpapierbehörde mitteilte. Mindestens 100 Milliarden Yuan - umgerechnet 13,2 Milliarden Euro - sollen in einem Pilotprogramm in den ersten sechs Monaten des Jahres von den Versicherungen in Aktien fließen, die Hälfte davon schon vor dem Beginn des chinesischen Neujahrsfestes, das nächste Woche beginnt. Dazu kündigte die Notenbank an, die Anforderungen an Unternehmen, die Kredite für Aktienrückkäufe aufnehmen wollen, weiter zu senken.

 

Aktien von Versicherern wiesen darauf Kursgewinne auf. China Life Insurance lagen im Hongkonger Späthandel 2,5 Prozent im Plus, Ping An Insurance 1,9 Prozent. Gesucht waren auch Aktien von Brokern. Citic Securities zogen in Hongkong um 1,4 Prozent an, China Merchants Securities um 0,9 Prozent.

 

Der HSI in Hongkong lag im Späthandel dagegen 0,5 Prozent im Minus. Er war zuletzt besser gelaufen als der Composite-Index in Schanghai.

 

Um 0,8 Prozent nach oben auf 39.959 Punkte ging es in Tokio für den Nikkei-225-Index. Rückenwind kam von der Währungsseite. Der Yen ging zuletzt deutlich niedriger um als zur gleichen Vortageszeit. Das verbilligt zum einen Exporte japanischer Unternehmen auf Dollarbasis erhöht zum anderen im Ausland erzielte und in Yen transferierte Gewinne. Dazu passend stiegen die japanischen Exporte im Dezember stärker als erwartet.

 

Der Dollar kostete 156,55 Yen, verglichen mit 155,90, obwohl am Freitag eine Zinserhöhung durch die Bank of Japan erwartet wird. Laut Christopher Wong von OCBC Global Research geht der Markt von einer "taubenhaften Anhebung" aus, weshalb es am Devisenmarkt zu keiner stärkeren Bewegung zugunsten des Yen komme. Die Notenbanker dürften versuchen, sich nicht zu früh auf einen Zinserhöhungspfad festzulegen, um eine Stärke des Yen zu vermeiden.

 

Der Kospi in Seoul verlor 1,1 Prozent. Auf die Stimmung drückte, dass das BIP-Wachstum im vierten Quartal mit 1,2 Prozent zum Vorjahr hinter der Prognose von 1,4 Prozent zurückblieb. Auf den Kospi drückten aber auch Verluste bei Halbleiteraktien. Um 2,7 Prozent ging es für SK Hynix nach unten. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen bei der gut gelaufenen Aktie, nachdem der Chiphersteller starke Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Die Aktie des Wettbewerbers und Indexschwergewichtes Samsung Electronics verlor 1,1 Prozent.

 

Auch im australischen Sydney überwogen Verkäufe. Der S&P/ASX-200 gab um 0,6 Prozent nach. In Sydney verloren Fortescue gut 2 Prozent, nachdem der Eisenerzförderer seinen Produktionsbericht für das zweite Quartal vorgelegt hatte. Er enttäuschte bei den erzielten Preisen.

 

Thema an allen Märkten waren weiterhin die vom neuen US-Präsidenten Donald Trump angedrohten Zölle. "Die Handelsaussichten sind mit Risiken behaftet", sagte Jeemin Bang, Wirtschaftsexperte bei Moody's Analytics. "Die Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident deutet auf eine potenziell schwierige Zeit hin, in der die Möglichkeit erhöhter US-Zölle und erneuter Handelsspannungen zwischen den USA und China den reibungslosen Warenfluss und das Funktionieren der Lieferketten stören könnten". Allerdings gibt es auch optimistische Stimmen, wonach noch Handelsabkommen geschlossen werden können, bevor eine Eskalation der Strafzölle die Weltwirtschaft erheblich beeinträchtigt.

 

In Tokio stiegen Softbank (+5,1%) erneut nach der Ankündigung der Trump-Administration vom Dienstag, dass Softbank und andere Unternehmen Teil von Stargate seien, einem 100 Milliarden Dollar schweren, auf KI fokussierten Datenzentrumsprojekt.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(23.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Donnerstagmittag wenig verändert. Der DAX legt 0,3 Prozent auf 21.316 Zähler zu, der Euro-Stoxx-50 notiert bei 5.205 praktisch unverändert. Trotz der Rally seit Jahresbeginn gelten die europäischen Aktienmärkte weiter als nicht teuer. Wie die letzte Fondsmanager-Umfrage der Bank of Amerika ergeben hat, haben dies auch die dort Befragten erkannt und zugekauft. Von Seiten der Notenbanker dürfte es nun etwas stiller werden, aufgrund der Zinsentscheidung der EZB in einer Woche startet nun die "Blackout Period". Es wird erwartet, dass die EZB den Leitzins um 25 Basispunkte senken wird.

 

Das Damoklesschwert für den globalen Handel heißt Donald Trump, gemeint sind hier mögliche Zölle, die der US-Präsident verhängen könnte. "Die Handelsaussichten sind mit Risiken behaftet", sagte Jeemin Bang, Ökonom bei Moody's Analytics. "Die Rückkehr von Donald Trump als US-Präsident deutet auf eine potenziell herausfordernde Zeit hin, mit der Möglichkeit erhöhter US-Zölle und neuerlicher Handelskonflikte zwischen den USA und China, die den reibungslosen Warenfluss und die Funktionsweise von Lieferketten beeinträchtigen könnten." Einige Ökonomen sind jedoch optimistisch, dass Handelsabkommen geschlossen werden, bevor ein Eskalieren von wechselseitigen Zöllen der Weltwirtschaft erheblichen Schaden zufügt.

 

Mit einem Minus von 3,8 Prozent belastet die Schwäche in der Aktie von ASML den Sektor der europäischen Technologiewerte, der 1,3 Prozent tiefer handelt. Im Handel wird auf drei Gründe verwiesen. Zum einen hat IG zufolge Aletheia Capital die Aktie auf Sell gesenkt. Ein anderer Marktteilnehmer verweist auf einen Bloomberg-Bericht, wonach der niederländische Premierminister Dick Schoof in einem Interview in Davos gesagt hat, dass er davon ausgehe, dass US Präsident Donald Trump weiter darauf drängen wird, den Export von Chipherstellungsmaschinen der ASML Holding NV nach China zu beschränken. Zudem erwartet der südkoreanische Chipkonzern SK Hynix im ersten Quartal einen Rückgang der Erlöse bei DRAM-Chips im niedrigen Zehner-Prozentbereich und bei NAND-Speichertechnologie im hohen Zehner-Prozentbereich.

 

Puma nach Gewinnwarnung schwach

Die Berichtssaison setzt zunehmend Impulse. Während Adidas am Dienstag eine positive Überraschung lieferte, überrascht Puma nun negativ, die Aktie bricht um 19 Prozent ein. Für die Analysten von Jefferies lieferte Puma eine Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2025 ab und rechnet mit einem Nettogewinn, der rund 11 Prozent unter den Konsensprognosen liege. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die im vierten Quartal angestrebte zweistellige Umsatzwachstumsrate nicht erreicht wird und das EBIT am unteren Ende der Prognosebandbreite landen dürfte. Ein neues Kostensenkungsprogramm und die Verschiebung des Margenziels von 8 bis 8,5 Prozent im Jahr 2025 auf 8,5 Prozent im Jahr 2027 deuten darauf hin, dass die zu erwartende Konsens-Senkung für 2025 erheblich ausfallen dürfte.

 

Die Aktie von VW notiert 1,8 Prozent fester. Die im Pre-Close-Call von VW bekräftigten Prognosen von VW sollten nach Einschätzung der Analysten der Citi im Kurs eingepreist sein. In einer Telefonkonferenz des VW-Konzerns habe das Unternehmen die Prognose einer operativen Marge von rund 5,6 Prozent, eines freien Cashflows von 2 Milliarden Euro und einer Netto-Industrie-Liquidität von 36 bis 37 Milliarden Euro bestätigt. VW betonte, dass es seine Prognose erreichen sollte, was über dem aktuellen Konsens für das EBIT liege und in etwa mit einem Gewinn je Aktie von 22 Euro übereinstimme.

 

Nagarro legen um 2,3 Prozent zu nach überzeugenden Zahlen für 2024, auch der Ausblick auf 2025 liefert Fantasie. Für die Aktie von Carl Zeiss Meditec geht es um 6,8 Prozent nach oben, nachdem die Analysten von Equita den Wert auf Buy hochgestuft haben.

 

Quelle: stock3.com

News 22.01.2025

Märkte Europa

(22.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben einen fulminanten Start in das Jahr 2025 erwischt. So notiert der DAX seit Jahresbeginn bereits knapp 7 Prozent im Plus, und der Januar ist noch nicht vorbei. Die bisher erzielte Rendite ist zwar noch etwas weniger als das langfristige durchschnittliche Plus pro Jahr, allerdings gebe es damit die Chance, bei einem Rücksetzer wieder einzusteigen. Rücksetzer gibt es alle Jahre wieder, und für die kommenden 11 Monate gibt es auch attraktive Renditen bei den Anleihen zu erzielen. Seit Jahresbeginn haben bereits acht DAX-Aktien ein zweistelliges Plus eingefahren, mit Siemens Energy und Rheinmetall sind die größten Gewinner aus dem Vorjahr wieder vertreten. Mit Blick auf Europa sei vermerkt, dass auch der breite Stoxx-600 erneut ein Allzeithoch erklommen hat.

 

Der DAX gewinnt am Mittwochnachmittag 1,0 Prozent auf 21.261 Punkte. Das neue Rekordhoch liegt bei 21.331 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,7 Prozent auf 5.202 Punkte nach oben. Am Devisenmarkt notiert der Euro wenig verändert bei 1,0400 Dollar.

 

"Bei aller Unsicherheit, die bezüglich der 'America First'-Agenda des neuen US-Präsidenten besteht, an der Entwicklung der Aktienindizes inklusive DAX ist diese bislang nicht wirklich abzulesen", so CMC. Solange Zeitpunkt und das Ausmaß der Maßnahmen ungewiss blieben, wollten sich die Anleger scheinbar noch nicht wirklich intensiv mit diesen Themen beschäftigen. "Grundsätzlich kann man allerdings auch konstatieren, dass sich die schlimmsten Befürchtungen gestern nicht bewahrheitet haben", heißt es.

 

Adidas mit beeindruckender Markenstärke

Für das Adidas-Papier geht es nach vorläufigen Zahlen um 6,7 Prozent nach oben. Bei Jefferies zeigen sich die Analysten positiv überrascht und fühlen sich an das starke Vorjahr erinnert: Adidas sei mit einer beeindruckenden Markenstärke und steigenden Margen durch herausfordernde Zeiten gekommen. Der Absatz sei zu Vollpreisen erfolgt. Dies habe unter dem Strich zu einem 9 Prozent höheren EBIT geführt als vom Konsens erwartet. Puma gewinnen 1,4 Prozent.

 

Schaeffler brechen dagegen um 14 Prozent ein. Der schwache Absatz in der Autoindustrie hinterlässt Spuren und belastet die Marge. Die EBIT-Marge für 2024 liegt vorläufig bei 4,5 Prozent, der Konsens hatte rund 6,3 Prozent erwartet. Der freie Cashflow sank auf 360 Millionen Euro, übertraf aber die Konsenserwartung von 270 Millionen Euro deutlich.

 

Nach negativen Analystenstimmen geben Porsche AG um 2,9 Prozent nach. Ein Pre-Close-Call vom Vorabend enthält laut Aussagen der Citi keine Überraschungen. Die "Headwinds", die das Management und Investor Relations seit November hervorgehoben hätten seien bestätigt worden, was die niedrigen Erwartungen noch weiter sinken lasse. Zu den "Headwinds" zählten unter anderem weiter fallende Porsche-Absatzzahlen bzw negative Währungseffekte.

 

Siemens Energy fest

Mit Aufschlägen von knapp 7,3 Prozent liegen auch Siemens Energy sehr fest im Markt. Laut Aufsichtsrat Joe Kaeser befindet sich Siemens Energy im Hinblick auf die Präsenz in den USA "im Sweet Spot". Auch eine positive Studie aus dem Hause Berenberg vom Vortag wirkt noch positiv nach.

 

Munich Re rücken um 4,2 Prozent vor. Der CEO hatte erklärt, dass Vorjahr sei ein Rekordjahr gewesen. Auch für das laufende Jahr, für das die Munich Re einen Gewinn von 6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt hat, zeigte sich Joachim Wenning zuversichtlich. Dazu treibt auch noch, dass die Aktien laut Angaben aus dem Handel von der HSBC auf "Buy" hochgestuft worden sein sollen.

 

Als durchwachsen bezeichnen Händler die Geschäftszahlen des französischen Zugbauers Alstom (-3,6%) vom Vorabend. Positiv sei der stärkere Umsatz im dritten Quartal, eher negativ der schwache Auftragseingang.

 

Schoeller-Bleckmann gewinnen 5,3 Prozent. Der im Wiener ATX notierte Ölfeld-Ausrüster habe sich gut in einem schwierigen Jahr 2024 geschlagen, die Geschäftszahlen seien in Ordnung, heißt es im Handel. Trotz des schwachen US-Umfelds wurde eine EBITDA-Marge von 17,9 Prozent erreicht. "Der Markt schaut jetzt aber klar in Richtung Zukunft", sagt ein Händler: "Mit Trumps richtungsweisender Aussage 'Drill, Baby, drill!' hofft der Markt auf einen Investitionsschub im Öl-Sektor".

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(22.01.2025)

 

DOW JONES--Nach den deutlichen Kursgewinnen am Vortag ist die Wall Street am Mittwoch mit Aufschlägen in den Handel gestartet. Der Dow-Jones-Index notiert kurz nach der Startglocke 0,2 Prozent höher bei 44.117 Punkten. Der S&P-500 legt um 0,5 Prozent zu und der Nasdaq-Composite steigt um 0,9 Prozent. Am Dienstag kam an der Börse gut an, dass der neue US-Präsident Donald Trump nach seiner Amtseinführung zunächst darauf verzichtete, höhere Einfuhrzölle zu verhängen.

 

Die Amtsübernahme steht auch weiter im Fokus der Märkte. Trump hat bereits Dutzende von Durchführungsverordnungen unterzeichnet. Während seine allgemeine Vision von Handel, Deregulierung und Steuersenkungen klar sei, werde viel von den Details abhängen und wie sie umgesetzt würden, heißt es aus dem Markt.

 

Am Dienstag signalisierte Trump, dass er bei den Zöllen vorsichtig vorgehen wird - eine seiner ersten Anordnungen besagt, dass die USA ihre Handelspolitik überprüfen werden, anstatt sofort neue Zölle auf den Handel zu erheben. Das könnte sich aber schnell ändern, denn die Anordnung legt auch den Grundstein für spätere Maßnahmen.

Konjunkturseitig wird kurz nach Handelsbeginn der Index der Frühindikatoren für Dezember veröffentlicht.

 

Ökonomen erwarten hier einen leichten Rückgang. Zudem läuft die Berichtssaison munter weiter.

 

Netflix mit Kurssprung - Oracle von KI-Investitionen beflügelt

Unter den Einzelwerten macht die Aktie von Netflix einen Sprung um 12,8 Prozent nach oben. Netflix hat im vierten Quartal 2024 so viele neue Abonnenten gewonnen wie nie zuvor in der Geschichte des Streaming-Riesen. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen des Marktes. Auch Umsatz und Gewinn fielen höher aus als angenommen. Netflix will seine Beliebtheit nutzen, um Preiserhöhungen in den USA durchzusetzen, und hob die Umsatzprognose an.

 

Die Aktie von Oracle klettert um 6,6 Prozent, nachdem der ChatGPT-Betreiber OpenAI ein Joint Venture für künstliche Intelligenz mit Oracle, SoftBank Group und MGX angekündigt hat. Das Joint Venture, bekannt als Stargate, wird Datenzentren für OpenAI bauen. Die Unternehmen investieren zunächst 100 Milliarden Dollar und planen, in den nächsten vier Jahren bis zu 500 Milliarden Dollar zu investieren. Die Aktie des Chipriesen Nvidia liegt 3,2 Prozent im Plus.

 

Johnson & Johnson (-3,7%) hat mit Zahlen für das Schlussquartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der Umsatzausblick für 2025 blieb jedoch hinter den Markterwartungen zurück.

 

Procter & Gamble (+3,2%) hat im zweiten Quartal 2024/25 etwas mehr umgesetzt als erwartet, da die Absatzmengen in bestimmten Segmenten zunahmen.

 

United Airlines hat für das vierte Quartal hohe Gewinne und Umsätze ausgewiesen und mit den Prognosen für das erste Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Aktie der Luftfahrtgesellschaft gewinnt 3,1 Prozent.

Der US-Versicherungskonzern Travelers (+3,4%) hat im vierten Quartal den Nettogewinn dank höherer Versicherungsprämien und Kapitalerträge spürbar gesteigert. Abbott Laboratories (+0,8%) hat im Schlussquartal einen etwas geringeren Umsatz als erwartet erzielt, was zum Teil auf eine geringere Nachfrage nach Covid-19-Testprodukten zurückzuführen ist.

 

Dollar wenig verändert

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollarindex wenig verändert. Der Greenback könnte fallen, wenn sich die von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Handelszölle als weniger hart erweisen, als er im Wahlkampf angedroht hat, schreiben die Analysten von Unicredit Research. Dies könnte Spekulanten dazu veranlassen, Long-Positionen im Dollar aufzulösen, die auf einen Anstieg der Währung gewettet haben, so die Analysten.

 

Die Ölpreise geben leicht nach. Die Preise für die Sorten WTI und Brent sinken um bis zu 0,3 Prozent. Am Vortag hatte ein von US-Präsident Trump vorgestellter Plan zur Steigerung der US-amerikanischen Öl- und Gasproduktion für zum Teil deutliche Abgaben gesorgt, da sich hierdurch das globale Öl-Angebot erhöhen dürfte.

Am Anleihemarkt steigen die Renditen nach den jüngsten Abgaben moderat. Die Rendite zehnjähriger Papiere erhöht sich um 0,5 Basispunkt auf 4,58 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(22.01.2025)

 

DOW JONES--Weiter nach oben geht es mit den Kursen am europäischen Aktienmarkt am Mittwoch im frühen Handel. Damit setzt sich die Entspannung an den US-Börsen vom Vorabend auch hierzulande fort. Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump war es zu keinen sofortigen Strafzöllen gekommen, was für Erleichterung sorgte. Dies deute eine gewisse Verhandelbarkeit des Themas an. Zum Thema Strafzölle hieß es bislang nur, auf China-Importe sollen 10 Prozent fällig werden und über Europa denke man noch nach.

 

Der DAX gewinnt 1 Prozent auf 21.243 Punkte. Das neue Rekordhoch liegt bei 21.275 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,5 Prozent auf 5.194 Punkte nach oben. Am Devisenmarkt notiert der Euro wenig verändert knapp über 1,04 Dollar. An den Anleihemärkten fallen die Renditen, was die Börsen zusätzlich stützt.

 

"Bei aller Unsicherheit, die bezüglich der 'America First'-Agenda des neuen US-Präsidenten besteht, an der Entwicklung der Aktienindizes inklusive DAX ist diese bislang nicht wirklich abzulesen", so CMC. Solange Zeitpunkt und das Ausmaß der Maßnahmen ungewiss blieben, wollten sich die Anleger scheinbar noch nicht wirklich intensiv mit diesen Themen beschäftigen. "Grundsätzlich kann man allerdings auch konstatieren, dass sich die schlimmsten Befürchtungen gestern nicht bewahrheitet haben", heißt es.

 

Adidas mir beeindruckender Markenstärke

Für das Adidas-Papier geht es um 6,5 Prozent nach oben. Bei Jefferies zeigen sich die Analysten positiv überrascht und fühlen sich an das starke Vorjahr erinnert: Adidas sei mit einer beeindruckenden Markenstärke und steigenden Margen durch herausfordernde Zeiten gekommen. Der Absatz sei zu Vollpreisen erfolgt. Dies habe unter dem Strich zu einem 9 Prozent höheren EBIT geführt als vom Konsens erwartet. Puma gewinnen 1,7 Prozent.

 

Schaeffler brechen dagegen um 13,2 Prozent ein. Der schwache Absatz in der Autoindustrie hinterlässt Spuren und belastet die Marge. Die EBIT-Marge für 2024 liegt vorläufig bei 4,5 Prozent, der Konsens hatte rund 6,3 Prozent erwartet. Der freie Cashflow sank auf 360 Millionen Euro, übertraf aber die Konsenserwartung von 270 Millionen Euro aber deutlich.

 

Nach negativen Analystenstimmen geben Porsche AG um 2,2 Prozent nach. Ein Pre-Close-Call vom Vorabend enthält laut Aussagen der Citi keine Überraschungen. Die "Headwinds", die das Management und Investor Relations seit November hervorgehoben hätten seien bestätigt worden, was die niedrigen Erwartungen noch weiter sinken lasse. Zu den "Headwinds" zählten unter anderem weiter fallende Porsche-Absatzzahlen bzw negative Währungseffekte.

 

Siemens Energy sehr fest im Vorfeld der Zahlen von GE Vernova

Mit Aufschlägen von 6 Prozent liegen auch Siemens Energy sehr fest im Markt. Mit Spannung werden Zahlen und Ausblick von GE Vernova am Mittag erwartet, die wichtige Indikationen für die Einschätzung des künftigen US-Marktes für Erneuerbare Energien unter einem Präsidenten Trump enthalten könnten.

 

Munich Re rücken um 3,2 Prozent vor. Der CEO hatte erklärt, dass Vorjahr sei ein Rekordjahr gewesen. Auch für das laufende Jahr, für das die Munich Re einen Gewinn von 6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt hat, zeigte sich Joachim Wenning zuversichtlich. Dazu treibt auch noch, dass die Aktien laut Angaben aus dem Handel von der HSBC auf "Buy" hochgestuft worden sein sollen.

 

Als durchwachsen bezeichnen Händler die Geschäftszahlen des französischen Zugbauers Alstom (-3,3%) vom Vorabend. Positiv sei der stärkere Umsatz im dritten Quartal, eher negativ der schwache Auftragseingang.

 

Schoeller-Bleckmann gewinnen 3,4 Prozent. Der im Wiener ATX notierte Ölfeld-Ausrüster habe sich gut in einem schwierigen Jahr 2024 geschlagen, die Geschäftszahlen seien in Ordnung, heißt es im Handel. Trotz des schwachen US-Umfelds wurde eine EBITDA-Marge von 17,9 Prozent erreicht. "Der Markt schaut jetzt aber klar in Richtung Zukunft", sagt ein Händler: "Mit Trumps richtungsweisender Aussage 'Drill, Baby, drill!' hofft der Markt auf einen Investitionsschub im Öl-Sektor".

 

Quelle: stock3.com

News 21.01.2025

Märkte USA

(21.01.2025)

 

DOW JONES--Die Wall Street hat sich nach einem langen Wochenende und der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump am Dienstag mit Aufschlägen gezeigt. Der Dow-Jones-Index notierte zum Handelsschluss 1,2 Prozent höher bei 44.026 Punkten, gestützt von 3M und Indexschwergewicht Boeing. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite legten um 0,9 und 0,6 Prozent zu. An der Nyse wurden 2.264 (Freitag: 1.707) Kursgewinner gesehen, denen 557 (1.032) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 33 (95) Titel. Am Montag hatten die Börsen in den USA wegen des Martin Luther King Day geschlossen.

 

Anleger setzten darauf, dass die US-Wirtschaft unter dem neuen Präsidenten einen Schub erhalten wird, wie Händler sagten. Gut kam auch an, dass Trump zwar unmittelbar nach seinem Amtsantritt eine Reihe von Dekreten etwa zum Grenzregime und zur Energiepolitik unterzeichnete, mit denen er Entscheidungen der Vorgängerregierung rückgängig machte, zunächst darauf verzichtete, höhere Einfuhrzölle zu verhängen. In seiner Rede im Oval Office sagte er aber, dass er plane, ab 1. Februar Zölle von 25 Prozent auf Importe aus Kanada und Mexiko zu erheben, und er möglicherweise noch allgemeine Zölle einführen werde.

 

"Die Volatilität an den Märkten wird mit dem Beginn von Trump 2.0 zunehmen, aber wir glauben, dass der makroökonomische Hintergrund für die Finanzmärkte günstig bleibt", so Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management. "Die solide US-Wirtschaft verheißt Gutes für die Unternehmensgewinne, die Fed bleibt auf ihrem Lockerungspfad und KI-Investitionen und Monetarisierung dürften das Wachstum weiterhin anführen."

 

Am Devisenmarkt gab der Dollar zwischenzeitliche Gewinne zum Euro ab. Die Gemeinschaftswährung eroberte die Marke von 1,04 Dollar zurück, nachdem sie am Montag bis auf 1,0266 Dollar abgerutscht war. Die Tatsache, dass Trump nicht sofort nach seinem Amtsantritt Strafzölle auf den Handel eingeführt habe, habe das Risiko verringert, dass der Euro im ersten Quartal unter die Parität zum Dollar fällt, so Derek Halpenny von MUFG.

 

Die Renditen am Anleihemarkt gaben nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere fiel um 6,1 Basispunkte auf 4,57 Prozent.

 

Auch die Ölpreise sanken; vor allem der Preis für die US-Sorte WTI gab deutlicher nach. Marktteilnehmer verwiesen auf einen von Trump vorgestellten Plan zur Steigerung der US-amerikanischen Öl- und Gasproduktion, wodurch sich das globale Angebot erhöhen dürfte.

 

Gold verzeichnete dank der sinkenden Marktzinsen regen Zulauf. Der Preis für die Feinunze stieg um 1,3 Prozent.

 

Apple mit Abgaben - Walgreens knicken ein

Unter den Einzelwerten gab die Aktie von Apple um 3,2 Prozent nach. Die Smartphone-Verkäufe von Apple in China sind im vierten Quartal 2024 eingebrochen. Deutlich Marktanteile hinzugewonnen haben Huawei und andere lokale Konkurrenten, die in den Premium-Markt expandieren, wie das Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research berichtete. Demnach sackten die iPhone-Verkäufe im vergangenen Quartal auf dem größten Smartphone-Markt der Welt um 18 Prozent ab.

 

Walgreens Boots Alliance büßten 9,2 Prozent ein. Das US-Justizministerium hat Klage gegen die Drogeriekette eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, zur Opioid-Krise in den USA beigetragen zu haben.

 

3M stiegen um 4,2 Prozent. Der bereinigte Nettoumsatz belief sich im vierten Quartal 2024 auf 5,8 Milliarden Dollar und der bereinigte Gewinn pro Aktie auf 1,68 Dollar. Beides lag leicht über den Analystenerwartungen. Für dieses Jahr hat das Unternehmen ein Umsatz- und Gewinnwachstum prognostiziert, doch die Aussicht auf neue, von US-Präsident Donald Trump verhängte Zölle könnte das Bild trüben.

 

Unter den Gewinnern im Dow befanden sich auch die Aktien des als Konjunkturbarometer geltenden Baumaschinenherstellers Caterpillar (+3,2%) und des Flugzeugherstellers Boeing (+2,6%). Nike (+3,3%) dürften von den überraschend starken vorläufigen Zahlen des deutschen Wettbewerbers Adidas profitiert haben.

 

Charles Schwab gewannen 5,9 Prozent. Der Broker hat für das vierte Quartal einen Gewinn vermeldet, der deutlich über den Schätzungen der Wall Street lag. Auch die Umsätze übertrafen die Erwartungen.

 

Die Titel von Canoo brachen um rund 73 Prozent ein. Der Elektrofahrzeughersteller ist insolvent und hat die Produktion mit sofortiger Wirkung eingestellt.

 

Wenig Vertrauen haben Anleger offenbar in die Zukunft von Donald Trumps Unternehmen Trump Media & Technology Group. Dessen Kurs stürzte um 11,1 Prozent ab.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(21.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte notieren am Dienstagmittag knapp im Minus. Nach dem Rekordhoch am Vortag handelt der DAX 0,1 Prozent tiefer bei 20.975 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 geht es ebenfalls um 0,1 Prozent nach unten. Nachdem der 47. US-Präsident Donald Trump seit Wochen die Risikostimmung der Anleger stimuliert hat, haben seine ersten Aussagen und Dekrete wenig Überraschendes geliefert. Für die kommenden Tage und Wochen wird nun mit einer Reihe von Dekreten zu Einwanderung, Zöllen und Deregulierung gerechnet, die Aufschluss über die generelle Richtung seiner Politik liefern.

 

In Bezug auf den Handel erwarten die Ökonomen bei Abrdn, dass Trump in einem ersten Schritt zumindest einige Zölle gegenüber China wieder auf das Niveau seiner ersten Amtszeit anheben wird. Er könnte auch Handelsuntersuchungen nach Abschnitt 301 des US-Handelsgesetzes gegen Mexiko, Kanada und die EU einleiten, was eine Vorstufe zu höheren Zöllen wäre. Senkungen der US-Unternehmenssteuern würden tendenziell vor allem kleineren Unternehmen zugute kommen, während Zölle international ausgerichtete Unternehmen unverhältnismäßig hart träfen.

 

Obwohl Trump keine sofortigen Zollerhöhungen angeordnet hat, rechnen die Commerzbank-Volkswirte Bernd Weidensteiner und Christoph Balz weiterhin mit heftigen Maßnahmen. "Trump ordnet eine umfassende Überprüfung der US-Außenhandelspolitik an. Die zuständigen Behörden sollen bis zum 1. April Berichte zu unfairen Handelspraktiken anderer Staaten, zu Währungsmanipulation, diskriminierenden ausländischen Steuern sowie zu den Praktiken des Technologietransfers vorlegen", urteilen sie. Die neue Regierung habe damit zwar, anders als vielfach befürchtet, am ersten Arbeitstag noch keine neuen Zölle verhängt. Auf Basis der im April vorliegenden Analysen habe sie dann aber vielfältige Möglichkeiten, einzelne Länder, Branchen oder ganze Ländergruppen ins Visier zu nehmen.

 

ZEW-Index sinkt im Januar stärker als erwartet

Die Konjunktur in Deutschland läuft auch ohne US-Zölle nicht rund. Die Stimmung von Finanzanalysten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen hat sich im Januar stärker eingetrübt als erwartet. "Das zweite Rezessionsjahr in Folge lässt die Konjunkturerwartungen sinken", erklärt ZEW-Präsident Achim Wambach.

 

"Zum Jahresanfang beobachten wir einen spürbaren Rückgang des Erwartungsindikators für Deutschland. Dies könnte unter anderem auf die letzten veröffentlichten schlechten Wachstumszahlen sowie steigenden Inflationsdruck zurückzuführen sein."

 

Öl wird billiger - Erneuerbare schwach

Trump ist ein Freund fossiler Brennstoffe, das ist seit langem bekannt. Daher überrascht nicht, dass er mehr Öl und Gas fördern lassen will, auch um dieses nach Europa zu verkaufen. So kommentierte am Morgen die Commerzbank: "Drill, Baby, Drill." Trump habe bereits den "Nationalen Energienotstand" ausgerufen, um ohne Verzögerung Maßnahmen zur Steigerung der heimischen Öl- und Gasproduktion auf den Weg zu bringen. Brent reagiert und notiert 1,6 Prozent tiefer, der Sektor der europäischen Öl- und Gaswerte verliert um 1,5 Prozent.

 

Die Aktien der Erneuerbaren Energien stehen nach dem Amtsantritt von Donald Trump zudem im Fokus. Mit dem anstehenden Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen und dem Ende des "Green Deals" von Vorgänger Joe Biden steht der Branche in den USA eine schwere Zeit bevor. Bei Windparkbetreiber Orsted geht es nach eigenen Geschäftszahlen sogar 13 Prozent tiefer. Die Gesellschaft hat zwar ihre geplanten Gewinnziele erreicht, Analysten kritisieren aber umfangreiche Abschreibungen. Vestas fallen um 1,7 Prozent, Nordex um 2 Prozent. Der Sektor ist seit längerem angeschlagen, für Siemens Energy geht es bereits wieder um 2 Prozent nach oben.

 

Auto-Branche leidet weiter unter schwachen Zulassungen

Unter Druck stehen Aktien der europäischen Automobilbranche, der Sektor-Index gehört mit minus 0,4 Prozent nach schwachen Acea-Zulassungszahlen im Dezember zu den Verlierern. Vor allem die europaweite Absatzschwäche der E-Autos sorgt für lange Gesichter. Daneben zeige sich, dass die Luxusstrategie von BMW und Mercedes-Benz nicht aufgehe, heißt es im Handel. So fielen die Zulassungen von BMW um 8,3 Prozent und bei Mercedes-Benz um 6,0 Prozent, während es bei einem Massenhersteller wie VW um 4,9 Prozent nach oben ging. BMW und Mercedes-Benz fallen um 1,4 und 1,1 Prozent, VW-Aktien geben 1,2 Prozent ab.

 

Positiv kommen die vorläufigen Geschäftszahlen von Kontron an. Auch dank einem starkem Auftragsbestand konnte der Umsatz deutlich um über 40 Prozent zum Vorjahr gesteigert werden. Das Wachstum soll auch im laufenden Jahr weitergehen, die Marge sogar noch stärker steigen. Die Aktien legen 4,8 Prozent zu.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(21.01.2025)

 

DOW JONES--Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben am Dienstag nach einem zunächst eher positiven Handelsverlauf uneinheitlich geschlossen. Am stärksten fiel das Plus wie am Vortag in Hongkong aus, der HSI lag im Späthandel 0,8 Prozent im Plus, während der Composite-Index in Schanghai im chinesischen Kernland um 0,1 Prozent nachgab. Knapp behauptet lautete die Tendenz im südkoreanischen Seoul (-0,1%). In Tokio drehte der Nikkei-225 im Spätgeschäft noch leicht ins Plus und ging 0,3 Prozent höher aus dem Tag mit 39.028 Punkten. Sydney schloss 0,7 Prozent fester.

 

In Tokio bremste lange der festere Yen, ehe er im Handelsverlauf von den Tageshochs wieder zurückkam. Der Dollar kostete zuletzt 155,50 Yen verglichen mit rund 156 Yen zur gleichen Vortageszeit. Hintergrund sind Spekulationen über eine Zinserhöhung durch die japanische Notenbank, am Freitag könnte es bereits soweit sein.

 

Thema Nummer eins war die Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump am Vortag. Die Antrittsrede brachte aus Marktsicht insofern eher einen leicht positiven Impuls, als sich Trump im Hinblick auf Strafzölle zunächst eher zurückhaltend ausließ. Demnach sollen erst später, nach einer Studie von Bundesbehörden, Zölle eingeführt werden.

 

Allerdings sollen Mexiko und Kanada bereits ab Februar mit Zöllen über 25 Prozent belegt werden. Die Analysten der Commerzbank sprechen von einem Vorgeschmack dafür, was in den kommenden Monaten und Jahren zu erwarten sein dürfte: "Hü und Hott, Vor und Zurück, Ja und dann doch Nein, Nein und dann doch Ja".

 

Die jüngste Erleichterung an den asiatischen Aktienmärkten - mit Ausnahme Japans - könnte angesichts weiter drohender US-Zölle nur von kurzer Dauer sein, warnten die Analysten von Nomura. Die Märkte neigten nämlich zu negativen Kurzschlussreaktionen, wenn Zölle angedroht würden. Die derzeitige politische Unsicherheit sei groß, weshalb man weiter zu einer vorsichtigen Haltung gegenüber Aktien aus Asien (ohne Japan) tendiere.

 

Bei MUFG hieß es, Trumps Telefonat mit dem chinesischen Präsidenten Xi am Wochenende könnte dazu beigetragen haben, einige Handelsspannungen zwischen beiden Ländern vorerst abzubauen. Möglicherweise werde Trump Zölle als Verhandlungsinstrument nutzen, anstatt vorschnell tatsächlich Zölle zu erheben.

 

Country Garden nach langer Aussetzung wieder gehandelt

Unter den Einzelwerten machten Country Garden in Hongkong einen Satz um über 25 Prozent nach oben. Die Aktie des krisenbehafteten Immobilienunternehmens wird erstmals seit dem 2. April 2024 wieder gehandelt. Country Garden Services verteuern sich um fast 8 Prozent.

 

In Seoul gehörten Aktien von Herstellern von Elektrofahrzeugbatterien zu den Verlierern, nachdem Trump die Klimavorschriften seines Vorgängers für die Produktion von Elektrofahrzeugen in den USA aufgehoben hatte. LG Energy Solution und Samsung SDI fielen um 4,3 bzw. 3,9 Prozent. Der Kurs des Batteriemateriallieferanten Posco Future M brach um 9,9 Prozent ein.

 

In Sydney legten BHP nach dem Produktionsbericht über das zweite Quartal um 0,9 Prozent zu, Rio Tinto gewannen 0,4 Prozent. Unter anderem steigerte BHP die Eisenerzproduktion auf Jahressicht um 1 Prozent. Der Kurs des Eisenerzförderers Fortescue gewann 1,1 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(21.01.2025)

 

DOW JONES--Knapp behauptet sind Europas Börsen am Dienstag in den Handel gestartet. Wie erwartet müssen die Märkte zunächst die Aussagen von der Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident verdauen. In Asien haben sich zunächst leichte Entspannungszeichen gezeigt, doch im Verlauf des Handels kamen die Indizes dort zurück. Positiv wird gewertet, dass noch keine konkreten Zollmaßnahmen gegen China angekündigt wurden.

 

Gleichwohl wiederholte Trump seine Ankündigungen gegenüber Mexiko und Kanada, dort sollen Zölle bereits zum 1. Februar in Kraft treten.

 

Der DAX gibt um 0,1 Prozent nach auf 20.971 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt ebenfalls 0,1 Prozent - auf 5.162 Zähler. Mit Spannung wird vor allem auf die weiteren Reaktionen der US-Börsen am Nachmittag gewartet. Am Vortag war es zu volatilen Ausschlägen bei Aktien und Anleihen gekommen, zum Schluss zeigten sich die Märkte jedoch relativ unverändert.

 

Diskussion über Trump-Pläne dominiert

Trump hatte wie erwartet in den Stunden nach Amtseintritt bereits zahlreiche Dekrete unter Umgehung demokratischer Debatten in Senat und Repräsentantenhaus unterzeichnet. Er machte dabei klar, dass die USA auf Kosten anderer Länder wachsen sollen. Importzölle sollen den Wohlstand der US-Bürger mehren, fossile Energie ins Ausland exportiert werden.

 

Die bisherige, "grüne" Klimapolitik soll beendet werden. Die internationale Zusammenarbeit will er zusammenstreichen, wie der angekündigte Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem Pariser Klimabkommen zeigt. Per Saldo kommentierten Politikbeobachter die Trump-Rede als Grundlage für politische Konflikte in den kommenden Jahren.

 

Entspannung in Asien nicht überbewerten

Die leichte Entspannung in Asien sollte daher nicht überbewertet werden und könnte kurzlebig sein, warnen die Strategen von Nomura. Trump habe zwar keine sofortigen Zollerhöhungen angekündigt, jedoch neigten die Märkte immer wieder zu kräftigen Ausschlägen, sobald diese dann eingeführt würden.

 

Am Dienstagvormittag wird noch auf die deutsche Wirtschaft mit dem ZEW-Index geblickt. Die Erwartungen sind aber gering: Wie eine PWC-Umfrage am Vortag zeigte, herrscht bei fast allen CEOs und Firmenlenkern Optimismus vor - außer bei den befragten Managern aus Deutschland.

 

Auto-Branche leidet weiter unter schwachen Zulassungen

Kräftig unter Druck stehen Aktien der europäischen Auto-Branche. Die Branche ist mit 0,9 Prozent Minus Schlusslicht in Europa nach schwachen Acea-Zulassungszahlen im Dezember. Vor allem die europaweite Absatzschwäche der E-Autos sorgt für lange Gesichter. Daneben zeige sich, dass die Luxusstrategie von BMW und Mercedes nicht aufgehe. So fielen die Zulassungen von BMW um 8,3 Prozent und bei Mercedes-Benz um 6,0 Prozent, während es bei einem Massenhersteller wie VW um 4,9 Prozent nach oben ging. BMW und Mercedes fallen bis je 1,7 Prozent, VW-Aktien geben 1,4 Prozent ab.

 

Positiv im DAX ragen Siemens Healthineers mit 2,2 Prozent Plus hervor. Hier hat die Bank of America das Kursziel erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

 

Bei der Online-Apotheke Docmorris stehen die Umsatzzahlen für 2024 im Blick. Sie legten um 6,7 Prozent zum Vorjahr zu. Damit hält die Underperformance zum Konkurrenten Redcare zwar weiter an, dies wurde aber erwartet. Entsprechend geben die Aktien nur noch 3,2 Prozent nach.

 

Positiv kommen die vorläufigen Geschäftszahlen von Kontron im Handel an. Dank starkem Auftragsbestand konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden um über 40 Prozent zum Vorjahr. Das Wachstum soll auch im laufenden Jahr weitergehen, die Marge sogar noch stärker steigen. Die Aktien legen 4,4 Prozent zu.

 

Erneuerbare Energien leiden unter Trump

Die Aktien der Erneuerbaren Energien stehen im Fokus nach dem Amtsantritt von Donald Trump. Mit dem anstehenden Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen und dem Ende des "Green Deals" von Vorgänger Joe Biden steht der Branche in den USA eine schwere Zeit bevor, die meisten Aktien fallen.

 

Bei Windparkbetreiber Orsted geht es nach eigenen Geschäftszahlen sogar 14 Prozent tiefer. Die Gesellschaft hat zwar ihre geplanten Gewinnziele erreicht, Analysten kritisieren aber umfangreiche Abschreibungen. Vestas fallen um 4,7 Prozent, Nordex um 4 Prozent. Siemens Energy stemmen sich aber mit 0,3 Prozent Plus gegen den Trend.

 

Quelle: stock3.com

News 20.01.2025

Märkte Deutschland

(20.01.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt ist mit Gewinnen in die Woche gestartet. Der DAX gewann 0,4 Prozent auf 20.990 Punkte, bei 21.055 wurde ein neues Allzeithoch markiert. Stützend wirkte ein Bericht im Wall Street Journal, laut dem Donald Trump am Tag seiner Amtseinführung keine neuen Zölle implementieren wird. Das bedeute zwar nicht, dass er dies nicht noch tun werde, hieß es im Handel, der Artikel nähre aber die Hoffnung, dass die Zoll-Politik von Trump letztlich pragmatischer ausfallen werde als dies seine verbalen Einlagen nahelegten. Aus Börsensicht wird spannend, welche seiner angekündigten Dekrete sofort von ihm unterschrieben und dann am Dienstag den Kapitalmärkten Impulse geben werden. Am Montag wurde an der Wall Street nicht gehandelt, sie blieb wegen des Gedenkfeiertages an Martin Luther King geschlossen.

 

An der Börse kamen die vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal von Lanxess sehr gut an, die Aktie legte um 5,1 Prozent zu. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag im Schlussquartal bei rund 159 Millionen Euro und damit 29 Prozent oberhalb der Schätzung der Jefferies-Analysten. Für das Gesamtjahr werde nun ein EBITDA von rund 614 Millionen Euro erwartet, was am oberen Ende der EBITDA-Wachstumsspanne des Unternehmens von 10-20 Prozent liege. Das vierte Quartal wurde durch einen unerwartet starken Dezember positiv beeinflusst. Im Gefolge stiegen BASF 2,4 Prozent und Evonik 2 Prozent.

 

Dank des Berichts im Wall Street Journal lagen Automobilaktien sehr gut im Markt: VW stiegen 1,7 Prozent, BMW 2,8 Prozent oder Mercedes-Benz 2,3 Prozent. Nach viel besser als erwartet ausgefallenen vorläufigen Geschäftszahlen kamen Nemetschek sogar auf ein Plus von 10,4 Prozent.

 

Hypoport-Zahlen gefallen

Hypoport machten einen Satz von 7,4 Prozent - die Gesellschaft hat im vierten Quartal einen deutlichen Anstieg des Geschäftsvolumens im Segment Immobilien verzeichnet. Formycon (+0,7%) kann sein Biosimilar zu dem Augenmedikament Eylea in der Europäischen Union vermarkten. Wie das TecDAX-Unternehmen mitteilte, hat die EU-Kommission die Zulassung für "FYB203" mit dem Wirkstoff Aflibercept unter den Markennamen "Ahzantive" und "Baiama" erteilt.

 

Zalando hat sein öffentliches Übernahmeangebot für die noch ausstehenden Aktien des Hamburger Online-Modehändlers About You gestartet und bietet den Aktionären 6,50 Euro je Anteilsschein in bar. Zalando hat sich inzwischen bereits knapp 80 Prozent des Grundkapitals von About You gesichert. Die Annahmefrist für das Gebot beginnt heute und endet voraussichtlich am 17. Februar. About You gewannen 2,3 Prozent auf 6,56 Euro und schlossen damit sogar leicht über dem Gebotspreis. Für das Zalando-Papier ging es dagegen um 1,7 Prozent nach unten.

 

Das Schlusslicht im DAX bildete die Aktie von Siemens Energy (-3,4%), nachdem die UBS das Votum auf "Verkaufen" gesenkt hatte und mit dem Kursziel von 23 Euro deutlich unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Nach dem Kurssprung vom Freitag verloren Suss Microtec zu Wochenbeginn 3,9 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(20.01.2025)

 

DOW JONES--Mit etwas festerer Tendenz hat der schweizerische Aktienmarkt den Handel am Montag beendet. Der SMI gewann 0,4 Prozent auf 12.037 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursgewinner und vier -verlierer gegenüber, unverändert schloss eine Aktie. Umgesetzt wurden 13,63 (zuvor: 24,95) Millionen Aktien.

 

Unterstützung kam von einem Artikel des Wall Street Journal. Demnach wird der neue US-Präsident Donald Trump nicht gleich am Tag seiner Amtseinführung neue Einfuhrzölle in Kraft setzen. Das bedeute zwar nicht, dass er dies nicht noch tun werde, hieß es im Handel, der Artikel unterstreiche aber die Hoffnung, dass die Zollpolitik von Trump letztlich nicht so schädlich sein werde wie zunächst angekündigt. Impulse von der Wall Street erhielt der Markt indessen nicht, denn die US-Börsen waren am Montag wegen des Feiertags Martin Luther King Day geschlossen.

 

Kühne + Nagel führten den SMI mit einem Plus von 2,4 Prozent an. Unter den übrigen Konjunkturzyklikern rückten ABB um 0,6 Prozent vor, Holcim um 0,2 Prozent und Sika um 1,2 Prozent.

 

Die Aktien der Großbank UBS verbesserten sich um 2 Prozent. Auch europaweit standen Banken auf der Liste der Gewinner.

 

Gesucht war ferner das als defensiv geltende Schwergewicht Nestle (+0,4%). Die beiden ebenfalls schwergewichteten Pharmawerte Novartis und Roche tendierten uneinheitlich. Novartis schlossen 0,1 Prozent niedriger, während Roche um 0,6 Prozent zulegten.

 

Unter den Nebenwerten profitierten Meyer Burger zunächst davon, dass sich das angeschlagene Solarunternehmen zusätzliche Finanzmittel gesichert hat und einen Verkauf prüft. Im frühen Handel sprangen die Titel bis auf 4,00 Franken. Zum Handelsschluss notierten sie noch 1 Prozent höher bei 2,73 Franken.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(20.01.2025)

 

DOW JONES--Europas Börsen bauen am Montagnachmittag die Gewinne deutlich aus. Der DAX gewinnt 0,6 Prozent auf 21.036 Punkte, bei 21.055 wurde ein neues Allzeithoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 legt 0,6 Prozent auf 5.178 zu. Stützend wirkt ein Bericht im Wall Street Journal, laut dem Donald Trump am Tag seiner Amtseinführung keine neuen Zölle implementieren wird. Das bedeute zwar nicht, dass er dies nicht noch tun werde, heißt es im Handel, der Artikel unterstreiche aber die Hoffnung, dass die Zoll-Politik von Trump letztlich nicht so schädlich sein werde wie zunächst angekündigt.

 

Am Montag wird Donald Trump in Washington zum 47. Präsidenten der USA vereidigt, gefühlt ist er seit Tagen am Ruder. Medial wird die Inauguration im Vordergrund stehen, aber erst nach Handelsschluss in Europa wird Trump seinen Amtseid leisten. Dann wird es spannend, welche seiner angekündigten Dekrete sofort von ihm unterschrieben und dann am Dienstag den Kapitalmärkten Impulse geben werden. Am Montag wird an der Wall Street nicht gehandelt, sie bleibt wegen des Gedenkfeiertages an Martin Luther King geschlossen.

 

Die größten Bewegungen dürften sich im US-Dollar abspielen, glaubt zumindest die Commonwealth Bank of Australia. Deren Analysten erwarten zwar die Unterzeichnung von Dutzenden von Executive Orders an seinem ersten Tag im Büro, sehen jedoch die Erwartungen an direkte politische Folgen als zu hoch an. Daher dürfte der Dollar schwächer gehen. Zu Wochenbeginn wertet der Euro auf 1,0420 Dollar nach dem Bericht im Wall Street Journal kräftig auf. An den Anleihemärkten fallen die Renditen. Bitcoin steigt derweil auf über 107.000 Dollar, die Anleger setzen auf eine kryptofreundliche US-Regierung.

 

An der Börse kommen die vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal von Lanxess sehr gut an, die Aktie legt um 6,5 Prozent zu. Das EBITDA vor Sondereinflüssen liegt im Schlussquartal bei rund 159 Millionen Euro und damit 29 Prozent oberhalb der Schätzung der Jefferies-Analysten. Für das Gesamtjahr werde nun ein EBITDA von rund 614 Millionen Euro erwartet, was am oberen Ende der EBITDA-Wachstumsspanne des Unternehmens von 10-20 Prozent liege. Das vierte Quartal wurde durch einen unerwartet starken Dezember positiv beeinflusst. Im Gefolge steigen BASF 2,6 Prozent und Evonik 1,9 Prozent.

 

Hypoport-Zahlen kommen gut an

Hypoport machen einen Satz von 9,4 Prozent - die Gesellschaft hat im vierten Quartal einen deutlichen Anstieg des Geschäftsvolumens im Segment Immobilien verzeichnet. Formycon (+1,6%) kann sein Biosimilar zu dem Augenmedikament Eylea in der Europäischen Union vermarkten. Wie das TecDAX-Unternehmen mitteilte, hat die EU-Kommission die Zulassung für "FYB203" mit dem Wirkstoff Aflibercept unter den Markennamen "Ahzantive" und "Baiama" erteilt. Nach einem weiteren Auftrag über 330 Millionen Euro durch die Bundeswehr für die Lieferung von Logistikfahrzeugen gewinnen Rheinmetall 0,9 Prozent.

 

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica (-2,8%) tauscht überraschend seine Führung aus. Der katalanische Geschäftsmann Marc Murtra sei zum Nachfolger von Jose Maria Alvarez-Pallete gewählt worden. "Die Entscheidung ist angesichts der neuen Aktionärsstruktur von Telefonica und der Tatsache, dass einige der relevanten Aktionäre den Wunsch geäußert haben, eine neue Etappe im Vorstandsvorsitz einzuleiten", getroffen worden, heißt es vom Unternehmen.

 

Nach dem überraschenden Tod des Vorstandsvorsitzenden Klemens Haselsteiner sinkt der Strabag-Kurs in Wien um 1,2 Prozent.

 

Gleich 2,8 Prozent tiefer notiert dagegen die Aktie von Siemens Energy, nachdem die UBS das Votum auf "Verkaufen" gesenkt hat und mit dem Kursziel von 23 Euro deutlich unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Nach dem Kurssprung vom Freitag verlieren Suss Microtec zu Wochenbeginn 5,1 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(20.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte notieren am Montag im frühen Handel wenig verändert. Der DAX tritt mit 20.900 Punkten nahezu auf der Stelle, notierte zuvor mit 20.931 Zählern aber bereits auf Allzeithoch. Auch der Euro-Stoxx-50 (+0,1%) zeigt mit 5.155 Punkten wenig Bewegung. Nach einem guten Start in die US-Berichtssaison in der Vorwoche und entspannten Inflationsdaten aus den USA rückt nun die Politik massiv in den Fokus. Am Montag wird Donald Trump in Washington zum 47. Präsidenten der USA vereidigt, gefühlt ist er seit Tagen am Ruder.

 

Während seine Zollambitionen bereits die vergangenen Wochen für teils kräftige Bewegungen an den globalen Aktienmärkten geführt haben, ist festzustellen, dass sowohl die Wall Street wie auch die europäischen Aktienmärkte im Januar bereits deutlich zugelegt haben. Auch wenn immer von der Angst vor Trumps Politik gesprochen wird, beeinflusst diese unter Investoren aktuell wohl nicht die Entscheidung, Aktien zu kaufen.

 

Die Inauguration wird zunächst medial im Vordergrund stehen, erst nach Handelsschluss in Europa wird Donald Trump seinen Amtseid leisten. Dann wird es spannend, welche seiner angekündigten Dekrete sofort von ihm unterschrieben und dann an den Kapitalmärkten am Dienstag für Impulse an den Börsen sorgen werden. Denn am Montag wird an der Wall Street nicht gehandelt, sie bleibt wegen des Gedenkfeiertages an Martin Luther King geschlossen.

 

Volkswirte gehen davon aus, dass Trump zunächst die Ankündigung von Zollerhöhungen, Steuersenkungen und Einschränkungen für die Immigration in die USA vornehmen werde. Dies dürfte für steigende Inflation und Zinsen in den USA sorgen, meint Augustine Faucher, Chef-Volkswirtin der PNC Financial Services Group. Die größten Bewegungen dürften sich danach aber hauptsächlich beim US-Dollar abspielen, heißt es von der Commonwealth Bank of Australia. Deren Analysten erwarten zwar die Unterzeichnung von Dutzenden von Executive Orders an seinem ersten Tag im Büro, sehen jedoch die Erwartungen an direkte politische Folgen als zu hoch an. Daher dürfte der Dollar schwächer gehen. Der Dollar-Index verliert aktuell 0,2 Prozent.

 

DAX profitiert von seinen "Magnificent Seven"

Nicht nur an der Wall Street sorgen die sogenannten "Magnificent Seven" für Performance, sondern auch am deutschen Aktienmarkt. Laut einer Analyse der Deutschen Bank hat der DAX in den vergangenen zwei Jahren besser abgeschnitten als andere große europäische Aktienindizes. Ein wesentlicher Grund dafür sei die starke Konzentration auf wenige Aktien. Die Deutsche Bank bezeichnet diese Spitzentitel als die "Magnificent Seven" des DAX: dabei handelt es sich um SAP, Deutsche Telekom, Allianz, Siemens, Siemens Energy, Munich Re und Rheinmetall. Ohne die Aktie von SAP und deren starke Kursentwicklung hätte der DAX eine ähnliche Wertentwicklung wie der Rest Europas gezeigt, urteilen die Strategen. Insbesondere die Softwaregesellschaft trug 7,8 Prozent zur DAX-Rendite bei. Insgesamt machten die "Magnificent Seven" 98 Prozent der jährlichen DAX-Performance im Jahr 2024 aus.

 

Die Nachrichtenlage von Seiten der Unternehmen ist am Morgen recht dünn, allerdings waren die UBS-Analysen über das Wochenende recht aktiv. So haben die Researcher der UBS das Kursziel von DAX-Schwergewicht Siemens auf 240 Euro in die Höhe geschraubt, die Aktie handelt 0,7 Prozent höher. Gleich 2,6 Prozent tiefer notiert dagegen die Aktie von Siemens Energy, nachdem die UBS das Votum auf "Verkaufen" gesenkt hat und mit dem Kursziel von 23 Euro deutlich unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Hypoport steigen um 4,2 Prozent - die Gesellschaft hat im vierten Quartal einen deutlichen Anstieg des Geschäftsvolumens im Segment Immobilien verzeichnet.

 

Auf einen auffallenden Kurssprung von 9 Prozent bei Heidelberger Druckmaschinen machen Marktteilnehmer aufmerksam. Nach den positiven Analystenstimmen der Vorwoche wie der bestätigten Kaufempfehlung von Warburg dürfte der Sprung über die 1-Euro-Marke treiben. "Damit sind sie kein Penny-Stock mehr und könnten Investoren anlocken", meint ein Händler.

 

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica (-2%) tauscht überraschend seine Führung aus. Der katalanische Geschäftsmann Marc Murtra sei zum Nachfolger von Jose Maria Alvarez-Pallete gewählt worden. "Die Entscheidung ist angesichts der neuen Aktionärsstruktur von Telefonica und der Tatsache, dass einige der relevanten Aktionäre den Wunsch geäußert haben, eine neue Etappe im Vorstandsvorsitz einzuleiten", getroffen worden, heißt es vom Unternehmen.

 

Nach dem überraschenden Tod des Vorstandsvorsitzenden Klemens Haselsteiner sinkt der Strabag-Kurs in Wien um 1,8 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

News 17.01.2025

Märkte Schweiz

(17.01.2025)

 

ZÜRICH (Dow Jones) - Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Freitag mit leichten Aufschlägen beendet. Einige Anleger dürften sich angesichts der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump am Montag in Zurückhaltung geübt haben, heißt es. Etwas gestützt wurde das Sentiment von ermutigenden chinesischen Konjunkturdaten. Die dortige Wirtschaft ist im vierten Quartal schneller gewachsen als erwartet. Auch die Industrieproduktion hat sich besser entwickelt als erwartet.

 

Der SMI gewann 0,4 Prozent auf 11.990 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und 4 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 24,95 (zuvor: 21,52) Millionen Aktien.

 

Die Aktie von Richemont war bei den Anlegern weiter gefragt, nachdem sie am Vortag einen Sprung um rund 16 Prozent nach oben gemacht hat. Der Luxusgüterkonzern hatte am Donnerstag starke Quartalszahlen vorgelegt. Rückenwind kam nun durch einige Kurszielerhöhungen von Analysten u.a. von JPMorgan, Vontobel und UBS. Für die Titel ging es um weitere 1,2 Prozent nach oben. Auch die Aktie des Wettbewerbers Swatch (+1,6%) konnte hiervon profitieren.

 

Geberit (+2,5%) erholten sich etwas von den deutlichen Vortagesabgaben. Das Sanitärtechnik-Unternehmen hatte am Donnerstag vorläufige Geschäftszahlen für 2024 vorgelegt, die am Markt verhalten aufgenommen wurden.

Gut gefragt bei den Anlegern waren auch UBS (+2,9%), Holcim (+2,1%) und ABB (+2,1%). Die Aktie des defensiven Index-Schwergewichts Nestle stieg um 0,4 Prozent. Bei den Pharmariesen ging es für die Roche-Papiere indessen um 1,2 Prozent nach unten, Novartis fielen um 1,4 Prozent.

 

Im breiteren Markt stiegen Avolta deutlich um 8,4 Prozent. Das Unternehmen hat ein Aktienrückkauf-Programm von bis zu 200 Millionen Franken angekündigt.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(17.01.2025)

 

DOW JONES--Die Rally an den europäischen Aktienmärkten hat sich auch am Freitag fortgesetzt. Der DAX gewann 1,2 Prozent auf 20.903 Punkte und markierte den dritten Tag in Folge neue Allzeithochs. Damit setzte sich die Hausse zudem auch nach dem Optionsverfall vom Mittag fort. Das Rekordhoch lag bei 20.925 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 zog um 0,8 Prozent auf 5.148 Punkte an und erreichte ein Mehrjahreshoch. "Die Hausse treibt die Hausse", so ein Marktteilnehmer. Am Nachmittag zog der Dollar nach neuen starken Daten vom US-Immobilienmarkt wieder an. Die Anleihen kamen von ihren Tageshochs zurück, was den DAX aber nicht bremste.

 

Übergeordnet wurde auch die Vorfreude vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) mit der erwarteten Zinssenkung in der übernächsten Woche als Grund für die andauernde Hausse-Welle genannt. Hinzu kamen günstige Daten aus China. Die dortige Wirtschaft ist demnach im vierten Quartal 2024 schneller gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 5,4 Prozent zu, während Ökonomen lediglich mit 5,1 Prozent gerechnet hatten. Auch die Industrieproduktion hat sich im vierten Quartal besser entwickelt als erwartet.

 

Wie alle chinesischen Daten sind zwar auch diese mit Vorsicht zu genießen. Allerdings hat es den Anschein, als ob die von der Regierung eingeleiteten Stützungsmaßnahmen Wirkung zeigen. An den chinesischen Börsen wirkten sich die Daten leicht positiv aus, auch zieht der Yuan etwas an. "Damit zeigt sich die Wirtschaft im Reich der Mitte gut gerüstet für einen möglichen Zollkrieg mit dem künftigen US-Präsidenten", heißt es bei QC Partners.

 

Rohstoffaktien nach China-Daten fest

Bis auf den Index der Pharma-Aktien lagen alle Branchenindizes mehr oder weniger deutlich im Plus. Spitzenreiter war der Index der Rohstoff-Titel; er legte 2 Prozent zu. Er gilt als besonders stark abhängig von der Konjuktur in China, wurde aber auch von der Konsolidierungsfantasie im Sektor gestützt.

 

Die Bergbaukonzerne Rio Tinto (+2,2%) und Glencore (+2,7%) haben laut einem Bloomberg-Bericht über einen Zusammenschluss gesprochen. Es würde sich dabei um die größte Fusion aller Zeiten im Bergbau-Sektor handeln. Im Handel hieß es, dass die Gespräche auch Ausdruck eines sich abzeichnenden Endes des Rohstoffstoff-Superzyklus in China seien. Analysten äußerten sich zurückhaltend: RBC wies darauf hin, dass sich Rio Tinto aus dem Kohlegeschäft verabschiedet habe, während Glencore hier Kapazitäten aufgebaut habe.

 

Creditsights verwies derweil darauf, dass die beiden Konzerne auch von der Unternehmenskultur nicht wirklich zusammen passten. Rio Tinto gelte als konservativ, Glencore sei dagegen für ein aggressives Vorgehen bekannt. Sollte es zu einer Fusion kommen, würde dies Schockwellen in der gesamten Branche auslösen. Eine Fusion von BHP (+1,7%) und Anglo American (+3,6%) könnte dann sehr schnell wieder zum Thema werden.

 

Siemens erstmals über 200 Euro - Suss Micro gewinnen über 20 Prozent

Der DAX profitiert unter anderem von Siemens: Die Aktien des Index-Schwergewichts gewannen 2,9 Prozent und notierten erstmals knapp über der Marke von 200 Euro. Die Aktien von Siemens Energy zogen um 3,1 Prozent an.

 

Suss Microtec haussierten nach starken Zahlen mit Aufschlägen von über 20 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen hat das Unternehmen einen Umsatz im abgelaufenen Jahr von 445 Millionen Euro erzielt, was deutlich über der Prognose von 404 Millionen Euro liegt. Die EBIT-Marge fiel mit 17,5 Prozent ebenfalls klar über der Schätzung von 15,7 Prozent aus.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(17.01.2025)

 

DOW JONES--Die Rally an den europäischen Aktienmärkten geht auch zum Wochenausklang weiter. Der DAX steigt am Mittag um 1 Prozent auf 20.861 Punkte und markiert den dritten Tag in Folge neue Allzeithochs. Das aktuelle Rekordhoch liegt bei 20.884 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 zieht um 0,7 Prozent auf das neue Mehrjahreshoch von 5.144 Punkten an. "Die Hausse treibt die Hausse", so ein Marktteilnehmer. Er verweist auf die Vorfreude vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) mit der erwarteten Zinssenkung in der übernächsten Woche und meint, die Entspannung bei den langen Renditen rücke wieder die günstige Bewertung in den Blick.

 

Hinzu kommen günstige Daten aus China. Die dortige Wirtschaft ist demnach im vierten Quartal 2024 schneller gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 5,4 Prozent zu, während Ökonomen lediglich mit 5,1 Prozent gerechnet hatten. Auch die Industrieproduktion hat sich im vierten Quartal besser entwickelt als erwartet.

 

Wie bei allen chinesischen Daten, sind auch diese mit Vorsicht zu genießen. Allerdings hat es den Anschein, als ob die von der Regierung eingeleiteten Stützungsmaßnahmen Wirkung zeigen. An den chinesischen Börsen wirkten sich die Daten leicht positiv aus, auch zieht der Yuan etwas an. "Damit zeigt sich die Wirtschaft im Reich der Mitte gut gerüstet für einen möglichen Zollkrieg mit dem künftigen US-Präsidenten", heißt es bei QC Partners.

 

Der Optionsverfalltermin zum Wochenausklang an den Börsen sollte dagegen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Beim DAX werde keine der zehn größten ausstehenden Positionen fällig.

 

Am Devisenmarkt kann sich der Euro knapp über 1,03 Dollar stabilisieren, am Anleihenmarkt kommen die Renditen noch etwas zurück.

 

Rohstoff- und Autoaktien nach China-Daten fest

Rohstoff- und Autoaktien führen mit den China-Daten die Gewinnerliste in Europa an. Beide Branchen weisen ein starkes Exposure auf die chinesischen Märkte auf. Für den Auto-Sektor geht es um 1,5 Prozent nach oben. Der europäische Stoxx-Branchenindex der Rohstoffwerte klettert um 1,9 Prozent - auch gestützt durch Konsolidierungsfantasie im Sektor.

 

Die Bergbaukonzerne Rio Tinto (+1,4%) und Glencore (+3,1%) haben laut einem Bloomberg-Bericht über einen Zusammenschluss gesprochen. Es würde sich dabei um die größte Fusion aller Zeiten im Bergbau-Sektor handeln. Im Handel heißt es, dass die Gespräche auch Ausdruck eines sich abzeichnenden Ende des Rohstoffstoff-Superzyklus in China seien. Analysten äußern sich zurückhaltend: RBC weist darauf hin, dass sich Rio Tinto aus dem Kohlegeschäft verabschiedet habe, während Glencore hier Kapazitäten aufgebaut habe.

 

Creditsights verweist derweil darauf, dass die beiden Konzerne auch von der Unternehmenskultur nicht wirklich zusammen passten. Rio Tinto gelte als konservativ, Glencore sei dagegen für ein aggressives Vorgehen bekannt. Sollte es zu einer Fusion kommen, würde dies Schockwellen in der gesamten Branche auslösen. Eine Fusion von BHP (+0,9%) und Anglo American (+3,3%) könnte dann sehr schnell wieder zum Thema werden.

 

Siemens erstmals über 200 Euro - Suss Micro gewinnen über 20 Prozent

Der DAX profitiert unter anderem von Siemens: Die Aktien des Index-Schwergewichts gewinnen 2,5 Prozent und notieren erstmals knapp über der Marke von 200 Euro. Die Aktien von Siemens Energy ziehen um 3,5 Prozent an.

 

Suss Microtec haussieren nach starken Zahlen mit Aufschlägen von 21,7 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen hat das Unternehmen einen Umsatz im abgelaufenen Jahr von 445 Millionen Euro erzielt, was deutlich über der Prognose von 404 Millionen Euro liegt. Die EBIT-Marge fiel mit 17,5 Prozent ebenfalls klar über der Schätzung von 15,7 Prozent aus.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(17.01.2025)

 

DOW JONES--Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China haben am Freitag in der Breite an den Börsen in Ostasien keine entscheidenden Akzente gesetzt. Insgesamt war die Tendenz uneinheitlich, wozu auch Zurückhaltung beigetragen haben dürfte im Hinblick auf die bevorstehende Amtseinführung von Donald Trump am Montag.

 

In Schanghai (+0,2%) und in Hongkong (Späthandel +0,3%) ging es nach Anfangsverlusten in Reaktion auf die Konjunkturdaten etwas nach oben. In Tokio verlor der Nikkei-225-Index 0,3 Prozent auf 38.451 Punkte. Weiter bremste die Erwartung einer Zinserhöhung durch die Bank of Japan. In der kommenden Woche könnte es bereits soweit sein, nachdem unter der Woche entsprechende Hinweise aus der japanischen Notenbank kamen. Der Yen zog vor diesem Hintergrund weiter an. In Seoul und in Sydney schlossen die Marktbarometer jeweils knapp im Minus.

 

Die chinesische Wirtschaft wuchs im letzten Quartal 2024 mit 5,4 Prozent stärker als Ökonomen mit 5,1 Prozent geschätzt hatten. Für das Gesamtjahr wurde ein Wachstum von 5,0 Prozent gemeldet und damit das Ziel doch noch erreicht, was vereinzelt Zweifel an den Zahlen weckte. Zugleich stieg die Industrieproduktion im Dezember stärker als Ökonomen geschätzt hatten und der Einzelhandelsumsatz setzte seine Erholung leicht beschleunigt fort.

 

Ökonomen kommentierten, dass Pekings Politikwechsel im September mit diversen Konjunkturstimuli dazu beigetragen habe, die Wirtschaft im vierten Quartal zu stabilisieren, aber eine kontinuierliche Unterstützung werde entscheidend sein, um die Dynamik aufrechtzuerhalten. Die Volkswirte von Goldman Sachs warnen zudem, dass sich das reale BIP-Wachstum 2025 auf 4,5 Prozent verlangsamen dürfte, weil höhere US-Zölle weitere Stimuli durch Peking gegenüberstehen dürften.

 

Unter den Einzelwerten gewannen TSMC in Taiwan knapp 5 Prozent. Der Chipfertiger hatte am Vortag nach Handelsende starke Geschäftszahlen vorgelegt.

 

Zu den Gewinnern in Hongkong gehörten Aktien aus dem Immobiliensektor, die nach Anfangsverlusten mit den neuen Konjunkturdaten ins Plus gedreht hatten. Poly Property gewannen 0,7 und Longfor 3,0 Prozent. Dagegen sackten China Vanke um 5,8 Prozent ab. Hier belastete, dass der CEO des Unternehmens Medienberichten zufolge festgenommen wurde.

 

In Tokio verbilligten sich Nintendo um über 4 Prozent. Das Unternehmen kündigte den mit Spannung erwarteten Nachfolger der erfolgreichen Spielekonsole Switch für das laufende Jahr an, machte aber keinerlei Angaben zu Preis, Verkaufsdatum und Spezifikationen. Details sollen erst im April folgen. Toyota büßten 1,7 Prozent ein. Die Lkw-Sparte Hino Motors des Autoherstellers soll wegen Abgasbetrugs 1,6 Milliarden Dollar in den USA zahlen.

Nach einer neuntägigen Gewinnserie kam es in Seoul bei der Werftaktie Hanwha Ocean (-1,6%) zu leichten Gewinnmitnahmen.

 

In Sydney wurden Rio Tinto (-0,7%) nur wenig von einem Bloomberg-Bericht bewegt, wonach der Bergbaukonzern mit dem Konkurrenten Glencore über einen Zusammenschluss gesprochen haben soll.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(17.01.2025)

 

DOW JONES--Trotz negativer US-Vorgaben sind Europas Börsen fester in den Handel am Freitag gestartet. Stützend wirken bessere Konjunkturdaten aus China. Die dortige Wirtschaft ist im vierten Quartal 2024 schneller gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 5,4 Prozent zu, während Ökonomen lediglich mit 5,1 Prozent gerechnet hatten. Auch die Industrieproduktion hat sich im vierten besser entwickelt als erwartet.

 

Für den DAX geht es um 0,6 Prozent auf 20.770 Punkte nach oben, was gleichzeitig ein neues Rekordhoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 zieht um 0,5 Prozent auf 5.131 Punkte an. Am Devisenmarkt notiert der Euro wenig verändert bei 1,0295 Dollar. Am Anleihemarkt ziehen die Notierungen etwas an, die Renditen fallen also.

 

Wie bei allen chinesischen Daten, sind auch diese mit Vorsicht zu genießen. Allerdings hat es den Anschein, als ob die von der Regierung eingeleiteten Stützungsmaßnahmen Wirkung zeigen. An den chinesischen Börsen wirkten sich die Daten leicht positiv aus, auch zieht der Yuan etwas an. "Damit zeigt sich die Wirtschaft im Reich der Mitte gut gerüstet für einen möglichen Zollkrieg mit dem künftigen US-Präsidenten", heißt es bei QC Partners.

 

Der Optionsverfalltermin zum Wochenausklang an den Börsen sollte dagegen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Beim DAX werde keine der zehn größten ausstehenden Positionen fällig. "Für etwas Bewegung könnte der Call mit einem Basispreis bei 20.600 Punkten sorgen. Hier laufen heute Mittag knapp 8.000 Kontrakte aus", so QC Partners.

 

Rohstoff- und Autoaktien nach China-Daten fest

Rohstoff- und Autoaktien führen mit den China-Daten die Gewinnerliste in Europa an. Beide Branchen weisen ein starkes Exposure auf die chinesischen Märkte auf. Für den Auto-Sektor geht es um 1,4 Prozent nach oben.

 

Rohstoffwerte klettern um 1,6 Prozent - auch gestützt durch Konsolidierungsfantasie im Sektor.

 

Die Bergbaukonzerne Rio Tinto (+1,5%) und Glencore (+2,6%) haben laut einem Bloomberg-Bericht über einen Zusammenschluss gesprochen. Es würde sich dabei um die größte Fusion aller Zeiten im Bergbau-Sektor handeln.

 

Im Handel heißt es, dass die Gespräche auch Ausdruck eines sich abzeichnenden Ende des Rohstoffstoff-Superzyklus in China seien. Analysten äußern sich zurückhaltend: RBC weist darauf hin, dass sich Rio Tinto aus dem Kohlegeschäft verabschiedet habe, während Glencore hier Kapazitäten aufgebaut habe.

 

Creditsights verweist derweil darauf, dass die beiden Konzerne auch von der Unternehmenskultur nicht wirklich zusammen passten. Rio Tinto gelte als konservativ, Glencore sei dagegen für ein aggressives Vorgehen bekannt.

 

Sollte es zu einer Fusion kommen, würde dies Schockwellen in der gesamten Branche auslösen. Eine Fusion von BHP (+1,4%) und Anglo American (+2,4%) könnte dann sehr schnell wieder zum Thema werden.

 

Suss Microtec haussieren nach starken Zahlen mit Aufschlägen von 20,8 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen hat das Unternehmen einen Umsatz im abgelaufenen Jahr von 445 Millionen Euro erzielt, was deutlich über der Prognose von 404 Millionen Euro liegt. Die EBIT-Marge fiel mit 17,5 Prozent ebenfalls klar über der Schätzung von 15,7 Prozent aus.

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News 16.01.2025

Märkte USA

(16.01.2025)

 

DOW JONES--Nach den deutlichen Vortagesaufschlägen haben die US-Börsen am Donnerstag mit leichten Abschlägen geschlossen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,2 Prozent niedriger bei 43.153 Punkte. Der S&P-500 fiel ebenfalls um 0,2 Prozent, während der Nasdaq-Composite 0,9 Prozent nachgab. Dabei gab es insgesamt 1.787 (Mittwoch: 2.370) Kursgewinner und 993 (434) -verlierer. Unverändert schlossen 56 (33) Titel. Am Mittwoch hatten günstig ausgefallene US-Verbraucherpreise Zinssenkungshoffnungen befeuert und die Börsen nach oben gezogen.

 

Der Gouverneur der Federal Reserve, Christopher Waller, sagte, dass die Zentralbank die Zinssätze in der ersten Jahreshälfte wieder senken könnte, wenn die Inflation weiterhin eine Abkühlung zeigt. Wenn sich der Preisdruck weiter abschwächt, "ist es vernünftig zu denken, dass Zinssenkungen möglicherweise in der ersten Jahreshälfte stattfinden könnten", so Waller in einem Interview auf CNBC.

 

Die am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturdaten zeigten kein einheitliches Bild. Der Philadelphia-Fed-Index ist im Januar deutlich in positives Terrain vorgedrungen, während Volkswirte ihn zwar leicht erholt, aber immer noch im negativen Bereich gesehen hatten. Der Index gilt jedoch als sehr volatil. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Dezember etwas weniger stark als angenommen. Bei den Importpreisen wurde ein kleiner Anstieg statt des erwarteten Rückgangs verzeichnet. Und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg stärker als erwartet. Die Lagerbestände sind im November wie von Ökonomen erwartet moderat gestiegen.

 

Morgan Stanley nach Zahlen fester - Unitedhealth geben nach

Daneben lief die Berichtssaison weiter. Die Bank of America hat im vierten Quartal den Gewinn mehr als verdoppelt und die Erwartungen des Marktes übertroffen. Die Aktie gab dennoch um 1,0 Prozent nach. Hier könnten Anleger aufgelaufene Gewinne mitgenommen haben. Morgan Stanley hat ebenfalls einen überraschend deutlichen Gewinnsprung vermeldet; die Aktie legte um 4,0 Prozent zu.

 

Aus der ersten Reihe der US-Unternehmen hat zudem der Versicherer Unitedhealth über den Verlauf des vierten Quartals berichtet. Die Zahlen überzeugten indessen nicht in allen Punkten, was die Aktie um 6,0 Prozent nachgeben ließ.

 

Einige Chipwerte erhielten positive Impulse vom taiwanischen Branchenriesen Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC), der für das laufende Jahr ein kräftiges Umsatzwachstum in Aussicht gestellt hat, befeuert von der hohen Nachfrage nach KI-Chips. Die in den USA gehandelten ADR von TSMC rückten um 3,9 Prozent vor. Applied Matierals stiegen um 4,5 Prozent, Broadcom um 0,6 Prozent. Nvidia indessen gaben 1,9 Prozent nach.

 

Dollar etwas leichter - Renditen geben weiter nach

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar nach den Abgaben am Vortag erneut etwas leichter. Der Dollarindex gab um 0,1 Prozent nach.

 

Die am Mittwoch aufgrund von gestiegenen Zinssenkungserwartungen kräftig gefallenen Anleiherenditen gaben noch etwas weiter nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere sank um 4,0 Basispunkte auf 4,61 Prozent.

 

Die Ölpreise gaben nach. Marktteilnehmer verwiesen auf die Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Israel und der Hamas, wodurch sich geopolitische Risiken vermindern dürften. Die Sorten Brent und WTI verbilligten sich um bis zu 1,7 Prozent. Übergeordnet stützen aber die US-Sanktionen gegen Russland, wie Händler sagten.

 

Der Goldpreis stieg gestützt von den sinkenden Marktzinsen. Der Preis für die Feinunze erhöhte sich um 0,5 Prozent.

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Märkte Schweiz

(16.01.2025)

 

ZÜRICH (Dow Jones) - Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag mit Aufschlägen beendet. Angetrieben wurde der SMI von überraschend starken Zahlen von Richemont. Die Aktie machte daraufhin einen massiven Kurssprung um 16,4 Prozent.

 

Der SMI gewann 1,4 Prozent auf 11.942 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 16 Kursgewinner und 4 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 21,5 (zuvor: 18,24) Millionen Aktien.

 

Richemont steigerte den Umsatz im dritten Geschäftsquartal stärker als erwartet auf ein Rekordniveau. Der Umsatz kletterte um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 6,15 Milliarden Euro. Analysten hatten im Konsens von Visible Alpha nur mit 5,6 Milliarden gerechnet. Es war der höchste Quartalsumsatz in der Konzerngeschichte. Die Aktien des Wettbewerbers Swatch stieg um 2,8 Prozent.

 

Geberit hat vorläufige Geschäftszahlen für 2024 vorgelegt, die am Markt jedoch nicht so gut aufgenommen wurden. Die Aktie gab 3,2 Prozent nach. Eine negative Reaktion des Aktienkurses war nach dem weniger optimistischen Ausblick von Geberit zu erwarten, so Zana Mamelli, Analystin von Baader Helvea. Geberit rechnet nicht mit einer substanziellen Verbesserung des Marktumfelds, da die Baugenehmigungen in Europa weiterhin rückläufig sind.

 

Das Index-Schwergewicht Nestle stieg leicht um 0,3 Prozent. Bei den Pharmariesen ging es für Roche um 1,0 Prozent aufwärts, Novartis schlossen kaum verändert.

 

Im breiteren Markt stiegen Aryzta um 7,0 Prozent. Der Backwarenkonzern hat seine für 2025 gesetzten mittelfristigen Ziele ein Jahr früher erreicht.

 

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Märkte USA

(16.01.2025)

 

DOW JONES--Nach den deutlichen Vortagesaufschlägen zeigen sich die US-Börsen am Donnerstag mit leichten Abgaben. Gegen Mittag (Ortszeit) notiert der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent leichter bei 43.161 Punkten. Der S&P-500 gibt um 0,2 Prozent nach. Für den technologielastigen Nasdaq-Composite geht es um 0,6 Prozent nach unten. Am Mittwoch hatten günstig ausgefallene US-Verbraucherpreise Zinssenkungshoffnungen befeuert und die Börsen nach oben gezogen.

 

Die am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturdaten zeigen kein einheitliches Bild. Der Philadelphia-Fed-Index ist im Januar deutlich in positives Terrain vorgedrungen, während Volkswirte ihn zwar leicht erholt, aber immer noch im negativen Bereich gesehen hatten. Der Index gilt jedoch als sehr volatil. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Dezember etwas weniger stark als angenommen. Bei den Importpreisen wurde ein kleiner Anstieg statt des erwarteten Rückgangs verzeichnet. Und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg stärker als erwartet. Die Lagerbestände sind im November wie von Ökonomen erwartet moderat gestiegen.

 

Morgan Stanley nach Zahlen fester - Unitedhealth geben nach

Daneben läuft die Berichtssaison weiter. Die Bank of America hat im vierten Quartal den Gewinn mehr als verdoppelt und die Erwartungen des Marktes übertroffen. Die Aktie gibt dennoch um 0,7 Prozent nach. Hier dürften Anleger aufgelaufene Gewinne mitnehmen. Morgan Stanley hat ebenfalls einen überraschend deutlichen Gewinnsprung vermeldet; die Aktie legt um 3,4 Prozent zu.

 

Aus der ersten Reihe der US-Unternehmen hat zudem der Versicherer Unitedhealth über den Verlauf des vierten Quartals berichtet. Die Zahlen überzeugen indessen nicht in allen Punkten, was die Aktie um 4,4 Prozent nachgeben lässt.

 

Dollar etwas leichter - Renditen geben weiter nach

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar nach den Abgaben am Vortag erneut etwas leichter. Der Dollarindex gibt um 0,2 Prozent nach.

 

Die am Mittwoch aufgrund von gestiegenen Zinssenkungserwartungen kräftig gefallenen Anleiherenditen geben noch etwas weiter nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere sinkt um 4,1 Basispunkte auf 4,61 Prozent.

 

Die Ölpreise geben nach. Marktteilnehmer verweisen auf die Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Israel und der Hamas, wodurch sich geopolitische Risiken vermindern dürften. Die Sorten Brent und WTI verbilligen sich um bis zu 2,6 Prozent. Übergeordnet stützen aber die US-Sanktionen gegen Russland, wie Händler sagen.

 

Der Goldpreis steigt gestützt von den weiter sinkenden Marktzinsen. Der Preis für die Feinunze erhöht sich um 0,7 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(16.01.2025)

 

DOW JONES--Die US-Aktienmärkte setzen ihren Anstieg am Donnerstag fort, wenn auch langsamer als am Vortag. Kurz nach der Startglocke klettert der Dow-Jones-Index um 0,1 Prozent auf 43.258 Punkte. Der S&P-500 steigt um 0,2 Prozent und der Nasdaq-Composite um 0,1 Prozent. Am Mittwoch hatten günstig ausgefallene US-Verbraucherpreise Zinssenkungshoffnungen befeuert. Die Daten dürften nachwirken, heißt es aus dem Handel.

 

Die am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturdaten zeigen kein einheitliches Bild. Der Philadelphia-Fed-Index ist im Januar deutlich in positives Terrain vorgedrungen, während Volkswirte ihn zwar leicht erholt, aber immer noch im negativen Bereich gesehen hatten. Der Index gilt jedoch als sehr volatil. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Dezember etwas weniger stark als angenommen. Bei den Importpreisen wurde ein kleiner Anstieg statt des erwarteten Rückgangs verzeichnet. Und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg stärker als erwartet.

 

Etwas später folgen noch die November-Daten zu den Lagerbeständen.

 

Daneben läuft die Bilanzsaison weiter mit Zahlen der Banken Bank of America und Morgan Stanley. Die Bank of America hat im vierten Quartal den Gewinn mehr als verdoppelt und die Erwartungen des Marktes übertroffen. Die Kursreaktion ist jedoch zunächst verhalten; die Aktie zeigt sich 0,4 Prozent höher. Morgan Stanley hat ebenfalls einen überraschend deutlichen Gewinnsprung vermeldet; die Aktie steht 2,4 Prozent im Plus. Aus der ersten Reihe der US-Unternehmen hat ferner der Versicherer Unitedhealth über den Verlauf des vierten Quartals berichtet. Die Zahlen überzeugen indessen nicht in allen Punkten, was die Aktie um 1 Prozent nachgeben lässt.

 

Chipwerte erhalten positive Impulse vom taiwanischen Branchenriesen Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC), der für das laufende Jahr ein kräftiges Umsatzwachstum in Aussicht gestellt hat, befeuert von der hohen Nachfrage nach KI-Chips. Die ADR von TSMC ziehen um 6,7 Prozent an. Nvidia steigen um 1,2 Prozent und Micron um 0,6 Prozent.

 

Bei den am Mittwoch kräftig gefallenen Anleiherenditen kommt zu einer kleinen Gegenbewegung. Die Zehnjahresrendite steigt um 1,5 Basispunkte auf 4,67 Prozent. Der am Vortag deutlich gefallene Dollar tendiert gut behauptet.

 

Die Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Israel und der Hamas drückt die Ölpreise. Die Sorten Brent und WTI verbilligen sich um bis zu 0,7 Prozent. Übergeordnet stützen aber die US-Sanktionen gegen Russland, wie Händler sagen.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(16.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte halten die Gewinne bis Donnerstagnachmittag. Nach der Rekordjagd vom Vortag gewinnt der DAX weitere 0,3 Prozent auf 20.634 Punkte. Bei 20.675 Punkten wurde ein neues Allzeithoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 steigt sogar um 1,3 Prozent auf 5.096 Punkte, angetrieben vor allem von kräftigen Erholungsschüben der Luxusgüter-Aktien nach überraschend starken Zahlen von Richemont. Diese gewinnen in Zürich 15,4 Prozent. Im DAX steigen Zalando nach ebenfalls guten Zahlen um 10,6 Prozent.

 

"Nachdem die US-Verbraucherpreise die Rentenmärkte auf Erholungskurs getrieben haben, ist der Weg für den DAX nach oben frei", so ein Marktteilnehmer. Nächstes übergeordnetes Ziel der neuen Rally-Runde sei aus technischer Sicht der Bereich zwischen 21.200 und 21.500 Punkten. Dieses Ziel lasse sich aus der jüngsten Konsolidierung ableiten. Kurzfristig könnte allerdings der Verfallstermin am Freitag die Dynamik bremsen.

 

Ein positives Zeichen ist der Umsatzanstieg vom Mittwoch, der den Ausbruch des DAX aus der Konsolidierung untermauert. Viele Anleger, die bislang an der Seitenlinie gewartet haben, springen nun auf den Börsenzug auf, wie Thomas Altmann von QC Partners sagt. "Gerade kurz nach Jahresbeginn ist die Angst, bei möglichen Kursgewinnen nicht dabei zu sein, bei vielen sehr groß", so der Vermögensverwalter.

 

Berichtssaison der Luxusgüterkonzerne beginnt mit einem "Paukenschlag"

Die Bekanntgabe verschiedener US-Konjunkturdaten am Nachmittag setzt keine Akzente an den Märkten. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia hat sich im Januar besser als erwartet entwickelt, während die US-Einzelhandelsumsätze im Dezember leicht unter den Erwartungen geblieben sind. Für die US-Notenbank ergibt sich aus den Lesungen kein zusätzlicher Handlungsbedarf.

 

Bei den Luxusgüteraktien gewinnen LVMH 7,1 Prozent und Dior 7,5 Prozent, Kering 5,8 Prozent. Mit dem deutlichen Übertreffen der Konsenserwartungen durch Richemont im vierten Geschäftsquartal starte die Berichtssaison der Luxusgüterkonzerne mit einem "Paukenschlag", meinen die Analysten von Bernstein. Alle Sparten des Schweizer Konzerns hätten die Umsatzerwartungen übertroffen. Der Sektor der Persönlichen Haushaltsgüter, dem auch Luxusaktien angehören, gewinnt 3,9 Prozent.

 

Eine positive Überraschung sehen Marktteilnehmer auch in den Zahlen von Zalando. Der Online-Modehändler hat dank eines starken Schlussquartals das Ziel für das EBIT im vergangenen Jahr deutlich übertroffen: Statt 440 bis 480 Millionen Euro hat er nach eigenen Angaben 510 Millionen erzielt. Für die Analysten der UBS liefern die vorläufigen Geschäftszahlen von Zalando den letzten Beweis, dass sich das Unternehmen in der Trendwende befindet.

 

Mit Aufschlägen von 1,6 Prozent liegen auch Technologiewerte sehr fest im Markt. Hier stützt nicht nur die Entspannung an den Anleihemärkten, sondern auch günstige Zahlen von Taiwan Semiconductor. ASML legen 3,3 Prozent zu.

 

Rheinmetall mit Auftrag aus Italien

Rüstungsaktien setzen ihre Aufwärtsbewegung fort. Trotz des Waffenstillstands im Gazakonflikt bzw der Möglichkeit eines Einfrierens des Ukrainekriegs in den kommenden Monaten sind die Aussichten für die Branche exzellent angesichts der Erwartung steigender Rüstungsausgaben. Renk gewinnen 2,4 Prozent, Hensoldt 0,8 Prozent oder BAE Systems 1,9 Prozent. Nach dem Erhalt eines Auftrags durch die italienische Armee für 280 Millionen Euro gewinnen Rheinmetall gleich 4,4 Prozent.

 

Fraport fallen dagegen um 3,1 Prozent. "Die Zahlen sind ok, aber auch nicht außergewöhnlich gut", sagt ein Marktteilnehmer. Die Zahl der Passagiere hat im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent zugenommen, das Frachtaufkommen um 6,2 Prozent. "Die Fantasie für den Kurs kommt nur aus den jüngsten Gebührenerhöhungen", ergänzt der Marktteilnehmer. Sie sollten Gewinn und Umsatz in der Zukunft kräftig steigern.

 

Die Gewinnwarnung vom späten Mittwoch dürfte Verbio auch den Platz im SDAX kosten. Der Kurs bricht um 22,7 Prozent ein. Damit dürfte Verbio seinen Platz als schwächstes Index-Mitglied im SDAX zementieren. Das Unternehmen für Bio-Kraftstoffe erwartet im laufenden Geschäftsjahr bis Ende Juni nun nur noch ein EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich statt von 120 bis 160 Millionen Euro. Draeger wiederum steigen nach ihren Zahlen um 5,7 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(16.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte bauen die Rally-Gewinne vom Vortag bis Donnerstagmittag weiter aus. Der DAX setzt seine Rekordjagd fort und gewinnt 0,2 Prozent auf 20.606 Punkte. Bei 20.675 Punkten wurde ein neues Allzeithoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 steigt sogar um 1,3 Prozent auf 5.096 Punkte, angetrieben vor allem von kräftigen Erholungsschüben der Luxusgüter-Aktien nach überraschend starken Zahlen von Richemont.

 

Diese gewinnen in Zürich 17,1 Prozent. Im DAX steigen Zalando nach ebenfalls guten Zahlen um 14,3 Prozent.

 

"Nachdem die US-Verbraucherpreise die Rentenmärkte auf Erholungskurs getrieben haben, ist der Weg für den DAX nach oben frei", so ein Marktteilnehmer. Nächstes übergeordnetes Ziel der neuen Rally-Runde sei aus technischer Sicht der Bereich zwischen 21.200 und 21.500 Punkten. Dieses Ziel lasse sich aus der jüngsten Konsolidierung ableiten. Kurzfristig könnte allerdings der Verfallstermin am Freitag die Dynamik bremsen.

 

Kursgewinne von höheren Umsätzen begleitet

Ein positives Zeichen ist der Umsatzanstieg vom Mittwoch, der den Ausbruch des DAX aus der Konsolidierung untermauert. Viele Anleger, die bislang an der Seitenlinie gewartet haben, springen nun auf den Börsenzug auf, wie Thomas Altmann von QC Partners sagt. "Gerade kurz nach Jahresbeginn ist die Angst, bei möglichen Kursgewinnen nicht dabei zu sein, bei vielen sehr groß", so der Vermögensverwalter.

 

Am Donnerstag könnte unter anderem der Konjunkturindex der US-Notenbankfiliale in Philadelphia für Impulse sorgen, der so genannte Philly-Fed. Daneben werden die US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht sowie die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten und die Außenhandelspreise. Außerdem geht die Berichtssaison bei den US-Banken mit den Zahlen der Bank of America und von Morgan Stanley weiter.

 

Bei den Luxusgüteraktien gewinnen LVMH 9,3 Prozent und Dior 9,2 Prozent, Kering 9 Prozent. Mit dem deutlichen Übertreffen der Konsenserwartungen durch Richemont im vierten Geschäftsquartal starte die Berichtssaison der Luxusgüterkonzerne mit einem "Paukenschlag", meinen die Analysten von Bernstein. Alle Sparten des Schweizer Konzerns hätten die Umsatzerwartungen übertroffen. Der Sektor der Persönlichen Haushaltsgüter, dem auch Luxusaktien angehören, gewinnt 4,8 Prozent.

 

Mit Aufschlägen von 1,9 Prozent liegen auch Technologiewerte sehr fest im Markt. Hier stützt nicht nur die Entspannung an den Anleihemärkten, sondern auch günstige Zahlen von Taiwan Semiconductor. Infineon gewinnen 1,7 Prozent, STMicro 0,9 Prozent oder ASML 3,7 Prozent.

 

Eine positive Überraschung sehen Marktteilnehmer auch in den Zahlen von Zalando. Der Online-Modehändler hat dank eines starken Schlussquartals das Ziel für das EBIT im vergangenen Jahr deutlich übertroffen: Statt 440 bis 480 Millionen Euro hat er nach eigenen Angaben 510 Millionen erzielt. Für die Analysten der UBS liefern die vorläufigen Geschäftszahlen von Zalando den letzten Beweis, dass sich das Unternehmen in der Trendwende befindet.

 

Nach Gewinnwarnung Verbio den SDAX verlassen

Fraport fallen dagegen um 3 Prozent. "Die Zahlen sind ok, aber auch nicht außergewöhnlich gut", sagt ein Marktteilnehmer. Die Zahl der Passagiere hat im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent zugenommen, das Frachtaufkommen um 6,2 Prozent. "Die Fantasie für den Kurs kommt nur aus den jüngsten Gebührenerhöhungen", ergänzt der Marktteilnehmer. Sie sollten Gewinn und Umsatz in der Zukunft kräftig steigern.

 

Die Gewinnwarnung vom späten Mittwoch dürfte Verbio auch den Platz im SDAX kosten. Der Kurs bricht um 20 Prozent ein. Damit dürfte Verbio seinen Platz als schwächstes Index-Mitglied im SDAX zementieren. Das Unternehmen für Bio-Kraftstoffe erwartet im laufenden Geschäftsjahr bis Ende Juni nun nur noch ein EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich statt von 120 bis 160 Millionen Euro. Draeger wiederum steigen nach ihren Zahlen um 6,5 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(16.01.2025)

 

Die US-Aktienmärkte dürften ihren Anstieg am Donnerstag fortsetzen, wenn auch langsamer als am Vortag. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich etwas fester. Am Mittwoch hatten günstig ausgefallene US-Verbraucherpreise Zinssenkungshoffnungen befeuert. Die Daten dürften nachwirken, heißt es aus dem Handel.

 

Auch am Donnerstag stehen einige wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. Großes Interesse dürften dabei die Einzelhandelsumsätze aus dem Dezember auf sich ziehen. Sie geben Auskunft über den für die US-Wirtschaft so wichtigen privaten Konsum. Veröffentlicht werden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche, die Import- und Exportpreise aus dem Dezember, der Philadelphia-Fed-Index für Januar und die November-Daten zu den Lagerbeständen.

 

Daneben läuft die Bilanzsaison weiter mit Zahlen der Banken Bank of America und Morgan Stanley. Aus der ersten Reihe der US-Unternehmen wird ferner der Versicherer Unitedhealth über den Verlauf des vierten Quartals berichten.

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(16.01.2025)

 

DOW JONES--Nach den günstig ausgefallenen US-Erzeugerpreisen für Dezember, ist es am Donnerstag an den ostasiatischen Börsen und in Sydney nach oben gegangen. Sie folgten damit der Wall Street, wo die dank der Preisdaten wieder besseren Aussichten auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank auf breiter Front für sehr kräftige Kursgewinne gesorgt hatten. Zur Stimmungsaufhellung trug laut Marktteilnehmern auch bei, dass sich Israel und die Hamas auf einen Waffenstillstand geeinigt haben.

 

Der Nikkei-225-Index in Tokio kam nach höheren Gewinnen im Frühhandel aber nur um 0,3 Prozent voran auf 38.572 Punkte. Er wurde gebremst von der Aussicht auf steigende Zinsen in Japan und das bereits im Januar und nicht erst im März. Notenbankchef Ueda wiederholte sein Versprechen, bei der Ratssitzung über eine Erhöhung zu sprechen. "Wenn sich die Verbesserungen in der Wirtschaft und bei den Preisen in diesem Jahr fortsetzen, werden wir das Ausmaß der geldpolitischen Lockerung durch eine Anhebung der Zinssätze anpassen", sagte er bei einem Treffen von Managern regionaler Banken. Bereits zuvor in der Woche hatten sowohl Ueda als auch sein Stellvertreter gesagt, dass eine Zinserhöhung bei der Sitzung am 23. und 24. Januar auf dem Tisch liegt. Dazu passend wertete der Yen weiter auf, was ebenfalls bremsend auf die Aktienkurse wirkte.

 

In Seoul stieg der Kospi um 1,2 Prozent. Dass die südkoreanische Notenbank die Leitzinsen überraschend nicht gesenkt hat, belastete kaum. Im Handel wurde zum einen auf die instabile politische Entwicklung als Hintergrund verwiesen, außerdem sei nun eine Zinssenkung beim nächsten Treffen der Notenbanker sehr wahrscheinlich. In Hongkong (Späthandel) ging es für den HSI um 1,1 Prozent nach oben. Der Schanghai-Composite schloss vor den in der Nacht zu Freitag anstehenden BIP-Daten aus China leicht im Plus.

 

In Sydney stieg das Marktbarometer um 1,4 Prozent, auch wenn erneut stark ausgefallene Arbeitsmarktdaten laut Händlern die Latte für die australische Notenbank etwas höher gelegt haben, die Zinsen im Februar zu senken.

Unter den Einzelwerten folgten Technologietitel der starken Vorgabe aus den USA. In Seoul verteuerten sich beispielsweise SK Hynix um fast 6 Prozent, Samsung Electronics um 1,1 Prozent. In Tokio gewannen Advantest 1,2 und Tokyo Electron 3,9 Prozent. Für gute Stimmung bei den Technologieaktien sorgten auch stark ausgefallene Zahlen des Chipfertigers Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC). Das Unternehmen hatte die Zahlen unmittelbar nach Handelsende in Taiwan mitgeteilt. TSMC waren um 3,7 Prozent gestiegen.

 

In Sydney zeigten sich Rio Tinto (+0,1%) wenig bewegt davon, dass der Rohstoffriese 2024 etwas weniger Eisenerz für die Stahlerzeugung produzierte und auslieferte, dafür aber mehr Kupfer und Bauxit abbaute und mehr Aluminium herstellte. Der Kurs des Konkurrenten BHP stieg um 0,5 Prozent. Telstra gaben 0,5 Prozent ab nach der Ankündigung eines globalen KI-Gemeinschaftsunternehmens mit Accenture.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(16.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte bauen ihre jüngsten Rally-Gewinne am Donnerstag im Eröffnungsgeschäft noch etwas aus. Der DAX setzt seine Rekordjagd fort und gewinnt 0,2 Prozent auf 20.21 Punkte. Bei 20.675 Punkten wurde ein neues Allzeithoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt sogar 1,0 Prozent auf 5.084 Punkte, angetrieben vor allem von kräftigen Erholungsschüben der Luxusgüter-Aktien nach überraschend starken Zahlen von Richemont. Diese gewinnen in Zürich 14,2 Prozent. Im DAX steigen Zalando nach ebenfalls guten Zahlen um 14 Prozent.

 

"Nachdem die US-Verbraucherpreise die Rentenmärkte auf Erholungskurs getrieben haben, ist der Weg für den DAX nach oben frei", so ein Marktteilnehmer. Nächstes übergeordnetes Ziel der neuen Rally-Runde sei aus technischer Sicht der Bereich zwischen 21.200 und 21.500 Punkten. Dieses Ziel lasse sich aus der jüngsten Konsolidierung ableiten.

 

Kurzfristig könnte allerdings der Verfallstermin am Freitag die Dynamik bremsen. "Einzelkurse könnten an potenziellen Basispreisen festhängen", so der Marktteilnehmer. Am Freitagmittag verfallen die Januar-Index-Optionen, am Abend die Optionen auf die Einzelaktien. So hängen Allianz aktuell auch an der 300er Marke fest und Deutsche Telekom an der 30er Marke, beide Titel notieren damit leicht im Minus.

 

Ein positives Zeichen ist der Umsatzanstieg vom Mittwoch, der den Ausbruch des DAX aus der Konsolidierung untermauert. Viele Anleger, die bislang an der Seitenlinie gewartet haben, springen nun auf den Börsenzug auf, wie Thomas Altmann von QC Partners sagt. "Gerade kurz nach Jahresbeginn ist die Angst, bei möglichen Kursgewinnen nicht dabei zu sein, bei vielen sehr groß", so der Vermögensverwalter.

 

Am Donnerstag könnte unter anderem der Konjunkturindex der US-Notenbankfiliale in Philadelphia für Impulse sorgen, der so genannte Philly-Fed. Daneben werden die US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht sowie die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten und die Außenhandelspreise. Außerdem geht die Berichtssaison bei den US-Banken mit den Zahlen der Bank of America und von Morgan Stanley weiter.

 

Bei den Luxusgüteraktien gewinnen LVMH und Dior über 8 Prozent, Kering fast 9 Prozent. Mit dem deutlichen Übertreffen der Konsenserwartungen durch Richemont im vierten Geschäftsquartal starte die Berichtssaison der Luxusgüterkonzerne mit einem "Paukenschlag", meinen die Analysten von Bernstein. Alle Sparten des Schweizer Konzerns hätten die Umsatzerwartungen übertroffen.

 

Zalando überrascht positiv

Eine positive Überraschung sehen Marktteilnehmer auch in den Zahlen von Zalando. Der Online-Modehändler hat dank eines starken Schlussquartals das Ziel für das EBIT im vergangenen Jahr deutlich übertroffen: Statt 440 bis 480 Millionen Euro hat er nach eigenen Angaben 510 Millionen erzielt. "Aus technischer Sicht wäre wichtig, dass sich der Kurs wieder nachhaltig über der Marke von 30 Euro einnistet", so ein Marktteilnehmer. Dann könnte der Kurs die jüngste kräftige Korrektur beenden. Seit Mitte Dezember war der Kurs um etwa 20 Prozent zurückgekommen.

 

"Fraport lebt von der Erwartung"

Fraport fallen dagegen um 2,1 Prozent. "Die Zahlen sind ok, aber auch nicht außergewöhnlich gut", sagt ein Marktteilnehmer. Die Zahl der Passagiere hat im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent zugenommen, das Frachtaufkommen um 6,2 Prozent. "Die Fantasie für den Kurs kommt nur aus den jüngsten Gebührenerhöhungen", ergänzt der Marktteilnehmer. Sie sollten Gewinn und Umsatz in der Zukunft kräftig steigern.

 

Verbio mit weiterem Kursrutsch vor SDAX-Abstieg

Die Gewinnwarnung vom späten Mittwoch dürfte Verbio auch den Platz im SDAX kosten. Aktuell bricht der Kurs um 20,6 Prozent ein. Damit dürfte Verbio seinen Platz als schwächstes Index-Mitglied im SDAX zementieren. Das Unternehmen für Bio-Kraftstoffe erwartet im laufenden Geschäftsjahr bis Ende Juni nun nur noch ein EBITDA im mittleren zweistelligen Millionenbereich statt von 120 bis 160 Millionen Euro. Draeger wiederum steigen nach ihren Zahlen um 7,6 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

News 15.01.2025

Märkte USA

(15.01.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen haben am Mittwoch mit deutlichen Aufschlägen geschlossen. Rückenwind kam von günstigen Preisdaten und überzeugenden Geschäftszahlen im Bankensektor. Der Dow-Jones-Index schloss 1,7 Prozent höher bei 43.222 Punkte. Der S&P-500 stieg um 1,8 Prozent, während der Nasdaq-Composite 2,5 Prozent zulegte. Dabei gab es insgesamt 2.368 (Dienstag: 2.118) Kursgewinner und 440 (662) -verlierer. Unverändert schlossen 25 (65) Titel.

 

Zwar hat die Inflationsrate in den USA im Dezember in der Gesamtbetrachtung leicht zugenommen, doch entscheidend für den Aktienmarkt ist der leichte Rückgang der Kernberechnung. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen auf Monats- und Jahressicht einen Tick niedriger als von Ökonomen vorausgesagt.

 

Damit sehen Anleger wieder mehr Spielraum für künftige Zinssenkungen, nachdem die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen in jüngster Zeit deutlich geschwunden war.

 

Der Präsident der New York Fed, John Williams, geht davon aus, dass sich der Desinflationstrend fortsetzt. "Der Prozess der Desinflation bleibt in Gang", sagte Williams. "Mit Blick auf die Zukunft erwarte ich, dass die Inflation in den kommenden Jahren allmählich in Richtung unseres 2-Prozent-Ziels zurückgehen wird." Auch der Präsident der Federal Reserve Bank of Chicago, Austan Goolsbee rechnet mit einem Rückgang der Inflation in diesem Jahr, wies aber auf einige Unsicherheiten und Risiken hin, die sich am Horizont abzeichneten.

 

Nach den US-Verbraucherpreisen wird eine Zinssenkung durch die US-Notenbank nun bis Juli am Zinsterminmarkt eingepreist, zudem wird eine zweite Zinssenkung im laufenden Jahr nun anteilig eingepreist. Vor den Daten war nur eine Zinsreduzierung 2025 erwartet worden und diese erst im Herbst. Zu diesen Spekulationen passten auch die übrigen Daten: Denn die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York ist im Januar in den negativen Bereich gesunken. Zudem sind die US-Realeinkommen im Dezember gegenüber dem Vormonat gefallen.

 

Bankensektor erfreut Anleger

Auch die Entwicklung im Bankensektor lieferte Investoren Grund zur Freude. Denn JP Morgan Chase, Citigroup, Goldman Sachs, Wells Fargo und Blackrock haben alle besser als erwartet im vierten Quartal abgeschnitten. Dank solider Verbraucherausgaben, höherer Aktienkurse und Handelsaktivitäten sowie einer Belebung der Geschäftstätigkeit verdienten die Finanzinstitute prächtig. JP Morgan hat im vierten Quartal unter anderem von einem starken Investmentbanking profitiert. Die nach Marktwert größte US-Bank steigerte ihren Gewinn deutlich und übertraf die Erwartungen der Analysten. Die Aktie stieg um 2,0 Prozent.

 

Goldman Sachs hat im vierten Quartal von einer verbesserten Aktivität an den Kapitalmärkten profitiert. Die Bank steigerte den Gewinn stärker als erwartet, der Kurs kletterte um 6,0 Prozent. Wells Fargo hat im vierten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Die Bank von der US-Westküste übertraf dabei die Marktprognosen. Für die Aktie ging es um 6,7 Prozent aufwärts.

 

Und die Citigroup ist in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Nach dem von Restrukturierungsmaßnahmen verursachten Verlust im Vorjahreszeitraum erzielte die US-Bank im vierten Quartal wieder einen Gewinn, der über den Erwartungen der Analysten lag. Die Aktie machte einen Sprung um 6,5 Prozent. Der Bankensektor im S&P-500 legte um 3,4 Prozent zu. Von einer "sehr starken Entwicklung" sprach ein Marktteilnehmer mit Blick auf Blackrock. Kunden haben dem Vermögensverwalter 2024 Rekordsummen anvertraut. Die Aktie verteuerte sich um 5,2 Prozent.

 

Microsoft (+2,6%) stimmt Kunden darauf ein, sich 2025 auf die Quantentechnologie vorzubereiten. Anbieteraktien der Technologie wie D-Wave Quantum oder auch Quantum Computing sprangen um 22,4 bzw. 55,5 Prozent nach oben.

 

Vericel verloren 1,9 Prozent, nachdem der Akteur im Bereich Sportmedizin einen schwachen Ausblick präsentiert hat.

 

Dollar etwas leichter - Renditen auf Tauchstation

Am Devisenmarkt kam der Dollar von deutlichen Abgaben nach den Inflationsdaten wieder zurück. Der Dollarindex gab schließlich leicht um 0,2 Prozent nach.

 

Am Anleihemarkt gaben die Renditen indessen kräftig nach, gedrückt von der Erwartung weiter sinkender Leitzinsen. Die Rendite zehnjähriger Papiere rutschte um 14,1 Basispunkte auf 4,65 Prozent.

 

Die fallenden Marktzinsen stützten den Goldpreis. Der Preis für die Feinunze stieg um 0,7 Prozent.

 

Am Ölmarkt stiegen die Preise - weiterhin gestützt von den verschärften Russland-Sanktionen. Fehlendes russisches Angebot könnte das Angebot insgesamt verknappen, hieß es im Handel. Stützend wirkte auch das kalte Wetter in Teilen der USA und Europa. Zudem haben sich die Rohöllagerbestände in den USA in der Woche zum 10. Januar deutlicher verringert als angenommen. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhten sich um bis zu 3,9 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Deutschland

(15.01.2025)

 

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat nach günstigen US-Inflationsdaten sehr fest geschlossen. Der DAX gewann 1,5 Prozent auf 20.575 Punkte, bei 20.630 wurde ein neues Allzeithoch markiert. Die US-Verbraucherpreise sind im Dezember mit plus 0,4 Prozent zwar über der Prognose von 0,3 Prozent ausgefallen. In der für die US-Notenbank wichtigeren Kernlesung sind die Preise aber nur um 0,2 Prozent gestiegen und damit weniger stark als die erwarteten 0,3 Prozent. Die Lesung ist war Börsensicht klar positiv, weil sie der US-Notenbank mehr Spielraum für Zinssenkungen einräumte. An den Märkten wird eine Zinssenkung nun für den Sommer eingepreist. An den Anleihemärkten gaben die Renditen kräftig nach.

 

"Diejenigen, die Zinssenkungen in diesem Jahr durch die US-Notenbank schon abgeschrieben und sich von ihren Aktien getrennt hatten, wurden heute auf dem völlig falschen Fuß erwischt", hieß es bei CMC Markets. Schwache Wachstumszahlen aus Deutschland spielten in dem Umfeld keine Rolle. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist 2024 um 0,2 Prozent geschrumpft, nach einem Rückgang von 0,3 Prozent im Jahr 2023. "Es ist erst das zweite Mal seit 1950, dass die Wirtschaftsleistung in zwei aufeinander folgenden Jahren zurückgegangen ist", so CMC.

 

Unterstützung für die Börsen kam auch von insgesamt günstigen Geschäftszahlen verschiedener US-Banken.

 

Traditionell eröffnen diese die Berichtssaison in den USA. Unter anderem legten JP Morgan, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo überzeugende Geschäftszahlen vor. Für die Aktie der Deutschen Bank ging es in der Folge 3,3 Prozent nach oben.

 

Entspannung auf Immobilienaktien

Mit der Entspannung an den Anleihemärkten beendeten die Kurse der Immobilienaktien ihre Talfahrt. Die Branche gilt als extrem zinsabhängig und hatte zuletzt ausgeprägte Relative Schwäche gezeigt. Nun erholten sich Vonovia um 4,4 Prozent und LEG um 4,7 Prozent, für Aroundtown ging es um 7,2 Prozent nach oben.

 

Bayer gewannen 5,8 Prozent auf 20,73 Euro und waren Tagesgewinner im DAX. Marktteilnehmer verwiesen auf Bewertungen der Entwicklung durch Broker-Häuser. So schätzt Goldman Sachs das Risiko nun signifikant geringer ein, dass Bayer weitere Monsanto-Klagen verliere. Das Haus habe ein Kursziel von 27 Euro auf der Aktie stehen. Auch JP Morgan schätze das Risiko der Klagen nun niedriger ein, hieß es am Markt. Trotz durchwachsener Zahlen, die unmittelbar vor Handelsschluss bekannt gegeben wurden, legten SAF-Holland in dem positiven Gesamtmarkt 3,1 Prozent zu.

 

Die BVB-Aktie gab 6,1 Prozent nach und führte damit die Verliererliste im SDAX mit großem Abstand an. Nach der schwachen Hinrunde hielt der Verein zum einen am Trainer fest. Es drohe die Nicht-Teilnahme an den lukrativen europäischen Wettbewerben in der nächsten Saison, hieß es. Zweitens ist das BVG-Urteil zur Finanzierung von Polizei-Einsätzen ebenfalls nicht positiv. Als Konsequenz der aktuellen Schwäche droht außerdem der Aktie der Abstieg aus dem SDAX. Hier sind sie als zweitkleinster Wert mittlerweile auf den Abstiegsrängen angekommen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(15.01.2025)

 

DOW JONES--Der trendlose Handel an der Wall Street endet am Mittwoch dank günstiger Preisdaten und überzeugender Geschäftsausweise im Bankensektor. Zwar hat die Inflationsrate in den USA im Dezember in der Gesamtbetrachtung leicht zugenommen, doch entscheidend für den Aktienmarkt ist der leichte Rückgang der Kernberechnung. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen auf Monats- und Jahressicht einen Tick niedriger als von Ökonomen vorausgesagt. Der Dow-Jones-Index zieht um 1,4 Prozent auf 43.122 Punkte an, S&P-500 und Nasdaq-Composite klettern um 1,3 bzw. 1,5 Prozent.

 

Damit sehen Anleger wieder mehr Spielraum für künftige Zinssenkungen, nachdem die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen in jüngster Zeit deutlich geschwunden war. Da nun auch der Amtsantritt des designierten US-Präsidenten Donald Trump ansteht und mit ihm seine potenziell inflationstreibende Zollpolitik, hätte eine über Gebühr gestiegene Teuerung schon vor Trumps Amtseinführung die Kauflaune an der Wall Street sicherlich geschmälert. "Die Desinflation in den USA hat sich abgeflacht und das beunruhigt Investoren (...). Wenn die heutigen Inflationsdaten eine Überraschung nach oben liefern, könnte dies die Befürchtungen verstärken, dass eine steigende Inflation im Jahr 2025 die Märkte durcheinanderbringen wird", warnte Analystin Kathleen Brooks von XTB vor der Datenveröffentlichung.

 

Nach den US-Verbraucherpreisen wird eine Zinssenkung durch die US-Notenbank nun bis Juli am Zinsterminmarkt eingepreist, zudem wird eine zweite Zinssenkung im laufenden Jahr nun anteilig eingepreist. Vor den Daten war nur eine Zinsreduzierung 2025 erwartet worden und diese erst im Herbst. Zu diesen Spekulationen passen auch die übrigen Daten: Denn die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York ist im Januar in den negativen Bereich gesunken. Zudem sind die US-Realeinkommen im Dezember gegenüber dem Vormonat gesunken.

 

Bankensektor erfreut

Aber auch die Entwicklung im Bankensektor liefert Investoren Grund zur Freude. Denn JP Morgan Chase, Citigroup, Goldman Sachs, Wells Fargo und Blackrock haben alle besser als erwartet im vierten Quartal abgeschnitten. Dank solider Verbraucherausgaben, höherer Aktienkurse und Handelsaktivitäten sowie einer Belebung der Geschäftstätigkeit verdienten die Finanzinstitute prächtig. JP Morgan hat im vierten Quartal unter anderem von einem starken Investmentbanking profitiert. Die nach Marktwert größte US-Bank steigerte ihren Gewinn deutlich und übertraf die Erwartungen der Analysten. Der Kurs steigt um 0,2 Prozent.

 

Goldman Sachs hat im vierten Quartal von einer verbesserten Aktivität an den Kapitalmärkten profitiert. Die US-Bank steigerte den Gewinn stärker als erwartet, der Kurs klettert um 3 Prozent. Wells Fargo hat im vierten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Die Bank von der US-Westküste übertraf dabei die Marktprognosen, der Kurs marschiert um 4,8 Prozent gen Norden.

 

Die Citigroup ist in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Nach dem von Restrukturierungsmaßnahmen verursachten Verlust im Vorjahreszeitraum erzielte die US-Bank im vierten Quartal wieder einen Gewinn, der über den Erwartungen der Analysten lag. Anleger honorieren die positive Entwicklung mit einem Kursaufschlag von 4,4 Prozent. Der Bankensektor im S&P-500 legt um 2,2 Prozent zu. Von einer "sehr starken Entwicklung" spricht ein Marktteilnehmer mit Blick auf Blackrock. Kunden haben dem Vermögensverwalter 2024 Rekordsummen anvertraut. Die Aktie verteuert sich um 5,2 Prozent.

 

Microsoft (1,4%) stimmt Kunden darauf ein, sich 2025 auf die Quantentechnologie vorzubereiten. Anbieteraktien der Technologie wie D-Wave Quantum oder auch Quantum Computing springen um 20,7 bzw. 18,8 Prozent nach oben. Vericel stürzen um 8,7 Prozent ab, nachdem der Akteur im Bereich Sportmedizin einen schwachen Ausblick präsentiert hat.

 

Dollar und Renditen auf Tauchstation

Unter den übrigen Vermögensklassen verliert der Dollar am Devisenmarkt 0,6 Prozent. Die nachlassende Kerninflation liefere mehr Spielraum für Zinssenkungen. Diese Spekulation drücke den Greenback, heißt es. Analog stürzen am Rentenmarkt auch die Renditen deutlich ab - auch hier belastet die Aussicht auf aggressiver sinkende Leitzinsen. Ein schwacher Dollar und fallende Marktzinsen stützen den Goldpreis indes kaum.

 

Am Ölmarkt steigen die Preise - weiterhin gestützt von den verschärften Russland-Sanktionen. Fehlendes russisches Angebot könnte das Angebot insgesamt verknappen, heißt es im Handel.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(15.01.2025)

 

DOW JONES--Der DAX hat auf die Veröffentlichung günstiger US-Verbraucherpreise mit einem neuen Allzeithoch bei 20.611 reagiert. Die US-Verbraucherpreise sind im Dezember mit plus 0,4 Prozent zwar über der Prognose von 0,3 Prozent ausgefallen. In der für die US-Notenbank wichtigeren Kernlesung sind die Preise aber nur um 0,2 Prozent gestiegen und damit weniger stark als die erwarteten 0,3 Prozent. Die Lesung ist aus Marktsicht klar positiv, weil sie der Fed mehr Spielraum für Zinssenkungen einräumt. Der DAX gewinnt am Mittwochnachmittag 1,5 Prozent auf 20.575 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 1,2 Prozent auf 5.041 nach oben.

 

Klar positiv für die Aktienmärkte ist der beschleunigte Rückgang der Renditen an den Anleihemärkten nach Veröffentlichung der US-Preisdaten. Die Rendite der 10-jährigen US-Benchmarkanleihe fällt um 14 Basispunkte (Bp) auf 4,65 Prozent zurück. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen fällt um 8 Bp auf 2,54 Prozent. Der Euro zieht leicht an auf 1,0329 Dollar.

 

Immobilienaktien gesucht mit fallenden Renditen

Mit der Entspannung an den Anleihemärkten beenden auch die Kurse der Immobilienaktien ihre Talfahrt. Die Branche gilt als extrem zinsabhängig und hatte zuletzt ausgeprägte Relative Schwäche gezeigt. Nun erholen sich Vonovia um 4,2 Prozent und LEG um 4,4 Prozent, für Aroundtown geht es um 5,8 Prozent nach oben.

 

Unterstützung für die Börsen kommt auch von insgesamt günstigen Geschäftszahlen verschiedener US-Banken. Traditionell eröffnen diese die Berichtssaison. Unter anderem haben JP Morgan, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo Geschäftszahlen vorgelegt. Für die Aktie der Deutschen Bank geht es im Gefolge 2,9 Prozent nach oben, BNP gewinnen 1,8 Prozent oder Santander 1,6 Prozent. Europaweit steigt der Sektor 1,6 Prozent.

 

Ubisoft von angeblichen Auslagerungsplänen gestützt

Für Ubisoft geht es an der Pariser Börse um 3,5 Prozent nach oben. Laut einem Bloomberg-Bericht sollen Tencent sowie die Ubisoft-Gründerfamilie Guillemot die Gründung eines neuen Unternehmens in Erwägung ziehen. In dieses sollen dann Teile der Ubisoft-Assets übertragen werden, heißt es mit Verweis auf Kreise. Tencent sowie Guillemot kontrollieren 25,4 Prozent der Ubisoft-Anteile und 29,6 Prozent der Stimmrechte. Seit Wochen gibt es Spekulationen über ein mögliches Unternehmens-Buyout.

 

Ein möglicher Zusammenschluss von SGS (-6,3%) und Bureau Veritas (+2,5%) könnte mit Blick auf Marktanteile und Überschneidungen zu Bedenken führen, so Bernstein. Es gebe einige rationale Gründe für einen potenziellen Deal, sagen die Analysten. Die Bedenken der Investoren könnten sich jedoch auf mögliche Überschneidungen bei den Kunden und Unsicherheiten durch kartellrechtliche Fragen konzentrieren.

 

BVB-Aktie bricht ein

Bayer erholen sich und sind mit plus 5,4 Prozent auf 20,66 Euro Tagesgewinner im DAX. Marktteilnehmer verweisen auf Bewertungen der Entwicklung durch Broker-Häuser. So schätzt Goldman Sachs das Risiko nun signifikant geringer ein, dass Bayer weitere Klagen um die Monsanto-Produkte verliere. Das Haus habe ein Kursziel von 27 Euro auf der Aktie stehen. Auch JP Morgan schätze das Risiko der Klagen nun niedriger ein, heißt es am Markt.

 

Die BVB-Aktie gibt 6,2 Prozent nach und führt damit die Verliererliste im SDAX an. Nach der schwachen Hinrunde hält der Verein zum einen am Trainer fest. Es drohe die Nicht-Teilnahme an den lukrativen europäischen Wettbewerben in der nächsten Saison. Zweitens ist das BVG-Urteil zur Finanzierung von Polizei-Einsätzen ebenfalls nicht positiv. Als Konsequenz der aktuellen Schwäche droht außerdem der Aktie der Abstieg aus dem SDAX. Hier sind sie als zweitkleinster Wert mittlerweile auf den Abstiegsrängen angekommen.

 

Quelle: stock3.com

News 14.01.2025

Märkte Deutschland

(14.01.2025)

 

DOW JONES--Nachlassende Inflationssorgen haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Dienstag wieder nach oben getrieben. Der DAX stieg um 0,7 Prozent auf 20.271 Punkte. Die US-Erzeugerpreise sind im Dezember deutlich langsamer gestiegen als erwartet; in der Kernrate stagnierten sie sogar: "Das hat wieder etwas Zinssenkungsfantasie in den Markt zurückgebracht", sagte Klaus Oldenburger von CMC Markets. Daneben hat sich die Lage bei den Ölpreisen beruhigt. Am Mittwoch werden die US-Verbraucherpreise mehr Klarheit zur Lage an der Inflationsfront geben. Daneben dürfte die langsam beginnende Berichtssaison nun zunehmend für Akzente sorgen.

 

In den USA legen in den kommenden Tagen JP Morgan, Wells Fargo, Citi und Goldman Sachs ihre Zahlen vor.

 

Bankaktien im Aufwind

Und die Anleger sehen den Zahlen der US-Banken optimistisch entgegen: In der Eurozone lagen Bankaktien bei den Gewinnern bereits am Dienstag weit vorn. Auch Deutsche Bank und Commerzbank lagen sehr fest im Markt.

 

Deutsche Bank gewannen 3,3 Prozent, Commerzbank 2,2 Prozent. Da konnten im DAX lediglich Siemens Energy mit einem Plus von 3,3 Prozent noch stärker zulegen. Gewinner der fallenden Ölpreise waren ausgewählte Luftfahrtaktien. Hier gewannen Lufthansa 3,2 Prozent.

 

Die Versicherer konnten sich im Verlauf deutlich von den Tagestiefs erholen. Hannover Rück verloren 0,3 Prozent; Munich Re und Allianz schlossen je etwa 0,6 Prozent im Plus. "Die Gefahr ist zwar groß, dass die Lage in Los Angeles weiter eskaliert", meinte ein Marktteilnehmer mit Blick auf die ungünstigen Wetteraussichten mit starkem Wind. "Darüber hinaus sind die Versicherer aber Gewinner des Zinsanstiegs am langen Ende", sagte er mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen Wochen. Von daher könnten die Branchentitel mit einer Entspannung in Los Angeles kräftig steigen.

 

Südzucker durchwachsen

Südzucker hat bereits Zahlen vorgelegt, sie wurden als durchwachsen bis wie erwartet schlecht bezeichnet. Die Umsätze blieben in den ersten neun Monaten mit 7,47 Milliarden Euro zwar leicht unter der Warburg-Schätzung von 7,56 Milliarden. Dafür hat sich aber die operative Seite besser als erwartet entwickelt. Die Jahresprognose hat Südzucker bestätigt. Der Kurs tendierte nach anfänglichen Gewinnen zum Schluss kaum verändert.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(14.01.2025)

 

ZÜRICH (Dow Jones) - Nach den Kursverlusten zu Wochenbeginn hat der schweizerische Aktienmarkt den Handel am Dienstag wenig verändert beendet. Etwas Unterstützung bekamen die europäischen Börsen im Verlauf von einem Bloomberg-Bericht, wonach ein Beraterteam des designierten US-Präsidenten Donald Trump unter anderem mit Blick auf Inflationsgefahren für eher moderate Strafzölle plädieren soll. Demnach sollen diese monatlich um 2 bis 5 Prozent steigen, um Verhandlungsdruck aufzubauen.

 

Daten-Highlight des Tages waren die US-Erzeugerpreise. Sie sind im Dezember in der Gesamtrate weniger deutlich gestiegen als erwartet. Allerdings folgen am Mittwoch die vom Markt mehr beachteten Verbraucherpreise.

 

Der SMI schloss kaum verändert bei 11.703 Punkten. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursgewinner und sieben -verlierer gegenüber, unverändert schlossen Swisscom. Umgesetzt wurden 16,13 (zuvor: 17,42) Millionen Aktien.

 

Gut gefragt bei den Anlegern waren Logitech. Die Aktie legte um 1,6 Prozent zu. Auch Richemont (+1,3%) verbuchten deutlichere Kursgewinne. Verkauft wurden indessen die Aktien der Index-Schwergewichte. Die Titel von Nestle gaben 0,1 Prozent nach. Bei den Pharmariesen verloren Roche 0,6 Prozent und Novartis 0,7 Prozent.

Die Titel von Partners Group stiegen um 0,8 Prozent. Das Unternehmen wird nach Handelsschluss Geschäftszahlen vorlegen.

 

Im breiteren Markt stiegen Lindt & Sprüngli um 3,3 Prozent. Der Schokoladenhersteller ist im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut stark gewachsen. Das organische Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr 2024 ist laut Baader mit 8,3 Prozent klar über der Konsensprognose von 7,3 Prozent geblieben. Treiber war Europa, während die Entwicklung in Nordamerika von Sonderfaktoren negativ beeinflusst wurde.

 

Temenos machten nach Vorlage von vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal einen Kurssprung um 5,3 Prozent. Der Hersteller von Bankensoftware hat Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert.

 

Clariant gaben 1,8 Prozent nach. Wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht auf dem Ethylen-Einkaufsmarkt hat das Chemieunternehmen vom deutschen Wettbewerber BASF eine Schadensersatzklage bekommen. BASF fordert Schadensersatz in Höhe von 1,4 Milliarden Euro.

 

Die Titel von U-Blox büßten 9,1 Prozent ein. Der Halbleiterhersteller hatte mitgeteilt, sich von seinem Cellular-Geschäft zu trennen und sich verstärkt auf das lokale Geschäft zu fokussieren.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(14.01.2025)

 

DOW JONES--Freundlich sind die US-Börsen am Dienstag in den Handel gestartet. Kurz nach der Startglocke steigt der Dow-Jones-Index um 0,5 Prozent auf 42.491 Punkte. Der S&P-500 gewinnt 0,6 Prozent und der Nasdaq-Composite 0,9 Prozent. Unterstützung kommt von einem Bloomberg-Bericht, wonach ein Beraterteam des designierten US-Präsidenten Donald Trump unter anderem mit Blick auf Inflationsgefahren für eher moderate Strafzölle plädieren soll. Demnach sollen diese monatlich um 2 bis 5 Prozent steigen, um Verhandlungsdruck aufzubauen.

 

Zur Entspannung dürften auch günstige Inflationsdaten beitragen. Die Erzeugerpreise sind im Dezember in der Gesamtrate weniger stark gestiegen als erwartet, in der Kernrate wurde wider Erwarten eine Stagnation verzeichnet. Allerdings folgen am Mittwoch die vom Markt mehr beachteten Verbraucherpreise.

 

Günstig für die Stimmung ist daneben, dass Israel und die Hamas offenbar kurz vor einem Waffenstillstandsabkommen stehen. In der ersten Phase des diskutierten Abkommens würde die Hamas bis zu 33 Geiseln freilassen, wenn Israel im Gegenzug palästinensische Gefangene frei lässt und die Kämpfe einstellt, heißt es. Das könnte bei dem ein oder anderen Teilnehmer Sorgen vor Ölförderausfällen in der Region beruhigen. Die Ölpreise kommen nach dem jüngsten starken Anstieg leicht zurück.

 

Etwas gebremst wird die Erholung des Aktienmarkts von den Anleiherenditen, die sich trotz der günstigen Inflationsdaten von ihren Tagestiefs erholen und am langen Ende sogar ins Plus drehen.

 

Eine Erholungsbewegung verzeichnen besonders Aktien aus dem Technologiesegment, nachdem Nvidia & Co am Vortag mit der Nachricht über US-Restriktionen auf den Export bestimmter KI-Produkte unter Druck geraten waren.

 

Nvidia liegen 1,6 Prozent höher im Markt, Broadcom 1,2 und AMD 0,6 Prozent. Apple tendieren 0,5 Prozent höher.

 

Angi verteuern sich um 8 Prozent, nachdem die Medien- und Internet-Holding IAC angekündigt hat, ihre Beteiligung an Angi, einem Anbieter von Haushaltsdienstleistungen, auszugliedern

Staffing 360 Solutions explodieren regelrecht um 53 Prozent. Das Personalunternehmen hat aktualisierte Details seiner Fusionsvereinbarung mit Atlantic International und einer seiner Tochtergesellschaften, A36 Merger Sub, vorgelegt.

 

Signet brechen um 16,4 Prozent ein, nachdem die Juwelierkette ihre Prognosen für das vierte Quartal gesenkt hat. Die Kunden hätten zu Weihnachten verstärkt billigeren Schmuck nachgefragt, erklärte das Unternehmen.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(14.01.2025)

 

DOW JONES--Nach dem kleinen Rücksetzer zu Wochenbeginn präsentieren sich die europäischen Aktienmärkte am Dienstagnachmittag fest. Der DAX steigt um 0,7 Prozent auf 20.275 Punkte, und der Euro-Stoxx-50 zieht um 0,7 Prozent auf 4.989 Punkte an. Erneut liefert der designierte US-Präsident Donald Trump bereits vor seiner Amtseinführung in der kommenden Woche den Impuls. In einem Bloomberg-Bericht zu den erwarteten Zöllen heißt es mit Verweis auf Kreise, dass die angekündigten Importzölle nur schrittweise eingeführt werden sollen. Angeblich sei ein Anstieg von 2 bis 5 Prozent pro Monat geplant. Auf diesem Weg wolle sich die neue US-Administration Verhandlungsspielraum verschaffen, während zugleich ein Inflationsanstieg vermieden werden solle.

 

Dazu hat sich der Ölpreisanstieg beruhigt. Die Ölpreise geben etwas nach, nachdem sie seit Jahresbeginn um mehr als 10 Prozent gestiegen waren.

 

US-Erzeugerpreise setzen positive Impulse

Datenhighlight des Tages sind die US-Erzeugerpreise. Sie sind im Dezember in der Gesamtrate weniger deutlich gestiegen als erwartet. In der Kernrate stagnierten sie sogar wider Erwarten. Am Mittwoch folgen die meist mehr beachteten Verbraucherpreise. An den Finanzmärkten wurde zuletzt für das laufende Jahr nur noch eine Zinssenkung durch die Fed eingepreist. Einige Beobachter rechnen nun sogar mit überhaupt keiner Senkung mehr.

Zunehmend Akzente dürfte die langsam beginnende Berichtssaison setzen. In den USA legen JP Morgan, Wells Fargo, Citi und Goldman Sachs in den kommenden Tagen ihre Zahlen vor. Am Berichtstag stehen zudem Reden von den Fed-Präsidenten Schmid und Williams sowie EZB-Chefvolkswirt Lane an.

 

In der Eurozone finden sich Bankaktien unter den Gewinnern. Ihr Euro-Stoxx-Branchenindex gewinnt 0,9 Prozent. Sehr fest im Markt liegen mit Aufschlägen zwischen 1,2 und 2,4 Prozent die Branchentitel aus Frankreich, Italien und Spanien. "Die Zinssenkungsfantasie hat zuletzt vor allem in den USA deutlich nachgelassen, und die Banken sind die Gewinner des Zinsanstiegs am langen Ende", sagt ein Marktteilnehmer.

 

Gegen die Tagestendenz gibt der Sektor der Öl- und Gaswerte um 0,6 Prozent nach. BP verlieren 1,9 Prozent, nachdem der Ölkonzern mitteilte, im vierten Quartal Belastungen von 1 bis 2 Milliarden Dollar zu verbuchen. Zudem rechnet er damit, dass die Öl- und Gasförderung im Quartal niedriger ausgefallen ist als im Vorquartal.

 

Auch die Versicherer können nicht mit dem Gesamtmarkt mithalten. Ihr Stoxx-Branchenindex zieht nur um 0,4 Prozent an. Hannover Rück verlieren 0,4; Munich Re und Allianz liegen inzwischen je 0,4 Prozent im Plus. Swiss Re und Zurich Insurance steigen bis zu 0,8 Prozent. Scor geben um 0,7 Prozent nach. "Die Gefahr ist groß, dass die Lage in Los Angeles weiter eskaliert", meint ein Marktteilnehmer mit Blick auf die ungünstigen Wetteraussichten mit starkem Wind. "Darüber hinaus sind die Versicherer aber Gewinner des Zinsanstiegs am langen Ende", sagt er.

 

Von daher könnten sie mit einer Entspannung in Los Angeles kräftig steigen.

 

Südzucker hat bereits Zahlen vorgelegt, sie werden als durchwachsen bis wie erwartet schlecht bezeichnet. Die Umsätze blieben in den ersten neun Monaten mit 7,47 Milliarden Euro zwar leicht unter der Warburg-Schätzung von 7,56 Milliarden. Dafür hat sich aber die operative Seite besser als erwartet entwickelt. Die Jahresprognose hat Südzucker bestätigt. Der Kurs tendiert nach anfänglichen Gewinnen nun kaum verändert.

 

Clariant verlieren 2,3 Prozent, belastet von einer milliardenschweren Klage der BASF (+1,5%). Der deutsche Chemie-Konzern wirft dem Konkurrenten vor, gegen geltendes Wettbewerbsrecht auf dem Ethylen-Einkaufsmarkt verstoßen zu haben. BASF fordert Schadensersatz in Höhe von 1,4 Milliarden Euro.

 

Ebenfalls in Zürich verteuern sich Lindt & Sprüngli um 3,9 Prozent. Der Schokoladenhersteller ist im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut stark gewachsen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(14.01.2025)

 

DOW JONES--Nach dem kleinen Rücksetzer zu Wochenbeginn präsentieren sich die europäischen Aktienmärkte am Dienstagmittag fest. Der DAX steigt um 0,8 Prozent auf 20.296 Punkte, und der Euro-Stoxx-50 zieht um 1,1 Prozent auf 5.007 Punkte an. Erneut liefert der designierte US-Präsident Donald Trump bereits vor seiner Amtseinführung in der kommenden Woche den Impuls. In einem Bloomberg-Bericht zu den erwarteten Zöllen heißt es mit Verweis auf Kreise, dass die angekündigten Importzölle nur schrittweise eingeführt werden sollen. Angeblich sei ein Anstieg von 2 bis 5 Prozent pro Monat geplant. Auf diesem Weg wolle sich die neue US-Administration Verhandlungsspielraum verschaffen, während zugleich ein Inflationsanstieg vermieden werden solle.

 

Dazu hat sich der Ölpreisanstieg beruhigt. Die Ölpreise geben etwas nach, nachdem sie seit Jahresbeginn um mehr als 10 Prozent gestiegen waren.

 

US-Erzeugerpreise könnten Impulse setzen - und dann die Berichtssaison

Datenhighlight des Tages sind die US-Erzeugerpreise. Erwartet wird für Dezember ein unverändert deutlicher Anstieg um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. In der Kernrate soll der Anstieg sogar 0,3 Prozent betragen haben nach 0,2 Prozent im November. Am Mittwoch folgen die meist mehr beachteten Verbraucherpreise. An den Finanzmärkten wurde zuletzt für das laufende Jahr nur noch eine Zinssenkung durch die Fed eingepreist. Einige Beobachter rechnen nun sogar mit überhaupt keiner Senkung mehr.

 

Zunehmend Akzente dürfte die langsam beginnende Berichtssaison setzen. In den USA legen JP Morgan, Wells Fargo, Citi und Goldman Sachs in den kommenden Tagen ihre Zahlen vor. Am Berichtstag stehen zudem Reden von den Fed-Präsidenten Schmid und Williams sowie EZB-Chefvolkswirt Lane an.

 

In der Eurozone führen Bankaktien die Gewinnerliste an. Ihr Euro-Stoxx-Branchenindex gewinnt 1,6 Prozent. Sehr fest im Markt liegen mit Aufschlägen zwischen 1,5 und knapp 3 Prozent die Branchentitel aus Frankreich, Italien und Spanien. "Die Zinssenkungsfantasie hat zuletzt vor allem in den USA deutlich nachgelassen, und die Banken sind die Gewinner des Zinsanstiegs am langen Ende", sagt ein Marktteilnehmer.

 

Gegen die Tagestendenz gibt der Sektor der Öl- und Gaswerte um 0,7 Prozent nach. BP verlieren 2,6 Prozent, nachdem der Ölkonzern mitteilte, im vierten Quartal Belastungen von 1 bis 2 Milliarden Dollar zu verbuchen. Zudem rechnet er damit, dass die Öl- und Gasförderung im Quartal niedriger ausgefallen ist als im Vorquartal.

 

Auch die Versicherer können nicht mit dem Gesamtmarkt mithalten. Ihr Stoxx-Branchenindex zieht nur um 0,3 Prozent an. Hannover Rück verlieren 0,8 und Munich Re 0,1 Prozent, Allianz legen um 0,3 Prozent zu, Swiss Re und Zurich Insurance steigen ganz leicht. "Die Gefahr ist groß, dass die Lage in Los Angeles weiter eskaliert", meint ein Marktteilnehmer mit Blick auf die ungünstigen Wetteraussichten mit starkem Wind. "Darüber hinaus sind die Versicherer aber Gewinner des Zinsanstiegs am langen Ende", sagt er. Von daher könnten sie mit einer Entspannung in Los Angeles kräftig steigen.

 

Südzucker deutlich im Plus

Südzucker hat bereits Zahlen vorgelegt, sie werden als durchwachsen bis wie erwartet schlecht bezeichnet. Die Umsätze blieben in den ersten neun Monaten mit 7,47 Milliarden Euro zwar leicht unter der Warburg-Schätzung von 7,56 Milliarden. Dafür hat sich aber die operative Seite besser als erwartet entwickelt. Die Jahresprognose hat Südzucker bestätigt. Der Kurs steigt um 3,4 Prozent.

 

Clariant verlieren 1,5 Prozent, belastet von einer milliardenschweren Klage durch BASF (+1,9%). Der deutsche Chemie-Konzern wirft dem Konkurrenten vor, gegen geltendes Wettbewerbsrecht auf dem Ethylen-Einkaufsmarkt verstoßen zu haben. BASF fordert Schadensersatz in Höhe von 1,4 Milliarden Euro.

 

Ebenfalls in Zürich verteuern sich Lindt & Sprüngli um 3,7 Prozent. Der Schokoladenhersteller ist im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut stark gewachsen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(14.01.2025)

 

Nach einem freundlichen Start sieht es am Dienstag an den US-Börsen aus. Die Futures auf die US-Indizes ziehen um bis zu 0,7 Prozent deutlich an. Treiber ist ein Bloomberg-Bericht, wonach ein Beraterteam des designierten US-Präsidenten Donald Trump unter anderem mit Blick auf Inflationsgefahren für eher moderate Strafzölle plädieren soll. Demnach sollen diese monatlich um 2 bis 5 Prozent steigen, um Verhandlungsdruck aufzubauen.

 

Günstig für die Stimmung ist daneben, dass Israel und die Hamas offenbar kurz vor einem Waffenstillstandsabkommen stehen. In der ersten Phase des diskutierten Abkommens würde die Hamas bis zu 33 Geiseln freilassen, wenn Israel im Gegenzug palästinensische Gefangene freilässt und die Kämpfe einstellt, heißt es. Das könnte bei dem ein oder anderen Teilnehmer Sorgen vor Ölförderausfällen in der Region beruhigen. Die Ölpreise kommen nach dem jüngsten starken Anstieg leicht zurück.

 

Für Bewegung könnten neue Preisdaten sorgen, nachdem die Hoffnungen auf weitere US-Zinssenkungen am Freitag von einem unerwartet stark ausgefallenen Arbeitsmarktbericht einen neuerlichen Dämpfer erhalten hatten. Auf dem Kalender stehen vorbörslich noch die Erzeugerpreise für Dezember, allerdings folgen am Mittwoch die vom Markt mehr beachteten Verbraucherpreise.

 

Eine Erholungsbewegung zeichnet sich insbesondere bei Aktien aus dem Technologiesegment ab, nachdem Nvidia & Co am Vortag mit der Nachricht über US-Restriktionen auf den Export bestimmter KI-Produkte unter Druck geraten waren. Vorbörslich liegen Nvidia 2,1 Prozent höher, Broadcom 1,8 und AMD 1,2 Prozent. Apple erholen sich um ein halbes Prozent.

 

Angi verteuern sich um knapp 10 Prozent, nachdem die Medien- und Internet-Holding IAC angekündigt hat, ihre Beteiligung an Angi, einem Anbieter von Haushaltsdienstleistungen, ausgliedern zu wollen.

 

Staffing 360 Solutions explodieren regelrecht um über 80 Prozent. Das Personalunternehmen hat aktualisierte Details seiner Fusionsvereinbarung mit Atlantic International und einer seiner Tochtergesellschaften, A36 Merger Sub, vorgelegt.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(14.01.2025)

 

DOW JONES--Nach dem kleinen Rücksetzer zu Wochenbeginn sind die europäischen Aktienmärkte am Dienstag mit einem Plus gestartet. Erneut liefert der designierte US-Präsident Donald Trump bereits vor seiner Amtseinführung in der kommenden Woche den Impuls. Aktuell stützt ein Bloomberg-Bericht zu den erwarteten Zöllen. Dort heißt es mit Verweis auf Kreise, dass die angekündigten Importzölle unter der neuen US-Regierung nur schrittweise eingeführt werden sollen. Angeblich sei ein Zollanstieg von 2 bis 5 Prozent im Monat geplant. Auf diesem Weg wolle sich die neue US-Administration Vehandlungsspielraum verschaffen, während zugleich ein plötzlicher Inflationsanstieg vermieden werden soll. Der Bloomberg-Bericht reiht sich ein in eine Serie zuletzt erschienener Meldungen. So gab es Berichte, laut denen Zölle nur auf kritische Importe erhoben werden sollen, genauso wie Meldungen, dass neue Zölle per Notstandsdekret unmittelbar nach Amtsantritt von Donald Trump verhängt werden sollen.

 

Der DAX legt um 0,7 Prozent auf 20.268 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 1,0 Prozent auf 5.005 Punkte. Gegen den Trend leichter tendiert der Sektor der Öl- und Gaswerte (-0,7%). BP verlieren 2,6 Prozent, nachdem der Ölkonzern mitteilte, im vierten Quartal Belastungen von 1 bis 2 Milliarden US-Dollar zu verbuchen. Zudem rechnet er damit, dass die Öl- und Gasförderung im vierten Quartal niedriger ausgefallen ist als im Vorquartal. Im Gesamtjahr dürfte die Förderung aber gestiegen sein.

 

Datenhighlight des Tages ist die Bekanntgabe der US-Erzeugerpreise. Erwartet wird ein Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Damit bliebe der Preisdruck auf einem hohen Niveau, was die Arbeit der US-Notenbank zusätzlich erschwert. Die Renditen an den Anleihemärkten sind in den vergangenen Wochen in Erwartung neuer Importzölle in den USA bereits stark gestiegen und haben den Dollar gestützt. Zehnjährige US-Benchmarkanleihen rentieren aktuell mit 4,76 Prozent nur knapp unter den jüngsten Hochs. An den Finanzmärkten wird in der Zwischenzeit für das laufende Jahr nur noch eine Zinssenkung durch die Fed eingepreist. Einige Beobachter rechnen in der Zwischenzeit mit überhaupt keiner Senkung mehr.

 

Zunehmend Akzente dürfte die langsam beginnende Berichtssaison setzen. In den USA legen JP Morgan, Wells Fargo, Citi und Goldman Sachs in den kommenden Tagen ihre Zahlen vor. Am Berichtstag stehen zudem Reden von den Fed-Präsidenten Schmid und Williams sowie EZB-Chefvolkswirt Lane an.

 

Aus Deutschland hatte am Morgen bereits Südzucker (-0,1%) Zahlen veröffentlicht, an der Börse wird von durchwachsenen Neunmonatszahlen gesprochen. Die Umsätze blieben mit 7,47 Milliarden Euro leicht unter der Warburg-Schätzung von 7,56 Milliarden. Dafür hat sich die operative Seite besser als erwartet entwickelt. Das EBITDA fiel mit 502 Millionen Euro besser als die Warburg-Prognose von 473 Millionen Euro aus. Die Jahresprognose hat Südzucker bestätigt. Ein Händler spricht von einem insgesamt "unspektakulären" Geschäftsbericht.

 

Gegen den Trend etwas leichter tendieren Clariant (-1,7%) nach einer milliardenschweren Klage durch BASF (+2%). Der deutsche Chemie-Konzern wirft dem Konkurrenten vor, gegen geltendes Wettbewerbsrecht auf dem Ethylen-Einkaufsmarkt verstoßen zu haben. BASF fordert Schadensersatz in Höhe von 1,4 Milliarden Euro. Wie Clariant weiter mitteilte, sollen insgesamt vier Unternehmen von der Klage betroffen sein.

 

Lindt & Sprüngli (+3,9%) ist im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut stark gewachsen. Der Schokoladenhersteller verbuchte ein organisches Wachstum von 7,8 Prozent. Um die rekordhohen Kakaopreise zu kompensieren, sei der Konzern zu Preisanpassungen gezwungen gewesen. Diese würden auch 2025 notwendig sein. Die Stimmung der Konsumenten sei unterdessen gedämpft gewesen.

 

Quelle: stock3.com

News 13.01.2025

Märkte Schweiz

(13.01.2025)

 

ZÜRICH (Dow Jones) - Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Montag mit Abschlägen beendet. Gegenwind an den europäischen Aktienmärkten kam von der Zinsseite: Die US-Anleihen leiden nicht nur unter dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag, sondern auch unter den steigenden Ölpreisen, hieß es. "Sollte Donald Trump neue Zölle verhängen, würde das Inflation und Renditen noch weiter treiben", so ein Händler.

 

Der SMI verlor 0,8 Prozent auf 11.702 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 18 Kursverlierer und 2 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 17,41 (zuvor: 17,17) Millionen Aktien.

 

Vergleichsweise gut hielten sich die defensiven Index-Schwergewichte. So legte die Aktie des Lebensmittelriesen Nestle um 0,3 Prozent zu. Bei den Pharma-Schwergewichten gaben Novartis leicht um 0,3 Prozent nach. Roche hinken indessen mit Abgaben von 0,9 Prozent hinterher.

 

Die Aktie des Luxuswerte Richemont schloss kaum verändert. Angesichts der begrenzten Absehbarkeit auf dem chinesischen Markt und der Verlangsamung der globalen Nachfrage nach Luxusgütern haben die Analysten von Baader Helvea eine vorsichtigere Haltung in Bezug auf den kurzfristigen Ausblick eingenommen. Die jüngste Gewinnentwicklung bestätige jedoch die relative Widerstandsfähigkeit des Schmucksegments.

 

Abverkauft wurden vor allem zyklische Werte. Tagesverlierer waren Holcim mit einem Minus von 3,8 Prozent. Deutlich abwärts ging es auch für die Aktien von Partners Group (-2,7%) und Lonza (-1,7%).

 

Im breiteren Markt büßten Idorsia 7,3 Prozent ein. Das Biotech-Unternehmen will Änderungen an den Konditionen einer fällig werdenden Wandelanleihe vornehmen, um kurzfristige Liquiditätsprobleme zu vermeiden.

 

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Märkte USA

(13.01.2025)

 

DOW JONES--Die US-Börsen zeigen sich zu Wochenbeginn nach den deutlichen Kursverlusten am Freitag uneinheitlich. Gegen Mittag (Ortszeit) notiert der Dow-Jones-Index 0,4 Prozent fester bei 42.098 Punkten. Gestützt wird der Index von kräftigen Kursgewinnen in Unitedhealth (+4,3%). Auch Caterpillar (+2,3%) und Chevron (+1,7%) liegen deutlicher im Plus. Der S&P-500 gibt indessen um 0,5 Prozent nach. Für den technologielastigen Nasdaq-Composite geht es um 1,1 Prozent nach unten.

 

Die überraschend starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag wirken nach, heißt es aus dem Markt. In den USA waren im Dezember deutlich mehr Stellen geschaffen worden als erwartet, was der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank einen zusätzlichen Dämpfer verpasste und für steigende Renditen am Anleihemarkt sorgte. Am Montag geht es mit den Marktzinsen weiter nach oben. Die Rendite zehnjähriger Papiere erhöht sich um 2,7 Basispunkte auf 4,79 Prozent.

 

Johnson & Johnson und T-Mobile mit Aufschlägen - Tesla im Minus

Unternehmensseitig steigen Johnson & Johnson um 0,6 Prozent. Medienberichten zufolge plant das Unternehmen den Kauf des Biotechnologie-Unternehmens Intracellular. Dessen Aktie macht einen Satz von rund 34 Prozent.

Die Aktie von Goldman Sachs gibt leicht um 0,1 Prozent nach. Die Investmentbank will sich verstärkt auf private Kreditvergabe konzentrieren. Die Bank will drei Schlüsselbereiche ihrer globalen Bank- und Marktabteilung zusammenlegen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Goldman wolle den dabei entstehenden Bereich "Capital Solutions Group" nennen.

 

Tesla fallen um 1,2 Prozent. Mit seiner Forderung nach einer Abkehr von der Umweltpolitik des amtierenden US-Präsidenten Joe Biden könnte sich Tesla-CEO Elon Musk, den der designierte US-Präsident Donald Trump zu seinem Berater erkoren hat, ins eigene Fleisch schneiden. Die bislang generierten hohen Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionsrechten in den USA könnten wegfallen, wenn die neue US-Regierung wie angekündigt die unter dem amtierenden Präsidenten Joe Biden verabschiedeten Umweltgesetze zurücknehmen würde, schrieb das Nachrichtenportal Axios am Wochenende. Die Gewinnmarge von Tesla wäre in diesem Fall niedriger als die von General Motors, so Axios.

 

Die Aktie von T-Mobile steigt um 1,5 Prozent. Der Mobilfunkanbieter kauft für rund 600 Millionen Dollar in bar Vistar Media, ein auf Außenwerbung spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in New York.

 

Eli Lilly (-1,3%) verstärkt sein Portfolio an Krebstherapien mit einem milliardenschweren Zukauf. Wie der US-Pharmakonzern mitteilte, übernimmt er das Brustkrebs-Behandlungsportfolio von Scorpion Therapeutics für bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar in bar.

 

Moderna brechen indes um 20,1 Prozent ein. Der Impfstoffhersteller verschreckt mit einem äußerst schwachen Umsatzausblick 2025.

 

Dollar etwas fester - Ölpreise steigen

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar etwas fester. Der Dollarindex steigt um 0,2 Prozent. Marktteilnehmer verweisen auf die schwindenden Zinssenkungserwartungen. Der Euro pendelt um die Marke von 1,02 Dollar. "Die Parität ist nahe, 95 Dollar-Cent je Euro sind möglich", so ein Marktanalyst.

 

Verschärfte US-Sanktionen gegen Russland geben den Ölpreisen Auftrieb. Die Sanktionen zielen darauf ab, den Ölhandel Russlands mit China und Indien zu unterbrechen und diese beiden Hauptabnehmer russischen Öls dazu zu zwingen, auf andere Bezugsquellen auszuweichen. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhen sich um bis zu 2,9 Prozent.

 

Der Goldpreis gibt deutlich nach. Der Preis für die Feinunze sinkt um 1,0 Prozent. Marktteilnehmer verweisen auf die hohen Marktzinsen, die das selbst zinslose Edelmetall für Anleger unattraktiver macht.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(13.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte bleiben am Montagnachmittag unter Druck. Der DAX fällt um 0,4 Prozent auf 20.139 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,5 Prozent auf 4.951 Punkte nach. Gegenwind kommt von der Zinsseite: Die US-Anleihen leiden nicht nur unter dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag, sondern auch unter den steigenden Ölpreisen. Die anziehenden Renditen in den USA treiben auch in Europa die Renditen trotz der vergleichsweise schwachen Konjunktur weiter nach oben. "Sollte Donald Trump neue Zölle verhängen, würde das Inflation und Renditen noch weiter treiben", so ein Händler. An der Verliererspitze in Europa stehen Technologiewerte mit einem Minus von 1,8 Prozent.

 

Im DAX fallen Munich Re 1 Prozent und Allianz um 0,9 Prozent, Hannover Rück geben 1,6 Prozent ab. Die Schäden durch die Brände in und um Los Angeles werden auf bis zu 150 Milliarden Dollar geschätzt, wobei bis zu 20 Milliarden als versichert gelten. Eine Entspannung ist weiterhin nicht in Sicht: Eine neuerliche Zunahme der Santa-Ana-Winde wird für Montag erwartet. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom sprach von der schlimmsten Naturkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Das Feuer hat bisher mindestens zwei Dutzend Menschenleben gekostet.

 

Die Zinssenkungserwartungen sind nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag weiter zurückgekommen. Während die US-Leitzinsen im Herbst bei 4 bis 4,25 Prozent erwartet werden, könnte die Europäische Zentralbank (EZB) dann bereits bei einem Leitzins von 2 Prozent liegen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen liegt aktuell bei 4,77 Prozent, die der deutschen Pendants mit 2,58 Prozent weit darunter. Das drückt auf den Euro, die Einheitswährung steht nur noch knapp über 1,02 Dollar. "Die Parität ist nahe, 95 Dollar-Cent je Euro sind möglich", so ein Marktanalyst.

 

In einer eigenen Liga spielen aktuell die Zinsen in Großbritannien, die in der Vergangenheit bereits die globalen Kapitalmärkte beschäftigten. Dort rentieren die Gilts mit einer Laufzeit von 30 Jahren bei 5,50 Prozent und damit nochmals deutlich über den US-Pendants. Großbritannien wird am Mittwoch eine zehnjährige Anleihe auflegen.

 

Die Nachrichtenlage von Unternehmensseite ist ruhig, das dürfte sich erst im Wochenverlauf ändern. In den USA startet dann die Berichtssaison mit den großen Banken - JP Morgan, Wells Fargo, Citi und Goldman Sachs legen ihre Zahlen vor. Larry Adam, CIO bei Raymond James, erwartet, dass Finanzunternehmen im Jahresvergleich das höchste Gewinnwachstum der S&P-500-Sektoren aufweisen, während der Energiesektor den größten Gewinnrückgang verzeichnen dürfte. Am 20. Januar ist die Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump, dann dürften die Karten neu gemischt werden.

 

US-Regierung verhängt neue Sanktionen gegen russischen Ölsektor

Gegen den Trend geht es für Ölaktien um 0,8 Prozent nach oben. Nach einem Kurssprung am Freitag ziehen die Ölpreise zu Wochenbeginn um weitere 1 Prozent an. Der scheidende US-Präsident Biden hat zusätzliche Sanktionen gegen den russischen Ölsektor verhängt.

 

Für die Porsche-AG-Aktie geht es um 2,8 Prozent nach oben. Ein Marktteilnehmer stuft die 2024er-Absatzzahlen als "robust" ein. Dass die Nachfrage aus China momentan nachlasse, sei bekannt und das Unternehmen habe bereits reagiert. Dagegen laufe es in Deutschland und Europa gut. Der 911er sei weiterhin beliebt.

 

Qiagen notieren 0,7 Prozent fester. Das Unternehmen will über einen synthetischen Aktienrückkauf erneut bis zu 300 Millionen US-Dollar an die Aktionäre ausschütten. Dabei soll eine unmittelbare Kapitalrückzahlung mit einer Aktienzusammenlegung ("Reverse Stock Split") kombiniert werden. Die Aktien von Impfstoffherstellern leiden derweil unter einem sehr schwachen Ausblick von Moderna auf das laufende Jahr. Auf Xetra geht es für Biontech um 4,9 Prozent nach unten, Curevac büßen 7,5 Prozent ein.

 

Bayer gewinnen 0,4 Prozent. Die Bayer-Tochter Bluerock Therapeutics kann ihren Zelltherapiekandidaten Bemdaneprocel zur Behandlung einer moderaten Parkinson-Erkrankung direkt in die zulassungsrelevante klinische Phase 3 überführen. Eine Phase-1-Studie hatte zuvor ergeben, dass zwölf Teilnehmer Bemdaneprocel 24 Monate nach Operation gut vertragen haben.

 

Zu den deutschen Small & Midcaps haben sich die Analysten von Jefferies geäußert. So wurden SMA Solar (+7%) auf "Buy" hochgestuft. Jefferies empfiehlt auch PVA Tepla zum Kauf, der Kurs steigt um 2,9 Prozent. Dagegen leiden Aixtron mit einem Minus von 6,2 Prozent unter einer Verkaufsempfehlung, Verbio brechen nach Herabstufung gleich um 16 Prozent ein.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(13.01.2025)

 

DOW JONES--Zum Start in die neue Handelswoche zeichnen sich an den US-Börsen erneut deutliche Verluste ab.

 

Der S&P-Future liegt vorbörslich 0,6 Prozent im Minus. Der Nasdaq-Future gibt um 0,9 Prozent nach. Die überraschend starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag wirken nach, wie Händler sagen. In den USA waren im Dezember deutlich mehr Stellen geschaffen worden als erwartet, was der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank einen zusätzlichen Dämpfer verpasste. Die Aktienkurse gerieten daraufhin unter Druck, während die Renditen am Anleihemarkt anzogen. Am Montag geht es mit den Marktzinsen geringfügig weiter nach oben, was vor allem die als zinsempfindlich geltenden Technologiewerte belastet.

 

Wichtige Konjunkturdaten stehen nicht auf der Agenda. Unternehmensseitig dürfte Johnson & Johnson (vorbörslich +0,2%) mit einer geplanten Übernahme das Interesse auf sich ziehen. Medienberichten zufolge plant Johnson & Johnson den Kauf des Biotechnologie-Unternehmens Intracellular. Dessen Aktie macht vorbörslich einen Satz von 35 Prozent.

 

Tesla fallen um 2,9 Prozent. Mit seiner Forderung nach einer Abkehr von der Umweltpolitik des amtierenden US-Präsidenten Joe Biden könnte sich Tesla-CEO Elon Musk, den der designierte US-Präsident Donald Trump zu seinem Berater erkoren hat, ins eigene Fleisch schneiden. Die bislang generierten hohen Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionsrechten in den USA könnten wegfallen, wenn die neue US-Regierung wie angekündigt die unter dem amtierenden Präsidenten Joe Biden verabschiedeten Umweltgesetze zurücknehmen würde, schrieb das Nachrichtenportal Axios am Wochenende. Die Gewinnmarge von Tesla wäre in diesem Fall niedriger als die von General Motors, so Axios.

 

Moderna brechen indes um 19,2 Prozent ein. Der Impfstoffhersteller verschreckt mit einem äußerst schwachen Umsatzausblick 2025.

 

Die schwindenden Zinssenkungserwartungen stützen den Dollar am Montag weiter. Der Dollarindex legt um 0,3 Prozent zu. Der Euro pendelt um die Marke von 1,02 Dollar. "Die Parität ist nahe, 95 Dollar-Cent je Euro sind möglich", so ein Marktanalyst.

 

Verschärfte US-Sanktionen gegen Russland geben den Ölpreisen Auftrieb. Die Sanktionen zielen darauf ab, den Ölhandel Russlands mit China und Indien zu unterbrechen und diese beiden Hauptabnehmer russischen Öls dazu zu zwingen, auf andere Bezugsquellen auszuweichen. Die hohen Marktzinsen belasten derweil den Goldpreis.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(13.01.2025)

 

Zum Start in die neue Handelswoche zeichnen sich an den US-Börsen erneut deutliche Verluste ab. Der S&P-Future liegt vorbörslich 0,8 Prozent im Minus. Der Nasdaq-Future gibt um 1,3 Prozent nach. Die überraschend starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag wirken nach, wie Händler sagen. In den USA waren im Dezember deutlich mehr Stellen geschaffen worden als erwartet, was der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der US-Notenbank einen zusätzlichen Dämpfer verpasste. Die Aktienkurse gerieten daraufhin unter Druck, während die Renditen am Anleihemarkt anzogen. Am Montag geht es mit den Marktzinsen weiter nach oben, was vor allem die als zinsempfindlich geltenden Technologiewerte belastet.

 

Wichtige Konjunkturdaten stehen nicht auf der Agenda. Unternehmensseitig dürfte Johnson & Johnson (vorbörslich +0,1%) mit einer geplanten Übernahme das Interesse auf sich ziehen. Medienberichten zufolge plant Johnson & Johnson den Kauf des Biotech-Unternehmens Intracellular. Dessen Aktie macht vorbörslich einen Satz von 33 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(10.01.2025)

 

DOW JONES--Zinsängste haben die Wall Street am Freitag in die Knie gezwungen. Auslöser für die schwindenden Hoffnungen auf deutlich sinkende Leitzinsen war ein außerordentlich starker Arbeitsmarktbericht. Denn im Dezember waren deutlich mehr Stellen geschaffen worden in den USA als erwartet. Zudem sank auf die separat erfasste Arbeitslosenquote, obwohl Ökonomen auf eine Stagnation gesetzt hatten. Die US-Stundenlöhne lagen weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Dass sich die Stimmung der US-Verbraucher ein Tick eingetrübt hatte, während Volkswirte auch hier auf eine Stagnation getippt hatten, spielte angesichts der außerordentlich starken Arbeitsmarktdaten keine Rolle.

 

Der Dow-Jones-Index büßte 1,6 Prozent auf 41.938 Punkte ein, S&P-500 und Nasdaq-Composite rutschten um 1,5 bzw. 1,6 Prozent ab. An der Nyse gab es nach ersten Angaben 567 (Mittwoch 1.194) Kursgewinner, 2.262 (1.594) -verlierer und 20 (52) unveränderte Aktien. Mit den starken Arbeitsmarktdaten dürfte die US-Notenbank keine Eile haben, die Zinsen weiter zu senken. Händler erwarten nun eine Zinssenkungspause, die sich über die Sitzungen im Januar, März und Mai erstreckt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen auch im Juni beibehalten wird, wurde am Zinsterminmarkt mit einer Wahrscheinlichkeit von klar über 40 Prozent eingepreist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr überhaupt nicht senkt, lag zuletzt bei 28 Prozent nach zuvor 13,4. Vor einem Monat hatten die Märkte diese Möglichkeit noch für gänzlich unwahrscheinlich gehalten.

 

Die Zinsspekulationen des Marktes untermauerte letztlich die zuletzt geäußerte Vorsicht zu möglichen Zinssenkungen durch Fed-Vertreter. Aus dem Protokoll der Dezember-Sitzung war jüngst zu entnehmen gewesen, dass sich einige Mitglieder des Offenmarktausschusses stärker auf mögliche Auswirkungen der Handelspolitik des designierten Präsidenten Donald Trump auf die Inflation konzentrieren. "Wenn der Vorsitzende Jerome Powell und andere bei der Fed behaupten, dass der Arbeitsmarkt keine Quelle des Inflationsdrucks mehr darstellt, halte ich diese Erklärung für verfrüht", urteilte US-Chefökonom Stephen Stanley von Santander.

 

Versicherungs- und Technologiewerte unter Druck

Die versicherten Schäden aus den verheerenden Waldbränden an der Westküste der USA werden voraussichtlich die Marke von 20 Milliarden US-Dollar übersteigen. Damit wäre es die teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte Kaliforniens, so die Analysten von JP Morgan. Unter den börsennotierten Versicherern sind Allstate (-5,6%), Travelers (-4,3%) und Chubb (-3,4%) laut JP Morgan am stärksten in Kalifornien engagiert. Mercury General brachen um 19,9 Prozent ein, Lemonade stürzten um 6,2 Prozent ab - der Versicherungssektor im S&P-500 büßte 2,2 Prozent ein.

 

Laut einem Bericht plant Noch-Präsident Joe Biden vor seinem Abgang eine finale Runde von Exportbeschränkungen im Hochtechnologiebereich. Nvidia gaben um 3 Prozent nach, Broadcom sanken um 2,2 Prozent und Advanced Micro Devices um 4,8 Prozent - auch belastet durch eine Abstufung von Goldman Sachs. Der Halbleitersektor verlor 2,7 Prozent - auch belastet durch die stark gestiegenen Marktzinsen.

 

Renditen und Dollar profitieren

Mit der Aussicht auf ein gebremstes Zinssenkungstempo der Fed reagierten Rentenrenditen und Dollar mit deutlichen Aufschlägen. Während der Dollar-Index 0,4 Prozent gewann, gerieten die Rentennotierungen unter Druck und drückten die Renditen stark nach oben. Die Rendite 30-jähriger US-Staatspapiere sprang auf das höchste Niveau seit November 2023.

 

Etwas überraschend legte auch der Goldpreis kräftig zu. "Die Stärke des Goldes nach einem robusten Arbeitsmarktbericht mag untypisch erscheinen, da dies normalerweise auf einen stärkeren Dollar und höhere Renditen hindeutet, was Gegenwind für Gold bedeutet", erläuterte Marktstratege Alex Ebkarian von Allegiance Gold. "Aber diese Reaktion unterstreicht ein breiteres Unbehagen unter Anlegern - sie spiegelt tiefer liegende Ängste über strukturelle Probleme wie unhaltbare Schuldenstände, überbewertete Märkte und geopolitische Unsicherheit wider."

 

Mit deutlichen Aufschlägen zeigten sich auch die Ölpreise. Die Notierungen für Brent und WTI stiegen um knapp 4 Prozent. Der Markt spiele mögliche Versorgungsunterbrechungen und die Erwartung einer stärkeren Heizölnachfrage aufgrund der kälteren Temperaturen, hieß es. Dazu kämen übergeordnet die Aussicht auf strengere US-Sanktionen gegen Russland und den Iran sowie der Rückgang der russischen Exporte auf dem Seeweg. Die starken Arbeitsmarktdaten schüren zudem die Spekulation auf eine steigende Nachfrage.

 

Walgreens überzeugt

Unter den Einzeltiteln haussierten Walgreens Boots Alliance um 27,5 Prozent. Mit den Geschäftszahlen für das erste Quartal hatte die Apothekenkette die Erwartungen übertroffen.

 

Constellation Energy sprangen um 25,2 Prozent empor - der Anbieter grüner Energie übernimmt Calpine für 26,6 Milliarden US-Dollar und steigt zum Branchenprimus auf. Nach Gewinnkennziffern über Markterwartung und einem optimistischen Ausblick hoben Delta Air Lines um 9 Prozent ab. Nach schwachen Geschäftszahlen brachen die Titel des Bierkonzerns Constellation Brands um 17,1 Prozent ein.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(10.01.2025)

 

DOW JONES--Mit Abgaben haben die europäischen Aktienmärkte den letzten Handelstag der Woche beendet. Für den entscheidenden Impuls sorgte ein überraschend starker US-Arbeitsmarktbericht. Der Stellenaufbau im Dezember fiel deutlich stärker aus als erwartet. Dies belastete Aktien und den Euro stärker. Es wird davon ausgegangen, dass die Zinsen in den USA nun länger als bisher erwartet auf dem aktuellen Niveau verharren. Dies ist gut für den Dollar, sorgt mittelfristig aber eher für Gegenwind bei den Aktien. Der DAX verlor 0,5 Prozent auf 20.215 Punkte, der Euro-Stoxx-50 reduzierte sich um 0,8 Prozent auf 4.977 Punkte. Der Euro rutschte auf 1,0236 Dollar ab und handelte zwischenzeitlich auf einem Zweijahrestief, am Anleihemarkt stiegen die Renditen.

 

US-Notenbank dürfte Zinsen länger auf höherem Niveau belassen

Der US-Arbeitsmarkt erwies sich mit 256.000 neu geschaffenen Stellen erneut sehr robust und lag klar über den Erwartungen. Die aktuellen Zahlen deuten für Christian Scherrmann, US-Volkswirt der DWS, darauf hin, dass es im Januar wohl keine weitere Zinssenkung geben wird, während die Märkte nun weitere Zinssenkungen erst in der zweiten Jahreshälfte erwarten. Ob die anhaltend robuste Arbeitskräftenachfrage auf die Euphorie nach den Wahlen zurückzuführen sei, bleibe abzuwarten. Sollte die Robustheit jedoch anhalten, spreche dies dafür, dass die US-Notenbank die Zinsen noch länger auf einem höheren Niveau belassen wird, als noch vor wenigen Monaten erwartet wurde, so der Experte.

 

Waldbrände in Kalifornien könnten bis 20 Milliarden Dollar kosten

Während die Waldbrände in Kalifornien weiter wüten, machte man sich an der Börse Gedanken darüber, was für eine Schadenssumme auf die Versicherer zukommen könnte. Die Analysten von Jefferies erwarten nicht, dass der Schaden für die Branche oder einzelne Unternehmen signifikant wird. Branchenquellen schienen sich auf eine Spanne von 10 bis 20 Milliarden Dollar zu verständigen, was die Brände etwa mit einem kleineren Hurrikan vergleichbar mache. Munich Re verloren 2 Prozent, Hannover Rück gaben um 1,5 Prozent nach, Scor fielen um 1,8 Prozent und Swiss Re um 1,4 Prozent.

 

Airbus gewannen 0,7 Prozent. Am Vorabend gemeldete Auslieferungszahlen kamen gut an. Im Dezember lieferte der Konzern 123 Maschinen aus, im Gesamtjahr 766 und damit etwas weniger als geplant. Gerade die Auslieferungen im Dezember sehen die Analysten von RBC Capital Markets aber als guten Vorboten für die Finanzkennziffern zum vierten Quartal. Der Konsens habe nur 755 Auslieferungen erwartet.

 

Traton & Co schwach

Leicht gesenkte Kursziele von Jefferies und Morgan Stanley machten Händler für das Minus von 9,3 Prozent bei Traton verantwortlich. Konjunktursensible Aktien seien zudem im Moment nicht erste Wahl, hieß es an der Börse. Der sogenannte Pre-Close-Call vom Vortag bei Traton sei ansonsten im erwartbaren Rahmen verlaufen. Daimler Truck lagen 2,9 Prozent im Minus, Iveco gaben in Mailand um 7 Prozent nach.

 

Für die Aktie der Deutschen Telekom ging es um 0,6 Prozent nach oben. Nach dem Rücksetzer der vergangenen Wochen sehen die Analysten der UBS eine attraktive Einstiegsmöglichkeit, um vom US-Engagement des Unternehmens zu profitieren, das für mehr als zwei Drittel des operativen Ergebnisses stehe und ein defensives Gewinnwachstum von 11 Prozent im Jahr biete. Sie empfehlen die Aktie nun zum Kauf, nachdem sie zuletzt mit "Neutral" eingestuft wurde.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(10.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich Freitagnachmittag mit leichten Abgaben. Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht fiel deutlich stärker aus als erwartet - es wurden wesentlich mehr Stellen im Dezember geschaffen als prognostiziert. Dies belastet Aktien leicht, den Euro dagegen stärker. Es wird davon ausgegangen, dass die Zinsen in den USA länger als erwartet auf dem aktuellen Niveau verharren werden.

 

Dies ist gut für den Dollar, sorgt mittelfristig aber eher für Gegenwind bei den Aktien. Der DAX verliert zehn Punkte auf 20.307 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fällt um 0,3 Prozent auf 5.002 Punkte. Der Euro rutscht auf 1,0253 Dollar und handelte zwischenzeitlich auf einem Zweijahrestief, am Anleihemarkt steigen die Renditen.

 

US-Arbeitsmarktbericht überraschend stark

Die Commerzbank-Volkswirte Christoph Balz und Bernd Weidensteiner finden den US-Arbeitsmarktbericht überraschend stark. In der Privatwirtschaft und beim Staat wurden 256.000 zusätzliche Stellen geschaffen, von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Zuwachs um nur 155.000 erwartet. Gleichzeitig seien auch die sonstigen Details des Berichts günstig ausgefallen. So sei der Stellenzuwachs recht breit angelegt, mit Ausnahme der Industrie. Das Arbeitsvolumen habe um 0,2 Prozent zugelegt, wobei die vorher gemeldete Delle im Oktober wegrevidiert worden sei, und die Arbeitslosenquote sei überraschend gesunken, obwohl mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt drängten. "Druck für weitere rasche Zinssenkungen seitens der Fed besteht somit nicht", folgern sie.

 

Airbus nach Auslieferungszahlen fest

Airbus gewinnen 1,3 Prozent. Am Vorabend gemeldete Auslieferungszahlen kommen gut an. Im Dezember lieferte der Konzern 123 Maschinen aus, im Gesamtjahr 766 und damit etwas weniger als geplant. Gerade die Auslieferungen im Dezember sehen die Analysten von RBC Capital Markets aber als guten Vorboten für die Finanzkennziffern zum vierten Quartal. Der Konsens habe nur 755 Auslieferungen erwartet.

 

Hannover Rück verlieren 0,9 Prozent, Munich Re geben um 1,3 Prozent nach. Aktien aus der Versicherungsbranche stehen mit Blick auf die verheerenden Brände in Los Angeles aktuell stärker im Fokus. Die Analysten von Berenberg gehen allerdings zumindest bislang davon aus, dass sich die Belastungen für die Branche in Grenzen halten werden.

 

Autoaktien geben Gas - Traton & Co aber schwach

Fest im Markt liegen Autoaktien, der Stoxx-Branchenindex gewinnt 1,2 Prozent. Mercedes-Benz machen nach der Vorlage der Absatzzahlen für das vierte Quartal einen Satz um 4,4 Prozent. Die Zahlen werden als wenig überraschend bezeichnet. Die Trends hätten sich schon zuvor im Jahresverlauf klar abgezeichnet.

 

Leicht gesenkte Kursziele von Jefferies und Morgan Stanley machen Händler für das Minus von 7 Prozent bei Traton verantwortlich. Konjunktursensible Aktien seien zudem im Moment nicht erste Wahl. Der sogenannte Pre-Close-Call vom Vortag bei Traton sei ansonsten im erwartbaren Rahmen verlaufen. Jefferies hebt sogar einen optimistischen Ton mit Blick auf Nordamerika hervor. Daimler Truck liegen 1,5 Prozent im Minus, Iveco geben in Mailand um 4,7 Prozent nach.

 

Für die Aktie der Deutschen Telekom geht es um 0,8 Prozent nach oben. Nach dem Rücksetzer der vergangenen Wochen sehen die Analysten der UBS eine attraktive Einstiegsmöglichkeit, um vom US-Engagement des Unternehmens zu profitieren, das für mehr als zwei Drittel des operativen Ergebnisses stehe und ein defensives Gewinnwachstum von 11 Prozent im Jahr biete. Sie empfehlen die Aktie nun zum Kauf, nachdem sie zuletzt mit "Neutral" eingestuft wurde.

 

Ubisoft kommt nicht aus der Misere, der Kurs rutscht um 2,9 Prozent ab. Der Spielehersteller verschiebt den Start von "Assasins Creed" erneut - von Februar in den März - dazu haben zum Quartalsende Dezember die Nettobuchungen die Erwartungen verfehlt. Ubisoft will sich nun strategisch umbauen und dazu externe Berater engagieren.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(10.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte notieren am Freitagmittag etwas höher, nachdem die Indizes am Vormittag um die Vortagesstände gependelt hatten. Im Blick steht der US-Arbeitsmarktbericht am frühen Nachmittag. Der DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 20.382 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,2 Prozent auf 5.028. Der Euro notiert wenig verändert bei 1,0303 Dollar, am Anleihemarkt steigen die Renditen leicht.

 

Die Prognose für die sogenannten Payrolls lautet auf 155.000 neu geschaffene Stellen im Dezember in den USA. Sollte die Zahl übertroffen werden, könnte das den Zinssenkungshoffnungen einen weiteren Dämpfer versetzen und fallende Aktien- und Anleihekurse zur Folge haben. Inzwischen wird selbst für die übernächste Zinssitzung der US-Notenbank im März nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent eine Zinssenkung erwartet. Für das Treffen am 29. Januar wird sie praktisch ausgeschlossen.

 

Ab der kommenden Woche dürfte dann die allmählich beginnende Quartalsberichtssaison für frische Impulse sorgen. Den Start machen US-Banken am Mittwoch.

 

Airbus nach Auslieferungszahlen fest

Airbus gewinnen 1,2 Prozent. Am Vorabend gemeldete Auslieferungszahlen kommen gut an. Im Dezember lieferte Airbus 123 Maschinen aus, im Gesamtjahr 766 und damit etwas weniger als geplant. Gerade die Auslieferungen im Dezember sehen die Analysten von RBC Capital Markets aber als guten Vorboten für die Finanzkennziffern zum vierten Quartal. Der Konsens habe nur 755 Auslieferungen erwartet.

 

Hannover Rück verlieren 0,1 Prozent, Munich Re geben um 0,4 Prozent nach und in Zürich verbilligen sich Swiss Re um 0,6 Prozent. Zurich Insurance geben um 1,3 Prozent nach, Axa um 0,8 und Allianz um 0,6 Prozent. Die Aktien aus der Versicherungsbranche stehen mit Blick auf die verheerenden Brände in Los Angeles aktuell stärker im Fokus. Die Analysten von Berenberg gehen allerdings zumindest bislang davon aus, dass sich die Belastungen für die Branche in Grenzen halten werden.

 

Autoaktien geben Gas - Traton & Co aber schwach

Fest im Markt liegen Autoaktien, der Stoxx-Branchenindex gewinnt 1,8 Prozent. Mercedes-Benz machen nach Vorlage der Absatzzahlen für das vierte Quartal einen Satz um 4,5 Prozent. Die Zahlen werden als wenig überraschend bezeichnet. Die Trends hätten sich schon zuvor im Jahresverlauf klar abgezeichnet. VW verteuern sich um 2 und BMW um 2,3 Prozent.

 

Leicht gesenkte Kursziele von Jefferies und Morgan Stanley machen Händler für das Minus von 6 Prozent bei Traton verantwortlich. Konjunktursensible Aktien seien zudem im Moment nicht erste Wahl. Der sogenannte Pre-Close-Call vom Vortag bei Traton sei ansonsten im erwartbaren Rahmen verlaufen. Jefferies hebt sogar einen optimistischen Ton mit Blick auf Nordamerika hervor. Daimler Truck liegen 1,6 Prozent im Minus, Iveco geben in Mailand um knapp 3 Prozent nach.

 

Für die Aktie der Deutschen Telekom geht es um 1,5 Prozent nach oben. Nach dem Rücksetzer der vergangenen Wochen sehen die Analysten der UBS eine attraktive Einstiegsmöglichkeit, um vom US-Engagement des Unternehmens zu profitieren, das für mehr als zwei Drittel des operativen Ergebnisses stehe und ein defensives Gewinnwachstum von 11 Prozent im Jahr biete. Sie empfehlen die Aktie nun zum Kauf, nachdem sie zuletzt mit "Neutral" eingestuft wurde.

 

Ubisoft kommt nicht aus der Misere, der Kurs rutscht um gut 5,4 Prozent ab. Der Spielehersteller verschiebt den Start "Assasins Creed" erneut - von Februar in den März - dazu haben zum Quartalsende Dezember die Nettobuchungen die Erwartungen verfehlt. Ubisoft will sich nun strategisch umbauen und will dazu externe Berater engagieren.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(10.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind wenig verändert in den Handel am Freitag gestartet. Vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am frühen Nachmittag dürften die Anleger kaum neuen Positionen eingehen. Der DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 20.344 Punkte, der Euro-Stoxx-50 liegt wenig verändert bei 5.021. Der Euro notiert wenig verändert bei 1,0303 Dollar, am Anleihemarkt steigen die Renditen leicht.

 

Die Prognose lautet auf 155.000 neu geschaffene Stellen im Dezember in den USA. Sollte die Zahl übertroffen werden, könnte das den Zinssenkungshoffnungen einen weiteren Dämpfer versetzen und fallende Aktien- und Anleihekurse zur Folge haben. Inzwischen wird selbst für die übernächste Zinssitzung der US-Notenbank im März nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent eine Zinssenkung erwartet. Für das Treffen am 29. Januar wird sie praktisch ausgeschlossen.

 

Airbus nach Auslieferungszahlen fest

Airbus gewinnen 1,5 Prozent. Die am Vorabend gemeldeten Auslieferungszahlen kommen im Markt positiv an. Im Dezember lieferte Airbus 123 Maschinen aus, im Gesamtjahr 766 und damit etwas weniger als geplant. Gerade die Auslieferungen im Dezember sehen die Analysten von RBC Capital Markets aber als guten Vorboten für die Zahlen zum vierten Quartal. Der Konsens habe nur 755 Auslieferungen erwartet.

 

Hannover Rück steigen um 0,9 Prozent, nachdem Exane BNP die Aktie auf "Outperform" erhöht hat. Munich Re geben derweil um 0,2 Prozent nach. Hier haben die Analysten das Kursziel angehoben und ihre Bewertung "Outperform" bestätigt. Aktien aus der Versicherungsbranche stehen mit Blick auf die verheerenden Brände in Los Angeles aktuell stärker im Fokus. Die Analysten von Berenberg gehen allerdings zumindest bislang davon aus, dass sich die Belastungen für die Branche in Grenzen halten werden. Swiss Re tendieren knapp behauptet.

 

Datagroup geben um 3,2 Prozent nach. Das Unternehmen will die geplante Abspaltung der Konzerntochter Almato nicht weiterverfolgen. Es sei nicht sicher, ob Abspaltung und Börsengang "mit ausreichender Sicherheit" eine höhere Bewertung realisieren könnten, so die Erklärung von Datagroup.

 

Ubisoft kommt nicht aus der Misere, der Kurs rutscht um gut 7 Prozent ab. Der Spielehersteller verschiebt den Start "Assasins Creed" erneut - von Februar in den März - dazu haben zum Quartalsende Dezember die Nettobuchungen die Erwartungen verfehlt. Ubisoft will sich nun strategisch umbauen und will dazu externe Berater engagieren.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(09.01.2025)

 

DOW JONES--Etwas fester ist der schweizerische Aktienmarkt am Donnerstag aus dem Handel gegangen. Da die US-Aktienmärkte wegen des Gedenktags für den verstorbenen ehemaligen Präsidenten Jimmy Carter geschlossen waren, fehlten Impulse von der Wall Street. Auch vor den vielbeachteten US-Arbeitsmarktdaten am Freitag hätten die Anleger vorsichtig agiert, hieß es.

 

Der SMI gewann 0,4 Prozent auf 11.927 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und zehn -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 19,11 (zuvor: 20,04) Millionen Aktien.

 

Angeführt wurde der SMI von UBS, die um 2,9 Prozent stiegen. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge steht die Bank kurz vor einem Vergleich mit den US-Justizbehörden wegen Vorwürfen gegen die 2023 von der UBS übernommene Credit Suisse. Diese hatte Kunden in den USA dabei geholfen, Steuern zu hinterziehen. Die Credit Suisse hatte dem Justizministerium zugesagt, Informationen über die aufgelösten Konten und den Verbleib der Gelder zu liefern, dies aber nicht getan.

 

Roche (+1,8%) profitierten davon, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA den Objektträgerscanner Ventana DP 600 zugelassen hat.

 

Die Hochstufung auf "Overweight" durch Barclays verhalf Partners Group zu einem Plus von 2,4 Prozent.

Nach Veröffentlichung vorläufiger Umsatzdaten schlossen Sika 0,4 Prozent im Minus.

 

Schwächster Wert im SMI waren Kühne + Nagel, deren Kurs im Einklang mit anderen Containerreedereien um 2,1 Prozent fiel. Ursächlich war, dass ein Streik der US-Dockarbeiter abgewendet worden war. Im Fall eines Streiks wäre die Nachfrage gestiegen und damit auch die Frachtraten, erklärten Marktbeobachter.

 

Unter den Nebenwerten legten die Aktien von Tecan um 4,9 Prozent zu, nachdem der Laborausrüster seine im Herbst gesenkte Umsatzprognose vorläufigen Zahlen zufolge erfüllt hatte. Ermutigende Zahlen des deutschen Konkurrenten Redcare verhalfen Docmorris zu einem Plus von 2,5 Prozent.

 

Ein negativer Analystenkommentar drückte den Kurs von VAT um 5,9 Prozent. Jefferies hatte die Titel auf "Hold" von "Buy" abgestuft. Nach der Abstufung auf "Underperform" durch RBC verbilligten sich Swatch um 3 Prozent.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(09.01.2025)

 

DOW JONES--Kaum bewegt präsentieren sich die europäischen Aktienmärkte am Donnerstagmittag. Der DAX notiert 0,1 Prozent tiefer bei 20.305 Zählern, der Euro-Stoxx-50 gewinnt leicht um 0,1 Prozent auf 5.001 Punkte. Der Handel verläuft in ruhigen Bahnen, auch weil an der Wall Street wegen des Gedenkens an den verstorbenen Ex-Präsidenten Jimmy Carter der Aktienhandel pausiert. Ob sich der designierte US-Präsident Donald Trump an diesem Trauertag mit verbalen Attacken zurückhält, die jüngst die Aktienmärkte bewegten, bleibt abzuwarten.

 

Am Freitag steht dann der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember auf der Agenda. Auch mit Blick auf diesen vermeintlich wichtigsten Termin herrscht Zurückhaltung. Inflations- und Konjunktursorgen sowie eine nachlassende Zinssenkungsfantasie haben laut den Marktstrategen der Helaba jüngst die Stimmung am Aktienmarkt getrübt. Für Verunsicherung sorgte am Vortag dann noch, dass Donald Trump möglicherweise per Notverordnungen seine Zollpläne durchsetzen will.

 

"Die Märkte scheinen vor Trumps Amtseinführung ein wenig unruhig zu werden, wobei der Ausverkauf von Staatsanleihen andauert so Pepperston-Marktstratege Michael Brown. Die Renditen der 10- und 30-jährigen Anleihen erreichten am Vortag die höchsten Stände seit 2008 beziehungsweise 1998. Dreißigjährige Bonds rentieren inzwischen bei fast 5 Prozent. Und während in Europa in diesem Jahr mit vier Zinssenkungen um je 25 Basispunkte gerechnet wird, sind es in den USA nur noch anderthalb.

 

Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der Dezember-Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed beinhaltete derweil wenig Neues und bestätigte die bereits avisierte langsamere Vorgehensweise bei Zinssenkungen.

 

Kein Streik der US-Dockarbeiter - Reedereiaktien fallen

Aktien von Containerreedereien stehen stark unter Druck, nachdem US-Dockarbeiter und Schifffahrtsunternehmen eine vorläufige Einigung erzielt und damit einen Streik an großen Häfen abgewendet haben. Ein Streik hätte zu einer erhöhten Nachfrage nach Platz auf Containerschiffen geführt und in der Folge die Frachtraten erhöht. Die Analysten von Jefferies betonen, dass die Frachtraten kürzlich gestiegen seien, weil Einzelhändler ihre Lagerbestände angesichts der Unsicherheit über Zölle und mögliche Hafenstreiks aufgestockt hätten. "Das Angebot/Nachfrage-Gleichgewicht bleibt stabil, aber eine Schwächephase könnte später in diesem Jahr kommen", so die Analysten. A.P. Moller-Maersk fallen um 5,9 Prozent und Hapag-Lloyd um 6,3 Prozent. Kühne + Nagel geben um 3,0 Prozent nach.

 

Am Ende bei den Branchen rangieren Einzelhandelsaktien (-1,8%), was insbesondere hohen Kursverlusten bei britischen Einzelhändlern geschuldet ist. Unter anderem knicken B&M um 12,4 Prozent ein. Das Kerngeschäft in Großbritannien laufe schlecht, heißt es dazu von Shore Capital. Kingfisher fallen um 2,6 Prozent und Next um je 2,7 Prozent. Marks & Spencer geben 7,1 Prozent ab, Tesco 1,9 Prozent.

 

Um 3,6 Prozent nach oben geht es für Redcare Pharmacy. Der Umsatz im vierten Quartal 2024 habe 1 Prozent über den Prognosen gelegen, heißt es von den Metzler-Analysten zu ersten Zahlen der Online-Apotheke. Der Umsatz nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel habe sich zwar um 22 Prozent erhöht, was aber leicht unter der Konsensschätzung von 24 Prozent liege. Zum Jahresende zählte der MDAX-Konzern 12,5 Millionen aktive Kunden, entsprechend einem Plus von 1,7 Millionen. Mit 600.000 Kunden entfiel dabei der größte Zuwachs auf das Schlussquartal. Die Aktie des Wettbewerbers DocMorris gewinnt 7,1 Prozent.

 

Formycon legen um 1,3 Prozent zu. Positiv wirken die Aufnahme der Aktie in den TecDAX und die Zulassung eines Biosimilars in Kanada. "Seltsam" sei derweil bei den am Vorabend mitgeteilten Indexänderungen, dass About You (unverändert) in den SDAX aufgenommen würden, heißt es im Handel. Die Aktie werde nämlich definitiv wieder aus dem Index genommen, weil das Unternehmen gerade von Zalando (-2,3%) gekauft werde. Auslöser der Indexänderungen ist, dass Nexus (+0,7%) per 13. Januar aus dem SDAX und dem TecDAX genommen werden, weil auch dieses Unternehmen übernommen wurde und der Streubesitz unter 10 Prozent gefallen ist.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(09.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte treten am Donnerstag wie erwartet auf der Stelle. Der DAX notiert 0,2 Prozent tiefer bei 20.286 Zählern, der Euro-Stoxx-50 kommt leicht auf 4.986 Punkte zurück. Der Handel verläuft bisher in ruhigen Bahnen, auch weil an der Wall Street wegen des Gedenkens an den verstorbenen Ex-Präsidenten Jimmy Carter der Aktienhandel pausiert. Ob sich der designierte US-Präsident Donald Trump an diesem Trauertag mit verbalen Attacken zurückhält, die jüngst die Aktienmärkte bewegten, bleibt abzuwarten.

 

Am Freitag steht dann der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember auf der Agenda. Auch mit Blick auf diesen vermeintlich wichtigsten Termin herrscht Zurückhaltung.

 

Inflations- und Konjunktursorgen sowie eine nachlassende Zinssenkungsfantasie haben laut den Marktstrategen der Helaba jüngst die Stimmung am Aktienmarkt getrübt. Für Verunsicherung sorgte am Vortag dann noch, dass Donald Trump möglicherweise per Notverordnungen seine Zollpläne durchsetzen will.

 

"Die Märkte scheinen im Vorfeld von Trumps bevorstehender Amtseinführung ein wenig unruhig zu werden, wobei der Ausverkauf von Staatsanleihen anhält", so Pepperston-Marktstrategen Michael Brown. Die Renditen der 10- und 30-jährigen Anleihen erreichten am Vortag die höchsten Stände seit 2008 beziehungsweise 1998. Dreißigjährige Bonds rentieren inzwischen mit rund 5 Prozent. Und während in Europa in diesem Jahr mit vier Zinssenkungen um je 25 Basispunkte gerechnet wird, sind es in den USA nur noch anderthalb.

 

Das am Vorabend veröffentlichten Protokoll der Dezember-Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed beinhaltete derweil wenig Neues und bestätigte die bereits avisierte langsamere Vorgehensweise bei Zinssenkungen.

 

US-Sanktionen gegen China mit Nebenwirkungen

Stark unter Druck stehen Aktien von Containerschiffern. Hier verschlechtert sich die Stimmung, weil die USA ihre feindselige Haltung gegenüber chinesischen Unternehmen verstärken und zuletzt den Containerreeder Cosco und den Containerhersteller CIMC auf seine Sanktionsliste gesetzt haben. In Kopenhagen verlieren Moeller Maersk 6 Prozent, Hapag-Lloyd geben im Xetra-Handel über 8 Prozent ab und Kühne & Nagel verlieren in Zürich 2,7 Prozent. Die Zölle gegen China drückten den Warenumschlag und die Sanktionen gegen Cosco erhöhten zwar die Frachtraten, insgesamt dürfte aber dennoch Druck auf die Margen entstehen, so ein Händler.

 

Der Subindex der Autoaktien verliert 1,0 Prozent. Angesichts des erneut schwächeren Ifo-Geschäftsklimaindex für die Autoindustrie gibt es weiter keine Anzeichen für einen Boden. "In den letzten Tagen hatten wir stärkere Käufe in der Branche, weil Investoren auf eine Bodenbildung und Aufholjagd in diesem Jahr gesetzt haben", meint ein Händler. Daten wie nun der Ifo sorgten daher für Ernüchterung.

 

Am Ende bei den Branchen rangieren Einzelhandelsaktien (-1,8%), was insbesondere hohen Kursverlusten bei britischen Einzelhändlern geschuldet ist. Unter anderem knicken B&M um fast 11 Prozent ein. Das Kerngeschäft in Großbritannien laufe schlecht, heißt es dazu von Shore Capital. Kingfisher und Next fallen um je 2,7 Prozent. Marks & Spencers geben 5,8 Prozent ab, Tesco 1,9 Prozent.

 

Um 3,7 Prozent nach oben geht es für Redcare Pharmacy. Der Umsatz im vierten Quartal 2024 habe 1 Prozent über den Prognosen gelegen, heißt es von den Metzler-Analysten zu ersten Zahlen der Online-Apotheke. Der Bereich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel habe sich zwar um 22 Prozent erhöht, was aber leicht unter der Konsensschätzung von 24 Prozent liege. Zum Jahresende zählte der MDAX-Konzern 12,5 Millionen aktive Kunden, entsprechend einem Plus von 1,7 Millionen. Mit 600.000 Kunden entfiel dabei der größte Zuwachs auf das Schlussquartal. Die Aktie des Wettbewerbers DocMorris gewinnt 2,9 Prozent.

 

Formycon legen um 0,2 Prozent zu. Nur leicht positiv wirken die Aufnahme der Aktie in den TecDAX und die die Zulassung eines Biosimilars in Kanada. "Seltsam" sei derweil bei den am Vorabend mitgeteilten Indexänderungen, dass About You (unverändert) in den SDAX aufgenommen würden, heißt es im Handel. Die Aktie werde nämlich definitiv wieder aus dem Index genommen, weil das Unternehmen gerade von Zalando (-0,4%) gekauft werde. Auslöser der Indexänderungen ist, dass Nexus (+0,3%) per 13. Januar aus dem SDAX und dem TecDAX genommen werden, weil auch sie übernommen wurden und der Streubesitz unter 10 Prozent fiel.

 

Quelle: stock3.com

 

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Märkte USA

(08.01.2025)

 

DOW JONES--Wenig verändert hat sich die Wall Street zur Wochenmitte präsentiert. Neben den zuletzt gestiegenen Rentenrenditen verunsicherte vor allem der designierte US-Präsident Donald Trump. Nach zuletzt widersprüchlichen Schlagzeilen zur Zollpolitik verschreckte nun ein Bericht, wonach Trump die Einführung neuer Importzölle per Notstandsdekret mit Verweis auf die Nationale Sicherheit in Erwägung ziehe. Damit drohen neue Zölle prinzipiell ab dem ersten Tag der Amtseinführung. Der Dow-Jones-Index gewann 0,3 Prozent auf 42.635 Punkte, der S&P-500 stieg um 0,2 Prozent - der Nasdaq-Composite notierte 0,1 Prozent im Minus. An der Nyse gab es nach ersten Angaben 1.194 (Dienstag 933) Kursgewinner, 1.594 (1.881) -verlierer und 52 (34) unveränderte Aktien.

 

Mit dem am Abend veröffentlichten Fed-Protokoll der Dezember-Sitzung nahm die Zinsdebatte zunächst nicht wieder Fahrt auf, das könnte sich aber mit dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag ändern. "Die Fed hatte bereits davor gewarnt, dass es in diesem Jahr wahrscheinlich nur zwei Senkungen geben wird, während im September noch vier prognostiziert worden waren, aber es gibt Spekulationen, dass dies auf nur eine reduziert werden könnte, wenn der Preisdruck anhält", so die Analysten von Hargreaves Lansdown. Das Fed-Sitzungsprotokoll untermauerte das langsamere Tempo im anstehenden Zinssenkungszyklus, brachte aber kaum neue Erkenntnisse. Die Fed-Vertreter sahen Risiken einer höher als erwartet ausfallenden Inflation - teilweise aufgrund potenzieller Zölle durch den designierten Präsidenten Donald Trump. Auf der Januar-Sitzung dürften die Zinsen stabil gehalten werden.

 

Die Sorge vor einem weniger aggressiven Zinssenkungszyklus lud nicht zu Käufen am Aktienmarkt ein, zumal dieser am Donnerstag wegen des Gedenkens an den verstorbenen Ex-Präsidenten Jimmy Carter geschlossen bleibt.

 

Die Daten des Tages zeigten keinen klaren Trend auf und führten daher kaum zu neuen Erkenntnissen in der Zinsdebatte. Die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft war im Dezember etwas schwächer gestiegen als erwartet, wie aus dem ADP-Arbeitsmarktbericht hervorging. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung nahm entgegen den Erwartungen aber nicht zu.

 

Nach dem jüngsten Anstieg kamen die Rentenrenditen nun zurück, nachdem die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen erstmals seit Frühling über die Marke von 4,7 Prozent gesprungen war. Die Verunsicherung am Markt habe dann zu leichtem Kaufinteresse bei Rentenpapieren geführt, hieß es.

 

Dollar sehr fest

Der Dollar setzte seine jüngste Aufwärtsbewegung fort: der Dollar-Index kletterte um 0,5 Prozent - befeuert von Spekulationen auf ein falkenhaftes Sitzungsprotokoll der US-Notenbank nach zuletzt starken Konjunkturdaten. Da sich die Spekulationen bewahrheiteten, verteidigte der Greenback seine Aufschläge im Nachklapp auf das Protokoll.

Die Ölpreise drehten ins Minus, obwohl sich die Rohöllagerbestände in den USA auf Wochensicht verringert hatten.

 

Als Belastung für die Erdölpreise machten Händler den überraschend drastischen Anstieg der Benzinbestände aus.

 

Offenbar hatten Raffinerien verstärkt Öl nachgefragt, um Kraftstoffe zu produzieren, für die es aber dann keine entsprechende Nachfrage gab. Außerdem belastete der feste Dollar. "Das Bild bleibt unklar, da die bevorstehende Trump-Präsidentschaft scharfe Kontraste in der Handelspolitik, Geopolitik und den Konjunkturplänen einführt", sagte Marktanalyst Fawad Razaqzada von StoneX. Er sprach von einem eher bärischen Ausblick für Rohöl.

Der Goldpreis legte indes um 0,5 Prozent zu - auch hier sprachen Marktteilnehmer von einem steigenden Bedürfnis nach vermeintlicher Sicherheit. Trump hatte zuletzt Ansprüche auf den Panama-Kanal, Grönland und sogar Kanada geäußert.

 

Chipwerte mit Abgaben

Nach den starken Foxconn-Zahlen kam ein Stimmungsdämpfer für den Technologiesektor von Samsung. Der Konzern rechnete weiterhin mit einem schleppenden Wachstum der Quartalsgewinne. Im Schlussquartal hatten die Gewinne die Markterwartungen deutlich verfehlt. Samsung räumte ein, dass das Kerngeschäft mit Speicherchips und Smartphones schwach geblieben sei. Die Aktien von Intel verloren 0,6 Prozent - Micron Technology und Advanced Micro Devices (AMD) büßten 2,5 bzw. 4,3 Prozent ein. AMD waren zudem von der HSBC abgestuft wurden.

 

Die Exxon-Aktie verlor 1,7 Prozent. Der Ölkonzern erwartet, dass die gesunkenen Ölpreise die Gewinne im vierten Quartal belasten werden. Goodyear Tire & Rubber (-1,2%) plant den Verkauf ihrer Marke Dunlop an das japanische Unternehmen Sumitomo Rubber Industries für rund 700 Millionen Dollar.

 

Titel von Anbietern im Bereich Quantenrechnern brachen ein: D-Wave Quantum um 36,1 Prozent, Quantum Computing um 43,3 Prozent und Rigetti Computing um 45,4 Prozent. Laut Nvidia sind "sehr nützliche" Quantencomputer erst in 15 bis 30 Jahren realisierbar.

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(08.01.2025)

 

Zur Wochenmitte deutet sich an der Wall Street eine etwas festere Tendenz zur Eröffnung an. Damit könnte es nach den Vortagesabgaben zu einer leichten Erholung kommen. Der Future auf den S&P-500 legt aktuell um 0,3 Prozent zu. Jedoch dürfte Zurückhaltung dominieren. Einerseits findet am Donnerstag wegen des Gedenkens an den verstorbenen Ex-Präsidenten Jimmy Carter an den US-Börsen kein Handel und am US-Rentenmarkt nur eine verkürzte Sitzung bis 20:00 Uhr MEZ statt. Andererseits dürften die Anleger vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht für Dezember am Freitag ihr Pulver trocken halten. Dieser könnte einen weiteren Hinweis auf den künftigen Zinskurs der US-Notenbank liefern.

 

Am Vortag hatten der unerwartete Anstieg der offenen Stellen und der andauernde Inflationsdruck die Erwartungen der Investoren bestärkt, dass die Fed eine mögliche Zinssenkung im Jahr 2025 vorsichtig angehen wird. Vor diesem Hintergrund wird auf Aussagen von Fed-Gouverneur Christopher Waller und das Fed-Protokoll der Dezember-Sitzung am Abend geschaut.

 

Indikationen für den US-Arbeitsmarktbericht könnten die vorbörslich anstehenden ADP-Arbeitsmarktdaten sowie die wöchentlichen Erstanträge liefern.

 

Die Exxon-Aktie gewinnt vorbörslich 0,5 Prozent, obwohl der Ölkonzern erwartet, dass die gesunkenen Ölpreise die Gewinne im vierten Quartal belasten werden, während höhere Gaspreise für Rückenwind sorgen dürften. Exxon rechnet damit, dass die rückläufigen Preise seine Upstream-Erträge im Vergleich zum Vorquartal um 500 bis 900 Millionen US-Dollar verringern werden. Im dritten Quartal hatte Exxon 8,6 Milliarden Dollar verdient, wovon 6,2 Milliarden Dollar auf Upstream-Erträge entfielen. Der Konzern gab zudem an, dass die veränderten Gaspreise den Gewinn um bis zu 400 Millionen Dollar steigern könnten.

 

Nach den überraschend starken Foxconn-Zahlen kommt ein Stimmungsdämpfer für den Technologie-Sektor von Samsung. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem schleppenden Wachstum der Quartalsgewinne. Im Schlussquartal haben die Gewinne die Markterwartungen deutlich verfehlt, der weltgrößte Hersteller von Speicherchips und Smartphones räumte ein, dass das Kerngeschäft mit Speicherchips und Smartphones schwach blieb. Allerdings haben die Aussagen zunächst keinen negativen Einfluss auf die US-Techwerte. Die Aktien von Intel gewinnen 0,4 Prozent und Micron Technology legen um weitere 1,7 Prozent zu.

 

Amazon erholen sich von den Vortagesverlusten und legen um 0,5 Prozent zu. Amazon plant, mindestens 11 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Cloud- und KI-Infrastruktur im US-Bundesstaat Georgia zu investieren. Goodyear Tire & Rubber (+1,9%) plant den Verkauf seiner Marke Dunlop an das japanische Unternehmen Sumitomo Rubber Industries für rund 700 Millionen Dollar.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(08.01.2025)

 

DOW-JONES--Überraschend mit kleinen Kursgewinnen zeigen sich Europas Börsen am Mittwoch im Frühhandel. Der DAX steigt um 0,2 Prozent auf 20.389 Punkte, der Euro-Stoxx-50 um 0,2 Prozent auf 5.021 Zähler. Im Handel heißt es angesichts der massiven geopolitischen Unsicherheiten - unter anderem mit Blick auf die Politik des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump -, dass die Realität ausgeblendet werde, vielmehr regiere das Prinzip Hoffnung.

 

Die Talfahrt der Technologieaktien am Vortag an der Wall Street werde derweil als hauseigenes US-Problem gesehen, heißt es. Denn wie neue Konjunkturdaten am gezeigt hätten, brumme dort die Wirtschaft, was eigentlich keine weiteren Zinssenkungen durch die US-Notenbank benötige. Das habe auf die als besonders zinsreagibel geltenden Aktien gedrückt. Dazu seien diese zuletzt sehr gut gelaufen, so dass es auch Gewinnmitnahmen gegeben habe.

 

Mittlerweile werden nicht einmal mehr zwei Zinssenkungen für das Gesamtjahr 2025 durch die US-Notenbank vollständig am Zinsterminmarkt eingepreist. Die US-10-Jahresrendite liegt inzwischen bei 4,68 Prozent und damit auf dem höchsten Niveau seit April.

 

Ganz anders sieht das Bild in Europa aus, wo neuerlich schwache Wirtschaftsdaten aus Deutschland kommen. Die deutschen Auftragseingänge fielen im November um 5,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten insgesamt eine Stagnation erwartet. Immerhin stieg der Auftragseingang ohne Großaufträge aber leicht. Zugleich verringerte sich der Einzelhandelsumsatz um 0,6 Prozent, wohingegen ein Plus von 1,0 Prozent prognostiziert wurde. Die Daten unterstreichen die schwache Verfassung der deutschen Wirtschaft und sprechen für weiter sinkende Zinsen im Euroraum. Während die Tendenz am Anleihemarkt seitwärts gerichtet ist, gibt der Euro etwas nach auf 1,0319 Dollar.

 

Mit Spannung wartet der Markt bereits auf den Haupttermin der Woche, die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag.

 

Starke US-Arbeitsmarktzahlen könnten die Stimmung weiter belasten. Am Donnerstag wird an den US-Börsen wegen des Gedenkens an Jimmy Carter nicht gehandelt, lediglich am Anleihemarkt verkürzt. Am Nachmittag stehen in den USA unter anderen die ADP-Arbeitsmarktdaten und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung auf dem Kalender. Am Abend wird zudem das Protokoll der letzten Fed-Sitzung vorgestellt. Die europäischen Erzeugerpreise dürften nach den bereits vorgelegten Verbraucherpreisen am Vortag kaum eine Auswirkung haben.

 

Rally bei Teamviewer - Trump-Aussagen treiben Rüstungsaktien

Bei den Einzelwerten legen Teamviewer eine Rally von 13 Prozent nach vorläufigen Zahlen vor. Die Umsätze lagen über den Erwartungen und der hauseigenen Prognose. Besonderen Gefallen finden Anleger an der bereinigten Gewinnmarge, die operativ mindestens 44 Prozent betragen soll. Auch das Leasingunternehmen Grenke hat Zahlen vorgelegt. die im Handel als solide bezeichnet werden. Grenke steigen um 4,5 Prozent.

 

Gut in den Börsentag starten Rüstungsaktien mit Forderungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, die Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des jeweiligen BIP eines Landes zu erhöhen. Im Handel heißt es dazu, dass zwar niemand daran glaube, dass diese Zahl erreicht werde, der Trend nach oben sei aber klar vorgezeichnet. Rheinmetall steigen um 3,7, Hensoldt um 4,4, Renk um 5,2 und Leonardo um 3,2 Prozent. Für Thales geht es in Paris im 1,8 Prozent nach oben.

 

Bei den Branchen liegen erneut Finanzwerte an der Spitze. Ihr Stoxx-Subindex steigt um 1,1 Prozent, erneut dank kräftiger Gewinne von EQT und Partners Group von über 2,4 Prozent. Verlierer sind Versorgeraktien (-0,8%), wobei besonders Aktien von Windenergieunternehmen nachgeben. Auch hier wird am Markt auf die potenzielle zukünftige US-Politik als Belastungsfaktor verwiesen. Oerstedt verlieren 4,3 Prozent. Das Unternehmen ist stark in US-Windparks engagiert. Im DAX büßen Siemens Energy nach einer Abstufung durch Kepler gut 3 Prozent ein. Vestas und Nordex verlieren bis zu 3,8 Prozent.

 

Daneben sorgen Umstufungen für Bewegung. Jefferies hat Danone (-1,2%) und Nestle (+0,2%) auf "Underperform" gesenkt, Morgan Stanley Zurich Insurance (-0,9%) auf "Underweight". Patrizia geben 2 Prozent ab, nachdem Oddo BHF die Aktie auf "Underperform" gestellt hat. Im DAX fallen Beiersdorf um 1 Prozent, nachdem sie von Exane BNP auf "Neutral" gesenkt wurden.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(08.01.2025)

 

DOW JONES--Erneut uneinheitlich haben die Börsen in Ostasien und Australien zur Wochenmitte tendiert. Während die politischen Spannungen zwischen Washington und Peking die chinesischen Börsen abermals belasteten, ging es in Sydney dank Zinssenkungshoffnungen aufwärts. Deutlich im Plus zeigte sich auch die Börse in Seoul, gestützt von Kursgewinnen des Schwergewichts Samsung Electronics. Die Tokioter Börse reagierte mit leichten Abgaben auf die negativen Vorgaben der Wall Street.

 

In Schanghai erholte sich der Composite-Index im späten Handel von zeitweise deutlichen Verlusten und schloss kaum verändert. Stützend wirkte das neue Konsumprogramm der chinesischen Regierung, das den Kauf neuer Haushaltsgeräte mit Zuschüssen fördert. Unter den Aktien der Hersteller solcher Geräte stiegen Midea, Haier und Gree Electric Appliances um bis zu 3,5 Prozent. Der Markt war zuvor unter Druck geraten, nachdem die USA Berichten widersprochen hatten, wonach die geplanten höheren Zölle der neuen US-Regierung unter Donald Trump weniger drastisch ausfallen könnten als bislang angenommen.

 

Der Hang-Seng-Index in Hongkong lag im späten Handel 0,9 Prozent im Minus. Technologiewerte wurden verkauft, nachdem mit Enttäuschung aufgenommene Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang die Nvidia-Aktie auf Talfahrt geschickt hatten. Tencent standen weiter unter Druck und verloren 2,2 Prozent. Sie hatten schon am Vortag kräftig nachgegeben, nachdem die USA Tencent und andere chinesische Unternehmen wegen mutmaßlicher Verbindungen zum chinesischen Militär auf die "Blacklist" gesetzt hatten.

 

In Seoul stieg der Kospi um 1,2 Prozent. Samsung Electronics verbesserten sich um 3,4 Prozent, obwohl der Chipgigant mit den vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal und dem Ausblick die hochgesteckten Erwartungen des Marktes verfehlt hat. Stützend wirkten Aussagen des CEO von Nividia, Jensen Huang, auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas. Huang zeigte sich zuversichtlich, dass Samsung die technischen Herausforderungen an die neue Generation von High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM) meistern werde. Diese kommen auch in den KI-Systemen zum Einsatz.

 

Unbeeindruckt von einem schwachen Ausblick zeigte sich auch die Aktie von LG Electronics, die um 1,4 Prozent stieg. Das Unternehmen erwartet eine Halbierung seines Gewinns im vierten Quartal. Anleger hätten hier wohl auf den geplanten Börsengang des indischen Tochterunternehmens gesetzt, hieß es. Das IPO könnte den Wert der Muttergesellschaft kräftig steigern, hatten Analysten schon nach Bekanntwerden der Pläne im Dezember vermutet.

 

Etwas leichter zeigte sich der japanische Aktienmarkt. Der Nikkei-225-Index sank um 0,3 Prozent auf 39.981 Punkte. Anleger trennten sich von Aktien des Elektroniksektors, die am Vortag zugelegt hatten. Unter anderem verloren Renesas 2,4 Prozent und Omron 3,9 Prozent. Sumitomo Rubber stiegen um 1,2 Prozent. Das Unternehmen kauft die Marke Dunlop des US-Reifenherstellers Goodyear für 700 Millionen Dollar.

 

In Sydney stieg der S&P/ASX-200 um 0,8 Prozent. Daten zu den australischen Verbraucherpreisen hätten Hoffnung auf Zinssenkungen der australischen Notenbank geweckt, hieß es aus dem Handel. Die Inflation war im November zwar in der Gesamtrate stärker gestiegen als erwartet, auf bereinigter Basis aber niedriger als im Oktober. Der australische Dollar gab in Reaktion auf die Preisdaten aber nur zwischenzeitlich etwas nach.

Quelle: stock3.com

 

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Märkte USA

(07.01.2025)

 

DOW JONES--Angeführt von Verlusten im Technologiesektor dominieren an der Wall Street am Dienstag Abgaben. Die Technologietitel hatten am Vortag das Tableau der Gewinner angeführt und schalten nun in den Rückwärtsgang. Der Dow-Jones-Index gibt gegen Mittag US-Ostküstenzeit um 0,1 Prozent auf 42.645 Punkte nach, S&P-500 und der technologielastige Nasdaq-Composite fallen um 0,7 bzw. 1,5 Prozent.

 

Im Handel ist von Verunsicherung wegen der jüngst widersprüchlichen Schlagzeilen zur Zollpolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump die Rede. "Es passiert viel mit der bevorstehenden Machtübernahme der Trump-Administration", urteilt Rentenstratege Andrew Brenner von NatAlliance Securities. Und am Freitag dürfte die Zinsdebatte mit den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten wieder Fahrt aufnehmen. Die US-Notenbank kann es sich nach Aussage von Fed-Gouverneurin Lisa Cook leisten, in den kommenden Monaten bei Zinssenkungen einen vorsichtigen Ansatz zu verfolgen, auch wenn weitere Senkungen letztendlich wahrscheinlich erforderlich sein würden.

 

Die aktuellen Daten sprechen zudem nicht unmittelbar für weitere Zinssenkungen: Denn die Aktivität im Dienstleistungssektor der USA ist im Dezember stärker als erwartet gestiegen. Darüber hinaus ist die Zahl der offenen Stellen in den USA im November etwas höher als erwartet ausgefallen. Die Handelsbilanz für November lag im Rahmen der Erwartungen.

 

Dollar stabilisiert

Der Dollar stabilisiert sich nach seinen Vortagesverlusten, der Dollar-Index gewinnt 0,1 Prozent. Die positiven Konjunkturdaten stützen etwas. Denn die positiven Konjunktursignale schmälern für die US-Notenbank die Spielräume für Leitzinssenkungen. Dass der Dollar die Verluste nicht aufhole, deute wahrscheinlich auf eine Anpassung der Positionierung nach der dreimonatigen Rally hin, mutmaßt Analyst Chris Turner von ING.

 

Am Rentenmarkt hieven sinkende Notierungen die Renditen nach oben. Die positiven Konjunktursignale sprächen nicht für aggressive Zinssenkungen, heißt es im Handel.

 

Für die Ölpreise geht es leicht nach oben. Nach dem Rücksetzer der Vortages setzen die Erdölpreise ihre jüngste Gewinnserie damit wieder fort. Auch hier verweisen Marktakteure auf die positiven Daten, die auf eine anziehende Nachfrage hindeuten könnten.

 

Auch der Goldpreis legt zu, da China seine Goldreserven den zweiten Monat in Folge aufgestockt hat. Die Goldreserven der People's Bank of China seien im Dezember auf 73,3 Millionen Unzen gestiegen gegenüber 73 Millionen Unzen im November, so die Analysten von SP Angel. Die Notenbank hatte mit Käufen in den sechs Monaten bis November pausiert. Die Wiederaufnahme sei ein ermutigendes Zeichen für das Edelmetall, so die Analysten.

 

Chip-Werte drehen ins Minus

Unter den Einzelwerten geht es für die Nvidia-Aktie nach den kräftigen Vortagesgewinnen nun um 5 Prozent talwärts. Händler sprechen angesichts des negativen Börsenumfelds am Dienstag für Technologietitel von Gewinnmitnahmen. Nvidia-CEO Jensen Huang hat auf der Unterhaltungselektronikmesse CES die Fortschritte des Konzerns in den Bereichen KI, selbstfahrende Autos und Robotik dargelegt. Allerdings seien die Aussagen zum Teil wenig überraschend ausgefallen, heißt es. Der Halbleitersektor im S&P-500 verliert 3,4 Prozent.

 

Die Microsoft-Aktie zeigt sich mit einem Abschlag von 0,7 Prozent. Der Konzern will in den nächsten zwei Jahren 3 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner Cloud- und KI-Infrastruktur in Indien investieren. Microsoft plant, in ihrem laufenden Geschäftsjahr per Ende Juni 2025 insgesamt 80 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren zu investieren, wie Microsoft-Präsident Brad Smith am vergangenen Freitag in einem Blogbeitrag schrieb.

 

Mit Aufschlägen zeigen sich die Aktien von Impfstoffherstellern. Hintergrund dürfte die Nachricht sein, dass ein Patient in den USA an dem H5N1-Vogelgrippevirus gestorben ist. Wie die Gesundheitsbehörden mitteilten, war der Patient über 65 Jahre alt und gesundheitlich vorbelastet. Die Aktien von Biontech steigen um 6,2 Prozent und Curevac erhöhen sich um 4,1 Prozent - Pfizer um 1,6 Prozent und Moderna um 10,8 Prozent.

 

Dagegen geht es für die Tesla-Aktie um 4,2 Prozent nach unten. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat rund 2,6 Millionen Tesla-Fahrzeuge wegen Unfällen bei einer autonomen Fahrfunktion ins Visier genommen.

 

Aurora Innovation haussieren um knapp 37 Prozent, der Anbieter von Technologie zum Autonomen Fahren kooperiert mit Nvidia im Nutzfahrzeugbereich. Getty Images schießen um 23,9 Prozent empor, die Gesellschaft fusioniert mit Shutterstock, die um 20,2 Prozent zulegen. Inari Medical ziehen um 22,1 Prozent an - Stryker (-1,6%) übernimmt den Medizintechniker.

Quelle: stock3.com

Märkte Schweiz

(07.01.2025)

 

DOW JONES--War der schweizerische Aktienmarkt am Vortag den europäischen Pendants hinterhergehinkt, marschierte er am Dienstag vorneweg. Dafür waren in erster Linie die defensiven Schwergewichte verantwortlich, worin Händler eine gewisse Verunsicherung wegen den jüngst widersprüchlichen Schlagzeilen zur Zollpolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump sahen. Roche (+2,7%), Nestle (+1,2&) und Novartis (+1,6) legten deutlich zu. Der SMI gewann 1,2 Prozent auf 11.831 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursgewinner und fünf -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 20,72 (zuvor: 21,85) Millionen Aktien.

 

Eine gesunkene Inflation in der Schweiz im Dezember ließ der Schweizerischen Notenbank mehr Spielraum für potenzielle Leitzinssenkungen. In der Folge geriet der Franken etwas unter Druck und markierte zum Euro ein Mehrmonatstief.

 

Gesucht waren indes europaweit Finanzwerte. Ein Treiber war hier eine Hochstufung der UBS von Partners Group auf "Kaufen". Die UBS begründet ihren Schritt beim Finanzdienstleister mit ihrer über dem Konsens liegenden Gewinnprognosen. Partner Group kletterten um 0,6 Prozent, nachdem der Aufschlag im Tageshoch deutlich höher ausgefallen war. Julius Bär verkauft ihr brasilianisches Vermögensverwaltungsgeschäft an Banco BTG Pactual. Der Verkaufspreis liegt bei 615 Millionen brasilianischen Real. Wie die Privatbankengruppe weiter mitteilte, wird die Transaktion voraussichtlich rund 30 Basispunkte zur Common Equity Tier 1 Ratio, einem Maß für die Kapitalstärke, beitragen. Der Kurs stieg um 1,2 Prozent. UBS stiegen in diesem günstigen Branchenumfeld um 0,8 Prozent.

 

Wie schon zum Wochenstart waren erneut Technologietitel gefragt. Der KI-Hype trug weiter, zumal es ermutigende Schlagzeilen von der Technikmesse (CES) in Las Vegas gab. Logitech zogen um weitere 2,7 Prozent an. Unter den Nebenwerten legten Kuros um 19,9 Prozent zu. Das Unternehmen hat mit Medtronic eine wichtige Vertriebskooperation vereinbart.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(07.01.2025)

 

DOW JONES--Der designierte US-Präsident Donald Trump hat am Montag an der Wall Street für Impulse und Bewegung gesorgt. Zunächst sorgten Schlagzeilen, wonach Trumps Berater nach Aussagen informierter Personen Einfuhrzölle prüften, die sich nur auf bestimmte kritische Importe beschränkten, für deutlich steigende Kurse. Doch mit dem Dementi von Trump kamen die Indizes von ihren Tageshochs zurück. Die Hoffnung, dass die Zollpolitik weniger dramatisch ausfallen werde als befürchtet, schwand im Sitzungsverlauf zumindest am Aktienmarkt mehr und mehr. "Wir glauben immer noch, dass die Geschichte der Washington Post korrekt ist, aber Trump möchte sich seine Optionen offen halten", urteilte Rentenanalyst Andrew Brenner von NatAlliance Securities.

 

Der Dow-Jones-Index drehte 0,1 Prozent auf 42.707 Punkte ins Minus, S&P-500 und der technologielastige Nasdaq-Composite legten um 0,6 bzw. 1,2 Prozent zu. An der Nyse gab es nach ersten Angaben 1.212 (Freitag 2.109) Kursgewinner, 1.600 (692) -verlierer und 35 (35) unveränderte Aktien. Vor allem bei Technologiewerten ging es deutlicher nach oben. Starke Quartalszahlen des Apple-Zulieferers Foxconn aus Taiwan hievten Chipwerte nach oben. Der US-Halbleitersektor stieg um 2,9 Prozent.

 

Die Konjunkturdaten des Tages lieferten kaum Orientierung: Die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im Dezember lebhafter als im Vormonat gezeigt, wie die Zweitlesung des von S&P Global für den Sektor ermittelte Einkaufsmanagerindex zeigte. Dagegen ist der Auftragseingang der US-Industrie im November etwas deutlicher als gedacht gesunken.

 

Dollar fällt - Ölpreise drehen ins Minus

Der Dollar zeigte sich mit deutlichen Abgaben, der Dollar-Index verlor 0,6 Prozent. Der Euro stieg im Gegenzug auf ein Einwochenhoch. Im Gegensatz zum Aktienmarkt hielt sich die Hoffnung auf eine weniger aggressive Zollpolitik Trumps am Devisenmarkt. Diese Hoffnung spreche gegen eine deutlich steigende US-Inflation, was der US-Notenbank mehr Spielraum für Zinssenkungen einräume, hieß es im Handel. Der Dollar sei in jüngster Zeit stark gestiegen, so dass Potenzial für einen kurzfristigen Rücksetzer bestehe, ergänzte Pepperstone-Stratege Michael Brown mit Blick auf den wichtigen Arbeitsmarktbericht am Freitag.

 

Am Rentenmarkt legten die Renditen zumindest am langen Ende des Marktes leicht nach den deutlichen Aufschlägen vom Freitag zu. Die gestiegenen Aktienkurse drückten etwas auf die Anleihenotierungen - mit dem Zurückkommen der Aktienkurse erholten sich die Rentennotierungen entsprechend. Während sich der Goldpreis kaum bewegte, drehten die Ölpreise nach Trumps Dementi leicht ins Minus. Sollte Trump mit den geplanten Zöllen Ernst machen, dürfte dies das globale Wachstum beeinträchtigen und damit auch die Erdölnachfrage schmälern, hieß es. Positive Daten aus China, das kalte Wetter sowie die jüngsten Preiserhöhungen in Saudi-Arabien für Kunden in Asien hatten die Erdölpreise zuvor gestützt.

 

Banken- und Halbleiterwerte gesucht

Der Bankensektor gewann 0,4 Prozent. Nach der Bekanntgabe des Rücktritts von Michael Barr als stellvertretender Chairman der US-Notenbank zuständig für die Bankenaufsicht setzten Anleger auf einen weniger strengen Nachfolger und damit auf eine laxere Bankenregulierung.

 

Im Technologiebereich gewannen Nvidia und Advanced Micro Devices (AMD) 3,4 bzw. 3,3 Prozent - Micron legten um 10,4 Prozent zu, KLA und Lam Research um 5,1 bzw. 3,8 Prozent. Auslöser waren die starken Geschäftszahlen von Foxconn für das vierte Quartal. Das Unternehmen hatte einen Rekordumsatz verbucht, was auf starke Nachfrage nach Servern für KI-Technologien zurückzuführen war. Zudem wird mit deutlichem Umsatzwachstum im ersten Quartal gerechnet.

 

Für die Aktien von U.S. Steel ging es um 8,1 Prozent nach oben. Der US-Konzern und das japanische Unternehmen Nippon Steel haben gemeinsam Klage eingereicht, um die Übernahme des US-Konzerns durch die Japaner doch zu ermöglichen. US-Präsident Joe Biden hatte die Transaktion aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagt.

 

Uber Technologies hatte mit Bank of America eine Vereinbarung über den beschleunigten Rückkauf von Aktien im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar unterzeichnet. Das Unternehmen erhöhte damit das Tempo seiner Rückkäufe. Der Kurs des Fahrtenvermittlers kletterte um 2,7 Prozent.

 

Disney legt ihren Streaming-Dienst Hulu + Live TV mit dem Sportsender FuboTV zusammen. Fubo hatte im Februar 2024 geklagt, um den Start von Venu zu verhindern, einem gemeinsamen Streamingdienst von Disneys ESPN, Warner Bros. Discovery und Fox Corp. Fubo haussierten um 251,4 Prozent, Disney büßten 0,1 Prozent ein. Nach Aktienkäufen von Berkshire Hathaway bei VeriSign legten diese um Prozent zu.

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(07.01.2025)

 

DOW JONES--Auch am Dienstag zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien uneinheitlich. Während der japanische Aktienmarkt vom nachgebenden Yen profitiert und nach dem Vortagesminus kräftig zulegt, geht es in Hongkong deutlich nach unten, nachdem die USA einige chinesische Unternehmen, darunter Tencent, wegen mutmaßlicher Verbindungen zum chinesischen Militär auf die sogenannte Blacklist gesetzt haben.

 

Der Hang-Seng-Index fällt um 2,1 Prozent. Tencent verlieren 6,8 Prozent. Die Aktie des weltgrößten Batterieherstellers und Tesla-Zulieferers Contemporary Amperex Technology (CATL) gibt in Shenzhen um 3 Prozent nach. Beide Unternehmen bestreiten, Verbindungen zum Militär zu haben. Die Analysten von Citi halten die Kursverluste für potenziell kurzlebig. Die panikartige Marktreaktion sei zwar verständlich, doch erinnern die Analysten daran, dass in der Vergangenheit Unternehmen, die auf der Liste standen, dank erfolgreicher Lobbyarbeit wieder herausgenommen wurden. Jefferies merkt an, dass der Aufnahme in die Liste nicht unbedingt Sanktionen folgen müssten. In Schanghai liegt der Composite-Index 0,5 Prozent im Minus.

 

In Tokio steigt der Nikkei-225-Index um 2,2 Prozent auf 40.166 Punkte. Der zum Dollar etwas nachgebende Yen gibt Aktien der Technologie- und Elektronikbranche Auftrieb. Diese profitieren auch von der fortgesetzten KI-getriebenen Rally ihrer US-Pendants am Montag. Tokyo Electron machen einen Satz von gut 11 Prozent, Advantest legen um gut 5 Prozent zu. Softbank Group gewinnen 2 Prozent.

 

Bescheidener fallen die Kursgewinne in Seoul aus, wo der Kospi nach dem kräftigen Anstieg vom Montag um 0,3 Prozent steigt. Hier nehmen Anleger im Chipsektor Gewinne mit. Samsung Electronics sinken um 0,4 und SK Hynix um 1,3 Prozent.

Quelle: stock3.com

 

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Märkte Schweiz

(06.01.2025)

 

DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt ist am Montag dem positiven Börsenumfeld nicht gefolgt. An den europäischen Börsen hatten Meldungen gestützt, wonach Berater des gewählten US-Präsidenten Donald Trump angeblich prüfen, ob Einfuhrzölle sich auf bestimmte kritische Importe beschränken könnten. Mit Schlagzeilen über ein Dementi Trumps verbuchten die europäischen Märkte einen Rücksetzer, von dem sich die Börsen aber schnell wieder erholten. Doch in der Schweiz war das Misstrauen ausgeprägter und die Erholung fiel im Verlauf entsprechend kraftlos aus. Der SMI gewann 0,6 Prozent auf 11.691 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursgewinner und sechs -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 21,84 (zuvor: 22,13) Millionen Aktien.

 

Keine guten Nachrichten kamen indes von Inflationsfront der Eurozone. Denn der Harmonisierte Verbraucherpreisindex in Deutschland war im Dezember deutlicher gestiegen als erwartet. Da die Daten der Europäischen Zentralbank weniger Spielraum für Zinssenkungen einräumten, legte der Euro zum Franken zu.

Gesucht waren europaweit Technologiewerte. Die Ankündigung von Microsoft, im Geschäftsjahr 2025 rund 80 Milliarden Dollar in Datenzentren investieren zu wollen, stützte. Auch positive Geschäftszahlen des Apple-Zulieferers Foxconn in Taiwan halfen dem Sektor. In der Schweiz zogen Logitech, VAT, AMS Osram, Inficon und Comet um bis zu 8,0 Prozent an.

 

In der Hoffnung auf positive Erlöskennziffern im Wochenverlauf kletterten Sika um 2,3 Prozent. Positive Konjunkturdaten aus China halfen Richemont (+3,6%) auf die Sprünge, Swatch stiegen um 1,7 Prozent. Bei Nestle (-0,9%) hielt die Kursschwäche des Vorjahres an.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(06.01.2025)

 

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist mit kräftigen Aufschlägen in die neue Woche gestartet. Der DAX gewann 1,6 Prozent auf 20.216 Punkte und schloss damit auf Tageshoch. Im Tagestief stand der Index bei 19.921 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 ging es sogar um 2,4 Prozent auf 4.987 Punkte nach oben. Am Devisenmarkt zog der Euro an auf 1,0389 Dollar. Gestützt wurde das Sentiment von Berichten, dass Berater des gewählten US-Präsidenten Donald Trump angeblich prüfen, ob Einfuhrzölle, die für alle Länder gelten sollen, sich auf bestimmte kritische Importe beschränken könnten. Trump dementierte den Bericht zwar, die Anleger haben aber offenbar Zweifel, ob Trump seine Zollpläne letztlich in der angekündigten Form wird implementieren können.

 

Deutlich stärker als erwartet gestiegene deutsche Inflationszahlen spielten in dem Umfeld keine Rolle. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex ist im Dezember in Deutschland um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, und damit deutlich stärker als die erwarteten 0,4 Prozent. In der vergangenen Woche war es bereits mit den spanischen Preisdaten kräftiger als erwartet nach oben gegangen. Das lässt nichts Positives erwarten für die am Dienstag anstehenden gesamteuropäischen Inflationsdaten.

 

Der österreichische Aktienmarkt hinkte mit einem Plus von 0,8 Prozent der gesamteuropäischen Entwicklung hinterher. Dass dort eine mögliche Regierung unter Führung der rechten FPÖ wahrscheinlicher geworden ist, sorgte möglicherweise für Zurückhaltung.

 

Technologiewerte gesucht - Microsoft investiert Milliarden

Für den Technologie-Sektor ging es 3,9 Prozent nach oben. Hier stützte die Ankündigung von Microsoft, im Geschäftsjahr 2025 rund 80 Milliarden Dollar in Datencenter investieren zu wollen. Der Stimmung zuträglich war auch, dass der Apple-Zulieferer Foxconn gute Zahlen vorgelegt hat. Der taiwanische Auftragsfertiger verzeichnete in fast allen wichtigen Segmenten ein Umsatzwachstum, das von der Nachfrage nach KI-Servern angetrieben wurde. Zudem startet die Technologiemesse CES in Las Vegas. Der Chef des KI-Flaggschiffs Nvidia, Jensen Huang, wird dort bereits am Berichtstag der Hauptredner sein.

 

Im DAX sprangen Infineon um 7,3 Prozent nach oben, für ASML ging es in Amsterdam um 8,7 Prozent höher. Auch STMicro verteuerten sich um 7,9 Prozent. Bei den deutschen Nebenwerten lagen Süss Microtec (+5,6%), Elmos (+9,8%) und Aixtron (+3,3%) sehr fest.

 

Bei den Autoaktien (+2,8%) setze der Markt auf eine Aufholjagd, nachdem sie die Verlierer des Vorjahres waren, hieß es. Für VW ging es um 3,1 Prozent nach oben. Hier stützte zusätzlich, dass der Wolfsburger Konzern gemeinsam mit der chinesischen Beteiligung XPeng ein Schnellladenetz für E-Autos aufbauen will. BMW gewannen 4,4 Prozent und Daimler Truck 5,8 Prozent. Auch Zulieferaktien wie Continental (+3,8%) entwickelten sich stark.

 

Verkauft wurden Rüstungsaktien mit Gewinnmitnahmen. In Deutschland fielen Rheinmetall (-1,5%) und Hensoldt (-0,2%), in Italien Leonardo um 0,7 Prozent, in London gaben BAE Systems um 0,7 Prozent nach. Tagesverlierer bei den Branchen waren in Europa die defensiven Telekom- (-0,7%) und Versorgeraktien (-0,3%).

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(06.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte bauen die Gewinne bis Montagmittag kräftig aus. Der DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 20.153 Punkte und notiert damit klar über der Marke von 20.000, für den Euro-Stoxx-50 geht es 1,8 Prozent auf 4.960 Punkte nach oben. Auch der Euro zieht ebenfalls an und notiert mit 1,0414 Dollar wieder über der Marke von 1,0400. Klare Auslöser für den Kurssprung sind bislang nicht bekannt, allerdings sehen einige institutionelle Anleger Chancen in den gegenüber dem US-Markt deutlich günstiger bewerteten europäischen Aktien.

 

Der österreichische Aktienmarkt hinkt der gesamteuropäischen Entwicklung etwas hinterher. Dass dort eine mögliche eine Regierung unter Führung der rechten FPÖ wahrscheinlicher geworden ist, sorgt möglicherweise für Zurückhaltung.

 

Positiv für die Stimmung wirken gute Konjunkturdaten aus China. Dort ist der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor im Dezember auf 52,2 von 51,5 deutlicher in den Expansionsbereich über 50 Punkten gestiegen.

 

Zuvor zeigte allerdings bereits der staatliche Index eine ganz ähnliche Bewegung. Die revidierten Einkaufsmanagerindizes aus Europa für Dezember sind derweil im Rahmen der Erwartungen ausgefallen.

 

Die Blicke richten sich auf die am Dienstag anstehenden europäischen Verbraucherpreise für Dezember. Die Deutsche Bank hebt die Bedeutung des Datensatzes hervor angesichts der zuletzt stark gestiegenen Gaspreise bei einem zugleich fallenden Euro. Ein Warnsignal sehen die Analysten in den bereits veröffentlichten Preisdaten aus Spanien, die stärker als erwartet gestiegen seien.

 

Die Fed-Gouverneurin Adriana Kugler warnte derweil am Wochenende mit Blick auf das Inflationsziel der US-Notenbank von 2 Prozent: "Wir sind uns völlig klar darüber, dass wir das Ziel noch nicht erreicht haben".

 

Technologiewerte gesucht - Microsoft investiert Milliarden

Für Rückenwind bei den Technologieaktien (+3,3%) sorgen gute Vorgaben der Wall Street. Dort war der Halbleitersubindex des S&P-500-Index um 3 Prozent gestiegen. Zur bereits zuversichtlichen Stimmung für die Branchenwerte hatte im späten Handelsverlauf auch Microsoft beigetragen mit der Ankündigung, im Geschäftsjahr rund 80 Milliarden Dollar in Datencenter investieren zu wollen. Der Stimmung zuträglich ist auch, dass der Apple-Zulieferer Foxconn gute Zahlen vorgelegt hat. Der taiwanische Auftragsfertiger verzeichnete in fast allen wichtigen Segmenten ein Umsatzwachstum, das von der Nachfrage nach KI-Servern angetrieben wurde. Zudem startet die Technologiemesse CES in Las Vegas. Der Chef des KI-Flaggschiffs Nvidia, Jensen Huang, wird dort bereits am Berichtstag der Hauptredner sein.

 

Im DAX springen Infineon um 6,5 Prozent, für ASML geht es in Amsterdam um 5,7 Prozent höher. Auch STMicro verteuern sich um 6 Prozent. Bei den deutschen Nebenwerten liegen Süss Microtec (+6,2%), Elmos (8,2%) und Aixtron (+4,8%) sehr fest.

 

Bei den Autoaktien (+3,6%) setze der Markt auf eine Aufholjagd, nachdem sie die Verlierer des Vorjahres waren, heißt es. Für VW geht es um 3,6 Prozent nach oben. Hier stützt zusätzlich, dass VW gemeinsam mit der chinesischen Beteiligung XPeng ein Schnellladenetz für E-Autos aufbauen will.

 

Verkauft werden Rüstungsaktien. In Deutschland fallen Rheinmetall (-0,5%) und Hensoldt (-0,5%), in Italien Leonardo um 1,4 Prozent, in London geben BAE Systems 0,7 Prozent nach.

 

Im SDAX geht es für Mutares um 6,3 Prozent nach oben. Die Beteiligungsgesellschaft erwirbt vom Nutzfahrzeughersteller Iveco dessen Feuerwehrtechnik-Tochter Magirus. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. In den vergangenen Tagen hat Mutares bereits verschiedene Unternehmenskäufe bekannt gegeben.

 

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(06.01.2025)

 

DOW JONES--Etwas fester sind die europäischen Börsen am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Der DAX legt um 0,2 Prozent zu auf 19.949 Punkte, der Euro-Stoxx-50 stärker um 0,6 Prozent auf 4.900 Punkte.

 

Letzterer wird insbesondere von festen Kursen im Technologiesegment gestützt, der entsprechende Stoxx-Subindex steigt um 2,4 Prozent und ist klar der Tagessieger vor den Autotiteln (+1,2%). Schlusslicht der Branchen sind die defensiven Nahrungsmittel- und Versorgeraktien. Am österreichischen Aktienmarkt geht es im Einklang mit den Nachbarbörsen nach oben. Dass dort eine mögliche eine Regierung unter Führung der rechten FPÖ wahrscheinlicher geworden ist, sorgt zunächst für keinen Impuls.

 

Am Gesamtmarkt ist es noch ruhig. In einigen Bundesländern sind wegen des Dreikönigsfeiertags die Börsen geschlossen, ebenso in Schweden und Finnland. In der Breite ist dennoch damit zu rechnen, dass das Handelsvolumen an den Börsen langsam wieder anzieht.

 

Positiv für die Stimmung wirken gute Konjunkturdaten aus China. Dort ist der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor im Dezember auf 52,2 von 51,5 tiefer in den Expansionsbereich über 50 Punkten gestiegen. Zuvor zeigte allerdings bereits der staatliche Index eine ganz ähnliche Bewegung.

 

In Europa stehen Revisionen der Einkaufsmanagerindizes für Dezember und neue Inflationsdaten aus Deutschland auf dem Tageskalender. Der EU-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe ist mit 51,6 einen Tick besser ausgefallen als erwartet. Dazu kommt der Sentix-Konjunkturindikator, der als Vorlauf für den wichtigen Ifo-Index gesehen wird. Highlight der Woche ist der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.

 

Anleger sollten sich derweil nicht zu früh freuen, dass Inflation kein Thema mehr ist. Die Fed-Gouverneurin Adriana Kugler betonte am Wochenende mit Blick auf das Inflationsziel der US-Notenbank von 2 Prozent: "Wir sind uns völlig klar darüber, dass wir das Ziel noch nicht erreicht haben".

 

Technologiewerte gesucht - Microsoft investiert Milliarden

Für Rückenwind bei den Technologieaktien sorgen gute Vorgaben der Wall Street. Dort war der Halbleitersubindex des S&P-500-Index um 3 Prozent gestiegen. Zur bereits zuversichtlichen Stimmung für die Branchenwerte hatte im späten Handelsverlauf auch Microsoft beigetragen mit der Ankündigung, im Geschäftsjahr rund 80 Milliarden Dollar in Datencenter investieren zu wollen. Der Stimmung zuträglich ist auch, dass der Apple-Zulieferer Foxconn gute Zahlen vorgelegt hat. Der taiwanesische Auftragsfertiger verzeichnete in fast allen wichtigen Segmenten ein Umsatzwachstum, das von der Nachfrage nach KI-Servern angetrieben wurde. Zudem startet die Technologiemesse CES in Las Vegas. Der Chef des KI-Flaggschiffs Nvidia, Jensen Huang, wird dort bereits am Berichtstag der Hauptredner sein.

 

Im DAX springen Infineon um 6,1 Prozent an, für ASML geht es in Amsterdam um 4,5 Prozent höher, für ASM International ebenfalls. Auch STMicro verteuern sich um 4,5 Prozent. Bei den deutschen Nebenwerten liegen Suss Microtec (+6,0%), Elmos (8+5,1%) und Aixtron (+6,7%) sehr fest.

 

Bei den Autoaktien setze der Markt auf eine Aufholjagd, nachdem sie die Verlierer des Vorjahres waren, heißt es. Für VW geht es um 2,3 Prozent nach oben. Hier stützt zusätzlich, dass VW gemeinsam mit der chinesischen Beteiligung XPeng ein Schnellladenetz für E-Autos aufbauen will.

 

Verkauft werden Rüstungsaktien. In Deutschland fallen Rheinmetall und Hensoldt, in Italien Leonardo um bis zu 2,8 Prozent, in London geben BAE Systems 1,8 Prozent nach.

 

Im SDAX geht es für Mutares um 3,7 Prozent nach oben. Die Beteiligungsgesellschaft erwirbt vom Nutzfahrzeughersteller Iveco dessen Feuerwehrtechnik-Tochter Magirus. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.

 

Quelle: stock3.com

 

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Märkte Europa

(03.01.2025)

 

DOW JONES--Mit Kursverlusten haben sich die europäischen Aktienmärkte am Freitag aus der ersten und stark verkürzten Börsenwoche des Jahres verabschiedet. Der DAX gab um 0,6 Prozent auf 19.906 Punkte nach, für den Euro-Stoxx-50 ging es deutlicher um 1,0 Prozent nach unten. Letzterer wurde belastet von sehr schwach im Markt liegenden Luxusgüter- und Spirituosenaktien. Der Stoxx-50 schnitt mit einem Minus von 0,5 Prozent dagegen etwas besser ab, er wurde gestützt von festen Öl- und Gasaktien (+1,2%) vor dem Hintergrund zuletzt deutlicher gestiegener Öl- und Gaspreise.

 

Das Geschäft war so früh zum Jahresbeginn weiter geprägt von dünnen Umsätzen, weil viele Teilnehmer dem Geschehen noch fernblieben. Dazu kam laut Händlern Zurückhaltung vor der Amtsübernahme von Donald Trump in den USA am 20. Januar wegen der damit verbundenen Unsicherheiten unter anderem im Hinblick auf dessen Wirtschafts- und Zollpolitik.

 

Der Euro zeigte sich von seinem kräftigen Rücksetzer am Vortag im Zuge einer breiten Dollarstärke etwas erholt, er wurde zuletzt mit knapp 1,0290 Dollar gehandelt. Das ist das niedrigste Niveau seit Herbst 2022. Für Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners ist die Euro-Schwäche ein zweischneidiges Schwert. Zum einen würden in Dollar gehandelte Importe in der Eurozone teurer, darunter Energie wie Öl und Gas. Damit bestehe die Gefahr, dass die Inflation neu entfacht werde. In der Folge könnten die Erwartungen an Zinssenkungen durch die EZB sinken, die aber zuletzt ein Kaufargument für Aktien waren. Auf der anderen Seite würden Produkte aus der Eurozone günstiger, was aber nur den Branchen helfe, in denen nur wenig teure importierte Energie eingesetzt werde.

 

UBS skeptisch für Luxus

Stark unter Druck standen Aktien von Luxusgüterherstellern. Unter anderem verloren Kering 4,9, LVMH 3,8 oder Richemont 2,6 Prozent. Im MDAX sackten Hugo Boss um 3,6 Prozent ab. Die Analysten der UBS hatten sich skeptisch zu Wort gemeldet. Sie erwarten ein weiteres Jahr mit einem unter dem historischen Durchschnitt liegenden organischen Umsatzwachstum mit einer begrenzten Margenerholung, selbst wenn das vierte Quartal 2024 einige Anzeichen einer sequenziellen Verbesserung zeigen könne.

 

Verkauft wurde auch Aktien europäischer Spirituosenhersteller, nachdem der Chefarzt der öffentlichen Gesundheit in den USA dafür plädiert hatte, dass alkoholische Getränke Warnhinweise tragen sollten, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Getränke Krebs verursachen könnten. Campari verloren 5,2, Remy Cointreau 5,0 und Pernod Ricard 3,1 Prozent. Die Kurse der Bierhersteller Carlsberg und Heineken gaben um 0,8 bzw. 1,8 Prozent nach.

Gegen den leichteren Markt stiegen Deutsche Telekom um 0,5 Prozent. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, im Rahmen seines kürzlich angekündigten Aktienrückkaufprogramms bis Anfang April die erste Tranche starten und eigene Anteile für gut eine halbe Milliarde Euro erwerben zu wollen.

 

Für die Aktie des Triebwerksherstellers MTU ging es um 1,3 Prozent nach unten. Hier verstimmten laut einem Marktteilnehmer weitere Nachrichten über Probleme mit den GFT-Triebwerken des Projektpartners Pratt & Whitney. Am Vortag hatte die lettische Fluggesellschaft AirBaltic von Verzögerungen bei Inspektionen und der Wartung durch Pratt & Whitney berichtet, die zu Streichung von Flügen führten.

 

Tagesgewinner im DAX waren RWE (+2,6%) vor Siemens Energy (+2,2%). Am Ende rangierten BASF (-2,5%) und BMW (-2,2%).

 

Tullow Oil rückten um 8 Prozent vor, nachdem der Kohlenwasserstoffproduzent eine positive Entscheidung von der Internationalen Handelskammer erhalten hatte. Das Unternehmen ist demnach nicht verpflichtet, eine von den ghanaischen Behörden auferlegte Steuer in Höhe von 320 Millionen Dollar zu zahlen.

 

Quelle: stock3.com

Märkte USA

(03.01.2025)

 

Nach fünf Sitzungen mit Verlusten in Folge und einem schwachen Jahresauftakt könnte die Wall Street am Freitag den negativen Trend brechen. Der Aktienterminmarkt deutet einen etwas festeren Handelsbeginn am Kassamarkt an. Damit könnte die längste Durststrecke seit April 2024 zu Ende gehen, die durch enttäuschte Zinssenkungshoffnungen durch die US-Notenbank getrieben worden war. Die anstehende Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump am 20. Januar hatte zuletzt die Inflationserwartungen nach oben getrieben und die Fed in Sachen Zinssenkungszyklus vorsichtiger werden lassen.

 

Die Optimisten hoffen auf niedrigere Steuern sowie eine Deregulierungswelle, während sich die Pessimisten vor allem Sorgen machen wegen der Ankündigung neuer Zölle. Zum Wochenschluss scheinen die Optimisten die Oberhand zu gewinnen. Für Bewegung könnte der im frühen Verlauf anstehende ISM-Index sorgen. Sollte dieser eine stärkere Abkühlung der US-Konjunktur signalisieren, dürfte dies die Zinsdebatte wieder befeuern.

 

"Investoren haben ihre Erwartungen an Zinssenkungen der Fed in den nächsten Monaten zurückgeschraubt, was bedeutete, dass Risikoanlagen etwas an Unterstützung verloren haben", urteilen die Marktstrategen der Deutschen Bank. Darüber hinaus hätten Investoren angesichts der jüngsten Entwicklungen bei den Energiepreisen ihre kurzfristigen Inflationserwartungen angehoben, heißt es auch mit Blick auf die europäischen Gaspreise weiter.

 

Zu den auffälligsten Kursbewegungen im vorbörslichen US-Aktienhandel zählt die von U.S. Steel, die Titel stürzen um knapp 9 Prozent ab. In einer seiner letzten bedeutenden Amtshandlungen als Präsident dürfte Joe Biden die Übernahme von U.S. Steel durch das japanische Unternehmen Nippon Steel im Umfang von 14 Milliarden Dollar blockieren. Laut Berichten dürfte dies noch am Freitag passieren.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(03.01.2025)

 

DOW JONES--Europas Börsen bauen die Verluste bis Freitagmittag leicht aus. Der DAX verliert 0,3 Prozent auf 19.963 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,4 Prozent auf 4.899 Zähler nach unten. Das Geschäft ist weiter geprägt von dünnen Umsätzen und Zurückhaltung im Vorfeld der Amtsübernahme von Donald Trump zum US-Präsidenten am 20. November.

 

Auffallend schwach tendiert weiter der Euro, mit Kursen unter 1,03 Dollar notiert er auf dem niedrigsten Niveau seit Herbst 2022. Diverse Marktstrategen gehen davon aus, dass die Gemeinschaftswährung in diesem Jahr noch die Dollar-Parität sehen wird.

 

Für Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners ist die Euro-Schwäche ein zweischneidiges Schwert: zum einen werden in Dollar gehandelte Importe in der Eurozone teurer. Und das treffe insbesondere auf Energieimporte wie Öl und Gas zu. Damit bestehe auch die Gefahr, dass der schwache Euro über höhere Importpreise die Inflation neu entfacht. In der Folge könnten die Erwartungen an Zinssenkungen durch die EZB sinken, die Hoffnung auf niedrigere Zinsen war jüngst ein Kaufargument für Aktien.

 

Auf der anderen Seite werden Produkte aus der Eurozone zwar günstiger und damit attraktiver. Das helfe allerdings nur den Branchen, die im Produktionsprozess nur wenig teuer importierte Energie einsetzen müssten, so Altmann weiter.

 

Am Nachmittag wird der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende US-Gewerbe veröffentlicht. Zudem steht die Wahl des Sprechers des US-Repräsentantenhauses an, bei den Notenbankern sprechen Barkin von der Fed sowie Lane von der EZB.

 

Telekom kauft eigene Aktien zurück

Aktienrückkäufe werden von den Anteilseignern auch in Deutschland zunehmend positiv gewertet. Die Deutsche Telekom (+0,6%) will im Rahmen ihres kürzlich angekündigten Aktienrückkaufprogramms bis Anfang April die erste Tranche starten und eigene Anteile für gut eine halbe Milliarde Euro erwerben.

 

Für die Aktie des Triebwerksherstellers MTU geht es um 1,1 Prozent nach unten. Hier verstimmt nach Aussage eines Marktteilnehmers der anhaltende Nachrichtenfluss rund um die Probleme mit den Pratt & Whitney PW1000GTF-Triebwerken für Flugzeuge wie A320neo, A220 und Embraer E2. Erst am Vortag hatte die lettische Fluggesellschaft AirBaltic von Verzögerungen bei Inspektionen und der Wartung durch den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney berichtet, die zu Streichung von Flügen führten.

 

Tullow Oil rücken 12,2 Prozent vor, nachdem der auf Westafrika fokussierte Kohlenwasserstoffproduzent eine positive Entscheidung von der Internationalen Handelskammer erhalten hat. Diese besagt, dass das Unternehmen nicht verpflichtet sei, eine von den ghanaischen Behörden auferlegte Steuer in Höhe von 320 Millionen Dollar zu zahlen. Damit weiche eine große Unsicherheit aus dem Markt, zudem sei das Unternehmen nun in der Lage, seine Schulden zu refinanzieren, urteilt Davy-Analyst Colin Grant.

 

Auch erste Analysten melden sich wieder zu Wort, bei Berenberg macht man sich für Talanx (+1,6%) stark. Die Aktie ist nach Ansicht der Analysten trotz eines Kursanstiegs um 46 Prozent 2023 und um weitere 27 Prozent 2024 nach wie vor unterbewertet.

 

Quelle: stock3.com

 

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Märkte USA

(02.01.2025)

 

DOW JONES--Mit kleinen Kursgewinnen starten die US-Börsen in das neue Jahr. Kurz nach der Startglocke steigt der Dow-Jones-Index am Donnerstag um 0,5 Prozent auf 42.744 Punkte. Der S&P-500 gewinnt 0,2 Prozent, der Nasdaq-Composite legt um 8 Punkte zu. Damit machen die Kurse einen geringen Teil der Verluste wett, die sie an den letzten Handelstagen des alten Jahres verzeichnet hatten. Stützend dürften dabei sinkende Anleiherenditen wirken. Beobachter rechnen allerdings mit dünnen Umsätzen, da aufgrund der verkürzten Handelswoche viele Marktteilnehmer vermutlich noch im Urlaub seien.

 

Unternehmensnachrichten von Rang gibt es nicht. Dafür müssen die Anleger einige Konjunkturdaten verarbeiten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der Vorwoche wider Erwarten. Etwas später folgen noch der Dezember-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in zweiter Lesung und die Bauausgaben aus dem November.

 

Der Dollar steigt zum Euro und zu einem Korb aus verschiedenen Währungen auf den höchsten Stand seit zwei Jahren; der Dollarindex gewinnt 0,3 Prozent. Die US-Währung wird weiter von der Annahme gestützt, dass die US-Notenbank in diesem Jahr das Tempo ihrer Zinssenkungen drosseln wird. Im Anschluss an ihre Zinssitzung im Dezember hatte die Federal Reserve einen falkenhaften Ausblick gegeben.

 

Am Anleihemarkt sinken die Renditen weiter, erholen sich aber nach den besser als erwartet ausgefallenen Erstanträgen von ihren Tagestiefs. Sie hatten Ende Dezember deutlicher zugelegt, wobei die Zehnjahresrendite zeitweise die Marke von 2,60 Prozent überwand. Die Renditen seien stärker gestiegen, als es die auf dem neuen Fed-Ausblick basierenden Zinserwartungen rechtfertigten, kommentiert ein Beobachter. Diese Entwicklung werde nun korrigiert. Von den sinkenden Marktzinsen profitiert der Goldpreis. Die Feinunze verteuert sich um 0,9 Prozent.

 

Deutlicher um bis zu 2 Prozent nach oben geht es mit den Ölpreisen. Die Akteure am Ölmarkt setzen auf eine Belebung der chinesischen Nachfrage, wie es heißt. Zwar hatten die Dezember-Einkaufsmanagerindizes gezeigt, dass sich die Aktivität der chinesischen Industrie abgeschwächt hat, doch äußerte sich der chinesische Staatspräsident Xi Jinping in seiner Neujahrsansprache zuversichtlich, dass es mit der Wirtschaft wieder aufwärts geht. Im späteren Verlauf wird die staatliche Energy Information Administration die wöchentlichen Daten zu den Ölvorräten der USA veröffentlichen.

 

Stärker unter Druck stehen Tesla, die Aktie verbillit sih um knapp 5 Prozent. Der E-Autobauer hat 2024 auf Jahresbasis zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. Tesla lieferte im vierten Quartal 495.570 Autos aus und stützte sich dabei stark auf Werbeaktionen wie zinslose Finanzierungsangebote und kostenloses Supercharging, um Käufer zu locken. Das Ergebnis, ein Quartalsrekord, lag etwa 2 Prozent über dem des Vorjahres, verfehlte aber die rund 515.000 Fahrzeuge, die Tesla hätte verkaufen müssen, um das Ergebnis von 2023 auf Gesamtjahresbasis zu übertreffen.

 

Microstrategy erholen sich im Sog den Bitcoin um 2,6 Prozent. Das Softwareunternehmen kaufte im vergangenen Jahr große Mengen an Bitcoin. Die Aktie der Kryptobörse Coinbase gewinnt 1,8 Prozent.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(02.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Börsen tendieren am ersten Handelstag des Jahres 2025 uneinheitlich. Die Umsätze wie auch die Nachrichtenlage sind noch dünn, erst in der kommenden Woche sollten die Umsätze wieder anziehen. Während der DAX um 0,3 Prozent auf 19.963 steigt, am Vormittag lugte er kurz über die 20.000er-Marke, tendiert der Euro-Stoxx-50 kaum verändert bei 4.896 Zählern. Schwache Wirtschaftsdaten aus China belasten vor allem die Aktien der Luxusgüter-Hersteller. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe hat sich im Dezember auf 50,5 weiter abgeschwächt und liegt damit nur noch knapp über der Expansionsschwelle. Die offiziellen Daten vom Dienstag hatten ebenfalls eine Abschwächung gezeigt. Der Sektor der nichtzyklischen Konsumwerte tendiert 0,4 Prozent schwächer; Hermes, Kering, Dior und LVMH verlieren alle über 1 Prozent. Unter den Sub-Indizes handeln die Banken mit einem Minus von 1 Prozent, hier wird von Gewinnmitnahmen berichtet nach dem guten Lauf im Jahr 2024. Steigende Notierungen an den Anleihemärkten, also fallende Renditen, belasten zudem. Auch der Euro zeigt sich belastet, die Einheitswährung wertet auf 1,0316 Dollar ab. Die Börse in der Schweiz bleibt heute wegen des Berchtoldstags geschlossen.

 

Börsenjahr 2025 dürfte volatil werden

Das Börsenjahr 2025 dürfte nach Einschätzung von QC Partners kein einfaches werden: "Denn nach dem äußerst erfolgreichen Börsenjahr 2024 starten DAX, S&P-500 und Nasdaq-100 mit im historischen Vergleich hohen Bewertungen in das neue Jahr." Und diese Bewertungen müssten nun durch weiter steigende Unternehmensgewinne gerechtfertigt werden. Hinzu komme aus den USA, Frankreich und Deutschland jede Menge politische Unsicherheit. Auch Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei RoboMarkets, erwartet ein volatiles 2025, dafür dürften der neue US-Präsident Donald Trump und sein "Klon" Elon Musk schon sorgen.

 

Das Umfeld für Rüstungsaktien sollte auch im neuen Jahr günstig bleiben. Zuletzt hat es vermehrt Forderungen gegeben, dass die Rüstungsausgaben der Nato-Staaten auf 3 Prozent des BIP steigen sollen, um Europa verteidigungsfähig zu machen. Der Chef des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo (-0,2%), Roberto Cingolani, will sich derweil für eine intensivere Zusammenarbeit innerhalb der Branche in Europa einsetzen.

 

Mit plus 3,1 Prozent gehört das Schwergewicht Airbus zu den bisherigen DAX-Tagesgewinnern. Das Sentiment wird unter anderem gestützt von der nicht abreißenden Serie negativer Nachrichten rund um den Konkurrenten Boeing. Bei dem schweren Flugunglück kurz vor dem Jahreswechsel in Südkorea des Billigfliegers Jeju Air war eine Boeing 737-800 im Einsatz. Daneben hat sich Jefferies positiv zu den Airbus-Auslieferungen im vierten Quartal geäußert, gestützt vor allem auf ein starkes Wachstum der A320-Familie.

 

Vestas profitieren derweil von der guten Auftragslage, die Aktie handelt 6,5 Prozent im Plus. Wie JP Morgan anmerkt, hat der Windkraftanlagenbauer im vierten Quartal 38 Onshore-Aufträge mit einem Volumen von insgesamt 3,73 Gigawatt an Land gezogen. Positiv heben die Analysten indes die Offshore-Aufträge von 2,30 Gigawatt hervor, was deutlich über der Konsensschätzung von 0,77 Gigawatt liege.

Quelle: stock3.com

Märkte Asien

(02.01.2025)

 

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones) - Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben am ersten Handelstag im neuen Jahr überwiegend mit Abgaben geschlossen. Dabei ging es vor allem an den chinesischen Börsen nach Veröffentlichung von schwachen Konjunkturdaten deutlich abwärts. Die Börsen folgten zudem der Wall Street. Hier hatten Gewinnmitnahmen zum Jahresende belastet. An der Börse in Tokio wird wegen Feiertagen erst am Montag wieder gehandelt.

 

Die in China veröffentlichten Einkaufsmanager-Daten für Dezember haben einen langsameren Anstieg der Produktionstätigkeit im Land aufgezeigt. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag im Berichtsmonat bei 50,5, verglichen mit 51,5 im November. Damit lag er aber noch im Expansion anzeigenden Bereich. Die offiziellen Daten am Dienstag hatten ebenfalls eine Abschwächung gezeigt. Mit den anhaltenden Konjunktursorgen gab der Hang-Seng-Index in Hongkong im späten Handel deutlich um 2,2 Prozent nach, auf dem chinesischen Festland ging es in Schanghai sogar um 2,7 Prozent nach unten.

 

"Es wird erwartet, dass das außenwirtschaftliche Umfeld in diesem Jahr komplexer sein wird, was eine frühzeitige politische Vorbereitung und sofortige Reaktion erfordert", so Wang Zhe von Caixin. Bei den Anlegern sei die Sorge vor einer Verschärfung des Handelskonflikts zwischen China und den USA unter der Präsidentschaft Donald Trumps weiter groß, hieß es aus dem Markt.

 

Unter den Einzelwerten fielen Alibaba in Hongkong um 1,3 Prozent. Die Alibaba Group trennt sich von ihrer Mehrheitsbeteiligung an dem chinesischen Hypermarktbetreiber Sun Art. Damit setzt der chinesische Tech-Gigant die Trennung von seinem Offline-Einzelhandelsgeschäft fort, um sich auf sein E-Commerce-Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Titel von Sun Art knickten daraufhin um 22,2 Prozent ein.

 

In Südkorea gab der Kospi anfängliche Gewinne wieder ab und schloss wenig verändert bei 2.399 Punkte. Die Regierung des Landes hat die Wachstumsprognose für das laufende Jahr gesenkt. Das Wachstum werde sich aufgrund schwächerer Exportzuwächse und schleppender Erholung der Binnennachfrage verlangsamen. Das Bruttoinlandsprodukt der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens wird 2025 voraussichtlich um 1,8 Prozent wachsen, teilte Südkoreas Wirtschafts- und Finanzministerium in einem veröffentlichten halbjährlichen Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung mit. Im Juli war die Regierung noch von Wachstum von 2,2 Prozent ausgegangen.

 

Die Aktie von Rainbow Robotics machte indessen einen Kurssprung um rund 30 Prozent, nachdem Samsung Electronics (+0,4%) seinen Anteil an dem Unternehmen aufgestockt hat.

 

An der Börse in Singapur, wo noch gehandelt wird, notiert der Straits-Times 0,2 Prozent im Plus. Singapurs Wirtschaftswachstum hat sich 2024 beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im vergangenen Jahr um 4,0 Prozent, nachdem es 2023 und 2022 um 1,1 beziehungsweise 3,8 Prozent zugelegt hatte.

Quelle: stock3.com

Märkte Europa

(02.01.2025)

 

DOW JONES--Die europäischen Börsen sind mit kleinen Abgaben in den ersten Handelstag des Jahres 2025 gestartet. Schwache Wirtschaftsdaten aus China spielen keine große Rolle. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe hat sich im Dezember auf 50,5 weiter abgeschwächt und liegt damit nur noch knapp über der Expansionsschwelle bei. Die offiziellen Daten vom Dienstag hatten ebenfalls eine Abschwächung gezeigt. Die Daten lassen auf weitere Stimuli durch die chinesischen Behörden hoffen.

 

Der DAX gewinnt 4 Punkte auf 19.913, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,4 Prozent 4.878 Zähler nach unten. Am Devisenmarkt notiert der Euro weiter angeschlagen zum Dollar bei 1,0360. Damit rückt die Parität in greifbare Nähe. Am Anleihemarkt tickern die Notierungen von den Tagestiefs nach oben.

 

Die in Europa zur Veröffentlichung anstehenden Einkaufamanagerindizes dürften kaum einen Einfluss auf das Geschehen nehmen, dabei handelt es sich vornehmlich um Zweitveröffentlichungen. Keinen Belastungsfaktor sollte zudem der Stopp der russischen Gaslieferungen nach Europa via Ukraine darstellen, da dies erwartet worden war. Insgesamt sollte das Geschäft weiter ruhig verlaufen - es mangelt an Unternehmensnachrichten und viele Anleger werden erst in der kommenden Woche wieder aktiv sein.

 

Börsenjahr 2025 dürfte volatil werden

Das Börsenjahr 2025 dürfte nach Einschätzung von QC Partners kein einfaches werden: "Denn nach dem äußerst erfolgreichen Börsenjahr 2024 starten DAX, S&P-500 und Nasdaq-100 mit im historischen Vergleich hohen Bewertungen in das neue Jahr." Und diese Bewertungen müssten nun durch weiter steigende Unternehmensgewinne gerechtfertigt werden. Hinzu komme aus den USA, Frankreich und Deutschland jede Menge politische Unsicherheit. Es dürfte also volatil zugehen.

 

Das Umfeld für Rüstungsaktien sollte auch im neuen Jahr günstig bleiben. Zuletzt hat es vermehrt Forderungen gegeben, dass die Rüstungsausgaben der Nato-Staaten auf 3 Prozent des BIP steigen sollen, um Europa verteidigungsfähig zu machen. Der Chef des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo, Roberto Cingolani, will sich derweil für eine intensivere Zusammenarbeit innerhalb der Branche in Europa einsetzen. Im frühen Geschäft geben Rheinmetall und Leonardo leicht nach.

 

Mit plus 2,4 Prozent stellen Airbus im frühen Handel den bisherigen DAX-Tagesgewinner. Das Sentiment wird unter anderem gestützt von der nicht abreißenden Serie negativer Nachrichten rund um den Konkurrenten Boeing. Bei dem schweren Flugunglück kurz vor dem Jahreswechsel in Südkorea des Billigfliegers Jeju Air war eine Boeing 737-800 im Einsatz. Daneben hat sich Jefferies positiv zu den Airbus-Auslieferungen im vierten Quartal geäußert, gestützt vor allem auf ein starkes Wachstum der A320-Familie.

Quelle: stock3.com

 
 
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